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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg
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Was tun, Herr General? - Der Podcast zum Ukraine-Krieg

Author: Mitteldeutscher Rundfunk

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Russland führt seit Februar 2022 Krieg gegen die Ukraine. Welche Strategie verfolgt die russische Armee? Wie stark sind die ukrainischen Verteidiger? Darüber spricht Host Tim Deisinger jede Woche in diesem Podcast mit dem ehemaligen NATO-General Erhard Bühler. Neben der aktuellen Lage geht es auch um eine profunde Bewertung des Kriegsgeschehens insgesamt, um die militärische Unterstützung für die Ukraine und um die Bemühungen hin zu einem Frieden. Hinzu kommen die Auswirkungen auf die Verteidigungsfähigkeit Deutschlands und die sicherheitspolitische Situation in der ganzen Welt. Wir ordnen ein, geben Orientierung und immer wieder werden auch die Fragen von Hörern beantwortet.
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Es sind – mal wieder – Friedensgespräche geplant. Sie sollen im November zwischen Russland, der Ukraine und den USA stattfinden. Solche Gespräche hat es wiederholt gegeben, aber bisher haben sie nie zu substanziellen Fortschritten geführt. Das liegt laut General a.D. Erhard Bühler daran, dass die Positionen der Ukraine und Russlands diametral gegeneinander stehen.In dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" sprechen Host Christian Erll und Erhard Bühler darüber, welche Positionen das sind. Die Ukraine fordert einen umfassenden und sofortigen Waffenstillstand, an den sich Friedensverhandlungen anschließen. Dazu ist man zum Einfrieren der Frontlinien bereit. Außerdem will das Land umfassende Sicherheitsgarantien, falls Russland erneut angreifen sollte. Das Ziel ist laut Bühler der Erhalt einer souveränen Ukraine mit einer verteidigungsbereiten Armee. Russland lehnt dagegen einen sofortigen Waffenstillstand ab. Laut Bühler will Moskau während der Verhandlungen weiterkämpfen. Und Russland gehe es nicht nur um die Ukraine, sondern um die Sicherheitsarchitektur in ganz Europa. Putin wolle mit Blick auf die Nato die Zeit zurückdrehen auf das Jahr 1997. Bühler Fazit: "Es ist gut, dass die trilateralen Gespräche jetzt wieder aufgenommen werden. Aber ich glaube, dass wir uns da inhaltlich nicht zu viel erwarten dürfen. Es ist ja nicht das erste Mal, dass Putin Verhandlungen zustimmt, um formal Verhandlungsbereitschaft zu zeigen." Er sei aber immer bei seinen Maximalforderungen geblieben, die letztlich auf eine Kapitulation der Ukraine hinauslaufen würden.Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast - Zu wenig Friedenspolitik & Grausame Todesstrafe in USAWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 2. November 2026 geplant.
Die Stadt Oleschky liegt am Südufer des Dnipro gegenüber von Cherson. Die Bewohner dort leben unter schwierigsten Bedingungen und sind quasi von der Außenwelt abgeschnitten. Sie konnten teilweise nur mit Drohnen versorgt werden und waren nach Angaben von General a.D. Erhard Bühler quasi Gefangene in ihrem Heimatort.Nun ist für die von Russland besetzte Stadt eine örtlich begrenzte Waffenruhe in Kraft getreten – auch nach Bemühungen des Papstes. Russland und die Ukraine haben der Feuerpause zugestimmt und zugesichert, sie einzuhalten. Die Bewohner der Stadt sollen nun versorgt werden oder die Stadt verlassen können. Bühler sagt dazu: "Ich wünsche allen, dass sie sicher aus dieser Hölle von Oleschky herauskommen, nachdem die russische Armee sie in den besetzten Gebieten nicht versorgen konnte oder wollte."Im zweiten Teil dieser Folge des Podcasts "Was tun, Herr General?" sprechen Host Christian Erll und Erhard Bühler über die aktuelle militärische Lage an anderen Frontabschnitten. Und es geht noch einmal um die Drosselung des Starlink-Systems.Podcast-Tipp: Politikum – Der Meinungspodcast - Zu wenig Friedenspolitik & Grausame Todesstrafe in USAWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 28. Oktober 2026 geplant.
Die Ukraine ist bei ihrem Abwehrkampf gegen Russland auch deswegen so erfolgreich, weil sie Satellitendienste aus den USA nutzen kann. Sie heißen Starlink und Starshield. Die Ukraine steuert Drohnen mithilfe der Dienste, koordiniert ihre Artillerie und auch Einheiten halten darüber Kontakt. Hinter den Diensten steht der US-Billionär Elon Musk. Und sie sind in den vergangenen Tagen offenbar gedrosselt worden. Nur wer steckt dahinter? Fest steht: Die Drosselung hat negative Folgen hat für die militärischen Fähigkeiten der Ukraine. Im Podcast erklärt General a.D. Erhard Bühler, wie Starlink und Starshield funktionieren und warum sie so wichtig sind. Es geht auch um die Frage, wie die Abhängigkeiten von den USA zu bewerten sind und welche Schlüsse die Bundeswehr daraus ziehen sollte.Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 27. Oktober 2026 geplant.
Politisch läuft es derzeit nicht gut. Die USA üben offenbar immer stärkeren Druck auf die Ukraine aus. Bei den jüngsten Friedensverhandlungen scheint US-Präsident Donald Trump mal wieder sehr nah bei Russland zu sein. Für den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj hat er vor allem Beschimpfungen übrig. Außerdem scheint es Drosselungen bei der Unterstützung der Ukraine mit Starlink gegeben zu haben. General a.D. Erhard Bühler kommt deswegen zu dem Schluss, dass es um die Ukraine derzeit "politisch kritisch" stehe. Immerhin: "Militärisch steht die Ukraine besser denn je da", so Bühler. Sie habe die russische Sommeroffensive abgewehrt und an vielen Teilen der Front die Initiative. Kritisch sei die Lage in den ukrainischen Großstädten wegen der russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur.Zum Beginn des Podcasts sprechen Deisinger und Bühler über eine Aussage von AfD-Chefin Alice Weidel in einem Interview. Sie hatte darin erklärt, die Ukraine habe den Krieg schon verloren. Laut Bühler entbehrt die Behauptung jeglicher Grundlage.Podcast-Tipp: ARD Europa-Podcast "punktEU"Wenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 22. Oktober 2026 geplant.
In dieser Folge sprechen wir darüber, wie die Nato im Falle eines russischen Angriffs an ihrer Ostflanke reagieren würde. Dazu gibt es ein Konzept mit dem Titel "Theory of Victory". Teile davon wurden in dieser Woche vorgestellt. Nach Ansicht von General a.D. Erhard Bühler geht es darum, deutlich zu machen, dass man auf einen russischen Angriff vorbereitet wäre. Das diene zur Abschreckung. Denn niemand wolle, dass es tatsächlich zu einem Krieg komme.Im zweiten Teil des Podcasts geht es um die Ansiedlung des Rüstungsunternehmens Covenant bei Leipzig. Dort sollen Marschflugkörper produziert werden. Auch darüber spricht Host Christian Erll in dieser Folge des Podcasts mit Bühler. Dieser hält die Ansiedlung für "bedeutungsvoll". Die Produktion von Marschflugkörpern sei wichtig, um die Verteidigungsfähigkeit der Bundeswehr zu erhöhen.In eigener Sache: Ihre Meinung ist gefragt! Helfen Sie uns mit einer kurzen Umfrage, "Was tun, Herr General?" noch besser zu machen. Die Teilnahme ist anonym und dauert nur wenige Minuten. Hier geht es zu der UmfrageWenn Sie Fragen haben: Schreiben Sie an [email protected] oder rufen Sie kostenfrei an unter 0800 637 37 37. Info: Die nächste Ausgabe von "Was tun, Herr General?" ist für den 21. Oktober 2026 geplant.
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