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Das Infomagazin aus Polen
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Das Infomagazin aus Polen

Author: Polskie Radio S.A.

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Der Auslandsdienst des Polnischen Rundfunks - ist ein Bestandteil der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalt. Der Auslandsdienst bietet objektive Informationen über Polen und den polnischen Standpunkt zum Geschehen in diesem Teil Europas sowie in der Welt. Die Sendungen vermitteln ein Bild der polnischen Nation, ihrer Errungenschaften in Wissenschaft und Kultur.
92 Episodes
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Polen spricht mit Frankreich über nukleare Abschreckung. Staatspräsident Nawrocki kritisiert das EU-Verteidigungsprogramm SAFE scharf, Ex-GROM-Kommandeur General Polko hält es für absolut notwendig. Und: Kommt die Wahl von Nawrocki vor allem den radikalsten Gruppierungen zugute? Mehr dazu und zur ungewissen Zukunft des iranischen Machtgefüges im Infoteil. Außerdem: Zuletzt konnte man in der westeuropäischen Presse immer wieder euphorische Artikel über die polnische Wirtschaft. Aber wie viel Substanz steckt dahinter? Und: In welchen Bereichen hat Polen auch heute noch den meisten Nachholbedarf? Darüber sprechen wir mit Leo Mausbach, Berater im deutsch-polnischen Wirtschaftsaustausch.
Der oberste Führer des Iran, Ajatollah Ali Khamenei, ist bei einem amerikanisch-israelischen Luftangriff auf Teheran ums Leben gekommen. Seit Samstagmorgen bombardieren die USA und Israel den Iran im Rahmen der Operation „Epic Fury“. Hunderte Ziele wurden getroffen, der Iran schlägt mit Raketen auf US-Basen und Golfstaaten zurück. Flughäfen in Dubai und Abu Dhabi sind lahmgelegt, der Ölpreis steigt. Wie reagiert die polnische Politik auf diese Eskalation? Welche Folgen hat der Krieg am Golf für die Ukraine – politisch, militärisch und wirtschaftlich? Und was bedeutet die neue Lage für Reisende und für die europäische Wirtschaft? Außerdem blicken wir auf die Literatur: Walter Kempowski zählt in Deutschland zu den bedeutendsten Erzählern des 20. Jahrhunderts – in Polen jedoch ist er bislang kaum bekannt. Neue Übersetzungen seiner Romane sollen das nun ändern. Wir sprechen darüber, warum Kempowski hierzulande erst jetzt entdeckt wird – und was seine Bücher heute zu sagen haben.
Zum 90-jährigen Jubiläum des Auslandsdienstes des Polnischen Rundfunks melden wir uns heute mit der Hörerpostsendung zurück. Hörerinnen und Hörer berichten, seit wann sie uns hören, warum sie uns treu bleiben - und was ihnen an unseren Sendungen besonders wichtig ist. Außerdem bringen wir ein Archivgespräch mit Karl Dedecius. Der Übersetzer und große Polenfreund verstarb vor zehn Jahren. Hatte Dedecius unter den polnischen Dichtern eigentlich einen Favoriten? Und welche Werke der polnischen Lyrik haben aus seiner Sicht weltliterarische Bedeutung? Dies und mehr erfahren Sie im Infomagazin.
Die Zahl 3 hatte in der gesamten Menschheitsgeschichte stets eine besondere Bedeutung. In der Antike galt sie als die vollkommene Zahl, die Zahl der Harmonie, Weisheit und Erkenntnis. In der Astrologie ist sie mit Jupiter verbunden, dem Planeten der Freude, des Überflusses, des Erfolgs, des Glücks und der Weisheit. Unterm Strich symbolisiert sie Göttlichkeit, Vollständigkeit, Harmonie... Das müssten Krystyna Koziewicz, Ewa Maria Slaska und Elżbieta Kargol – drei Freundinnen, die als „My trzy – Wir drei“ seit vier Jahren auftreten – wissen, als sie ihre informelle Gruppe gegründet haben. Die Kulturanimateurinnen sind wie drei alte Hexen die verzaubern, Magie schaffen und Künstlerisches ermöglichen. Arkadiusz Łuba hat sie für diese Sondersendung kurz vor einer Ausstellungseröffnung in Berlin getroffen.
Neue Runde im diplomatischen Tauziehen um die Ukraine: Die nächsten Gespräche sollen Anfang März in Abu Dhabi stattfinden. Viktor Orbán wirft der Ukraine einen „Angriff“ auf Ungarns Wirtschaft vor – es geht um die Ölversorgung über die Druschba-Pipeline. Und: Das Pilecki-Institut setzt auf eine neue Qualität im deutsch-polnischen Dialog. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Die Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo sind Geschichte – und aus polnischer Sicht ein Erfolg. Vier Medaillen, drei davon im Skispringen. Über den kometenhaften Aufstieg von Kacper Tomasiak und die Bedeutung dieser Spiele sprechen wir mit dem Sportjournalisten Michał Białoński. Und im zweiten Teil unseres Gesprächs mit dem US-Ökonomen Michael Burda von der Humboldt-Universität zu Berlin geht es unter anderem um das Mercosur-Abkommen, das europäische Rüstungsprogramm SAFE – und um die Frage, ob Donald Trump den Friedensnobelpreis verdient.
Sicherheit – kaum ein Wort prägt die politische Debatte derzeit so sehr wie dieses. In seinem jährlichen Exposé im Parlament hat Außenminister Radosław Sikorski es dutzende Male betont. Sicherheit als Priorität. Sicherheit als Auftrag. Sicherheit als Zukunftsfrage. In diesem Zusammenhang steht auch das SAFE-Programm der Europäischen Union: Milliarden sollen nach Polen fließen, um die Aufrüstung voranzutreiben. Doch das Programm ist nicht unumstritten – Kritik kommt aus verschiedenen Richtungen. Und dann haben wir noch eine Überraschung für Sie: Nach jahrelanger Pause kehrt eine beliebte Rubrik zurück. Unsere Hörerpostecke ist wieder da! Bleiben Sie bei uns.
Russland betrachte Polen und die NATO als Feind in einem „zivilisatorischen Krieg" gegen den Westen, sagt Präsident Nawrocki bei einer Beratung mit Militärkommandeuren. Und positioniert sich auch zum EU-Programm SAFE. Außerdem: Welche Schlüsse sollte Polen daraus, was Trump bei seiner Rede zur Lage NICHT gesagt hat, für seine Sicherheitsstrategie ziehen? Und: Bricht Polens Waffenexport in die Ukraine ein? Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Der Oberste Gerichtshof der USA hat Trumps Zölle für rechtswidrig erklärt – doch der Präsident droht mit neuen Abgaben. Über die Folgen für Europa und die Stimmung in den USA sprechen wir mit dem US-Ökonomen Michael Burda von der Humboldt-Universität zu Berlin.
Vor vier Jahren begann mit dem russischen Angriff auf die Ukraine eine neue Phase des Krieges in Europa. Seit dem 24. Februar 2022 erschüttern Gefechte, Raketenangriffe und diplomatische Krisen den Kontinent. Zehntausende Menschen wurden getötet oder verletzt, Millionen sind auf der Flucht. Wie wird heute an den Jahrestag erinnert, wie stellt sich die Lage in der Ukraine dar - und wie beeinflusst der Krieg im Nachbarland die Innenpolitik Polens? Mehr dazu im heutigen Infomagazin. UND: Eine Bahnverbindung kann weit mehr sein als nur Gleise zwischen zwei - mehr oder weniger - weit entfernten Punkten. Besonders dann, wenn sie zwei Großstädte miteinander verbindet. Wie sieht der Alltag eines Passagiers auf der Strecke Berlin-Warschau aus?
Welche Stellung hat das Polnische heute in Deutschland? Wie verändert sich das Bild Polens? Und was bedeutet es, zwischen zwei Sprachen und Kulturen aufzuwachsen? Etwa zwei Millionen Menschen mit biografischen Verbindungen zu Polen leben heute in Deutschland – und rund die Hälfte von ihnen spricht auch zu Hause Polnisch. Eine beeindruckende Zahl. Und doch ist das Prestige der beiden Sprachen, Polnisch und Deutsch, nicht immer gleich verteilt. Die asymmetrische Wahrnehmung ist eines unserer Themen heute.
Im Mittelpunkt unseres ersten Beitrags steht die polnische Sprache und ihre Besonderheiten. Später unternehmen wir einen sporthistorischen Exkurs zu den Erfolgen der polnischen Skispringer UND wir bringen eine Archivsendung aus dem Jahr 1963. Die dort präsentierten Briefe von Frédéric Chopin zeigen eine ganz andere Seite des großen Komponisten. Zwischen den Zeilen spürt man seine Sehnsucht nach der Heimat und seine enge Bindung an Familie und Freunde. Mehr dazu im Infomagazin
Der russische Präsident Wladimir Putin habe kein Interesse an einem Ende des Krieges. Das sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bei der Münchner Sicherheitskonferenz. Den russischen Staatschef bezeichnete er als „Sklaven des Krieges“. Zugleich forderte Selenskyj weitere Unterstützung durch Europa – auch im eigenen Interesse des Kontinents. In München rief der ukrainische Präsident die westlichen Partner zu Geschlossenheit und enger Zusammenarbeit auf. Russland versuche, diesen Zusammenhalt zu untergraben, sagte Selenskyj. Putin sei nicht an einem Kriegsende interessiert. Vor diesem Hintergrund erneuerte er seine Forderung nach anhaltender Unterstützung durch Europa und die USA. Über die Münchner Sicherheitskonferenz, die russisch-ukrainischen Gespräche in Genf sowie die Lage in der Ukraine vier Jahre nach Beginn des russischen Angriffskriegs sprechen wir mit Krista-Marija Läbe, Vorstandsmitglied der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft.
Polens Präsident Nawrocki blockiert die Justizreform der Regierung mit einem Doppel-Veto. Die E5-Verteidigungsminister beraten in Krakau über europäische Sicherheit und Ukraine-Unterstützung. Kiews Bürgermeister Klitschko warnt vor den weiterreichenden Zielen des Kremls. Und: Sollte für Gotteslästerung weiterhin Gefängnis drohen? Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Ist der Stereotyp, Polnisch sei eine der schwierigsten Sprachen der Welt, tatsächlich gerechtfertigt? Mehr dazu, zur Einstimmung vor dem morgigen Tag der Muttersprachen, im Magazinteil.
Polens Außenminister Radosław Sikorski fordert eine stärkere Rolle Polens in der Europäischen Union. Europa könne seiner Meinung nach nicht allein von Deutschland und Frankreich geführt werden. Mehr zu Sikorskis Interview im Spiegel im Infomagazin. Der europäische Verteidigungsfonds SAFE sorgt weiterhin für politische Kontroversen in Polen. Wie bewerten Wirtschaftsexperten dieses Instrument? Dazu mehr im Infoteil der Sendung. Außerdem berichten wir von einer Veranstaltung in Berlin, bei der der polnische Literaturnobelpreisträger Czesław Miłosz geehrt wurde. UND wir unternehmen einen sporthistorischen Exkurs zu den Erfolgen der polnischen Skispringer.
Die Temperaturen liegen weiterhin unter null, und seit Tagen schneit es ununterbrochen. Heiß hingegen geht es im Parlament zu. Dort ist es zu einer politischen Spaltung gekommen: Der Koalitionspartner Polen 2050 ist auseinandergebrochen, eine neue Partei soll entstehen. Droht nun ein Bruch der Regierungskoalition? Außerdem wird bei uns heute das Tanzbein geschwungen – zu Tangomusik. Doch nicht alle wissen, dass nicht Buenos Aires die Hauptstadt dieses heißen Tanzstils ist, sondern … Chemnitz. Ja, Sie haben richtig gehört. Und wir tauchen ein in die 60er-Jahre – mit einer Sendung, in der aus den Briefen von Frédéric Chopin gelesen wird. Es wird persönlich. Es wird intim.
Der US-Außenminister Marco Rubio beendet seine Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Das Publikum bedankt sich mit stürmischem Applaus. Eine spürbare Erleichterung liegt im Saal – anders als Donald Trump oder J.D. Vance hat Rubio den Europäern harsche oder beleidigende Worte erspart. Doch hat er im Kern wirklich etwas anderes gesagt als seine Vorgesetzten?
In München stand am Wochenende die Zukunft der europäischen Sicherheit im Mittelpunkt. Polens Ministerpräsident Tusk warnte vor einer Politik, die sich nur an Geschäften orientiert. Doch trotz versöhnlicher Töne von US-Außenminister Marco Rubio - im Kern die Kluft zwischen Europa und den USA ist nach der Sicherheitskonferenz nicht kleiner geworden, urteilen nach der Konferenz die polnischen Medien. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Heute vor 107 Jahren endete der Großpolnische Aufstand – die einzige siegreiche Erhebung in der polnischen Geschichte. Inwiefern hat gerade die preußische Prägung der großpolnischen Bevölkerung dazu beigetragen? Unter anderem darüber sprechen wir mit dem Historiker Janusz Tycner.
Am 13. Februar wurde der Welttag des Radios begangen. Aus diesem Anlass erinnern wir an die Anfänge des Radios in Polen und des Polnischen Rundfunks, der im vergangenen Jahr sein 100-jähriges Bestehen gefeiert hat. Außerdem sprechen wir über das neue Buch „Magiczna rana“ von Dorota Masłowska, das unter dem Titel „Im Paradies“ in deutscher Übersetzung im Rowohlt Verlag erschienen ist. Und zum Schluss besuchen wir das Fryderyk-Chopin-Institut in Warschau: Wie wird dort das musikalische Erbe Chopins jenseits des berühmten Wettbewerbs gepflegt – und wie leicht lässt sich Chopin dem deutschen Publikum näherbringen? Mehr dazu im Infomagazin am Sonntag.
Der US-Außenminister hat auf der diesjährigen Sicherheitskonferenz die Freundschaft zwischen den USA und Europa betont. Friedrich Merz setzte in München auf eine neue Rhetorik gegenüber den USA. Er forderte zudem eine stärkere Führungsrolle Deutschlands in Europa. Sollte sich Polen eine stärkere Rolle der Bundesrepublik in der Sicherheitspolitik wünschen? Das Parlament in Warschau hat am Freitag die gesetzliche Grundlage für die Nutzung des EU-Programms SAFE verabschiedet. Polen kann daraus nahezu 44 Milliarden Euro abrufen und ist damit der größte Profiteur. Die Regierung plant, den Großteil der Mittel im heimischen Rüstungssektor einzusetzen. Welche Bedenken äußern die Oppositionsparteien und der Präsident? Über diese Themen sprechen wir mit der Politikwissenschaftlerin Dr. Marzenna Guz-Vetter, Expertin bei Visegrad Insight und Team Europe Direct.
Der US-Außenminister hat auf der diesjährigen Sicherheitskonferenz die Freundschaft zwischen den USA und Europa betont. Im vergangenen Jahr hatte US-Vizepräsident J. D. Vance Europa noch scharf angegriffen. War der Unterschied diesmal jedoch wirklich so groß? Friedrich Merz setzte in München auf eine neue Rhetorik gegenüber den USA. Zudem forderte er eine stärkere Führungsrolle Deutschlands in Europa. Sollte sich Polen eine stärkere Rolle der Bundesrepublik in der Sicherheitspolitik wünschen? Das Parlament in Warschau hat am Freitag die gesetzliche Grundlage für die Nutzung des EU-Programms SAFE verabschiedet. Polen kann daraus nahezu 44 Milliarden Euro abrufen und ist damit der größte Profiteur. Die Regierung plant, den Großteil der Mittel im heimischen Rüstungssektor einzusetzen. Welche Bedenken äußern die Oppositionsparteien und der Präsident? Unser Gast ist Politikwissenschaftlerin Dr. Marzenna Guz-Vetter, Expertin bei Visegrad Insight und Team Europe Direct.
Heute beginnt die Münchner Sicherheitskonferenz – aus Polen reisen der Regierungschef und Außenminister nach Bayern, US-Außenminister Rubio kündigt indes ein Treffen mit Selenskyj an. Der Sejm ebnet den Weg für Milliarden aus dem EU-Verteidigungsprogramm SAFE. Und: Polnische Unternehmen übernehmen immer häufiger etablierte Marken in Deutschland. Mehr zu diesen Themen heute im Infoteil. Außerdem: Das Fryderyk-Chopin-Institut in Warschau ist vor allem durch den berühmten Chopin-Wettbewerb bekannt. Doch die Institution leistet weit mehr. Über die Mission des Instituts und darüber, wie sich Chopins Erbe dem deutschen Publikum nahe bringen lässt, sprechen wir mit Dr. Aleksander Laskowski. Und: Mehr zum Programm des Europäischen Filmfestivals im Wiener Stadtkino und zum Film „Brat“, der für Polen ins Rennen geht, verrät Magdalena Bielecka vom Polnischen Institut in Wien.
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