Seit 2. August 2026 musst du KI-generierte Inhalte kennzeichnen. Wer dich in Österreich dafür bestraft, weiß niemand. Auch nicht Kerstin Schatz, die an der Universität Wien genau dazu forscht.Kristof und Sebastian setzen ihr Wissen über die KI-Verordnung auf null und lassen sich das Ding von vorne erklären. Kerstin dreht den Spieß um und stellt uns beiden Prüfungsfragen aus dem Makleralltag. Unsere Trefferquote: Eher durchwachsen.Gültig, aber wer kontrolliert?Bis zu 7 Prozent vom weltweiten Jahresumsatz oder 35 Millionen Euro. Die Verordnung ist in Kraft, Teile davon in Geltung. Nur die österreichische Behörde, die das eintreibt, steht noch nicht fest. Deutschland hat sie. Was ist Rechtssicherheit wert, wenn du die Regel kennst, aber nicht den Schiedsrichter?Anbieter oder Betreiber?Der Chatbot auf deiner Website läuft über ChatGPT, gebaut hat ihn eine Agentur. Bist du jetzt Betreiber oder Anbieter? Kerstin sagt: Es kommt darauf an, wer nach außen auftritt. Von genau dieser Antwort hängen alle deine Pflichten ab. Wie sicher bist du dir bei deiner?Das QuizEin Satz aus ChatGPT im Exposé. Rechtschreibkorrektur für deinen eigenen Text. Eine Küche, nur heller gemacht. Virtuelles Homestaging. Die Mülldeponie hinterm Einfamilienhaus, wegretuschiert. Wo kippt es vom Bildbearbeiten ins Deepfake?Kennzeichnen ja, aber wie?Die Verordnung sagt dir, wann du kennzeichnen musst. Wie, sagt sie nicht. Keine Schriftgröße, keine Position, kein Maßstab dafür, was „offensichtlich KI“ heißt. Zu viel Kennzeichnung wird nicht sanktioniert, zu wenig schon. Landen wir beim 34. Cookie-Banner, nur mit KI-Stempel?Hochrisiko im BüroMitarbeiterliste in ChatGPT, Frage: Wen kündigen? Hochrisiko. Bonitätsbewertung von Mietinteressenten: Hochrisiko. Dazu Schulungspflicht ohne definiertes Niveau, Informationspflicht gegenüber Betroffenen, Halluzinationen und daneben ganz normal das Haftungsrecht, das die KI-Verordnung nicht ersetzt. Musst du dein Social-Media-Team schulen, nur weil es Postings mit KI schleift?Part 2 folgt. Konkrete Anwendungsfälle und Fragen könnt ihr vorab gerne an uns schicken!Wichtig: Diese Folge ist ein allgemeiner Überblick, keine Rechtsberatung! Aufgenommen am 28. August 2026.Kapitel00:00 Wissen auf null!05:24 Was ist die KI-Verordnung? Strafen bis 7 Prozent10:15 Wer sanktioniert? Österreich weiß es noch nicht12:15 In Kraft vs. in Geltung: Was seit 2. August gilt15:00 Für wen gilt sie? Brussels-Effekt und EuGH-Tempo21:02 Anbieter oder Betreiber?24:29 Verbotene KI: Manipulation und Kategorisierung29:36 Hochrisiko: KI in HR, und was Software von KI trennt36:06 Quiz 1: Der eine Satz im Exposé41:56 Quiz 2: Rechtschreibkorrektur und redaktionelle Verantwortung43:49 Quiz 3: Küche, Mülltonne, Homestaging: Was ist ein Deepfake?51:38 Zu viel kennzeichnen wird nicht sanktioniert53:21 Chatbots und KI-Agenten56:14 Wie kennzeichnen?01:00:10 Bonität, Halluzinationen, Schulungspflicht01:04:57 Muss ich mein Social-Media-Team schulen?01:06:08 Exposé aus dem CRM: Anbieter und Betreiber zugleich01:10:07 DSGVO und EU AI Act? Geht das?01:15:06 Timeline bis 2028 und Ausblick auf Part 2
„Wenn du nicht groß denkst, wirst du auch nicht groß." Sascha Haimovici führt die IMMOcontract, den Immobilienmakler der Volksbank, mit über 200 Filialen im Rücken und einem Team von 21 bis 76. Sein Prinzip: Think Big, dann umsetzen, Steine später wegheben. Was in dieser Folge auffällt: Der Mann, der groß denkt, findet an der KI genau eines nervig. Dass man nicht mehr denken muss.Groß denken, früh scheitern?Voicebot für die Bewertung, Chatbot auf der Homepage, Bodycam-Besichtigungen zwei Tage nach dem ersten Lockdown. Vieles davon fünf Jahre vor dem Hype. Manches hat überlebt, manches nicht. Ist Think Big eine Strategie oder nur die Bereitschaft, öfter danebenzuliegen?Der Sascha, der immer Zeit hatWeil der Tag nicht länger wird, schult bei der IMMOcontract jetzt ein Avatar. Der hat Zeit, wenn du Zeit hast. Nur Wienerisch kann er noch nicht. Wie groß darf man denken, wenn die Stimme dann doch nicht passt?Wir dürfen noch denkenDie KI schlägt vor, der Mensch entscheidet, weil er haftet. Sascha nennt das die Vorschlagswelt und gibt ihr zwei Jahre. Wer denkt dann groß, wenn das Denken ausgelagert ist? Und was bleibt für Geschäftsführer übrig?Unterstützen oder ersetzenDie Tür ohne Makler hat sich nicht durchgesetzt, die Videobesichtigung schon. Der KI-Kalender, der Termine in Echtzeit umbaut, gefällt ihm. Wo kippt Unterstützung in Ersatz, und merkt man das rechtzeitig?Vom Hund zur ImmobilieWelcher Hund passt zu einem Siebenjährigen? ChatGPT fragt Dinge, an die kein Häkchenfilter denkt. Suchen wir Wohnungen bald genauso? Und wie ehrlich bleibt so eine Suche, wenn auf ChatGPT Werbung läuft?Groß denken, klein bleiben?Kernprozesse als Trainingsdaten frei Haus, dazu ein KI-Markt, den drei Konzerne dominieren. Sascha wünscht sich für die KI trotzdem gesundes Wachstum statt jeden Tag was Neues. Passt das zu Think Big, oder ist das der Widerspruch, den er selbst nicht auflöst?Fünf neue Leute im MonatWährend andere sparen, stellt Sascha ein. Jede Führungskraft soll Innovationsmanagerin sein, aber die Impulse kommen von oben. Geht Think Big nur mit einem, der treibt?Feedback und Fragen gern über LinkedIn und Instagram unter Bricks & Bots. Und wenn dir die Folge gefallen hat: Wir freuen uns über deine konstruktive Kritik und Bewertung!Kapitel01:39 Über 200 Volksbank-Filialen als Vertriebskanal03:37 Was nervt an KI? Denken, Schule, Jugend04:55 Team von 21 bis 76: Wo geht Potenzial verloren?06:55 Voicebot und Chatbot vor fünf Jahren08:17 Umsetzer statt Tester09:22 Corona 2020: Besichtigung mit Bodycam11:19 Videotelefonie ja, Tür ohne Makler nein13:57 Autokauf und Emotion17:55 PropTech-Hype vs. KI-Hype19:52 Der Avatar als Schulungstrainer23:07 Wienerisch: Wo der Avatar scheitert24:11 Automatisierung, Qualitätssiegel, Angst26:23 Unterstützen statt ersetzen: Terminator, Surrogates, Token30:13 Entscheidungen abgeben? Vorschlagswelt und Haftung33:45 KI-Kalender für Makler36:36 Privat: Auto als Investment, welcher Hund39:30 Hund gegen Immobilie: Suche im Gespräch statt Filter41:34 Werbung auf ChatGPT: Die Google-Parallele46:37 Kernprozesse als Trainingsdaten49:10 KI aus Europa, gemeinsam statt Verdrängung52:08 Tempo: vom Handy 1996 zu gesundem Wachstum56:31 Kinder, Schule, Social Media unter 1460:28 Innovationsmanagement und fünf Neue im Monat65:33 Schlusswort
Eine Agentur mit Legacy, ein Verlag mit Leitmedium-Anspruch, und dann kommt KI und wirft das Agentur-Game um. Iris Einwaller-Probst führt epmedia, das Cachalot Media House (Immobilien Magazin, immoflash, buildingTIMES) und das BELLEVUE Magazin in Hamburg. Wir wollten wissen: Was machst du mit so einem Setup, wenn Texte plötzlich vom Fließband kommen?Wo ist die KI in der Immobranche wirklich?Alle sagen, sie nutzen KI. Die meisten meinen: Text in ChatGPT reinschmeißen. Keine Prozesse, keine Regeln, dafür Schatten-KI mit Kundendaten im Gratis-Account. Iris erzählt, warum sie einen eigenen Online-Kurs gebaut hat, was ein Zwei-Tage-Workshop leistet und warum Kunden danach trotzdem wieder an der Hand genommen werden wollen.Ist das, was du letztes Jahr gebaut hast, heute schon outdated?Anfang des Jahres hat Iris gesagt, SaaS ist tot. Heute sieht sie das anders. Warum die Basics bleiben, wie oft sie ihre Kursvideos prüft und wieso im Training plötzlich die Hände hochgehen, wenn jemand Claude sagt.Wie schaut eine Redaktion aus, die KI nicht bekämpft?Ein selbstgebautes Redaktionssystem: Interview aufnehmen, ins System schicken, Transkript und Artikelentwurf im Wording des Redakteurs, Verteilung auf Plattform und Social Media vorbereitet. Iris' These: 80 Prozent aller Artikel sind ohnehin recycelte Presseaussendungen, KI gibt Redakteuren die Zeit für echte Recherche zurück. Sebastian erzählt von einem großen österreichischen Medium, in dem genau das Gegenteil passiert.Wer zahlt für Content, wenn nur noch Agenten lesen?Wenn dein KI-Assistent Newsletter vorsortiert und Websites für dich liest, sieht kein Mensch mehr die Banner. Iris' wilde These: Print und Out of Home werden wieder wichtiger. Kristof denkt Werbung Agent-zu-Agent weiter, Sebastian Pay-per-Request. Iris hält dagegen: Mit einem Nischenverlag verhandelt weder OpenAI noch Anthropic. Und wenn die Hosen einmal unten waren, kriegt man sie schwer wieder hoch.Kommt die Arbeitslosigkeit von 50 Prozent?Iris hat das Anfang des Jahres selbst prognostiziert und nimmt es zurück. Warum die Alterspyramide bremst und warum Österreich bei der Digitalisierung besser dasteht, als wir glauben.Kapitel00:00 Intro: Agentur mit Legacy trifft auf KI01:11 Iris Einwaller-Probst: epmedia, Cachalot, BELLEVUE und der Pottwal05:11 Wo ist die KI in der österreichischen Immobranche?08:08 Schatten-KI und Use Cases: Exposé, Website, Arbeitsumgebung10:02 Workshop als Inspirational Talk: das Missing Link danach11:30 Zwei-Tage-Workshop und Hilfe zur Selbsthilfe12:57 Pathfinder oder KMU-Budget: Wer kann sich das leisten?16:07 Prozesse kennen, aber nicht aufschreiben können18:09 Rabbit Hole KI: Basics für Unternehmer und die SaaS-Prediction20:28 Schnelllebigkeit: Ist das Gebaute schon outdated?23:32 Kursvideos monatlich prüfen, ChatGPT oder Claude?26:41 KI im Verlag: das selbstgebaute Redaktionssystem30:53 Weniger Redakteure, mehr Kanäle: Zeit für echte Recherche34:19 KI löst Change-Prozesse aus: Plattform, Urangst, Uraufgabe39:20 Wird Video wichtiger, wenn Text vom Fließband kommt?41:31 Professional Slop, Dead Internet Theory, Robotik44:44 Zukunft der Medien: Content öffnen oder sperren?45:43 These: Print und Out of Home kommen zurück48:00 Werbung Agent-zu-Agent und Pay-per-Request50:32 Kleine Verlage, Paywalls, Gratis-Gewohnheit54:22 GEO: Für LLMs gefunden werden als Agenturgeschäft56:49 Bezirkspolitik, WKO Favoriten und Perplexity1:00:28 50 Prozent Arbeitslosigkeit? Prediction revidiert1:02:47 Es wird nicht so heiß gegessen: die Internet-Parallele1:06:07 Österreich und Digitalisierung, Verabschiedung
Stell dir vor, du sollst ein Unternehmen digitalisieren, das 155 Jahre alt ist. Nicht neue Software auf alte Abläufe legen, sondern wirklich verstehen, wie gearbeitet wird. Freya Greiffenhagen macht genau das bei der ÖRAG Immobilien Gruppe, als CRM- und Prozessmanagerin im Innovations- und Digitalisierungsteam.Warum passiert die eigentliche Arbeit, bevor irgendwer irgendwas anlegt?Bevor bei der ÖRAG das erste Feld in onOffice entsteht, wird der Prozess aufgezeichnet, im Workshop zurückgespiegelt und so lange nachgefragt, bis auch der letzte Sonderfall am Tisch liegt. Mühsam. Und offensichtlich der einzige Weg, der später nicht teuer wird.Was machst du, wenn es angeblich gar keine Pain Points gibt?"Bei uns passt eh alles" ist die häufigste Antwort und gleichzeitig die unbrauchbarste. Freya erzählt, warum die echten Probleme erst in der dritten Nachfrage auftauchen und wieso Kolleginnen und Kollegen im Gespräch oft selbst merken, dass da noch was fehlt.Kaufen oder selber bauen?In der Folge mit Philipp Kanape von Engel & Völkers war die Ansage: CRM selbst bauen. Freya ist das Gegenmodell. Gekauftes Tool, maximal ausgereizt, Ressourcen ins Kerngeschäft. Wer hat jetzt recht? Vielleicht hängt es weniger an der Unternehmensgröße als an der Frage, welche Use Cases du überhaupt hast.Und wo ist die KI?Texte schreiben, Bildchen bearbeiten, das war es bei vielen. Freya trennt sauber zwischen KI und Automatisierung, was in der Praxis ständig durcheinandergeht. Viele wollen KI und brauchen eigentlich einen Automatismus. Dazu ein Satz, der hängen bleibt: Eine KI ist nur so gut wie die Person, die sie bedient.Kann man Wissen demokratisieren, bevor man Agenten baut?Statt fertige KI-Lösungen zu verteilen, bringt das Team den Maklerinnen und Maklern erst einmal bei, wie ein Prompt funktioniert. Damit sie selber sagen können, wo KI Sinn ergibt. Davor liegt allerdings die Fleißarbeit: Daten. Ohne sauberes Datenfundament bleibt der KI-Agent über dem CRM ein Werbeversprechen.Ist KI eine Männerdomäne?AI Gender Gap, Bias in Trainingsdaten, der Sicherheitsgurt, der nie für Frauenkörper ausgelegt war. Und gleichzeitig eine Wiener Expertinnenrunde rund um onOffice, in der fast ausschließlich Frauen sitzen. Was heißt das für die Branche?Zum Schluss die Digitalstrategie 2028 und ein Teamziel, das man selten hört: dass es am Ende auch ohne das Innovationsteam funktioniert.Kapitel:00:00 155 Jahre Firmengeschichte digitalisieren01:19 Freya Greiffenhagen, CRM- und Prozessmanagerin bei der ÖRAG02:42 Der Einstieg: erst durch alle Abteilungen, dann bauen04:12 Was die ÖRAG macht: Hausverwaltung, Vermittlung, Bewertung05:35 onOffice als Zentrale im Alltag06:12 OTTO Immobilien und das eugen!-Projekt07:55 Eine ganze Abteilung onboarden: der Bewertungs-Case09:54 Die eigentliche Arbeit passiert davor11:51 Warum die echten Pain Points nie offensichtlich sind13:27 Change Management und Betriebsblindheit14:25 Gegenthese zum Eigenbau: kaufen und maximal ausreizen18:47 Wann Selberbauen Sinn ergibt und wann nicht20:30 Wo ist die KI im Daily Business?21:12 KI ist nicht Automatisierung25:54 Wissen demokratisieren: Daten, Prompts, MD-Files27:31 Der KI-Agent über dem CRM: Zielbild oder Werbung?33:29 Was automatisiert gehört und was Menschen machen müssen36:59 Fuck-ups mit KI und das tägliche Mikro-Fuck-up39:10 AI Gender Gap: Ist KI eine Männerdomäne?42:51 Bias in den Daten, vom Sicherheitsgurt bis zum Haut-Screening47:02 Von Age of Empires zur Freude an Prozessen52:29 Digitalstrategie 2028 und das Ziel, sich selbst überflüssig zu machen
Mit 25 kommst du in ein Haus, in dem manche seit 30 Jahren arbeiten, und sollst dort die Prozesse umbauen. Genau da hat Cynthia Billisich 2020 bei OTTO Immobilien angefangen. Heute leitet sie eugen!, eine eigene GmbH mit eigenem Team, eigener Marke und 400 bis 600 Besichtigungen im Monat. Und sie sagt offen, an welcher Stelle sie beim Automatisieren bewusst stehen bleibt.Eine Maklerin lernt codenShe Codes Plus, Frontend, vier Monate, HTML, CSS, GitHub, APIs. Warum macht das jemand, der gar nicht Programmiererin werden will? Was ändert sich im Gespräch mit Agenturen und Entwicklern, wenn du ungefähr weißt, was hinter der Oberfläche passiert? Und hilft dieses Wissen mehr beim Bauen oder beim Nein-Sagen?Vom Innovationsprojekt zur eigenen GmbHEin Speed-Dating-Gespräch 2019, der Einstieg kurz vor dem Lockdown, die Gründung 2023. Warum wird aus einem Projekt einer etablierten Marke eine eigene Firma mit eigenem Namen? Was passt an einem schnellen, skalierbaren Prozess nicht in ein Haus, das für langjährige Marktexpertise und Service steht? Und was heißt Corporate Startup, wenn der Konzernname gleichzeitig dein Türöffner ist?Das analoge schwarze LochKristof bringt eine These mit: Neue Leute kommen mit Drive und verlieren ihn in bestehenden Prozessen. Ist Cynthia das Gegenbeispiel oder gab es die Reibung trotzdem? Warum wurde das Team am Anfang räumlich separiert? Und welcher Moment hat die Kolleginnen und Kollegen überzeugt?Nicht alles digitalisierenProzess zerlegen, Miniprozesse anschauen, Small Steps. Was war der Denkfehler, den am Anfang fast alle machen? Warum lassen sich deutsche Vorbilder im Wiener Mietmarkt nicht eins zu eins übernehmen? Und welche Teile sollen bewusst analog bleiben?Was eugen! wirklich machtReines B2B, großvolumige Wohnvermietung, knapp 6.000 betreute Einheiten, das größte Projekt mit fast 400 Wohnungen. Wie schaut ein Prozess aus, der so ein Volumen trägt und trotzdem ohne Massenbesichtigungen funktioniert? Warum hat eugen! keine eigene App gebaut? Wieso ist die Online-Terminbuchung, die du beim Friseur längst kennst, in dieser Branche noch immer eine Besonderheit? Und was passiert mit dem Narrativ, dass es ohne Provision vom Mieter keine Qualität geben kann?Wo ist die KI?Unsere Standardfrage, diesmal an eugen!. Es gibt einen KI-Agenten auf der Website, ein Reporting-Dashboard für die Eigentümerseite und automatisierte Follow-ups. Bei der Bewertung der Mietanbote läuft aber bewusst keine Maschine mit. Warum zieht Cynthia diese Grenze, obwohl es technisch ginge? Was hat der AI Act damit zu tun? Und was leistet der persönliche Eindruck vor Ort, den keine Automatisierung liefert?Kapitel00:00 Begrüßung bei 40 Grad im Studio00:47 Wer ist Cynthia Billisich?03:18 She Codes: Warum eine Maklerin coden lernt05:30 Die Innovationsrolle bei OTTO Immobilien08:23 Warum eugen! eine eigene GmbH wurde12:15 Das analoge schwarze Loch15:15 Mit 25 gegen 30 Jahre Berufserfahrung16:15 Widerstand, Taskforce und die elektronische Signatur18:20 Prozesse zerlegen statt alles digitalisieren19:00 Warum deutsche Lösungen in Wien nicht greifen20:32 Was ist eugen!? B2B, Bestand und Neubau21:37 6.000 Einheiten, 400 bis 600 Besichtigungen im Monat23:17 Keine eigene App, dort andocken wo gesucht wird26:15 Keine Provision und trotzdem mehr Service28:22 Online-Beratung und der KI-Agent auf der Website30:55 Wo ist die KI bei eugen!?33:23 Vibecoded oder Experten? Die Partnerfrage36:17 Scoring, AI Act und die bewusste Grenze40:41 Wurde eugen! intern angenommen?43:03 Start punktgenau zum Bestellerprinzip45:38 Fünf Jahre voraus: Expansion und KI48:23 Nie fertig mit der Entwicklung