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VOI - Voices of Implantology
VOI - Voices of Implantology
Author: Camlog
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Description
VOI ist der Infotainment-Podcast für die dentale Implantologie. Expertinnen und Experten aus Praxis und Wissenschaft teilen ihr Know-how, ihre Erfahrungen und persönlichen Perspektiven – authentisch, nahbar und mit Mehrwert.
Ob bewährte Behandlungskonzepte, innovative Therapieansätze oder Impulse für das Praxismanagement, VOI stärkt das interdisziplinäre Behandlungsteam und bringt relevantes Fachwissen auf den Punkt.
Ob bewährte Behandlungskonzepte, innovative Therapieansätze oder Impulse für das Praxismanagement, VOI stärkt das interdisziplinäre Behandlungsteam und bringt relevantes Fachwissen auf den Punkt.
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Kinderzahnheilkunde und Oralchirurgie – die auf den ersten Blick ungewöhnliche MVZ-Spezialisierung war der Schlüssel zum Erfolg des MVZ Dentale Praxisklinik Heilbronn und Neckarwestheim. Geschäftsführerin und Oralchirurgin Dr. Marta Dilling setzt erfolgreich auf Selbstmarketing. Bereits vor der Gründung stellte sie sich bei „allen Zahnärzten der Region“ als die neue Oralchirurgin und Kinderspezialistin vor. Zunächst stieß sie auf Skepsis: „Chirurgen sind ja schon vor Ort, machen Sie mal schön die Kinder“, so der typische Kommentar. Mit regelmäßigen Zuweiserveranstaltungen, engem Austausch mit den Kollegen vor Ort und effizienten Praxisabläufen hat sie überzeugt.
Mindestens fünf bis zehn gesetzte Implantate am Modell, eine sorgfältige Patienten- und Fallauswahl und standardisierte Abläufe – das sind die Grundvoraussetzungen für ein erfolgreiches „erstes Implantat“, sagt Oralchirurg Dr. Stephan Beuer. Als klassischen „Beginnerfall“ stuft er die Versorgung einer Einzelzahnlücke im Unterkieferseitenzahnbereich, 6er-Region bei einem allgemein gesunden Patienten ein. Das A und O für Einsteiger sei, für die Abläufe einer Implantation eine Routine zu entwickeln. Das gelinge am sichersten mit akribischer klinischer und radiologischer Befundung, dem Einsatz von Bohrschablonen und dem Verwenden von Implantatsystemen mit Sicherheitstools wie Tiefenstopps, Bohrerverlängerungen und Parallelisierungspfosten.
Bei richtiger Indikationsstellung kann der Knochenkonturdefekt mittels einer spezifischen, sehr formstabilen Membran aufgebaut werden. Eine realisierbare und auch kostengünstige Alternative zur Augmentation-Chirurgie mit Knochenschalen. Warum dies vorhersagbar möglich ist und zugleich die Patientenmorbidität reduziert, stellt Dr. Frederic Hermann, M.Sc., in diesem VOI Interview vor. Ein weiterer Aspekt sei die Verantwortung seitens der Behandler ein adäquates Hart- und Weichgewebe zu etablieren, um über lange Sicht keine Schwachstelle, im Sinne einer Eintrittspforte für Bakterien zu riskieren.
Einen neuen effizienten, chirurgischen Therapieansatz entwickelte Dr. Sangeeta Pai, Oralchirurgin aus Oldenburg, bei Mund-Antrum-Verbindungen. 2017 operierte sie eine Patientin erstmals mit der „Pouch-Augmentation-Technique for Implants“ und dokumentiert den Erfolg Ihrer Fälle seit dieser Zeit. Welche Vorteile die Therapie für die Patienten und Zahnärzte mit sich bringt, erläutert sie im Gespräch.
PD Dr. Dr. Michael Gahlert und PD Dr. Dr. Stefan Röhling sind der Meinung, dass noch immer das Image der alten Generation von Keramikimplantaten und deren geringere Erfolgsrate in den Köpfen vieler Behandler herumspukt. Zukünftig wird sich das mit der neuen Implantatgeneration und ihren innovativen Features ändern. „Wir brauchen eine Alternative zu Titanimplantaten, um patientenindividuelle Therapieansätze zu ermöglichen. Moderne Designs und Materialien zeigen vielversprechende Entwicklungen.“
Praxiswebsite: www.oralchirurgie-t1.de



