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Israel, kurz erklärt

Author: Elisabeth Krafft

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Description

Warum halten manche Aufzüge in Israel automatisch in jedem Stockwerk? Weshalb können Paare nur religiös heiraten? Und wieso tragen Soldaten ihre Waffen auch im Bus?

Israel kennen viele vor allem aus den Nachrichten - aus Meldungen über Kriege und Konflikte. Wer das Land besser verstehen will, kommt damit nicht weit.

Israel, kurz erklärt ist ein journalistischer Podcast über Israel. In jeder Folge geht es um eine konkrete Frage aus dem Alltag: um Dinge, die auffallen, irritieren oder oft missverstanden werden - auch von Menschen, die Israel bereits kennen.

Der Podcast blickt auf Gesellschaft, Geschichte, Religion und Staat, ohne aktuelle Schlagzeilen oder Debatten. Es geht darum, wie Israel funktioniert und warum viele Dinge so sind, wie sie sind: vom Militärdienst über Religion bis zu staatlichen Entscheidungen, die das tägliche Leben prägen.

In weniger als zehn Minuten erklärt und ordnet Journalistin Elisabeth Krafft die Hintergründe ein: ruhig, sachlich und verständlich.

Israel, kurz erklärt erscheint wöchentlich, immer mittwochs, auf allen gängigen Podcast-Plattformen. Feedback, Fragen oder Hinweise gern an: podcast@elisabeth-krafft.de.
8 Episodes
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Wer in Israel einen Personalausweis bekommt, sucht ein Feld vergeblich: israelisch. Den Eintrag gibt es schlicht nicht – weder auf dem Ausweis noch im System dahinter. Und das ist kein Versehen. Warum der Staat Israel zwar israelische Staatsbürger kennt, aber keine israelische Nationalität, und was das über das Selbstverständnis dieses Staates sagt, darum geht es in dieser Folge.Anregungen, Fragen und Feedback an: podcast@elisabeth-krafft.deRedaktion & Produktion: Elisabeth Krafft
In Israel gibt es eine allgemeine Wehrpflicht. Fast alle jungen Menschen werden in die israelische Armee, die IDF, eingezogen. Männer wie Frauen, oft direkt nach der Schule. Aber eben nur fast alle. In dieser Folge geht es darum, wer in Israel zum Militärdienst muss und wer nicht. Es geht um jüdische Israelis, arabische Israelis, Drusen und Tscherkessen. Es geht um ultraorthodoxe Juden, deren Befreiung vom Dienst das Oberste Gericht 2024 gekippt hat. Und darum, warum diese Unterschiede bis heute bestehen. Anregungen, Fragen und Feedback an: podcast@elisabeth-krafft.de Redaktion & Produktion: Elisabeth Krafft
Schätzungsweise 15 Millionen Menschen weltweit haben das Recht, nach Israel einzuwandern und einen israelischen Pass zu bekommen. Ohne Sprachtest. Ohne Arbeitsnachweis. Warum? Das geht auf ein Gesetz aus dem Jahr 1950 zurück. Und auf eine Entscheidung, die Israel bewusst getroffen hat: Eine Definition der Nazis zu übernehmen und umzudrehen. Was dahintersteckt und was dieses Gesetz bis heute auslöst, darum geht es in dieser Folge.In dieser Folge erfährst du, wann eine Person in Israel als jüdisch gilt und wann nicht: Auf Spotify: https://open.spotify.com/episode/4WGeZI9lvzUZM93JzjcfGC?si=a8f07aa7f35849b3Und auf Apple Podcast: https://podcasts.apple.com/de/podcast/israel-kurz-erkl%C3%A4rt/id1874505785?i=1000750245010Anregungen, Fragen und Feedback an: podcast@elisabeth-krafft.deRedaktion & Produktion: Elisabeth Krafft
Raketenalarm. Sirene. Helle Lichtspuren am Himmel. Explosionen in der Luft. Das ist der Iron Dome: Israels Raketenabwehrsystem, das anfliegende Raketen erkennt, ihre Flugbahn berechnet und in Sekunden entscheidet, ob es eingreift. Wenn Raketen auf Israel abgefeuert werden – aus Gaza, aus dem Libanon, aus dem Iran – ist der Iron Dome die erste Verteidigungslinie. Die Erfolgsquote liegt bei etwa 90 Prozent. Aber das System schützt nicht das ganze Land und es kann überfordert werden. Wie der Iron Dome funktioniert, wo seine Grenzen liegen und was Menschen in ungeschützten Orten tun, darum geht es in dieser Folge.Anregungen, Fragen und Feedback an: podcast@elisabeth-krafft.deRedaktion & Produktion: Elisabeth Krafft
Wer gilt in Israel als jüdisch? Das hängt davon ab, wen man fragt. Der Staat kann eine Person als jüdisch anerkennen und ihr die Staatsbürgerschaft geben, während das Oberrabbinat das ganz anders sieht. Wie kann das sein? Und was bedeutet das konkret, etwa bei Einwanderung, Heirat oder Bestattung? Darum geht es in dieser Folge. Anregungen, Fragen und Feedback an: podcast@elisabeth-krafft.deHier geht’s zur Folge über Heirat in Israel:Bei Spotify: https://open.spotify.com/episode/2Lge3LZctvEBdJjC47aPLp?si=18a3064caf1a4424Bei Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/israel-kurz-erkl%C3%A4rt/id1874505785?i=1000747974829Redaktion & Produktion: Elisabeth Krafft
Knopfdrücken ist verboten. Mitfahren ist erlaubt. Klingt widersprüchlich, ist aber die Logik hinter Schabbat-Aufzügen in Israel.Am jüdischen Ruhetag dürfen streng religiöse Juden keine elektrischen Geräte bedienen. Strom gilt als moderne Form von Feuer. Deshalb fahren in vielen israelischen Hotels, Krankenhäusern und Wohnhäusern Aufzüge automatisch: Sie halten in jeder Etage, ganz ohne Knopfdruck. Woher kommt diese Regel? Warum sehen auch manche Rabbiner die Aufzüge kritisch? Und warum gibt es Schabbat-Aufzüge auch in New York?Anregungen, Fragen und Feedback an: podcast@elisabeth-krafft.deRedaktion & Produktion: Elisabeth Krafft
In Israel gibt es keine standesamtliche Ehe. Wer dort heiraten will, muss religiös heiraten – vor dem Rabbinat, nach islamischem Recht oder in der Kirche. Doch was ist mit Paaren, die nicht religiös sind, unterschiedlichen Religionen angehören oder gleichgeschlechtlich lieben?Für sie gibt es nur einen Weg: ins Ausland. Jedes Jahr fliegen Tausende israelische Paare nach Zypern, Tschechien oder anderswohin, um standesamtlich zu heiraten. Israel erkennt diese Ehen an, obwohl es sie selbst nicht ermöglicht. Wie es zu dieser Regelung kam, warum sie bis heute gilt und was das für Betroffene bedeutet, erkläre ich in dieser Folge. Anregungen, Fragen und Feedback an: podcast@elisabeth-krafft.deRedaktion & Produktion: Elisabeth Krafft
Kontext statt Schlagzeilen Warum halten manche Aufzüge in Israel in jedem Stockwerk? Wieso können Paare dort nur religiös heiraten? Und weshalb tragen Soldaten ihre Waffen auch im Bus? Israel kennen viele vor allem aus den Nachrichten – durch Meldungen über Kriege oder Konflikte. Wer das Land wirklich verstehen will, kommt damit nicht weit. In diesem Podcast geht es um Israel. Aber nicht um Schlagzeilen oder Meinungen. Sondern um Eigenheiten des Landes, die viele überraschen. Selbst dann, wenn sie Israel schon kennen. In jeder Folge beantwortet die freie Journalistin Elisabeth Krafft eine konkrete Frage: vom Militärdienst über Religion bis zu staatlichen Entscheidungen, die den Alltag im Land bestimmen. „Israel, kurz erklärt" erscheint jeden Mittwoch überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Elisabeth Krafft Produktion: Serdar Deniz
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