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Less Of The Same X GGK

Author: GGK Group

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DIE ZUKUNFT DES MARKETINGS? LESS OF THE SAME.

Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens online. Und doch ist das Internet kein inspirierender Ort mehr. Algorithmen, Feeds, Suchmaschinen und KI liefern uns vor allem eines: mehr vom Selben. Gleiche Meinungen, gleiche Ästhetiken, gleiche Narrative. Wir kuratieren uns unsere eigene Welt und verlieren dabei den Kontakt zu dem, was außerhalb unserer Blase liegt. Menschen werden zu Inseln. Marken auch.

Dieser Podcast setzt genau hier an. Er seziert die Verinselung von Menschen, Medien und Marketing und stellt eine unbequeme Diagnose: Marketing ist effizienter geworden, aber auch mutloser, glatter, austauschbarer. KI, Creator-Economy und UGC-Ästhetik verstärken diesen Effekt. Alles wird mehr, aber kaum etwas wird anders. Sea of Sameness.

„Less of the Same“ ist ein Denkraum für Marketer:innen, Kreative, Unternehmer:innen und alle, die Kommunikation nicht als Content-Produktion, sondern als kulturelle Aufgabe verstehen. Es geht um neue Fragen statt alter Briefings. Um Denken in Problemen statt in Kanälen. Um Inspiration jenseits von Feeds. Um das Fremde, das Reibende, das Herausfordernde.

Der Podcast verbindet Marketing, Kreativität, Gesellschaft und Technologie und fragt: Wie erreichen wir Menschen wirklich, wenn klassische Werbung verpufft und digitale Kampagnen selten über den Screen hinaus wirken? Welche Rolle kann und soll KI spielen, ohne alles weiter zu nivellieren? Und was passiert, wenn wir wieder anfangen, uns gegenseitig etwas zuzumuten?

Less of the Same ist kein Wohlfühlformat. Es ist eine Einladung, Routinen zu hinterfragen, Codes zu brechen, sich mit anderen Perspektiven zu konfrontieren und Marketing wieder als das zu begreifen, was es im Kern ist: ein Mittel, Menschen zu bewegen, nicht zu überreden.

Eine interessante Randnotiz zum Schluss: Studien zeigen, dass überraschende Reize und kognitive Irritation messbar stärker im Gedächtnis bleiben als perfekt vertraute Inhalte, genau das Gegenteil dessen, was algorithmische Optimierung heute bevorzugt.
4 Episodes
Reverse
In dieser Folge von „Less of the Same“ sprechen wir mit der Wiener Künstlerin Deborah Sengl über Kunst in einer Welt, in der Algorithmen unsere Wahrnehmung sortieren und eine „Sea of Sameness“ erzeugen. Es geht darum, wie Social Media, Plattformisierung und Personalisierung Bilder glätten, Unterschiede minimieren und eine visuelle Monokultur schaffen – und warum Kunst genau dieses Gleichförmige stören muss. Deborah Sengl arbeitet seit Jahrzehnten als Künstlerin und ist bekannt für ihren unverwechselbaren Stil zwischen Maskerade, Tierköpfen, Humor und politischer Schärfe. Sie erzählt, wie sie digitale Plattformen gleichzeitig als Verstärker und als Gleichmacher erlebt: Algorithmen verkleiden Wiederholung als Innovation, dieselben Ideen tauchen immer wieder mit leicht verändertem Filter auf, und dennoch bleiben viele unbequeme Themen unsichtbar. Die Folge kreist um drei große Linien: Authentizität, Provokation und Kunstfreiheit. Sengl macht deutlich, dass sie ihre Themen nicht nach Markt, Trend oder Verkäuflichkeit auswählt, sondern nach innerem Druck – nach dem, was sie persönlich nicht loslässt. Sichtbarkeit und „Marke“ entstehen für sie aus Konsequenz und Haltung, nicht aus kalkuliertem Selbstbranding. Gleichzeitig nutzt sie Social Media pragmatisch als Bühne, ohne die Logik der Plattform ihre Kunst bestimmen zu lassen. Besonders eindrücklich sind die Passagen, in denen es um Provokation geht: vom gekreuzigten Huhn mit KFC-Schriftzug als Kommentar zur Massentierhaltung bis zu Arbeiten, die sich mit Missbrauch in Institutionen auseinandersetzen. Sengl spricht über Missverständnisse, Shitstorms, Drohungen und öffentliche Aufregung – und darüber, warum ihre Kunst keine Provokation um der Provokation willen ist, sondern eine Reaktion auf eine Welt, die sie selbst als hart und von Krisen geprägt erlebt. Ein zentrales Motiv ist Reibung. Sengl beschreibt, wie wichtig Widerspruch, Dialog und Grautöne für eine lebendige Öffentlichkeit sind – und wie sehr sie in einer Kultur des „Senden ohne Zuhören“ fehlen. Sie warnt davor, dass aus Angst vor Kontroversen nur noch harmlose, unpolitische Kunst gefördert wird und Kunstfreiheit so schleichend unter Druck gerät. Gleichzeitig gibt die Folge Einblicke in ihren kreativen Prozess: woher ihre Themen kommen, wie Neugier sie dazu bringt, immer wieder neue Medien und Formate auszuprobieren, und warum ein Werk für sie in dem Moment abgeschlossen ist, in dem sie den berühmten letzten Punkt setzt. So verbindet das Gespräch gesellschaftliche Analyse mit sehr persönlichen Einblicken in das Arbeiten einer Künstlerin, die sich konsequent dem „more of the same“ verweigert.
Warum sitzen in vielen Entscheidungsräumen noch immer zu wenige Frauen – obwohl Studien zeigen, dass diverse Teams bessere Entscheidungen treffen? In diesem Podcast Special von Less Of The Same spricht Host Charlotte Bufler anlässlich des Weltfrauentags mit Frauen aus Wirtschaft, Politik und Medien über Macht, Führung und strukturelle Veränderungen. Es geht nicht um Gender-Bashing oder symbolische Diversität. Es geht um Perspektiven, Systeme und darum, wie echte Veränderung entsteht.
In der zweiten Folge des „Less of the Same“ Podcasts nehmen wir uns der Herausforderung an, die gewohnten Denkweisen und eingefahrenen Muster zu durchbrechen. Gemeinsam mit Charlotte Bufler und Helmut Stekl werfen wir einen Blick darauf, wie wir aus der "Komfortzone" ausbrechen können, um zu neuen, kreativen Lösungen zu gelangen. Wie kommen wir zu „Less of the Same“ in einer Welt, die von Wiederholungen und vorhersagbaren Ergebnissen dominiert wird? Die Antwort liegt in der Neugierde, im Mut und in der Bereitschaft, auch mal das Unangenehme zu wagen. In dieser Folge diskutieren wir, wie wichtig es ist, die eigene Komfortzone zu verlassen und die kreative Energie durch das Spiel mit Unbekanntem zu fördern. Wir sprechen über die Bedeutung von Neugier, dem Loslassen von Erwartungshaltungen und der Freude am Prozess, die oft den Weg zu echten Innovationen ebnen. Lass dich inspirieren und höre, wie du durch das Brechen von Regeln und das Annehmen neuer Perspektiven echte kreative Freiheit erleben kannst. Eine spannende Reise in die Welt der Kreativität wartet auf dich!
In der ersten Episode des Podcasts „Less of the Same“ tauchen Charlotte Bufler und Helmut Stekl tief in die Zukunft des Marketings ein. Sie stellen die Frage, wie Marken in einer zunehmend algorithmusgetriebenen Welt aus der „Sea of Sameness“ herausstechen können. In einer Zeit, in der Content durch Social Media, KI und Suchmaschinen gesteuert wird, wird alles immer mehr zu „more of the same“. Wie können Marken da relevant bleiben und sich abheben? Helmut und Charlotte diskutieren die Herausforderungen, die durch die Überflutung von Inhalten entstehen, und erläutern, warum das Prinzip „Auffallen um jeden Preis“ nicht immer zum Erfolg führt. Sie sprechen über die Rolle von KI in der Kreation von Inhalten und wie diese Technologien zwar die Produktion vereinfachen, aber oft auch zu einer „Nivellierung“ der Qualität führen. Das Ziel ist es, Wege zu finden, aus der Masse hervorzutreten, ohne in die Irrelevanz zu geraten. Ein zentrales Thema dieser Episode ist auch das Konzept der „Islandification“ – die Verinselung, die durch personalisierte Algorithmen und die Selbstkuratierung von Inhalten entsteht. In dieser neuen Realität konsumieren wir hauptsächlich Inhalte, die uns bestätigen, was bereits bekannt ist. Die Diskussion führt zu der Erkenntnis, dass wahre Kreativität und Innovation oft nur dann entstehen können, wenn wir uns aus dieser Komfortzone herauswagen und uns mit dem Fremden – ja sogar dem Befremdlichen – auseinandersetzen. Die Episode beleuchtet, wie Marketing und Werbung sich von den alten, klassischen Formen der Kommunikation entfernen müssen und stattdessen innovative, dialogische Wege finden sollten, um das Publikum zu erreichen. Helmut und Charlotte schließen mit einer inspirierenden Botschaft, die dazu aufruft, den Algorithmus zu dominieren, anstatt ihm hinterherzujagen, und eine neue, authentische Form der Kommunikation zu entwickeln, die den aktuellen Trends trotzt. Die Episode gibt wertvolle Einblicke für Marketer:innen und Kreative, die in der digitalen Ära neue Wege gehen möchten, und bietet Anregungen, wie man sich dem Druck der „Sea of Sameness“ entziehen kann.
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