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BRATWIVES
BRATWIVES
Author: Bratwives
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© Bratwives
Description
Zwei Frauen, zwei Welten, zwei Karrieren, sechs Kinder.
BRATWIVES ist der schonungslos ehrliche Podcast über Vereinbarkeit made in Germany.
Die Landtagsabgeordnete Dr. Marilena Geugjes (zwei kleine Kinder, mitten im politischen Maschinenraum) und die Change Managerin Sabine Rath (vier Teenager-Töchter, Konzernrealität & Care-Arbeit) sprechen unzensiert über Macht, Mutterschaft und Mental Load. Humorvoll, klug und systemkritisch. Unsere Botschaft: It’s not you. It’s the system.
BRATWIVES ist der schonungslos ehrliche Podcast über Vereinbarkeit made in Germany.
Die Landtagsabgeordnete Dr. Marilena Geugjes (zwei kleine Kinder, mitten im politischen Maschinenraum) und die Change Managerin Sabine Rath (vier Teenager-Töchter, Konzernrealität & Care-Arbeit) sprechen unzensiert über Macht, Mutterschaft und Mental Load. Humorvoll, klug und systemkritisch. Unsere Botschaft: It’s not you. It’s the system.
11 Episodes
Reverse
Ausgelöst durch eine Nachricht aus der Community sprechen wir über die Frauenquote – und über die Angst, „nur wegen der Quote“ auf einer Position zu sitzen.Ist die Quote demotivierend? Untergräbt sie das Selbstbewusstsein? Oder ist sie schlicht ein notwendiges Werkzeug, solange wir nicht nach Kompetenz, sondern nach Netzwerken, Gewohnheiten und Ähnlichkeit entscheiden?Wir sprechen darüber, warum sich vor allem Frauen fragen, ob sie „es allein geschafft haben“, während Männer Seilschaften selbstverständlich nutzen. Warum mittelmäßige Männer kein Problem darstellen, mittelmäßige Frauen aber plötzlich ein Argument gegen Gleichberechtigung sind. Und warum die Quote kein Ziel, sondern ein Übergang ist – ein Vehikel, bis Repräsentation normal wird.Außerdem geht es um Impostor-Syndrom, Leistungsanspruch, das Bedürfnis, sich doppelt beweisen zu müssen, und um die Frage: Wem gehört eigentlich dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein? Eine Folge über Macht, Systemlogiken und darüber, warum „Quotenfrau“ vielleicht eher nach Pionierin klingt.
Diese Woche gibt es eine Community-Folge - wir beantworten eure Fragen.Wir sprechen darüber, ab wann wir dem Patriarchat zum ersten Mal begegnet sind, über berufliche Fails, Selbstzweifel – besonders in männlich dominierten Räumen – und darüber, ob wir uns im Leben angekommen fühlen. Außerdem geht es um Führung, Verantwortung und die Frage, was ein „Girl Boss“ eigentlich ausmacht. Was wir zu dem Thema denken und vor allem, ob wir uns selber so sehen.Danke für eure Fragen – für das Hören unseres Podcasts und fürs Mitdenken <3
Es gibt diese Lebensphase, in der einfach alles gleichzeitig passiert: kleine Kinder, große Fragen, volle Jobs, müde Körper, wackelnde Beziehungen – und kein Plan geht mehr auf.In dieser Folge sprechen wir über die Rushhour des Lebens. Über Karriereuhr trifft biologische Uhr. Über den angeblich perfekten Zeitpunkt für Kinder, den es halt einfach nicht gibt. Und über ein System, das erwartet, dass genau dann alles reibungslos läuft.Eine Folge über Timing, Zufall und die Erkenntnis, dass es oft nicht an uns liegt, sondern an den Strukturen, in denen wir versuchen, unser Leben zu jonglieren.
Teilzeit ist kein Lifestyle. Sie ist für viele Eltern die einzige Möglichkeit, Arbeit, Care und Leben überhaupt unter einen Hut zu bekommen.In dieser Folge geht es um die Wut, die entsteht, wenn genau das öffentlich als Bequemlichkeit oder mangelnder Einsatz abgewertet wird. Um politische Aussagen, die an der Lebensrealität vorbeigehen. Und um ein System, das Menschen in Teilzeit drängt – und sie anschließend dafür kritisiert.Es geht um strukturelles Versagen, das auf Einzelne abgeladen wird. Um fehlende Kinderbetreuung, marode Schulen und Care-Arbeit, die selbstverständlich erwartet wird, aber unsichtbar bleibt.
In dieser Folge geht es um finanzielle Abhängigkeit, Teilzeit, unbezahlte Arbeit – und darum, wie früh Weichen gestellt werden, die später kaum noch zu korrigieren sind. Um Entscheidungen, die sich „praktisch“ anfühlen und langfristig teuer werden. Um Beziehungen, in denen Geld nie Thema ist – und genau deshalb Macht verschiebt.Es geht um die Motherhood Penalty, um Altersarmut, um den Preis von Fürsorge. Und um die Frage, warum Frauen so oft das Risiko tragen und was man dagegen unternehmen kann.
In dieser Folge sprechen wir über Männer. Über die Rolle, welche sie bei Gleichstellung spielen – ob sie wollen oder nicht.Es geht um Mental Load, um Macht und um diese berühmten Sätze, die nett gemeint sind, aber nichts verändern. Und um die Frage, was es eigentlich heißt, ein Ally zu sein, wenn es nicht um Applaus, sondern um echtes Abgeben von Raum geht.Wir sprechen darüber, warum Veränderung im Alltag beginnt, warum Zustimmung allein zu wenig ist und weshalb Gleichberechtigung unbequem sein darf und manchmal auch muss, damit sie nicht immer an denselben hängen bleibt.
In dieser Folge sprechen wir über den Girl Code – und darüber, was Solidarität unter Frauen wirklich bedeutet. Nicht als Wohlfühlbegriff, sondern als Haltung, die im Alltag, im Job und in Machtstrukturen immer wieder herausgefordert wird.Wir reden darüber, wie Konkurrenz zwischen Frauen entsteht, warum sie oft strukturell befördert wird und weshalb Solidarität mehr ist als Nettsein oder gegenseitiges Bestärken. Es geht um Mentorship und Sponsorship, um das Teilen von Wissen, Räumen und Möglichkeiten – und darum, welche Rolle Macht und Verantwortung dabei spielen.Eine Folge über Zusammenhalt ohne Romantisierung, über Solidarität als Praxis – und darüber, warum Frauen sich gegenseitig brauchen, wenn sich Strukturen verändern sollen.
In dieser Folge sprechen wir über eine Rolle, die im Familienalltag zentral ist – in Bewerbungen aber kaum zählt: den Chief Family Officer. Über all das Organisieren, Priorisieren, Koordinieren und Entscheiden, das Eltern täglich leisten, und warum diese Fähigkeiten im Berufsleben systematisch unterschätzt werden.Wir fragen uns, weshalb Kompetenzen wie Krisenmanagement, Verantwortung tragen, Multitasking, Verhandeln und langfristiges Planen in Bewerbungsgesprächen plötzlich unsichtbar werden, sobald sie im Kontext von Familie und Care-Arbeit erworben wurden. Warum gilt Elternschaft oft als Lücke oder Risiko – und nicht als Qualifikation?Es geht um die Abwertung von Care-Arbeit, um die Logik von Lebensläufen, die nur lineare Karrieren anerkennen, und um die Frage, warum Unternehmen Fähigkeiten suchen, die Eltern längst mitbringen – sie aber nicht als solche erkennen oder anerkennen.Eine Folge über Bewerbungsgespräche, unsichtbare Kompetenzen und darüber, warum der Titel Chief Family Officer eigentlich ein echter Karrierebaustein sein müsste.
In dieser Folge sprechen wir über "Mom Guilt" – dieses hartnäckige schlechte Gewissen, das viele Mütter begleitet, selbst dann, wenn die Kinder gut versorgt sind und eigentlich alles funktioniert.Wir gehen der Frage nach, woher dieses Gefühl kommt und warum es so tief sitzt. Warum fühlen sich Mütter schuldig, wenn sie arbeiten, reisen oder einfach nicht ständig verfügbar sind? Warum trifft dieses Schuldgefühl Frauen so viel stärker als Männer? Und warum reicht es scheinbar nie aus, „genug“ zu sein?Es geht um die Idee, dass viel Zeit automatisch gute Elternschaft bedeutet, um Vergleiche mit unrealistischen 100 Prozent – und um die Entlastung, die entsteht, wenn man den Fokus von Quantität auf Qualität von Zeit verschiebt.Eine ehrliche Folge über innere Konflikte, gesellschaftliche Prägungen und darüber, warum Mom Guilt kein individuelles Versagen ist. Und warum man keine perfekte Mutter sein muss, um eine gute Mutter zu sein.
Was ist Karriere eigentlich – Titel, Geld, Status? Oder etwas völlig anderes?In dieser Folge sprechen wir darüber, wie unterschiedlich unsere Bilder von Karriere geprägt sind: von der klassischen Karriereleiter mit Statussymbolen bis hin zu Stabilität, finanzieller Unabhängigkeit, Sinn und Gestaltungsfreiheit.Wir reden über Teilzeit, Netzwerken (oder eben nicht), über Gehaltsverhandlungen, die man nicht führt, weil man einfach nur froh ist, überhaupt arbeiten zu dürfen. Über das Gefühl, keine „richtige“ Karriere gemacht zu haben – und darüber, wie sehr dieses Gefühl mit einem System zu tun hat, das nie für Mütter gemacht war.Es geht um Paralleluniversen und Sehnsuchtsjobs, um das Aushalten von Ambivalenzen, um Machtspielchen in Politik und Arbeitswelt – und um die Frage, ob Frauen das System hacken müssen, bevor sie es verändern können.Eine ehrliche Folge über Ambivalenzen, Fails, Learnings sowie darüber sich selbst Raum zu nehmen. Und warum man das System oft erst verstehen und hacken muss, bevor man es verändern kann.
In der ersten Episode von BRATWIVES sprechen wir über Mütterbilder – über Erwartungen, Zuschreibungen und die vielen widersprüchlichen Vorstellungen davon, was eine „gute Mutter“ sein soll. Wir teilen persönliche Gedanken und Erfahrungen, hinterfragen gesellschaftliche Normen und sprechen darüber, wie sehr diese Bilder unseren Alltag, unsere Entscheidungen und unser Selbstbild prägen. Eine Auftaktfolge, die dazu einlädt, Mutterschaft neu und vielfältiger zu denken.




