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Der Sicherheitsrat
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Der Sicherheitsrat

Author: Dr. Peter Tauber, Timon Radicke

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Der Sicherheitsrat ist dein Podcast zur Sicherheits- und Verteidigungspolitik. Er behandelt aktuelle Fragen zur internationalen und europäischen Sicherheit in herausfordernden Zeiten. Unser Expertenrat ordnet für dich ein und gibt Dir Sicherheit in unruhigen Zeiten. Regelmäßig sprechen wir, Timon Radicke und Dr. Peter Tauber mit unseren Leading Voices und Gästen über aktuelle und relevante sicherheitspolitische Themen.

Unser Sicherheitsrat besteht aus: Schriftstellerin Nora Bossong, Dr. Anton Hofreiter MdB, Prof. Dr. Carlo Masala, Professor an der Universität der Bundeswehr in München Prof. Dr. Sönke Neitzel, Professor für Militärgeschichte an der Universität Potsdam, Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann MdEP, Vorsitzende des Ausschusses für Sicherheit und Verteidigung im Europäischen Parlament, Marcel Bohnert, Oberstleutnant im Generalstabsdienst und Peter R. Neumann vom Kings College in London.

46 Episodes
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Herzlich Willkommen zur ersten Vollversammlung des Sicherheitsrats. Unser Live-Podcast startet in Berlin bei unserem Partner, der Konrad-Adenauer-Stiftung. Wir diskutieren den Freiheitsbegriff Adenauers und darüber, wie wir aus Adenauers Entscheidungen heute noch lernen können. Darum geht'sAdenauers Vermächtnis – Welche sicherheitspolitischen Weichenstellungen der Nachkriegszeit wirken bis heute nach?Freiheit im Spannungsfeld – Warum unterschiedliche Gesellschaften Freiheit unterschiedlich definieren – und was das für Bündnisse bedeutetTempo der Information – Wie die Geschwindigkeit moderner Kommunikation sicherheitspolitische Entscheidungen verändertEuropas Rolle – Braucht die EU eine eigenständige Verteidigungspolitik – und wenn ja, wie könnte sie aussehen?
Straße von Hormuz – Pulverfass der Weltpolitik?In dieser Folge analysieren wir die aktuelle Eskalation im Nahen Osten und richten den Blick auf einen der strategisch wichtigsten Engpässe der Welt: die Straße von Hormuz.Gemeinsam mit Dr. Marie-Agnes Strack-Zimmermann beleuchten wir die geopolitische Bedeutung dieser Meerenge, durch die ein erheblicher Teil des globalen Ölhandels fließt – und die damit ein neuralgischer Punkt für die internationale Sicherheit ist.Wir sprechen über die militärischen Strategien Irans und der USA: Welche Optionen haben beide Seiten? Wie realistisch ist eine weitere Eskalation? Und welche Rolle spielen Abschreckung, asymmetrische Kriegsführung und maritime Kontrolle?Außerdem schauen wir auf Europa: Wie reagieren die europäischen Staaten auf die zunehmenden Spannungen? Welche Abhängigkeiten bestehen – und wie verletzlich ist die Energieversorgung?Im Zentrum steht die Frage, welche globalen Folgen eine weitere Zuspitzung haben könnte: für die Stabilität der Region, für die Weltwirtschaft und für die internationale Sicherheitsordnung.
Vier Jahre Zeitenwende: Bilanz und HerausforderungenVier Jahre nach der ausgerufenen Zeitenwende ziehen wir eine erste sicherheitspolitische Bilanz. Was hat sich seitdem tatsächlich verändert – bei der Bundeswehr, in der Verteidigungspolitik und in der deutschen Gesellschaft?Im Gespräch analysiert Prof. Dr. Sönke Neitzel, welche Fortschritte Deutschland beim Ausbau seiner Verteidigungsfähigkeit gemacht hat, wo strukturelle Probleme weiterhin bestehen und welche politischen Entscheidungen jetzt dringend anstehen. Dabei geht es um zentrale Fragen: Reicht mehr Geld für Verteidigung aus? Wie steht es um Personal, Ausrüstung und Einsatzbereitschaft der Bundeswehr? Und welche Rolle spielt gesellschaftliche Resilienz in einer neuen sicherheitspolitischen Realität?Die Diskussion zeigt: Einige wichtige Schritte sind gemacht – doch der Weg zu einer wirklich verteidigungsfähigen Bundeswehr und einer resilienten Gesellschaft ist noch lang.
Der Konflikt um den Iran gehört zu den komplexesten geopolitischen Krisen unserer Zeit. In dieser Folge analysieren wir gemeinsam mit Nahostexperte Peter Neumann, welche historischen Entwicklungen den Konflikt geprägt haben, welche Rolle die USA spielen – und wie die Situation innerhalb der iranischen Gesellschaft tatsächlich aussieht.Wir sprechen über die strategischen Interessen der regionalen Akteure, über den Einfluss religiöser Ideologien auf Politik und Sicherheit sowie über die Frage, ob ein Regimewechsel im Iran realistisch ist. Außerdem werfen wir einen Blick darauf, welche Auswirkungen eine Eskalation auf die Weltwirtschaft und die Stabilität des Nahen Ostens haben könnte.Eine Folge über Machtpolitik, gesellschaftliche Dynamiken und die Zukunft einer der wichtigsten Konfliktregionen der Welt.
Die Macht der War Games: Strategien für KrisenWie treffen Regierungen Entscheidungen unter extremem Zeitdruck? Welche Schwachenstellen zeigen sich erst im Krisenfall? Und was bedeutet das für Europas Sicherheit?In dieser Folge sprechen wir mit Wargaming-Expertin Carolina Drüten über moderne War Games – strategische Simulationen, die politische Entscheidungsprozesse unter realistischen Krisenbedingungen testen.Wir klären, wie solche Simulationen ablaufen, welche Rolle militärische, politische und wissenschaftliche Akteure spielen und warum Fehler im Spiel wertvolle Erkenntnisse liefern. Außerdem diskutieren wir, was demokratische Systeme von autokratischen Entscheidungsstrukturen unterscheidet – und welche Rückschlüsse ein Szenario für die Verteidigungsfähigkeit Europas zulässt.👉 Ein Gespräch über strategisches Denken, Krisenmanagement und die Frage, wie gut Europa vorbereitet ist.Themen der Folge:Was moderne War Games sind – und wie sie funktionierenEntscheidungsprozesse unter KrisenbedingungenSchwachstellenanalyse und Lerneffekte durch SimulationenDemokratie vs. Autokratie in der KriseBedeutung von Transparenz und öffentlicher DebatteErkenntnisse zur Verteidigungsfähigkeit EuropasWeiterführende Informationen:Zum Ernstfall-Podcasthttps://shorturl.at/0rZwcGerman Wargaming Centerhttps://www.helmut-schmidt-universitaet.de/
Wir haben uns mal wieder hingesetzt und zu zweit über Eure Kommentare gelesen. Wie schon beim letzten Mal, haben wir uns pro Person 5 Kommentare rausgepickt und beziehen dazu Stellung.Zu unserer Live-Podcast-Reihe mit der Konrad-Adenauer-Stiftung: https://www.kas.de/de/web/politische-bildung/statische-inhalte-detail/-/content/wir-waehlen-die-freiheit
Militärische Lage, politische Dynamik und geopolitische Folgen des UkrainekriegsIn dieser Folge analysieren Timon, Peter und Carlo Masala die aktuelle Lage im Ukrainekrieg und ordnen die jüngsten Entwicklungen militärisch, politisch und gesellschaftlich ein.Im Mittelpunkt stehen die ukrainischen Geländegewinne der vergangenen Monate und ihre tatsächliche militärische Bedeutung. Die Runde diskutiert, warum diese Fortschritte keinen strategischen Wendepunkt darstellen, welche psychologischen Effekte Rückeroberungen auf Gesellschaft und Truppenmoral haben und vor welchen strukturellen Herausforderungen Russland steht.Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den innenpolitischen Dynamiken in Russland: von den steigenden Kriegskosten über Machtstrukturen im Umfeld Putins bis hin zur wachsenden Bedeutung nationalistischer Militärblogger für die öffentliche Meinungsbildung.Zudem beleuchtet die Folge die stockenden Friedensgespräche, die Frage möglicher Sicherheitsgarantien und die geopolitischen Implikationen für Europa und den Westen.
MSC, transatlantische Spannungen und Europas VerteidigungsfähigkeitIn dieser Episode des Sicherheitsrats sprechen Peter und Timon mit Nico Lange über die Münchner Sicherheitskonferenz und ihre Bedeutung für die transatlantischen Beziehungen sowie die europäische Sicherheitspolitik.Im Mittelpunkt steht die Rede des Bundeskanzlers: analytisch präzise, aber ohne mobilisierende Wirkung. Nico Lange analysiert, wie sie bei europäischen Partnern aufgenommen wurde und warum die Reaktionen ambivalent ausfielen.Weitere Themen der Folge:die diplomatische, aber distanzierte Tonlage der USADeutschlands strukturelle Umsetzungsprobleme in der Verteidigungspolitikdie strategische Notwendigkeit eigenständiger europäischer Verteidigungsfähigkeitendie Verantwortung politischer Führung in einer verschärften Sicherheitslagewarum die Debatte über Verteidigungsausgaben konkreter werden mussdie kritische Wahrnehmung der Sicherheitslage in Europadie Bedeutung klarer politischer KommunikationDie Folge ordnet die MSC in den größeren sicherheitspolitischen Kontext ein und diskutiert, welche Entscheidungen jetzt notwendig sind.
In dieser Episode diskutieren Peter und Timon mit Paul Ziemiak, dem ehemaligen CDU-Generalsekretär, über die aktuellen Herausforderungen und Perspektiven der deutsch-polnischen Beziehungen, insbesondere im Kontext der Sicherheitspolitik und des Ukraine-Konflikts.Ziemiak betont die historische Verantwortung Deutschlands gegenüber Polen und die Notwendigkeit einer starken militärischen Zusammenarbeit in Europa. Die Diskussion beleuchtet auch die Unterschiede in der militärischen Kultur und den Umgang mit der Geschichte zwischen Deutschland und Polen.
Europa steht sicherheitspolitisch unter Druck. In dieser Folge des Sicherheitsrats diskutieren Timon Radicke, Peter Tauber und Marie-Agnes Strack-Zimmermann über Europas Rolle in der NATO, die strategische Bedeutung Grönlands, Italiens Stabilitätsfaktor und die geopolitischen Folgen von Handelsabkommen. Im Fokus: Mercosur, Indien, technologische Abhängigkeiten und die Frage, wie handlungsfähig Europa wirklich ist.
In dieser Folge diskutieren Timon, Peter und Julius van der Laar die aktuelle politische Lage in den Vereinigten Staaten – und was sie über die Zukunft des Landes verrät.Im Mittelpunkt steht die Rolle Donald Trumps in der amerikanischen Innenpolitik: Wie prägt er weiterhin den politischen Diskurs? Welche Dynamiken verstärkt er – und wo stößt das System an seine Grenzen?Ein weiterer Schwerpunkt ist das Thema Migration. Die Runde analysiert politische Strategien, mediale Bilder und ihre Wirkung auf Öffentlichkeit und Wahlkämpfe – sowohl in den USA als auch aus europäischer Perspektive.Darüber hinaus geht es um:die Macht von Bildern und Symbolen in der politischen Auseinandersetzunggeopolitische Spannungen und ihre innenpolitischen Rückwirkungendie Wahrnehmung der US-Politik in Deutschlanddie kontrovers diskutierte Frage, ob die USA auf einen inneren Konflikt oder gar einen Bürgerkrieg zusteuernund die mögliche zukünftige Rolle von Gavin Newsom im amerikanischen MachtgefügeEine Folge über politische Polarisierung, mediale Wirklichkeit – und die Frage, wie stabil die amerikanische Demokratie wirklich ist.
25 Jahre nach der vollständigen Öffnung der Bundeswehr für Frauen ziehen wir Bilanz:Was hat sich verändert – und wo bestehen strukturelle, kulturelle und gesellschaftliche Hürden fort?In dieser Episode diskutieren Timon Radicke, Dr. Peter Tauber und Marcel Bohnert mit Sanata Doumbia-Milkereit, Mitautorin eines Werks über Frauen in der Bundeswehr, über Erfahrungen, Strukturen und politische Verantwortung.Sanata Doumbia-Milkereit schildert ihre Perspektive als schwarze Frau in einer weiterhin stark männlich geprägten Institution und ordnet ein, warum formale Gleichstellung nicht automatisch zu gelebter Gleichberechtigung führt.Gemeinsam analysieren wir:- warum die Integration von Frauen auch nach einem Vierteljahrhundert kein abgeschlossenes Projekt ist- welche Rolle Organisationskultur, Führung und informelle Normen spielen- wie gesellschaftliche Erwartungen militärische Karrieren beeinflussen- ob Gleichstellung primär ein Personal-, ein Führungs- oder ein Sicherheitsproblem ist- und welche Chancen und Risiken eine allgemeine Dienstpflicht für Frauen und Männer mit sich bringen könnteDie Folge verbindet persönliche Erfahrung mit struktureller Analyse und fragt, was der Umgang mit Frauen über die Bundeswehr als Organisation im 21. Jahrhundert aussagt.Weitere Infos zur Buchvorstellung beim DBwV: In dieser Episode diskutieren Timon Radicke, Dr. Peter Tauber und Marcel Bohnert mit Sanata Doumbia-Milkereit, Mitautorin eines Werks über Frauen in der Bundeswehr, über Erfahrungen, Strukturen und politische Verantwortung.Sanata Doumbia-Milkereit schildert ihre Perspektive als schwarze Frau in einer weiterhin stark männlich geprägten Institution und ordnet ein, warum formale Gleichstellung nicht automatisch zu gelebter Gleichberechtigung führt.Gemeinsam analysieren wir:warum die Integration von Frauen auch nach einem Vierteljahrhundert kein abgeschlossenes Projekt istwelche Rolle Organisationskultur, Führung und informelle Normen spielenwie gesellschaftliche Erwartungen militärische Karrieren beeinflussenob Gleichstellung primär ein Personal-, ein Führungs- oder ein Sicherheitsproblem istund welche Chancen und Risiken eine allgemeine Dienstpflicht für Frauen und Männer mit sich bringen könnteDie Folge verbindet persönliche Erfahrung mit struktureller Analyse und fragt, was der Umgang mit Frauen über die Bundeswehr als Organisation im 21. Jahrhundert aussagt.Weitere Informationen zur Buchvorstellung beim DBwV:
Krieg wird nicht nur geführt – er wird erzählt. Diese Folge fragt, wie Literatur Kriege prägt, verklärt oder entlarvt.
In dieser Sonderfolge des Sicherheitsrats begrüßen Timon und Dr. Peter Tauber die Zuhörer zu einer Reaktionsfolge, in der sie auf Kommentare aus der Community eingehen.
Skandale, Ermittlungen, Vertrauensverlust – die Bundeswehr kommt aus den Schlagzeilen über Fehlverhalten nicht heraus. Doch woran liegt das wirklich? In dieser Folge des Sicherheitsrat sprechen wir mit dem Militärhistoriker Sönke Neitzel über die tieferliegenden Ursachen: über Führung und Verantwortung, über eine teils toxische Binnenkultur, über die Rolle der Medien – und darüber, warum die Bundeswehr zwar ständig reformiert wird, sich aber nur selten wirklich verändert. Wir diskutieren, wie Disziplin und militärische Ordnung in einer demokratischen Armee aussehen müssen, warum die Integration von Frauen noch immer nicht abgeschlossen ist und wieso sich die Truppe wieder stärker mit ihrem eigenen Auftrag identifizieren muss.
Eine Folge über Strukturen, Mentalitäten – und die Frage, wie eine lernende Bundeswehr aussehen könnte.
In dieser Sitzung analysieren wir die geopolitische Lage in Venezuela, die aktuelle US-Intervention und die Wiederbelebung der Monroe-Doktrin als außenpolitisches Leitprinzip. Wir vergleichen die Strategien von Trump und Putin, beleuchten internationale Spannungen und sprechen über die wachsende Bedrohung durch Linksextremismus in Deutschland – mit einem klaren Blick auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen der Zukunft.
Zum Jahresausklang wird es persönlich: In einer besonderen Weihnachtssitzung des Sicherheitsrats blicken Timon Radicke und Peter Tauber gemeinsam zurück auf ein intensives Podcast-Jahr. Sie sprechen über die Entstehung des Formats, darüber, wie sich der Podcast entwickelt hat – und was in Zukunft zu erwarten ist.
Das Rote Meer ist eine der wichtigsten Handelsrouten der Welt – und zunehmend ein sicherheitspolitischer Krisenraum. Im Sicherheitsrat sprechen wir mit Marie-Agnes Strack-Zimmermann über die Bedrohung durch die Huthis, Piraterie und die strategische Bedeutung des Suezkanals. Warum sichere Seewege für Europa überlebenswichtig sind, welche Rolle internationale Marineeinsätze spielen und weshalb Europa deutlich mehr in maritime Sicherheit investieren muss – darum geht es in dieser Folge.
Was bedeutet der neue Wehrdienst für Deutschlands Sicherheit – und welche Verantwortung tragen die Abgeordneten wirklich? In dieser Episode von Sicherheitsrat sprechen Peter, Timon Radicke und Militärhistoriker Sönke Neitzel über die politische Realität hinter dem neuen Wehrdienstgesetz, die Rolle der Expertenanhörung im Bundestag und die Frage, ob Deutschland sicherheitspolitisch endlich ernst macht. Neitzel kritisiert offen den aktuellen Gesetzentwurf, warnt vor politischer Bequemlichkeit und formuliert einen deutlichen Appell an den Bundestag: „Sie können nicht behaupten, sie hätten es nicht gewusst.“ Die Diskussion beleuchtet die Herausforderungen der Wehrpflicht, die moralische Verantwortung politischer Entscheidungsträger und die Frage, was eine realistische sicherheitspolitische Strategie für die Bundeswehr bedeutet.
In dieser Sitzung wird der Friedensplan für die Ukraine thematisiert, der als Bedrohung für die europäische Sicherheit angesehen wird. Carlo Masala vergleicht diesen Plan mit dem Münchner Abkommen und betont, dass der Aggressor nicht bestraft, sondern das Opfer bestraft wird.
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