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Giraffentränke
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Giraffentränke

Author: David Scherler

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Pfarrer David Scherler teilt hier, was ihn bewegt: Predigten, Andachten, Gespräche und Interviews mit Menschen aus der reformierten Kirche Illnau-Effretikon – für Menschen von hier – und solche, die gern hineinhören.
17 Episodes
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Anhand der Geschichte von Josef (Genesis 37–45) geht diese Predigt der Frage nach, wie Urvertrauen wächst: nicht durch Erfolg, sondern mitten in Ungerechtigkeit, Verlust und Warten. Eine Einladung, neu zu lernen: Gott ist mit mir.
Was trägt, wenn Sicherheiten versagen? Eine eindrückliche Geschichte eines Kletterers über Vertrauen führt hinein in die Ur-Geschichten der Bibel und zu Jakob, der lernt, was es heisst, Gott nicht als Absicherung, sondern als Gegenüber zu vertrauen. Eine Einladung zu tieferem Urvertrauen.
Stress, innere Unruhe und das Gefühl, ständig unter Druck zu stehen, kennen viele Menschen – unabhängig davon, wie voll oder leer der Kalender ist. Hinter dieser Unruhe steckt oft etwas Tieferes: mangelndes Urvertrauen. Diese Folge ist Teil einer Predigtreihe zum Thema Urvertrauen und lädt dazu ein, neu zu entdecken, wie Gelassenheit, innere Weite und geistliche Ruhe nicht durch Strategie oder Leistung entstehen, sondern als Geschenk Gottes wachsen.
Die Engel verkündigen den Hirten eine grosse Freude – und diese Freude wirkt weiter. Am ersten Sonntag nach dem Christfest hören wir, wie Weihnachten unser Leben bis heute erhellt und in ein neues Licht stellt.
„Ich habe genug.“ Mit diesen Worten fasst Johann Sebastian Bach den Propheten Simeon zusammen, der im Tempel das Jesuskind in den Armen hält. Simeon kann in Frieden sterben – aus tiefer Erfüllung. In diesem Kind ist ihm alles gegeben, was er braucht. Diese letzte Folge der Adventsserie lädt dazu ein, kurz vor dem neuen Jahr innezuhalten: zwischen Erwartungen, Plänen und Hoffnungen. Was wäre, wenn wir nicht aus dem Gefühl des Mangels ins neue Jahr starten, sondern aus der Gewissheit heraus, dass wir in Jesus Christus bereits genug haben – für das Leben, für den Tod und für alles dazwischen?
Wer an der Krippe eingeladen ist, verrät viel über das Kind in ihr. Weise aus der Fremde und einfache Hirten begegnen sich am selben Ort – geführt von Stern und Engel. Ein Impuls für einen vielleicht unheiligen Heiligen Abend.
Im Lukas-Evangelium begegnet uns die Angst immer wieder: Menschen erschrecken, fürchten sich, geraten aus dem Lot – und zugleich hören sie die Worte: „Fürchte dich nicht.“ Diese Predigt nimmt Lukas 2 in den Blick und fragt: Was geschieht mit dieser Angst? Wohin führt sie? Eine Einladung, die biblische Dynamik von Furcht, Zuspruch und Verwandlung zu entdecken – und sie mit der eigenen Lebenserfahrung ins Gespräch zu bringen.
Ein Buchanfang ist entscheidend. Warum beginnt Matthäus sein Evangelium mit einem langen, scheinbar trockenen Stammbaum? Dreimal vierzehn Generationen, immer wieder dieselben Worte: „zeugte … zeugte … zeugte“. Und dann, bei Maria, bricht das Muster. Eine Lücke. Diese Predigt zeigt: Genau hier beginnt Matthäus seine Weihnachtsgeschichte.
Josef steht vor dem Zerbruch seiner Vorstellungen für seine Zukunft. Alles spricht gegen eine Beziehung mit Maria. Und dann hat er einen Traum. Diese Folge erzählt von einem Mann, der gerecht bleibt, hört und vertraut, auch wenn der Weg unklar ist.
Am 14. Dezember haben Jüdinnen und Juden auf der ganzen Welt die erste Kerze des Chanukka-Leuchters entzündet. Chanukka, das jüdische Lichterfest, erinnert an ein Wunder aus dem Jahr 164 v. Chr.: Nach der Wiedereinweihung des Tempels in Jerusalem reichte das geweihte Öl für die Menorah eigentlich nur für einen Tag – doch das Licht brannte acht Tage lang, bis neues Öl hergestellt war. Dieses Fest steht bis heute für die Verheissung, dass Gottes Gegenwart bleibt und nicht ausgelöscht werden kann, dass Gott versorgt, dass Hoffnung berechtigt ist. Chanukka wird auch im Neuen Testament erwähnt: Im Johannesevangelium (Joh 10,22–23), kurz nachdem Jesus von sich sagt: «Ich bin das Licht der Welt.» Was die Menorah für den Tempel ist, das ist Jesus Christus für die ganze Welt. Johannes betont dabei bewusst: Es war Winter. Ein kaltes, liebloses Klima – auch für Jesus, der in harten Auseinandersetzungen auf Ablehnung stiess. Diese Spannung ist bis heute spürbar, gerade im Advent: Licht und Dunkelheit, Hoffnung und Verletzlichkeit liegen nahe beieinander. Diese Episode lädt ein, Chanukka als Fest des bleibenden Lichts zu entdecken – und Jesus als ein Licht, das niemals auslöschen wird.
Ein heiliges Erschrecken rüttelt uns aus dem Alltag: Ein Todesfall, ein Unfall, ein Krankenbett – und plötzlich verlieren viele unserer Geschäftigkeiten ihre Bedeutung. Auch in Jerusalem führte die Ankunft der Sterndeuter zu einem Erschrecken. Für Herodes wäre es eine Chance gewesen. Er konnte sie nicht packen. Was ist dir so richtig wichtig?
In dieser Folge erzähle ich von Zacharias, dem alten Priester, der im Tempel Besuch vom Engel Gabriel bekommt. Ihm wird ein unglaubliches Wunder angekündigt. Doch Zacharias kann es nicht glauben. Seine Sorgen sind zu gross. Derauf reagiert der Engel Gabriel überraschend. Eine Einladung, gerade in dieser Adventszeit, unsere Sorgen nicht die letzte Macht haben zu lassen.
Es gab einmal einen Menschen, dessen Liebe und innere Freude so gross waren, dass er alles, was er hatte, verschenkte. Er zeigte mit seinem Leben, warum Schenken nicht Verlust bedeutet, sondern Teilhabe am göttlichen Geheimnis.
Niemand würde erraten, über welches biblische Buch im finsteren Mittelalter am häufigsten gepredigt wurde. Es war ausgerechnet (...) – Gottes grosses Liebesgedicht. In dieser Episode entdecken wir, warum gerade dieses Buch den Menschen damals wie heute so tief ins Herz spricht.
In dieser Episode reagiere ich auf den kürzlich erschienenen Artikel im Zürcher Oberländer. Der Text stellt reformierte und evangelikale Christ:innen gegenüber. Macht das Sinn? Ich spreche darüber, warum „evangelikal“ kein Gegensatz zu „reformiert“ ist, Gräben in unserer Kirchgemeinde und warum ich Printzeitungen so schätze!
Im Advent rückt die Frage nach der Nähe Gottes neu in den Fokus. Der Evangelist Johannes verwendet für diese Nähe ein überraschend liebevolles Bild.
Diese Episode ist mein persönlicher Auftakt: Ich erzähle, was mich inspiriert hat, diesen Podcast zu beginnen, was dich erwartet und wie dieser Kanal dich begleiten möchte. Eine herzliche Einladung!
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