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Kopfhörer - der FHMS-Podcast
Kopfhörer - der FHMS-Podcast
Author: FH Münster
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© FH Münster
Description
Was wird eigentlich gerade von den Wissenschaftler*innen in unseren Laboren entwickelt? An was für spannenden Projekten arbeiten unsere Studierenden und wie sehen ihre Zukunftspläne aus? Was für Ideen entwickeln junge Gründer*innen bei uns und wer greift ihnen dabei unter die Arme?
Über den Kopfhörer gibt es regelmäßig Neues aus der FH Münster zu hören. Dabei geht es nicht nur um das, was bei uns so passiert, sondern auch um die Menschen, die dahinterstecken. Sie machen unsere Forschung und Lehre vielfältig und spannend und darum kommen sie hier zu Wort.
Über den Kopfhörer gibt es regelmäßig Neues aus der FH Münster zu hören. Dabei geht es nicht nur um das, was bei uns so passiert, sondern auch um die Menschen, die dahinterstecken. Sie machen unsere Forschung und Lehre vielfältig und spannend und darum kommen sie hier zu Wort.
33 Episodes
Reverse
Was passiert eigentlich mit dem Abrieb unserer Autoreifen, wenn es regnet? Er gelangt in die Kanalisation und damit in unsere Gewässer. An diesen Feinpartikeln haften gefährliche Schadstoffe wie zum Beispiel Schwermetalle, die eine Gefahr für Umwelt und Gesundheit darstellen. Wie man dies verhindern könnte, daran forscht Eske Hilbrands in ihrer Promotion am Fachbereich Energie – Gebäude – Umwelt an der FH Münster. In der neuen Folge von Kopfhörer spricht die Ingenieurin über ihre Promotionsarbeit zu Tiefenfiltern in Regenklärbecken.
In einer Welt, die ständig im Wandel ist, stehen Führungskräfte mehr denn je unter Druck. Wirtschaftliche Unsicherheiten, Krisen, hybride Teams – all das erfordert mehr als nur Fachwissen. Es braucht die Fähigkeit, Menschen zu verstehen, sie mitzunehmen und in unsicheren Zeiten Stabilität zu bieten. Aber wie gelingt das wirklich? Ein Schlüsselfaktor ist Emotionale Intelligenz. Was es damit auf sich hat, ist Thema in dieser Folge vom Kopfhörer. Zu Gast ist Prof. Dr. Frank Lattuch, der an der FH Münster im Bereich BWL, insbesondere Unternehmensführung, lehrt und forscht.
In dieser Sonderfolge tauchen wir ein in einen der schockierendsten Kriminalfälle der deutschen Geschichte: Der Fall Gesche Gottfried oder auch die berüchtigte „Giftmörderin aus Bremen“.
NDR ZeitZeichen: Hinrichtung der Gesche Gottfried https://www.ndr.de/geschichte/chronologie/Hinrichtung-von-Gesche-Gottfried,audio70381.html
Focke Museum: https://www.focke-museum.de/2021/09/12/gesche-gottfried-und-die-bremer-freiheit/
Süss-Fink, Georg: Ein Element schreibt Kriminalgeschichte. Arsenvergiftung. Weinheim: Wiley-VCH Verlag GmbH 6 Co. KGaA, 2012. https://www.cup.lmu.de/ac/rusan/site/assets/files/1032/arsenvergiftungen_1.pdf
PFAS, also per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen, befinden sich nicht nur in vielen Alltagsgegenständen, sondern auch in unserem Blut – und das kann gesundheitliche Folgen haben. Welche das sind, wieso die Chemikalie trotzdem eingesetzt wird und welche Alternativen es gibt, erzählt der Toxikologe Prof. Dr. Thomas Schupp vom Fachbereich Chemieingenieurwesen der FH Münster.
Zum Fachbereich Chemieingenieurwesen: https://fh.ms/Kopfhörer_CIW
Das Thema Rente geht uns alle an – ob jung oder alt. Doch wie kann ein System, das immer stärker unter Druck steht, zukunftsfähig bleiben? In dieser Folge vom „Kopfhörer“ diskutieren ein Soziologe und ein Wirtschaftsexperte über die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Altersvorsorge. Warum sind Reformen so schwer umzusetzen? Wie beeinflusst der demografische Wandel die Stabilität des Systems? Und was können wir selbst tun, um im Alter abgesichert zu sein? Im Studio zu Gast sind Prof. Dr. Mirko Sporket, Professor für Soziologie mit den Schwerpunkten Alter(n) und Demografie und Prof. Dr. Manuel Rupprecht, Professor für Volkswirtschaftslehre.
Der massive Pflegefachkräftemangel macht sich auch im Katastrophenschutz bemerkbar. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz erproben der Fachbereich Gesundheit und das Kompetenzzentrum Humanitäre Hilfe der FH Münster eine mögliche Lösung: Im Projekt StudiPUK – das steht für studentische Pflegeunterstützungskräfte – werden Laien zu ebendiesen ausgebildet, um im Notfall bei Einsätzen des Katastrophenschutzes gezielt und koordiniert pflegerisch unterstützen zu können.
Diese Zusatzfolge zur Kopfhörer-Episode „Pflegefachkräftemangel im Katastrophenschutz“ haben Studierende der FH Münster produziert, die kürzlich in der ersten Kohorte des Projektes ausgebildet wurden. Wie läuft das Projekt StudiPUK ab? Was haben sie gelernt, was waren die spannendsten Themen und größten Aha-Momente? Und wie werden sie zukünftig eingesetzt? Das erzählen die drei Studierenden in der Aufnahme.
Rund 700.000 Pflegefachkräfte fehlen im Jahr 2050 in Deutschland rein rechnerisch. Und bereits jetzt macht sich der Fachkräftemangel deutlich bemerkbar – in Kliniken, noch dringlicher im ambulanten Sektor, und auch im Katastrophenschutz. Melanie Plath ist Lehrkraft für besondere Aufgaben an der FH Münster mit der Fachrichtung Rettungswesen. Sie ist gelernte Pflegefachkraft und seit 25 Jahren ehrenamtlich mit dem Deutschen Roten Kreuz im Katastrophenschutz aktiv. Die Flutkatastrophe im Ahrtal habe gezeigt, dass die vulnerable Gruppe „Personen mit Bedarf an pflegerischer Unterstützung“ in solchen Notsituationen hintenüberfallen. In dieser Folge spricht Plath über die Gründe für den gravierenden Pflegefachkräftemangel. Sie erklärt, was es bräuchte, um den Beruf wieder attraktiver zu machen und welcher Lösungsansatz gerade an der Hochschule gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz erprobt wird.
Etwa ein Prozent der Menschen weltweit stottern.
Aber wann spricht man überhaupt von Stottern? Was steckt dahinter? Und was bedeutet es für die Betroffenen, im Alltag immer wieder mit dieser Sprechstörung konfrontiert zu sein?
In dieser Folge geht es um Ursachen, Therapieansätze, gesellschaftliche Hürden, und um die Frage warum es beim Stottern um weit mehr geht als nur ums Sprechen.
Zu Gast ist Prof. Dr. Anke Kohmäscher, Logopädin am Fachbereich Gesundheit der FH Münster und Leiterin des Zentrums für interprofessionelle Therapie und Prävention (ZiTP) in Münster.
Auf der Suche nach einer physiotherapeutischen oder logopädischen Behandlung in Münster?
fh.ms/ZiTPKopfhörer
Zum Fachbereich Gesundheit der FH Münster:
fh.ms/MDH_Kopfhörer
Computer, Laser und Mikroskope – all das wäre ohne die Quantenphysik und die Quantentechnologien heute nicht denkbar. Die Entdeckung mikroskopisch kleiner Teilchen wie Photonen und Elektronen ist ein wichtiger Eckpfeiler der modernen Physik und der Digitalisierung.
Auch auf dem Technologie-Campus Steinfurt unserer Hochschule wird daran geforscht. Im Labor für Quantentechnologie entstehen unter anderem Quantensensoren, die Magnetfelder und damit den Fluss von Energie messen können. Vor 100 Jahren legte der Physiker Werner Heisenberg den mathematischen Grundstein dafür – 2025 ist das Internationale Jahr der Quantenwissenschaft und -technologie.
Zu Gast im Podcast „Kopfhörer“ ist deshalb Marina Peters. Sie ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Physikingenieurwesen und Science Slammerin. Die Masterstudentin erläutert, was Quanten und Quantentechnologien eigentlich genau sind und wie unsere Hochschule mit ihnen arbeitet.
Schon mitten im Frühjahr gibt es erste Dürreperioden und der Naturschutzbund ruft zum Wassersparen auf. Regen ist Mangelware, die Sommer sind immer mehr heiß und trocken. All das hat Folgen, zum Beispiel für die Landwirtschaft, die durch die Hitzeperioden mehr Wasser benötigt. Aber woher soll das kommen? Eine zuverlässige und alternative Ressource ist aufbereitetes Abwasser, sagt Prof. Dr. Jens Haberkamp. Was es damit auf sich hat, erklärt der Professor für Siedlungswasserwirtschaft unserer Hochschule in dieser Folge vom Kopfhörer.
Große Kathedralen, historische Altstädte oder alte Industrieanlagen – geschützt, beschildert und für alle sichtbar.
Bei kulturellem Erbe hat wohl jede*r sofort ein Bild im Kopf – vielleicht von etwas, das die UNESCO zum Welterbe erklärt hat.
Doch kulturelles Erbe ist mehr als das, was auf solchen Listen steht.
Es steckt auch in Alltagsgeschichten, in digitalen Räumen, in Orten ohne Denkmalplakette – und oft in Erfahrungen, die bislang wenig Beachtung finden. Dazu zählt auch das Rezept von Omas Apfelkuchen.
Und genau darum geht es in dieser Folge. Zu Gast ist Prof Felix Beck vom Fachbereich Elektrotechnik und Informatik (ETI) der FH Münster und er erzählt uns von einem Projekt, das sich genau mit dieser Frage beschäftigt.
Zum Fachbereich Elektrotechnik und Informatik der FH Münster:
fh.ms/ETI_Kopfhörer
Infos zum Projekt: https://heritagelab.center/index.php/teams/
Motivierte Teamkolleg*innen, Partner*innen, deren Begeisterung mitreißt, die Fridays for Future-Bewegung: Engagement ist ansteckend. Es kann auf andere überschwappen und sogar eine weltweite Bewegung auslösen. Wie sich Engagement verändert und welche Dynamik Engagement in der Zusammenarbeit mit anderen hat, hat Katrin Uude in ihrer Promotion am Science to Business Marketing Research Center (S2BMRC) unserer Hochschule und an der Universität Adelaide in Australien erforscht. In dieser Folge erklärt sie, warum Personen anderen aufgrund deren Engagements folgen, wie Teamleader ein hohes Engagement im Team fördern können und wie die australische Regierung einen ganzen Kontinent dazu motiviert, seine Lebensmittelabfälle um die Hälfte zu reduzieren.
Kinder brauchen Medienkompetenz und die ist genauso wichtig wie das Lesen und Schreiben. Aber wie können Kinder von digitalen Medien profitieren, ohne überfordert zu werden? Und welche Strategien können Eltern und Erzieher*innen für einen gesunden Umgang mit Medien entwickeln? In dieser Folge vom Kopfhörer spreche ich mit Prof. Dr. Eik-Henning Tappe darüber, welche Chancen, aber auch Herausforderungen angesichts des Medienkonsums von Kindern bestehen. Mein Gast ist Professor für Digitalisierung und Medienpädagogik in der Sozialen Arbeit an unserer Hochschule. Er sagt: Niemand will Lesen, Schreiben und Rechnen abschaffen. Aber neben diesen grundlegenden Kompetenzen haben sich längst neue Kulturtechniken etabliert. Das Verstehen und Bewerten medialer Sprachen und Kommunikationsmuster wird immer bedeutsamer, nicht zuletzt im Kontext aktueller KI-Entwicklungen.
Bauchweh, Blähungen, Übelkeit, Juckreiz, Kopfschmerzen – viele Menschen leiden regelmäßig unter solchen oder anderen Symptomen und wissen nicht, warum. Sie rennen teilweise jahrelang von Ärztin zu Arzt, aber niemand kann ihnen wirklich helfen. Häufig liegen die Beschwerden an Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Diese zu diagnostizieren ist aber gar nicht so leicht. Und mit einer entsprechenden Diagnose gut umzugehen, auch nicht.
Wie das funktionieren kann, darum geht’s in dieser Folge vom Kopfhörer. Wir sprechen mit Michelle Hoffmann, die bei uns Oecotrophologie studiert und noch während des Studiums gemeinsam mit zwei Kommilitonen eine App entwickelt und das Start-up meal&heal gegründet hat.
2024 feierten mehr als doppelt so viele Menschen ihren 60. Geburtstag, wie Kinder geboren wurden. Das ist eine demografische Schieflage mit Folgen: für Demokratie, Wirtschaft, Sozialstaat, Bildungs- und Gesundheitssystem und Generationenverhältnis. Was genau das bedeutet, thematisieren die Professoren Aladin El-Mafaalani, Sebastian Kurtenbach und Klaus Peter Strohmeier in ihrem Buch „Kinder – Minderheit ohne Schutz“. Darum geht’s in dieser Folge vom Kopfhörer. Bei uns zu Gast ist Sebastian Kurtenbach, Professor für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Sozialpolitik an unserer Hochschule.
Woran denkst du, wenn du an Erste Hilfe denkst? Die meisten von und verbinden damit wohl den Kurs, den man vor seiner Führerscheinprüfung ablegen muss, damit man als Autofahrer*in im Notfall die Erstversorgung übernehmen kann und beispielsweise Wunden versorgt. Doch Erste Hilfe geht weit über körperliche Gesundheit hinaus. Sie kann auch dort ansetzen, wo es um mentale Gesundheit geht. Darum geht es in dieser Folge.
Mental Health First Aid (MHFA) bezeichnet die Erste Hilfe für psychische Gesundheit. Was das bedeutet, wie man Ersthelfer*in wird und warum dieses Thema so wichtig ist, erzählt Prof. Dr. Jennifer Schmidt vom Fachbereich Gesundheit der FH Münster und ausgebildete MHFA-Instruktorin.
Weitere Infos zu MHFA findet ihr unter: https://www.mhfa-ersthelfer.de/de/
Auch die FH Münster bietet regelmäßig Kurse an: fh.ms/FHWeiterbildung
Seit 2019 ist die „internet gaming disorder“, also die „Störung durch das Spielen von Internetspielen“ neben der Glückspielsucht als Krankheit klassifiziert. Es steht also fest: Computerspiele können süchtig machen. Problematisch ist das vor allem im Hinblick auf den Jugendschutz, denn auf diesem Gebiet fehlen bislang wirksame Präventionsstrategien. Ein erster Schritt ist die Bewertung des Suchtrisikos, das von einem Spiel ausgeht. Aber wie lässt sich entscheiden, ob ein Spiel süchtig macht oder nicht? Darum geht’s in dieser Folge vom Kopfhörer.
Zu Gast ist dazu Florian Rehbein. Als Professor lehrt und forscht er bei uns am Fachbereich Sozialwesen zu den Themen Suchthilfe und Suchtprävention. Gemeinsam mit einem Team aus Forscher*innen hat er ein Tool entwickelt, mit dem suchtfördernde Merkmale digitaler Spiele standardisiert erhoben werden können.
Das Paper und die Risk Characteristics Checklist for Games (RCCG) finden sich unter diesem Link: https://fh.ms/Kopfhörer17
Die Welt wird immer digitaler – das Gesundheitswesen bildet da keine Ausnahme. Was das mit einer Plüschrobbe zu tun hat, wie digitale Innovationen in Therapien eingesetzt werden und warum es so wichtig ist, diese Entwicklungen auch in die Lehre einzubinden, erklärt Prof. Dr. Sven Kernebeck, Professor für Digitalisierung am Fachbereich Gesundheit der FH Münster.
Mehr zu Prof. Dr. Sven Kernebeck und den Studien- und Weiterbildungsmöglichkeiten am Fachbereich GEsundheit der FH Münster findet ihr unter: fh.ms/MDH_Kopfhörer
Wenn ein Startup ein technisches Produkt entwickelt, dass es dem Mann durch eine unkomplizierte, kurze Anwendung möglich macht, temporär unfruchtbar zu sein, dann sollte es doch eigentlich nicht zu schwer sein, Investoren zu finden, um dieses Produkt auf den Markt zu bringen – oder? Ganz so leicht ist das nicht. Neben einer zündenden Idee für ein Produkt und dem nötigen technischen Know-How ist gutes Design ebenso wichtig.
Darum geht's in dieser Folge mit Kim Bujak. Sie hat bei uns an der FH Münster im Fachbereich Design vor kurzem ihren Bachelor gemacht. Für ihre Abschlussarbeit hat sie mit einem Startup aus Mittelhessen zusammengearbeitet, das ein Verhütungsmittel für den Mann entwickelt hat.
Wie können wir alle ressourcenschonender und nachhaltiger leben und damit unsere Umwelt und das Klima schonen? Das ist eine Frage, die uns alle immer mehr umtreibt. Ein wesentlicher Ansatz um dieses Ziel zu erreichen ist die Abkehr von der sogenannten Linearwirtschaft. Herstellen, nutzen, wegschmeißen – so läuft das bei vielen Produkten leider und das ist Mist. Wir müssen also den dreh hinbekommen, weg von dieser Linearen hin zu einer Kreislaufwirtschaft. Ein Modell der Produktion und des Verbrauchs, bei dem bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, wiederverwendet, repariert oder recycelt werden. Wie bekommen wir das hin? Eine große Frage, mit der sich auch Menschen an unserer Hochschule beschäftigen. Zwei von ihnen sind Laura Krieger und Sophie Weber – beide haben bei uns am Fachbereich Oecotrophologie – Facility-Management studiert und dort das Projekt „kreisl“ mit ins Leben gerufen – ein multi- und interdisziplinäres Lehr- und Lernprojekt zum Thema Kreislaufwirtschaft.























