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Aufwärts stolpern
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Aufwärts stolpern

Author: Lukas P. Huber und Anna Näf

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Description

«Aufwärts stolpern», der Podcast für die Kirchgemeinde mit Ambitionen. Hier diskutieren die beiden Hosts Lukas Huber und Anna Näf Ideen und Prinzipien des Gemeindebaus. Angesprochen sind in erster Linie Verantwortungsträger(innen) von Evangelisch-reformierte Kirchgemeinden der Schweiz, vielleicht ist es aber auch für andere Menschen interessant, was Anna und Lukas hier diskutieren. «Aufwärts stolpern», ein Podcast des Landeskirchen-Forums.

Ein Newsletter informiert jeweils über die neuste Episode: https://www.lkf.ch/node/40

Sämtliche Shownotes (Episodenbeschreibungen) zum Suchen finden sich hier:
https://www.ref-sh.ch/aufwaerts-stolpern-shownotes
83 Episodes
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Ob eine Kirche auch ohne Pfarrer überlebt, probiert die Chrischona-Gemeinde Schleitheim seit sieben Jahren aus. Gemeindeleiter Christoph Gasser ist von Beruf Förster; er redet darum über den Wald. Und über das Geld. Und vor allem über die Menschen seiner Gemeinde.
An der Tagung des Landeskirchen-Forums vom 25. Oktober 2025 hielt die Schaffhauser Kirchenrätin Cornelia Busenhart ein eindrückliches Referat. Sie beschrieb, wie ihre Kantonalkirche das Funktionieren einer Kirchgemeinde neu denkt: weg von der Fixierung auf das Pfarramt, mit neuen Aufgaben und Anstellungsmöglichkeiten.
Der Kirche werden vor dem Geld die Pfarrerinnen und Pfarrer ausgehen. Wie kann eine Kirchgemeinde ohne Angestellte funktionieren? Oder müsste man besser fragen: Was für Angestellte braucht die Kirche? Der Rückblick auf die letzte Staffel des Podcasts «Aufwärts stolpern» unter dem Gesichtspunkt Personal.
Nicht jede Innovation bringt etwas. Das haben experimentierfreudige Kirchgemeinden und Kantonalkirchen schmerzlich herausgefunden. In einer Rückblick-Episode besprechen die Hosts ihre Erkenntnisse aus der letzten Staffel des Podcasts «Aufwärts stolpern». Es gibt nämlich sehr erfolgreiche Beispiele – und sie unterscheiden sich stark voneinander.
Dass die Kirche nicht länger einfach weiterführen kann, was sie schon immer gemacht hat, ist eine Einsicht, die sich herumgesprochen hat. In Staffel 9 des Podcasts «Aufwärts stolpern» wurde immer wieder darüber gesprochen, dass die Kirche nachdenken muss, wofür sie eigentlich da ist und was sie tun soll. Darum geht es in der Rückblick-Epiode Nummer 3.
In Zeiten der Veränderung ist es eine zentrale Aufgabe der Kirche, dem Umfeld den Puls zu spüren. Dazu muss die Kirche hinaus gehen. Die Hosts von «Aufwärts stolpern» fassen die Erkenntnisse von Staffel 9 zusammen und erzählen von ihren Erfahrungen.
Dass die Kirche ihre gesellschaftsprägende Position verloren hat, tauchte mehrfach auf in Staffel 9 des Podcasts «Aufwärts stolpern». Die Hosts fassen in der ersten Episode der neuen Staffel die Erkenntnisse zusammen, erzählen selbst Erlebtes und teilen die Aussage des sächsischen Pfarrers Justus Geilhufe, dass die Kirche unter den gegebenen Umständen eine einzige Aufgabe hat: Mission.
Ralph Kunz war schon einmal im Jahr 2021 Gast im Podcast «Aufwärts stolpern». Nun erzählt der Professor für Praktische Theologie voller Begeisterung von «seinen» Theologiestudierenden und ihrem Netzwerk «Church Convention». Er plädiert dafür, den neuen Pfarrpersonen eine Chance zu geben und verschärft/präzisiert seine Kritik an kirchlichen Strukturreformen.
Persönliche Meditation hat ihn schon länger beschäftigt, aber erst durch die Stellenausschreibung erfuhr der Zürcher Gemeindepfarrer Simon Weinreich vom Netzkloster. Heute ist er dort angestellt. Kirchgemeindearbeit und das digitale Meditationsangebot sind für ihn kein Widerspruch.
Die Reformierten Kirchen Bern-Jura-Solothurn überarbeiten zurzeit ihr Konzept der kirchlichen Unterweisung. Projektleiter Carsten Heyden hat in diesem Projekt gelernt, dass Kirchgemeinden ein massgeschneidertes Unterrichtskonzept für ihren Ort erarbeiten müssen. Dabei sollten sie nicht nur an den kirchlichen Unterricht denken, sondern es gilt, alle Angebote für junge Menschen miteinander zu verschränken.
Die Sozialdiakonin Flavia Hüberli arbeitet bei der Innovationsstelle «Start-up Kirche» der reformierten Thurgauer Kirche. Sie kennt die Klagen von Überlastung, die verhindern, dass sich Kirchgemeinden mit der Zukunft beschäftigen, sie hat aber Wege gefunden, wie es dennoch gelingt. Davon erzählt sie hier.
Sozialdiakon und Gastronom Simon Obrist hat schon vieles von innen erlebt: unter anderem die Kirche und die Beiz. Er baute die Streetchurch auf, wurde später vom Jugendarbeiter zum Geschäftsführer der Cafébar «Zum Hinteren Hecht» in Winterthur. Der Kirchgemeinde mit Ambition rät er, sich zu entscheiden, ob sie einen Kirchenkaffee anbieten will oder ernsthafte Gastronomie.
Podcaster und Buchautor Martin Benz bezeichnet sich selber als «Umzugshelfer». Er unterstützt Menschen, die spüren, dass Glaube und Kirche nicht mehr ins eigene Leben passen. Drei grosse Fragen helfen bei Dekonstruktion und Rekonstruktion: Was will ich mitnehmen? Was entsorgen? Was neu anschaffen?
Die reformierte Kirchgemeinde Flawil (SG) liess sich mehrere Jahre Zeit, um, begleitet von Fachleuten, die grundlegenden Fragen des Kirche-Seins zu beantworten. Daraus entstand das Projekt «Sommer im Feld», ein erweitertes Kirchenbild und eine neue Art der Zusammenarbeit.
Hochschullehrer Pavel Kraus sagt: Wissen und Information sind zwei unterschiedliche Dinge. Es lohnt sich, gezielt dafür zu sorgen, dass die neue Pfarrerin nicht nur etwas über die Strukturen in einer Kirchgemeinde erfährt, sondern auch, wer wie funktioniert und mit wem man wie am besten umgeht. Wissensmanagement heisst das – und ist eher etwas Praktisches als für die Wissenschaft.
An einer Tagung des Landeskirchen-Forums hielt Justus Geilhufe zwei Vorträge. Im zweiten Teil sprach der ostdeutsche Pfarrer über Mission in der atheistischen Gesellschaft. Er diskutierte zum Beispiel den Begriff Inkulturation, es ging um Andeutungen und Halbsätze, und er erzählte ein ziemlich lustiges Erlebnis rund um das Internet-Phänomen «TradWifes».
An einer Tagung des Landeskirchen-Forums hielt Justus Geilhufe zwei Vorträge. Sie werden in zwei Episoden im Podcast «Aufwärts stolpern» publiziert. Im ersten Teil redet der deutsche Pfarrer über die atheistische Gesellschaft, über das Gute, Wahre und Schöne – und über die ostdeutsche Kirche.
Den Abschluss der aktuellen Staffel des Podcasts «Aufwärts stolpern» bildet die Diskussion über das Buch «Resilienz» von Mirriam Preiss. Die Psychiaterin rät dazu, speziell in langfristig angelegten Beziehungen – sei es im Privaten oder im Geschäftlichen – auf Augenhöhe zu achten. Das Wichtigste am guten Zusammenarbeiten ist der Dialog auf Augenhöhe.
Eine der Schwächen der Kirche ist: Sie kann mit nichts aufhören. Warum das Beenden Menschen so schwer ist, beantwortet das Buch «Necessary Endings» von Henry Cloud. Was dabei hilft? Realistische Hoffnungslosigkeit.
Jesus war ein Landei, sagt der amerikanische Pfarrer Donnie Griggs in seinem Buch «Small Town Jesus». Er stemmt sich damit gegen den Trend, vor allem an die Städte zu denken, wenn es um die Zukunft von Kirche geht. Die Kirchgemeinde auf dem Land ist auch das Thema von «Rural Church Rescue» von Jon Sanders.
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