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Politik mit Anne Will
Politik mit Anne Will
Author: Anne Will
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Die Journalistin Anne Will bespricht jede Woche ein politisches Thema mit spannenden Gästen. Fakten, Recherche und Analyse sorgen dabei für echten Tiefgang. Und dann fragt Anne Will auch die, die Verantwortung tragen: Politikerinnen und Politiker. Jede Woche donnerstags ab 12 Uhr.
138 Episodes
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„Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle‑Teilzeit“ - so heißt ein Antrag den die Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT), der Wirtschaftsflügel der CDU, beim Bundesparteitag einbringen möchte. Der Antrag macht sich dafür stark, den Rechtsanspruch auf Teilzeit einzuschränken. Gitta Connemann, die Vorsitzende der MIT, sagte dazu: “Niemand will das Recht auf Teilzeit abschaffen, wenn es einen Grund gibt. Es geht um grundlose Teilzeitarbeit.” Der Antrag wurde kritisch aufgenommen, auch in der CDU. Deren Generalsekretär Carsten Linnemann sprach von einer “verunglückten Wortwahl”, der Antrag brauche eine “grundlegende” Überarbeitung.
Die These, dass die Deutschen zu wenig arbeiten, ist auch von Bundeskanzler Friedrich Merz häufig zu hören. Aber stimmt das? Woran könnte man es festmachen - und ist Teilzeit wirklich das Problem? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und Professor für Makroökonomie. Er sagt: Grundlose Teilzeit gibt es nicht - man solle also lieber die Hürden abbauen, die Menschen in der Teilzeit halten. Er erklärt außerdem, dass mehr Arbeitszeit nicht zwingend zu mehr Produktivität führt und was die Debatte um Teilzeitarbeit mit Werten und Rollenbildern zu tun hat.
Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, der 27.01.26 um 15:30 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
IAB: IAB-Arbeitszeitrechnung für das dritte Quartal 2025: Immer mehr Beschäftigte arbeiten in Neben- und Teilzeitjobs, 2.12.2025 https://iab.de/presseinfo/immer-mehr-beschaeftigte-arbeiten-in-neben-und-teilzeitjobs/
MIT: Kein Rechtsanspruch auf Lifestyle-Teilzeit (Antrag) https://www.mit-bund.de/content/kein-rechtsanspruch-auf-lifestyle-teilzeit
Ntv: Merz kritisiert die Arbeitsmoral der Deutschen, 15.1.2026 https://www.n-tv.de/politik/Merz-kritisiert-die-Arbeitsmoral-der-Deutschen-id30242973.html
Spiegel: Dobrindt lässt Teilzeit-Vorstoß aus der Union ins Leere laufen, 27.1.2026 https://www.spiegel.de/politik/alexander-dobrindt-laesst-teilzeit-vorstoss-aus-der-union-ins-leere-laufen-a-c39639fc-a336-41a3-bd6b-467de18d5572
Statistisches Bundesamt: Fast jede zweite erwerbstätige Frau arbeitet in Teilzeit, 19.5.2026 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/05/PD25_175_13.html
Stern: CDU-Wirtschaftsflügel will Rechtsanspruch auf Teilzeit abschaffen, 25.1.2026 https://www.stern.de/politik/deutschland/trend-zur-teilzeit--cdu-wirtschaftsfluegel-will-rechtsanspruch-beenden-37069854.html
Tagesschau: Wie es um die Teilzeit in Deutschland steht, 26.1.2026 https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/teilzeit-recht-debatte-100.html
Impressum:
Redaktion: Gina Enslin, Florian Barnikel
Executive Producerin: Marie Schiller
Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn
Sounddesign: Hannes Husten
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Eine Produktion der Will Media GmbH
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Am Wochenende wurde in Minneapolis, im US-Bundesstaat Minnesota, der 37-jährige Krankenpfleger Alex Pretti von Grenzschutzbeamten erschossen. Es ist nach dem Tod von Renée Good bereits der zweite tödliche Einsatz von ICE-Beamten und Grenzschützern in Minneapolis in nur wenigen Wochen. Während die US-Regierung Alex Pretti zunächst unterstellte, er habe die Einsatzkräfte angreifen wollen, zeigen zahlreiche Handyvideos eine andere Version der Ereignisse: Pretti hatte die Beamten nicht bedroht.
Nach den zwei Todesopfern in Minneapolis und dem wochenlangen Einsatz der Einwanderungsbehörde ICE, der in der Bevölkerung für Angst und Verunsicherung sorgt, wächst auch der Widerstand gegen Donald Trump und sein hartes Vorgehen in der Einwanderungspolitik. Protest formiert sich in den Nachbarschaften, in der Zivilgesellschaft – und zunehmend auch innerhalb der republikanischen Partei.
Welche Macht hat der Widerstand in den USA? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Bastian Brauns, US-Korrespondent von t-online, der aktuell vor Ort aus Minneapolis berichtet. Wie groß ist die Wut, wie groß ist die Angst – und ist der Tod von Alex Pretti eine wirkliche Zäsur? Sie diskutieren darüber, ob ausgerechnet Trumps zentrales Wahlkampfthema Migration ihm nun politisch gefährlich werden könnte, welche Rolle Protestnetzwerke in den USA spielen und wie die Menschen in Minneapolis versuchen, sich beim Protestieren nicht in Gefahr zu bringen.
Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, der 28.01.26 um 17:30 Uhr.
Korrektur: Die Black Lives Matter-Bewegung wurde zwar nach dem Tod von George Floyd im Jahr 2020 sehr viel bekannter, gegründet wurde sie aber bereits 2013.
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WICHTIGE QUELLEN:
AP: The man killed by a US Border Patrol officer in Minneapolis was an ICU nurse, family says, 25.1.2026 https://apnews.com/article/immigration-enforcement-minnesota-protester-alex-pretti-15ade7de6e19cb0291734e85dac763dc
BBC: What is ICE and what powers do its agents have to use force?, 26.1.2026 https://www.bbc.com/news/articles/cp80ljjd5rwo
CNN: Top White House aide Stephen Miller acknowledges possible breach of protocol before Alex Pretti’s shooting, 28.1.2026 https://edition.cnn.com/2026/01/27/politics/stephen-miller-alex-pretti-trump
t-online: “Der Präsident ist ein Mörder!”, 28.1.2026 https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101103186/alex-pretti-tod-des-krankenpflegers-in-minneapolis-bringt-trump-ins-wanken.html
t-online: Amerika im Ausnahmezustand, 25.1.2026 https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/usa/id_101098556/ice-schuesse-und-trumps-krieg-im-innern-amerikas-widerstand-waechst.html
YouGov: Confidence in ICE is falling and half of Americans support cutting its funding, 27.1.2026 https://today.yougov.com/politics/articles/53954-confidence-ice-falling-half-americans-support-cutting-ice-funding-january-23-26-2026-economist-yougov-poll
ZEIT: ICEkalt, 21.1.2026, https://www.zeit.de/2026/04/ice-minneapolis-usa-einwanderung-razzien-donald-trump/komplettansicht
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Redaktion: Gina Enslin, Florian Barnikel
Executive Producerin: Marie Schiller
Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn
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Donald Trump will Grönland kaufen, Europa will das nicht akzeptieren. Um zu seinem Ziel zu kommen, hatte Trump der EU einmal mehr mit Strafzöllen gedroht. Mittlerweile hat der amerikanische Präsident diese Drohungen vorerst zurückgenommen, doch die Frage, wie man sich gegen Trumps Unberechenbarkeit behaupten kann, ist damit wahrscheinlich nur vertagt.
Angesichts von Trumps Forderung danach, dass Grönland zu den USA gehören solle, stellt sich die EU an die Seite Grönlands und betont dessen territoriale Integrität. Für Kritik sorgte in diesem Zusammenhang ein Interview mit dem Fraktionsvorsitzenden der Union Jens Spahn, das vergangene Woche in der Süddeutschen Zeitung erschien. Darin sagte er, er fände mit Blick auf Grönland “die von den USA gestellten Fragen übrigens nachvollziehbar.” Donald Trump habe da “einen Punkt”.
Mit diesen Formulierungen irritierte Spahn auch in den eigenen Reihen. Warum hat Jens Spahn im Interview diese Worte gewählt? Danach fragt ihn Anne Will in dieser Folge. Jens Spahn betont die Abhängigkeit Europas von den USA und die sicherheitspolitische Relevanz Grönlands. Dass Trumps Politik nachvollziehbar sei, das habe er nicht gesagt. Das Interview hatte der Unionspolitiker noch vor Trumps Zolldrohungen gegen die EU gegeben.
Es geht in dieser Folge außerdem um die strategische Positionierung der EU auf der Weltbühne, Spahns Blick auf die deutsche Innenpolitik und die Frage, an welchem Punkt seiner politischen Karriere er gerade steht - nicht zuletzt nach der Maskenaffäre und der geplatzten Wahl von Frauke Brosius-Gersdorf zur Bundesverfassungsrichterin.
Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, der 20.01.26 um 16 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
SZ: ‘Und ja, da hat Donald Trump einen Punkt’”, 16.01.2026
https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/jens-spahn-cdu-interview-regierung-spd-weltlage-trump-afd-e338370/
SPIEGEL: Der saubere Herr Spahn. Und seine dunkle Seite, 17.12.2025 https://www.spiegel.de/politik/jens-spahn-die-vielen-affaeren-des-sauberen-herrn-spahn-a-2bb14d63-1f2f-4e6e-9f33-d027d9241132
SPIEGEL: Immer Ärger mit dem Personal, 17.1.26 https://www.spiegel.de/politik/deutschland/friedrich-merz-vs-jens-spahn-immer-aerger-mit-dem-personal-a-3012cdde-77b1-45bb-9f22-0e96f69c91fb
Stern: SPD wirft Spahn Sympathien für Trump vor, 19.1.2026 https://www.stern.de/politik/deutschland/kampf-um-groenland--spd-wirft-spahn-sympathien-fuer-trump-vor-37054220.html
ZEIT: Wird es den Republikanern zu viel?, 20.1.2026 https://www.zeit.de/politik/ausland/2026-01/republikaner-usa-groenland-donald-trump-widerstand
Tagesspiegel: Wird Grönland zum Streitfall in der Koalition?, 19.1.2026 https://www.tagesspiegel.de/politik/wird-gronland-zum-streitfall-in-der-koalition-jens-spahn-und-wie-er-trumps-welt-sieht-15153384.html
Impressum:
Redaktion: Gina Enslin, Esther Stephan
Executive Producerin: Marie Schiller
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+++ Disclaimer +++
Wir haben diese Folge am Mittwoch, 17 Uhr, aufgenommen. Donald Trump hat seine Zolldrohungen gegen Europa später am Abend nach einem Treffen mit NATO-Generalsekretär Mark Rutte in Davos vorerst zurückgenommen.
+++
Donald Trump will Grönland “haben” und hatte am vergangenen Wochenende einigen europäischen Partnern mit weiteren Zöllen gedroht, wenn sie sein Anliegen nicht unterstützen. Die Europäer, die eigentlich diese Woche ein Zollabkommen mit den USA unterzeichnen wollten, haben seit dem Wochenende nach der richtigen Reaktion gesucht. Man wolle eine Eskalation vermeiden, sagte Bundeskanzler Friedrich Merz, EU-Komissionschefin Ursula von der Leyen kündigte eine europäische Antwort auf die Drohungen an, die "unerschrocken, geeint und proportional” sein werde - und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sprach sich für die sogenannte “Handels-Bazooka” aus, ein weitreichendes EU-Wirtschaftsinstrument. Sie alle sind diese Woche, inmitten der angespannten Lage, zum Weltwirtschaftsforum in Davos in der Schweiz gereist.
Welche Haltung gegenüber den USA spricht aus den Reaktionen auf Trumps Drohungen und seine Unberechenbarkeit? Kann man den Bruch mit den USA tatsächlich riskieren? Darüber spricht Anne Will in dieser Folge mit Melanie Amann, Chefredakteurin Digital der Funke Zentralredaktion. Sie sagt, nach einem Jahr Trump’scher Unberechenbarkeit werde es immer schwerer, Prognosen abzugeben. Und glaubt trotzdem, dass der Bruch zwischen der EU und Trump jetzt noch nicht kommt - auch deshalb, weil Trump erfahrungsgemäß so schnell seine Meinung ändert.
Außerdem sprechen Melanie Amann und Anne Will über die Positionierung der Union gegenüber den USA, das Verhältnis von Friedrich Merz und Jens Spahn und darüber, ob man Trump einfach mal ignorieren sollte.
Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, der 21.01.26 um 16:30 Uhr.
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Davos 2026: Special address by Mark Carney, Prime Minister of Canada, 20.1.2026 https://www.weforum.org/stories/2026/01/davos-2026-special-address-by-mark-carney-prime-minister-of-canada/
FAZ: EU plant Gegenzölle im Wert von 93 Milliarden Euro, 18.1.2026 https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/eu-plant-gegenzoelle-im-wert-von-93-milliarden-euro-200451134.html
The Independent: “This is crazy”: Emmanuel Macron riffs Trump’s tariff threat in Davos, 20.1.2026 https://www.youtube.com/watch?v=7S1wPYsKAOc
Phoenix: Weltwirtschaftsforum Davos: Rede von US-Präsident Donald Trump, 21.01.2026 https://www.youtube.com/watch?v=MgwNjmmY9ok
SZ: “‘Und ja, da hat Donald Trump einen Punkt’”, 16.01.2026
https://www.sueddeutsche.de/projekte/artikel/politik/jens-spahn-cdu-interview-regierung-spd-weltlage-trump-afd-e338370/
SZ: Wo man Trump bedingungslos folgt, 20.1.2026, https://www.sueddeutsche.de/politik/slowakei-usa-polen-verbuendete-li.3372108
Impressum:
Redaktion: Gina Enslin, Esther Stephan
Executive Producerin: Marie Schiller
Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn
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In Minneapolis wird Renee Nicole Good von einem Beamten der Einwanderungsbehörde ICE erschossen. Videos von dem Vorfall gehen sofort um die Welt. Die Trump-Regierung spricht von “Notwehr” des Beamten, von einem “act of domestic terrorism” des Opfers. Ermittlungen gegen den Beamten werden offenbar behindert, stattdessen spricht der Vizepräsident von “absoluter Immunität” für den Schützen. Nicht zum ersten Mal fragen wir uns: was ist da los? Wie weit eskaliert die Politik der Gewalt? Zum einen innerhalb der USA, zum anderen aber auch außenpolitisch, wo Trump immer aggressiver gegenüber Dänemark und Grönland auftritt. Kennt Trumps Politik noch Grenzen?
Anne Will spricht in dieser Folge mit Rieke Havertz, der Internationalen Korrespondentin der Zeit. Sie hat viele Jahre aus Washington berichtet und auch die Trump-Regierung journalistisch begleitet. Gemeinsam diskutieren sie die innenpolitischen Spannungen nach dem Tod von Renee Good, die außenpolitische Machtlosigkeit der Bundesregierung gegenüber dem (noch?) Verbündeten und sie machen auch einen Ausflug nach Grönland.
Redaktionsschluss für diese Folge war Mittwoch, der 14.01.26 um 16 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
New York Times: “Two Hours, Scores of Questions, 23,000 Words: Our Interview With President Trump”, 11.01.2026
New York TImes: Videos Contradict Trump Administration Account of ICE Shooting in Minneapolis, 08.01.2026
CNN: Stephen Miller says US is using military threat to maintain control of Venezuela, 05.01.2026
Die Zeit: Grönlands Kriegerinnen, 26.12.2025
Die Zeit: Gast zweiter Klasse, 13.01.2026
Die Zeit: Der Alltag, ein Glücksrad, 01.12.2025
Joe Rogan Experience: #2437 - Rand Paul, 13.01.2026
EMPFEHLUNGEN:
Ok,America? ZEIT-Podcast: "She was good" – Renee Nicole Good, erschossen von einem ICE-Beamten, 09.01.2026
Rieke Havertz: Goodbye, Amerika? Die USA und wir – eine Neuvermessung. Aufbau Verlag, 2025.
Impressum:
Redaktion: Sven Knobloch, Leon Ueberall
Executive Producerin: Marie Schiller
Producer: Alex Stößlein, Patrick Zahn
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Donald Trump weiß, was er will. Er will Grönland. Die größte Insel der Welt soll Teil der USA werden. Für die nationale Sicherheit, sagt er. Aber auch für die Bodenschätze, die dort vermutet werden? Für Trump ist klar: es reicht kein Abkommen, keine Militärstützpunkte, kein Investment. Er will Grönland “besitzen”. Und wie? Laut US-Regierung liegt von kaufen bis zu militärischen Optionen alles auf dem Tisch. Aber: Grönland will gar nicht Teil der USA werden, sondern unabhängig. Das Königreich Dänemark, zu dem Grönland gehört, will die Insel nicht verkaufen. Und die EU müsste Grönland im Zweifel auch militärisch verteidigen. Was würde also passieren, wenn Trump Grönland wirklich angreift?
Anne Will spricht in dieser Folge mit Julian Heißler, dem Internationalen Korrespondenten der Wirtschaftswoche. Er hat viele Jahre aus Washington berichtet und auch die Trump-Regierung journalistisch begleitet. Gemeinsam diskutieren sie das Szenario durch: Was würde das für Europa, die NATO und die USA bedeuten? Und wie wahrscheinlich ist eine Auseinandersetzung wirklich?
Redaktionsschluss für diese Folge war Dienstag, der 13.01.26 um 15 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
New York Times: “Two Hours, Scores of Questions, 23,000 Words: Our Interview With President Trump”, 11.01.2026
CNN: Stephen Miller says US is using military threat to maintain control of Venezuela, 05.01.2026
Wirtschaftswoche: „Natürlich können wir mit den USA sprechen“, 12.01.2026
Deutschlandfunk: Bei Grönland muss Europa eine rote Linie ziehen, 10.01.2026
Die Zeit: Gast zweiter Klasse, 13.01.2026
EMPFEHLUNGEN:
Julian Heißler: Amerikas Oligarchen Geld, Macht und der Zerfall der Demokratie. Piper, 2025.
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Redaktion: Sven Knobloch, Leon Ueberall
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Die Welt wirkt instabiler denn je: Krieg in Europa, Machtverschiebungen zwischen den Großmächten, technologische und klimatische Umbrüche. Viele Menschen haben das Gefühl, die Zukunft entgleite ihnen. Die Politikwissenschaftlerin und Zukunftsforscherin Florence Gaub hält dagegen: Zukunft ist kein Schicksal, sondern das Ergebnis von Entscheidungen.
In ihrem neuen Buch „Szenario – Die Zukunft steht auf dem Spiel“ entwirft Gaub ein interaktives geopolitisches Szenario, das im Jahr 2030 beginnt – mit einem rätselhaften Zwischenfall in der Arktis. Als Lesender entscheidet man selbst, wie man mit diesem Zwischenfall umgeht. Im Gespräch mit Anne Will erklärt Florence Gaub, warum gerade Deutschland Schwierigkeiten hat, mit Unsicherheit umzugehen. Sie diskutieren über den besten Umgang mit der Wehrpflicht und warum Länder wie Schweden und Finnland hier mehr Erfolg haben. Die Folge beleuchtet, wie real die Gefahr einer Ausweitung des Krieges mit Russland ist, wie wichtig die Beziehungen zu China sind und wie unsere Welt im Jahre 2030 aussehen könnte.
Redaktionsschluss für diese Folge war Montag, der 08.12.25 um 14 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
Süddeutsche Zeitung: „Ungewissheit ist für das Gehirn das Allerschlimmste“, 13.11.25
ZEIT: In den Nullerjahren verschwand die Zukunft, 27.11.25
STERN: Wofür sind wir bereit zu sterben? Darauf hat Deutschland keine Antwort, 11.11.25
Linkbeschreibung
SPIEGEL: Deutschlands Verteidigungswille wird unterschätzt, 31.07.25
SPIEGEL: Könnte Russland auf Spitzbergen die NATO überfallen?, 08.11.25
EMPFEHLUNGEN:
Florence spricht in dieser Folge über den Film “House of Dynamite” von Kathryn Bigelow. Der Thriller erzählt aus verschiedenen Perspektiven, wie die USA auf eine unerwarteten Angriff Russlands reagieren würden. Er ist seit Oktober auf Netflix zu sehen.
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Redaktion: Florian Barnikel
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Ein Abriss von 2025: Ein neuer Kanzler in Deutschland, ein alter Krieg in der Ukraine, Haltelinie, Stadtbild, Wehrdienst, Frauenfeindlichkeit und Social-Media-Verbote. Was sagt das über dieses Jahr?
In dieser Folge schaut Anne Will gemeinsam mit dem erfolgreichen Comedian, Podcaster und Autor Felix Lobrecht gemeinsam zurück – nicht sortiert nach Koalitionsausschüssen, sondern nach dem, was hängen geblieben ist: emotional, sprachlich, gesellschaftlich. Ein persönlicher, politischer Rückblick auf das Jahr 2005.
War es in diesem Jahr leichter oder schwerer, politische Themen humorvoll zu verhandeln? Welche politischen Momente haben sich eingebrannt – und welche Debatten wirkten komplett an der Lebensrealität vorbei? Und was aus diesem Jahr werden wir vermutlich erst mit Abstand wirklich verstehen?
Redaktionsschluss für diese Folge war der 17.12.2025, 18:00 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
ARD Mediathek, Felix Lobrecht – ALL YOU CAN EAT, 10.01.2025
Welt, Die Felix-Lobrecht-Kritikerinnen leben weit entfernt von der Realität,17.01.2025
Hotel Matze: Felix Lobrecht über seine Lebensphase, Alleinsein, Überforderung und den perfekten Tag, 14.12.2025
Tagesschau, Social-Media-Verbot für Kinder - rechtlich möglich?, 20.09.2025
ndr.de, Renten-FAQ: Zwischen Haltelinie und Entgeltpunkten, 19.12.25
Google Suchtrends 2025
Techno-Künstler Azzle 447
Empfohlene Folgen von uns:
Wird der Rechtsstaat zur Kampfzone? Mit Frauke Brosius-Gersdorf, 30.09.25
Wann macht Politik keinen Spaß mehr? Live-Folge mit Hazel Brugger und Kevin Kühnert, 2.10.2025
Wie hängen Politik und Angst zusammen? Mit Michael Roth, 25.9.2025
Wie ernst sollte man Politik nehmen? Mit Felix Lobrecht, 31.12.2025
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Redaktion: Teresa Sickert, Marie Schiller
Executive Producerin: Marie Schiller
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Angenommen Friedrich Merz macht zu Weihnachten ein Fotobuch: “Das war mein Jahr 2025”. Welche Bilder klebt er ein? Und welche lässt er lieber weg?
In dieser Folge blättert Anne Will mit ihrem Gast Tina Hildebrandt, Politikchefin der ZEIT und Co-Host des „Politikteil“ durch ein politisches Jahr, das es in sich hatte: Ein neuer Kanzler, wackelige Mehrheiten, eine Regierung unter Dauerstress. Dazu der Kriege in der Ukraine, der 2025 vielleicht näher an einem Frieden heranrückt - oder auch nur neue Illusionen erzeugt. Berlin als diplomatische Bühne, Europa auf der Suche nach Haltung und eine USA auf Distanz.
Was war Substanz, was Inszenierung? Was wird bleiben – und was erst in ein paar Jahren wirklich einzuordnen sein?
Ein Rückblick mit Tiefenschärfe und ohne Filter.
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VVK Start 19.12.25 um 10 Uhr
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WICHTIGE QUELLEN:
Zeit: Kanzlerreise in die USA: Male-bonding auf höchstem Niveau, 05.06.2025
Zeit: 100 Tage Friedrich Merz: Ganz oben, ziemlich allein, 14.08.2025
Zeit: Minderheitsregierung: Eher Psychologie, 13.11.2025
Zeit: Richterwahl im Bundestag: Ganz schön wacklig, 11.07.2025
phoenix: Selenskyj in Berlin: Pressekonferenz mit Kanzler Merz nach gemeinsamen Beratungen, 15.12.25
Spiegel: Ukraine-Verhandlungen in Berlin: Wie der Kanzler Europa zurück ins Spiel bringt, 15.12.2025
Tagesschau, FAQ Ukraine Gespräche, 15.12.2025 Linkbeschreibung
CDU, Rede: Bundeskanzler Friedrich Merz beim CSU - Parteitag, 13.12.22025
Empfohlene Folgen von uns:
Wie wehrt sich Europa gegen die USA? Mit Hubert Wetzel, 11.12.25
Wird der Rechtsstaat zur Kampfzone? Mit Frauke Brosius-Gersdorf, 30.09.25
Kann der Außenkanzler Innenpolitik? Mit Tina Hildebrandt vom 03. Juli 2025
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Redaktion: Teresa Sickert, Marie Schiller
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China ist Deutschlands wichtigster Handelspartner, die deutsche Abhängigkeit von Importen aus China ist groß. Das weiß auch Außenminister Johann Wadephul, der Anfang dieser Woche zu Gesprächen in Peking und Guangzhou war. Er wollte in China unter anderem über die scharfen Exportkontrollen für seltene Erden sprechen, die auch die deutsche Industrie unter Druck setzen. Denn in der Gewinnung und Verarbeitung seltener Erden, die für Wirtschaft und Energiewende unverzichtbar sind, hat China eine unangefochtene Vormachtstellung in der Welt. Kann Deutschland überhaupt ohne China?
Wie groß Chinas wirtschaftliche Macht ist und warum Deutschland und Europa davon so abhängig sind, bespricht Anne Will in dieser Folge mit Janka Oertel, Asien-Expertin und Distinguished Policy Fellow beim European Council on Foreign Relations. Oertel ist eine der führenden China-Expertinnen Deutschlands und plädiert immer wieder dafür, sich möglichst schnell unabhängiger von China zu machen. Seit der Veröffentlichung der deutschen China-Strategie 2023 seien wir im De-Risking nicht weitergekommen, sagt sie, die Risiken seien sogar noch gestiegen. Es brauche nun echte Interventionen und alternative Lieferketten, auch EU-Zollerhöhungen könnten eine Option sein. In dieser Folge geht es außerdem darum, wie die EU da mit einem neuen Aktionsplan gegensteuern will und warum Chinas wirtschaftliche Lage jetzt ein Möglichkeitsfenster bietet, in den chinesisch-europäischen Beziehungen Druck aufzubauen.
Redaktionsschluss für diese Folge war der 10.12.2025, 18:30 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
Deutschlandfunk: Zu Wadephuls China-Reise: Interview mit Omid Nouripour (Grüne), 10.12.2025
FAZ: Seltene Erden: Wie sich die EU von China lösen will, 03.12.2025
Pressekonferenz von Außenminister Johann Wadephul in der Deutschen Botschaft in Peking, 8.12.2025
SPIEGEL: Wadephuls Manöver ist aufgegangen, 08.12.2025
Süddeutsche Zeitung: China ist egal, was Deutschland will, 07.12.2025
Statistisches Bundesamt: China wichtigster Handelspartner Deutschlands, 19.11.2025
ZEIT: Ankündigung Nr. 18 bleibt in Kraft, sorry, 09.12.2025
EMPFEHLUNG:
Janka Oertel, Ende der China-Illusion - Wie wir mit Pekings Machtanspruch umgehen müssen, Piper 2023
Impressum:
Redaktion: Gina Enslin, Felix Schlagwein
Executive Producerin: Marie Schiller
Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn
Sounddesign: Hannes Husten
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Es steht schlecht um Europa - zumindest wenn man der neuen Nationalen Sicherheitsstrategie der USA glaubt. Das Dokument, das das Weiße Haus am Freitag vorlegte, spricht von Unterdrückung der Meinungsfreiheit und der politischen Opposition, wirtschaftlichem Verfall und dem Verlust nationaler Identitäten. Migration und der Rückgang der Geburtenrate täten ihr Übriges: Europa drohe die “zivilisatorische Auslöschung”.
“Wovon zur Hölle reden die?”, so lautet die Überschrift eines Artikels zur Nationalen Sicherheitsstrategie von Hubert Wetzel. Er ist Brüssel-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung und in dieser Folge spricht Anne Will mit ihm darüber, was die neue sicherheitspolitische Leitlinie der USA für Europa bedeutet und wie ernst man sie nehmen muss. Wetzel sieht eine dramatische Entwicklung im transatlantischen Verhältnis und vermutet gleichzeitig: Der amerikanische Präsident selbst hat die Nationale Sicherheitsstrategie überhaupt nicht gelesen. Die Nationale Sicherheitsstrategie beschäftige sich beim Blick auf Europa außerdem wenig mit tatsächlich sicherheitspolitischen Themen - der Grundton sei kulturkämpferisch.
Wie kann sich Europa gegen die USA wehren? Wie viel politischen Einfluss wollen die USA in Europa wirklich ausüben? Und was verändert die neue Haltung der USA gegenüber Europa mit Blick auf die Friedensbemühungen in der Ukraine? Außerdem spricht Anne Will mit Hubert Wetzel in dieser Folge darüber, was die neue Sicherheitsstrategie für die NATO bedeutet und wie es in der Auseinandersetzung über eingefrorene russische Gelder in Belgien weitergehen könnte.
Redaktionsschluss für diese Folge war der 09.12.2025, 16:30 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
DRM News: “They’re Going in Very Bad Direction” Trump Speaks on Europe’s Future Policies, EU Challenges, 8.12.2025
Nationale Sicherheitsstrategie der Vereinigten Staaten, 05.12.2025
Süddeutsche Zeitung: US-Sicherheitsstrategie: Wovon zur Hölle reden die?, 08.12.2025
SPIEGEL: Wer hinter Trumps Anti-EU-Strategie steckt, 08.12.2025
SPIEGEL: “Wir dürfen die Ukraine und Wolodymyr nicht mit diesen Jungs alleinlassen”, 04.12.2025
POLITICO: President Donald Trump - The Conversation, 9.12.2025
Phoenix: Antrittsbesuch Rheinland-Pfalz: Statements von Bundeskanzler Merz und Alexander Schweitzer, 9.12.2025
ZEIT: Ohne Europa kann auch Trump nicht, 08.12.2025
Impressum:
Redaktion: Gina Enslin, Felix Schlagwein
Executive Producerin: Marie Schiller
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Sounddesign: Hannes Husten
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Donald Trumps Vertraute Steve Witkoff und Jared Kushner haben in Moskau mit Wladimir Putin über einen möglichen Friedensplan gesprochen – ohne Ergebnis. Und ohne die Ukraine. Während in Moskau über die Zukunft des Landes verhandelt wurde, steht Präsident Wolodymyr Selenskyj unter wachsendem Druck: wegen Korruptionsvorwürfen im eigenen Umfeld und immer schwieriger zu organisierender finanzieller Unterstützung. Wie abhängig ist die Ukraine von den USA? Ist Russland überhaupt an Frieden interessiert? Und bereitet der Kreml mit einem angeblichen Friedensplan in Wahrheit den nächsten Krieg vor?
Darüber spricht Anne Will mit Ljudmyla Melnyk, Leiterin des Ukraine-Programms am Institut für Europäische Politik und Präsidentin der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft. Gemeinsam analysieren sie, wie die Ukraine diese Verhandlungen wahrnimmt – und was sie für einen echten, tragfähigen Friedensplan brauchen würde.
Redaktionsschluss für diese Folge war der 03.12.2025, 16:30 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
Wall Street Journal: Make Money Not War: Trump’s Real Plan for Peace in Ukraine, 28.11.2025
Süddeutsche Zeitung: Trump überschätzt seine Macht, 25.11.2025
SWR, Kultur-Forum: Frieden ohne Freiheit? – Diplomatie im Krieg gegen die Ukraine, 24.11.25
Valerii Zaluzhnyi: Politics and War. Reality vs Expectations, 29.11.2025
Kyiv Post: Zelensky-Trump Delegation Meeting in Brussels Scrapped as Envoys Return to Washington, 03.12.205
Telegraph: How Zelensky’s right-hand man fell from grace, 29.11.2025
Tagesschau.de: Drei Knackpunkte - aber auch Optimismus, 01.12.2025
IMPRESSUM:
Redaktion: Sven Knobloch, Florian Barnikel
Executive Producerin: Marie Schiller
Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn
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Fünf Stunden haben sie miteinander gesprochen – Wladimir Putin, Steve Witkoff und Jared Kushner. Am Ende des Treffens in Moskau stand kein “Deal”. Kein Waffenstillstand und kein gemeinsames Papier. Trotzdem wird über Witkoffs Mission viel gesprochen. Der Immobilienmilliardär und enge Trump-Vertraute gilt als zentraler Vermittler in den jüngsten amerikanischen Friedensbemühungen. Doch sein Vorgehen wirft Fragen auf: Wer verhandelt da eigentlich mit wem – und in wessen Interesse?
Anne Will spricht darüber mit dem Politikberater und Sicherheitsexperten Nico Lange, Senior Fellow bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Er ordnet ein, welche Ziele die USA mit dem neuen Plan verfolgen, warum Russland bisher auf stur schaltet – und ob Trumps Umfeld wirklich auf einen „Deal“ drängt, der die Ukraine schwächt und Putin stärkt.
Außerdem geht es um die eingefrorenen russischen Milliarden in Europa, die Rolle von Außenminister Marco Rubio – und die Frage, wie viel Einfluss Europa überhaupt noch hat, wenn in Moskau und Miami über Krieg und Frieden verhandelt wird.
Redaktionsschluss für diese Folge war der 03.12.2025, 10:30 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
Wall Street Journal, Make Money Not War: Trump’s Real Plan for Peace in Ukraine, 28.11.2025
Süddeutsche Zeitung, Steve Witkoff „Minister für Fehlkommunikation“, 27.11.2025
Spiegel, Ein neuer pragmatischer Westen muss her – mit Deutschland in einer Schlüsselrolle, 25.11.2025
Telegraph, How Zelensky’s right-hand man fell from grace, 29.11.2025
Tagesschau, Drei Knackpunkte - aber auch Optimismus, 01.12.2025
IMPRESSUM:
Redaktion: Sven Knobloch, Florian Barnikel
Executive Producerin: Marie Schiller
Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn
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Während die Bundesregierung von einem „Friedensplan“ überrascht wurde, den die USA und Russland über die Köpfe der Europäer hinweg verhandelt haben, steht in Berlin der Frieden der Koalition auf dem Spiel, die gerade über Rentenpolitik streitet.
Liegt in solchen Krisen noch irgendein Funken Witzigkeit? Das bespricht Anne Will mit dem Comedian Till Reiners. Wie blickt er auf die politische Lage im In- und Ausland, wie beurteilt er die Arbeit von Friedrich Merz und Jens Spahn? Der studierte Politikwissenschaftler erklärt auch, inwieweit er politisches Tagesgeschehen in seine Programme einarbeiten kann, zum Beispiel in seiner kommenden Tour „Das ist alles Teil der Show“.
Redaktionsschluss für diese Folge war der 26.11.2025, 15 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
SPIEGEL, Comedian der Stunde, 20.08.2025
STERN, “Gegenseitiger Neid ist etwas Herrliches”, 20.06.2025
Tagesspiegel, Meinungsfreiheit in den Medien: Die Öffentlich-Rechtlichen sollten sich wieder mehr auf ihre Gründungsidee besinnen, 20.09.2025
3sat, Till Reiners’ Happy Hour: Saubere Stadtbilder, Missverständnisse & Rap, 16.11.2025
ZDF, Till Tonight: 1 Kevin Hoffung, 08.08.2025
Studie (PDF): Im Jahr 2022 gab es durchschnittlich 17,6 Suizide unter US-Veteranen pro Tag
IMPRESSUM:
Redaktion: Moritz Metz, Florian Barnikel
Executive Producerin: Marie Schiller
Postproduktion: Lukas Hambach und Patrick Zahn
Sounddesign: Hannes Husten
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Es ist eine Woche, in der vieles auf eine Entscheidung hinausläuft, in der Außen- wie in der Innenpolitik. Während die Koalition im Rentenstreit ringt, versucht der Bundeskanzler aus Afrika, Einfluss auf einen möglichen neuen Friedensplan für die Ukraine zu nehmen. Friedrich Merz muss seine Aufmerksamkeit mehr denn je balancieren und scheint dabei auf internationaler Bühne einen besseren Job zu machen.
Kann Merz nur Außenkanzler? Diese Frage diskutiert Anne Will mit der Journalistin Henrike Roßbach. Die kommissarische Leiterin des Parlamentsbüros der Süddeutschen Zeitung beobachtet Merz seit Jahren und hat ihn auch bei seiner Afrika-Reise begleitet. Sie beschreibt, warum sich der Kanzler als "Feuerwehrmann auf der internationalen Bühne" so gut gefällt - und erklärt die Wurzel des Rentenstreites. Wo liegt für die "kleine große" Koalition ein Ausweg aus der verbissenen Patt-Situation?
Redaktionsschluss für diese Folge war der 26.11.2025, 19:30 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
Süddeutsche Zeitung: Merz: Europa lässt sich im „Schicksalsmoment“ nicht übergehen, 24.11.2025
Süddeutsche Zeitung, Die Macht der Machtlosigkeit, 23.11.2025
Süddeutsche Zeitung, Der Urfehler ist der Union bereits in den Koalitionsverhandlungen passiert, 18.11.2025
Die Zeit, Das kann doch nicht euer Ernst sein, 19.11.25
Spiegel, Jetzt doch wieder Außenkanzler, 22.11.25
New York Times, As Trump Pushes to End Ukraine War, Europe Toils to Have a Say, 25.11.2025
Redaktion: Moritz Metz, Florian Barnikel
Technischer Support: Lukas Hambach
Aufnahme: Patrick Zahn, Lukas Hambach
Postproduktion Audio: Patrick Zahn
Postproduktion Video: Lukas Hambach
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Fast jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. 104 waren es im letzten Jahr. Die Autorin und Filmemacherin Julia Friedrichs hat mit ihrem Team zu den Fällen recherchiert, mit Freundinnen und Angehörigen der Opfer gesprochen, mit Kriminologen und Politikern - immer mit der Frage: Wie kann es sein, dass Frauen in Deutschland immer noch nicht ausreichend geschützt werden? In der ZDF-Dokumentation “Weil du mir gehörst! Wenn Männer ihre Frauen töten” zeigt Friedrichs die Schicksale von ermordeten Frauen auf. “Mir ist ganz selten eine Recherche so nahegegangen”, sagt die Journalistin im Gespräch mit Anne Will.
Warum gibt es immer noch so viele Morde an Frauen in Deutschland? Andere Länder kämpfen seit vielen Jahren gegen Femizide an - und das mit großem Erfolg. In Spanien etwa gibt es eigene Gerichte und Staatsanwaltschaften, die sich nur mit Gewalt an Frauen befassen. In Deutschland wiederum würden Behördenwirrwarr und Bürokratie den effektiven Schutz von Frauen oft behindern, sagt Filmemacherin Friedrichs im Gespräch mit Anne Will .
Ein weiteres in Spanien bewährtes Mittel soll nun auch in Deutschland eingeführt werden: Die elektronische Fußfessel. Sie soll potentielle Täter davon abhalten, ihren Opfern zu nahe zu kommen. In Deutschland sollen allerdings nur wenige Hochrisikofälle dazu verpflichtet werden, das Ortungsgerät zu tragen. Das sei sinnbildlich für die Vorgehensweise in Deutschland, sagt Julia Friedrichs. Die Freiheitsrechte der Täter stünden immer noch höher als der Schutz ihrer Opfer.
In dieser Folge spricht Anne Will mit Julia Friedrichs außerdem über veränderte Männlichkeitsbilder und darüber, ob es überhaupt Sinn macht, die Täter verstehen zu wollen.
Redaktionsschluss für diese Folge war der 19.11.2025, 17 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
Die ZDF- Dokumentation “Weil du mir gehörst! Wenn Männer ihre Frauen töten” läuft am Dienstag, 25.11.2025, um 20:15 Uhr im ZDF. Bereits ab 6 Uhr ist sie in der ZDF-Mediathek abrufbar.
Spiegel, Neue Femizid-Studie: Besitzdenken und Eifersucht ist häufiges Tätermotiv, 20.11.2025
Die Zeit, Und dann malt er ein Herz mit ihrem Blut ans Fenster, 10.04.2025
LTO, Elektronische Fußfessel für Gewalttäter auf den Weg gebracht, 19.11.2025
Die Zeit, Femizide: Eine Fessel, die Frauen rettet, 24.10.2025
BKA Lagebild „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“, 19.11.2024
Hilfe bekommt ihr unter der Telefonnummer 116 016 oder unter www.hilfetelefon.de.
EMPFEHLUNGEN:
ZDF-Schwerpunkt “Alle Augen auf! Gegen Gewalt an Frauen”
IMPRESSUM
Redaktion: Felix Schlagwein, Teresa Sickert
Executive Producerin: Marie Schiller
Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn
Sounddesign: Hannes Husten
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Die Koalition hängt beim Rentenpaket am seidenen Faden: Junge Unionsabgeordnete rebellieren, erste Stimmen im Parlament kippen – und plötzlich steht eine Reform zur Debatte, die eigentlich schon durch war. Was passiert, wenn der Kompromiss fällt? Die schwarz-rote Bundesregierung steht einmal mehr vor einer Zerreißprobe.
In dieser Folge spricht Anne Will mit Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie hat sich überraschend offen in die Auseinandersetzung eingemischt: Nachverhandeln? Verschieben? Ganz neu denken? Während Merz, Söder und Klingbeil genau das verhindern wollen.
Wie Prien den Streit einordnet, wie sie selbst weiter vorgehen würde – und was sie vom vorliegenden Gesetz wirklich hält, hört ihr in dieser Folge “Politik mit Anne Will”.
Außerdem geht’s um eines ihrer politischen Kernprojekte: Frauenrechte stärken. Wie realistisch ist das in einer Regierung unter Friedrich Merz? Und was tut Prien dafür, die nach wie vor erschreckend hohe Zahl an Femiziden in Deutschland einzudämmen und Frauen endlich besser zu schützen?
Redaktionsschluss für diese Folge war der 18.11.2025, 13 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
ARD, Bericht aus Berlin mit Friedrich Merz zum Rentenstreit, 16.11.2025
Stern, Herr Reddig, wollen Sie den Kanzler stürzen?, 18.11.2025
Gesetzesentwurf der Bundesregierung zum Rentenpaket, 01.10.2025
Handelsblatt, Rentenstreit gefährdet die schwarz-rote Koalition, 17.11.2025
Zeit, Streit um Rentenpaket: Keine Kleinigkeit, 16.11.2025
BKA Lagebild „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten“, 19.11.2024
Spiegel, Familienpolitik: Legt die Regierung die Frauen auf die Hausfrauenrolle fest?, 18.08.2025
IMPRESSUM
Redaktion: Felix Schlagwein, Teresa Sickert
Executive Producerin: Marie Schiller
Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn
Sounddesign: Hannes Husten
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“Politik mit Anne Will“ diesmal live aus dem Kupfersaal in Leipzig: Zu Gast sind in dieser Folge die ehemalige Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang und Cornelius Pollmer, Journalist und Leiter des Leipziger Büros der ZEIT. Gemeinsam gehen sie der Frage nach: Können Regierungen nicht mehr regieren? Die Zustimmungswerte der aktuellen Bundesregierung sind katastrophal. Nicht einmal jeder Vierte ist mit der Arbeit der schwarz-roten Koalition zufrieden - auch weil sie sich gefühlt wöchentlich in großen Fragen streitet. Geht es jetzt so weiter wie zuvor bei der Ampel, in deren Regierungszeit Ricarda Lang vom Parteivorsitz zurücktrat? Welche Erfahrungen hat sie gemacht und welche Lehren hat sie gezogen?
Liegt es vielleicht an der Sprache? Kommunikativ habe sich die Politik immer stärker von den BürgerInnen entfernt. Das hat Ricarda Lang nach ihrem Rücktritt vom Parteivorsitz immer wieder gesagt. Sie spricht von “roboterhafter” Sprache und dem “Hamsterrad”, in dem sich führende Politiker bewegen. Der Rücktritt sei ein “großer Freiheitsgewinn” gewesen, sagt Lang.
Ist der Politikbetrieb zu hart, der öffentliche Druck auf Politiker*innen zu groß geworden, um noch ordentlich regieren zu können? Oder haben die Parteien schlicht das Vertrauen der Bevölkerung langfristig verspielt?
Im Gegensatz zu Ricarda Lang blickt Journalist Cornelius Pollmer von außen auf den Politikbetrieb, vor allem in Ostdeutschland. Hier haben die Landtagswahlen im vergangenen Jahr für ziemlich wackelige Mehrheitsverhältnisse gesorgt. Sachsen und Thüringen werden von Minderheitsregierungen geführt, die sich für Mehrheiten immer wieder Stimmen aus der Opposition sichern müssen. Das könnte auch eine Chance sein, sagt Pollmer, denn es führe zu einem breiteren demokratischen Konsens. Muss Demokratie also neu gedacht werden, damit Regierungen wieder ordentlich regieren können? Und wenn ja, wie?
Redaktionsschluss für diese Folge war der 12.11.2025, 18 Uhr.
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WICHTIGE QUELLEN:
Berliner Zeitung: Ricarda Lang: „Ich wurde roboterhafter in der Sprache, ohne es zu merken“, 08.11.2025
Die Zeit: Verantwortung: Übernimm mich jetzt und hier!, 21.04.2025
Deutschlandfunk: Mitte-Studie 2025: Weniger Rechtsextreme, mehr Zweifel an der Demokratie, 06.11.2025
tagesschau.de: ARD-DeutschlandTrend: Gefühl der Unsicherheit nimmt zu, 06.11.2025
Stern: Wie sich Ricarda Lang neu erfunden hat, 28.10.2025
Die Zeit: Bodo Ramelow: Haben die Politiker in Berlin Angst vor dem eigenen Volk? "Ja.", 28.08.2025
Die Zeit: Handlungsfähige Regierung: Eine schwere Last, 09.07.2025
tagesschau.de: Wie die Ampel an Zufriedenheit einbüßte, 05.02.2025
EMPFEHLUNG:
Ricarda Lang, Steffen Mau: Der große Umbruch. Ein Gespräch über Krisen, Konflikte und Kompromisse. Ullstein, 2025.
IMPRESSUM
Redaktion: Sven Knobloch, Felix Schlagwein
Executive Producerin: Marie Schiller
Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn
Sounddesign: Hannes Husten
Live-Produktion: All Artists Agency
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“In this moment of political darkness, New York will be the light”, so hat es Zohran Mamdani am Dienstag gesagt, nachdem er zum nächsten New Yorker Bürgermeister gewählt wurde. Mamdani ist Demokrat, jung, Einwanderer, Muslim - und er hat es geschafft, im Wahlkampf zu überzeugen und für die Demokratische Partei ein Momentum zu erzeugen. Für die war es eine besonders erfolgreiche Woche, denn auch bei den Gouverneurswahlen in New Jersey und Virginia machten demokratische Kandidatinnen das Rennen.
Ist Trump doch zu stoppen? Warum wurde ein Kandidat wie Zohran Mamdani so erfolgreich? Und wie wird Trump auf den Erfolg der Demokraten reagieren? Über diese Fragen spricht Anne Will mit der Journalistin Melanie Amann, live beim Festival “Mit Vergnügungspark” in Berlin. Melanie Amann hat den Oktober in den USA verbracht und bringt frische Eindrücke mit: aus New York, von den “No Kings”-Protesten gegen Trump und auch davon, wie es sich mittlerweile anfühlt, als Journalistin in die USA einzureisen.
Außerdem sprechen die beiden darüber, was sich die deutsche Sozialdemokratie hier abschauen könnte und ob es ein deutsches Pendant zu Mamdani geben könnte.
Redaktionsschluss für diese Folge war der 8.11.2025, 16 Uhr.
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Aktuelle Live-Termine:
12.11. Leipzig
Tickets: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025
WICHTIGE QUELLEN:
CBS: Here's what CBS News exit polls told us about the 2025 elections, 5.11.2025
Deutschlandfunk: Ein linker Muslim wird Bürgermeister von New York, 05.11.2025
https://www.deutschlandfunk.de/zohran-mamdani-new-york-usa-buergermeister-wahl-100.html
SPIEGEL: US-Demokraten setzen sich bei Gouverneurswahlen in Virginia und New Jersey durch, 5.11.2025
SPIEGEL: Führender US-Republikaner spricht von »No Kings«-Bewegung als »gefährlicher Ideologie« 20.10.2025
The Guardian: The full transcript of Zohran Mamdani’s victory speech after being elected NYC mayor, 5.11.2025
Wahlprogramm von Zohran Mamdani:
Washington Post: Five takeaways as Democrats sweep elections in New Jersey and Virginia, 5.11.2025
ZEIT: Mamdani siegt – und zeigt den Demokraten, wie man heute gewinnt, 05.11.2025
IMPRESSUM
Redaktion: Gina Enslin, Leon Ueberall
Executive Producerin: Marie Schiller
Producer: Lukas Hambach, Patrick Zahn
Sounddesign: Hannes Husten
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Die SPD muss immer wieder Verluste einstecken. Zuletzt erreichte sie bei den Kommunalwahlen in NRW ihr historisch schlechtestes Wahlergebnis in diesem Bundesland. Bei der vergangenen Bundestagswahl verlor sie zudem bei fast allen Kompetenzzuschreibungen, auch bei ihren Kernthemen: Soziale Gerechtigkeit, Altersversorgung, Steuer- und Finanzpolitik. Im Oktober hat sich die SPD mit der Union auf Verschärfungen beim Bürgergeld geeinigt, dabei galt gerade das Bürgergeld zu Zeiten der Ampel als großer SPD-Erfolg.
Weiß die SPD noch, wer sie ist? Und wenn ja, warum kommt es bei den Wählerinnen und Wählern nicht an? Das möchte Anne Will in dieser Folge von Tim Klüssendorf, dem Generalsekretär der SPD, wissen. Er hat ein klares Bild von der SPD: Kümmererpartei soll sie wieder sein, ein Aufstiegsversprechen und eine positive Zukunftserzählung liefern. Er glaubt daran, dass die Sozialdemokratie den Kampf gegen Rechtspopulisten gewinnen kann. „Man kann Dinge wirklich verändern“, davon ist Tim Klüssendorf überzeugt.
Als Generalsekretär hat Tim Klüssendorf eine Doppelrolle: Er organisiert die Partei, leitet das Willy-Brandt-Haus, bereitet Wahlkämpfe vor. Er muss die Politik seiner Partei aber auch nach außen vertreten. Kevin Kühnert, der von 2021 bis 2024 Generalsekretär war, fühlte sich am Ende seiner Zeit auf dem Posten nicht mehr wirksam und hatte keine Kraft mehr für den Job. Wie Tim Klüssendorf auf Kühnerts Erfahrungen blickt und woran er seine Wirksamkeit festmacht, auch darüber sprechen Anne Will und er in dieser Folge.
Redaktionsschluss für diese Folge war der 4.11.2025, 17:30 Uhr.
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am 8.11. beim Mit Vergnügungspark in Berlin
am 12.11. Live-Podcast in Leipzig
Tickets für den Live-Podcast in Leipzig: https://tix.to/Politik-mit-Anne-Will-Podcast-Live-2025
WICHTIGE QUELLEN:
FAZ: „Wir haben als SPD oft nicht die Sprache der Leute gesprochen“, 11.10.2025
FAZ: Koalition einigt sich auf neue Grundsicherung, 9.10.2025
Mitgliederbegehren der SPD
Radio Bremen: “3nach9” mit Kevin Kühnert, 25.4.2025
Tagesschau: Wer wählte die SPD - und warum?, 24.2.2025
Tagesschau: Was sich beim Bürgergeld ändern soll, 9.10.2025
ZEIT: Friedrich Merz und Lars Klingbeil: Ein Fall für zwei, 31.10.2025
IMPRESSUM
Redaktion: Gina Enslin, Leon Ueberall
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Mich stört wirklich sehr, dass es als selbstverständlich betrachtet wird, dass Arbeitgebern durch einen Rechtsanspruch abverlangt wird, den Wechsel von Arbeitnehmern von Vollzeit in Teilzeit und den späteren Rückwechsel einfach so hinzunehmen und das organisatorisch irgendwie hinzubekommen. Dafür müssen dann Fachkräfte zum Ausgleich bzw. zur Überbrückung in Teilzeit und u.U. befristet gefunden und eingestellt werden - ein sehr schwieriges Unterfangen. Was für ein enormer Eingriff in die Vertrag
Frau Will hat leider Herrn Banaszak zu viel Redezeit eingeräumt. in seinen oft sehr langen Ausführungen, vor allem über die Fehler der anderen Parteien, ist er den Fragen von Frau Will ausgewichen. Da hätte sie nachhaken müssen. Schade!! So haben wir als Zuhörer nichts darüber erfahren, wie die Grünen mit ihrem Wählerrückgang umgehen wollen. Aber vielleicht hatte Herr Banaszak dazu nichts zu berichten.
Sehr gute Folge, toller Gast! Ich würde wetten, dass mit ihm als erstem Sicherheitsberater unter Herrn Laschet einige Dinge in Deutschland anders gelaufen wären. Das Buch werde ich mir auf jeden Fall kaufen!
Guter Beitrag-
Guter Beitrag. Danke.