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Lieblingsort Bibliothek
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Author: SBD.bibliotheksservice ag
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© SBD.bibliotheksservice ag
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Lieblingsort Bibliothek ist ein Reportage-Podcast über Schweizer Bibliotheken. In sechs Folgen besucht Audio-Journalistin Laura Bachmann Bibliotheken, die boomen – und solche, die um ihre Zukunft kämpfen. Jede Bibliothek erzählt eine Geschichte. Von Menschen, die dort mehr finden als Bücher: Gemeinschaft, Bildung, Zugehörigkeit - und manchmal ein zweites Zuhause.
Präsentiert von der SBD.bibliotheksservice ag
🎧 Neue Folgen ab Januar 2026 · www.sbd.ch/Podcast
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8 Episodes
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Zum Abschluss der Staffel trifft Host Laura Bachmann den Schriftsteller Pedro Lenz in der Bibliothek Olten. Dort ist er Stammgast. Zwischen Bücherregalen erzählt er von seiner Kindheit, von den Bibliotheken, die ihn geprägt haben – und von seinem Weg vom Maurerlehrling zum Schriftsteller.Warum ist Lesen für ihn so zentral? Warum zeigt er seinen Kindern Bibliotheken? Und weshalb gilt Literatur für viele noch immer als elitär?Ausserdem: Die letzte Reportage dieser Staffel. Der Lesehund und die schwindende Lesekompetenz in der Schweiz. In der Schweiz nimmt die Lesekompetenz ab. Digitale Ablenkung, weniger vertieftes Lesen – mit Folgen für Bildung, Berufschancen und demokratische Teilhabe. Leseförderung sei deshalb wichtiger denn je, sagt Carlotta Binder vom Schweizer Institut für Kinder- und Jugendmedien (SIKJM). Darum braucht es Leseförderprojekte wie der „Lesehund“ Samu. In der ganzen Schweiz besuchen speziell ausgebildete Hunde Bibliotheken, wo Kinder ihnen vorlesen. Mireille (9) erzählt, warum ihr das Vorlesen so leichter fällt. Eine Episode über Lesebiografien, über Scham und Zugehörigkeit - und darüber, warum Lesen Welten öffnet, Fantasie fördert und für eine Demokratie unverzichtbar ist.u. a. Stimmen in dieser Episode:Pedro Lenz, Schweizer Schriftsteller und Mundart LyrikerCarlotta Binder, Schweizer Institut für Kinder- und Jugendmedien (SikJm)Mireille, Teilnehmerin LesehundStefanie, Lesehundteam Bibliothek UsterCreditsDieser Podcast wird präsentiert von der sbd.bibliotheksservice ag.Konzept, Produktion, Schnitt & Sounddesign: Laura BachmannThemensetzung & Mitarbeit am Konzept: Jasmin Leuze, Susanne Wäfler, Manu Aeberli, Andrea Faedi, Dani LandolfScripteditorin: Mirja GabathulerAuftrag & Abnahme: Martin KelterbornSprachaufnahmen: Podcaststudio Bibliothek WinterthurMusik: Blue Dot Sessions
In der Living Library «Geflüchtet in die Schweiz» werden in der Pestalozzi Bibliothek Zürich für einmal keine Bücher, sondern Menschen ausgeliehen. Geflüchtete und Fachpersonen aus dem Asylbereich teilen ihre Geschichten im persönlichen Gespräch - jeweils für 20 Minuten. Ziel des Formats: Vorurteile abbauen, Empathie fördern und Begegnungen ermöglichen, die im Alltag selten stattfinden.Im Zentrum dieser Episode steht Afsaneh, eine Frau aus dem Iran, die nach sieben Jahren Trennung durch Familiennachzug in die Schweiz kam. Sie erzählt vom Ankommen in einem neuen Land, vom Deutschlernen in der Bibliothek, von Büchern in ihrer Muttersprache Farsi - und davon, warum sie heute lieber vom Jetzt und vom Dazugehören spricht als von der schwierigen Vergangenheit.Warum passen Living Libraries gut zum Selbstverständnis öffentlicher Bibliotheken? Sie sind Orte der Demokratieförderung, des interkulturellen Austauschs und des Zuhörens. Eine Episode über Bildungsgerechtigkeit, Vielfalt - und darüber, wie Bibliotheken Menschen miteinander ins Gespräch bringen.u.a. Stimmen in dieser EP:Felix Hüppi, Direktor PBZ BibliothekenRebekka Salm, Organisatorin Living Library, AOZCreditsDieser Podcast wird präsentiert von der sbd.bibliotheksservice ag.Konzept, Produktion, Schnitt & Sounddesign: Laura BachmannThemensetzung & Mitarbeit am Konzept: Jasmin Leuze, Susanne Wäfler, Manu Aeberli, Andrea Faedi, Dani LandolfScripteditorin: Mirja GabathulerAuftrag & Abnahme: Martin KelterbornSprachaufnahmen: Podcaststudio Bibliothek WinterthurMusik: Blue Dot Sessions
Im Jura gibt es kaum Bibliotheken in den Dörfern. Stattdessen kommt die Bibliothek zu den Menschen – im Bibliobus Jurassiene et Grand Chasseral. Einmal im Monat fährt der Bus durch abgelegene Gemeinden, hält auf Dorfplätzen und wird für ein paar Stunden zum Treffpunkt: für Kinder, ältere Menschen, Familien und Stammkund:innen. Wenn sich die Türen öffnen, stehen die Menschen manchmal bereits Schlange.In dieser Folge fahre ich mit. Ich spreche mit Julie Greub, Direktorin des Bibliobus, über die Geschichte und den Sinn dieses Modells – und mit der fahrenden Bibliothekarin über ihren besonderen Arbeitsalltag: Bücher empfehlen, Bus fahren und im Schnee unterwegs sein.Diese Episode erzählt von Bildungsgerechtigkeit auf dem Land, von Gemeinschaft in der Peripherie – und von einer Bibliothek, die dorthin fährt, wo sie gebraucht wird.CreditsDieser Podcast wird präsentiert von der sbd.bibliotheksservice ag.Konzept, Produktion, Schnitt & Sounddesign: Laura BachmannThemensetzung & Mitarbeit am Konzept: Jasmin Leuze, Susanne Wäfler, Manu Aeberli, Andrea Faedi, Dani LandolfScripteditorin: Mirja GabathulerAuftrag & Abnahme: Martin KelterbornSprachaufnahmen: Podcaststudio Bibliothek WinterthurMusik: Blue Dot Sessions
Diese Bonus-Episode ergänzt die Reportage „24h in der Bibliothek“ aus Uster. Denn was in Uster zu hören ist, ist nur eines von vielen Open-Library-Modellen.Im Open-Library Round-Table sprechen Bibliotheksleiter:innen offen über die Schattenseiten der Offenheit: Jugendliche, die den Ort zweckentfremden, Lärm, Diebstahl, Aggression – und die Frage, wo Vertrauen endet und Regeln beginnen. Diskutiert werden unterschiedliche Sicherheitskonzepte, von Videoüberwachung über Securitas bis hin zu eingeschränktem Zugang.Zu Gast sind:Roman Weibel - Leiter Bibliothek UsterJasmin Leuze - Leiterin Bibliothek ZugNicole Marquis - Leiterin Bibliothek Volketswil Marianna Portaluri - Leiterin Bibliothek GeroldswilModeration und Schnitt: Laura BachmannSpecial Thanks: Noah Fend von Tamedia und Andi Wulschleger von Ellie Media für die tolle technische Unterstützung.
Was passiert, wenn eine Bibliothek fast rund um die Uhr offen ist – ganz ohne Personal?In dieser Episode packe ich meinen Schlafsack ein und verbringe 24 Stunden in der Bibliothek von Uster. Ich erkunde ein Modell, das die Schweizer Bibliothekslandschaft grundlegend verändert: Open Library.Immer mehr Bibliotheken in der Schweiz sind 365 Tage im Jahr zugänglich – frühmorgens, spätabends, nachts. Das Credo ist klar: Eine geschlossene Bibliothek nützt niemandem.Mit einer Bibliothekskarte kann man in Uster deshalb die Bibliothek bis zu 16 Stunden täglich selbständig betreten – auch ohne Personal. Bücher, Spiele, Werkzeuge oder sogar ein Waffeleisen lassen sich per Self-Scanning ausleihen. Der Zugang ist niederschwellig, anonym und effizient – und er wirkt: rund 100 zusätzliche Besucher:innen pro Tag nutzen so die Bibliothek.Doch Offenheit hat ihren Preis. Wenn niemand mehr da ist, wird der Ort auch missbraucht: Jugendliche nutzen die Bibliothek als Treffpunkt vor dem Wochenende, stören Studierende und Familien. In Härtefällen kommt es zu Aggressivität, Beschimpfungen und Diebstahl – mit Interventionen der Jugendarbeit, Hausverboten und vereinzelt sogar Polizeieinsätzen.Wie verändert sich unser Verhältnis zu Bibliotheken, wenn sie uns alleine überlassen werden? Was braucht es, damit eine Open Library funktioniert? Und was passiert ganz konkret an einem ganzen Tag und in einer ganzen Nacht in einer Bibliothek?In dieser Episode (u.a.): Roman Weibel – Leiter Bibliothek UsterCreditsDieser Podcast wird präsentiert von der sbd.bibliotheksservice ag.Konzept, Produktion, Schnitt & Sounddesign: Laura BachmannThemensetzung & Mitarbeit am Konzept: Jasmin Leuze, Susanne Wäfler, Manu Aeberli, Andrea Fädi, Dani LandolfScripteditorin: Mirja GabathulerAuftrag & Abnahme: Martin KelterbornSprachaufnahmen: Podcaststudio Bibliothek WinterthurMusik: Blue Dot Sessions
Die Tessiner Kantonsbibliothek in Mendrisio (TI) nennt sich nicht Bibliothek. La Filanda ist ein Begegnungsort. Eine Piazza, ein Wohnzimmer und eine Eventbühne. Hier kommen Menschen jeden Alters zusammen – zum Stricken, zum Gitarrenlernen, für Konzerte, Vorträge oder fürs Plaudern im Café. Und dann gibt es auch noch Bücher. Aber die sind bewusst nebensächlich.Trotzdem ist La Filanda die Kantonsbibliothek mit den höchsten Ausleihzahlen im Tessin. Sie ist ein bewusster Gegenentwurf zu elitären Bibliotheken: um soziale und ökonomische Barrieren zu durchbrechen und ein zweites Zuhause für die gesamte Gesellschaft zu sein.Mit diesem Konzept lebt La Filanda genau das, was der amerikanische Soziologe Ray Oldenburg den „Dritten Ort“ genannt hat.Wer geht hier ein und aus? Ist das die Zukunft der Bibliotheken in der Schweiz? Und sind Bibliotheken besonders gute Wohnzimmer der Gesellschaft?(u. a.) Stimmen in dieser Episode:Agnès Pierret – Direktorin La FilandaGrazia Bianchi – Filandera und ehemalige Gemeinderätin von MendrisioErwähnungen: GGG Stadtbibliothek Basel oder KBL Kantonsbibliothek Basel-Land Stadtbibliothek WinterthurStadtbibliothek Rapperswil-JonaCreditsDieser Podcast wird präsentiert von der sbd.bibliotheksservice ag.Konzept, Produktion, Schnitt & Sounddesign: Laura BachmannThemensetzung & Mitarbeit am Konzept: Jasmin Leuze, Susanne Wäfler, Manu Aeberli, Andrea Fädi, Dani LandolfScripteditorin: Mirja GabathulerAuftrag & Abnahme: Martin KelterbornSprachaufnahmen: Podcaststudio Bibliothek WinterthurMusik: Blue Dot SessionsQuelle für Töne: Ray Oldenburg via The University of West Florida Libraries // YouTube
2013 entscheidet der Gemeinderat in Othmarsingen (AG) die kleine Dorfbibliothek zu schliessen. Statt das hinzunehmen, entscheidet Bibliothekarin Denise Widmer zu kämpfen. Sie will, dass ihre Gemeindebibliothek bleibt. Denn es geht um mehr als nur Bücher. Um Gemeinschaft, Begegnung, um Bildung, um Demokratie. Das, was unsere Bibliotheken eigentlich sind für unsere Gesellschaft.Was dann passiert, bringt ein ganzes Dorf in Bewegung - und stellt eine grundsätzliche Frage: Was verlieren wir, wenn eine Bibliothek verschwindet? Und - wie rettet man eigentlich eine Bibliothek? Prominente Stimmen in dieser Episode:Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider, die Bibliotheken als tragende Säulen der Gesellschaft bezeichnet. Heike Ehrlicher, Direktorin von Bibliosuisse, Dachverband der Schweizer Bibliotheken.CreditsDieser Podcast wird präsentiert von der SBD.bibliotheksservice ag.Konzept, Produktion, Schnitt & Sounddesign: Laura BachmannThemensetzung & Mitarbeit am Konzept: Jasmin Leuze, Susanne Wäfler, Manu Aeberli, Andrea Fädi, Dani LandolfScripteditor: Mirja GabathulerAuftrag & Abnahme: Martin KelterbornSprachaufnahme: Podcaststudio Bibliothek WinterthurMusik: Blue Dot SessionsAdditional thanks goes out to: Franziska Engelhardt, Stefanie Müller-Frank & Simon Schaffer
Bibliotheken boomen – und kämpfen zugleich um ihre Zukunft. Lieblingsort Bibliothek ist ein Reportage-Podcast über Schweizer Bibliotheken als Treffpunkte ohne Konsumzwang, Orte gegen Einsamkeit und Räume für Bildung, Integration und Demokratie.In sechs Folgen erzählt der Podcast Geschichten von Menschen, die in Bibliotheken mehr finden als Bücher: Gemeinschaft, Zugehörigkeit – und manchmal ein zweites Zuhause.🎧 Neue Folgen ab Januar 2026 · präsentiert von der SBD.bibliotheksservice ag




