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Autor: Süddeutsche Zeitung

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Die Nachrichten des Tages - von der Süddeutschen Zeitung als Podcast auf den Punkt gebracht. Bleiben Sie auf dem Laufenden mit aktuellen Meldungen, Interviews und Hintergrundberichten. Kostenlos und immer aktuell. Jeden Montag bis Freitag um 17 Uhr.
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Ein gelungenes Wahlprogramm, aber nur ein dröger Kandidat. Warum die SPD nicht aus den Puschen kommt. Jetzt hat auch die SPD ganz offiziell einen Kanzlerkandidaten: Dass es Olaf Scholz wird, war lange klar, am Sonntag wurde er jetzt auch auf einem digitalen Parteitag mit 96,2 Prozent gewählt. Seine zentralen Wahlkampfthemen: "Mobilität, Klima, Digitalisierung und Gesundheit." Und er will Kanzler werden. Doch danach sieht es zumindest momentan so gar nicht aus. Bringt dieser Parteitag die Wende für die SPD? Die Partei versuche sich neu zu erfinden und habe eine überzeugendes Programm vorgelegt. Aber Hartz IV klebe noch immer bleischwer am Image der SPD - und an der Biografie von Scholz. Mit ihm trete ein Spitzenkandidat an, der damals alles mitgetragen - und der deshalb ein Glaubwürdigkeitsproblem hat. "20 Jahre im Geschäft: Scholz bleibt Scholz", sagt Mike Szymanski aus dem SZ-Hauptstadtbüro. Begeisterungsstürme entfache der Finanzminister nicht. Er sei eher "dröge und sachlich". "Scholz sei nicht der beste Kandidat, sondern der einzige." Tatsächlich aber habe es aber wohl keine personelle Alternative zu ihm als Kanzklerkandidaten gegeben. Möglichweise könne ihm aber die Wärme der Mainzer Ministerpräsidentin Malu Dreyer im Wahlkampf helfen. Weitere Nachrichten: Wissler und Bartsch sind Linke-Spitzenkandidaten, Priorisierung für Johnson & Johnson aufgehoben. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über SPD Bundesparteitag.
Die Wende der USA bei den Impfstoff-Patenten sorgt für Druck. Warum eine andere Idee sinnvoller ist. Gerade hat die US-Regierung unter Joe Biden eine radikale Wende verkündet: Im Rahmen der Welthandelsorganisation sind die Vereinigten Staaten jetzt für die zeitweise Aussetzung der Patente für Impfstoffe gegen Corona. Ein Vorschlag, den die Weltgesundheitsorganisation “als historischer Meilenstein” feiert. Doch einer, der vor allem von Ländern blockiert wird, in denen die Pharmaindustrie stark ist. Und so ist auch die Bundesregierung skeptisch. Das Wirtschaftssystem basiert eben in weiten Teilen der Welt auf dem Eigentumsrecht, sagt der Leiter der SZ-Wirtschaftsredaktion Marc Beise. Er zweifelt daran, dass dieser Schritt mehr Medikament auf den Markt bringen würde. Denn es sei nicht so einfach, nur die Patente zur Verfügung zu stellen. Dafür sei vielmehr ein großes, kompliziertes “Ökosystem” im Zusammenspiel von vielen Spezialisten nötig. Gebildet und unterstützt von einem Fond, in den die reichen Staaten Milliarden einzahlen könnten. In den USA gebe es eine Initiative für einen “weltweiten Marshallplan fürs Impfen”. Und auch er unterstütze eine kleine schlagkräftige Einheit aus Fachleuten und sehr viel Geld im Rücken, wie die, die Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg wieder wirtschaftlich auf die Beine gebracht habe. Weitere Nachrichten: Aktuelle Corona-Lage, NSU 2.0: Vorwürfe gegen Bayerns Justiz. Redaktion, Moderation: Lars Langenau Redaktion: Antonia Franz Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über Bundespressekonferenz.
Bis 2045 soll Deutschland klimaneutral sein. Aber wie will die Politik das schaffen?
In sozialen Brennpunkten verbreitet sich das Coronavirus gerade schneller als an anderen Orten. Mobile Impfangebote wie in Köln-Chorweiler sollen das ändern.
Für Geimpfte und Genesene kommen Erleichterungen sehr bald. Ist das die Impfpflicht durch die Hintertür? Bereits am Donnerstag diskutiert der Bundestag darüber. Am Freitag der Bundesrat. Und am Wochenende könnte bundesweit für Geimpfte und von Corona Genesene zumindest ein Teil der Normalität zurückkehren. Auch die Ausgangssperre und Kontaktbeschränkungen sollen für vollständig Geimpfte dann nicht mehr gelten. Noch sind diese Lockerungen dann nur Wenigen und vor allem Älteren vorbehalten. Ist das alles sinnvoll? Rechtlich seien diese Lockerungen zwingend, sagt der SZ-Korrespondent am Karlsruher Bundesverfassungsgericht, Wolfgang Janisch. Freiheiten könnten nur beschränkt werden, wenn es dafür eine Rechtfertigung gibt. Wenn aber das Infektionsrisiko zurückgegangen sei, müsse man die Freiheiten selbstverständlich wieder zurückgeben. Den Vorwurf, dass jetzt eine Art Impfpflicht durch die Hintertür komme, deutet der Jurist anders. Man könne Erleichterungen für Geimpfte in einer Übergangszeit durchaus auch als positiven Anreiz für Impfskeptiker sehen. Wenn aber ein Großteil der Menschen geimpft sei, würden die Maßnahmen eh wegfallen. Weitere Nachrichten: Tourismus in Bayern, Festnahme “NSU 2.0”, Zunahme politisch motivierte Kriminalität. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Antonia Franz Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz und Bundespressekonferenz.
Am “Tag der Pressefreiheit” lenken wir den Blick auf Willkür und Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten. Was auch wir erleben müssen. Die Pressefreiheit ist weltweit bedroht. Die Organisation “Reporter ohne Grenzen” führt auf, dass sie in fast drei Viertel der Länder der Welt zumindest bedeutend eingeschränkt ist. Nicht nur in totalitären, repressive Staaten wie Nordkorea oder Eritrea, sondern auch in den USA, Großbritannien - und Deutschland. Auf der Rangliste der Pressefreiheit von „Reporter ohne Grenzen“ ist die Bundesrepublik von Platz 11 auf Platz 13 abgerutscht. Besonders in Zeiten der Pandemie sei es nicht leicht, aus den Gerichtssälen zu berichten, sagt SZ-Gerichtsreporterin Annette Ramelsberger. Auch würde vor allem Rechtsextremisten die Verfahren oft genug als Bühne nutzen - und wie auch auf Pegida- oder Corona-Demonstrationen offen drohen. Auf Bedrohungen per Mail reagiere sie inzwischen immer öfter mit Anzeigen. Problematisch sei inzwischen aber auch der Druck, den Anwälte gegen Journalisten ausüben würden. Doch wenn sie sich einschüchtern lasse, dann habe sie ihren Beruf verfehlt, meint Ramelsberger. Journalisten sollten “nicht auf einem Stuhl oder schon gar nicht auf einem Schoß sitzen, sondern zwischen den Stühlen”. Hier der Link zum Schul-Projekt “Journalismus macht Schule”. Antworten auf häufig gestellte Fragen der Leserinnen und Leser und Positionen der SZ finden Sie hier und in der Zeitung auf der Seite des Leserforums. Weitere Nachrichten: Lockerungen für Geimpfte, Oktoberfest-Absage, BKA zerschlägt Kinderpornografie-Plattform, DFB-Krise. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk
Die Zahl der Covid-Intensivpatienten nimmt sehr leicht ab. Trotzdem bleibt die Situation ernst. Ein Gespräch mit einer Intensivpflegerin und einem Chefarzt. Wochenlang ist die Zahl der Covid-Intensivpatienten immer weiter gestiegen. Die Notfallmediziner haben wieder und wieder gewarnt: Es brauche strengere Maßnahmen, sonst drohe das Gesundheitssystem zusammenzubrechen. Erst jetzt geht die Zahl leicht zurück. Für Entspannung sorgt das aber nicht, erklären die Intensivkrankenpflegerin Katrin Rutten und der Ärztliche Direktor des Rotkreuzklinikums in München Marcus Hentrich. Weitere Themen: Biontech beantragt Impfstoff-Zulassung für Kinder ab 12, Ampelkoalition in Rheinland-Pfalz, Massenpanik in Israel. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Lars Langenau und Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Justin Patchett _Zusätzliches Audiomaterial über Bundespressekonferenz._
In den USA krempelt Joe Biden viel um, außenpolitisch ist er um Zusammenarbeit bemüht. Beim Impfen gilt aber ein altes Trump-Prinzip: America First. 100 Tage ist Joe Biden nun im Amt. Innenpolitisch, das sagen viele Beobachter, legt er ein rasantes Tempo vor: Die USA impfen in großer Geschwindigkeit, die Wirtschaft zieht kräftig an und die Regierung schenkt jedem US-Bürger 1400 Dollar. Aber wie sieht es denn außenpolitisch aus? Sind die USA wirklich zurück? Auch hier hat Biden für viel Aufsehen gesorgt: Rückkehr ins Pariser Klimaabkommen, klare Abgrenzung gegenüber Russland und China. US-Korrespondent Hubert Wetzel spricht über die Unterschiede zwischen Bidens und Trumps Außenpolitik - und deren Gemeinsamkeiten. **Weitere Themen:** Karlsruhe erklärt Klimaschutzgesetz für in Teilen verfassungswidrig, Neuinfektionen in Deutschland nehmen ab. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Carolin Lenk _Zusätzliches Audiomaterial über US Congress._
In Indien wütet das Coronavirus. Hunderttausende sind infiziert und das Gesundheitssystem ist kollabiert. Was hat diese Welle verursacht? Die offiziellen Zahlen machen demütig: Am Mittwoch wurden in Indien 360.960 Corona-Infektionen neu gemeldet. Inzwischen sind es fast 18 Millionen nachgewiesene Fälle, die weltweit zweitmeisten Infektionen nach den USA. Mit offiziell annähernd 3300 neuen Toten an einem Tag wurde die Schwelle von 200 000 Todesfällen in Verbindung mit dem Virus überschritten. Traurige Rekorde. Die Zahlen sind nicht besonders valide, sagt SZ-Asienkorrespondent David Peifer. Sowohl die Infektionen als auch die Anzahl der Toten seien eher geschönt oder “milde interpretiert”. Es werde in Indien nicht flächendeckend oder auch gar nicht getestet. Und wo getestet werde, da komme etwa einer von drei Covid-Tests positiv zurück. Das Gesundheitssystem sei in vielen Teilen des Landes bereits kollabiert. Der erneute Ausbruch vor allem in Städten wie Neu-Delhi hat laut Pfeifer mit den weitgehenden Lockerungen der Schutzmaßnahmen zu tun. Die Regierung habe fälschlich angenommen, das Virus schon fast besiegt zu haben. Doch dann hätten sich religiöse Massenfeste zu Superspreader-Events entwickelt. Weitere Nachrichten:Streit über Rechte für Geimpfte, Verfassungsschutz beobachtet "Querdenker", EU-Parlament bestätigt Brexit-Handelspakt. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Carina Seeburg, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk
Die Impfpriorisierung wird bald aufgehoben und dann gibt es auch mehr Freiheiten für Geimpfte und Genesene. Die Zuversicht, das Coronavirus in Deutschland zu besiegen, steigt. Nach der Blamage um die schnell wieder einkassierte “Osterruhe” hatten sich am Montagnachmittag Bund und Länder zu einem Impfgipfel verabredet. Das Ergebnis: Die Impfpriorisierung wird bald aufgehoben und dann gibt es auch mehr Freiheiten für Geimpfte und Genesene vom Coronavirus. Auch nimmt die Impfkampagne in Deutschland endlich Fahrt auf - und manche Hausärzte sind inzwischen "am Oberrand unserer Belastungsgrenze", wie die Virologin Nasim Motamedi aus einer Allgemeinarztpraxis bei München sagt. Geimpfte sollten schnell ihre Freiheiten zurück bekommen, meint Werner Bartens aus der SZ-Wissenredaktion. Auch sei es jetzt "höchste Zeit", in den Altersheimen mit Lockerungen zu beginnen. Grundsätzlich seien die Hausärzte zu spät in die Impfkampagne eingebunden worden, kritisiert Bartens. Aber jetzt seien "erstaunliche Fortschritte" zu verzeichnen. Ein befreundeter Impfarzt habe ihm gesagt: “Impfen macht glücklich, geimpft werden macht glücklich.” Täglich würden gerade ein Prozent der Bevölkerung geimpft. Bereits 24 Prozent seien es bis dato. Bis spätestens Pfingsten müssten also dringend mehr Freiheiten für Geimpfte und Genese gewährt werden. Ab spätestens Juli könne man wieder zuversichtlich sein. Registrierungen und Infos kostenfrei unter der Bundeshotline 116117 oder unter www.impfterminservice.de. Weitere Nachrichten: Bayern hebt Impfpriorisierung früher auf, Lockdown in der Türkei, Nagelsmann wird neuer Bayern-Trainer. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Franziska von Malsen, Antonia Franz Produktion: Carolin Lenk
Der dreifach oscarprämierte Film von Chloé Zhao ist der Film zur richtigen Zeit. Einer der Resilienz entwickelt - und einer, der zurecht gegen Netflixs “Mank” gewonnen hat. Zum 93. Mal sind die bedeutendsten Filmpreise der Welt verliehen worden. Drei der vier Haupt-Oscars gingen an das Roadmovie "Nomadland" der aus China stammenden Filmemacherin Chloé Zhao. Einer davon an ihre Hauptdarstellerin Frances McDormand. Und die sich wünscht sich statt einer Dankesrede, dass man sich den Film auf der größten Leinwand anschauen sollte, die man finden kann. Die Preise seien absolut gerechtfertigt, sagt die SZ-Filmkritikerin Susan Vahabzadeh. “Nomandland” sei “ein Glücksfall von einem Film.” Er zeige großartige Bilder und entwickle eine unglaubliche Resilienz. Zudem sei die gesamte Verleihung viel diverser, als die beiden Oscars für McDormand und Anthony Hopkins vermuten lassen würden. Auch “Mank” von David Fincher sei ein “wahnsinnig schöner Film”, sagt Vahabzadeh. Aber im Vergleich wirke er trotz seiner Perfektion “unemotional und erstarrt”. Weitere Nachrichten: Corona wütet in Indien, Arbeitsverbot für Nawalnys Organisationen, globaler Rüstungsboom. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Carina Seeburg, Antonia Franz, Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über ABC, SearchlightPictures und Movie Trailers Source.
Nach langen Diskussionen bleibt es im Sommer bei vier Fußball-EM-Spielen in München. Mindestens 14.500 Fans sollen dabei Platz in der Arena finden. Drei Gruppenspiele der deutschen Nationalmannschaft sowie ein Viertelfinale der Fußball-Europameisterschaft sollten in München stattfinden. Doch weil sich auch Deutschland in der Pandemiebekämpfung schwertut, war nicht mehr sicher, ob München Austragungsort bleibt. Denn der europäische Fußballverband Uefa hat die Bedingung, dass Zuschauer ins Stadion müssen. Nun bleibt München Spielort und mindestens 14.500 Fans sollen bei den Partien zuschauen. Eine überraschende Entscheidung, meint SZ-München-Chef René Hofmann. Weitere Themen: Spahn über Coronalage, Merkel im Wirecard-Untersuchungsausschuss, Nawalny beendet Hungerstreik. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Lars Langenau **Produktion:** Valérie Nowak
Fast alle Kinder und Jugendlichen belastet der Lockdown. Psychotherapeuten warnen vor langfristigen gesundheitlichen Folgen. Seit Monaten hangelt sich Deutschland von einer Lockdownverlängerung zur nächsten. Vor allem Kinder und Jugendliche leiden besonders unter den Einschränkungen, warnt der Psychotherapeut Michael Schroiff. Im Gespräch erzählt der Vorsitzende des Berufsverbands der Kinder- und Jugendpsychotherapeuten, dass nicht wenige Ticks entwickeln und soziale Kompetenzen verlieren. Es brauche vor allem soziale Kontakte, sonst drohen langwierige gesundheitliche Schäden. Weitere Themen: Biden will ehrgeizigere Klimaziele, Scholz weist Mitschuld in Wirecard-Skandal zurück, 30 Millionen Sputnik-V-Dosen für Deutschland. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Antonia Franz und Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Carolin Lenk
Wer soll glauben, dass die CSU im Wahlkampf hinter Armin Laschet stehen wird? Wettstreit sei nicht gleich Beschädigung, heißt es in München. Die Union hat ihren Kanzlerkandidaten. Aber wer soll nach den vergangenen neun Tagen ernsthaft noch glauben, dass die CSU hinter Armin Laschet steht? Generalsekretär Markus Blume sagt, innerparteilicher Wettstreit habe nichts damit zu tun, andere zu beschädigen. Der langjährige CSU-Reporter Roman Deininger meint jedoch, die Risse vor allem in der CDU werden im Wahlkampf sichtbar sein. **Weitere Themen:** Bundestag stimmt für Notbremse, Idee der Super League so gut wie verworfen. Alle Informationen, wie Sie bei der Datenrecherche von SZ und Algorithm Watch mitmachen können, finden Sie unter [sz.de/wahlfilter](http://sz.de/wahlfilter). **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Antonia Franz **Produktion:** Carolin Lenk
Armin Laschet wird Kanzlerkandidat der Union. Markus Söder zieht zurück. Doch wie stehen die beiden nun da? Eigentlich war ja Schalke Meister. Ganze vier Minuten und 38 Sekunden, anno 2001. War dann doch nichts, weil es Bayern München doch noch schaffte. Schalke wurde nur Meister der Herzen. “Söder war der Kandidat der Herzen”, meint jetzt der Generalsekretär der CSU, Markus Blume. Dass Söder der “Kandidat der Herzen” war, sei eine kleine Spitze des CSU-Generalsekretärs Markus Blume gegen Laschet gewesen, sagt der Berliner SZ-Parlamentskorrespondent Stefan Braun. Viele aus der CDU müsse Laschet jetzt noch für sich gewinnen. Aber immerhin hätten die Mitglieder des CDU-Vorstandes jetzt mit offenem Visier agieren müssen - und sich dann doch noch mehrheitlich hinter ihren Vorsitzenden gestellt. Er schließe es aus, dass Söder in ein potenzielles Kabinett Laschet eintreten werde, sagt Braun. Der CSU-Chef habe in dem Streit mit der Union keinen Schaden genommen. Schließlich kenne er solche Auseinandersetzungen. Auch sei seine "Ausgangsposition jetzt ziemlich genialisch”, meit Braun. Da er sich zurücklehnen könne, wenn der Wahlkampf schief gehen sollte. Sowieso werde in Bayern, meint Braun, die CSU weiterhin nur die CSU plakatieren. Weitere Nachrichten: In Sachsen kann jeder Astra Zeneca bekommen, Bremer Bamf-Verfahren eingestellt, Super Liga. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix Livestream.
Annalena Baerbock ist Kanzlerkandidatin. Das Team mit Robert Habeck bleibt bestehen, sagt die grüne Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt. Das Gehabe in der Union empfindet sie als "schlechten Stil". Die K-Frage ist entschieden. Zumindest bei Bündnis 90/Die Grünen. „Wir beide wollten es, aber am Ende kann es nur eine machen“, sagte Robert Habeck am Montagvormittag. Annalena Baerbock wird im Alter von 40 Jahren Deutschlands jüngste Kanzlerkandidatin aller Zeiten. Doch Baerbock hat keinerlei Regierungserfahrung. Das Team mit Robert Habeck bleibe ja, sagte die grüne Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt im Podcast. “Es wird ein starkes Team bleiben: Eine geht jetzt voran.” Es gehe neben den Inhalten um eine andere Art von Politik und einen neuen Politikstil. Es gebe “keine Lieblingskoalition mehr”, sagte Göring-Eckardt weiter. Auch kritisierte sie die Suche nach einem Kanzlerkandidaten der Union. Seit zwei Jahren sei klar, dass Angela Merkel nicht mehr antrete und sie sei verwundert darüber, wie unprofessionell das gerade vonstatten gehe. Weder für Armin Laschet noch für Markus Söder habe sie eine Präferenz: "Da bekleckert sich gerade keiner mit Ruhm.” Der Machtkampf sei von Egozentrismus und “schlechtem Stil” geprägt. Weitere Nachrichten: K-Frage der Union, Infektionsschutzgesetz wird abgeschwächt, Jungfernflug des Mars-Helikopters "Ingenuity", Fußball-Superliga. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Antonia Franz Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über Phoenix Livestream.
Der Bundestag berät über nächtliche Ausgangssperren. Dabei würde sich an der frischen Luft kaum jemand infizieren, sagt Aersolforscher Christof Asbach. Wir sind mittendrin in der dritten Corona-Welle. Die Zahl der Neuinfektionen steigt und die Intensivmediziner rufen um Hilfe. Im Bundestag diskutieren die Abgeordneten deshalb über die bundeseinheitliche Notbremse. Nächtliche Ausgangssperren eingeschlossen. Doch dieses Instrument ist nicht nur verfassungsrechtlich äußerst umstritten, auch infektiologisch schieße diese Maßnahme am Ziel vorbei, sagt Christof Asbach. Der Präsident der Gesellschaft für Aerosolforschung erklärt, draußen würden kaum Infektionen passieren. Wichtig sei es, in Innenräumen Kontakte zu vermeiden. Weitere Themen: Vereinigtes Königreich kein Risikogebiet mehr, Söder in Politbarometer weit vor Laschet. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Lars Langenau **Produktion:** Valérie Nowak _Zusätzliches Audiomaterial über Deutscher Bundestag._
Markus Söder steckt nicht gegen Armin Laschet zurück. Der Grund: Die CSU hält Laschet für einen schlechten Kanzlerkandidaten. Laschet gegen Söder: Seit Sonntag ist das Duell um die Kanzlerkandidatur bei der Union richtig entbrannt. Söder steht in den Umfragen besser da. Aber viele in der CDU wollen den gerade erst zum Parteivorsitzenden gewählten Laschet nicht beschädigen. Über die Stimmung in der Union sprechen in dieser Folge Söder-Biograf Roman Deininger und SZ-NRW-Korrespondent Christian Wernicke. Weitere Themen: Bundesverfassungsgericht erklärt Mietendeckel für ungültig, Merkel soll sich mit Astra-Zeneca impfen lassen. **Moderation, Redaktion:** Jean-Marie Magro **Redaktion:** Vinzent-Vitus Leitgeb **Produktion:** Carolin Lenk _Zusätzliches Audiomaterial über dpa und Reuters._
Am 11. September sollen die letzten US-Soldaten aus Afghanistan abziehen. Der Westen ist gescheitert. Die Militäroffensive ”Operation Enduring Freedom” war eine direkte Folge der Terroranschläge von 9/11. Zwischenzeitlich sind in Afghanistan 100 000 US-Soldaten dort stationiert gewesen. Der 20. Jahrestag der Anschläge auf das World Trade Center in New York soll der Tag sein, an dem sich die letzten ausländischen Soldaten aus Afghanistan zurückziehen. So wird es US-Präsident Joe Biden am Mittwochabend verkünden. Auch die britischen und deutschen Soldaten werden folgen. Dabei bestimmt die Gewalt nach wie vor den Alltag der Afghanen. "Der Abzug orientiert sich nicht an der afghanischen Realität", sagt SZ-Auslandsredakteur Tobias Matern, der einst Korrespondent in Afghanistan zur Hochphase des Kriegs war. Das Land könne abermals im Chaos versinken, denn die Taliban drängen zurück an die Macht. Biden habe viele Fehler seiner Vorgänger von Bush über Obama bis Donald Trump geerbt. Trump habe sich von den Taliban über den Verhandlungstisch ziehen lassen. Die afghanische Regierung stehe jetzt mit dem Rücken zur Wand. Viele wollen das Land nur noch schnell verlassen. "Der Westen ist in Afghanistan gescheitert", meint Matern. Weitere Nachrichten: 50 Millionen weitere Impfdosen von Biontech für die EU, Kanzlerkandidatur der Union. Unsere Podcast-Serie “Die Mafiaprinzessin” finden Sie unter sz.de/mafiaprinzessin. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Antonia Franz Produktion: Justin Patchett Zusätzliches Audiomaterial über ARD Morgenmagazin, Sky News, CNN, ABC7NY, VOA News, AP Archive.
Bald kommt eine bundesweit einheitliche Notbremse zur Abwehr der Pandemie. Welche der Maßnahmen sinnvoll sind - und was eher nicht. 17 Tage hat Kanzlerin Angela Merkel dann doch noch zugeschaut, wie sich die dritte Corona-Welle entwickelt. Am Dienstag dann hat das Bundeskabinett eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes beschlossen. Demnach müssen sich die Bürger in weiten Teilen Deutschlands auf Ausgangsbeschränkungen und geschlossene Läden nach bundesweit verbindlichen Vorgaben einstellen. Private Treffen sollen nur noch mit einer weiteren Person möglich sein. Das sei kein großer Wurf, dafür gehen die Maßnahmen nicht weit genug, kritisiert SZ-Wissen-Redakteurin Christina Kunkel. Dabei würden laut neusten Prognosen bereits Ende April auf den Intensivstationen mehr Menschen liegen als auf dem Höhepunkt der zweiten Welle. „Das ist das größte Versagen“, meint Kunkel, „dass man da nicht frühzeitig gegengesteuert hat“. Immerhin gebe es nach dem Flickenteppich jetzt aber endlich bundeseinheitliche Regeln. Epidemiologisch würden auch die nun beschlossenen Ausgangssperren nur Sinn machen, damit man sich eine Zeitlang gar nicht mehr treffe. Allerdings sei inzwischen klar, dass die Gefahr einer Ansteckung vor allem in Innenräumen besteht. Weitere Nachrichten: Nato fordert den Abzug russischer Truppen an Grenze zur Ukraine, Prozess gegen rechte Terrorzelle, Söder versus Laschet. Weitere Nachrichten: Infektionsschutzgesetz, Iran bezichtigt Israel der Sabotage. Moderation, Redaktion: Lars Langenau Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Antonia Franz Produktion: Carolin Lenk Zusätzliches Audiomaterial über ARD Anne Will, Phoenix und Tiktok.
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Kommentare (14)

Ardak Gruenebaum

Ich kann nicht herunterladen. Warum? Fasst alle Sendungen können nicht gespielt werddn

Apr 19th
Antwort

Sabine Schnittger

Frau Berndt ist immer super!

Feb 17th
Antwort

Isabel Maier

Endlich wird auch bei der SZ gegendert! Freut mich sehr, gerne mehr davon.

Jan 4th
Antwort

Christian Smykala

py,

Apr 8th
Antwort

Nyssa Tang

Really helpful with German studying, as well as get to know what is going on in 🇩🇪. Clear and standard pronunciation is all I need.

Mar 26th
Antwort (1)

MaAvLa

sehr schönes Schlusswort

Feb 20th
Antwort

Herger

impfen

Nov 22nd
Antwort

Dominik2.0

Das große Problem bei der Grundrente ist doch die Finanzierung. Ich werde wohl wie viel Deutsche nur knapp über der Grundrente liegen und um meine Rentenlücke zu kompensieren habe ich zwei ETF-Sparpläne. Damit werde ich und tausende Rister und Rürupsparer jetzt mit der Finanztransaktionssteuer abgestraft und zur Kasse gebeten! So kann man natürlich auch umverteilen. Denn die Grundrente soll durch die Finanztransaktionssteuer bezahlt werden... Wiederum der hoch spekulative Derivathandel bleibt für Banken und Vermögensverwalter Steuer frei!? Etwas mehr Sachverstand hätte ich Herrn Scholz schon zugetraut.

Nov 13th
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Emanuél Sánchez

Ich fand das Video von Tiemo Woelken ganz gut, auch wenn er die Bücher auf dem Regal mal aus der Folie nehmen könnte 😁

May 23rd
Antwort

Nic Fia

Seit wann macht Rezo Gaming oder testet Dinge? Er macht Musik!

May 23rd
Antwort

Uwe Treinat

Zu Urheberrecht: anstatt die Welle des herrschenden Mainstreams zu forcieren, solltet Ihr im Rahmen einer objektiven Berichterstattung besser den Internet-Schaffenden und Informationskonsumenten erklären, dass mit dieser Verordnung auch ihr Urheberrecht geschützt wird und das es beispielsweise jungen Journalisten den Weg für ein angemessenes Einkommen sichert. Oder wollen Sie persönlich in Zukunft für ihren Qualitätsjournalismus von Google nach Klicks bezahlt werden, anstatt von einem Käufer einer Zeitung, eines Magazins oder eines TV-Anonenten. "Und sie sågen und sägen."

Mar 25th
Antwort

Ulrich Hille

Ich mag diesen Podcast, was mir allerdings beim Deutsche Bank Podcast aufgefallen ist, war folgendes: Einer der Journalisten meinte, man müsse Schwarzgeld groß auf Konten herum schieben um damit seine Miete zu bezahlen oder im Restaurant seine Rechnung zu begleichen. Hä? Ich denke, genau das geht mit Schwarzgeld.

Jan 10th
Antwort

Flow

Sehr geehrtes SZ Auf den Punkt-Team, ich fand diese letzte Folge, im Jahr 2018, sehr informativ, spannend und ein wirklich gelungener Abschluss! Deswegen fand ich auch, die ausgedehnten Länge absolut gerechtfertigt. Ich freue mich schon sehr, auch im neuen Jahr wieder über interessante und wichtige Vorgänge in der Welt, von euch informiert zu werden und wünsche allen ein frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Dec 22nd
Antwort
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