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Politik aufs Ohr
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Politik aufs Ohr

Author: Sina Beckmann

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Moin und willkommen bei „Politik aufs Ohr“ – dem Podcast, der Politik verständlich, nahbar und manchmal auch unbequem macht.

Ich bin Sina Beckmann – Unternehmerin, Landtagsabgeordnete und Teil der Grünen in Niedersachsen. Hier spreche ich mit spannenden Gästen über aktuelle politische Themen, die uns alle betreffen – ehrlich, offen und auf Augenhöhe. Kein Fachchinesisch, kein Politiker*innen-Blabla – sondern echte Gespräche über das, was zählt.

In jeder Folge nehmen wir uns Zeit für die Fragen hinter den Schlagzeilen: Was bedeutet das politisch? Was steckt wirklich dahinter? Und wie betrifft es unser Leben?

„Politik aufs Ohr“ ist Dein Podcast, wenn Du 1. Politik verstehen willst – auch ohne Parteibuch, wenn Du 2. mitdiskutieren statt nur zuhören möchtest und 3. wissen willst, wie Veränderung wirklich passiert.

Mach mit, diskutier mit – und werde Teil einer Community, die nicht nur meckert, sondern mitgestaltet.

Abonnier jetzt „Politik aufs Ohr“ und sei dabei, wenn wir Politik neu denken. Regelmäßig. Spannend. Direkt aufs Ohr.
82 Episodes
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In dieser Folge von Politik aufs Ohr ist Oliver de Neidels mein Gast – Fraktionsvorsitzender der Grünen im Stadtrat Jever, Vorsitzender des Schulausschusses, Unternehmer, Familienvater und leidenschaftlicher Fußballer. Gemeinsam sprechen wir darüber, was uns an der Kommunalpolitik begeistert, wie wir beide unseren Weg in die Politik gefunden haben und warum Engagement vor Ort so viel bewegen kann.Mit Blick auf die Kommunalwahlen in Niedersachsen am 13.09.2026 geht es außerdem um unsere Motivation, erneut anzutreten, und um unsere Ideen und Visionen für die Zukunft Jevers: von guter Bildung über nachhaltige Stadtentwicklung bis hin zu lebenswerter Kommunalpolitik für alle Generationen.Mein Name ist Sina Beckmann, ich bin grüne Landtagsabgeordnete in Niedersachsen, und zusammen mit Olli sitze ich im Stadtrat in Jever. Hört rein und erfahrt, wie Kommunalpolitik ganz konkret aussieht – persönlich, nahbar und mit Herzblut für unsere Stadt. 🌱🏛️
In dieser spannungsgeladenen Episode von "Politik aufs Ohr" nehmen wir die tektonischen Verschiebungen der Weltpolitik unter die Lupe: Von Trumps kompromissloser Machtpolitik über Venezuela bis hin zur strategischen Bedeutung Grönlands. Sina Beckmann diskutiert in einem neuen Format mit drei Gästen: Michael Merkel, Nikolaus Huss und Christian Sandau. Sie fragen: Was bedeutet Trumps Verhalten für das Völkerrecht – und wie sehr gerät es unter die Räder geopolitischer Interessen? Wir sprechen darüber, warum Europa jetzt vor einer historischen Entscheidung steht: militärisch, wirtschaftlich und politisch eigenständiger zu werden. Außerdem geht es um Deutschlands Innovationskrise, die Rolle von Disruption und die Frage, ob die EU den Mut zu echten Reformen aufbringt. Ein Podcast über Macht, Verantwortung und die Zukunft Europas – pointiert, kontrovers und hochaktuell. 
Jahresfinale bei „Politik aufs Ohr“ – ein Comeback, ein Rückblick, ein außergewöhnliches Gespräch.Zum Abschluss dieses politischen Ausnahmejahres 2025 wagt Politik aufs Ohr etwas Besonderes: Host Sina Beckmann begrüßt für die letzte Folge des Jahres einen alten Bekannten – ihren ehemaligen Podcast-Partner Manuel von Heugel, der für diese eine Episode sein Comeback feiert.Gemeinsam blicken sie zurück auf ein Jahr, das es in sich hatte. Monat für Monat nehmen sie euch mit durch die politischen und gesellschaftlichen Highlights von 2025 – persönlich, analytisch und mit dem Blick hinter die Kulissen, den ihr von Politik aufs Ohr kennt. Es geht um große Weltpolitik und deutsche Innenpolitik:die Amtsübernahme von Donald Trump, den Bundestagswahlkampf, die Wahl von Friedrich Merz, den Tod von Papst Franziskus – aber auch um gesellschaftliche Debatten, die bewegt haben, etwa rund um die Frauen-Fußball-EM. Gleichzeitig wird es persönlich: Manuel spricht offen über seinen beruflichen Weg und warum er dem Podcast den Rücken gekehrt hat. Sina gibt Einblicke in ihre Arbeit im Niedersächsischen Landtag und erzählt, wie sich politische Realität jenseits der Schlagzeilen anfühlt. Alle Themen, die Politik aufs Ohr über das Jahr hinweg begleitet haben, fließen monatsweise zusammen – wie ein politisches Tagebuch 2025. Mal streitbar, mal nachdenklich, oft überraschend ehrlich. Diese Folge ist Rückblick und Wiedersehen zugleich. Ein Jahresabschluss für alle, die Politik nicht nur verstehen, sondern einordnen wollen.
In dieser Episode von „Politik aufs Ohr“ spricht Sina Beckmann mit Alexandra Wurm, Geschäftsführerin der JadeBay GmbH, über die Innovationskraft des Nordwestens und die besondere Rolle von Gründungen und Startups im ländlichen Raum. Alexandra erklärt, was das Spannende an interkommunaler Wirtschaftsförderung ist, wie sie funktioniert und warum regionale Zusammenarbeit der Schlüssel für wirtschaftliche Stärke ist.Im Gespräch geht es um Fachkräftebündnisse, digitale Innovationszentren und die Frage, wie Gründerinnen und Gründer im ländlichen Raum besser unterstützt werden können. Zudem diskutieren die beiden, welches Potenzial in der Region Friesland, Wittmund, Wilhelmshaven und der Wesermarsch steckt, welche Herausforderungen der digitale Wandel mit sich bringt und warum eine starke Gründungskultur für die Zukunft unerlässlich ist. Eine inspirierende Folge für alle, die sich für regionale Entwicklung, Innovation und Startup-Ökosysteme interessieren.
In dieser spannenden Folge von "Politik aufs Ohr" spricht Sina Beckmann mit dem Offizier und Oberstleutnant Daniel Beer über die Bundeswehr, die Wehrpflicht-Diskussion, über Verteidigungsfähigkeit Deutschland, Russland als militärischen Feind, den Generationenkonflikt, das Gesellschaftsjahr und was die Debatten mit uns machen.
Europa im Wandel – Ein Gespräch mit Rebecca HarmsIn dieser Episode von „Politik aufs Ohr“ spricht Sina Beckmann mit Rebecca Harms – langjährige Europaabgeordnete und prägende Stimme der Grünen. Gemeinsam blicken sie zurück auf Rebeccas politische Wurzeln in der Anti-Atom-Bewegung von Gorleben und auf die vielfältigen Bewegungen, die den politischen Aufbruch der Grünen geprägt haben.Im Mittelpunkt stehen die aktuellen Herausforderungen Europas: der Aufstieg des Rechtspopulismus, die Frage nach europäischer Solidarität und der Umgang mit dem Krieg in der Ukraine. Rebecca und Sina sprechen über Deutschlands Rolle, über die Energiepolitik der Zukunft und darüber, warum es gerade jetzt eine positive Vision für Europa braucht.Natürlich geht es auch um die Grünen selbst – wo die Partei heute steht, welche Herausforderungen sie zu meistern hat und wie sie sich für die Zukunft aufstellen will.Ein intensives Gespräch über Verantwortung, Wandel und die Frage, wie wir Europa mit neuer Zuversicht gestalten können.
Es wird pink! In dieser Episode von „Politik aufs Ohr“ spreche ich mit Jasmin Eilers und Konny Jürgens von den Küstenpinkies – einer engagierten Gruppe von Frauen, die sich gemeinsam im Kampf gegen Brustkrebs stark machen. Wir sprechen über die Bedeutung von Pinktober, wie Sport und Gemeinschaft dabei helfen können, das Bewusstsein für Brustkrebsprävention zu schärfen, und welche Erfolge die Küstenpinkies schon erzielt haben. Wir thematisieren die Herausforderungen im Verein, im Umgang miteinander und stellen fest, dass es noch mehr Aufmerksamkeit und auch finanzielle Unterstützung braucht. Ein mutiges Gespräch über Empowerment, Prävention und die Kraft der Solidarität. 
„Erneuerbare sind Friedensenergien.“ Mit diesem starken Satz bringt Prof. Dr. Claudia Kemfert auf den Punkt, warum die Energiewende weit mehr ist als Klimaschutz.In dieser Folge von Politik aufs Ohr sprecht Sina Beckmann mit der Energieökonomin über:warum Wind, Sonne und Biogas nicht nur das Klima schützen, sondern auch Frieden und Sicherheit schaffenden aktuellen Stand der Energiewende in Deutschland und NiedersachsenAkzeptanz, Beteiligung und Chancen für Bürger:innen und KommunenSchlüsseltechnologien wie Speicher und Wasserstoffund die Frage, was uns antreibt, trotz Gegenwind klar Position zu beziehen.Reinhören lohnt sich – für alle, die wissen wollen, warum die Zukunft erneuerbar und friedlich zugleich ist.
Wie nah muss Politik eigentlich bei den Menschen sein? In dieser Folge von Politik aufs Ohr spricht Sina Beckmann mit Philipp Raulfs (SPD) – Landtagsabgeordneter im niedersächsischen Landtag und Landratskandidat im Landkreis Girfhorn. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen kommunaler Politik: vom Wechsel aus dem Landtag ins Landratsamt über Bürgernähe im Wahlkampf bis hin zu großen Themen wie Energiewende, Bildung, Verwaltungs-Digitalisierung und Gesundheitsversorgung im Landkreis.Außerdem geht es um den Umgang mit der AfD, die Bedeutung klarer Entscheidungen in schwierigen Zeiten und warum eine moderne, digitale Verwaltung für die Zukunft unverzichtbar ist. Philipp Raulfs zeigt, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen – und warum Kommunalpolitik oft näher an unserem Alltag ist, als viele denken.
Zum Start nach der Sommerpause hat Sina Beckmann einen der umstrittensten und zugleich profiliertesten Kommunalpolitiker Deutschlands zu Gast: Boris Palmer, Oberbürgermeister von Tübingen. In dieser Folge geht es zur Sache – ehrlich, kontrovers und überraschend konstruktiv.Wie kann Politik Vertrauen zurückgewinnen, wenn Shitstorms schneller sind als Fakten? Warum stehen Kommunen finanziell mit dem Rücken zur Wand – und was müsste sich ändern? Palmer spricht offen über Migration, Sicherheit und die Herausforderungen im Umgang mit der AfD. Er fordert mehr Effizienz in der Verwaltung, lobt gute Zusammenarbeit im Stadtrat – und spart nicht mit klaren Worten zur grünen Partei. Und sie sprechen über die Fragen: Wird es ein Comeback bei den Grünen geben? Was braucht Politik, um wieder zu überzeugen? Und wie viel Konflikt verträgt Demokratie eigentlich? Eine Folge mit Tiefe, Reibung und Perspektivenwechsel – für alle, die Politik nicht nur empören, sondern verstehen wollen.
Ein letztes Mal im Duo: Abschied von Manuel – Zukunft mit SinaIn dieser besonderen Folge von „Politik aufs Ohr“ nehmen Sina Beckmann und Manuel von Heugel ihre Hörerinnen und Hörer mit auf eine Reise hinter die Kulissen – offen, ehrlich und nahbar. Es ist nicht nur die letzte gemeinsame Episode, sondern auch ein Abschied von Manuel aus dem Podcast-Team. Warum er sich aus der politischen Diskussion zurückzieht und was ihn künftig antreibt, erzählt er mit persönlicher Klarheit.Gleichzeitig wagt Sina den Blick nach vorn: „Politik aufs Ohr“ geht weiter – mit neuen Ideen, spannenden Gästen und dem gewohnten Tiefgang. Es geht um Vertrauen in die Politik, um einen positiven Blick in die Zukunft, um persönliche Entwicklungen – und um die Kraft, loszulassen, wenn sich Wege verändern.Ein emotionales Finale mit Weitblick. Und der Anfang eines neuen Kapitels.
In Folge 71 von Politik aufs Ohr nehmen wir euch mit auf eine Reise hinter die Kulissen des jüngsten Zolldeals zwischen den USA und der EU – ein Deal, der offiziell Stabilität bringen soll, in Wirklichkeit aber viele Fragen aufwirft. Während Donald Trump in altbekannter Manier mit psychologischen Preisankern agiert, sehen wir in Europa eine Mischung aus politischem Durchatmen und wirtschaftlicher Ratlosigkeit.Gemeinsam werfen wir einen kritischen Blick auf die Fakten: 15 % Zölle auf europäische Waren, massive Investitionszusagen europäischer Unternehmen in die USA, Energieimporte in Milliardenhöhe – und das alles, ohne echte Gegenleistung. Während Trump als starker Spieler auftritt, scheint Europa oft nur zu reagieren, statt selbstbewusst zu handeln. Wir diskutieren, wie abhängig Europa tatsächlich von den USA ist – nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sicherheitspolitisch über die NATO. Und was das für unsere strategische Eigenständigkeit bedeutet.Natürlich geht es auch um die konkreten Auswirkungen auf die Wirtschaft: Wie sehr trifft dieser Deal unsere Automobilindustrie? Warum stehen besonders kleine und mittelständische Betriebe unter Druck? Und welche Rolle spielt eigentlich Künstliche Intelligenz inmitten dieser geopolitischen Umwälzungen?Sina und Manuel analysieren, ordnen ein und fragen sich: Wo bleibt Europas Stimme? Wie gelingt es uns, vom Reagieren ins Agieren zu kommen? Und was müsste passieren, damit wir wirtschaftlich unabhängiger und politisch souveräner werden?Ein Gespräch voller Fakten, Einordnungen und klarer Worte – für alle, die hinter die Schlagzeilen blicken und verstehen wollen, was der Deal mit Trump wirklich für uns bedeutet.
In unserer 70. Folge widmen wir uns einem Thema, das auf den ersten Blick nach Sommerlaune klingt, aber bei genauerem Hinsehen hochpolitisch ist: der deutsche Bierkonsum. Zwischen EM-Aus, Biergartenwetter und Fußball-Folklore sprechen wir über das, was längst nicht nur ein Getränk ist – sondern gesellschaftliches Kulturgut, Gesundheitsrisiko und Wirtschaftsfaktor zugleich.Wir nehmen euch mit auf eine Reise durch die Geschichte des Bieres, von den Klosterbrauereien des Mittelalters bis zum Craft-Beer-Boom und dem Reinheitsgebot. Dabei wird es nicht nur informativ, sondern auch persönlich: Wir teilen unsere Erfahrungen mit Alkohol – beruflich, privat und politisch – und fragen uns, was eigentlich „normal“ ist im Umgang mit Alkohol. Ist Bier ein Genussmittel oder längst ein stilles Problem, das unter der Oberfläche brodelt?Wir zeigen, wie eng Politik, Werbung und gesellschaftliche Konventionen mit dem Thema verknüpft sind – vom Sponsoring im Profisport bis zum Druck, „doch mal mit anzustoßen“. Gleichzeitig werfen wir einen kritischen Blick auf die Gesundheitsfolgen, die volkswirtschaftlichen Schäden durch Alkoholmissbrauch und die Trägheit der politischen Debatte.Doch es gibt auch gute Nachrichten: Der Konsum sinkt leicht, alkoholfreies Bier boomt – und mit ihm vielleicht ein neuer, bewussterer Umgang mit dem Thema. Diese Folge ist ein Mix aus historischen Fakten, aktuellen Zahlen, persönlichen Einblicken und gesellschaftlicher Reflexion – so erfrischend und tiefgründig wie ein kühles Bier im Hochsommer.Weitere Informationen zum Thema findet ihr hier: https://www.politikaufsohr.de/aktuelle-politik-themen/beitrag/der-deutsche-bierkonsum.html
In Folge 69 von „Politik aufs Ohr“ nehmen wir Jens Spahn unter die Lupe – als Politiker, Strippenzieher, Krisenmanager und Projektionsfläche für viele politische Emotionen. Wie konnte ein junger CDUler zum Bundesgesundheitsminister aufsteigen, der während der Pandemie Milliarden ausgab – und dabei heute mit einem Berg offener Fragen konfrontiert ist? Wir sprechen über die Maskenaffäre, das umstrittene Open-House-Verfahren, den Sudhoff-Bericht und darüber, warum große Teile davon bis heute geschwärzt sind.Gleichzeitig rücken wir ein Thema in den Fokus, das sonst oft unbemerkt abläuft: die Wahl der Bundesverfassungsrichter:innen. Eigentlich ein Routineprozess im parlamentarischen Betrieb – wäre da nicht die Causa Brosius-Gersdorf, deren Nominierung durch die SPD zur Zerreißprobe zwischen CDU, SPD und Grünen wird. Jens Spahn, als CDU-Fraktionsvorsitzender, gerät dabei doppelt unter Druck: einmal als Verantwortlicher der Vergangenheit und einmal als Gestalter der Gegenwart.Wir diskutieren, wie viel Strategie hinter seinem Auftreten steckt, welche Rolle der konservative Anden-Pakt spielt – und ob Spahn tatsächlich die Union in eine neue Richtung führen will. Dabei geht es auch um Macht, Medien, politische Verantwortung und um die Frage: Wo endet Transparenz, wo beginnt Vertuschung? Und: Wird Spahn am Ende doch noch Kanzlerkandidat – oder verliert seine Teflon-Beschichtung?Wie immer nähern wir uns dem Thema nicht nur sachlich, sondern auch mit der nötigen Portion Einordnung, Perspektivwechsel und einem Augenzwinkern. Politik soll verständlich, kritisch und diskutierbar bleiben – und genau das machen wir hier.Weitere Informationen zum Thema findet ihr hier: https://www.politikaufsohr.de/aktuelle-politik-themen/beitrag/jens-spahn-macht-masken-skandale.html
In dieser Episode nehmen wir euch mit auf eine Reise durch die glitzernde, aber auch schattige Welt des internationalen Fußballs – von Millionenverträgen und Sportikonen bis zu systematischer Ungleichbehandlung, Menschenrechtsverletzungen und politisch motivierter Vergabeentscheidungen.Ausgangspunkt unserer Diskussion ist die aktuelle Frauenfußball-EM in der Schweiz – ein Turnier, das nicht nur sportlich begeistert, sondern auch symbolisch für Fortschritt und Gleichberechtigung steht. Während die Stadien zunehmend gefüllt sind und die Spiele spannender denn je, hinkt der internationale Fußball in Sachen Fairness noch immer gewaltig hinterher. Gemeinsam analysieren wir, warum Frauen im Profisport nach wie vor strukturell benachteiligt werden, wie sich Sport und Gesellschaft gegenseitig beeinflussen und weshalb das Wort „Equal Pay“ mehr als nur ein Lippenbekenntnis sein muss.Wir schauen aber auch auf die FIFA, deren Vergabepraxis und Machtstrukturen – von Gianni Infantino bis hin zu Sportwashing in Katar. Warum dürfen Autokraten mit Fußball ihr Image aufpolieren? Und wie politisch ist der Sport wirklich?Außerdem werfen wir einen Blick zurück auf die bewegte Geschichte des Frauenfußballs in Deutschland – von Verboten, Kaffeeservicen als Siegprämie und fehlender Medienpräsenz hin zu ausverkauften EM-Stadien und taktisch starken Spielen auf Augenhöhe.„König Fußball regiert die Welt“ – oder regiert doch nur das Geld? Wir laden euch ein, gemeinsam mit uns die Strukturen zu hinterfragen, die Schönheit des Spiels neu zu entdecken und vielleicht die nächste Partie mit einem etwas anderen Blick zu sehen.Viele weitere Informationen zum Thema findet ihr wie immer bei uns auf der Webseite: https://www.politikaufsohr.de/aktuelle-politik-themen/beitrag/koenig-fussball-regiert-die-welt.html
In dieser Episode nehmen wir euch mit in die heiße Realität eines Themas, das viele lieber beiseiteschieben: den Klimawandel. Der Sommer 2025 zeigt erneut, wie spürbar die Klimakrise geworden ist – nicht irgendwo auf der Welt, sondern mitten in Deutschland. 40 Grad in Frankfurt, tropische Nächte, überlastete Feuerwehrkräfte im Juni – und trotzdem heißt es an mancher Stelle noch: „Das Wetter hat sich doch schon immer verändert.“Zwischen Golfplatzbewässerung, Waldbränden und wachsenden Hitzetoten sprechen wir über die gesellschaftliche Verantwortung, politische Untätigkeit und die ökonomischen Folgen des Klimawandels. Warum sich viele Entscheidungsträger:innen schwer damit tun, unbequeme Wahrheiten auszusprechen, wie Klimaschutz wirklich gerecht gedacht werden könnte – und weshalb die Erderwärmung nicht nur ein Umweltproblem, sondern ein Menschheitsthema ist.Wir werfen auch einen kritischen Blick auf die politische Kommunikation, die Macht der Gewohnheit und die Rolle von Wohlstand und Lebensstil. Warum sind es ausgerechnet die Reichsten, deren CO₂-Bilanz am schlechtesten ausfällt? Und wie kann ein faires Belohnungssystem für klimafreundliches Verhalten aussehen?Wir reden über Klimaflüchtlinge, wachsendes Stadtklima, wirtschaftliche Schäden in Milliardenhöhe – und darüber, warum die Argumentation „Ich allein kann doch nichts ändern“ viel zu kurz greift.Wie immer offen, fundiert und im ehrlichen Austausch – Politik aufs Ohr eben.Alle Informationen zum Thema findet ihr hier: https://www.politikaufsohr.de/aktuelle-politik-themen/beitrag/was-der-klimawandel-wirklich-bedeutet.html
In dieser Folge wird es deutlich: Der neue Bundeshaushalt hat es in sich – und zwar weniger im positiven Sinne. Wir sprechen über Lars Klingbeils selbsternannten Titel als „Investitionsminister“ und darüber, warum sein Entwurf für uns eher nach einem Haushalts-Hokuspokus aussieht als nach durchdachter Finanzpolitik.Fast eine Billion Euro neue Schulden bis 2029 – das ist mehr als ein Zahlenspiel. Es ist ein riskanter Ritt auf Pump, den wir kritisch unter die Lupe nehmen. Während die Regierung versucht, das Ganze als Wachstumsbooster zu verkaufen, fragen wir uns: Wo bleibt eigentlich der Plan hinter dem Geld? Warum taucht Bildung wieder mal nur mit einem Mini-Betrag im Haushalt auf, während die Verteidigungsausgaben auf neue Rekordhöhen klettern? Und wie kommt es, dass die versprochenen Steuerentlastungen und Investitionen bei vielen Menschen nicht ankommen – vor allem bei denen, die jeden Euro dreimal umdrehen müssen?Sina berichtet von ihrer politischen Sommertour und den Reaktionen aus der Bevölkerung, während Manuel als Unternehmer aufzeigt, was Glaubwürdigkeit und Verbindlichkeit in wirtschaftlichen Entscheidungen eigentlich bedeuten müssten. Gemeinsam sortieren wir die großen Zahlen und Versprechen – und zeigen, was dahintersteckt. Denn: Wer Geld ausgibt, sollte auch erklären können, wofür. Und vor allem, wie es wieder reinkommen soll.Was bleibt, ist ein Bundeshaushalt mit vielen offenen Fragen. Oder, um es mit einem plattdeutschen Sprichwort zu sagen: „Wat man nich hett, kann man nich good geven.“
In dieser Folge von Politik aufs Ohr widmen wir uns einem der komplexesten und sensibelsten geopolitischen Themen unserer Zeit: dem Verhältnis zwischen Israel und dem Iran – und der Rolle, die Deutschland und die internationale Gemeinschaft dabei spielen (oder nicht spielen). Ausgangspunkt ist ein Satz von Friedrich Merz, der Israel als das Land bezeichnet, das aktuell „die Drecksarbeit“ übernimmt. Ein provokanter Begriff, den wir in seiner Tiefe analysieren – samt all seiner historischen, sicherheitspolitischen und diplomatischen Implikationen.Wir fragen uns: Wo endet legitime Selbstverteidigung, wo beginnt ein Bruch des Völkerrechts? Was bedeutet es, wenn Länder wie Deutschland sich auf historische Verantwortung berufen, gleichzeitig aber zögern, sich klar zu positionieren? Und was heißt das eigentlich – Sicherheitsdoktrin, Zionismus oder präventive Verteidigung – in einem Umfeld, in dem Israel buchstäblich umzingelt ist von Staaten, deren Regierungen seine Vernichtung fordern?Sina bringt ihre Sicht als Politikerin ein, benennt klar die Gefahren, die vom Iran ausgehen – vom finanzierten Terror über das Atomprogramm bis hin zur strategischen Bedrohung Israels. Manuel versucht, sich eine Meinung zu bilden, wägt Argumente ab, blickt auf völkerrechtliche Grundlagen und stellt unbequeme Fragen: Wenn wir uns alle einig sind, dass der Iran ein Pulverfass ist – warum hat niemand früher gehandelt? Und was sagt es über das Völkerrecht aus, wenn sich autokratische Regime kaum noch davon beeindrucken lassen?Zwischen historischen Erinnerungen, technischer Aufrüstung (Iron Dome vs. Arrow 3), atomarer Abschreckung und realpolitischer Hilflosigkeit bleibt am Ende die bittere Erkenntnis: Diplomatie funktioniert nur, wenn beide Seiten sie wollen – und manchmal scheint Krieg die verzweifelte Konsequenz aus jahrelanger Ignoranz zu sein.Eine Episode, die bewusst mehr Fragen als Antworten bietet – aber genau das braucht es, wenn man Politik wirklich verstehen will.
Gründen ist ein Gefühl – manchmal wie frisch verliebt sein. Es kribbelt, man hat Ideen, Pläne, Visionen. Doch wer einmal gegründet hat, weiß: Es ist auch ein Ritt durch Bürokratie, Risiko, Verantwortung – und manchmal auch durch die Unsicherheit, ob es überhaupt jemand braucht, was man da gerade mit voller Leidenschaft aufbaut.In dieser Folge sprechen wir – Sina, Abgeordnete im niedersächsischen Landtag, Unternehmerin und Start-up-Sprecherin der Grünen, und Manuel, langjähriger Unternehmer – über unsere eigenen Gründungsgeschichten: Vom DJ-Dasein bis zur GmbH, vom Neuanfang nach einer Insolvenz bis zum Verkauf eines eigenen Unternehmens. Wir erzählen offen, wo es geknirscht hat – und was trotzdem für das Gründen spricht.Wir schauen auf Start-ups im engeren Sinne: Was macht sie aus? Warum ist Niedersachsen beim Thema Neugründungen überraschend stark unterwegs? Und warum fehlt es in Deutschland immer noch an Risikokapital und einer echten Fehlerkultur?Was uns antreibt, ist die Überzeugung, dass Start-ups Innovationen in die Welt bringen – und manchmal auch frischen Wind in verkrustete Strukturen. Wir sprechen über Storytelling als Erfolgsfaktor, über Netzwerke als Lebensader und über politische Stellschrauben, die den Gründergeist fördern (oder eben bremsen).Eine Folge für alle, die schon gegründet haben, mit dem Gedanken spielen oder einfach verstehen wollen, warum Start-ups weit mehr sind als hippe Buzzwords – sondern ein zentraler Hebel für Fortschritt und wirtschaftliche Zukunft.Noch mehr Informationen zum Thema findet ihr im passenden Beitrag auf unserer Webseite: https://www.politikaufsohr.de/aktuelle-politik-themen/beitrag/startups-die-magie-des-gruendens.html
In dieser Folge von „Politik aufs Ohr“ wird es persönlich, kontrovers und sehr grundlegend. Bevor wir uns in die komplexen Fragen rund um Migration, Asylrecht und die europäische Dublin-Verordnung stürzen, nehmen wir euch mit in unsere Woche: von kommunalpolitischen Terminen in Niedersachsen bis hin zu ganz persönlichen Entscheidungen – darunter auch der Parteiaustritt von Manuel aus den Grünen. Und trotzdem: Unsere Gespräche bleiben, wie sie immer waren – ehrlich, differenziert und überparteilich.Der Schwerpunkt dieser Episode liegt auf der neuen Migrationspolitik in Deutschland. Wir diskutieren, warum die Dublin-Verordnung in der Praxis immer weniger funktioniert, welche Herausforderungen sich daraus für Deutschland und die EU ergeben – und warum sich ausgerechnet an einem Einzelfall, dem Fall dreier Somalier, eine hitzige politische Debatte entzündet. Dabei geht es nicht nur um rechtliche Feinheiten, sondern auch um sehr grundsätzliche Fragen: Wie kann Migration gesteuert werden, ohne an Humanität zu verlieren? Wie fair ist die derzeitige Lastenverteilung innerhalb der EU? Und welche Verantwortung trägt Deutschland?Doch Migration ist längst kein rein europäisches Thema mehr. Wir werfen auch den Blick nach Afrika und diskutieren die enormen sozialen und wirtschaftlichen Dynamiken, die den Migrationsdruck verstärken. Klimawandel, fehlende Perspektiven, koloniale Altlasten – all das spielt in die aktuelle Entwicklung hinein. Dabei wird klar: Ohne eine konsequente und langfristige Entwicklungspolitik, die echte Perspektiven schafft, werden wir das Thema nicht in den Griff bekommen.Natürlich sprechen wir auch über die Rolle der Kommunen, die mit der Integration der Geflüchteten oft alleine gelassen werden, über Sprachbarrieren, die den Einstieg ins Arbeitsleben erschweren, und über bürokratische Hürden, die Integration unnötig verkomplizieren. Und wir hinterfragen, ob politische Erzählungen sich nicht viel stärker auf Chancen konzentrieren sollten – gerade auch im Hinblick auf den Fachkräftemangel, den viele Unternehmen längst spüren.Zwischen all diesen politischen Debatten schwingen immer wieder die grundsätzlichen Fragen mit: Wie schaffen wir es, Migration als Chance und nicht nur als Belastung zu begreifen? Wie steuern wir Zuwanderung so, dass sie fair, pragmatisch und menschlich bleibt? Und warum gelingt es uns in Deutschland so selten, gute Ansätze auch gut zu erzählen?Diese Folge zeigt einmal mehr, dass es in der Migrationspolitik keine einfachen Antworten gibt – aber sehr wohl viele Stellschrauben, an denen wir drehen könnten und müssten.
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