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Es war einmal ein alter König, der war krank und dachte: »Es wird wohl das Totenbett sein, auf dem ich liege.« Da sprach er: »Lasst mir den getreuen Johannes kommen.« Der getreue Johannes war sein liebster Diener und hieß so, weil er ihm sein Leben lang so treu gewesen war. Brüder Grimm | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Es war einmal ein Herr, der hörte sehr gerne Märchen. Wenn ihn jemand um ein Nachtlager bat, gab er ihm immer zu essen und zu trinken, aber er forderte, dass ihm der Gast Märchen erzählte. So kam einmal ein Bettler zu ihm und bat um ein Nachtlager. Unbekannt | Märchen aus Litauen | Gute-Nacht-Geschichten
Es ist nun schon lang her, wohl viel hundert Jahre. Da lebte ein Fischer mit seiner Frau, der hieß Dudeldee. Sie waren aber so arm, dass sie kein richtiges Haus hatten, sie wohnten in einer bretternen Hütte, die hatte keine Fenster daran; sondern bloße Astlöcher. Dudeldee war damit zufrieden; seine Frau aber war zufrieden. Sie wünschte sich bald das, bald jenes, und quälte immer ihren Mann, weil er ihr's nicht geben konnte. Albert Ludwig Grimm | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
- Kapitel 4 - Indessen Maren noch des Entzückens und Bestaunens kein Ende finden konnte, hörte sie hinter sich ein behagliches Stöhnen wie von einer süßen Frauenstimme. Und wirklich, als sie ihre Augen nach der Vertiefung des Brunnens wandte, sah sie auf dem grünen Moosrande, der dort emporgekeimt war, die ruhende Gestalt einer wunderbar schön blühenden Frau. Sie hatte ihren Kopf auf den nackten glänzenden Arm gestützt, über den das blonde Haar wie in seidenen Wellen herabfiel, und ließ ihre Augen oben zwischen den Säulen an der Decke wandern. Theodor Storm | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
- Kapitel 3 - Plötzlich blieb Maren stehen und lehnte sich mit geschlossenen Augen an den Stamm einer Weide. »Ich kann nicht weiter«, murmelte sie; »die Luft ist lauter Feuer.« Theodor Storm | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
- Kapitel 2 - Und nun sprachen Mutter und Sohn noch einmal zusammen und ohne Anstoß: Dunst ist die Welle, Staub ist die Quelle! Stumm sind die Wälder, Feuermann tanzet über die Felder! Nimm dich in acht! Eh du erwacht, Holt dich die Mutter Heim in die Nacht!« Theodor Storm | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Einen so heißen Sommer, wie nun vor hundert Jahren, hat es seitdem nicht wiedergegeben. Kein Grün fast war zu sehen; zahmes und wildes Getier lag verschmachtet auf den Feldern. Theodor Storm | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Es war eine Witwe und hatte zwei Töchter. Die eine hieß Fränzchen, die andere Tonchen. Die Mutter sprach: »Liebe Töchter, es geht nicht an, dass Ihr länger Zuhause bleibt, die Not ist groß, ihr müsst dienen gehen.« Da sagten die Töchter: »Mutter, wir wollen gehen. Da wir aber noch nirgend in der Fremde waren, so wissen wir nicht, wohin wir uns wenden sollen.« Josef Wenzig | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Das Leibross des Kaisers bekam goldene Hufbeschläge, ein goldenes Hufeisen an jeden Fuß. Aber weshalb das? Hans Christian Andersen | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Ein junges Mädchen hatte eine Stiefmutter und zwei Stiefschwestern, die es alle miteinander beständig zankten, quälten und neckten, sodass das arme Kind schon früh recht viel zu leiden hatte. Es musste alle Arbeiten im Hause tun, und ihre jüngeren Schwestern durften ihr befehlen, was sie nur wollten; und das taten sie denn auch und gebrauchten sie zu den niedrigsten Arbeiten, als ob sie eine gewöhnliche Dienstmagd wäre. Ernst Meier | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Es war einmal eine arme, arme Frau, die hatte einen Knaben und suchte durch Spinnen so viel zu verdienen, dass sie leben konnten; was sie aber zu Hause spann, das trug der Knabe zum Verkauf. Einmal hatte er einen ganzen Groschen eingelöst und kam fröhlich nach Hause; da sah er, wie böse Knaben eine junge Schlange quälten. Josef Haltrich | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Vor Zeiten war einmal ein Edelmann, der sich zum zweiten Male verheiratete, und zwar mit der stolzesten und hochmütigsten Frau von der Welt. Sie brachte zwei Töchter in die Ehe mit, die ganz ihrer würdig und ihr in allen Dingen ähnlich waren, denn der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm. Der Edelmann seinerseits hatte ebenfalls eine Tochter, das sanfteste, gutmütigste Geschöpf, das man sich vorstellen kann, das rechte Ebenbild der seligen Mutter, die die Güte selbst gewesen. Charles Perrault | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Vor Zeiten war einmal ein Edelmann, der sich zum zweiten Male verheiratete, und zwar mit der stolzesten und hochmütigsten Frau von der Welt. Sie brachte zwei Töchter in die Ehe mit, die ganz ihrer würdig und ihr in allen Dingen ähnlich waren, denn der Apfel fällt bekanntlich nicht weit vom Stamm. Der Edelmann seinerseits hatte ebenfalls eine Tochter, das sanfteste, gutmütigste Geschöpf, das man sich vorstellen kann, das rechte Ebenbild der seligen Mutter, die die Güte selbst gewesen. Charles Perrault | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Im Norden von Deutschland gibt es zwar keine eigentlichen Gebirge, wohl aber stattliche Hügelzüge, die im Verein mit großen blauen Seenflächen, weiten Wiesentälern und alten mächtigen Waldungen diesen Gegenden ihre eigentümliche Schönheit verleihen. Heinrich Seidel | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Es war einmal eine Frau, die erwartete Besuch und hatte deshalb drei Pasteten gebacken und in den Keller gestellt. Sie hatte aber drei Söhne, die besaßen gar feine Nasen und rochen die Fleischkuchen im Keller, und stiegen hinein und aßen sie ganz heimlich miteinander auf. Brüder Grimm | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Es war einmal eine Frau, die erwartete Besuch und hatte deshalb drei Pasteten gebacken und in den Keller gestellt. Sie hatte aber drei Söhne, die besaßen gar feine Nasen und rochen die Fleischkuchen im Keller, und stiegen hinein und aßen sie ganz heimlich miteinander auf. Ernst Meier | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Einem Mann war seine Frau gestorben, da war er unschlüssig, ob er sich wieder eine nehmen sollte oder nicht. Endlich zog er seinen Stiefel aus, der hatte in der Sohle ein Loch, und sprach zu seiner Tochter, seinem einzigen Kind: »nimm diesem Stiefel, trag ihn auf den Boden, da ist ein großer Nagel, daran häng ihn auf, dann hole Wasser und gieß es hinein; hält er das Wasser, so will ich wieder eine Frau nehmen, läuft’s aber durch, so lasse ich’s bleiben.« Brüder Grimm | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Vor uralten Zeiten lebte im Morgenlande ein König; der hatte drei Söhne. Die zwei ältesten waren schon in ihrer Kindheit gar ausgelassen und mutwillig, aber klug. Der jüngere hingegen war folgsam und gut, aber nicht so klug wie seine Brüder. Albert Ludwig Grimm | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
In einem Land, in einem Reich, lebten einmal ein Zar und eine Zarin, die hatten drei Söhne, alle jung, ledig und dabei so kühne Helden, dass es im Märchen nicht zu erzählen, mit der Feder nicht zu beschreiben ist. Der Jüngste hieß Iwan Zarewitsch. A. N. Afanassjew | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Der Vater war gestorben und hatte seinem Jungen nichts hinterlassen als ein Schwert; damit zog er fort und wollte dienen gehen. Auf einmal begegnete ihm ein alter Mann, der war auf einem Auge blind und sah auch mit dem andern nicht recht, der fragte ihn: »Wo gehst du hin, Junge?« –- »Dienen!« sprach der Junge. Josef Haltrich | Märchen | Gute-Nacht-Geschichten
Kommentare (2)

Ana Itat

Ich liebe deinen Posdcast Anne :D Nur für Kinder sind viele Märchen nichts. Sehr grausam und sehr oft auch sexistisch. Die Frau Igel muss dem Herrn Igel gehorchen z.B. Fände es schön, wenn die Märchen für Kinder etwas angepasst würden und sexistische und grausame Szenen verändert wären. Aber für Erwachsene, die trotzdem gern eine Geschichte zum Einschlafen hören, ist dieser Podcast einfach wunderbar 😍😍😍

Aug 26th
Antwort

Amy Maas

Sehr schöne Geschichte weiter so👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍

May 9th
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