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Täglich acht Stunden oder mehr vollständig konzentriert vor unserem Bildschirm zu sitzen ist quasi unmöglich und wenn nur mit großer Anstrengung. Es lohnt sich, neue Wege einzuschlagen, um die eigene Denkkapazität zu steigern. Denn vieles von dem, was wir übers Denken denken hat ausgedient. Mit kleinen wirkungsvollen Tipps, die Körper, Räume und andere Menschen berücksichtigen, kann konzentriertes Arbeiten nicht nur viel leichter fallen, sondern auch deutlich mehr Spaß machen.
Erwerbsarbeit prägt unser Leben. Wer das Glück hat, frei wählen zu können, was er*sie beruflich mit dieser Arbeitszeit machen möchte, kennt auch den Druck, der mit dieser Wahlmöglichkeit einhergeht. Denn wir möchten uns vielleicht beruflich verändern, mehr Sinn erleben oder etwas ganz Neues ausprobieren. Doch die eigene Karriere kann sich festgefahren anfühlen: Das Risiko ist groß, der Aufwand hoch und das potenzielle Unverständnis unseres Umfelds kommt häufig noch erschwerend hinzu, wenn wir uns eine große berufliche Veränderung wünschen.
Die letzten Jahre waren für viele geprägt von Homeoffice und sozialer Distanz – und damit von weniger persönlichem Austausch, Feedback und häufig auch weniger Anerkennung. Dabei brauchen wir genau das, um zu wachsen und uns zu entwickeln.
Es braucht Mut, den eigenen Bedürfnissen, Wünschen und Träumen zuzuhören und zu folgen – auch und vor allem, wenn sie mit gesellschaftlichen Konventionen brechen. Die eigene Wahrheit zu sprechen und zu leben kann aber nicht nur sehr fordernd, sondern gleichzeitig auch sehr bereichernd sein.
Immer höher, schneller und weiter: Im Arbeitsalltag, in Familie, Schule und Beziehungen ist Leistung häufig auch unbemerkt ein Wert, dem wir uns und unsere Bedürfnisse unterordnen. Ohne es zu bemerken oder zu wollen, meinen wir nur dann liebenswert und richtig zu sein, wenn wir funktionieren – wenn wir uns richtig verhalten. Toxische Produktivität beschreibt, wie wir häufig unbemerkt alles daran setzen zu funktionieren und so viel wie möglich zu erledigen. Tag ein Tag aus rennen wir im Hamsterrad – so lange bis unser Körper, die äußeren Umstände, uns abrupt und schmerzhaft stoppen. Toxische Produktivität ist ein Ergebnis der Welt, in der Leistung und Kontrolle, das Funktionieren-Müssen, unausgesprochen einen höheren Stellenwert als Menschlichkeit, Nähe und Lebendigkeit einnehmen.
“Viele Frauen wollen doch gar keine Karriere machen”, “Frauen sollten einfach verhandeln wie Männer” oder “Selbst Schuld, wenn sich Frauen gegenseitig die Augen auskratzen” – Sätze wie diese zum Thema Gleichberechtigung sind nicht unüblich. Sie begegnen uns auf Familienfeiern, im Freundeskreis oder Arbeitsalltag.
In dieser Q&A-Folge beantworte ich Fragen von Podcast-Hörer\*innen. Es geht um nebenberufliche Selbständigkeit und Ideen, wie sie sich so gestalten lässt, dass sie auch für Unternehmen ein großer Gewinn sein kann. Außerdem erfährst du Ansätze zu der Frage, wie sich ein Karriereknick während der Elternzeit umgehen lässt. Und ich gebe Impulse zum Thema Körperarbeit, und warum sie so wertvoll ist.
Fast ein Viertel der Menschen in Deutschland über 80 ist von Altersarmut betroffen. Die Gründe dafür sind vielfältig: Das Einkommensniveau, Teilzeit oder Jahre ohne Beschäftigung zugunsten von Care Arbeit spielen beispielsweise für Frauen* eine zentrale Rolle. Aber auch Vorsorge und Finanzwissen – Themen, die nicht nur für Frauen* wichtig sind, sondern tief und doch teils so unsichtbar mit unserem privaten, beruflichen und gesellschaftlichen Leben verbunden sind. Mit jeder Konsumentscheidung, jedem Versicherungsvertrag, den wir abschließen oder auch nicht, mit jeder finanziellen Transaktion des alltäglichen Lebens sind wir ins FInanzsystem eingebunden.
Sichtbarkeit im Job öffnet Türen. Wenn wir mit den eigenen Stärken und Ideen gehört, gesehen, ernst- und wahrgenommen werden, können wir nicht nur die eigene Karriere aktiv voranbringen. Zusätzlich wird es uns möglich, die Arbeitswelt und Gesellschaft gestalten noch wirkungsvoller zu gestalten.
In Zeiten des Friedens kann sich internationale Politik weit entfernt von der eigenen Lebensrealität anfühlen. Doch Diplomatie, Außen- und Sicherheitspolitik nehmen konkret und mitunter sehr persönlich Einfluss auf unser Leben. Internationale Politik entscheidet über Krieg oder Frieden. Es ist wichtig, dass wir uns einmischen, hinterfragen und neue Perspektiven gestalten. Feministische Außenpolitik zeigt einen anderen Weg – ein Umdenken – für den Umgang mit und die Prävention von globalen Krisen.
Frauen verdienen in Deutschland rund 18% weniger als Männer. Die sogenannte Gender Pay Gap ist nur ein Beispiel für die Lücke, die es in Sachen Gleichberechtigung zu schließen gilt. Nicht nur am Weltfrauentag kämpfen Menschen global für dieses Thema. Denn Politik mit Zukunft funktioniert nur mit Diversity und Chancengerechtigkeit. Was es braucht, um dorthin zu gelangen, und wo wir politisch stehen – darum geht es in diesem Interview mit Sally Lisa Starken.
“Du hast dich verändert.” Dieser Satz, in dem häufig ein leiser, vorwurfsvoller Unterton mitschwingt, offenbart viele Gefühle: Die Angst, dass der Status Quo aus der Balance gerät – Kontrolle verloren geht. Doch häufig liegt in diesen Worten auch eine unterschwellige Bewunderung, ist Veränderung doch immer auch mit Mut und Risikobereitschaft verbunden.
Einen gemeinnützigen Verein gründen, den eigenen Shop launchen oder neben dem Job eine Selbstständigkeit starten: Der Traum, etwas aufzubauen, treibt viele um. Und doch schieben wir so oft die Verwirklichung unserer Ideen vor uns her und finden keinen Anfang oder nicht die Energie dranzubleiben.
Angst ist ein Gefühl, das jede*r kennt. Es gehört zu uns, wie Freude, Überraschung oder Trauer. Wenn die Angst allerdings zu einem festen Teil des Lebens wird oder gar in Panik umschwingt, schränkt sie unseren Alltag stark ein. ​​27,8 % der Erwachsenen in Deutschland sind von psychischen Störungen betroffen, 15,7% leiden unter Angststörungen.
Der Wunsch nach “mehr Zeit” ist omnipräsent. Mehr Zeit für die Familie, für Hobbys, Freunde, Projekte im Job – Es ist ein Wunsch, der unseren Alltag prägt. Doch so groß er auch sein mag, so schwierig gestaltet er sich für viele in der Umsetzung. Denn die Zeit, die uns so händeringend fehlt, ist ja nicht auf einmal da, oder?
110,6% mehr unbezahlte Arbeit leistet eine 34-jährige Frau* im Vergleich zu einem Mann* im gleichen Alter. Die sogenannte Gender Care Gap führt so für Frauen* zu einer enormen zeitlichen Mehrbelastung - und auch zu einer psychischen.
Andere von Ideen, sich selbst oder der eigenen Arbeit zu überzeugen ist unverzichtbar für persönlichen Erfolg und um die Veränderung in die Welt zu bringen, die wir uns wünschen. Vorstellungsgespräche, Präsentationen, Pitches, Projektmanagement, Netzwerken, Verhandlungen: Im Alltag sind wir ständig gefragt, anderen unsere Perspektiven und Wünsche zu vermitteln. Doch häufig ist das leichter gesagt als getan - und kann vor allem denen schwerfallen, die nicht gerne laut trommeln und lieber etwas stiller sind.
Habe ich die richtige Entscheidung getroffen? Bin ich gut genug? Was, wenn ich einen Fehler mache? Leistungsdruck hat viele Facetten und begegnet uns in jedem Lebensbereich. Je mehr Möglichkeiten wir haben, desto mehr können wir auch vermeintlich falsch machen. Vor allem dann, wenn wir mutige Entscheidungen treffen und der Frage nachgehen: Was erwarte ich von meinem Job, meinen Beziehungen, meinem Leben?
Zum Jahresanfang stürzen sich viele voller Energie auf ihre Ziele und guten Vorsätze. Das kann sehr wertvoll und wichtig sein - für beruflichen Erfolg und die persönliche Entwicklung. Doch häufig verebbt diese Euphorie dann leider nach einigen Wochen wieder und wir fallen zurück in alte Muster. Um das zu umgehen, gibt es einen sehr effektiven Weg, der nachhaltig Veränderung fürs neue Jahr bringt: starke Routinen.
„Erfolgreiche Menschen haben eine starke Morgenroutine.“ – Das lese und höre ich regelmäßig. Doch sind Frühaufsteher*innen wirklich erfolgreicher? Und was machen Menschen, die abends mehr Energie haben? In dieser Folge widme ich mich starken Routinen. Denn ich finde, es wird Zeit zu zeigen, dass dieses Thema viel mehr kann als Meditation und Yoga am Morgen: dass es uns alle – egal ob Morgenmensch oder Nachteule – ganz maßgeblich betrifft und ein unverzichtbarer Baustein ist, um unser Leben mit Klarheit und Eigenverantwortung zu gestalten.
Kommentare (3)

Honigtöpfchen Berlin

Hallo vielen Dank für diese Folge vieles kenne ich davon .

Feb 16th
Antwort

Honigtöpfchen Berlin

Hallo Vera vielen Dank für diese Folge. Ich glaube das wir auch mal unseren Alltag mehr beobachten sollten um den einen richtigen Platz für unsere Dinge zu finden. Das braucht etwas Zeit aber ich glaube dann hält die Ordnung auch länger. Alles gute Dir viele Grüße von Kristina

Feb 26th
Antwort

Niko Schwab

Wunderbare Gespräche und Tipps. Danke Vera!

Jan 11th
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