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finews Podcast
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Hotels glaubten lange, die Kundenschnittstelle zu kontrollieren. Dann kamen Booking.com und Expedia. Könnte den Banken mit Fintechs und KI-Assistenten etwas Ähnliches passieren?Mathis Boldt, CEO des Datenspezialisten Giata und ehemaliger Geschäftsführer von Booking.com, sieht bemerkenswerte Parallelen zwischen Reise- und Finanzindustrie. Im finews-Podcast erklärt er, warum Banken ihre Datenbasis in den Griff bekommen müssen, weshalb viele KI-Projekte genau daran scheitern – und warum die direkte Beziehung zum Kunden zur strategischen Schlüsselfrage wird.Seine Botschaft: Wer neue Technologien und verändertes Kundenverhalten zu lange unterschätzt, riskiert, die Kundenschnittstelle anderen zu überlassen.Ein Gespräch über KI, Daten, Fintechs – und darüber, was der Schweizer Finanzplatz aus der Disruption der Reisebranche lernen kann.
Allianz Global Investors lanciert an der SIX Swiss Exchange erstmals aktiv gemanagte ETFs. Der Vermögensverwalter startet mit fünf Produkten und will das ETF-Geschäft in Europa weiter ausbauen. Länderchef Michael Schütze erläutert die Hintergründe.
Die Schuldenberge der westlichen Staaten wachsen, geopolitische Spannungen nehmen zu und Cyberrisiken stellen Unternehmen und Versicherer vor immer grössere Herausforderungen. Wie lange kann das gutgehen?Peter Giger, Group Chief Risk Officer von Zurich Insurance, rechnet damit, dass die nächste grosse Krise nur eine Frage der Zeit ist. Und er warnt: Je länger sie auf sich warten lässt, desto schmerzhafter könnte sie werden.Im finews-Podcast spricht Giger darüber, weshalb Krisen für eine Marktwirtschaft auch eine bereinigende Funktion haben, warum Europa Gefahr läuft, zu wenig Risiko einzugehen und wo die Grenzen der Versicherbarkeit liegen.Ausserdem: Wie verändert künstliche Intelligenz die Risikolandschaft? Werden Cyberrisiken irgendwann kaum mehr versicherbar? Und welche Gefahren werden von den Finanzmärkten derzeit unterschätzt?Ein Gespräch über Schulden, Krisen, Cyberrisiken – und darüber, weshalb eine funktionierende Wirtschaft ohne Risiko nicht möglich ist.
Alle reden über Künstliche Intelligenz – doch bei vielen Vermögensverwaltern bleibt es beim Experiment. Nur ein kleiner Teil der KI-Anwendungen schafft bislang den Sprung in den skalierten Betrieb.Warum ist das so? Andreas Janoschek, Gründer und CEO von Gerevest.AI, sieht weniger die Technologie als Problem. Häufig fehlen ein klar definierter Anwendungsfall, die richtige Architektur und der Mut, KI tatsächlich in die eigenen Prozesse zu integrieren. Gleichzeitig sorgen Datenschutz und die Angst vor Kontrollverlust für Zurückhaltung.Im Podcast von finews erklärt er sein Prinzip «Drei Modelle. Drei Menschen.» und zeigt, weshalb Unternehmen für Architektur, Entwicklung und laufenden Betrieb unterschiedliche KI-Modelle und Kompetenzen benötigen. Sein Rat an Banken und Vermögensverwalter: weniger auf den neuesten KI-Hype schauen – und stattdessen einen konkreten Prozess auswählen und konsequent bis in den produktiven Betrieb bringen.Dabei geht es auch um eine für die Finanzbranche entscheidende Frage: Wie lässt sich KI nutzen, ohne die Kontrolle über sensible Kundendaten aus der Hand zu geben? Janoschek zeigt, warum lokale KI-Modelle hier neue Möglichkeiten eröffnen – teilweise bereits auf dem eigenen Laptop.Ein Gespräch über KI jenseits des Hypes, Datenschutz, Effizienz und die Frage, wie aus einem vielversprechenden Pilotprojekt endlich ein funktionierender Business Case wird.
Der Arbeitsmarkt für Banker hat sich gedreht. Vor allem in Zürich suchen immer mehr gut ausgebildete und erfahrene Finanzprofis eine neue Stelle – und selbst Top-Executives müssen teilweise deutlich länger auf eine neue Chance warten.«Es finden nicht alle einen Job», sagt Daniela Haze-Stöckli von Beyond Success im Podcast von finews. Wer sich einfach auf möglichst viele Stellen bewerbe, mache deshalb einen Fehler. Gefragt seien ein klares Profil, ein überzeugendes Narrativ und vor allem mehr Flexibilität – bei Funktion, Arbeitsmodell, Standort und Lohn.Denn auch die Saläre im Banking geraten unter Druck. Gleichzeitig verändern KI, Konsolidierung und der Stellenabbau bei Banken und anderen Finanzunternehmen die Anforderungen an Führungskräfte.Im Gespräch mit finews erklärt Daniela Haze-Stöckli, warum Banker ihre Karriere künftig ähnlich wie ein Anlageportfolio betrachten sollten, weshalb ein berufliches «Klumpenrisiko» gefährlich werden kann und warum sie spätestens alle fünf Jahre eine Standortbestimmung empfiehlt.🎙️ Im neuen finews-Podcast: Wie sicher ist eine Karriere im Banking noch und was müssen Finanzprofis tun, um auch mit 50 oder 55 auf dem Arbeitsmarkt gefragt zu bleiben?




