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Breitengrad
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Author: Bayerischer Rundfunk
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©2026 Bayerischer Rundfunk
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48°8' Nord - das ist der Breitengrad, auf dem München liegt. Für den Podcast "Breitengrad" gilt: kein Ort zu weit, kein Thema zu abgelegen, keine Reise zu beschwerlich. Von Tromsö bis Sydney, von Novosibirsk bis Bogota - die Korrespondenten des Bayerischen Rundfunks berichten aus der ganzen Welt. In halbstündigen Auslandsreportagen über fremde Kulturen und Länder - anregend, authentisch, anders.
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Die Casamance liegt im Süden Senegals. Die Region hat eine geografische Besonderheit, ein Erbe aus der Kolonialzeit: Sie ist durch das Land Gambia vom Rest Senegals abgetrennt.
Sie haben ein neues Afghanistan geschaffen, so viel ist klar. Das Land am Hindukusch ist im fünften Jahr der Herrschaft der Taliban deutlich vorangekommen auf dem Weg zu einem totalitären Gottesstaat.
Bei den in Frankreich am 15. und 22. März stattfindenden Kommunalwahlen könnten mehrere größere Städte in die Hände des Rassemblement national fallen. Denn die rechtsextreme Partei findet im Land immer mehr Anhänger.
Neuseeland und Australien gelten als klassische Auswanderer-Länder. Neu ist dagegen der Trend, dass Neuseeländer nach Australien auswandern - Tendenz stark steigend. Medien berichten von über 70 000 im Jahr 2025, ein Plus zum Vorjahr von acht Prozent.
US-Präsident Donald Trumps Militärtruppen haben kaum Caracas angegriffen und Venezuelas Machthaber Maduro und seine Frau entführt, da drohte er schon den lateinamerikanischen Nachbarn. "Kuba wird bald fallen"
Kairo ist eine der beeindruckendsten Weltstädte - Moloch und Zauber zugleich: Rund 25 Millionen Menschen leben in der Mega-City am Nil, die auf den ersten Eindruck vor allem von Verkehrswahnsinn, Hupkonzert und Smog geprägt zu sein scheint.
Heute kaum vorstellbar, aber im Urlaubsziel Südtirol explodierten vor rund 50 Jahren immer wieder Bomben. Deutschsprachige Südtiroler, die sich selbst als Freiheitskämpfer sahen, wollten so die Unabhängigkeit von Italien erreichen.
2026 ist neben dem slowakischen Trencin erneut eine nordische Stadt Europäische Kulturhauptstadt: Das finnische Oulu! In tausenden Veranstaltungen geht es unter anderem um das Glück der Finnen und die indigene Kultur der Sámi.
Bulgarien trat am 1. Januar 2026 der Eurozone bei. Dennoch ist das Land im Moment ein echtes Sorgenkind in der EU. Bulgarien ist das ärmste und das zweitkorrupteste Land der EU und es könnte wieder in die politische Instabilität abdriften.
Zwischen den Jahren 2021 und 2024 gab es schon ganze sieben Parlamentswahlen. Und nun ist wieder eine Regierung zurückgetreten, obwohl sie fast ein ganzes Jahr lang stabil war. Für bulgarische Verhältnisse ist das schon eine gewisse Zeit. Vor dem Regierungsrücktritt hatte es eine Massenprotestwelle gegeben. Viele Bürger sind gegen Korruption auf die Straße gegangen und gegen den Haushalt für das Jahr 2026, den ersten Haushalt in Euro. Die Bürger warfen der Regierung vor, viel Geld in korrupte staatliche Kassen umzuschichten und die Bürger mit höheren Steuern und Abgaben zu belasten. Jetzt ist die Regierung, die von der konservativen GERB-Partei angeführt wurde, also gestürzt. Doch das bulgarische System aus Machtverflechtungen und Korruption ist es noch lange nicht. In letzter Zeit hat Bulgariens mächtigster Oligarch, Deljan Peewski, zunehmend an Einfluss in der Politik gewonnen hat. Das hat die Wut der Demonstranten auf den Straßen besonders angefacht.
Trencin in der Slowakei wird 2026 Europäische Kulturhauptstadt - neben dem finnischen Oulu. Zum zweiten Mal darf eine slowakische Stadt diesen prestigeträchtigen Titel tragen.
Blickt man auf die Entwicklungen der letzten Jahrzehnte im Nahost-Konflikt, dann ist eigentlich nichts besser geworden. Palästinenser im Westjordanland leiden immer mehr unter der israelischen Besatzung: Dort sind Gewalt durch radikale Siedler, Militäreinsätze und Vertreibungen an der Tagesordnung. Im Gazastreifen versucht eine Bevölkerung nach über zwei Jahren Krieg zu überleben, ihre Zukunft ist völlig unklar. Bei den meisten Israelis ist das Sicherheitsgefühl nach dem Terror des 7. Oktober nachhaltig gestört. Und auf beiden Seiten gibt es nicht mehr viele Menschen, die an ein friedliches Zusammenleben glauben oder gar an eine Lösung des Konflikts. Aber es gibt diese Menschen. Es sind wenige, oft werden sie für naiv gehalten, belächelt oder angefeindet. Doch sie verbindet, dass sie der Überzeugung sind, dass ein Zusammenleben in der Region zwischen Palästinensern und Israelis nur gemeinsam möglich ist.Wir haben einige dieser Menschen getroffen und begleitet und nach den Gründen für Ihre Hoffnung gefragt. Warum können Sie überhaupt noch auf Frieden hoffen, nach all dem, was passiert ist? Und was treibt sie an? Eine unwahrscheinliche Geschichte über Menschen, die trotz allem an Frieden glauben.
Vor 15 Jahren begann in Tunesien ein Protest, der die Welt verändern sollte. Mit der Selbstverbrennung des Gemüsehändlers Mohamed Bouazizi in der Stadt Sidi Bouzid ging es los. Was folgte, waren der Sturz von Tunesiens Diktator Zine el-Abidine Ben Ali, sowie eine Reihe von anfänglich erfolgreichen Aufständen in der arabischen Welt. Der so genannte arabische Frühling hatte begonnen. Tunesien bescherte er eine der freiheitlichsten Verfassungen der arabischen Welt. Und heute? Was ist vom so genannten Frühling geblieben, dort, wo alles begann, in Tunesien? Sarah Mersch und Stefan Ehlert aus dem ARD-Studio Rabat sind auf Spurensuche gegangen.
In der irischen Kleinstadt Tuam wird gerade ein Massengrab ausgehoben. Forensiker vermuten in einem Abwassertank die Überreste von bis zu 800 Kindern. Sie starben im Mutter-Kind-Heim, das dort bis 1961 von Nonnen betrieben wurde.
Von der Klimakrise sind besonders betroffen Länder, die am wenigsten zur Erderwärmung beitragen - wie Malawi im Süden Afrikas.
Vor wenigen Tagen jährte sich zum 30zigsten Mal der Friedenvertrag von Dayton, mit dem der verheerende Krieg in Bosnien-Herzegowina beendet wurde.
Antonio Messina aus Enna in Sizilien war sechzehn Jahre alt, als ein Kirchenmann anfing, ihn zu missbrauchen. Jahre später hat Messina Anzeige erstattet, nachdem er vergeblich versucht hatte, innerkirchlich Gehör zu bekommen.
Am 8. Dezember jährt sich der Sturz der Assad-Diktatur zum ersten Mal. Die neuen Machthaber präsentieren sich selbstbewusst auf derWeltbühne, aber in Syrien selbst sind die Fortschritte nur langsam.
Die kleine Stadt Sutherland, mitten im trockenen Hochland Südafrikas, ist weltberühmt für ihren klaren Sternenhimmel. Hier treffen sich Wissenschaft und Tourismus:
Unsere Vorstellung von der Südsee ist oftmals geprägt von traumhaften Stränden, azur blauem Wasser, von üppiger Vegetation.
Der Gazastreifen der Landkarten und Erinnerungen sind verschwunden und wurden durch eine monochrome Landschaft aus Trümmern ersetzt, die sich flach und still über 180 Grad erstreckt, von Beit Hanoun im Norden auf der einen Seite bis zur Stadt Gaza.




Toller Bericht!