Was für ein tolles Lauf-Wochenende in München! Ralf und Philipp liefen gemeinsam mit Felix und Marvin als BESTZEIT-Podcast-Staffel beim München-Marathon. Sie erzählen von der großartigen Stimmung entlang der Strecke und davon, was diesen Lauf für sie so besonders gemacht hat. Ralf berichtet außerdem von seiner schwierigen Vorbereitung mit Achillessehnenproblemen, dementsprechend wenig Laufkilometern und seinem alternativen Ansatz mit Radfahren, Krafttraining und Atemübungen. Außerdem blicken Philipp und Ralf auf zwei weitere große Sportereignisse des vergangenen Wochenendes: die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii und den Chicago-Marathon inklusive aller Highlights, Dramen und Überraschungen.
Im August stand Katharina Saathoff bei den Europameisterschaften in Birmingham zum ersten Mal am Start einer internationalen Meisterschaft, wurde 32. im Marathon und belegte Platz 5 mit dem Frauenteam. Am kommenden Sonntag steht mit dem München-Marathon schon die nächste große Herausforderung an: Saathoff geht als Mitfavoritin ins Rennen. Im Podcast spricht sie über ihren Weg in die deutsche Spitze und darüber, wie sie drei große Bereiche unter einen Hut bringt: den Leistungssport, ihr Studium und ihre Arbeit für Special Olympics. Wie gelingt das Training zwischen Vorlesungen und Arbeit und was wenn Trainingslager anstehen, weil man überraschend für die Nationalmannschaft nominiert wird. Sie erzählt Ralf und Philipp über ihre herausfordernde Vorbereitung auf Birmingham aufgrund eines Kreuzbandanrisses, den sie sich beim DM-Marathon in Hannover zugezogen hat. Die drei sprechen über das große Erlebnis Europameisterschaft, ihren Eindruck der herausfordernden Strecke und über Emotionen im Sport. Es geht um ihren nächsten Marathonstart am Sonntag, die Freude am Laufen und die Dankbarkeit Träume leben zu können.
Was war das wieder für ein Wahnsinns-Marathon-Sonntag in Berlin: Großes Drama, starke Leistungen und mitten drin: Anna Langerwisch! Sie pulverisierte beim BMW Berlin-Marathon in ihrem erst dritten Rennen über die 42,195km ihre persönliche Bestzeit auf 2:27:31h und kam als beste deutsche Läuferin ins Ziel. In der neuen Folge erzählt sie, wie sich dieser besondere Lauf angefühlt hat – von den Erwartungen vor dem Start bis zu den entscheidenden Momenten auf der Strecke. Ralf und Philipp sprechen mir der Polizistin über ihre ungewöhnliche Karriere, den späten und eher zufälligen Einstieg ins Laufen, über Training, Renntaktik und den Umgang mit Druck: Wie bereitet man sich auf einen Marathon vor, und was geht einem durch den Kopf, wenn plötzlich alles zusammenkommt? Ein Gespräch über Ausdauer, Vertrauen in den eigenen Weg und einen starken Auftritt in der eigenen Stadt.
Er gehört vielleicht zu den unbekanntesten erfolgreichen deutschen Leichtathleten: der Geher Leo Köpp. Neben seiner erfolgreichen Sportkarriere ist er außerdem Doktorand der Rechtswissenschaften und ein leidenschaftlicher Kämpfer für Athlet*innenrechte und Mitbestimmung. Er ist aktiv im Präsidium der Athletenvertretung "Athleten Deutschland e.V." und in der Athletenkommission des DOSB. Ralf und Philipp sprechen mit ihm über seine Zeit als Leistungssportler in Berlin und seine Erfahrungen mit den Trainingsbedingungen vor Ort für Spitzensport. Es geht um die Frage, was es braucht, damit Athletinnen und Athleten im Sport wirklich gehört werden, um ihre Bedürfnisse adressieren zu können. Natürlich geht es auch um seinen Start bei den Europameisterschaften in Birmingham und die damit verbundene Enttäuschung, als er auf Medaillenkurs liegend disqualifiziert wurde. Thematischer Schwerpunkt der Folge ist aber die bevorstehende Entscheidung über die ausrichtende Region/Stadt in Deutschland für eine Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele. Neben Berlin und München geht die Region Köln Rhein-Ruhr ins Rennen und am kommenden Wochenende kommt es hier zur Entscheidung. Leo schildert seine Vision für ein erfolgreiches Konzept von Olympischen und Paralympischen Spielen in Deutschland und spricht über Hürden, Anspruch und was es in seinen Augen braucht für ein modernes Austragungskonzept in Deutschland. (Die Folge wurde am 16.9.2026 aufgezeichnet, vor der Berlin-Wahl.)
Sie ist die Queen des deutschen Hindernislaufs und nach einer extrem erfolgreichen Saison 2026 einmal mehr zu Gast im BESTZEIT Podcast: Gesa Krause! Zum dritten Mal Europameisterin über 3.000m Hindernis, deutsche Meisterin sogar zum siebten Mal, gewann einmal mehr das Istaf in Berlin und lief Bestzeiten über 1.500m (4:04.28min), 3.000m (8:45.34min), 5km auf der Straße (15:22min) und im Halbmarathon (1:08:59h). Ralf & Philipp sprechen dann ausführlich mit Gesa über ihre Saison und die Zeit direkt nach den großen Meisterschaften. Sie beschreibt, dass sie nach einer sehr erfolgreichen Saison bewusst erst zu Hause geblieben ist, bevor sie in den Urlaub fährt, weil sie nach einem Höhepunkt oft erst einmal erschöpft und leer ist. Wir sprechen darüber, wie sich dieser mentale Blues anfühlt und wie wichtig es für sie geworden ist, dafür mehr Zeit einzuplanen. Es geht außerdem um ihren Weg zwischen Bahn und Marathon. Die drei sprechen über ihren Marathonversuch in Valencia, darüber, warum es damals nicht wie erhofft lief, und wie sie daraus ihre weitere Planung für die nächsten Jahre abgeleitet hat. Sie erklärt, dass für sie weiterhin die 3000 Meter Hindernis im Mittelpunkt stehen und dass sie realistisch auf die nächsten Olympischen Spiele blickt. Ein großes Thema ist auch ihr Training mit Wolfgang Heinig und die lange gemeinsame Zusammenarbeit. Sie sprechen darüber, wie sich das Verhältnis über fast 20 Jahre entwickelt hat, wie sie heute viel mehr mitredet, und wie wichtig Vertrauen, Kommunikation und gegenseitiger Respekt geworden sind. Gesa beschreibt auch, wie sie ihr Training zwischen Frankfurt, Dillenburg und ihren Trainingslagern organisiert. Weil es eine wahre Mammutfolge geworden ist geht es auch noch ganz allgemein um die Sichtbarkeit der Leichtathletik und über neue Formate wie die Ultimate Championships. Das Trio spricht darüber wie viel Veränderung einer Sportart gut tut und was potentiell die DNA aushöhlt, darüber dass der Leichtathletik mehr Sichtbarkeit, sowie soziale Medien helfen und gute Übertragungen für die Zukunft wichtig bleiben.