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Die Wertstoffsammler
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Die Wertstoffsammler

Author: Holger Koschek und Alexander Marquart

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Description

Bemerkenswertes aus der modernen Arbeitswelt - Ein Podcast mit Holger Koschek und Alexander Marquart
44 Episodes
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In dieser Episode diskutiere ich mit Holger über Herausforderungen und Konzepte moderner Führung. Unser Gast in dieser Episode ist: Daniel Dubbel. Daniel teilt seine Erfahrungen aus der Praxis und beleuchtet die Bedeutung von psychologischer Sicherheit, Vertrauen und Konflikten in der Führung. Wir befassen uns in dieser Diskussion auch mit der Vorbereitung auf Führungsrollen und die Komplexität, die mit der Führung von Teams in einem sich ständig verändernden Umfeld verbunden ist. In der heutigen Diskussion über moderne Führung beleuchten wir verschiedene Aspekte, darunter die Essenz guter Führung, die Rolle von Hierarchie und Macht, die Bedeutung von Partizipation und die Herausforderungen, die mit der Mitarbeiterbindung und modernen Arbeitsweisen verbunden sind. Wir kommen zum Schluss, dass gute Führung nicht nur auf Macht basiert, sondern auch auf der Fähigkeit, Erwartungen zu klären und Teams in unsicheren Zeiten zu unterstützen.
In Episode 42 widmen sich Alex und Holger der "endgültigen Frage nach dem Podcast, dem Universum und dem ganzen Rest" – in Anlehnung an die Frage, die dem Supercomputer "Deep Thought" in Douglas Adams' Bestseller "Per Anhalter durch die Galaxis" gestellt und von diesem mit "42" beantwortet wird. In ihrem Rückblick auf die vergangenen 41 Episoden richten die beiden ihr Augenmerk auf Beeindruckendes, Gelerntes, Berührendes und Überraschendes aus dreieinhalb Jahren Wertstoffsammlung.
Als die Wirtschaftspsychologin Dr. Karen Eilers 2019 mit einem Forschungsteam der Universität St. Gallen in einer drei Jahre dauernden Studie mehrere agile Organisationen untersuchte, stieß sie bei der Suche nach den Erfolgsfaktoren auf ein interessantes Phänomen: Der Misserfolg agiler Transformationen wurde oft damit begründet, dass es den Teammitgliedern an der passenden Einstellung (neudeutsch: Mindset) fehle. Das agile Mindset: Gibt’s das überhaupt? Tatsächlich ließen sich aus Mindset-Interviews mit Mitarbeitenden und Führungskräften aus dem agilen Kontext vier Kerndimensionen bestimmen, die ein agiles Mindset ausmachen. Sind diese spezifisch agil oder universal gültig? Und lässt sich ein agiles Mindset erlernen oder antrainieren – auch für Menschen, die am Ende ihres Berufsleben stehen? Viel Stoff für eine kurzweilige und erkenntnisreiche Reise durch die Welt der Wirtschaftspsychologie. Wer die Forschungsergebnisse für sein Team nutzen möchte, dem sei Columinity ans Herz gelegt – ein evidenzbasiertes Messinstrument für die Effektivität von Teams, an dessen Entwicklung Karen beteiligt ist.
Über welche Art von Künstlicher Intelligenz sprechen wir? +++ Wo liegen die Problemfelder dieser Systeme, die vordergründig sehr dienlich sein können? +++ Der Energiehunger und der CO2-Footprint +++ Der Verbrauch von Trinkwasser +++ Verseuchung der Böden durch Elektroschrott +++ Das Ende des freien Internets, wie wir es kennen +++ Was haben unsere Erwartungsmuster mit der Konzeption von KI-Systemen zu tun? +++ Wer profitiert von der Existenz von großskalierten KI-Systemen? Sowohl monetär als auch politisch. +++ Wie sind die Auswirkung auf unsere Arbeitswelt zu bewerten? +++ Bedeutet Arbeitslosigkeit durch KI gleich mehr Arbeitskräfte in anderen gesuchten Berufszweigen?
Kaum ein Thema bewegt Gesellschaft und Wirtschaft so sehr wie die Künstliche Intelligenz, kurz KI. Die Möglichkeiten sind schier unendlich: Wir generieren Texte und Bilder mit ChatGPT, Midjourney & Co., überall tauchen plötzlich Action-Figuren auf, die echten Personen nachempfunden sind – mit Accessoires, die auf deren Beruf und Hobbies schließen lassen. Ist KI nur Spielerei? Wo liegen die Grenzen dieser Technologie? Und wo bleibt die Ethik? Diese Fragen haben Alex und Holger mit Marc Bleß diskutiert. Marc hat sich schon im Informatikstudium mit diesem Thema beschäftigt. Von ihm lernen Alex und Holger, dass der gesunde Menschenverstand nicht immer besser ist, dass der EU AI Act trotz des sperrigen Namens eine gute Idee ist und wie KI auf eine Weise genutzt werden kann, die uns nicht dümmer macht.
Holger hat irgendwann entschieden, sein Scrum-Master-Zertifikat bei der Scrum Alliance nicht zu verlängern, Alex ist jetzt zertifizierter Coach: Zwei gute Gründe, um sich intensiver mit der Frage zu beschäftigen, was wir von einem Zertifikat (und dessen Träger:in) erwarten dürfen – und was nicht. Dafür haben die beiden Björn Jensen eingeladen. Björn ist selber mehrfach zertifiziert und bildet als Certified Scrum Trainer® (CST®) andere Menschen aus, von denen viele ein Zertifikat der Scrum Alliance anstreben. Von Björn lernen Alex und Holger den wichtigen Unterschied zwischen Zertifizierung und Zertifikat sowie das Konzept der Lernziele kennen. Sie fragen sich (und Björn), ob es denn immer ein Zertifikat sein muss, und erkunden mögliche Karrierepfade für die Rolle Scrum Master.
Forschungsgespräch mit Carolin Hirsch von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Kempten und Markus Hoppe von Input Consulting in Stuttgart. Die Themen: Vergütungsmodelle in agilen Organisationen +++ Teams entscheiden eigenverantwortlich über ihr Gehalt +++ Gibt es gerechte Gehaltsmodelle? +++ Sind agile Rollen nur außertariflich abbildbar? +++ Ist die Arbeit als Coach oder Scrum Master "Sorge"-Arbeit? +++ Die fünf Rollen eines agilen Coaches vs. Erwartungshaltung von Organisationen an diese Rolle +++ Agilität und betriebliche Mitbestimmung +++ Zu viele Vorhaben parallel sind Gift!
Forschungsgespräch mit Carolin Hirsch von der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Kempten und Markus Hoppe von Input Consulting in Stuttgart. Themen sind: "Sind agile Konzepte überhaupt neu?" +++ Gestalten von Personalunterdeckung vs. Verwaltung dessen +++ Krise als Impuls für Agilität +++ Agilität, um Leistung menschenwürdig zu gestalten +++ Psychologische Sicherheit als Grundvoraussetzung für leistungsstarke Teams +++ "Ich hab kein Bock auf Agilität!" - was nun? +++ Was bedeutet laterale Führung? +++ Neue Organisationsform trifft auf alte Gehaltsstrukturen +++ Linienkarriere vs Fachkarriere
Auf der Suche nach Bemerkenswertem aus der modernen Arbeitswelt sind Alex und Holger über das "Real Book of Work" von Christina Grubendorfer und Christina Ackermann gestolpert. In diesem Buch räumen die Autorinnen mit neun Mythen auf, die sie im Kontext von Arbeit, Führung und Organisation immer wieder hören und sehen. In dieser Podcast-Episode, die vor Live-Publikum auf der OOP-Konferenz in München aufgezeichnet wurde, diskutieren Alexander und Holger einige dieser Mythen mit den Teilnehmenden diskutieren: Muss eine Organisation agil sein? Kann man das Mindset trainieren (und anderen antrainieren)? Ist das Arbeiten in Silos schlecht – oder etwa unverzichtbar? Am Ende ist selbst der inflationär verwendete Begriff "New Work" für die Teilnehmenden mehr als ein Buzzword.
Bemerkenswertes aus der modernen Arbeitswelt
Wieder was gelernt!

Wieder was gelernt!

2024-11-1847:18

Holger hat im Sommer einen ganzen Samstag bei seiner Freiwilligen Feuerwehr verbracht, um den Umgang mit dem neuen Drehleiterfahrzeug zu lernen. Anstatt Handbücher zu studieren, wurde praktisch geübt. Dabei durften auch Fehler gemacht werden – damit sie später im Einsatzfall nicht passieren. Warum funktioniert Lernen im Ehrenamt und anderswo offenbar viel leichter als in Unternehmen? Was muss passieren, damit Lernen überall als wertvoll und unverzichtbar angesehen wird? Und wie stehen deutsche Unternehmen im europäischen Vergleich dar? Ausgestattet mit diesen Fragen begeben sich Alex und Holger in der 33. "Wertstoffsammler"-Episode auf eine Lernreise.
Der Kern der Agilität

Der Kern der Agilität

2024-10-2441:22

Aus dem geplanten und beworbenen Live-Podcast auf den XP Days Germany wurde leider nichts. Die Ursache war nicht wie üblich vor dem Computer zu finden, sondern hinter den Mikrofonen. Alex und Holger haben ihr Gedächtnis bemüht, um die wesentlichen Erkenntnisse aus ihrer Konferenz-Session in einem Gespräch über eine Session, die ein Live-Podcast hätte werden sollen, wiederzugeben. Es geht um nichts Geringeres als um den Kern der Agilität. Den hatte auch Eberhard Wolff in den Mittelpunkt seiner Keynote "25 Jahre XP: Warum Agilität scheitert" gestellt. Eberhard hatte das Agile Manifest als kleinsten gemeinsamen Nenner der Agilität herangezogen und diesem den Wunsch nach Geschäftswert gegenübergestellt. Aber ist das tatsächlich ein Gegensatz? Kann Agilität nicht humanistisch und kapitalistisch zugleich sein? Erfüllt sie ihr Versprechen auch (oder gerade) in Krisenzeiten? Zuhören, Lernen, Veränderung offen annehmen: Das sind die drei Kernelemente von Agilität, behaupten Alex und Holger. Die Begründung liefert diese Episode, angereichert durch Ideen und Impulse vieler Gäste der XP Days Germany.
“Wann warst du das letzte Mal produktiv?” Mit dieser vermeintlich einfachen Frage beginnt eine Diskussion zwischen Alex und Holger, die den Begriff “Produktivität” von vielen Seiten beleuchtet. Soviel vorweg: Produktivität ist mehr als nur Output. Doch wenn wir uns um uns selbst kümmern, eine Pause einlegen oder einfach mal über Probleme nachdenken: Ist das dann produktiv? “Ja!”, sagen die Philosophin Hannah Schragmann und der New-Work-Spezialist Hans Rusinek, deren Diskussion in der “Sternstunde Philosophie” (Schweizer Fernsehen) den Impuls für diese Episode gab. Deren ganzheitliche Betrachtung von Produktivität beleuchtet viele Aspekte: Wie wichtig es ist, in der Arbeit nicht den eigenen Sinn zu verlieren, was eine strikte Trennung von Beruf und Privatleben bewirken kann und warum die Wissensarbeit als verantwortungsvoller Vorreiter betrachtet werden darf. Viel Futter für eine kontroverse Diskussion mit überraschenden Erkenntnissen.
Dare to Un-Lead

Dare to Un-Lead

2024-08-2943:58

”Our work is political” – mit dieser Aussage konfrontierte Céline Schillinger die Teilnehmenden der diesjährigen “Agile World”-Konferenz. Alex und Holger hat dieser Satz nachdenklich gestimmt. Deshalb haben sie sich ausführlicher mit Célines Vorstellungen von zeitgemäßer Führung beschäftigt, die sie in ihrem Buch “Dare to Un-Lead” beschrieben hat. Was hat es mit dem Dreiklang “Liberty – Equality – Community” auf sich, der sehr an den Wahlspruch der Französischen Republik erinnert? Lassen sich die damit verbundenen Führungskonzepte in allen Organisationskontexten nutzen? Bei der Beschäftigung mit dieser Frage wird Holger vor Augen geführt, wie sehr er manchmal in alten Denkweisen verhaftet ist – eine schmerzliche Erkenntnis mit gutem Ausgang.
Ein Artikel in der deutschen Online-Ausgabe der österreichischen Tageszeitung DER STANDARD hat Holgers Aufmerksamkeit erregt: "Warum sich Männer mit Rennrad und Barista-Kaffee inszenieren". Die These: Interesse an Technik ist ein Grund für diese Symbiose. Das kennen Alex und Holger nur zu gut – auch sie haben ein Faible für Fahrräder und guten Kaffee (und Gadgets aus der Musikalienhandlung). Auch in ihrem beruflichen Alltag haben beide oft mit Menschen zu tun, die Freude an Technik haben. Das hat manchmal negative Auswirkungen auf die äußere Produktqualität. Warum das so ist und was sie dagegen tun können, das diskutieren und entdecken Alex und Holger in dieser Episode.
Unter dem Eindruck der Europawahlergebnisse fragen sich Alex und Holger, warum so viele Wählerinnen und Wähler an den Rändern des politischen Spektrums zu finden sind. Ihre These: Dort werden die komplexen Fragen unserer Zeit auf vermeintlich einfache Antworten reduziert. Als Experten für Komplexität suchen Alex und Holger nach Parallelen zur Dynamik in Unternehmen und anderen Organisationen. Wie Komplexitätsreduktion auf verschiedenen Wegen versucht wird, aber am Ende nicht gelingt, warum wir lernen müssen, mit Spannungen zu leben und gut mit ihnen umzugehen, und welche Voraussetzungen für eine lernende Gesellschaft erfüllt sein müssen – all das ist Thema dieser Episode.
Hat sich die Nutzung von beruflichen Sozialen Netzwerken verändert hin zu einer Algorithmus-gelenkten Dauerbeschallung, die wahlweise nur noch nach Bestätigung oder gesellschaftlichem Bashing ausgerichtet ist? Dieser Frage und einem subjektiven, historischen Abriss sind Holger und Alex in dieser Episode nachgegangen und haben dabei den Nutzen von heutigen Sozialen Plattformen für den beruflichen Werdegang beleuchtet.
75 Prozent der Firmen im deutschsprachigen Raum setzen im Recruiting und bei der Personalentwicklung auf Persönlichkeitstests. Grund genug, sich mit diesem Thema näher zu beschäftigen, dachten sich Alex und Holger. Bei ihren Recherchen und beim Selbstversuch mit zwei Persönlichkeitstests haben sie viel gelernt – auch über sich selbst. Zukünftig wollen beide mit den Nachfahren von Gotthold Ephraim Lessing in TEAK-Teams arbeiten ...
Music for the Coaches

Music for the Coaches

2024-03-1344:48

Welche Rolle spielen die agilen Prinzipien, wenn Agile Coaches gemeinsam musizieren? Alex und Holger haben gemeinsam mit Björn Jensen einen Selbstversuch unternommen – und erstaunlich viele Anknüpfungspunkte gefunden. Was aber tun, wenn kein Coaching gefragt ist, sondern Blaupausen erwartet werden, die es gar nicht gibt? Eine Frage, die mit moralischer Unterstützung durch Jimi Hendrix kontrovers diskutiert wird.
Die Faschingsmuffel Alex und Holger nutzen den Rosenmontag für einen Rückblick auf die OOP-Konferenz. Von dort hat Holger neben dem Quality Coaching eine These mitgebracht: Scrum hat seinen Zenit überschritten. Was bedeutet das? Und was kommt danach? Dieser Diskurs führt unweigerlich in die Welt von VUCA, BANI und starken Männern (nein, nicht die Mitbewohner von Wickie). Voltaire setzt dem Abkürzungsfimmel schließlich ein philosophisches Ende.
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