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Box Office Inside
Box Office Inside
Author: Chris Schinke und Florian Koch
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© Chris Schinke und Florian Koch
Description
Box Office Inside - eine Show über Filmbusiness, Kino- und Serienkultur. Die Kultur- und Filmjournalisten Chris Schinke und Florian Koch beleuchten in diesem Podcast im Wochentakt den deutschen und internationalen Kinomarkt. Im Zentrum stehen in Box Office Inside Zahlen, Trends und Geschichten rund um das Kino- und Streaming-Geschehen. Das Format verbindet Markt- und Branchenanalyse mit kultureller Betrachtung, Kritik und einem Funken Glamour.
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Box Office Inside blickt auf eine Woche, in der bei der Berlinale erneut weniger die Filme als politische Debatten die Schlagzeilen bestimmten. Chris Schinke und Florian Koch sprechen über die Kontroversen rund um Gaza, den Vorwurf der Zensur, das Spannungsfeld zwischen Kunst und politischer Erwartung sowie die Frage, wie sehr das dem Profil des Festivals und der internationalen Wahrnehmung schadet. Gleichzeitig würdigen sie die künstlerischen Lichtblicke und Preisträger, darunter ein starker Auftritt des deutschen Films mit einem Goldenen Bären und Auszeichnungen für Sandra Hüller, und geben ein Update zum European Film Market mit ersten Deals und später sichtbaren „Spätfolgen“ wie dem BAFTA-Überraschungssieger. Im Awards-Block analysieren die beiden die BAFTAs als Oscar-Barometer: Paul Thomas Andersons The Battle of the Other räumt groß ab, während Marty Supreme trotz vieler Nominierungen leer ausgeht, außerdem gewinnen Sinners und Netflix’ Frankenstein wichtige Craft-Preise. In der Branchenrubrik geht es um den Übernahmepoker um Warner zwischen Netflix und Paramount inklusive politischer Nebengeräusche sowie um eine virale KI-Debatte, ausgelöst durch ein täuschend echtes Clip-Video mit Brad Pitt und Tom Cruise, das Fragen nach Consent, Copyright und Zukunft der Kreativarbeit aufwirft. Zum Schluss folgen die Box-Office-Zahlen: Deutschland überrascht mit einem sehr starken Februar und einem breiten Programm, während die USA weiter eine schwächere Phase erleben. Außerdem: kurze Starts und Tipps der Woche – von HBOs erstem deutschen Original Banksters über den Kinostart von Marty Supreme bis zu Jim Jarmuschs Father Mother Sister Brother und einer Elvis-Doku von Baz Luhrmann.
In der neuen Folge von Box Office Inside diskutieren Chris Schinke und Florian Koch zentrale Entwicklungen aus Kino-, Streaming- und Branchenpolitik. Im Fokus steht der Durchbruch bei der Reform der deutschen Filmförderung: Union und SPD haben sich auf einen Investitionspakt geeinigt, der Streamingdienste und Sender künftig verpflichtet, mindestens acht Prozent ihres Nettoumsatzes in europäische Produktionen zu investieren. Die staatliche Förderung soll dauerhaft auf 250 Millionen Euro steigen – ein Signal der Stabilisierung, das jedoch auch Kritik auslöst, etwa mit Blick auf steigende Abo-Preise und mögliche Marktverzerrungen.Außerdem Thema: der überraschend frühe CEO-Wechsel bei Disney. Bob Iger übergibt an Josh D’Amaro, einen Manager aus dem lukrativen Theme-Park-Geschäft – ein Schritt, der auf eine eher konservative, IP-getriebene Zukunft des Konzerns hindeutet.Im Streaming-Segment sprechen die Hosts über die Netflix-Serie Unfamiliar, die visuell überzeugt, inhaltlich aber Tiefe vermissen lässt, sowie über den internationalen Hype um die queere Eishockey-Serie Heated Rivalry. Auch neue Impulse bei Disney (Muppets-Comeback) und Amazon Prime (Bastian Pastewka in Fabian und die mörderische Hochzeit) werden eingeordnet.Beim Box Office sorgt der Super Bowl in den USA für niedrige Zahlen, während Deutschland stark performt: The Housemaid, Extrawurst und mehrere Familientitel halten das Kino auf Kurs. Ein Ausblick gilt der kontroversen Neuverfilmung von Wuthering Heights, die kurz vor Valentinstag für Diskussionen sorgen dürfte.
Chris und Florian sprechen diese Woche über drei große Themen: den überraschenden Kino-Impact der Amazon-Doku „Melania“, den aktuellen Arbeitskampf deutscher Synchronsprecher gegen Netflix sowie ein Update zur drohenden Schließung des Mathässer Filmpalasts in München.Im Fokus steht zuerst „Melania“: Während vorab viele Medien von leeren Sälen ausgingen, liefert das US-Boxoffice ein anderes Bild. Der Film startet deutlich über den Erwartungen und performt besonders stark in Märkten jenseits der liberalen Küstenstädte. Chris berichtet außerdem von einer unerwartet gut besuchten Vorstellung in München und ordnet die Zielgruppe ein. Regisseur Bratt Ratner macht derweil Negativschlagzeilen im Fall von Jeffrey Epstein.Dann geht es noch um den Streit zwischen Netflix und Synchronsprecher:innen. Anlass ist eine KI-Klausel in neuen Verträgen, die Stimmaufnahmen fürs Training von KI-Systemen nutzbar machen könnte. Die beiden diskutieren, was das für die Branche, die Vergütung und die Zukunft der Synchronisation in Deutschland bedeutet.Beim Boxoffice-Check analysiert Florian die US-Charts inklusive Horror-Erfolg „Send Help“, dem überraschenden Indie-Phänomen „Iron Lung“ aus der YouTube-/Gaming-Community und der Rolle von „Melania“ als ungewöhnlich starkem Doku-Titel. In Deutschland dominieren „The Housemaid“ (kurz vor der Million), „Extrawurst“ (Ticket-Millionär), „Avatar: Fire and Ash“, „Woodwalkers 2“ und „Die drei ???“. Außerdem Thema: der Aufsteiger „Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke“ als potenzieller Langläufer.Zum Schluss blicken die beiden auf die Neustarts der Woche, darunter „Return to Silent Hill“, „No Other Choice“ von Park Chan-wook und die Zweig-Verfilmung „Ungeduld des Herzens“ – plus Prognosen für die Top 3 der kommenden Woche.
In der neuen Folge von Box Office Inside diskutieren Chris Schinke und Florian Koch ein Thema, das die Kinobranche aufschreckt: Der mögliche Abriss des Münchner Mathäser Filmpalasts, des größten Kinos Deutschlands – nicht aus wirtschaftlicher Not, sondern aufgrund eines Immobilienprojekts. Was steht hier wirklich auf dem Spiel? Und warum reagiert die Politik bislang so zögerlich?Außerdem analysieren wir die Oscarnominierungen 2026: Überraschungen, politische Signale, die neue Internationalität der Academy und die Frage, warum Filme wie Sinners und One Battle After Another das Rennen plötzlich wieder öffnen. Wir sprechen über Gewinner, Verlierer, junge Stars, Streamingdienste und den Bedeutungswandel der Oscars.Im Box-Office-Teil blicken wir auf ein extremes US-Wochenende, geprägt von Winterstürmen und massiven Kinoausfällen – mit überraschend stabilen Ergebnissen für Mercy und dem Milliardenkurs für Avatar: Fire and Ash. In Deutschland hingegen meldet das Kino sich eindrucksvoll zurück: starke Zahlen für The Housemaid, Die Extrawurst, Die drei Fragezeichen – Toteninsel und ein insgesamt bemerkenswertes Wochenende für deutsche Filme.Zum Abschluss werfen wir einen Blick auf Streaming-Neustarts (The Beauty, Bridgerton, The Wrecking Crew), empfehlen einen oscarnominierten Dokumentarfilm bei Arte und diskutieren die wichtigsten Kinostarts der kommenden Woche – inklusive Prognose fürs nächste Box-Office-Rennen.
In der neuen Folge Box Office Inside sprechen Chris Schinke und Florian Koch über zwei Pole der Branche: den großen Streaming-Hit und das große Festival.Zum Auftakt geht es um „The Rip“, den aktuellen Netflix-Überraschungserfolg mit Ben Affleck und Matt Damon. Warum zieht der Crime-Thriller so stark, was steckt hinter dem riesigen PR-Drumherum (inklusive Podcast-Auftritt), und was bedeutet der viel diskutierte Satz, dass Filme heute „in den ersten fünf Minuten catchen“ müssen? Außerdem schauen wir auf den spannenden Aspekt möglicher Erfolgsbeteiligungen – und darauf, ob Netflix hier tatsächlich neue Anreize für Crews und Kreative setzt.Im Schwerpunkt folgt der Blick nach Berlin: Programm und Wettbewerb der Berlinale. Wie positioniert sich das Festival weiter unter Direktorin Tricia Tuttle?Welche Rolle spielen Arthouse, Glamour und Markt – und was sagt das Line-up über den internationalen Anspruch aus? Diskutiert werden auch die politischen Reibungsflächen, mögliche Angriffsflächen in Zeiten knapper Kassen und die Frage, wie gut die Balance zwischen Filmkunst und Strahlkraft gelingt.Zum Schluss wie immer: Box-Office-Update. In den USA sorgt das MLK-Weekend für Bewegung, in Deutschland gibt es eine Wachablösung nach Ticketzahlen – mit „Extrawurst“ an der Spitze, starken Starts für „Housemaid“ und Checker Tobi, neuen Prognosen für „Die drei ??? – Toteninsel“, plus ein Ausblick auf kommende Releases von „Mercy“ bis „The Voice of Hind Rajab“.
HBO Max ist in Deutschland gestartet – und wir machen den Reality-Check. Chris Schinke und Florian Koch nehmen den neuen Streamingdienst im Hands-on unter die Lupe: Wie intuitiv ist die Oberfläche, wie gut sind Bildqualität und Empfehlungen, welche Pakete und Preismodelle sind wirklich sinnvoll – und vor allem: Welche Serien, Filme und Klassiker fehlen (noch) im Katalog? Von „The Pit“ bis „Industry“, von Franchise-Wucht bis zu überraschenden Lücken bei älteren HBO-Perlen diskutieren wir, was der Launch für den deutschen Markt bedeutet.Außerdem blicken wir auf die Golden Globes: Wer hat gewonnen, wer verloren – und was heißt das fürs Oscar-Rennen? Wir sprechen über die nachlassende Bedeutung der Globes, über überraschende Signale Richtung Academy Awards und darüber, wie international der Blick der Globes im Vergleich zu anderen Branchenpreisen noch ist.Im zweiten Teil wird’s sehr deutsch: Wir nehmen das „Wetter-Narrativ“ in der hiesigen Branchenberichterstattung auseinander. Warum wird bei schwachen Wochenenden so reflexhaft das Klima bemüht – und was erklären Markenstärke, Ticketpreise, Release-Timing und fehlende Dringlichkeit womöglich besser? Als Gegenbeispiel schauen wir auf Filme, die trotz vermeintlicher Wetterlage funktionieren.Zum Schluss geht’s wie immer ins Box Office: Deutschland und USA im Überblick – inklusive Ausblick auf die Starts der kommenden Woche und unsere Wette, wer den Spitzenplatz holt (mit dabei: „Extrawurst“, „The Housemaid“ und „28 Years Later: The Bone Temple“).Wenn euch die Folge gefällt, lasst uns eine Bewertung da, empfehlt uns weiter – und schreibt uns, was ihr an HBO Max vermisst oder welche Starts ihr diese Woche im Kino sehen wollt.
Chris Schinke und Florian Koch ziehen eine erste, noch vorläufige Bilanz des Kinojahres 2025 und schauen auf 2026 als mögliches „All-in-Jahr“ für Hollywood und die Kinos. Im Fokus stehen die stagnierenden Besucherzahlen in Deutschland, die wachsende Abhängigkeit von wenigen Großtiteln und die Frage, wie Kino als Event wieder attraktiver werden kann.Außerdem sprechen die beiden über Gerüchte rund um neuen Streikdrohungen in Hollywood, mögliche Übernahme-Szenarien im Markt und den anstehendenStart von HBO Max im deutschsprachigen Raum. Dazu gibt es einen Blick auf aktuelle Box-Office-Entwicklungen in den USA und Deutschland, inklusive Avatar 3, Zoomania 2, dem Überraschungserfolg „The Housemaid“ sowie den Problemen des Mid-Budget-Kinos. Zum Schluss folgt ein Ausblick auf die deutsche Kinowoche mit „Checker Tobi 3“ als großem Hoffnungsträger im Januar.
Chris Schinke und Florian Koch ziehen Bilanz zum Kinojahr 2025: Was waren die Highlights, was die Flops – und warum bleibt es für Arthouse-Titel trotz Lob oft so schwer? Dazu sprechen sie über den Feuilleton-Aufruhr um die ARD-Serie „Mozart/Mozart“ und ordnen die Marktmechanik dahinter ein.Im Kino dominiert „Avatar: Fire and Ash“ zum Jahresende (starker Deutschlandstart, verhaltenerer US-Start). Die beiden diskutieren „Staying Power“, Laufzeit, hohe Ticketpreise und den Wiederholungsfaktor. „Zoomania 2“ hält sich robust, während „Stromberg“ hinter den Erwartungen bleibt, „Wicked: Part Two“ weiter enttäuscht und selbst gefeierte Filme wie „Sentimental Value“ ihr Publikum nur mühsam finden. Überraschungs-Langläufer bleibt „Mäusejagd – Chaos unterm Weihnachtsbaum“.Auch der US-Markt kommt vor: mit den Angel Studios als Beispiel für zielgenaues Community-Marketing und dem Start von „The Housemaid“ als möglichem Hit.Zum Abschluss gibt’s persönliche Top-Listen 2025 (Kino und Serien) und den Ausblick auf 2026: u. a. „Super Mario Galaxy“, „Michael“, „Der Teufel trägt Prada 2“, The Mandalorian & Grogu“, „Toy Story 5“, „Minions 3“ und Nolans „Odyssee“ – plus die Frage, ob Blockbuster-Dichte und Kannibalisierung das Kinojahr erneut prägen werden.
Netflix greift nach Warner – und damit nach einem der größten Traditionsstudios Hollywoods. In dieser Folge ordnen Chris Schinke und Florian Koch ein, was der mögliche 83-Milliarden-Dollar-Deal wirtschaftlich, politisch und kulturhistorisch bedeutet. Was passiert mit Warner-Ikonen wie „Casablanca“, „Harry Potter“ oder „Dune“? Und wie fügt sich HBO unter dem Warner-Dach in die Streaming-Welt von Netflix ein?Außerdem geht es um den bevorstehenden Start von HBO Max in Deutschland, die unübersichtliche Lage zwischen WOW, Sky und neuen Exklusivdeals – und darum, warum ausgerechnet an einem „RIP Kino“-Wochenende Videospiel-Horror („Five Nights at Freddy’s 2“) und Disneys „Zoomania 2“ die Kinokassen retten, während „Wicked: Part Two“ überraschend schwach nachlässt und „Stromberg“ das Publikum mit einem deutlich bittereren Ton vor den Kopf stößt.Zum Schluss blickrn Chris und Florian auf die Streaming-Front: Noah Baumbachs glamourös-narzisstische Hollywood-Midlife-Krise „Jay Kelly“, neue Pumuckl-Folgen und das deutsche Knastdrama „Asbest 2“ – sowie auf den Doku-Hype um „Sean Combs: The Reckoning“ und die UFO/UAP-Doku „Age of Disclosure“.
Prestigefilme floppen, Serien und Filme mit Schundfaktor explodieren – was ist da gerade los im Kinojahr 2025? In dieser Folge sprechen Chris Schinke und Florian Koch über die düstere Herbstumfrage der Produktionsallianz und die Frage, ob der deutsche Filmstandort vor einem echten Strukturumbruch steht. Parallel dazu feiern „Stranger Things“ und Disney mit „Zoomania 2“ Rekorde, während viele hochgelobte Kinoprojekte an der Kasse versagen.Außerdem: Warum der neue „Stromberg“-Film überraschend klug in unsere Kulturkampf-Zeit passt, wieso Sean Combs’ Netflix-Doku mehr ist als nur Gossip-Futter ist, und weshalb der romantische Fantasy-Film „Eternity“ wie ein Gruß aus dem alten Hollywood wirkt. Zum Schluss wagen wir eine Prognose: Wird die Bestseller-Verfilmung „The Housemaid“ zum nächsten großen „Trash-mit-Hype“-Phänomen – und was bedeutet der aktuelle Schund-Boom für das Kinopublikum?
Warner steht vor einer möglichen Übernahme und erstmals wird offen über Investorengelder aus den Golfstaaten gesprochen. Wir analysieren, warum die Branche so zögerlich ist, welche politischen und moralischen Risiken mit katarischem Kapital verbunden sind und wie sich diese Entwicklungen auf Produktionen, Inhalte und den amerikanischen Arbeitsmarkt auswirken könnten.Außerdem im Fokus: die kontrovers diskutierte ARD-Doku „Being Jerome Boateng“. Wir beleuchten den medialen Umgang mit der Serie, die Vorwürfe der Vorverurteilung und fragen, ob hier ein moralischer Reflex die komplexe Biografie überlagert.Dazu stellen wir zwei Empfehlungen vor: das deutsche Episodenprojekt „I’m the Greatest“ auf Arte und ZDF sowie die fast unsichtbar gestartete Disney-Plus-Comedy „Habibi Baba Boom“. Für US-Comedyfans besprechen wir die neue HBO-Serie „The Chair Company“ und für Fans von großem Erzählkino die Netflix-Produktion "Train Dreams".Im Box Office Briefing dominiert „Wicked: For Good“ mit einem herausragenden Start, während Titel wie „The Running Man“ und „Predator: Badlands“ weiter einbrechen.
Wir diskutieren den rekordbrechenden "Michael"-Teaser (Michael Jackson) – Hype vs. Verantwortung. Außerdem: Uwe Bolls "Run" im Streaming – ein schonungslos erzählter Migrations-Thriller abseits des deutschen Förderkinos. Dazu unsere Eindrücke zur Netflix-Doku "Being Eddie" (Eddie Murphy) und zur Serie "The Beast in Me" (Claire Danes, Matthew Rhys). Im Box-Office-Briefing: "Now You See Me 3" schlägt "The Running Man", "Predator: Badlands" hält durch – und Pumuckl bleibt hierzulande stark. Ohne die weibliche Zielgruppe auf dem Schirm zu haben, kein Erfolg für Blockbuster. Wie die neuen Zielgruppen-Verhältnisse Hollywood und den Filmmarkt verändern.
In dieser Folge von Box Office Inside schauen Chris Schinke und Florian Koch auf zwei gegensätzliche Bewegungen: Während die Streamingdienste den November mit Prestige-Serien und Großproduktionen regelrecht zuschütten (u. a. Guillermo del Toros Frankenstein, Vince Gilligans neue Sci-Fi-Serie Pluribus, Staffel 2 von Maxton Hall und RTL+’ Die Nibelungen), herrscht im Kino eher Stoffmangel – umso bemerkenswerter, dass „Predator: Badlands“ in den USA ein starkes Box Office hinlegt, in Deutschland aber nur verhalten startet.Außerdem feiern die beiden den 70. Geburtstag von Roland Emmerich, sprechen über seine unterschätzte Rolle fürs deutsche Kino und darüber, warum seine Bilder (vom Weißen Haus bis zur Klimakatastrophe) bis heute im kollektiven Gedächtnis hängen bleiben. Im zweiten Teil geht es um die Frage: Wie werktreu müssen Literatur- und Klassikeradaptionen eigentlich sein? – angestoßen von del Toros Frankenstein, der beeindruckend aussieht, aber vielleicht zu sehr an Mary Shelley klebt.
In dieser Folge von Box Office Inside schauen Chris und Florian nach Halloween auf den deutschen und den US-Markt: das US-Kino bleibt im Oktober und Anfang November erstaunlich schwach. Selbst Titel wie „Springsteen: Deliver Me from Nowhere“ oder die Oscar-Hoffnung „Bugonia“ kommen nicht richtig in die Gänge. Hoffnung soll nun ein neues „Predator“-Kapitel und später „Zoomania 2“ bringen.Ganz anders Deutschland: Hier dominiert der heimische Film weiter die Charts. „Pumuckl und das große Missverständnis“ startet stark, „Die Schule der magischen Tiere 4“ marschiert Richtung 3 Mio. und auch „Amrum“ hält sich überragend. Deshalb wagen die beiden eine Vorschau auf 2026 – mit einer ganzen Reihe potenzieller Millionenkandidaten: Checker Tobi, Die drei ??? – Toteninsel, Extrawurst, Woodwalkers 2, Hape Kerkelings „Horst Schlämmer“-Comeback, ein neuer Eberhofer und als ganz dicker Fisch Bora Dagtekins „Der perfekte Urlaub“.Zum Schluss geht’s noch ins Streaming: Die Haftbefehl-Doku räumt bei Netflix ab, „House of Dynamite“ sorgt weiter für Diskussion – und Prime stellt sich mit „Maxton Hall“ Staffel 2 und kluger Wochentaktung für den November auf.
Chris Schinke und Florian Koch über eine Woche zwischen Deal-Gerüchten (Warner), Biopic-Müdigkeit und einem deutschen Kinowunder.Wir starten mit zwei Doku-Tipps: Netflix’ schonungslose „Haftbefehl“-Doku (Prod. u. a. Elyas M’Barek) und Ben Stillers Apple-Doku über seine Eltern Jerry Stiller & Anne Meara. Danach der große Industry-Block: Warner als Übernahmeziel – im Rennen u. a. Skydance/Paramount, spekulativ Netflix und Comcast; mögliche Folgen für Kataloge, TV-Assets und Jobs. Frische Wendung: Taylor Sheridan (‚Yellowstone‘) tendiert zu NBCU – Dämpfer fürs Ellison-Narrativ.US-Box Office: Überraschungssieg für einen Anime (Crunchyroll/Sony), „Black Phone 2“ solide, „Regretting You“ (Constantin) über Erwartung, Springsteen-Biopic „Deliver Me from Nowhere“ schwach.Deutschland boomt lokal: „Die Schule der magischen Tiere 4“ bleibt #1, „Amrum“ wächst, „Das Kanu des Manitu“ nähert sich 5 Mio., Roland-Kaiser-Event holt sechsstellige Zahlen. Vorausblick: „Pumuckl und das große Missverständnis“ dürfte groß starten.
Wir starten mit einem Nachruf auf Klaus Doldinger – Jazz- und Filmmusik-Legende („Das Boot“, „Tatort“) – und blicken dann tief in Apples Kino- & Streamingstrategie: von „F1“ als erstem echten Box-Office-Hit über den neuen Doku-Fünfteiler zu Scorsese bis zu Paul Greengrass’ Katastrophendrama „The Lost Bus“ mit Matthew McConaughey – samt Frage: warum nicht im Kino?Im US-Box Office hält die Horrorwelle an.„Black Phone 2“ eröffnet stark, während die Komödie „Good Fortune“ (Ansari/Rogen/Reeves) enttäuscht. „Tron: Ares“ stürzt weiter ab; „One Battle After Another“ bleibt respektabel, „After the Hunt“ mit Julia Roberts schwächelt. In Deutschland führen „Die Schule der magischen Tiere 4“, „Amrum“ (Akin) und Dauerläufer „Das Kanu des Manitu“.Ausblick: Kinostart „Deliver Me from Nowhere“ – das Bruce-Springsteen-Biopic mit Jeremy Allen White. Plus: Einordnung zu Apples F1-Rechten in den USA und was das für Premium-Content bedeutet.
In dieser Folge sprechen Chris Schinke und Florian Koch über die Schatten- und Sonnenseiten des Kinowochenendes: Wir würdigen die große Diane Keaton, diskutieren, warum vermeintlich sichere IP/Franchise-Banken scheitern können („Tron: Ares“), und ordnen den Serienhype um Ryan Murphys „Monster: Ed Gein Story“ ein. Außerdem: Ersteindruck zu Kathryn Bigelows „House of Dynamite“, US- & DE-Box-Office mit Überraschungen („Amrum“, „Schule der magischen Tiere 4“, „One Battle After Another“) sowie ein Blick auf A24s „The Smashing Machine“. Zum Schluss empfehlen wir die israelische Miniserie "Red Alert".
Ab wann gilt man eigentlich so richtig als Swifty? Am Megaerfolg der Sängerin und dem Release ihres neuen Albums „Showgirl“ kommt dieser Tage kaum jemand vorbei. Schon gar nicht die Kinowelt. Das einmalige Event „Taylor Swift: The Official Release Party of a Showgirl“ rockte am Wochenende Säle weltweit und hinterließ die Anhänger der Sängerin – ihre Swifties – enthusiastisch und verzückt. Außerdem sprechen wir über „One Battle After Another“ und „The Smashing Machine und „Tron: Ares“. Und kennt ihr schon die Schauspielerin Tilly Norwood?
In dieser Folge blicken Chris Schinke und Florian Koch auf den inoffiziellen Kick-off der Oscar-Season und ordnen die heißesten Kandidaten ein. Außerdem: Ein Update zum Fall Jimmy Kimmel (und warum „Canceln“ diesmal gecancelt wurde), zwei prominente Neustarts (The Smashing Machine, Momo) – plus ein Reality-TV-Abstecher und eine kurze Netflix-Doku-Review zu Charlie Sheen.
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