DiscovermCAST - Der Innovationspodcast: Forschung für die Mobilität der Zukunft
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mCAST - Der Innovationspodcast: Forschung für die Mobilität der Zukunft

Author: mPACT

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mCAST beschäftigt sich mit Forschung, Technologie und Mobilität. Staffel 1 (Folge 1–11) blickt hinter erfolgreiche Innovationen und zeigt, wie Wissenstransfer wirkt – von KI über Bürgerbeteiligung und Reallabore bis zu Startups. Staffel 2 fragt: Wie werden wir morgen unterwegs sein? Diskutiert werden Trends wie On-Demand-Mobilität, 15-Minuten-Stadt und Predictive Maintenance sowie ihre gesellschaftlichen Effekte. Der Podcast gibt Einblicke in mFUND-Projekte (gefördert vom Bundesministerium für Verkehr) zur digitalen Mobilität, moderiert von Johanna Merkle und Felix Schneider.
23 Episodes
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Im Gespräch mit Marcel Louwers (north.io) und Dr. Dietmar Pilz (ESA) über europäische Satelliten-Souveränität Was ist kritische Infrastruktur und wie lässt sie sich schützen? Welche Rolle spielen Daten und Satelliten bei dieser Aufgabe? Und wo steht Europa in seiner Souveränität im Bereich Satelliten? In der 23. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über kritische Infrastruktur, Satelliten und europäische Souveränität. Marcel Louwers von north.io erläutert anhand des mFUND-Projekts ARGUS die Herausforderungen beim Schutz kritischer Infrastruktur – besonders der Unterwasser-Infrastruktur – und die Möglichkeiten, die Datennutzung und -verschneidung eröffnen. Mit Dr. Dietmar Pilz von der Europäischen Weltraumorganisation ESA sprechen wir über die Bedeutung von Satelliten und Satellitendaten, die Rolle und Ziele Europas in dem Bereich und Souveränität. Es geht um Nutzungsmöglichkeiten, Unabhängigkeit und die Frage der Umsetzbarkeit. Unsere Gäste sind sich einig: Satellitendaten sind grundlegend für relevante Themen wie kritische Infrastruktur, im Bereich Satelliten sollte Europa aber eine größere Unabhängigkeit anstreben. Zu Gast im Podcast Marcel Louwers studierte Medizin in Kiel und wechselte in die IT. Seitdem unterstützt er seitdem Entwickler und Projektmanager bei der Entwicklung von Hard- und Software, meist im Bereich der Kritischen Infrastruktur (KRITIS). Aktuell leitet er bei north.io die Forschungs- und Projektmanagementabteilung und ist dort unter anderem verantwortlich für das mFUND-Projekt ARGUS. Herr Dr. Dietmar Pilz arbeitet seit über 20 Jahren im Bereich der europäischen und internationalen Raumfahrtindustrie. Er ist Director of Technology, Engineering and Quality bei der Europäischen Weltraumorganisation und leitet ESTEC, das Europäische Weltraumforschungs- und Technologiezentrum. Zuvor war er bei Airbus Defence & Space in verschiedenen Positionen tätig und beschäftigte sich u.a. mit den Themen Telekommunikation, Navigation und Erdbeobachtung. Weiterführende Informationen ARGUS – Automated Recognition of Ghost ships and Underwater Surveillance ESTEC – Europäisches Weltraumforschungs- und Technologiezentrum The European Space Agency: N° 69–2025: Copernicus Sentinel-1D erreicht mit Ariane 6 seine Umlaufbahn
Im Gespräch mit Jürgen Roß (Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg), Prof. Dr. Alexander Baur (Technische Hochschule Ingolstadt) und Anna-Theresa Korbutt (Hamburger Verkehrsverbund) über zukunftsfähige Tarifsysteme Wie sieht das aktuelle Tarifsystem in Deutschland aus und wer entscheidet darüber? Was zeichnet ein zukunftsfähiges Tarifsystem aus und wie kommen wir dorthin? Und welche Herausforderungen bestehen aktuell auf diesem Weg? In der 22. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über den e-Tarif, die deutsche Tariflandschaft und künftige Gestaltungsmöglichkeiten. Jürgen Roß vom Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) beantwortet uns einige einleitende Fragen: Wer ist für die Tarife in Deutschland verantwortlich, warum sind die so unterschiedlich und wie könnte es in Zukunft weitergehen? Prof. Dr. Alexander Baur von der Technischen Hochschule Ingolstadt erläutert anhand des mFUND-Projekts „TransFairTarif“ die zentralen Aspekte eines fairen Tarifsystems – und den Ansatz, den das Projekt hierfür wählt. Mit Anna-Theresa Korbutt vom Hamburger Verkehrsverbund (hvv) sprechen wir über die Konsequenzen eines einfacheren Tarifsystems in der Praxis. Es geht um technische Herausforderungen, politische Prozesse und die Frage der Umsetzbarkeit. Unsere Gäste sind sich einig: Ein einfaches, faires Tarifsystem ist wünschenswert, im föderalen Deutschland aber nicht so leicht zu etablieren. Zu Gast im Podcast Dipl.-Ing. Jürgen Roß ist Bereichsleiter Planung und Fahrgastinformation bei der VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH. Er studierte Planung und Betrieb im Verkehrswesen an der Technischen Universität Berlin. Nach einer ersten Tätigkeit beim Frankfurter Verkehrsverbund arbeitete er in verschiedenen Bereichen bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG). Seit 1998 ist er beim VBB tätig. Jürgen Roß war von 2016 bis 2025 ehrenamtlicher Vorstand des DELFI e.V. Prof. Dr. Alexander Baur ist Professor für Innovative Mobilitätskonzepte & Geschäftsmodelle der Künstlichen Intelligenz an der Technischen Hochschule Ingolstadt und leitet dort das KI-Transferzentrum. Seine Forschung verbindet Künstliche Intelligenz, Operations Research und nachhaltige Mobilität mit einem besonderen Fokus auf neue Mobilitätsdienste. Zuvor war er in leitenden Funktionen bei Bosch Inhouse Consulting sowie bei SHARE NOW tätig. Diplom-Kauffrau Anna-Theresa Korbutt ist seit April 2021 Geschäftsführerin des Hamburger Verkehrsverbundes (hvv) und setzt sich dort besonders für innovative und nachhaltige Mobilitätskonzepte ein. Von 2004 bis 2012 war Anna-Theresa Korbutt in verschiedenen Stabs-, Strategie- und Marketingfunktionen der Deutschen Bahn AG tätig. Es folgten Stationen unter anderem bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) im Bereich Konzernstrategie und Unternehmensentwicklung. Bis 2020 war sie als Geschäftsführerin des österreichischen Stückgut-Spediteurs BEXity GmbH tätig. Weiterführende Informationen TransFairTarif – Kundenzentrierte, multimodale Tarif- und Zonenoptimierung für Linien- und On-Demand-Verkehre mit Methoden der KI Verkehrverbund Berlin-Brandenburg (VBB) Hamburger Verkehrsverbund (hvv)
Im Gespräch mit Henri Meeß (Fraunhofer IVI) und Dr. Jan Dirks (Bundesministerium für Verkehr) über den U-Space Was ist der U-Space genau und wofür brauchen wir ihn? Wie steht es technologisch, rechtlich und wirtschaftlich um seine Entwicklung, praktische Einführung und breite Nutzung? Und welche Folgen hat der U-Space für die Gesellschaft? In der 21. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über den U-Space, Unmanned Aerial Vehicles (UAVs) und U-Space Service Provider. Wir klären: Was ist ein U-Space, was muss ein U-Space Service Provider tun und wieso brauchen wir den U-Space überhaupt? Henri Meeß vom Fraunhofer-Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme IVI erläutert anhand des mFUND-Projekts „ADAM" den aktuellen technischen Stand und spannende Forschungsfortschritte im unbemannten Flugverkehr. Neben den Grundlagen des U-Space geht es um rechtliche und technische Herausforderungen und den Weg in die Zukunft. Mit Dr. Jan Dirks aus dem Bundesministerium für Verkehr (BMV) reden wir über die europäische Initiative des U-Space, Fortschritte im deutschen Gesetzesprozess und Chancen, die der U-Space für die Gesellschaft bietet. Und wir sprechen über Inspektion und Medizintransporte, Kommunikation und digitale Technologien sowie Umweltschutz. Unsere Gäste sind sich einig: Die rechtlichen Grundlagen für eine Umsetzung des U-Spaces fehlen aktuell in Deutschland. Mittelfristig wird der U-Space aber autonomen oder hochautomatisierten Luftverkehr ermöglichen. Zu Gast im Podcast Henri Meeß studierte Maschinenbau an der Ruhr-Universität Bochum und legte den Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz (KI) und Robotik. Seit 2020 arbeitet er am Fraunhofer Institut für Verkehrs- und Infrastruktursysteme, ursprünglich mit Fokus auf KI-gestützte Verkehrsoptimierung. Seit 2021 leitet Henri Meeß eine Arbeitsgruppe zum Thema autonomes Fliegen. Er promoviert im Bereich KI und Robotik und ist Mitglied verschiedener Komitees und Arbeitsgruppen, u.a. beim Deutschen Institut für Normung (DIN) und im BDLI Fachausschuss UAV. Dr. Jan Dirks ist seit 2020 Mitglied der Projektgruppe Unbemannte Luftfahrt im Bundesministerium für Verkehr (BMV), die im Januar 2025 zum Referat Zukunft der Luftfahrt wurde. Hier verantwortet er die Bereiche Unbemannte Luftfahrt, Advanced Air Mobility und U-Space. Zuvor arbeitete er u.a. beim BMV an politischen Strategien im See- und Binnenhafenbereich und bei der Universität Bremen an Normungs- und Standardisierungsprozessen in der internationalen Handelsschifffahrt. Weiterführende Informationen ADAM – Advanced Airspace Mapping Commission Implementing Regulation 2021/664 of 22 April 2021 on a regulatory framework for the U-space Luftfahrt-Bundesamt (LBA) Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Konzept Einrichtung von U-Spaces in Deutschland für einen koordinierten Betrieb von unbemannten Luftfahrzeugen in ausgewiesenen Lufträumen.
Im Gespräch mit Prof. Dr. Florian Siegert (3D Reality Maps) und Dr. Nora Reinecke (Freie und Hansestadt Hamburg) über Digitale Zwillinge und die Smart City Was ist eine Smart City und wofür braucht man den urbanen digitalen Zwilling? Welche Chancen bietet die Smart City für die Stadtverwaltung sowie Bürgerinnen und Bürger? Und vor welchen Herausforderungen stehen Städte und Kommunen beim Thema Smart City? In der 20. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über Digitale Zwillinge im Kontext der Smart City. Wir klären: Was ist ein Digitaler Zwilling, was ist eine Smart City und wie hängen die beiden zusammen? Prof. Dr. Florian Siegert von 3D RealityMaps GmbH erläutert anhand des mFUND-Projekts „TwinCity3D" die Chancen von Smart City für zukunftsfähige und resiliente Städte. Neben den Möglichkeiten von Simulation und Prognose thematisiert er Herausforderungen in Bezug auf die Finanzierungs- und Relevanzfragen kommunaler digitaler Zwillinge. Mit Dr. Nora Reinecke aus der Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg besprechen wir den Hamburger Weg zum digitalen Zwilling, das Smart City-Projekt “Connected Urban Twins” und die Chancen, die digitale Zwillinge für Stadtplanung und -entwicklung bieten. Wir sprechen über Transparenz und Bürgerbeteiligung, die Beschleunigung von Prozessen und die Frage nach Datenschutz und Kritischer Infrastruktur. Unsere Gäste sind sich einig: Digitale Zwillinge und die Smart City bieten große Chancen für Kommunen und Städte - diese müssen jedoch erst gesehen und entsprechend finanziert werden. Zu Gast im Podcast Prof. Dr. Florian Siegert studierte Biologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU). Seit 2003 arbeitet als apl. Professor für Erdbeobachtung und Umweltmonitoring am GeoBio Center der LMU. 2009 gründete Dr. Siegert die Firma 3D RealityMaps GmbH, die sich mit der Entwicklung und dem Management digitaler Zwillinge befasst. Dies umfasst die Datenerfassung über Flugzeuge und Satelliten, KI-gestützte Geodatenanalyse und modellbasierter Abbildung der realen Welt in digitalen Zwillingen. Dr. Nora Reinecke ist seit 2021 Projektleiterin des Kooperationsprojekts „Connected Urban Twins“. Für die Senatskanzlei der Freien und Hansestadt Hamburg koordiniert sie federführend ein städte- und ressortübergreifendes Projektteam, das die Weiterentwicklung von urbanen Datenplattformen und digitalen Zwillingen in den drei Partnerstädten Hamburg, Leipzig und München vorantreibt. Nora Reinecke ist promovierte Geographin und hat zuvor Projekte in Wirtschaft und Wissenschaft geleitet. Weiterführende Informationen mCAST Folge 19: Die smarte Baustelle: Digitale Zwillinge und das BIM-Universum - mit Florian Köllner (Fernstraßen-Bundesamt) und Prof. Dr. Henriette Strotmann (FH Münster) TwinCity3D – Entwicklung einer geodatenbasierten “TwinCity3D”-Plattform und KI-Analysetools zur Unterstützung einer umweltfreundlichen Stadt- und Verkehrsplanung Realitymaps Connected Urban Twins. Urbane Digitale Zwillinge für die Stadtentwicklung der Zukunft Hamburg Digital. Fortschritt – Innovation – Vernetzung: Digitalstrategie für Hamburg – einfach machen
Im Gespräch mit Florian Köllner (Fernstraßen-Bundesamt) und Prof. Dr. Henriette Strotmann (FH Münster) über Building Information Modeling und Digitale Zwillinge Was ist Building Information Modeling (BIM) genau und was bringt das eigentlich? Welchen Herausforderungen – technologisch und gesellschaftlich – stehen wir bei der Etablierung von BIM gegenüber? Und welche Chancen bietet BIM langfristig? In der 19. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über BIM und Digitale Zwillinge. Gemeinsam mit Sharan Vijayagopal, langjähriger BIM-Experte und –Berater bei der TÜV Rheinland Forschungs- und Innovationsmanagement GmbH, starten wir in das Thema und fragen: Was ist eigentlich BIM, was ist ein digitaler Zwilling – und wie unterscheiden sich die beiden Ansätze eigentlich genau? Florian Köllner vom Fernstraßen-Bundesamt (FBA) erläutert die Ambitionen und Vorteile von BIM im Straßenbau. Mit dem mFUND-Projekt BeGeBIM erkundet er aktuell, wie die Chancen digitaler Modelle für Genehmigungsprozesse ideal genutzt werden können. Mit Prof. Dr. Henriette Strotmann, die an der FH Münster den ersten berufsbegleitenden BIM-Master Deutschlands aufgesetzt hat, besprechen wir die Chancen von BIM für den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes und Herausforderungen, die es auf dem Weg zu einem flächendeckenden BIM-Einsatz noch zu bewältigen gilt. Wir sprechen über Kommunikation, Standards und Fachkräfte im Bauwesen, vorausschauende Investitionen und die Möglichkeiten eines digitalen Materialpasses von Gebäuden. Unsere Gäste sind sich einig: Building Information Modeling erfordert anfänglich höhere Investitionen und zusätzliche (Aus-)Bildung für Fachkräfte, ist langfristig aber nicht mehr wegzudenken, sodass sich ein früher Einsatz lohnt. Zu Gast im Podcast Florian Köllner ist seit 2021 technischer Referent und BIM Manager beim Fernstraßen-Bundesamt. Nach seinem Studium der Geographie und Geophysik war er 12 Jahre lang Projektleiter Ingenieurgeophysik in der freien Wirtschaft. Beim Fernstraßen-Bundesamt ist er unter anderem für die Umsetzung des Masterplans BIM Bundesfernstraßen zuständig. Florian Köllner ist Leiter der BIM Lenkungsgruppe des BMV und der ITKo Fachgruppe BIM.   Frau Prof. Dr.-Ing. Henriette Strotmann lehrt und forscht interdisziplinär zu BIM und dem digitalen Bauwerkszyklus in ihrem BIM-Labor und in Bachelor- und Mastermodulen an der FH Münster und vermittelt Ihr Wissen darüber hinaus in Schulungen der BIM Akademie der Formitas AG. Sie ist Professorin für Baubetrieb und Digitalen Bauwerkszyklus im Fachbereich Bauingenieurwesen der FH Münster. Weiterführende Informationen mCAST Folge 2: Mit innovativen Beteiligungstools in der Bauplanung Akzeptanz stärken – mit Prof. Dr. Katharina Klemt-Albert und Winfried Kranz-Pitre mCAST Folge 14: Sicher, nachhaltig, langlebig? Predictive Maintenance in der Verkehrsinfrastruktur mit Prof. Dr. Cordula Kropp und Max Herbers Fernstraßen-Bundesamt BeGeBIM – Beschleunigung von Genehmigungsprozessen im Straßenbau durch digitale Modelle Berufsbegleitender BIM-Master der FH Münster
Im Gespräch mit Markus Wartha (ITS Germany) und Markus Klose (HTW Dresden) über intermodale Mobilität Was bedeutet intermodale Mobilität genau? Welche Rolle spielen Daten in der Entwicklung und Stärkung von Intermodalität? Und welche Chancen bietet sie für die Gesellschaft? In der 18. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über Mobilität in Deutschland und Chancen intermodaler Mobilität. Markus Klose von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) zeigt anhand des mFUND-Projekts REACH-IT, welche Rolle Daten dabei spielen und wie Mobilität durch Intermodalität verbessert werden kann. Markus Wartha, Präsident des ITS Germany – Branchenverband der Wirtschaft und Wissenschaft für Verkehrstechnologien und intelligente Mobilität e.V., gibt einen Einblick in die aktuellen Fortschritte im Bereich der intermodalen Mobilität, unter anderem durch das Projekt AIAMO. Wir sprechen über die Konsequenzen von Intermodalität für Arbeitsmarkt, Umwelt und Komfort und diskutieren aktuelle Herausforderungen. Unsere Gäste sind sich einig: Intermodale Mobilität ist zwar an einigen Stellen bereits Realität, muss aber trotzdem weiter ausgebaut und optimiert werden. Zu Gast im Podcast Markus Klose studierte Diplom-Mathematik an der TU Dresden. Nach einer Position als Wissenschaftliche Hilfskraft und Lehrbeauftragter am Institut für Analysis der TU Dresden wechselte er ans Institut für Medizinische Informatik und Biometrie. Seit 2019 ist er als Dozent und wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTWD) tätig und seit 2022 zusätzlich Lehrbeauftragter an der Dualen Hochschule Sachsen. Markus Wartha ist seit 2018 Präsident des ITS Germany – Branchenverband der Wirtschaft und Wissenschaft für Verkehrstechnologien und intelligente Mobilität e.V. und seit 2023 Konsortialführer von AIAMO. Er ist Experte für die Evolution von IKT-Systemen, Data Intelligence, Cloud Infrastrukturen und AI Foundation Model. Weiterführende Informationen REACH-IT – Skalierbare Erreichbarkeitsanalyse im intermodalen Verkehr unter Verwendung offener Daten AIAMO – Artificial Intelligence and Mobility ITS Germany – Branchenverband der Wirtschaft und Wissenschaft für Verkehrstechnologien und intelligente Mobilität e.V. Daten+. Zukunft bewegen: Multimodalität muss zum “New Normal” werden.
Im Gespräch mit Niels Beuck (DSLV Bundesverband Spedition und Logistik) und Diana Fieberg (SGKV Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr) über intermodale Logistik Was ist eigentlich intermodale Logistik? Welche Chancen bietet sie für Transport und Logistik in Deutschland und darüber hinaus? Und mit welchen Herausforderungen muss – mit und ohne Intermodalität – die Logistik aktuell und künftig umgehen? In der 17. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über Chancen und Herausforderungen von intermodaler Logistik. Diana Fieberg von der Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr (SGKV) erklärt anhand des mFUND-Projekts KV-Stat, was intermodale Logistik eigentlich bedeutet, welche Chancen sie unter anderem für den Umwelt- und Klimaschutz bietet und welche Rolle Daten für das Konzept spielen. Niels Beuck vom Bundesverband Spedition und Logistik erläutert die Konsequenzen für den Arbeitsmarkt, weiterhin bestehende Herausforderungen und die Umsetzbarkeit. Wir sprechen über die Verlagerung von Logistik auf umweltfreundliche Verkehrsträger und die Herausforderungen, vor denen gerade der Schienengüterverkehr aktuell noch steht. Unsere Gäste sind sich einig: Intermodale Logistik kann nicht immer und überall eingesetzt werden, bietet aber viele Chancen für Umwelt, Effizienz und Fachkräftemangel. Zu Gast im Podcast Diana Fieberg ist seit 2014 bei der SGKV, Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr, tätig. Die SGKV ist ein gemeinnütziger Mitgliederverein, der sich für intermodale Transportketten einsetzt und als neutrale Kommunikations- und Wissensplattform dient. Dort ist sie neben vereinsinternen Tätigkeiten mit der Projektleitung verschiedenster Projekte im KV-Bereich betraut. Zuvor war Diana Fieberg beim DLR – Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt am Institut für Verkehrsforschung im Bereich Wirtschaftsverkehr beschäftigt. Niels Beuck ist stellvertretender Hauptgeschäftsführer des DSLV Bundesverband Spedition und Logistik, und dort thematisch u.a. verantwortlich für das Thema Schienengüterverkehr. Zwischen dem 1. und 2. Juristischen Staatsexamen in Dresden und Berlin, studierte Beuck in Linköping, Schweden und machte dort einen Master of Science mit einer Arbeit zur Wirksamkeit internationaler Umweltregime. Bevor er zum DSLV wechselte, arbeitete er sieben Jahre in Brüssel für den europäischen Dachverband des DSLV, CLECAT. Weiterführende Informationen KV-Stat – Machbarkeitsstudie zur Entwicklung einer Logistikplattform für den kombinierten Verkehr Studiengesellschaft für den Kombinierten Verkehr Bundesverband Spedition und Logistik Emissionsrechner, bspw. Carboncare
Im Gespräch mit Dr. Benjamin Lange (LMU München & MCML) und Joachim von Beesten (Björn-Steiger-Stiftung) über Künstliche Intelligenz in der Mobilität Wie wird Künstliche Intelligenz (KI) heute schon in der Mobilität genutzt und welche Zukunftsperspektiven gibt es? Welche ethischen Herausforderungen gibt es für den Einsatz von KI? Und was bedeutet eigentlich Human-in-the-Loop? In der 16. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in der Mobilität. Joachim von Beesten von der Björn-Steiger-Stiftung erklärt anhand des mFUND-Projekts AIRCIS, wo KI bereits in der Mobilität genutzt wird und welche Chancen sie in der Notfallhilfe bietet. Dr. Benjamin Lange von der LMU München und dem Munich Center for Machine Learning (MCML) erläutert die Rolle des Menschen für die Nutzung von KI: Es geht um Fragen der Verantwortung, Kontrolle und Ethik, die zum Teil (noch) vom Menschen beantwortet werden müssen. Wir besprechen, was Human-in-the-Loop bedeutet – und wie sich das Konzept in Zukunft weiterentwickeln wird. Unsere Gäste sind sich einig: Künstliche Intelligenz bietet für die Mobilität viele Chancen, bringt aber auch noch offene Fragen mit sich. Zu Gast im Podcast Joachim von Beesten ist seit sechs Jahren für die Björn Steiger Stiftung tätig, die eine Verbesserung der Notfallhilfe anstrebt. Bekannte Meilensteine sind die Einführung der bundesweiten Notrufnummern 112/110 und der zivilen Luftrettung. Herr von Beesten verantwortet den Geschäftsbereich Forschung, Entwicklung und Sonderfahrzeuge und leitet dort Forschungsprojekte, die eine Verbesserung der Notfallhilfe durch Technologien wie Drohnen, Digitale Zwillinge und Künstliche Intelligenz erreichen möchten. Dr. Benjamin Lange leitet eine Nachwuchsgruppe in der Ethik der KI und maschinellem Lernen an der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) und dem Munich Center for Machine Learning (MCML). Ergänzend ist Benjamin Lange Ethikberater für Unternehmen und Organisationen und berät zu Themen im Bereich Corporate Ethics and Compliance, Corporate Social Responsiblity (CSR), Corporate Digital Responsibility (CDR), Digitaler Ethik sowie zur Ethik der KI und Innovation. Weiterführende Informationen AIRCIS – Artificial Intelligence in Rescue Chains: Stärkung der Rettungskette unter Extremwettereinflüssen durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz am Beispiel Lausitz Munich Center for Machine Learning (MCML) CDU, CSU und SPD. Verantwortung für Deutschland. Koalitionsvertrag zwischen CDU, CSU und SPD. 21. Legislaturperiode MCAST Folge 3: Günstige Intelligenz? Effizienzperspektiven von KI im Innovationsprozess (17. April 2024)
Im Gespräch mit Miriam Mathein (Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen) und Doris Sibum (urbanista) über die 15-Minuten-Stadt Was steckt hinter dem Konzept der 15-Minuten-Stadt? Für wen schafft die 15-Minuten-Stadt Chancen? Und welche Herausforderungen sind mit der 15-Minuten-Stadt verbunden? In der 15. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über das Konzept der 15-Minuten-Stadt. Miriam Mathein von der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen mbH erläutert aus Sicht des mFUND-Projekts CityPlanner aktuelle Herausforderungen in der Stadtentwicklung, die Rolle von Daten und die Vorteile, die 15-Minuten-Städte mit sich bringen. Doris Sibum von der urbanista GmbH diskutiert gesellschaftliche Chancen und Herausforderungen des Konzepts und räumt mit Vorurteilen auf. Wie kann die 15-Minuten-Stadt im Bestand funktionieren? Welche Konsequenzen hat die Idee für die Gesellschaft? Und unter welchen Bedingungen ist das Konzept tatsächlich umsetzbar? Unsere Gäste sind sich einig: Die 15-Minuten-Stadt kann Lebensqualität erhöhen, ist aber nicht überall gleich gut umsetzbar. Zu Gast im Podcast Miriam Mathein ist Projektmanagerin in der Abteilung Smart Industrial City der Stadtmarketing- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Dormagen. Dort leitet sie das mFUND-Projekt CityPlanner, in dem sie untersucht, wie Verkehrs- und Umweltdaten die integrierte Stadtentwicklung bereichern können. Sie hat Architektur an der RWTH Aachen mit dem Schwerpunkt auf Stadtentwicklung studiert und in ihrer Masterarbeit den Beitrag von Straßenexperimenten zur Mobilitätswende beleuchtet. Die Zukunftsforscherin Doris Sibum ist auf Urban Foresight und die Zukunft der Arbeit spezialisiert. Seit Juli 2022 ist sie als Partnerin bei Urbanista an Bord. Vorher unterstützte sie mit ihrem eigenen Büro „Futur A“ verschiedene Akteure dabei, Zukünfte zu entdecken, zu entwerfen und zu erreichen. Doris Sibum ist Mitgründerin der Urban Change Academy und engagiert sich unter anderem als Gesellschafterin des IZT – Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung gGmbH in Berlin. Weiterführende Informationen City Planner – Smarte, nachhaltige und integrierte Stadtentwicklung durch urbane Datenanalyse Sony CSL. 15min-City Tagesschau. Pariser stimmen für 500 Straßen ohne Autos
Im Gespräch mit Prof. Dr. Cordula Kropp (Uni Stuttgart) und Max Herbers (TU Dresden) über Predictive Maintenance Welche Lösungen bietet Predictive Maintenance für die Verkehrsinfrastruktur? Welche Herausforderungen bestehen für einen flächendeckenden Einsatz in Deutschland? Und welche Chancen bringt die Technologie für unsere Mobilität mit sich? In der 14. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über die Instandhaltung der deutschen Infrastruktur mithilfe von Predictive Maintenance. Max Herbers von der TU Dresden erläutert aus Sicht des mFUND-Projekts IDA-KI die aktuellen Probleme der Infrastrukturwartung, Chancen von Predictive Maintenance und Herausforderungen für einen flächendeckenden Einsatz. Wie läuft Infrastrukturwartung aktuell? Inwiefern kann Predictive Maintenance dabei unterstützen? Und was genau passiert an der Forschungsbrücke in Bautzen, die im Projekt IDA-KI gebaut wurde? Prof. Dr. Cordula Kropp von der Universität Stuttgart nimmt Chancen und offene Fragen von Predictive Maintenance in den Fokus – und erläutert, wie der weitere Weg aussehen könnte. Unsere Gäste sagen: Es müssen noch einige Fragen geklärt werden, aber dann kann Predictive Maintenance einen großen Mehrwert für die Instandhaltung von Verkehrsinfrastruktur schaffen. Zu Gast im Podcast Prof. Dr. Cordula Kropp leitet an der Universität Stuttgart den Lehrstuhl für Soziologie mit dem Schwerpunkt Umwelt- und Technikforschung. Zudem ist sie Direktorin des Zentrums für Interdisziplinäre Risiko- und Innovationsforschung (ZIRIUS). Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in der sozialwissenschaftlichen Innovationsforschung und gelten insbesondere der Untersuchung des gegenwärtigen Infrastrukturwandels (Energie-, Verkehrs- und Bauwende, Digitalisierung). Max Herbers studierte Bauingenieurwesen mit dem Schwerpunkt “Konstruktiver Ingenieurbau” an der Leibniz Universität Hannover. Seit 2020 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Massivbau der TU Dresden und leitet dort das mFUND-Projekt IDA-KI. Zwischenzeitlich war er am Institut für Massivbau für die Leitung der Forschungsgruppe “Digital Maintenance” verantwortlich. Sein Forschungsschwerpunkt liegt im Bauwerksmonitoring mit faseroptischen Sensoren. Weiterführende Informationen IDA-KI – Automatisierte Bewertung der Monitoringdaten von Infrastrukturbauwerken Daten+. Zukunft bewegen. Brücke in die Zukunft: Wie Künstliche Intelligenz hilft, Schäden früh zu erkennen mdr: Schäden früher erkennen: Versuchsbrücke in Bautzen und ihr digitaler Zwilling University of Stuttgart. Cluster of Excellence Integrative Computational Design and Construction for Architecture (IntCDC)
Im Gespräch mit Stefan Grieger (Deutscher Verkehrssicherheitsrat) und Steve Nitzschner (Wildstyle NetworkGmbH) über Vision Zero Woher kommt die Vision Zero und was bedeutet sie? Welchen Einfluss haben Verhalten, Technologie und Infrastruktur auf die Verkehrssicherheit? Und wie kann die Zahl der Unfalltoten und -verletzten in Deutschland gesenkt werden? In der 13. mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über Verkehrssicherheit in Deutschland und die Vision Zero. Stefan Grieger, Geschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrats, erklärt die Idee der Vision Zero und erläutert, welche Maßnahmen uns der Vision von Null Verkehrstoten näherbringen können. Welche Maßnahmen sind schnell, kostengünstig und einfach möglich und wo bestehen noch Probleme? Welche Rolle spielt Autonomes Fahren für die Verkehrssicherheit? Steve Nitzschner, Co-CEO der Wildstyle Network GmbH aus Berlin, beleuchtet aus Sicht des mFUND-Projekts COLLISION ZERO die technologischen Fortschritte der letzten Jahre und vielversprechende Wege, der Vision Zero näherzukommen. Unsere Gäste sind sich einig: Es ist realistisch, große Fortschritte in der Verkehrssicherheit zu machen, wenn alle gemeinsam daran arbeiten. Zu Gast im Podcast Stefan Grieger ist Hauptgeschäftsführer des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR). Er durchlief die Ausbildung zum Polizisten und legte zusätzlich das juristische Staatsexamen ab. Nach Stationen beim Sozialverband Deutschland sowie dem Landesverband Berlin-Brandenburg wechselte er 2008 zum Deutschen Verkehrssicherheitsrat. Bis er 2021 zum Hauptgeschäftsführer ernannt wurde, leitete er das Hauptstadtbüro sowie das Referat Politik und Recht beim DVR. Steve Nitzschner beschäftigt sich als Co-CEO der Wildstyle Network GmbH mit der Schnittstelle von Innovation, Technologie und Entrepreneurship. Er treibt mit interdisziplinären Teams Strategien und Produktinnovationen voran. Mit seiner Erfahrung im Company Building und als aktiver Investor unterstützt er Gründerinnen und Gründer dabei, Ideen in wachsende Unternehmen zu verwandeln. Er ist Chairman der AI in Automotive Conference und Jurymitglied des Diamond Award Industry 4.0. sowie Host des "Breaking Barriers" Podcast. Weiterführende Links COLLISION ZERO – Automatisierte XR-Unfallsimulation zum Schutz vulnerabler Verkehrsteilnehmer DVR – Deutscher Verkehrssicherheitsrat Europäische Kommission: Generaldirektion Mobilität und Transport: Nächste Schritte auf dem Weg zur “Vision Null Straßenverkehrstote”: EU-Politikrahmen für die Strassenverkehrssicherheit im Zeitraum 2021 bis 2030 Deutscher Verkehrssicherheitsrat: Forderungen an die Politik Pakt für Verkehrssicherheit
Im Gespräch mit Tristan Horx und Andreas Köhler über On-Demand-Mobilität Was genau ist eigentlich On-Demand-Mobilität? Wie realistisch sind flächendeckende Mobilitätsangebote auf Bestellung überhaupt? Und: Wie kann On-Demand-Mobilität dazu beitragen, Angebotslücken im ländlichen ÖPNV zu schließen? In der zwölften mCAST-Folge sprechen wir mit unseren Gästen über flexible und innovative Mobilitätsangebote auf Bestellung. Andreas Köhler von der Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft erklärt, welche finanziellen und technologischen Herausforderungen es aktuell gibt – und welche Rolle autonomes Fahren für den On-Demand-Verkehr spielt. Er berichtet über seine Erfahrungen aus dem mFUND-Projekt „ODIN-MP“ und mögliche Bedarfe für die Zukunft. Unser zweiter Gast, der Zukunftsforscher, Speaker und Autor Tristan Horx, lenkt den Blick auf die sozialen Aspekte der On-Demand-Mobilität: Generationenunterschiede, Vertrauen und die Frage nach Inklusion. Was bedeutet On-Demand-Verkehr für die Gesellschaft? Welche finanziellen und ökologischen Folgen bringt er mit sich? Und lässt sich die On-Demand-Mobilität überhaupt losgelöst von anderen Mobilitätstrends beleuchten? Unsere Gäste sind sich einig: On-Demand-Mobilität ist ein wichtiger Baustein für die Mobilität der Zukunft. Zu Gast im Podcast Andreas Köhler ist Diplom-Geograph und verfügt über einen Abschluss als Master of Business Administration (MBA) im Bereich Logistik. Seit 2005 ist er für die Rhein-Main-Verkehrsverbund Servicegesellschaft (rms) als Projektleiter tätig, unter anderem für das mFUND-Projekt "ODIN-MP". Im Geschäftsbereich „Fahrgastinformation und Digitale Vernetzung“ bilden die Koordination, Steuerung und Moderation verschiedener Projekte an der Schnittstelle zum Kunden seinen Arbeitsschwerpunkt. Tristan Horx ist Zukunftsforscher und beschäftigt sich als Speaker und Autor mit Fragen des gesellschaftlichen Wandels und neuem wirtschaftlichen Denken vor dem Hintergrund der Generationenfrage. Die Zukunft der Digitalisierung, Mobilität, Globalisierung und Nachhaltigkeit sind dabei seine Schwerpunktthemen. Zudem ist Tristan Horx Dozent an der SRH Hochschule Heidelberg und an der Fachhochschule Wieselburg sowie seit 2019 Kolumnist bei der Kronen Zeitung. Weiterführende Informationen ODIN-MP - Übergreifende Bereitstellung von OnDemand-Mobilität in Mobilitätsplattformen Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Ländliche Mobilität: ÖPNV setzt auf On-Demand Angebote Christoph van Dülmen & Katharina Manderscheid: Die Nutzer*innenperspektive auf On-Demand-Mobilität in ländlichen Räumen. WiSo-HH Working Paper No. 81, April 2024 Paul Schneider, Thorsten Koska & Carolin Schäfer-Sparenberg: On-Demand Ridepooling als Beitrag zu Mobilitätswende und Daseinsvorsorge. Erkenntnisse zum Status quo in Deutschland und Entwurf einer Systemtypologie. 202_Wuppertal Paper, Juli 2024
Im Gespräch mit Dr. Stephan Neugebauer, Jane Amilhat und Marc Nodorft über europäische Forschungskooperation Welche Rolle spielt die Europäische Kommission für die Forschung? Welche Chancen bietet europäische Forschungskooperation? Und wo stehen wir auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilität in Europa? In der elften mCAST-Folge besprechen wir, wie europäische Forschung eigentlich funktioniert und welche Chancen europäische Forschungskooperation für Skalierung und Marktzugang von F&E-Projekten bietet. Dr. Stephan Neugebauer, Vorsitzender des European Road Transport Research Advisory Council (ERTRAC), spricht über europäische nachhaltige Mobilität und die Rolle von ERTRAC sowie die Bedeutung von Forschung für den Weg dorthin. Jane Amilhat, Referatsleiterin in der Europäischen Kommission, erläutert die Rolle der Europäischen Kommission für Forschung und nachhaltige Mobilität. Marc Nodorft gibt Einblicke in das mFUND-Projekt DEUS-SmartAir und die europäische Kooperationserfahrung, die er im Projekt gemacht hat. Die Botschaft unserer Gäste: europäische Forschungskooperation bringt viele Vorteile mit sich, unter anderem für den Marktzugang und Skalierung. Zu Gast im Podcast Dr. Stephan Neugebauer ist Director Global Research Cooperation bei BMW und seit 2015 Vorsitzender des European Road Transport Research Advisory Council (ERTRAC). Er studierte Maschinenbau an der TU München und durchlief nach seiner Promotion verschiedene Etappen bei BMW, vom Entwicklungsteam der Diesel- und Benzinmotoren über die Leitung des Energiemanagements zur Leitung des Vehicle Project zu den 3er und 4er BMW-Reihen. Er engagiert sich auf europäischer Ebene für emissionsfreien Straßenverkehr. Jane Amilhat ist Leiterin des Bereichs Clean Transport Transitions in der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission. Zuvor war sie Stellvertretende Leiterin sowie Mitarbeiterin in unterschiedlichen Bereichen der Kommission (Generaldirektionen Energie und Handel). Nach ihrem Studium arbeitete die Wirtschaftsingenieurin im Industrie- und Energiesektor in Deutschland und Frankreich. Marc Nodorft ist Mitgründer von DEUS-POLLUTRACK, dem größten europäischen Emissionsmessnetz in über 30 europäischen Metropolen. Die Plattform wird durch KMU und wissenschaftliche Einrichtungen betrieben. Nodorft arbeitet seit 2020 in Koordinations- und Leitungsfunktion in zwei großen EU-Projekten im Bereich Luftqualität, Emissionen und Internet of Things. Zuvor leitete er Auslandsbüros des führenden deutschen Mittelstandsverbands in der Mongolei und China. Weiterführende Links European Road Transport Research Advisory Council European Commission – Research and innovation DEUS_SmartAir – Digitale europäische urbane Echtzeit – Umweltdaten und SMART Section Traffic Control System DEUS-POLLUTRACK. Digital Environment Urban Solutions
Im Gespräch mit Daria Saharova, Yann Fiebig und Dr. Rico Richter über die Finanzierung von Wissenstransfer Was genau ist eigentlich Venture Capital? Wie kommt man an Venture Capital? Und welche alternativen Finanzierungsmöglichkeiten gibt es nach Projektende für die entwickelten Ideen? In der zehnten mCAST-Folge besprechen wir, welche Optionen der Anschlussfinanzierung es gibt und welche Chancen Venture Capital für Innovation in Deutschland bietet. Dr. Rico Richter, Geschäftsführer der Point Cloud Technology GmbH, berichtet von den Herausforderungen und seinen Lösungsansätzen im Gründungs- und Technologietransferprozess. Yann Fiebig, Partner beim High-Tech Gründerfonds, und Daria Saharova, Gründungspartnerin des World Fund, geben Einblicke in den Venture-Capital-Sektor in den Bereichen Climate Tech und Deep Tech. Dabei geht es um die Vor- und Nachteile von Venture Capital, die wichtigsten Auswahlkriterien für ein Investment, die Bedeutung von Nachhaltigkeit und die Förderung von Frauen in der Gründungs- und Venture-Capital-Szene. Die Botschaft unserer Gäste: Es gibt für jedes Projekt eine passende Option, um den Schritt von der Forschung in die Anwendung zu finanzieren. Zu Gast im Podcast Dr. Rico Richter hat IT-Systems Engineering am Hasso-Plattner-Institut in Potsdam studiert und zum Thema „Analyse und Visualisierung großer 3D-Punktwolken“ promoviert. Seine Expertise liegt in den Bereichen KI-Systeme für 3D-Daten, Digitale Zwillinge sowie der Entwicklung von Softwaresystemen zur Verwaltung und Nutzung von 3D-Punktwolken. Er ist Gründer und CEO der Firma Point Cloud Technology, die innovative Lösungen zur Digitalisierung und Datenauswertung für Infrastrukturbetreiber und Kommunen entwickelt. Yann Fiebig ist Partner beim High-Tech Gründerfonds (HTGF) und investiert seit 2016 in Deep Tech und Climate Tech Start-ups mit fünf erfolgreichen Exits. Yann Fiebig absolvierte Diplomstudiengänge in Elektrotechnik und Wirtschaftsingenieurwesen an der RWTH Aachen und der École Centrale Paris. Zudem wurde er an der WHU – Otto Beisheim School of Management im Venture-Capital-Bereich ausgebildet. Vor seinem Wechsel zum HTGF begleitete er die deutsche Markterschließung des internationalen Energieversorgers Enovos in verschiedenen Positionen. Daria Saharova ist Gründungspartnerin des World Fund, Europas führendem Climate Tech Venture Capital Fonds. Sie bringt dort 20 Jahre Erfahrung als Unternehmerin und Investorin ein, um wegweisende Klimainnovationen zu fördern. Sie ist Mitgesellschafterin bei Customcells, IQM, Space Forge, Vaeridion, ecoworks und Planet A Foods. Außerdem ist Daria Saharova Mitgründerin des Think Tanks 1E9 Denkfabrik und eng mit internationalen Technikvordenkern vernetzt. Weiterführende Links TWIN4ROAD – Infrastrukturdatenbank für den Straßenraum und Straßenzustandsbewertung durch KI-Auswertung Point Cloud Technology High-Tech Gründerfonds (HTGF) World Fund
Im Gespräch mit Bundesminister Dr. Volker Wissing auf der mFUND-Konferenz 2024 Wie sieht die Mobilität der Zukunft aus? Welche Herausforderungen müssen auf dem Weg dorthin überwunden werden? Und welche Rolle spielen Förderprogramme wie der mFUND in diesem Prozess? In der neunten Folge von mCAST haben wir auf der diesjährigen mFUND-Konferenz eure innovativen Ideen und Visionen für die Mobilität der Zukunft gesammelt. Zu Beginn skizziert Dr. Volker Wissing, Bundesminister für Digitales und Verkehr, die politische Perspektive auf den Weg zur Mobilität der Zukunft und die Rolle von Förderprogrammen. Ergänzt werden seine Einblicke von bekannten und neuen Stimmen auf der mFUND-Konferenz, die ihre Zukunftsvisionen und aktuelle Herausforderungen teilen, aber auch weitergehende Aspekte wie Geschäftsmodelle, den erfolgreichen Wissenstransfer und Gendergerechtigkeit beleuchten. Die Besucherinnen und Besucher der mFUND-Konferenz sind sich einig: Förderprogramme wie der mFUND leisten einen wichtigen Beitrag zur Mobilität der Zukunft und ermöglichen die Entwicklung vieler innovativer Ideen, die uns zukünftig voranbringen werden. Zu Gast im Podcast Dr. Volker Wissing promovierte in den Rechtswissenschaften und arbeitete als Richter und Staatsanwalt in Zweibrücken und Landau in der Pfalz. Von 2004 bis 2013 war er Mitglied des Deutschen Bundestages. Seit 2013 gehört er dem Präsidium der FDP an und war von 2020 bis 2021 deren Generalsekretär. Von 2016 bis 2021 war er stellvertretender Ministerpräsident sowie Minister für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau des Landes Rheinland-Pfalz. Seit 2021 ist Volker Wissing erneut Mitglied des Deutschen Bundestages und Bundesminister für Digitales und Verkehr. Weiterführende Informationen Geschäftsmodell-Pitches von der mFUND-Konferenz ADAM - Advanced Airspace Mapping CargoSurfer - Frachtmitnahme im kombinierten Personen- und Güterverkehr im ländlichen Raum durch Echtzeit-Prognosen in mehrstufigen Transportketten mdfBIM+ - Teilautomatisierte Erstellung objektbasierter Bestandsmodelle mittels Multi-Daten-Fusion OpenTrafficCam_live - Open-Source-Framework zur videobasierten, automatisierten Erhebung und Analyse von Verkehrsdaten ILSe - Intelligenter Laubfangkorb-Sensor BIM4People - Partizipative Gestaltung nachhaltiger Mobilität anhand (teil-)automatisierter Visualisierungen von BIM-Modelldaten GehwegNavi - Nutzbarmachung des Gehwegs für das autonome Fahren von Mikromobilen durch Erzeugung eines navigierbaren Datensatzes DEUS-SmartAir - Digitale europäische urbane Echtzeit-Umweltdaten und SMART Section Traffic Control System EM4Q - Entwicklung und Erprobung eines dynamischen Lademanagements für Niederspannungsortsnetze TWIN4ROAD - Infrastrukturdatenbank für den Straßenraum und Straßenzustandsbewertung durch KI-Auswertung
Im Gespräch mit Heike Huisken und Paul Bossauer über Softwarelizenzierung Was ist eigentlich geistiges Eigentum und was ist der Unterschied zwischen einem Patent und einer Lizenz? Wie funktioniert eine Softwarelizenzierung? Und was gibt es bei Open-Source-Lizenzierungen zu beachten? In der achten mCAST-Folge besprechen wir, welche Schritte in einem Lizenzierungsprozess notwendig sind und wie es mit Open-Source-Lizenzen aussieht. Heike Huisken (Geschäftsführerin PROVendis) gibt den Überblick über Geistiges Eigentum, Schutzrecht, Patente und Lizenzen. Auf dieser Basis erläutert sie die Fragen, die man sich im Lizenzierungsprozess stellen muss, und die Dokumentationsbedarfe der Softwareentwicklung. Paul Bossauer (Hochschule Bonn-Rhein-Sieg) berichtet aus eigener Erfahrung von Herausforderungen und Angeboten im Lizenzierungsprozess. Gemeinsam diskutieren wir, wie bei Softwarelizenzen stärker unterstützt werden kann und welche Rolle Hochschulen dabei spielen. Unsere Gäste sagen: Gute Dokumentation ist der Schlüssel zur erfolgreichen Softwarelizenzierung. Zu Gast im Podcast Heike Huisken ist Prokuristin und Syndikusrechtsanwältin der PROvendis GmbH. Sie berät seit mehr als 25 Jahren Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen und Unternehmen im Bereich des Technologietransfers. Die Schwerpunkte ihrer Tätigkeit liegen im Bereich des Vertragsrechts, Gewerblichen Rechtsschutzes sowie dem Arbeitnehmererfinderrecht. Neben Tätigkeiten als Rechtsanwältin und Referentin war Heike Huisken zudem Leiterin der Rechtsabteilung des European IPR Helpdesk. Paul Bossauer ist Forschungsgruppenleiter im Themenfeld Mobilität am Institut für Verbraucherinformatik an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg. Gleichzeitig leitet er Forschungsprojekte als Senior Researcher bei der Reboot Mobility GmbH. Im Rahmen seiner Forschungsaktivitäten hat er das mFUND Projekt MIAAS (Mobility as a Service) an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg geleitet und gemeinsam mit seiner Forschungsgruppe mittlerweile aus dem MIAAS Projekt das Unternehmen mobilityHQ GmbH ausgegründet. Weiterführende Links PROVendis MIAAS (Mobility Intelligence as a Service) - Entwicklung einer europäischen Open-Source-Plattform zur Entscheidungsfindung mit Mobilitätsdaten IP Führerschein
Im Gespräch mit Franziska Teubert und Dr. Elias Pajares über die Startup-Szene und Gründungen Was macht eine erfolgreiche Gründung aus? Wie läuft die Gründung ab? Und welche Unterstützung gibt es für die Gründungsphase? In der siebten mCAST-Folge besprechen wir, wie Gründungen ablaufen, welchen Herausforderungen wir dabei begegnen und welche Unterstützung es gibt. Franziska Teubert (Geschäftsführerin des Startup-Verbands Deutschland) gibt einen ersten Einblick in die erfolgreiche Gründung, die Startup-Szene in Deutschland und die deutsche Gründungsmentalität. Dr. Elias Pajares (Gründer und Geschäftsführer von plan4better) gibt Einblicke in die Abläufe, Herausforderungen und Unterstützungsangebote aus der Gründungsphase von plan4better. Die gemeinsame Botschaft: Gründen erfordert Mut, Optimismus und Durchhaltevermögen, aber es lohnt sich sehr! Zu Gast im Podcast Franziska Teubert ist seit 2019 Geschäftsführerin des Startup-Verbands, der die Interessen von über 1.200 Mitgliedern vertritt. 2015 gründete sie den Kater Demos Verlag und war Herausgeberin des Kater Demos Magazins. Ihre Karriere begann sie 2012 bei der Agentur für politische Kommunikation Kompaktmedien in Berlin, 2017 bis 2019 als Mitglied der Geschäftsleitung. Die gebürtige Berlinerin studierte Kommunikationswissenschaft an der Freien Universität Berlin sowie der George Washington University. Elias Pajares ist Geschäftsführer und Gründer der Plan4Better GmbH. Sein Hauptaugenmerk liegt auf der Erreichbarkeitsplanung im Rahmen einer integrierten Stadt- und Verkehrsplanung. In seiner Arbeit als Forscher, Softwareentwickler und Unternehmer begeistert ihn die Kombination von Methoden aus GIS, Softwareentwicklung und Planung zur Entwicklung digitaler Planungswerkzeuge. In den letzten Jahren hat er sich auf die Entwicklung der innovativen WebGIS-Plattform GOAT spezialisiert. Weiterführende Links Startup-Verband Deutschland e.V. Plan4better GOAT3.0 - Entwicklung eines digitalen Erreichbarkeitsinstruments für eine ausgeglichene Raum- und Verkehrsplanung exist
Im Gespräch mit Johanna Simon-Lehmstedt und Dr. Michael Pielen über Geschäftsmodellentwicklung und Erfolgsfaktoren Was ist eigentlich ein Geschäftsmodell? Wie können Geschäftsmodelle erfolgreich entwickelt werden? Und welche Rolle können Kommunen bei der Geschäftsmodellentwicklung spielen? Unter dem Titel „Geschafft, Geschärft, Geschäftsmodell: Mit Forschungsergebnissen zur Marktreife“ sprechen wir in der sechsten mCAST-Folge mit Dr. Michael Pielen (Stadt Aachen, Fachbereich Digitalität und Innovation in der Mobilität) über persönliche Erfahrungen und Learnings aus dem mFUND-Projekt Ac-DatEP. Dabei erläutert Pielen, warum es sich auch aus kommunaler Perspektive lohnen kann, Unterstützung beim Thema Geschäftsmodellentwicklung anzubieten. Mit Johanna Simon-Lehmstedt, Beraterin am Institut für Innovation und Technik (iit), sprechen wir über Erfolgsfaktoren und Herausforderungen bei der Geschäftsmodellentwicklung. Unsere Gäste sind überzeugt: Geschäftsmodellentwicklung lohnt sich – und ist einfacher, als so mancher denkt. Zu Gast im Podcast Johanna Simon-Lehmstedt ist seit 2021 als Geschäftsmodell-Coach bei der VDI/VDE Innovation + Technik GmbH tätig. Sie unterstützt Startups sowie Forschungs- und Entwicklungsprojekte bei der Entwicklung von Geschäftsmodellen und Verwertungsstrategien. Johanna hat einen Master in Innovations- und Technologiemanagement von der Universität Potsdam und ist zertifizierte Design Thinking Coach vom Hasso-Plattner-Institut. Dr. Michael Pielen studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der RWTH Aachen und promovierte zum Thema Geschäftsmodellinnovationen in neuen Mobilitätsdienstleistungen an der TU Dortmund. Er war Mitgründer des StartUps share2drive GmbH, die das Elektro-CarSharing Fahrzeug "SVEN" entwickelte. Seit 2019 arbeitet er bei der Stadt Aachen und beschäftigt sich als Stabsstelle mit Digitalisierungs- und Innovationsthemen in der Mobilität. **Weiterführende Links ** Ac-DatEP – Aachener Datenpool für technische Entwicklung und Planung auf Basis von zeitlich und örtlich hochaufgelösten Messdaten DigitalHUB Aachen e.V. Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. DE.DIGITAL Startup Support Navigator Germany Buchholz, Birgit / Bürger, Matthias (2020): Der Geschäftsmodell-Toolguide Guides zur Geschäftsmodellentwicklung Gabriel, Peter (2023): Wie gehts weiter nach Projektende? Ein Leitfaden für die wissenschaftliche Verwertung von Forschungsprojekten Gabriel, Peter (2023): Wirtschaftliche Datennutzung: Neue Wachstumschancen für den Mittelstand. Ein Praxisguide mit Beispielen, Lessons Learned und Checklisten aus dem Technologieprogramm Smarte Datenwirtschaft Von Engelhardt, Sebastian / Petzolt, Stefan (2019): Das Geschäftsmodell-Toolbook für digitale Ökosysteme Zinke, Guido (2021): Kooperativ forschen – kooperativ verwerten? Wirtschaftliche Verwertung von öffentlich geförderten Technologieprojekten
Im Gespräch mit Prof. Dr. Armin Grunwald und Larissa Zeichhardt über die Chancen von Reallaboren Was ist eigentlich ein Reallabor? Welche Chancen bieten Reallabore für die Transformation der Gesellschaft? Und wie können Unternehmen und Forschung in Reallaboren zusammenarbeiten? In der fünften mCAST-Folge besprechen wir, was ein Reallabor ausmacht, was im Aufbau wichtig ist und was Reallabore leisten können. Larissa Zeichhardt, Geschäftsführerin von LAT und Projektleiterin des mFUND-Projekts SchaufelPlus, sowie Prof Dr. Armin Grunwald, Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS), beleuchten die Chancen, die Reallabore für Unternehmen, Forschung und die Gesellschaft bieten. Anhand der Erfahrungen des mFUND-Projekts SchaufelPlus erläutern die Gäste Erfolgskriterien und Erkenntnisse aus der eigenen Reallaborpraxis für den Wissenstransfer. Und auch in dieser Folge sind sich unsere Gäste wieder einig: Mit einer guten Vertrauensbasis können Reallabore in vielen Projekten die Wirkung der Ergebnisse verbessern. Zu Gast im Podcast Larissa Zeichhardt (BEng, MIB) leitet gemeinsam mit ihrer Schwester das Familienunternehmen L-A-T. Die Elektromontagefirma sorgt am Gleis für die analoge und digitale Infrastruktur. Mittlerweile nutzen Bauleiter eine Baustellen-App und Roboter werden am Gleis gemeinsam mit Hochschulen und Kunden getestet. Um Innovation voranzutreiben, setzt Larissa auf die Zusammenarbeit mit Universitäten und Forschungseinrichtungen. Das Reallabor ist für sie ein Freiraum für Innovation. Prof. Dr. Armin Grunwald studierte Physik, Mathematik und Philosophie. Seit 1999 ist er Leiter des Instituts für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) am Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Seit 2002 leitet er zusätzlich das Büro für Technikfolgen-Abschätzung beim Deutschen Bundestag (TAB). 2007 erhielt er die Professur für Technikethik und Technikphilosophie am KIT. Er ist Mitglied verschiedener ethischer Gremien, u.a. des Nationalen Begleitgremiums Endlagerversuche und des Deutschen Ethikrats. Weiterführende Links SchaufelPlus – Digitale Leitungsauskunft durch Roboter auf Baustellen Karlsruher Institut für Technologie. Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse (ITAS) Mehr Fortschritt wagen. Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Koalitionsvertrag zwischen SPD, Bündnis 90/Die Grünen und FDP Europäische Kommission: Mitteilung der Kommission an das Europäische Parlament, den Rat, den Europäischen Wirtschafts- und Sozialausschuss und den Ausschuss der Regionen. Eine neue europäische Innovationsagenda COM (2022) 332 final Rat der Europäischen Union: Schlussfolgerungen des Rates zu Reallaboren und Experimentierklauseln als Instrumente für einen innovationsfreundlichen, zukunftssicheren und resilienten Rechtsrahmen zur Bewältigung disruptiver Herausforderungen im digitalen Zeitalter (2020/C 447/01) Für Interessierte Auf Bundesebene gibt es ein Reallabore-Netzwerk (Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz), das den Austausch zwischen Expertinnen und Experten, Praktikerinnen und Praktikern sowie der Verwaltung im Bereich Reallabore anregt. Dort bekommen Sie weitere Informationen zu Netzwerktreffen und Expertenworkshops. Außerdem bündelt die Digi-Sandbox.NRW als bundesweiter One-Stop Shop Informationen, Akteure und Erfahrungen rund um Reallabore auf einer Plattform. Die Website bietet umfassende Informationen zu Experimentierklauseln auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene und Hinweise zur Entwicklung von Reallaboren, um Sichtbarkeit, Wissenstransfer und Vernetzung von Reallaboren zu fördern.
Im Gespräch mit Dr. Tom Assmann und Lana Horsthemke über die Bedeutung der Marktvernetzung für die Wissenschaft Welche Chancen bietet die Vernetzung von FuE-Projekten mit Unternehmen? Wie gelingt ein erfolgreicher Messebesuch? Und wie können neue Netzwerke auf Messen gezielt initiiert und langfristig gepflegt werden? In der vierten mCAST-Folge sprechen wir darüber, welche Bedeutung Marktvernetzung für die Wissenschaft hat – und wie Messen erfolgreich zum Netzwerken genutzt werden können. Gemeinsam mit Dr. Tom Assmann, Forschungsgruppenleiter am Institut für Logistik und Materialflusstechnik der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg, und Lana Horsthemke, Projektleiterin der polisMOBILITY Konferenz, beleuchten wir die Bedeutung erfolgreicher Vernetzung. Anhand der Erfahrungen der mFUND-Projekte „AMD-ÖPNV“ und „SMuerR“ erläutern die beiden Gäste die Kriterien und Herausforderungen einer erfolgreichen Messepräsenz und erklären, wie Messekontakte erfolgreich genutzt werden können. Für die beiden Podcast-Gäste ist klar: Man muss auf Messen auch mal raus aus der Komfortzone und Menschen ansprechen, um Vernetzung voranzubringen. Zu Gast im Podcast Lana Horsthemke ist Projektleiterin der polisMOBILITY Konferenz beim Verlag Müller + Busmann. Sie hat Sozialwissenschaften studiert und war seitdem in verschiedenen Projekten rund um die lebenswerte Stadt von morgen für Arbeitgeber:innen aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Privatwirtschaft tätig, bspw. als Wahlkampf-Managerin für den Wuppertaler Oberbürgermeister Uwe Schneidewind. Neben ihrer Haupttätigkeit für die polisMOBILITY begleitet sie für die Wirtschaftsförderung Wuppertal gemeinwohlorientierte Initiativen bei ihrer Entwicklung. Dr. Tom Assmann ist Forschungsgruppenleiter am Institut für Logistik und Materialflusstechnik an der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg. Er und sein Team forschen zur nachhaltigen Logistik, Radlogistik, autonomen Fahrzeugen und Stadtplanung. Der studierte Wirtschaftsingenieur Logistik hat über die Integration von Logistikplanung und Stadtplanung promoviert und wurde mit dem Forschungspreis der IHK Magdeburg ausgezeichnet. Er ist ehrenamtlicher Vorsitzender des Radlogistik Verband Deutschland e.V. (RLVD). Weiterführende Links SMueR – Smarte Mobilitätsstationen für ländliche Räume AMD-ÖPNV – Flexible und nachhaltige multimodale Tür-zu-Tür Mobilität: Synchronisierung von autonomen Mikromobilitätsdiensten mit dem ÖPNV polisMOBILITY 2024 re:publica24 International Transport Forum: Summit 2024
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