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Weltgeschichte vor der Haustür
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Weltgeschichte vor der Haustür

Author: Mitteldeutscher Rundfunk

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Warum ist ein sechs Meter hoher Hügel bei Leubingen die Wiege des modernen Europa? „Weltgeschichte vor der Haustür“ begibt sich auf Spurensuche nach besonderen, kuriosen oder scheinbar ganz gewöhnlichen Orten und Objekten, ergründet deren Geschichte und Bedeutung - und erzählt zugleich ein Stück Weltgeschichte.
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Keine Bergparade im Erzgebirge kommt ohne dieses Lied aus. In Aue und auf Schalke wird es vor Fußballspielen von zehntausenden angestimmt. Und Popsänger wissen, stimmen sie das Steigerlied an, singt der Saal mit. "Glück auf, der Steiger kommt" ist eines der populärsten Lieder. Gesungen nicht nur dort, wo einst Bergleute Silber und Gold brachen, wie es im Lied heißt, sondern überall, wo Bergbau betrieben wurde. Das Singen des Steigerliedes ist seit 2023 immaterielles Kulturerbe in Deutschland. Was das Lied mit Sachsen verbindet, erzählt Hartmut Schade in einer neuen Folge von "Weltgeschichte vor der Haustür". Gesprochen von Conny Wolter. Hostin: Linda SchildbachAutor und Producer: Hartmut Schade Sprecherin: Conny WolterTechnische Distribution: Theresa WünschRedaktion: Stefan NölkeProduktion: MDR Kultur und Jugend 2026Mitwirkende: Lutz Eßbach, Landesbergchordirektor SachsenUwe Hauschild, Ruhrkohle Musik e.V.Heino Neuber, Buchautor, zweiter Vorsitzender des Sächsischen Landesverbandes der Bergmannshütten und Knappenvereine
Als erster Sportpädagoge in deutschen Landen gilt der 1759 geborene Johann Christoph Friedrich GutsMuths. Der gebürtige Quedlinburger war der erste, der die körperliche Ausbildung seiner Schützlinge mit einem theoretisch-methodischen Fundament versah, mit "Gymnastik für die Jugend" verfasste er auch den ersten einschlägigen Klassiker. Ein Werk, das über die deutschsprachigen Grenzen hinaus Einfluss haben sollte. Die neue Folge unseres Podcasts "Weltgeschichte vor der Haustür" stellt die GutsMuths-Gedächtnishalle in Waltershausen-Schnepfenthal vor, das Geburtshaus des Pädagogen und was dieser unter Gymnastik alles verstand. Sie hinterfragt, warum die gehobenen Stände im Mittelalter Bewegungsmuffel waren, und sie löst das Rätsel, was es mit dem Fußkuss auf dem Schwebebaum auf sich hat.  Hostin: Linda SchildbachAutor und Producer: Thomas HartmannSprecherin: Conny WolterSprecher: Andreas Herrler, Thomas HartmannTechnische Distribution: Theresa WünschRedaktion: Stefan NoelkeProduktion: MDR Kultur und Jugend 2026Mitwirkende: Michael Thomas (Sporthistoriker), Kamen Pawlow (Leiter GutsMuths-Gedächtnishalle Waltershausen-Schnepfenthal), Andreas Pfannkuchen (Eigentümer GutsMuths-Geburtshaus Quedlinburg), Frank Lindner (Philosophiehistoriker), Frank Müller (Vorsitzender und Geschäftsführer TSG GutsMuths 1860 Quedlinburg)
Steckt in Gruselgeschichten ein wahrer Kern? Gibt es in Erzählungen über Geister, Dämonen und Spuk einen Funken Wahrheit? Mario Süßenguth versucht, das herauszufinden. Dabei trifft er Menschen, die Unheimliches erlebt haben, und besucht Orte in Sachsen, an denen vermeintlich Unerklärliches passiert sein soll. Hier geht es zum Podcast: http://1.ard.de/unheimlicheheimat?cp=wgh
Am 3. Oktober 1226 starb einer der interessantesten und einflussreichsten Menschen des Mittelalters: Franz von Assisi. Der Sohn aus wohlhabendem Hause predigte ein Leben in Armut und im Einklang mit der Natur. Mit seiner Forderung, allem Besitz zu entsagen, stellte Franz die Grundsatz-Frage: "Was für eine Kirche wollen wir, und für wen soll die Kirche da sein?" Und traf damit einen Nerv. Rasch verbreitete sich der Orden der Franziskaner im gesamten abendländischen Europa. Dabei folgte auch manch hochgeborene Person dem heiligen Franziskus nach. So die Landgräfin auf der Eisenacher Wartburg, die später heiliggesprochenen Elisabeth von Thüringen. Welche Spuren haben die Franziskaner in Mitteldeutschland hinterlassen? Hostin: Linda SchildbachAutor und Producer: Hartmut Schade Sprecherin: Conny WolterRedaktion: Stefan NölkeProduktion: MDR Kultur und Jugend 2026
Er hat mit "Das Wandern ist des Müllers Lust" und "Am Brunnen vor dem Thore" bzw. "Der Lindenbaum" Gedichte geschrieben, die zu Volksliedern geworden sind. Beide gehören in Gedichtzyklen, die durch Vertonungen von Franz Schubert weltberühmt wurden. "Das Wandern" entstammt der "Schönen Müllerin", "Der Lindenbaum" der "Winterreise". Freilich ist das schriftstellerische Schaffen Wilhelm Müllers wesentlich umfangreicher, umfasst neben Gedichten, Essays, Novellen, Literaturkritiken auch Übersetzungen. Wer auf Grund seiner bedeutendsten Werke denkt, die Lyrik des Dessauer Dichters falle unbedingt traurig aus, liegt daneben. Wilhelm Müller konnte heitere Töne anschlagen, frech sein, pathetisch, anzüglich, hat Trinklieder geschrieben - und im griechischen Befreiungskampf schlug er sich als propagandistischer Poet auf die Seite der Hellenen. Hostin: Linda SchildbachAutor und Producer: Thomas HartmannSprecherin: Conny WolterSprecher: Andreas HerrlerTechnische Distribution: Theresa Wünsch Redaktion: Stefan Noelke Produktion: MDR Kultur und Jugend 2026Mitwirkende: Maria-Verena Leister (Literaturhistorikerin);Marco Hillemann (Literaturwissenschaftler);Klaus Kegler (Autor, Lehrer)
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