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Was jetzt passieren muss!
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Author: ERNEUERBARE ENERGIEN
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Was muss jetzt passieren, damit die Energiewende gelingt? In diesem Podcast gehen Redakteure und Redakteurinnen des Fachmagazins Erneuerbare Energien der Frage nach, welche Ideen und Lösungen ein nachhaltiges Energiesystem voranbringen. Dabei thematisieren wir welche Stellschrauben den Ausbau der erneuerbaren Energie beschleunigen, welchen Faktor kommunale Quartiere darstellen, welche Rolle grüner Wasserstoff spielt und noch vieles mehr.
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Akkreditierte Wind- und Ertragsgutachter wie GEO-NET untersuchen seit Jahrzehnten die Besonderheiten des Windes. Zum Beispiel stellen sie fest, ob über einen Zeitraum von 20 Jahren ausreichend Wind weht, damit sich der Bau eines Windparks an einem bestimmten Standort lohnt. Das wiederum ist wichtig für Kredit-gebende Banken. Darüber hinaus beschäftigen sie sich aber auch mit den Auswirkungen des Klimawandels auf das Windangebot und mit Windklau durch vorgelagerte Windparks. Dominik Adler, einer der Geschäftsführer von GEO-NET, erläutert, welche Fragen rund zum den Wind derzeit besonders wichtig sind.
Die Stadt Berlin verfolgt das langfristige Ziel, sich bis zum Jahr 2045 zu einer klimaneutralen Stadt zu entwickeln. Um dieses Ziel erreichen zu können, ist die Transformation in vielen Bereichen der Stadt bereits angekommen. Durch Quartierskonzepte mit geothermischer Versorgung und Photovoltaikanlagen auf Wohn- und Gewerbedachflächen, versucht die Stadt ihre Potenziale auszuschöpfen. Welche konkreten Möglichkeiten die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger dabei haben, habe ich Michael Geißler, Geschäftsführer der Berliner Energieagentur gefragt. Er erklärt, welche Versorgungskonzepte besonders gewinnbringend für die Energiewende in der Großstadt sind und welche Hebel durch Mieterstrommodelle freigesetzt werden.
Im November 2025 beschließt die Brandenburger Landesregierung das Erneuerbare-Energien-Sonderabgabengesetz. Dieses erhöht die jährlichen Abgaben von Windenergie und Solaranlagen an Nachbargemeinden. Statt einem festen Betrag von 10.000 Euro müssen für Windkraftanlagen nun 5.000 Euro pro Megawatt bezahlt werden. Damit erhöht sich die Abgabe für eine 6 Megawatt Anlage auf 30.000 Euro jährlich. Also drei Mal so viel.
Die Erhöhung überschreite für viele Unternehmen und Projekte die wirtschaftliche Belastungsgrenze, kritisiert der Landesverband Erneuerbare Energien Berlin Brandenburg. Welche Auswirkungen der Verband sieht und welche alternativen Beteiligungsmodelle gewinnbringender sein könnten, habe ich Geschäftsführer Sebastian Haase gefragt.
Für den Wasserstoffhochlauf braucht es Infrastruktur. 2024 gab es dafür das entscheidende Zeichen mit der Einreichung und Genehmigung des Wasserstoff-Kernnetzes. Mit einer Länge von 9.040 Kilometern besteht die Infrastruktur zu 60 Prozent aus umgestellten Erdgasleitungen und zu 40 Prozent aus Neubauleitungen. 2025 wurden bereits erste Abschnitte in Betrieb genommen. Darunter auch kürzlich 400 Kilometer innerhalb des Projektes Flow making hydrogen happen.
Wie aber funktioniert konkret der Ausbau und wonach richtet sich die Entwicklung des Netzes? Darüber spreche ich mit Barbara Fischer, Geschäftsführerin der Vereinigung der Fernleitungsnetzbetreiber Gas und der Koordinierungsstelle für integrierte Netzentwicklungsplanung Gas und Wasserstoff. Ich habe sie gefragt, wo wir aktuell bei der Netzentwicklung stehen, wie aus Szenarienrahmen konkrete Pläne werden, und auf welche Zusammenarbeit es dabei ankommt?
Sie haben Anregungen zum Podcast? Dann schicken Sie uns gerne eine Mail an redaktion@erneuerbareenergien.de.
Klimapolitik soll für ein klimagerechtes Energiesystem sorgen. Was sie aber auch sein muss, ist sozial gerecht. Nicht alle Maßnahmen, wie der Austausch von Heizungen, können vom Staat veranlasst werden, sondern müssen von den Bürgerinnen und Bürgern auch mitgetragen werden. Aber was heißt das genau, dass Klimapolitik sozial gerecht ist? Wie können die individuellen Lebenssituationen der Menschen dafür berücksichtigt werden? Und wie sehen politische Entscheider diese Fragestellung?
Welcher Faktor ist am wichtigsten für die Stromproduktion? Steht dabei der günstigste Strompreis im Fokus. Oder sollte die Verfügbarkeit von erneuerbaren Energien das Wichtigste sein. Und was braucht es in Zukunft, damit die Stromversorgung zu jeder Sekunde grün und preisgünstig ist.
Darüber sprach Erneuerbare Energien Redakteur Tilman Weber mit Mats Bednarczyk, Referent für Energiesysteme beim genossenschaftlichen Energieversorger Green Planet Energy, und Mark Lindenberg, Geschäftsführer von Next Energy.
Die Dekarbonisierung spielt für energieintensive Industrien in ganz Deutschland eine große Rolle. Helfen soll dabei grüner Wasserstoff, der über landesweite Leitungen verteilt wird. Hamburg nimmt sich dieser Aufgabe mit besonderem Einsatz an. Hier entsteht ein regionales Wasserstoffnetz südlich der Elbe, das mit zunächst rund 60 Kilometern Länge in Zukunft einen Großteil der Industrieunternehmen mit grünem Wasserstoff versorgen kann.
Worauf es bei der Entstehung des Netzes besonders ankommt und warum sich Unternehmen jetzt bereits für einen Netzanschluss bewerben können, erklärt Elisabeth Ziemann Referentin für Wasserstoff bei den Hamburger Energienetzen.
System-Standards für digitale Anwendungen wie Bluetooth oder Wifi haben dafür gesorgt, dass global technische Geräte ganz einfach miteinander kommunizieren können. Wie so ein Standard für das Energiesystem der Zukunft aussehen kann, untersucht der internationale Verband OpenADR Alliance. Das System hilft Versorgungsunternehmen dabei, immer größere Mengen an dezentralen Energieressourcen zu verwalten, wie zum Beispiel erneuerbare Energien, Energiespeicher und Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge. Ursprünglich in Kalifornien entwickelt, ist der OpenADR-Standard in den USA schon weit verbreitet und weltweit im Einsatz.
Welche Vorteile sich durch die Einführung von offenen Kommunikations-Standards ergeben und wie dadurch auch Verbraucher aktiv am Energiemanagement teilnehmen, erklärt Rolf Bienert, Managing und Technical Director der OpenADR Alliance.
Windturbinen sehen zunehmend gleich aus. Windparksteuerung, intelligentes Lastmanagement, Modularisierung und Local-Content-Strategien setzen sich als Faktoren bei der Entwicklung der Windturbinentechnik überall durch. Doch ist alles gleich wichtig – oder welche Technik gewinnt?
Im Rahmen einer Diskurs-Trilogie stellten wir am dritten Messetag in der letzten von drei Talkrunden am Messestand von ERNEUERBARE ENERGIEN die Windparksteuerung, intelligentes Lastmanagement, die Modularisierung und Local-Content-Strategien als technische Philosophien der Turbinenproduktion in den Mittelpunkt. Wir fragen drei branchenbekannte Experten, welche Turbinentechnik gewinnt: Diejenige die alle diese vier Grundausrichtungen oder möglichst viele davon vereint? Oder führen einzelne davon besser zur modernen, wettbewerbsfähigen, weltweit reproduzierbaren, durch krisensichere Lieferkettenstrukturen geprägten Anlagentechnik?
Unser Talk mit Doris Bush vom Getriebe-Zulieferer Flender, mit Leif Rehfeldt von Deutsche Windguard und mit Holger Fritsch von Bachmann Monitoring.
Resilienz, Klimaschutz, demokratisierte dezentrale Versorgung oder der Billigstrom liefernde flexibilisierte Strommarkt – welche Windenergieziele nutzen heimischer Wertschöpfung? Unsere Gesprächsrunde auf der Husum Wind mit vier Experten nahm unterschiedlichste Blickwinkel auf, aus Sicht von Bürgerwindorganisatoren genauso wie von großen Offshore-Windpark-Investoren.
Zur Eröffnung einer Diskurs-Trilogie fragten wir am ersten Messetag in der ersten von drei Talkrunden am Messestand von ERNEUERBARE ENERGIEN, welche Windenergieziele es für unsere Wertschöpfung und Innovation braucht? Resilienz, Klimaschutz, Billigstrom oder demokratisierte dezentrale Versorgung sind nur einige der an die Windkraftbranche herangetragenen Erwartungen. Was davon lässt die Akteure hierzulande am Windkraftausbau wirtschaftlich erfolgreich teilhaben? Dies sondierten Svea Balzer vom Bündnis Bürgerenergie, Wolfram Axthelm vom Bundesverband Windenergie, Stefan Thimm vom Bundesverband Windenergie Offshore und Claas Hülsen vom Prüf- und Sachverständigendienst DNV.
Der Speichermarkt boomt: Großspeicheranlagen mit einer Gesamtleistung von über 500 Megawatt wurden im ersten Halbjahr 2025 in Deutschland installiert. Eingebunden in hybriden Konzepten oder als Stand-alone Projekte unterstützen diese bei der Volatilität. Was ist aber, wenn ein Unternehmen die Investition in einen Energiespeicher nicht finanzieren kann. Welches Konzept dabei interessant wird hat mir Daniel Hirschberger, Projektleiter bei Feresto bei unserem Expertentalk auf der Smarter E in München erzählt.
Flächen sind für Projekte mit erneuerbaren Energien ein kostbares Gut. Daher ist es mittlerweile keine Seltenheit mehr, Orte für mehr als einen Zweck zu verwenden. Ein Solarpark mit Speicher, Windenergieanlagen mit Elektrolyseuren oder Landwirtschaft mit Photovoltaik: Das sind alles hybride Modelle zur Energieerzeugung. Welche Rolle spielen diese für Energieunternehmen? Darüber habe ich mit Marco Harwardt, Projektmanager bei Vattenfall bei unserem Expertentalk auf der The Smarter E in München gesprochen.
Lithium, Kobalt oder Gallium: diese und weitere Stoffe, die man vielleicht aus dem Periodensystem kennt, haben zwei Gemeinsamkeiten: Sie sind notwendig für Technologien der Energiewende und sie sind als kritische Rohstoffe eingeordnet. Warum sind diese Metalle und Verbindungen wichtig? Was bedeutet, dass sie als kritisch eingestuft sind? Und welche Maßnahmen helfen dabei, dass diese wichtigen Stoffe verfügbar bleiben? Darüber habe ich mit Katharina Schubert, Leiterin Industrie und Produktion bei der Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz Nordrhein-Westfalen gesprochen.
#NRWwirdklimaneutral: Nordrhein-Westfalen will die erste klimaneutrale Industrieregion Europas werden. Auf diesem Weg unterstützt die Landesgesellschaft für Energie und Klimaschutz NRW.Energy4Climate Unternehmen und Kommunen in Nordrhein-Westfalen dabei, Klimaschutzmaßnahmen effizient umzusetzen und davon zu profitieren. Ziel ist es, die Transformation in den vier relevanten Sektoren Energiewirtschaft, Industrie, Wärme & Gebäude und Mobilität, die gemeinsam für mehr als 90 Prozent der Treibhausgasemissionen in NRW verantwortlich sind, sektorenübergreifend zu beschleunigen, damit Nordrhein-Westfalen so schnell wie möglich klimaneutral und dabei als Industrie- und Dienstleistungsstandort für die Zukunft gestärkt wird. Weitere Informationen unter www.energy4climate.nrw.
Nach dem „Windenergie-an-Land-Gesetz“ müssen die Bundesländer Deutschlands zwei Prozent ihrer Fläche bis Ende 2032 für die Windenergie ausweisen. Kommunen stellen sich daher die Frage: Wie schaffe ich es, die kommunalen Flächen und die Flächen meiner Anwohner effektiv zur Verfügung zu stellen, damit alle davon profitieren.
Ein Konzept das dabei helfen soll, ist das Flächenpooling. Was das genau ist, welche Rollen dabei die Kommune, Eigentümer und der Projektierer einnehmen und wie das zu mehr Zustimmung in der Bevölkerung führt, haben wir im Gespräch mit Martina Hofmann, Geschäftsführerin der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg erfahren.
Nach etwas mehr als einem Jahr der Verhandlungen zwischen EU-Kommission, Parlament und Rat wurde am 25. April 2024 der Net Zero Industry Act (NZIA) angenommen.
Das Ziel ist, eine gemeinsame europäische Antwort auf die industriepolitischen Initiativen anderer Nationen zu liefern,, wie etwa dem Inflation Reduction Act der USA, Japans Green Transformation Paket oder der Made in China 2025 Strategie: Somit sollen im internationalen Wettbewerb europäische Schlüsselindustrien unterstützt werden, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und damit die Ziele des Europäischen Green Deals eingehalten werden.
Mit welchen Maßnahmen das gelingen soll, wie sich der Beschluss im internationalen Vergleich einordnet, und welche Schwachstellen es im Net Zero Industry Act noch gibt, hören Sie in dieser Folge.
Darüber habe ich mit Heike Winkler gesprochen. Sie ist Expertin für die Offshore-Windindustrie und beschäftigt sich intensiv mit dem europäischen Green Deal und dem Klimaschutz. Außerdem berät sie Unternehmen bei der strategischen Kommunikation in der WindBranche.
In der ersten Folge unseres Podcast hatten wir aufgezeigt, wie kalte Nahwärme funktioniert und wie damit ein Quartier versorgt wird. Es gibt jedoch auch ein zweites Prinzip zur Wärmeversorgung, das besonders im ländlichen Raum die Energiewende vorantreibt: Die Fernwärme.
Pascal Lang ist Vorstandsvorsitzender der EGIS Energiegenossenschaft. Ich habe mit ihm darüber gesprochen, welche Aufgaben die Energiegenossenschaft übernimmt, wie die Fernwärmeversorgung im ländlichen Raum gelingt und welche Rahmenbedingungen der Ausbau braucht.
Was muss jetzt passieren, damit die Energiewende gelingt? In diesem Podcast gehen Redakteure und Redakteurinnen des Fachmagazins Erneuerbare Energien der Frage nach, welche Ideen und Lösungen ein nachhaltiges Energiesystem voranbringen. Dabei thematisieren wir welche Stellschrauben den Ausbau der erneuerbaren Energie beschleunigen, welchen Faktor kommunale Quartiere darstellen, welche Rolle grüner Wasserstoff spielt und noch vieles mehr.
Das ist der zweite Teil vom Expertentreff der Magazine Erneuerbare Energien, Photovoltaik und Gebäude Energieberater, wo unsere Redakteure und Redakteurinnen spannende Interviews mit Branchenexperten führten. In der ersten Folge ging es um die Frage, wie Solarhybridanlagen mithilfe von Speichern und anderen Hilfsmitteln die Netze entlasten. Hören Sie gern auch in diese Episode rein.
Dieses mal schauen wir auf innovative Ansätze der Sektorenkopplung. Wir fragen nach: Was ist ein virtuelles Kraftwerk und bei welchen Anwendungsfällen eignet sich ein Elektrolyseur? Dazu sprechen wir mit Jan Bauer von EnBW, Alexander Detke von H-Tec Systems und Yvonne Strzys von Maxsolar. Die Gespräche führt die Chefredakteurin des Magazins Erneuerbare Energien Nicole Weinhold.
Ich hoffe, dass die Audioqualität für Sie wieder ausreichend ist. Stellen Sie sich einfach vor, Sie wären vor Ort und genießen Sie die Messe-Atmosphäre.
Auf dem Expertentreff der Magazine Erneuerbare Energien, Photovoltaik und Gebäude Energieberater führten unsere Redakteure und Redakteurinnen spannende Interviews mit Branchenexperten.
Aus diesem Forum hören Sie in den nächsten zwei Folgen Einblicke in die Themen wie Netzentlastung und virtuelle Kraftwerke. Im ersten Teil geht es um die Frage, wie Solarhybridanlagen mithilfe von Speicher und anderen Hilfsmitteln die Netze entlasten. Wir sprechen mit Gregor Kuschmann von Solarwatt, Martin Peters von Intillion und Andreas Lemke von Trianel. Die Gespräche führt die Chefredakteurin des Magazins Erneuerbare Energien Nicole Weinhold.
Ich hoffe, dass die Audioqualität für Sie ausreichend ist. Stellen Sie sich einfach vor, Sie wären vor Ort und genießen Sie die Messe-Atmosphäre.
Heinrich Gärtner, CTO und Mitgründer von GP Joule erklärt im Gespräch was wichtig ist, damit Unternehmen und Kommunen von der Sektorenkopplung wirtschaftlich profitieren. . In der zweiten Folge des Podcast „Was jetzt passieren muss“ wird außerdem geklärt, wie Regenerativunternehmen Stadtwerken bei der kommunalen Energie- und Wärmewende helfen können und welche Rolle Förderungen dabei einnehmen.
In der Gemeinde Kressbronn am Bodensee entstehen aktuell 180 neue Wohn- und sieben Gewerbeeinheiten. Dazu gehören auch ein Ärztehaus, ein Kinder- und Familienzentrum sowie ein Feuerwehrhaus. Das hört sich jetzt vielleicht nicht wirklich besonders an. Aber: Das Quartier in Kressbronn wird einen Autarkiegrad von rund 70 Prozent erreichen. Möglich machen dies das hocheffiziente kalte Nahwärmenetz und das gemeinsame Energieerzeugungs- und Versorgungsnetz als Mieterstromlösung.
In diesem Podcast wollen wir besprechen, was die Vorteile eines solchen Versorgungskonzepts sind. Außerdem zeigen wir mit Beteiligten des Projektes, was für einen noch größeren Autarkiegrad fehlt und wie potenzielle Gründstücksinhaber überzeugt werden.

















