Sie hätten auch Achterbahn fahren können. Doch die Junge Union wollte lieber das Schlachtfest. Wehrdienst, Rente, Haushalt - wir schauen genau hin.
Die Mehrheit sagt: Die Bundesregierung löst kein einziges Problem. Aber die Welt lässt sich ja trotzdem retten, mit Volksgesetzgebung und Bürgerbudgets.
Wenn Boomer-Männer die politischen Geschäfte führen, müssen sich die Jungen (Wehrpflicht), die Alten (Rente) und die Frauen (Stadtbild) etwas wärmer anziehen. Wir wünschen uns zurück in die Zeit, als es nur um Heizungen ging.
In 500 Jahren hat sich kaum etwas getan. Damals starben die Bauern in Frankenhausen, heute stirbt jeder fast überall auf der Welt. Das Fernsehen nennt es Politik, wir schauen es uns an.
Bald gibt’s Friedensnobelpreise. Da Trump einen will, ist er in Putins Hand. Während die Europäer endlich ein wenig Form finden. Wir vergeben ein paar Haltungsnoten.
Friedrich Merz fehlt einfachstes Lehrbuchwissen über die Abläufe im Parlamentarismus. Zudem kennt er seine Fraktion nicht. Wir schauen dem Manager der Macht beim Handwerken zu und gruseln uns.
Trumps Big Beautiful Präsidentschaft ist anscheinend Amerikas letzter Fortschritt. Alles um sie herum zerfällt in Trümmer. Wir schauen uns die Abendnachrichten dazu an.
Friedrich Merz gefällt sich und seinen Wählern als Außenkanzler. Möglichst weit weg von unseren Schicksalsfragen will er gut aussehen. Beginnen wir also mit Iran und Gaza – und enden heute bei der Pflege. Zwischendurch: SPD-Parteitag.
Alle haben Pläne, aber niemand weiß weiter. Trumps Remigrationspolitik ist wohl sowohl Alternativprogramm zum Streit mit Musk und zum Streit mit dem Kongress als auch Gelegenheit für die Millers, ihre Ideologie umzusetzen, die ökonomisch aber in den Abgrund führt.
Warum ist jede Kanzlerschaft nur noch Katastrophe? Wir könnten uns doch ein Vorbild an dem Konklave nehmen. Wählen, schweigen, Dinge geregelt kriegen.
Wenn Merz, der mit den schlechtesten Umfragewerten aller Bald-Kanzler startet und schon jetzt keine Sonntagsfragenmehrheit mehr hat, überhaupt Erfolg haben möchte, müsse er wie Merkel regieren, sagt der Experte. Und er schließt an: „Das wird ihn ärgern.“
Lieblingsthemen im Fernsehen: Armut, Migration und Rente. Aber nur streng getrennt, sonst würde den Zuschauern etwas auffallen. Dann Ulf Poschardt bei Lanz. Das versteht niemand mehr.
Redet man vom Staat, ist man gleich beim Reformbedarf. Aktuell liegen neue Vorschläge hochkarätiger Autoren auf dem Tisch. Wir besprechen sie in soziologischer Runde mit Judith Muster und Stefan Kühl.
Merz will Kanzler werden. Doch der Weg ist lang und er verliert ständig den Überblick. Morgen tagt der Bundestag, am Freitag der Bundesrat. Was soll das werden, wenn es bis hierhin schon so ablief? Wir schauen es uns Schritt für Schritt an.
Wir haben uns für Demokratie und Marktwirtschaft entschieden, also lassen wir Familien verarmen und verweigern Kindern das Wählen..? Wir brauchen eine neue politische Diskussion über Familien, als Ort von höchster Bedeutung, an dem wir uns am längsten und liebsten aufhalten. Ich empfehle mein neues Buch.
Das ZDF hat am Wahlabend den Wählern und Christian Lindner eine eigene Realität erklärt. Dabei hätten wir lieber ordentlich Abschied genommen. Nach Lindners Rauswurf durch Olaf Scholz war der Wahlabend die Absage der Wähler an Christian Lindner. Das ZDF wollte es aber zu lange nicht wahrhaben.
Wir besprechen die Nachrichtenwochen mit JD Vance in München, allen Wahlkämpfern in allen Fernsehstudios und ganz viel Aufregung um das Ende der alten Weltordnung.
Das TV-Duell zwischen Friedrich Merz und Olaf Scholz hat gezeigt: Jetzt ist es fast egal, wen wir wählen. Regierung, Opposition, Fernsehleute und Podcaster reden alle über dieselben Probleme, suchen alle dieselben Lösungen. Doch nichts passt zusammen.
Trump und seinen Kumpels wars zu kalt, seinen Willionären auch, also feierte man drinnen. Auf der Straße standen lediglich Journalisten, die uns erklären, dass die Demokraten jetzt das Vertrauen in die Demokratie wiederherstellen wollen. Wir lachen herzlich darüber und gucken auch die Berichterstattung zum deutschen Wahlkampf. Und natürlich: Österreich.
Die Vertrauensfrage im Bundestag, das erlebt man auch nicht aller Tage. Der Journalismus entschied sich, aus der Realität auszusteigen. Dasselbe zu Frankreich. Regierungskrise ist offenbar, wenn Journalisten nach Koalitionen fragen und keine Antworten bekommen. Wir schauen es uns genau an und wundern uns jede Minute mehr.
Felix
Jenny nervt (wie fast immer) mit ihrer unreflektierten Art unfassbar... Fast jeder der Gäste in den letzten Woche wäre besser als Co host