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Chrut und Rüebli
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Chrut und Rüebli

Author: Migros

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Description

Das Thema Nachhaltigkeit ist manchmal ganz schön verwirrend, oder? «Tu’ was Gutes und kauf Bio-Fleisch», so die gängige Meinung. Doch dann heisst es plötzlich, die weidende, grasfressende Bio-Kuh sei doch nicht ganz so gut für die Umwelt. Was denn nun?
Nico von «Chrut und Rüebli» räumt für euch auf in diesem Durcheinander. Er befasst sich jeden Monat mit solch spannenden Kontroversen rund um die Nachhaltigkeit. So wirst du in 10 Minuten zum Nachhaltigkeits-Guru.
«Chrut und Rüebli» ist ein Podcast von Generation M, dem Nachhaltigkeitsprogramm der Migros.
17 Episodes
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Zusammen mit einer 3.-Sek-Klasse säubert Sportmoderatorin Steffi Buchli das Ufer des Greifensees. Es ist Clean Up Day, organisiert von der IG Saubere Umwelt. Wieso gibt es diesen Tag und weshalb macht Steffi Buchli mit? Wie viel Abfall finden sie und weshalb sind Zigistummel so schädlich?
Wir kaufen gerne regional ein. Unterstützen unsere Bäuerinnen und Bauern und tun was Gutes für die Umwelt. Aber stimmt das wirklich? Soll man als nachhaltig interessierter Konsument wirklich den Faktor Regionalität beim Einkaufen am stärksten gewichten oder hat beispielsweise ausländisches Bio einen besseren Einfluss auf das Klima? Diese Fragen klären wir und sind zu Besuch bei Regional-Pionier Hans Blaser.
600 Franken im Jahr sparen und erst noch die Umwelt schützen: Das geht, wenn wir Food Waste vermeiden. In dieser Episode gibt es Tipps und Tricks dafür. Gäste: Daniela Hoffmann, WWF, und Susanne Kuba, Madame Frigo. Jede*r von uns wirft pro Tag durchschnittlich fast eine Mahlzeit weg. Häufig passiert das, weil wir Dinge falsch lagern oder die aufgedruckten Daten falsch interpretieren.
Pestizide, also Pflanzenschutzmittel gegen Unkraut, Pilze oder Insekten, sind praktisch. Dank ihnen können wir heute so grosse Mengen an Lebensmitteln ohne Ernteverluste produzieren. Doch sie belasten die Umwelt. Wie können Bauern auf Pestizide verzichten? Bauer und IP-Suisse-Vorstand Christian Schürch zeigt auf seinem Weizenfeld, wie er gelernt hat, mit Unkraut umzugehen, ohne Pflanzenschutzmittel zu spritzen.
Markus Jenny von der Vogelwarte macht absichtlich Unordnung. Er schafft neue Lebensräume für Pflanzen und Tiere, mitten im stark genutzten Landwirtschafts-Gebiet. Er nimmt uns mit auf eine Tour durch sein Insekten- und Vogel-Paradies und zeigt uns seinen schönsten Fund. Dabei macht er deutlich, wie wichtig Biodiversität ist und wie wir sie auch im Alltag unterstützen können.
Was bedeutet Nachhaltigkeit während der Ausnahmesituation wegen des Corona-Virus? Rückt das Thema in den Hintergrund? Erholt sich die Natur? Werden wir künftig alle anders und bewusster leben? Trendforscherin Karin Frick vom Gottlieb-Duttweiler-Institut wirft einen Blick in die Zukunft.
Elektromobilität, vor allem Elektroautos, sind seit einigen Jahren hoch im Kurs. Sie werden als die Zukunft der ökologischen Mobilität gelobt. Oft hört man aber auch, dass sie gar nicht so gut seien für die Umwelt. Was stimmt jetzt? Und was wären die Alternativen zur Batterie? Wir sprechen mit Christian Bach von der EMPA und mit Designwerk, die sogar 40-Tonnen-LKWs auf Elektro umrüsten.
Bohnenkaffee oder Kapseln, Hund oder Pferd, Schiff oder LKW: Was ist besser für die Umwelt? Solche Fragen lassen sich mit Ökobilanzen beantworten. Doch was ist überhaupt eine Ökobilanz? Wie wird sie berechnet? Was kann sie und wo sind ihre Grenzen?
Erdbeeren im Februar?

Erdbeeren im Februar?

2020-02-1311:39

Erdbeeren sind ab Februar wieder in den Supermärkten erhältlich. Für viele Kund*innen ist das viel zu früh, weil die Saison in der Schweiz erst viel später beginnt. Dennoch werden sie fleissig gekauft. Irgendwo scheint immer Erdbeersaison zu sein. Warum gibt es diesen Konflikt nur bei Erdbeeren und nicht bei anderen Produkten wie Orangen, Zucchetti oder Gurken? Was bedeutet es für die Umwelt, wenn wir im Februar Erdbeeren aus Spanien essen? Und ist es möglich, im Februar nachhaltige Erdbeeren zu produzieren?
Wir versuchen alle, nachhaltiger zu leben. Heute nimmt man sich das sogar als Neujahrsvorsatz vor. Doch was, wenn man sein ganzes Leben einem nachhaltigen Lebensstil verschreibt? Wenn man Nachhaltigkeit über alles setzt? So wie Zippora Marti, die ein Jahr lang dasselbe Kleid trug und ein nachhaltiges Modelabel gründete, oder Fabian Leuthold, der "suffizient" leben will?
In der Schweiz wird sehr viel Abfall produziert, es liegt also nahe, dass Zero-Waste-Bewegungen in den vergangen Jahren an Popularität gewonnen haben. Was umfasst Zero Waste und was für einen Einfluss hat das auf meine persönliche Bilanz? Nico geht einkaufen im Berner unverpackt-Laden "Palette" und spricht mit Verhaltensforscher Luca Geisseler darüber, was es braucht, damit wir unser Verhalten ändern.
Vegan essen ist der grosse Trend der letzten Jahre. Es gibt einen riesigen Hype um Fleischersatzhersteller wie «Beyond Meat». Die Regale in den Supermärkten mit Ersatzprodukten wachsen, seien es Fleischersatz, Fischersatz, Milchersatz oder gar Käseersatz. Doch können diese Ersatzprodukte den Originalen das Wasser reichen? Das finden wir mit einem Blindtest heraus. Ausserdem beleuchten wir die Nachhaltigkeit von veganem Essen. Gast: Laura Lombardini, Vegane Gesellschaft Schweiz. www.vegan.ch
Der Klimaschutz ist in aller Munde: Bilder von Waldbränden im Amazonas gehen um die Welt, Jugendliche streiken Freitags, Greta Thunberg wird zum Symbol eines Generationen-Problems. Was können wir persönlich tun, um etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen? Was wird von Unternehmen gefordert bzw. getan und wie kann ich mit meinem Einkaufsverhalten Einfluss nehmen? Gäste: Reto Knutti, Klimaforscher der ETH Marie-Claire Graf, aktiv in der Klimastreik-Bewegung Andrea Rota, Migros-Nachhaltigkeits-Experte
Weniger Food Waste

Weniger Food Waste

2019-09-1914:28

In der Schweiz geht ein Drittel der Lebensmittel verloren. Warum werfen wir essbare Lebensmittel weg? Wo geht am meisten verloren und was tut der Detailhandel, um Food Waste zu vermeiden? Ich beantworte diese Fragen und gebe dir fünf konkrete Tipps für weniger Food Waste. Gäste: Karin Spori, Verein Foodwaste.ch; Alex Stähli, Tischlein Deck Dich. App "My Foodways" mit Rezeptideen: https://myfoodways.com Rezeptbuch "Restenlos glücklich": https://www.ogg.ch/index.php?id=170 Viele Konsument*innen kritisieren vor allem den Detailhandel, vermutlich weil dort Foodwaste am sichtbarsten ist, tatsächlich entsteht aber an vielen Orten entlang der Wertschöpfungskette sogar mehr Foodwaste: Es beginnt bei den Bauern, die an Handelsusanzen gebunden sind (u.a. Normen, wie Lebensmittel aussehen sollen), bei der Produktion bzw. Verarbeitung von Lebensmitteln, beim Detailhändler und in den Privathaushalten. Wo wieviel und warum? Und was macht die Migros?
Palmöl ist das am meisten kritisierte und boykottierte aller pflanzlichen Öle. Die Bilder von Orang-Utans, die wegen Rodungen für neue Plantagen vertrieben werden, gehen um die Welt und machen betroffen. Trotzdem hat es in so vielen verarbeiteten Produkten in den Schweizer Supermärkten Palmöl drin. Nicht nur in Lebensmitteln wie Guetzli sondern auch in Shampoos und Kosmetikartikeln. Wieso wird das Öl fast überall eingesetzt? Was wären die (einheimischen) Alternativen dazu und weshalb nutzt man diese nicht? Und gibt es überhaupt nachhaltiges Palmöl?
Wer nachhaltig leben will, greift am besten zu Bio – ist doch logisch! Aber ist Bio wirklich das Beste für die Umwelt? Und könnten wir überhaupt genug Lebensmittel produzieren, um die ganze Welt biologisch zu ernähren?
Plastik ist für die Umwelt ein Problem. Es trägt zum Klimawandel und zur Verschmutzung der Meere bei. Trotzdem ist es in den Läden allgegenwärtig, auch in der Früchte- und Gemüseabteilung. Sogar Bio-Gemüse ist eingepackt. In der ersten Episode geht «Chrut und Rüebli» der Frage nach, wieso das so ist, welche Funktion Plastikverpackungen erfüllen und wieso sich alternative Verpackungsmöglichkeiten bisher nicht durchgesetzt haben.
Comments (1)

Marie-Christine Schindler

Ein sehr gut gemachter Podcast, Kompliment.

Aug 30th
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