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VOI - Voices of Implantology
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VOI - Voices of Implantology

Author: Camlog

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Description

VOI ist der Infotainment-Podcast für die dentale Implantologie. Expertinnen und Experten aus Praxis und Wissenschaft teilen ihr Know-how, ihre Erfahrungen und persönlichen Perspektiven – authentisch, nahbar und mit Mehrwert.

Ob bewährte Behandlungskonzepte, innovative Therapieansätze oder Impulse für das Praxis­management, VOI stärkt das interdisziplinäre Behandlungsteam und bringt relevantes Fachwissen auf den Punkt.
12 Episodes
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Die Zukunft der Zahnarztpraxen liegt in der Implementierung digitaler Workflows im Hinblick auf die Effizienz- und Effektivität-Steigerung. Diese Ansicht vertritt Dr. Frederic Hermann, Zahnarzt und M.Sc., mit eigener Praxis in Zug, Schweiz. Besonders viel Potential sieht er im Patientenmonitoring. Automatisiert werden digitale Daten in eine Cloud geladen und liefern durch die Anbindung und angedockte App-Applikationen Auswertungen und Befundberichte – so wie es heute schon bei KI-gestützten radiologischen Datenerhebungen möglich ist. Erfahren Sie Basics und Zukünftiges im VOI Interview.
Bei der Verklebung von Titanbasen CAD/CAM mit Zirkon- oder Lithiumdisilikat-Aufbauten müssen sich Zahnärzte auf das grundlegende Wissen und die Präzision ihrer Zahntechniker verlassen. Von Carsten Fischer, ZT aus Frankfurt, gibt es in dieser Folge Tipps und eine klare Rezeptur für eine dauerhafte Verbindung dieser zwei Komponenten. Auch sind die gute Abstimmung und genaue Absprachen zwischen Behandler und Zahntechniker in diesem Herstellungsprozess essenziell. So rückt er die Oberflächengestaltung des submukösen Bereichs in den Fokus, denn dadurch kann die Förderung der Fibroblastenanlagerung initiiert werden. So übernimmt der Zahntechniker nicht nur Verantwortung für die ästhetische Rekonstruktion, sondern trägt auch zum Schutz des periimplantären Knochens und Erhalt einer langzeitstabilen Weichgewebemanschette bei.
Was ist besser, als auf einem hohen Niveau zu arbeiten? Auf hohem Niveau zusammen­zuarbeiten! In der Implantatprothetik ist jeder Fall ein Teamfall und die Partner sollten sich aufeinander einstellen, um für die Patienten das Optimum zu erreichen. Dr. Martin Gollner und ZTM Stefan Picha leben diesen Anspruch und halten seit 15 Jahren auch über die Distanz eine sehr enge Zusammenarbeit aufrecht. Wir haben sie gefragt, worin sie die entscheidenden Punkte für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sehen. Was sind die weichen Faktoren? Was ist auf der methodischen Ebene wichtig? Beide Bereiche müssen hinsichtlich der gegenseitigen Wertschätzung und dem fachlichen Kurs stark ausgeprägt sein, um dem Anspruch gerecht zu werden. Die vielleicht wichtigste Erkenntnis vorab: Der Zahntechniker ist nicht nur für die Erstellung der Restauration zuständig, sondern bereits in die diagnostische Phase eng eingebunden und unterstützt den Behandler von Anfang an. Davon profitieren alle Parteien und nicht zuletzt der Patient durch ein gesteigertes Vertrauen in das Team und eine optimierte Versorgung.
„Ich wollte immer Implantologie machen“, sagt Dr. Dr. Manfred Wolf, der in den 70er-Jahren in Tübingen Medizin und Zahnmedizin studierte. Nach einer steilen Lernkurve in den 80er-Jahren hat er neben der Implantologie auch in der Ausbildung des implantolog­ischen Nachwuchses eine Berufung gefunden. Unzählige Zahn­mediziner gingen bei ihm ein und aus und haben in seinen Kursen ihr erstes Implantat gesetzt. Wir haben mit ihm über seine Erfahrungen als Referent gesprochen und über die Entwicklungen in der Implantologie insgesamt. Darüber hinaus hat er uns Auskunft gegeben, was ihn all die Jahre als Praxis­inhaber angetrieben hat und wie er nun die Übergabe an seine Tochter Jasmin vorbereitet. Aus all seinen Worten lassen sich die Zutaten für sein Erfolgsrezept herauslesen: Spaß an der Arbeit mit Menschen, Neugier, Fleiß und Hingabe. Oder mit seinen eigenen Worten: „Die Faszination war es immer, die mich zum Arbeiten bewegte und kein anderes Motivations­thema.“
Individuelle CAD/CAM-basierte Implantat­aufbauten mit patienten­spezifischen Komponenten sind in der Implantat­prothetik Standard. Mit den Titanbasen CAD/CAM free lässt sich der Schrauben­zugangs­kanal in den nicht sichtbaren Bereich verlegen. Wie das funktioniert und was es dabei zu beachten gilt, beschreiben der Zahnarzt PD Dr. Peter Gehrke (Ludwigshafen) und der Zahntechniker Carsten Fischer (Frankfurt) in dieser VOI-Folge.
Bislang galt das Bindegewebs­transplantat als Gold­standard für ein Plus an Weichgewebe rund um Implantate. Die bisherigen Erfahrungen mit xenogenen Materialien lassen den Schluss zu, dass sie eine gute Alternative sein können. Andreas van Orten, Zahnarzt aus Paderborn, skizziert die Vorteile des Einsatzes azellulärer dermaler Matrices zur Vergrößerung des Weichgewebe­volumens gleich in unterschiedlichen Indikationen. Inzwischen setzt er die xenogene Alternative nicht nur in der Rezessions­deckung ein, sondern auch nach der Aligner­therapie und zur ästhetischen Brücken­gestaltung (Pontic). Aufgrund der Vermeidung der Entnahme­morbidität und unlimitierten Verfügbarkeit hat er seine „Protokolle umgestellt“. „Sodass ich heute sagen würde, die azelluläre dermale Matrix ist bei mir die erste Wahl, weil ich einfach weniger Komplikationen habe“, begründet Andreas van Orten.
Die Implantation eines Zahnimplantats ist ein mechanischer Vorgang in ein komplexes biologisches System. Der Weg von der Primär- zur Sekundärstabilität ist spannend und bietet hinsichtlich der knöchernen Integrität des Implantats viel Gesprächsstoff. Dr. Jörg Martin Ruppin stützt sich zur Beurteilung der für eine Sofortbelastung notwendigen Primärstabilität nicht nur auf das Eindrehmoment, sondern auch auf den ISQ-Wert, und folgt diesbezüglich klaren Empfehlungen. Er verfügt über umfangreiche praktische Erfahrungen mit PROGRESSIVE-LINE Implantaten und hat eine eigene Studie unter Verwendung dieses Implantatdesigns initiiert. Sein besonderes Interesse galt dem krestalen Knochenerhalt nach abgeschlossener Einheilung. Eine Finite-Elemente-Analyse stützt die guten klinischen Erfahrungen mit diesem Implantattyp hinsichtlich dieses Aspekts.
Dr. Jan Klenke praktiziert in Hamburg mit dem Schwerpunkt auf implantatprothetischen Behandlungskonzepten. Das periimplantäre Weich­gewebe hat dabei einen besonderen Stellenwert. Die diesbezüglichen Konzepte unterscheiden sich je nach Implantations­region (Front-/Seitenzahngebiet) und dem Zeitpunkt der Implantation. Ebenso stellt sich oft die Frage: Eigen­material oder Fremdmaterial? Bei der Wahl des in der indivi­duellen Situation angewendeten Verfahrens spielen viele Kriterien eine Rolle. Umso wichtiger sind klare Guidelines für den Behandler. Warum sollte man bei einer Sofort­implantation in der Front immer Weichgewebe augmentieren? Was sollte bei der Freilegung beachtet werden? In welchen Fällen erscheinen azelluläre dermale Matrizes vorteilhaft? Was sind geeignete Einstiegs­techniken ins Weich­gewebe­management? Diese und mehr Fragen beantwortet unser Experte.
Dr. Maximilian Blume, der seit Februar 2016 eine eigene Praxis mit den Tätigkeits­schwerpunkten Oralchirurgie und Implantologie in Mainz betreibt, verfügt über langjährige Erfahrungen mit dem iSy® Implantat­system. Er outet sich in dieser VOI-Folge als echter Fan des Systems, das vor allem in der Alterszahnheil­kunde und bei Sofort­versorgungs­konzepten punktet. Bestehender heraus­nehmbarer Zahn­ersatz lasse sich mit strategisch positionierten iSy Implantaten und Locator-Halteelementen kostengünstig wieder in Funktion bringen. Auch für Sofortversorgungen im ästhetischen Bereich lobt er das System als „einzigartig“. Der besondere Vorteil: Die temporäre Krone muss nicht zwingend verschraubt werden, sondern lässt sich „aufklicken“. So wird einerseits ein unschöner vestibulär durchtretender Schrauben­kanal vermieden, andererseits löst sich bei unerwarteter Kraft­einwirkung einfach nur die Klick­verbindung und schützt dadurch das frisch inserierte Implantat. Aus­drücklich begrüßt er die prothetische Erweiterung des Systems mit den Titanbasen CAD/CAM free mit dem abgewinkelten Schrauben­zugangskanal, die einen palatinalen beziehungsweise lingualen Zugang zur Abutment­schraube ermöglichen ebenso wie die Multi-unit Abutments, die Steg­versorgungen auf Abutment­level erlauben.
Oralchirurg Dr. Marcus Seiler arbeitet seit über 25 Jahren erfolgreich mit einem breiten Netzwerk an zuweisenden Zahnärztinnen und Zahnärzten zusammen. Zusammen mit PD Dr. Amely Hartmann und weiteren Kolleginnen und Kollegen bedient er das gesamte Spektrum der Implantat- und Augmentationschirurgie. In dieser VOI-Folge gehen die Experten auf die Aspekte ein, die in der Kooperation mit Überweisern besonders relevant sind. Sie besprechen auch Fragen wie: Wer entscheidet über das Implantatsystem und was ist aus Sicht des Chirurgen bei der Systemwahl wichtig? Darüber hinaus diskutieren sie aktuelle Themen wie zum Beispiel die Sofortimplantation und Sofortversorgung – alles vor dem Hintergrund einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit ihren Überweisern.
Dr. Jörg-Martin Ruppin betreibt eine oralchirurgische Praxis in Penzberg. In dieser VOI-Folge geht er auf den Nutzen und Relevanz von Sofortimplantationen und die damit zusammenhängenden Konzepte der Sofortversorgung und gegebenenfalls Sofortbelastung ein. Er erläutert, in welchen Situationen diese in seiner Praxis zum Einsatz kommen und welche Verfahren damit in Zusammenhang stehen, um ein funktionell und ästhetisch ansprechendes Resultat zu erzielen. Die Rede ist von der Socket Preservation und der Socket-Shield-Technik. Ziel dabei ist eine Minimierung des Verlusts an Hart- und Weichgewebe nach Zahnentfernung.
PD Dr. Peter Gehrke, Zahnarzt in Ludwigshafen und Carsten Fischer, selbständiger Zahn­techniker mit einem Fachbetrieb in Frankfurt sprechen in dieser VOI-Folge über ein Herzensthema: Die Verklebung von Hybridabutments und die Abutment-Hygiene. Um ästhetische Versorgungskonzepte zu realisieren, sind Hybridabutments oft das Mittel der Wahl. Hierfür werden Standard-Titanbasen CAD/CAM mit individuellen Komponenten zusammengefügt. Ob „ein Kleber “ übergreifend für alle Hybridabutments funktioniert und was bei der Verklebung berücksichtig werden muss, erläutern die beiden Referenten im lockeren Gespräch. Dass die semikritischen oder kritischen Komponenten nach dem Herstellungsprozess und dem Verkleben Verunreinigungen aufweisen ist Fakt, diese gilt es – laut Hygieneanforderungen der KRINKO-/BfArM – zu beseitigen. Das Team Fischer/Gehrke stellt ein adäquates, standardisiertes Reinigungs- und Desinfektionsprotokoll vor, dessen Wirksamkeit in Studien bescheinigt ist.
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