DiscoverÜber Gendermedizin – und warum sie uns alle betrifft
Über Gendermedizin – und warum sie uns alle betrifft
Claim Ownership

Über Gendermedizin – und warum sie uns alle betrifft

Author: Der Wissenspodcast mit Bigna Silberschmidt

Subscribed: 4Played: 0
Share

Description

«In der Medizin ist eine ungleiche Behandlung der Geschlechter oft gesünder – sie kann sogar Leben retten» – so beginnt Journalistin und Host Bigna Silberschmidt den Podcast.

Was provokativ klingt, ist Realität: Herzinfarkte etwa werden bei Frauen häufiger übersehen, und physische Symptome weniger ernst genommen. Bei Männern bleiben Magersucht und Osteoporose häufig unerkannt, Depressionen werden spät diagnostiziert. Und Medikamente? Wirken nicht bei allen Menschen gleich. Das kann schwerwiegende Folgen haben. Der Podcast zeigt, wie Fortschritte erzielt werden können und wie eine Medizin, die Unterschiede ernst nimmt, allen zugutekommt.

Habt ihr Fragen, die ihr Bigna Silberschmidt mitgeben wollt oder eine spannende Anekdote zu erzählen? Schreibt ihr auf Instagram oder schickt uns ein Mail.
kontakt@uebergendermedizin.ch

Dieser Wissenspodcast ist nur möglich dank der wertvollen Zusammenarbeit mit der Philas Foundation. Die Stiftung setzt sich ein für eine geschlechtssensible Medizin. www.philas-foundation.ch

Moderation und Redaktion: Bigna Silberschmidt
Eine Produktion von FatzerImbach AG www.fatzerimbach.ch
1 Episodes
Reverse
Gendermedizin – kaum jemand auf der Strasse kennt den Begriff. Und wer ihn kennt, denkt oft an gesellschaftliche Debatten ums Gendern. Dabei geht es um etwas ganz anderes: um bessere Medizin für alle. Denn Herzinfarkte, Depressionen, Osteoporose – sie äussern sich bei Frauen und Männern oft grundlegend anders. Wer das nicht weiss, diagnostiziert zu spät, behandelt falsch. Das kann Leben kosten. In dieser ersten Folge erklärt Carolin Lerchenmüller, Kardiologin und Inhaberin des ersten Schweizer Lehrstuhls für Gendermedizin an der Universität Zürich, was der Begriff wirklich bedeutet – und warum er so oft missverstanden wird. Flurin Condrau, Professor für Medizingeschichte an der Universität Zürich, zeigt, wie es dazu kam, dass der männliche Körper zur medizinischen Norm wurde: eine Entwicklung, die bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht und bis heute nachwirkt. Ein Gespräch über hartnäckige Wissenslücken, historische Weichenstellungen – und darüber, warum mehr Gendermedizin nicht nur Frauen, sondern generell allen Menschen nützt.
Comments