Discover
losleben.stories
losleben.stories
Author: losleben.stories
Subscribed: 0Played: 0Subscribe
Share
Description
Im losleben.stories-Podcast bezieht ein:e Expert:in Stellung zu Alltagsfragen aus den Bereichen Körper, Psyche und (finanzielle) Zukunft.
losleben.stories ist das neue Online-Magazin der Wiener Städtischen Versicherung, entwickelt und gestaltet von Egger & Lerch, der Corporate-Media-Agentur der Tageszeitung DER STANDARD. Hier dreht sich alles um ein gesundes, selbstbestimmtes und gut abgesichertes Leben.
losleben.stories ist das neue Online-Magazin der Wiener Städtischen Versicherung, entwickelt und gestaltet von Egger & Lerch, der Corporate-Media-Agentur der Tageszeitung DER STANDARD. Hier dreht sich alles um ein gesundes, selbstbestimmtes und gut abgesichertes Leben.
21 Episodes
Reverse
Der Überziehungsrahmen wirkt oft wie ein praktischer Puffer, ist aber in Wahrheit eine Kostenfalle, die dich dazu verleiten kann, dauerhaft über deine Verhältnisse zu leben. Der Experte rät: Analysiere dein Ausgabeverhalten. Wenn du ständig im Minus bist, kann es helfen, den Rahmen von der Bank deaktivieren zu lassen.
Nicht jeder Kredit ist schlecht, aber gerade bei Konsumgütern ist Vorsicht geboten. Lass dich nicht von niedrigen monatlichen Raten blenden, sondern prüfe den effektiven Jahreszins und das Kleingedruckte. Besondere Vorsicht gilt bei „Buy Now, Pay Later“-Angeboten: Ein Zahlungsverzug führt hier schnell zu negativen KSV-Einträgen und schadet deiner Bonität.
Risiken solltest du realistisch einschätzen, statt sie zu verdrängen. Sichere dich frühzeitig gegen existenzielle Gefahren ab, und profitiere von günstigeren Prämien. Tipp vom Profi: Prüfe bestehende Verträge alle zwei bis drei Jahre, um sicherzugehen, dass sie noch zu deiner aktuellen Lebenssituation passen. So bist du nie über- oder unterversichert.
Mit der 50-30-20-Regel (50 Prozent Fixkosten, 30 Prozent Wünsche, 20 Prozent Sparen) strukturierst du deine Finanzen. Eine Analyse per Haushaltsbuch oder App hilft dir, unnötige Kostenfresser zu entlarven und die Kontrolle zu behalten. So schaffst du dir Handlungsspielräume – oder anders ausgedrückt: Freiheit!
Das Belohnungszentrum unseres Gehirns lockt uns oft in teure Fallen. Um dem spontanen Kaufdrang zu entgehen, unterscheide zwischen „Brauchen“ und „Wollen“. Bei gefüllten Online-Warenkörben hilft eine bewusste Wartezeit von 24 Stunden („Screenshot-Taktik“). Am besten, du stellst dir große Sparziele konkret vor, und wägst dann ab: Sind diese attraktiver oder die kurzfristigen Kicks?
Phishing und Fake-Shops werden immer professioneller. Schütze dich, indem du Absenderadressen von E-Mails, Gütesiegel und das Impressum von Online-Shops genau prüfst. Tools wie die „Watchlist Internet “ helfen dir, aktuelle Betrugsmaschen zu erkennen und deine Daten bzw. dein Geld zu schützen.
Finanzielle Unabhängigkeit hilft Frauen, die Lohn- und Gehaltslücke („Gender Pay Gap“) und spätere Pensionslücke auszugleichen. Wer sich nicht auf den Partner verlässt, sondern Vorsorge und Karriere aktiv gestaltet, kennt den eigenen Marktwert – und hat auch bei Gehaltsverhandlungen deutlich bessere Karten.
Klingt nicht romantisch. Aber: Offene Gespräche über Geld schaffen Vertrauen und machen gemeinsame Zukunftspläne erst möglich. Gut bewährt hat sich das „Drei-Konten-Modell“: zwei eigene Konten für persönliche Freiheit plus ein gemeinsames für den Haushalt. Fairness heißt dabei nicht automatisch 50/50, schließlich trägt z.B. auch unbezahlte Care-Arbeit zum gemeinsamen Haushalt bei.
Damit gute Vorsätze nicht verpuffen, unterteile große Ziele mit der SMART-Methode in konkrete, kleine Schritte. Definiere, was „Reichtum“ für dich bedeutet.
Der wichtigste erste Schritt für alle: Bau dir einen Notgroschen auf und richte einen Dauerauftrag ein, der gleich zu Monatsbeginn einen Fixbetrag auf dein Sparkonto überweist. So wächst dein Polster automatisch – bevor du das Geld ausgeben kannst.
Planbar ist dein Setting: Wo möchtest du gebären? Im Krankenhaus, im Geburtshaus oder zu Hause? Mit Wahlhebamme oder mit der Hebamme im Dienst? Nicht planbar ist der genaue Verlauf. Geburt bedeutet loslassen. Je detaillierter die Erwartung, desto größer die mögliche Enttäuschung. Wichtig ist Vertrauen – ins Team und in deinen Körper.
→ Mehr dazu in Folge 2.1
Geburtsumgebung, Hebamme und Co.: Die Wahl hängt von deiner Schwangerschaft ab – und davon, wo du dich sicher fühlst.
Hausgeburten kommen bei komplikationslosen Schwangerschaften infrage. Im Krankenhaus gibt es unterschiedliche Settings, inklusive hebammengeleiteter Geburt. Eine Wahlhebamme bietet kontinuierliche 1:1-Betreuung – man kennt sich und vertraut sich – das schafft Sicherheit.
Wichtig: Geburt ist Teamarbeit. Als werdende Mutter bist du die aktive Person im Prozess.
→ Mehr dazu in Folge 2.2
Vaginale Geburt und Kaiserschnitt: Beides sind Geburten. Der Begriff „natürliche Geburt“ wertet unnötig. Ein Kaiserschnitt (oder wertfrei ausgedrückt: „Bauchgeburt“) kann geplant, gewünscht oder medizinisch notwendig sein. Echte Notkaiserschnitte sind selten. Die vaginale Geburt bringt meist eine schnellere körperliche Erholung. Aber: Es gibt kein „besser“ oder „schlechter“. Entscheidend ist, womit du dich gut fühlst.
→ Mehr dazu in Folge 2.3
Körper und Psyche bereiten sich vor: Senkwehen, steigender Druck auf den Beckenboden, Nestbautrieb.
Jetzt ist Zeit für:
- Kliniktasche packen
- Dokumente vorbereiten
- Geburtsablauf mit Begleitperson (zum Beispiel dem Vater) besprechen
- Unterstützung fürs Wochenbett organisieren
Wichtigster Tipp der Hebamme: Plane das Wochenbett genauso bewusst wie die Geburt. Gönn dir die Erholung. Dein späteres Ich wird es dir danken.
→ Mehr dazu in Folge 2.4
Sichere Zeichen sind:
- regelmäßige Wehen (alle 5 Minuten, eine Minute lang, über mindestens eine Stunde)
- oder ein Blasensprung
Unsichere Zeichen, wie der Abgang des Schleimpfropfs, sind kein Startsignal.
Und: Blasensprung ist kein Notfall wie im Film. Entspann dich, du hast Zeit. Gerade erste Geburten dauern meist länger, als die Mütter glauben.
→ Mehr dazu in Folge 2.5
Schmerz ist individuell. Unterstützend wirken: Bewegung, Wärme und Wasser, Atmung, Massagen, Schmerzmittel oder PDA
Eine PDA ist kein Zeichen von Schwäche. Geburt ist kein Wettkampf. Entscheidend ist, was du in diesem Moment brauchst.
→ Mehr dazu in Folge 2.6
In dieser Phase öffnet sich der Muttermund auf 10 Zentimeter. Richtwert: etwa ein Zentimeter pro Stunde.
Bewegung ist jetzt zentral. Aufrechte und vornübergebeugte Positionen helfen dem Baby, sich optimal ins Becken zu drehen und tieferzutreten. Die Hebamme kontrolliert regelmäßig Muttermund und Herztöne des Babys.
→ Mehr dazu in Folge 2.7
Ist der Muttermund vollständig geöffnet, beginnt die aktive Phase. Hebamme Erika spricht lieber von „mitschieben“ als von „pressen“. Das Druckgefühl wird intensiver – vergleichbar mit starkem Stuhldrang. Geschoben wird nur während einer Wehe. Viele Frauen erleben diese Phase trotz Intensität als kraftvoll – weil sie aktiv mitarbeiten können und den Fortschritt spüren.
→ Mehr dazu in Folge 2.8
Begleitpersonen sind bei einer Geburt Haltgeber:innen, Schutzschild und Kommunikator:innen. In manchen Ländern und Kulturen ist es üblich, dass nicht die:der Partner:in, sondern die Mutter oder Schwiegermutter der Gebärenden die Geburt begleiten. In Österreich sind oft die Väter dabei.
Mögliche Unterstützungsmaßnahmen:
- Vorab besprochene Wünsche an das Geburtsteam weitergeben
- ungefragt Wasser reichen
- Ruhe bewahren
- Notizen machen – um sich später an den Ablauf zu erinnern
Direkt nach der Geburt, während des Wochenbetts übernehmen Väter, Partner:innen oder andere Angehörige eine zentrale Rolle: kochen, einkaufen, Besuch fernhalten. Warum ist das Wochenbett so wichtig? Mutter und Kind sollen in Ruhe zueinander finden. Und: Frauen, die sich in den ersten Wochen nicht schonen, leiden später oft unter unfreiwilligem Harnabgang (Inkontinenz).
→ Mehr dazu in Folge 2.9













