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Christ und Welt
Christ und Welt
Author: radio horeb
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© ICR e.V. - radio horeb
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radio horeb gibt Armen und Schwachen, die keine Lobby haben, eine Stimme: Randgruppen, Menschen mit Behinderung, Kranke und die Ärmsten der Armen. Deshalb kommen bei uns auch Menschenrechtsorganisationen und Lebensschützer zu Wort. Sie alle fragen: Wie lässt sich eine "bessere" Welt verwirklichen und was kann jeder einzelne von uns dazu beitragen?
969 Episodes
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Ref.: Prof. Dr. Riccardo Wagner, Professor für Nachhaltiges Management & Kommunikation, Fresenius Hochschule Köln
Herausforderung KI
Was sagt uns der christliche Glaube über die künstliche Intelligenz?
Künstliche Intelligenz revolutioniert in rasantem Tempo unseren Alltag - in Beruf wie in Freizeit. Kaum ein Student oder Gymnasiast arbeitet heute noch ohne KI. Damit sind nicht nur viele praktische Fragen verbunden, sondern auch sehr grundsätzliche: Was ist der Mensch in einer so digitalisierten Welt überhaupt noch wert? Was ist seine Rolle? Wo ist die KI eine wertvolle Unterstützung, aber wo hat sie auch das Potential, die Welt immer unmenschlicher zu machen? Im Standpunkt plädiert der Medien- und Kommunikationsfachmann Prof. Riccardo Wagner dafür, sich von der digitalen Revolution nicht einfach treiben zu lassen, sondern sie buchstäblich beherzt und nach christlichen Werten zu gestalten.
Ref.: Rainer Harter, Gründer Gebetshaus Freiburg
Das Gebetshaus Freiburg ist das erste moderne christliche Gebetshaus in Deutschland: Gegründet wurde es vor 25 Jahren von Rainer Harter - der Gebet damals eigentlich eher als lästige Pflichtübung empfand. In der Lebenshilfe beschreibt Harter, warum er dennoch 2001 einen Ort ins Leben gerufen hat, an dem Gott rund um die Uhr gepriesen und angebetet wird. Außerdem erzählt der Pionier der deutschen Gebetshausbewegung, was sich seit der Gründung alles in Freiburg verändert hat - und warum es ihm so wichtig war, dass im Gebetshaus Christen unterschiedlicher Konfessionen gemeinsam vor Gott stehen.
Ref.: Dr. Markus Hoffmann, Entwicklungspsychologe und Leiter des Instituts für dialogische und identitätsstiftende Seelsorge und Beratung e.V.
Im Namen der Prävention gegen sexualisierte Gewalt werden auch in katholischen Kindergärten und Schulen zunehmend umstrittene pädagogische Konzepte eingeführt. Zuletzt hat die Kommission für Erziehung und Schule der Deutschen Bischofskonferenz mit ihrem Papier über die "Vielfalt sexueller Identitäten" den Widerspruch einzelner Bischöfe hervorgerufen. Auch der Entwicklungspsychologe Dr. Markus Hoffmann sieht die Stoßrichtung dieser pädagogischen Ansätze kritisch: Nicht nur widersprächen sie dem christlichen Menschenbild - auch zum Schutz von Kindern gegen sexualisierte Gewalt seien sie eher kontraproduktiv. Was Kinder und Jugendliche wirklich effektiv gegen Übergriffe und Verwirrung im Bereich ihrer sexuellen Identität schützen kann - darum geht es in der Lebenshilfe.
Ref.: Tobias Haberl, Autor und Journalist beim Magazin der Süddeutschen Zeitung
Als Tobias Haberl sich vor zwei Jahren mit seinem Essay "Unter Heiden" im Süddeutsche Zeitung Magazin als gläubiger Katholik outete, ahnte er nicht, welche Flut an Reaktionen er mit seinem Bekenntnis entfesseln würde: An die 500 dankbare Zuschriften erreichten den Journalisten in Form von Emails, Briefen und Päckchen. Einladungen zu Interviews und Talks folgten. Den Reporterpreis gab es noch dazu. Haberl war ebenso überrascht wie seine Redaktion: Offensichtlich hatte er einen Nerv getroffen.
In seinem gleichnamigen Buch hat Haberl nun nachgelegt und schildert ehrlich seinen persönlichen Weg zurück in die Kirche seiner Kindheit. Gleichzeitig ist "Unter Heiden" so etwas wie ein Aufschrei: Wie kann es sein, dass das reiche christliche Erbe in der öffentlichen Wahrnehmung so vollständig unter den Missbrauchsskandalen begraben wurde? Warum scheint ausgerechnet die westliche Öffentlichkeit geradezu darauf versessen, die Wurzeln der eigenen kulturellen Tradition zu kappen? Und warum fordert man so forsch von einer 2000 Jahre alten Institution, sich an den Zeitgeist anzupassen, statt dass der Zeitgeist sich fragt, ob es vielleicht von einer so langlebigen Einrichtung wie der Kirche etwas zu lernen gäbe...?
Ref.: Stefan von Kempis, Theologe, Historiker und Leiter der deutschsprachigen Abteilung von Radio Vatikan
Am 7. Mai 2025 sind in Rom die Kardinäle zur Wahl des 267. Papstes der Kirchengeschichte zusammengetreten. Was hinter den verschlossenen Türen des Konklaves besprochen wurde, war streng geheim. Das war jedoch nicht immer so. In einer Sondersendung beleuchten wir mit dem Historiker, Theologen und Journalisten Stefan von Kempis die spannende und manchmal auch skurrile Geschichte der Papstwahlen. Was dabei klar wird: Der Blick in die Vergangenheit hilft uns, entspannter auf die aktuellen Diskussionen um die Zukunft des Papstamtes zu schauen. Schließlich hat die Kirche mit ihren Kardinälen und Päpsten schon eine ganze Menge erlebt...
Ref.: Andreas Braun, Logotherapeut, Buchholz in der Nordheide
Vollkommene Hingabe - das ist das christliche Ideal, vorgelebt von Jesus selbst: "Wenn dich einer auf die rechte Wange schlägt, dann halt ihm auch die andere hin." (Mt 5,39) Aber kann damit sein, dass Christen sich im Zweifel auch ausnutzen und missbrauchen lassen sollen, ohne auf sich selbst zu achten...? Mit dem Logotherapeuten Andreas Braun aus dem deutschen Norden denken wir in der Lebenshilfe darüber nach, wie das christliche Gebot der Nächstenliebe in einer menschlich reifen Weise gelebt werden kann - ohne in die Falle von Kompromissen zu tappen, die dem Gebot Jesu seine Klarheit und Kraft nehmen würden.
Ref.: Alexandra Maria Linder, Vorsitzende Bundesverband Lebensrecht e.V, Viersen/Aller
Über Abtreibung diskutieren wir normalerweise mit Blick auf Lebensschutz und Selbstbestimmung. Viel weniger bekannt ist, dass es auch handfeste wirtschaftliche Interessen an abgetriebenen Föten gibt: Sowohl bei der Entwicklung von Medikamenten als auch von Kosmetika kommen embryonale Stammzellen zum Einsatz. In der Lebenshilfe schildert die Vorsitzende des Bundesverbands Lebensrecht, Alexandra Maria Linder, die verborgenen Wege der begehrten Embryonenzellen in die Labore von Pharma-Unternehmen. Gleichzeitig zeigt sie aber auch auf, anhand welcher Kriterien Verbraucher und Patienten solche mit ethisch fragwürdigen Methoden hergestellte Produkte erkennen können - und welche Alternativen es gibt.
Ref.: Michael Peter Fuchs, Spiel- und Bewegungspädagoge, Tüttendorf (im Kreis Rendsburg-Eckernförde)
Kinder sind von Natur aus Entdecker und Gestalter. Doch unsere Welt mit ihrem durchgetakteten Alltag und der Dauerbeschallung durch Medien lässt ihnen immer weniger Gelegenheit für freies Spiel. In der Lebenshilfe plädiert der Spiel- und Bewegungspädagoge Peter Fuchs dafür, den Kindern wieder mehr Raum für die freie Erkundung der Welt mit allen Sinnen zu geben. Gleichzeitig erklärt er, warum gerade diese kreativ gestaltete Freizeit für die geistige und körperliche Entwicklung unersetzlich ist.
Ref.: Maria Vallaster, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit radio horeb
Ref.: Ralf Oppmann, Leiter des radio horeb Studios München
Heute ist Welttag des Ehrenamtes. radio horeb würde ohne seine vielen ehrenamtlichen Helfer nicht so funktionieren, wie Sie es aktuell hören: Ca. 1300 ehrenamtliche Helfer sind für uns im Einsatz - über 600 davon im radio horeb-Team Deutschland. Das Ehrenamt ist eine der festen Säulen der Radio Maria-Weltfamilie, zu der auch radio horeb gehört.
In der Lebenshilfe sprechen wir mit den radio horeb-Bereichsleitern Maria Vallaster und Ralf Oppmann darüber, weshalb der Einsatz für das "Radio der Muttergottes" ein missionarisches Herz braucht - und wo wir noch Unterstützung suchen.
Ref.: Dr. Anton Steiner, Fachanwalt für Erbrecht, Präsident des deutschen Forums für Erbrecht, München
Viele Deutsche haben kein gültiges Testament. Dabei kann ein sorgfältiges Ordnen des Nachlasses Familienstreitigkeiten und bösen Überraschungen vorbeugen, wie etwa einer ungeahnt hohen Erbschaftssteuer. Gleichzeitig bleibt Erbe ein sensibles Thema - es ist ja immer auch Ausdruck von Zuwendung und auch von gefühlter Bevorzugung oder Benachteiligung unter Geschwistern. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig und genau zu überlegen, wem wir was von unseren großen und kleinen Besitztümern hinterlassen.
In der Lebenshilfe stellt sich der renommierte Münchner Erbrechtsanwalt Dr. Anton Steiner Ihren Fragen rund um Testament, Erbe und Vermächtnis: Was ist bei der Ausgestaltung eines Testamentes zu beachten? Wie viel Gestaltungsfreiheit gibt es und wo ist man durch gesetzliche Pflichtanteile begrenzt? Wann ist es sinnvoll, einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen - und wie viel kostet so etwas...?
Ref.: Eric Beißwenger MdL, Bayerischer Staatsminister für Europaangelegenheiten und Internationales
Unser Programmdirektor Pfarrer Kocher war im Frühling zu Gast in der Bayerischen Staatskanzlei in München beim bayerischen Minister für Europaangelegenheiten und Internationales, Eric Beißwenger. Jetzt der "Gegenbesuch" am Hauptstandort von radio horeb in Balderschwang im Oberallgäu. Beißwenger live im Studio in der "Lebenshilfe". Die Themenpalette breit und spannend: Moderator Günther Lindinger spricht mit dem Staatsminister über seinen Weg von der Deutschen Bank zum Bio-Bauern und natürlich über die aktuelle Politik. Über die Herausforderungen und Entwicklungen in unserer globalen Welt; über das fast unbekannte Engagement des Freistaats in Afrika.
Ref.: Matthias Rösler, Fachanwalt für Erbrecht, Vizepräsident Deutsches Forum für Erbrecht
Viele Deutsche haben kein gültiges Testament. Dabei kann ein sorgfältiges Ordnen des Nachlasses Familienstreitigkeiten und bösen Überraschungen vorbeugen, wie etwa einer ungeahnt hohen Erbschaftssteuer. Gleichzeitig bleibt Erbe ein sensibles Thema - es ist ja immer auch Ausdruck von Zuwendung und auch von gefühlter Bevorzugung oder Benachteiligung unter Geschwistern. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig und genau zu überlegen, wem wir was von unseren großen und kleinen Besitztümern hinterlassen.
In der Lebenshilfe stellt sich der renommierte Münchner Erbrechtsanwalt Dr. Anton Steiner Ihren Fragen rund um Testament, Erbe und Vermächtnis: Was ist bei der Ausgestaltung eines Testamentes zu beachten? Wie viel Gestaltungsfreiheit gibt es und wo ist man durch gesetzliche Pflichtanteile begrenzt? Wann ist es sinnvoll, einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen - und wie viel kostet so etwas...? Sie erreichen Dr. Steiner in der Sendung unter unserer Hörernummer 089 517008 008. Auch nach der Sendung ist Rechtsanwalt Matthias Rösler noch bis 12 Uhr unter der Hörernummer für Sie zu sprechen.
Ref.: Domvikar Msgr. Dr. Ernst Freiherr von Castell, Leiter der Stabsstelle Kirchenrecht beim Generalvikariat Augsburg, Augsburg
Die Kindertaufe ist ein beliebter Ritus auch in Familien, die nicht jeden Sonntag in die Kirche gehen - ebenso die Erstkommunion und die Firmung. Eltern erhoffen sich davon meistens recht vage einen Segen für ihre Kinder, oder sie schätzen einfach die christlichen Werte. Diese Entwicklung führt dazu, dass bei den Eltern, aber auch in Pfarreien sowie unter Verwandten und Freunden viele Fragen auftauchen, zum Beispiel: Welche Voraussetzungen gibt es überhaupt für das Patenamt? Darf ein Kind getauft werden, wenn die Eltern überhaupt nicht gläubig sind? Wenn die Eltern die Kinderbeichte kritisch sehen - kann man dann vor der Erstkommunion darauf verzichten? Und ist eine Firmung überhaupt gültig, wenn ein Firmling nicht einmal den Willen hat, den Glauben tatsächlich leben zu wollen?
Über all diese Fragen kann man aus grundsätzlichen und pastoralen Überlegungen heraus streiten. Aber es sind auch klare kirchenrechtliche Regeln damit verbunden - denn wenn es etwa um das Patenamt geht, dann reicht es nicht, wenn die betreffende Person einfach der coolste Onkel oder die Lieblingsfreundin ist. Welche kirchlichen Regeln mit den Initiationssakramenten verbunden sind, das klären wir in der Lebenshilfe mit dem langjährigen Leiter der Stabsstelle Kirchenrecht im Bistum Augsburg, Domvikar Msgr. Dr. Ernst Freiherr von Castell.
Ref.: Fr. Christian B. Buenafe O.Carm, MenschenrechtsaktivistRef.: Stephanie Schüller, missio-Auslandsreferentin für die Philippinen
Die Philippinen sind der größte „katholische Staat in Asien - mehr als 80 Prozent der insgesamt 115 Millionen Bewohner gehören der römisch-katholischen Kirche an. Das Christentum kam vor mehr als 500 Jahren mit den spanischen Eroberern ins Land und bis heute ist die Kirche ein wichtiger gesellschaftlicher und politischer Machtfaktor. Kirchenvertreter erheben immer wieder ihre Stimme auf Grund der verbreiteten Armut und Ungerechtigkeiten, besonders aber wegen der besorgniserregenden Menschenrechtslage.
Die Philippinen stehen im Zentrum der diesjährigen Missionssonntags-Aktionen von missio München - und aus diesem Anlass sind unsere Gäste in der Lebenshilfe im radio horeb-Studio München die missio-Auslandsreferentin für die Philippinen, Stephanie Schüller, sowie der philippinische Karmelit und Menschenrechtsaktivist Pater Christian Buenafe.
Ref.: Daniel Wolff, Digitaltrainer und Autor, Grafrath (bei Fürstenfeldbruck)
Gewaltdarstellungen, Pädophile auf Kinderjagd, Glücksspiel-Abzocke, verstörender Rassismus.... Eltern wären geschockt, wenn sie wüssten, was ihre Kinder alles am Smartphone erleben. Denn leider sagen die allermeisten ihren Eltern davon nichts. Auch deshalb unterschätzen Eltern nach wie vor massiv, wie mächtig die Wirkung digitaler Medien auf ihre Kinder ist. Eine ganze Elterngeneration gibt ihren Kindern schon in der Grundschule ein eigenes Smartphone - und zwar ohne sie intensiv zu begleiten. Daniel Wolff, Digitaltrainer an Schulen in ganz Deutschland, weiß, was die Kinder im Internet wirklich erleben. Er warnt vor allem vor der frühen Nutzung von digitalen Kurzfilmformaten und der Gewohnheit, den Kindern das Handy im Schlafzimmer zu erlauben. In der Lebenshilfe zeigt Wolff auf, wie Eltern ihre Kinder besser schützen können.
Daniel Wolff unterstützt als Digitaltrainer Schulen und Eltern beim Umgang mit digitalen Medien. Mit seinem Buch „Allein mit dem Handy: So schützen wir unsere Kinder. Klassenchat, Mobbing, Pornos, Gewaltvideos was Kinder online wirklich erleben landete er schon eine Woche nach Veröffentlichung auf der Spiegel-Bestsellerliste.
Ref.: Julian Heese, Bereichsleiter „Missionarische und diakonische Pastoral im Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken und Projektpartner, Paderborn
Island gilt als das "Land aus Feuer und Eis". Auf der kargen Insel im rauen Nordatlantik gibt es nicht nur Polarlichter, Geysire und Vulkane, sondern auch einen Karmel. Im Hafenstädtchen Hafnarfjördur lebt unter einer Bevölkerung mit nicht einmal 5 Katholiken eine dynamische, internationale und relativ junge Gemeinschaft von Karmelitinnen. Unterstützt werden die kontemplativen Ordensfrauen vom Bonifatiuswerk, dem Hilfswerk der deutschen Katholiken für die Kirche in der Diaspora. In der Lebenshilfe beschreibt uns Sr. Miriam ihre Mission in einem Land, in dem es nicht mehr als 17 Priester gibt - inklusive Bischof - und im Winter gerade mal 4 bis 5 Stunden Sonnenlicht pro Tag. Julian Heese vom Bonifatiuswerk schildert das wachsende Interesse an Glauben und Kirche gerade in den nordischen Ländern und warum caritative Projekte manchmal mehr vom Evangelium erzählen als viele Worte. Ein Beispiel dafür ist "Klaras Küche" in Hamburg, das uns die Dominikanerin Schwester Klarissa vorstellt.
Ref.: Werner May, Psychologe und Publizist
Viele Menschen sind gestresst und haben doch am Abend das Gefühl, wesentliche Aufgaben nicht geschafft zu haben. Meist steckt dahinter eine schlechte Planung. Der Psychologe und Publizist Werner May sagt: Wenn wir unsere Tage nicht selber planen, dann geben wir das Zepter über unseren Alltag aus der Hand. In der Lebenshilfe gibt er Ratschläge, wie eine effektive persönliche Planung aussehen kann - und dabei auch so wichtige Aspekte wie Familie, Momente der Erholung und Zeit mit Gott ihren Platz finden.
Ref.: Esther von Krosigk, Biographin von Mary Pyle, geistlicher Tochter von Padre Pio, Rott am Inn
P. Pio ist einer der bekanntesten und spektakulärsten Heiligen überhaupt. Der stigmatisierte und mit allerlei Gaben ausgestattete Kapuzinerpater war Beichtvater und Seelenführer für zahllose Menschen seiner Zeit - aber unter ihnen war Mary Pyle eine Ausnahmegestalt: Die gebildete Amerikanerin aus gutem Hause ließ nach ihrer Begegnung mit dem berühmten italienischen Priester alles stehen und liegen, um sich in seinen Dienst zu stellen. Fortan lebte sie in strenger Einfachheit und Armut neben dem Kloster, diente den Pilgern und den Armen. In der Lebenshilfe nehmen wir am Gedenktag von P. Pio mit der Journalistin und Biographin Esther von Krosigk die große geistliche Tochter des Kapuziners in den Blick: Was können wir von ihr über einen christlichen Umgang mit Geld und irdischen Gütern lernen?
Adelia Mary Pyle war viele Jahre P. Pios Assistentin und geistliche Vertraute. Da sie mehrere Sprachen beherrschte, übernahm sie die Erledigung der Korrespondenz des berühmten Kapuziners. Mary Pyle nahm auch zahlreiche Gäste in ihrem „rosa Schloss in San Giovanni Rotondo auf, darunter Pater Pios Eltern bis zu deren Tod. Pater Pio selbst starb im September 1968 einige Monate nach Mary Pyle , wie er es vorausgesagt hatte.
Esther von Krosigk arbeitete nach ihrem Studium der Japanologie als Redakteurin bei großen deutschen Verlagen. Heute ist sie Buchautorin, Journalistin (u. a. für „Die Tagespost") und Texterin für Unternehmen und Agenturen.
Ref.: Paul Grötsch, Fachanwalt für Erbrecht, Geschäftsführer des Deutschen Forums für Erbrecht, München
Ein sorgfältig geordneter Nachlass beugt Familienstreitigkeiten vor. Umgekehrt kann ein fehlendes Testament den Nachfahren böse Überraschungen bescheren, wie etwa eine ungeahnt hohe Erbschaftssteuer. Dennoch bleibt Erbe ein sensibles Thema - es ist ja immer auch Ausdruck von Zuwendung und auch von gefühlter Bevorzugung oder Benachteiligung unter Geschwistern. Ein Grund mehr, sich rechtzeitig und genau zu überlegen, wem wir was von unseren großen und kleinen Besitztümern hinterlassen.
In der Lebenshilfe stellt sich der Erbrechtsanwalt und Geschäftsführer des Deutschen Forums für Erbrecht, Paul Grötsch, Ihren Fragen rund um Testament, Erbe und Vermächtnis: Was ist bei der Ausgestaltung eines Testamentes zu beachten? Wie viel Gestaltungsfreiheit gibt es und wo ist man durch gesetzliche Pflichtanteile begrenzt? Wann ist es sinnvoll, einen Fachanwalt zu Rate zu ziehen - und wie viel kostet so etwas?...
Ref.: P. Manfred Krause SVD, leitender Pfarrer der kath. Pfarrgemeinde St. Arnold Janssen, Goch
Pater Manfred Krause ist einer von fast 6000 Steyler Missionaren weltweit. Als echter Missionspriester war er unter anderem im afrikanischen Kongo, in Frankreich, in Berlin und im niederländischen Steyl im Einsatz, also an dem Ort, wo sein Orden vor 150 Jahren gegründet wurde. Heute ist Pater Krause Pfarrer in Goch - bei der Kirche, in der sein Ordensgründer Arnold Janssen einst getauft wurde. Er hatte also vielerlei Gelegenheit, die Geschichte der Steyler Missionare zu studieren. Am heutigen Jubiläumstag des Ordens erzählt er uns davon in der Lebenshilfe.



