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Aus dem Leben
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Aus dem Leben

Author: SR

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Für SR 3 Saarlandwelle unterhält sich Uwe Jäger mit spannenden Gästen über alles, was direkt "Aus dem Leben" kommt. Das Besondere dabei ist, dass er Zeit für das Gespräch mit seinen Gästen hat und in die Tiefe gehen kann.
406 Episodes
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Cornelia Poletto sagt über sich selbst, dass sie Norddeutschland im Blut und Italien im Herzen hat. Seit mehr als 25 Jahren vereint sie als Köchin in den Küchen ihrer Restaurants die Klarheit des Nordens mit der Leichtigkeit Italiens. Ihre Liebe zu ihrer Heimat Hamburg und zur italienischen Küche verbindet sie jetzt auch in ihrem neuen Kochbuch "Moingiorno!". Neben mehr als 70 Rezepten gibt es in der Liebeserklärung an ihre beiden Heimaten auch viele persönliche Geschichten. 1971 in Hamburg geboren, wächst Cornelia Poletto nach der Trennung ihrer Eltern bei ihrer Mutter in der Nähe von Paderborn auf. Als Kind wollte sie Tierärztin und Nonne werden, besucht dann aber nach dem Abitur zunächst eine Hotelfachschule in Bayern, bevor sie Köchin wird. Ihre Ausbildung macht sie bei Heinz Winkler, damals einem der bekanntesten Drei-Sterne-Köche in Deutschland. Als einzige Auszubildende unter 27 Köchen lernt sie dabei nicht nur die Sterneküche kennen, sondern vor allem auch, sich durchzusetzen. Zurück in Hamburg eröffnet Cornelia Poletto mit 29 Jahren gemeinsam mit ihrem damaligen Mann Remigio ihr erstes eigenes Restaurant "Poletto" und erkocht sich mit ihrer italienischen Küche schnell einen Michelin-Stern. Wenig später kommt ihre Tochter zur Welt. Hochschwanger kocht sie am Abend vor der Geburt noch Pasta für ihre Familie und steht eine Woche später schon wieder in der Küche ihres Restaurants, um für ihre Gäste zu kochen. Cornelia Poletto gelingt es, ihren Alltag als Mutter mit ihrem Beruf als Sterneköchin zu vereinbaren. Später verzichtet sie bewusst auf ihren Michelin-Stern, um wieder freier kochen zu können. Bis heute führt Cornelia Poletto ein eigenes Restaurant, betreibt unter anderem eine Kochschule und veranstaltet eine Dinnershow. Außerdem steht sie immer wieder für Kochsendungen vor der Kamera, beispielsweise für "Die Küchenschlacht". Ihre erste eigene Kochsendung, "Polettos Kochschule", war neben dem NDR auch im SR-Fernsehen zu sehen. Später war sie auch bei "Lanz kocht" oder "The Taste" dabei. Auch nach über 30 Jahren macht Cornelia Poletto das Kochen noch immer glücklich. In SR 3 "Aus dem Leben" macht sie gemeinsam mit Gastgeber Uwe Jäger eine kulinarische Reise von Hamburg nach Palermo und erzählt persönlich von ihrem Weg zur Spitzenköchin. Außerdem erklärt sie, warum italienisches Essen nicht nur gut schmeckt, sondern auch gute Laune macht, und mit welchem Essen sie jeden rumkriegt.
mit Max Moor

mit Max Moor

2026-10-0650:43

Max Moor hat 17 Jahre lang das ARD-Kulturmagazin "ttt - titel, thesen, temperamente" moderiert. Jetzt hat der Moderator, Schauspieler und Sänger seinen ersten Roman geschrieben: "Schwestern. Trotz allem". Darin erzählt er die Geschichte der drei Schwestern Gerti, Rudi und Hansi, die als Kinder nach dem Krieg voneinander getrennt werden und doch ein Leben lang nie ganz voneinander loslassen. Die Idee zu dem Roman lieferte die Familiengeschichte seiner Frau. Daraus entstand ein Roman über weibliche Selbstbehauptung in einer Zeit, in der es dafür noch kein Wort gab. Max Moor wurde 1958 in Zürich geboren, wo er nach der Schule die Zürcher Schauspielakademie besuchte. Nachdem er zunächst als Schauspieler gearbeitet hat, moderierte er ab Anfang der 90er-Jahre verschiedene Fernsehsendungen, darunter das Medienmagazin "Canale Grande" auf VOX und "Bauer sucht Kultur" für den RBB. Zuletzt stand er viele Jahre für das ARD-Kulturmagazin "ttt - titel, thesen, temperamente" vor der Kamera. Vor seinem ersten Roman "Schwestern. Trotz allem" hat Max Moor bereits mehrere Bestseller geschrieben, unter anderem "Was wir nicht haben, brauchen Sie nicht". Darin erzählt er von seinem Leben auf dem Land in Brandenburg. Fast 15 Jahre lang hat er gemeinsam mit seiner Frau einen Bauernhof mit mehr als 150 Wasserbüffeln und Galloway-Rindern betrieben. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich Max Moor mit Gastgeber Uwe Jäger darüber, wie aus der Familiengeschichte seiner Frau sein erster Roman entstand. Außerdem verrät Max Moor, wie er Landwirt in Brandenburg wurde und warum er bis heute gerne auf dem Land lebt.
Bis Mitte der 1950er-Jahre war in vielen saarländischen Kinos vor dem eigentlichen Hauptfilm eine saarländische Wochenschau zu sehen. Gezeigt wurden kurze Filme über die Politik im damals teilautonomen Saarland unter Ministerpräsident Johannes Hoffmann, über die Rückkehr der letzten Kriegsheimkehrer aus Russland bis hin zu Besuchen von Filmstars wie Hans Albers oder Fußballspielen des 1. FC Saarbrücken. Doch unabhängig des jeweiligen Themas diente die Wochenschau stets als Sprachrohr der saarländischen Regierung auf ihrem Weg zur Anerkennung als autonomer Saarstaat und zur Förderung dessen europäischen Integration. Heute befindet sich ein Teil der Filme, die damals mithilfe der französischen Produktionsfirma Gaumont-Actualités für die Vorführung in den saarländischen Kinos produziert wurden, digitalisiert im Archiv des Saarländischen Rundfunks. Dieses Archivmaterial sowie vereinzelte Produktionsunterlagen im Saarländischen Landesarchiv hat der Historiker und Referent bei der Union Stiftung, Dr. Oliver Siebisch, erstmals umfassend wissenschaftlich untersucht. Daraus ist sein Buch "Die saarländische Kinowochenschau. Ein Medium der Regierung des Saarlandes 1949–1956" entstanden. Als Historiker und Referent der Union Stiftung beschäftigt sich Oliver Siebisch unter anderem mit erinnerungskulturellen und identitätsstiftenden Themen des Saarlandes. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich der Historiker mit Gastgeber Uwe Jäger über die Besonderheiten der saarländischen Kinowochenschau und darüber, warum sie für ihn ein "einzigartiges Bewegtbildgedächtnis des teilautonomen Saarstaates" ist.
mit Marianne Koch

mit Marianne Koch

2026-09-1658:38

Mut, Zuversicht und Selbstvertrauen zeichnen Marianne Koch bis heute aus. Am. 19 August 2026 ist die erfolgreiche Schauspielerin, leidenschaftliche Internistin, gefragte Medizinjournalistin und Buchautorin 95 Jahre geworden. In ihrem Buch "Mutig sein!" blickt sie auf ihr abenteuerliches Leben zurück. Ein Leben, das von vielen Zufällen, aber auch von ihrem Wunsch geprägt ist, Ärztin zu werden. 1931 im Süden Münchens geboren, wächst Marianne Koch in der Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs auf. Keine einfache Zeit. Doch dank der Zuversicht ihrer Mutter erlebt Marianne Koch gemeinsam mit ihrem kleinen Bruder eine gute Kindheit. Bereits mit 17 Jahren macht sie Abitur und erhält dank ihrer guten Noten ein Stipendium, mit dem sie Medizin studiert. Neben dem Studium jobbt sie bei den Bavaria Filmstudios. Dort wird sie 1950 per Zufall für den Film "Der Mann, der zweimal leben wollte" entdeckt. Als der Film im Kino läuft, sitzt Marianne Koch wieder im Hörsaal und büffelt Anatomie und Biochemie. Doch es folgen schnell weitere Rollenangebote, auch für größere Rollen. Als die sich nicht mehr mit ihrem Medizinstudium verbinden lassen, legt sie an der Uni eine kleine Pause ein. Daraus werden 20 Jahre und eine Filmkarriere, die sie bis nach Hollywood führt. Neben großen Stars der damaligen Zeit, wie Curt Jürgens in "Des Teufels General" gelingt ihr neben Clint Eastwood in dem Italo-Western "Für eine Handvoll Dollar" von Regisseur Sergio Leone ein Welterfolg. Neben ihrer Arbeit beim Film trifft Marianne Koch in Hollywood als erwachsene Frau mit Anfang 30 zum ersten Mal bewusst ihren leiblichen Vater Rudolf Schindler. Ein weltweit renommierter Gastroenterologe, der 1934 vor den Nazis in die USA emigriert war. Auch Marianne Koch kehrt trotz ihrer erfolgreichen Filmkarriere Anfang der 70ziger Jahre zur Medizin zurück und beendet ihr Studium. Nach der Arbeit als Internistin in einer Klinik, eröffnet sie mit drei Kollegen eine Praxis am Münchner Ostbahnhof. Der Kontakt zu ihren Patienten war ihr dabei immer wichtig. Umso schwerer fällt es ihr, als sie mit 68 ihre Praxis unfreiwillig aufgeben muss. Doch Marianne Koch findet einen Weg auch ohne eigene Praxis, Ärztin zu bleiben. Sie schreibt Medizinbücher, wie "Mein Gesundheitsbuch" und übernimmt für 25 Jahre die Moderation der Sendung "Gesundheitsgespräch" beim Bayerischen Rundfunk. Neben ihrer Arbeit als Ärztin war sie viele Jahre weiter im Fernsehen zu sehen. Unter anderem in der Rateshow "Was bin ich?" mit Robert Lembke und der Talkshow "3 nach 9". In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich Marianne Koch mit Gastgeber Uwe Jäger über ihr abenteuerliches Leben und wie man mit Verstand altern kann. Außerdem verrät sie, warum sie dem Nebel in Saarbrücken ihr privates Glück verdankt und wieso sie auch mit 95 noch Freude daran hat, immer wieder Neues auszuprobieren.
Nele Neuhaus ist eine der erfolgreichsten und beliebtesten Krimiautorinnen Deutschlands. Ihre Taunuskrimis wurden weltweit millionenfach verkauft und mehrfach verfilmt. "Alles wird Asche" ist bereits der 12. Fall für ihr Ermittlerduo Pia Sander und Oliver von Bodenstein und ist direkt wieder auf Platz 1 der Bestsellerlisten gelandet. Ihr neuer Taunuskrimi spielt in der KI-Branche im Umkreis eines tödlich verunglückten Tech-Milliardärs, der einen bahnbrechenden KI-Chatbot entwickelt hat. Die Bestsellerautorin ist bekannt dafür, in ihren Krimis immer wieder aktuelle Themen aufzugreifen. Schon als Kind hat Nele Neuhaus angefangen mit Füller in Schulhefte Geschichten zu schreiben. Teilweise im Auftrag ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler. Oft waren das Pferdegeschichten. Die schreibt die Pferdeliebhaberin neben ihren Taunuskrimis bis heute sehr erfolgreich für Jugendliche. Ihr Weg zur Bestsellerautorin klingt selbst wie die Geschichte eines Romans. Neben der Arbeit in der Fleischfabrik ihres damaligen Mannes und der Versorgung der gemeinsamen Pferde, schreibt sie ihren ersten Roman "Unter Haien", der unter Investmentbankern in New York spielt. Als sie dafür keinen Verlag findet, druckt sie das Buch selbst. Die erste Auflage von 500 Exemplaren bezahlt sie mit Geld von ihrem Sparbuch, krempelt die Ärmel hoch, klappert Buchhandlungen ab, organisiert selbst ihre erste Lesung und verkauft ihren Roman neben der Arbeit an der Kasse in der Metzgerei ihres Ex-Manns. Durch ihre Entschlossenheit verkauft sie im Selbstverlag 45.000 Bücher. Das Geld investiert sie immer wieder in den Druck ihres nächsten Buchs. Irgendwann meldet sich aufgrund ihres Erfolges doch ein Verlag, und ihre Erfolgsgeschichte dauert bis heute an. Inzwischen wurden auch alle ihre bisherigen Taunuskrimis erfolgreich verfilmt, unter anderem für das ZDF. Aus ihrem großen Erfolg "Schneewittchen muss sterben" wurde eine K-Drama-Serie in Südkorea, wo ihre Kriminalgeschichten ebenfalls sehr erfolgreich sind. Ihr Taunuskrimi "Monster" ist demnächst als sechsteilige Miniserie in Deutschland zu sehen. Darin steht Nele Neuhaus als Apothekerin mit ihrer ersten Sprechrolle auch selbst vor der Kamera. 1967 in Münster geboren, wächst Nele Neuhaus zunächst in Paderborn auf, bevor sie ab ihrem 11. Lebensjahr mit ihrer Familie im Taunus lebt, der bis heute ihr Zuhause ist. In ihrem Leben hatte Nele Neuhaus immer wieder mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Unter anderem hat sie vor einigen Jahren eine neue Herzklappe bekommen und hatte mit starke Wirbelsäulenprobleme zu kämpfen. Doch sie lässt sich von den gesundheitlichen Rückschlägen nicht unterkriegen. Dabei hat ihr auch immer wieder das Schreiben geholfen. In SR 3 "Aus dem Leben" unterhält sich Nele Neuhaus mit Gastgeber Uwe Jäger über ihren neuen Taunuskrimi, ihren außergewöhnlichen Weg zur Bestsellerautorin und darüber, wie sie sich trotz vieler Rückschläge nicht hat entmutigen lassen.
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