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HSS Podcast - Satzzeichen
HSS Podcast - Satzzeichen
Author: Hanns-Seidel-Stiftung e.V.
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© Hanns-Seidel-Stiftung e.V.
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Man kann keinen Satz sagen, ohne buchstäblich ein Zeichen zu setzen! Darum heißt der Podcast der Hanns-Seidel-Stiftung "Satzzeichen". Wir setzen Zeichen und wollen in dieser Gesprächsreihe Themen aus Medien und Kommunikation analysieren, ihre tagesaktuelle Bedeutung aufgreifen und wenn möglich Perspektiven aufzeigen, die über den Tag hinausweisen.
304 Episodes
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Promovierter Soziologe, Mitarbeiter bei einem CSU-Abgeordneten, Innovationsberater und bekennender Heavy-Metal-Fan. Das ist das ungewöhnliche Profil von Dr. Rainer Sontheimer. Wie für den Rocksoziologen - so bezeichnet sich Sontheimer selbst - authentische politische Kommunikation funktioniert und was das mit Heavy Metal und Rockmusik zu tun hat, erklärt er Gastgeber Christian Jakubetz.
"Unsere Anpassungsfähigkeit ist enorm gefordert." So sieht der Autor und Experte für digitale Transformation Dr. David Bausch, die Folgen einer dynamischen Arbeitswelt. Im Mittelpunkt des Gesprächs von Gastgeber Christian Jakubetz mit David Bausch stehen Fragen von Polykrisen und KI , von Leadership und neuen Kompetenzanforderungen sowie dem Umgang mit digitalem Stress. Bausch erläutert notwendige "Future Skills" und wie eine gelingende Resilienzstrategie gegen "Change-Müdigkeit" aussehen kann. Aktuell erscheint von David Bausch das Buch: ""Das Ende der Arbeitswelt, wie wir sie kannten".
„Digitalisierung kann Verwaltung besser, transparenter und näher an die Menschen bringen.“ Mit dieser Überzeugung blickt Dr. André Haller auf den Stand der digitalen Transformation in Deutschland. Der Kommunikationswissenschaftler, Digitalisierungsberater und Lehrbeauftragte spricht mit Christian Jakubetz über den Zustand von Kommunen und Behörden im Jahr 2026. Haller erklärt, warum Angebote wie der elektronische Personalausweis oder Online-Verwaltungsleistungen bislang nur zögerlich genutzt werden und wo Informations- und Kommunikationsprobleme liegen. Vom Onlinezugangsgesetz über die E-Akte bis zum Glasfaserausbau diskutieren beide, weshalb technische Lösungen allein nicht ausreichen. Es geht um Zielgruppen, Nutzerorientierung, verständliche Nutzenargumente und den Blick auf andere Länder. Zum Abschluss richtet sich der Blick nach vorn: auf den Generationenwechsel, digitale Souveränität in Europa und auf einen vorsichtigen, aber begründeten Optimismus für die kommenden Jahre. Ein Leitfaden der Stiftung zur "Digitalisierung der Kommunen" unter Beteiligung von André Haller gibt es hier zum Download: https://www.hss.de/publikationen/digitalisierung-der-kommunen-pub2538/
Innovation entsteht nicht nur durch neue Technik. In dieser Folge von Satzzeichen spricht Christian Jakubetz mit Dr. Anja Noster von der Hamburg Media School über Innovation – in Medien, Organisationen und Förderstrukturen. Thema ist unter anderem der WPK Innovationsfonds (https://innovationsfonds.wpk.org/) und die Frage, wie innovative Ideen unterstützt werden können. Pragmatischer Optimismus für zukünftige Entwicklungen ist gefragt, ohne Innovation ausschließlich an technologische Fortschritte zu knüpfen. Dabei geht es um die Arbeitsweise von "Content Creators", um Personenmarken und dass Innovation auch analog entsteht.
"Wir haben uns einen regulatorischen Rucksack aufgeladen." Mit dieser Einschätzung beschreibt der HSS-Vorsitzende und Europaabgeordnete Markus Ferber das Spannungsfeld zwischen Künstlicher Intelligenz, Regulierung und Innovation in Europa. In Folge 300 von Satzzeichen spricht Markus Ferber mit Christian Jakubetz darüber, warum Europa bei eigenen KI-Systemen hinterherhinkt. Im Gepräch geht es um Haftungsfragen, Datenschutz und warum Deepfakes begrenzt werden müssen. Es geht aber auch um positive Impulse: wie man Start-ups helfen kann, in welchen Bereichen KI jetzt schon Mehrwert schafft und wo Europa sogar die Nase vorn hat.
"KI ist keine Suchmaschine.“ Mit dieser Aussage beschreibt Gregor Schmalzried, Journalist, Podcaster und Buchautor, einen der häufigsten Denkfehler im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. In dieser Episode von Satzzeichen spricht Gastgeber Christian Jakubetz mit ihm über KI als alltägliches Arbeitswerkzeug und darüber, warum sie menschliches Denken nicht ersetzt, sondern ergänzt. Schmalzried erklärt, wie sich kreative Prozesse verändern, wo KI verlässlich hilft und wo sie scheitert. Es geht um Produktivität, um Fehlertoleranz und neue Routinen. Dabei ist die Frage wichtig, ob KI Gräben vertieft oder sogar dabei helfen kann, mehr Menschen mitzunehmen. Gregor Schmalzried ist regelmäßig im "KI-Podcast" der ARD zu hören: https://www.ardaudiothek.de/sendung/der-ki-podcast/urn:ard:show:65505255c703e51e/ und hat 2025 ein Buch zu KI mit dem Titel "Wir, aber besser" veröffentlicht.
Zahlreiche Gäste aus der Medien-, Kommunikations- und Kulturbranche waren 2025 Woche für Woche zu Gast im Podcast "Satzzeichen". Gastgeber Christian Jakubetz erinnert sich im Jahresrückblick mit Karl Heinz Keil von der Hanns-Seidel-Stiftung an herausragende Themen und besondere Gesprächspartner. Hören Sie noch einmal Originaltöne der Gäste und Anekdoten aus der Produktion.
In der Weihnachtsepisode von „Satzzeichen“ ist Christian Jakubetz ausnahmsweise Gast und spricht mit Gastgeber Karl Heinz Keil über Erwartungen, Routinen und kleine Brüche rund um die Feiertage. Dazu kommt ein spielerisches „This or that“ – Entweder-oder-Fragen - zu Medien und Weihnachten. Auch Geschenktipps zum Hören und Lesen, jenseits von Socken und Gutscheinen, dürfen dabei nicht fehlen. Und am Ende geht es um Vorsätze, Pläne und sogar um Himmel und Hölle.
Körpersprache sagt oft mehr als ein gesprochenes Wort.“ Mit diesem Satz macht Körpersprache-Expertin Monika Matschnig deutlich, warum nonverbale Signale so entscheidend sind. Im Gespräch mit Gastgeber Christian Jakubetz erklärt die Diplom-Psychologin, wie Haltung, Mimik, Gestik und Stimme unsere Wirkung prägen – oft schon lange bevor wir sprechen. Matschnig räumt mit hartnäckigen Mythen auf, zeigt, wie Missverständnisse entstehen, warum Kontext alles ist und wieso Körpersprache immer ganzheitlich betrachtet werden muss. Und dann geht es da auch noch um die viel zitierte Authentizität.
„Alle sagen, sie wollen mehr Seriosität – aber gesehen wird dort, wo Funken fliegen.“ Mit dieser Beobachtung beschreibt Jan Fleischhauer, Kolumnist, Podcaster und Gastgeber der neuen ZDF-Sendung "Keine Talkshow - Eingesperrt mit Jan Fleischhauer", warum politische Formate frische Ansätze brauchen. Im Gespräch mit Christian Jakubetz erklärt Fleischhauer, wie Elemente aus Reality-TV eine andere Dynamik erzeugen, warum Nähe im Studio Gespräche verändert und weshalb sein Ansatz von politischem Entertainment ganz bewusst mit Erwartungen bricht. Er spricht über Kritik aus dem eigenen Metier, über sein Verhältnis zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk, über Trash-TV-Anleihen, Humor als Provokation und über die Frage, warum gute Laune im politischen Kommentar so selten geworden ist.
„Wenn ich nicht sicher sein kann, ob etwas richtig oder falsch ist, verliere ich das Vertrauen – und damit das Fundament unserer Demokratie.“ Mit dieser Diagnose erklärt Prof. Dr. Jessica Heesen, Leiterin des Forschungsschwerpunkts Medienethik, Technikphilosophie & KI am IZEW der Universität Tübingen, warum die ethische Dimension von KI mehr als ein Randthema ist. In dieser Episode spricht Jessica Heesen mit Gastgeber Christian Jakubetz darüber, weshalb richtige oder falsche Informationen immer auch ein ethisches Problem sind, wie Deepfakes Persönlichkeitsrechte verletzen können und warum KI-Spam die öffentliche Debatte untergräbt. Heesen zeigt, wo juristische Grenzen erreicht sind, wieso Kennzeichnungspflichten notwendig bleiben und welche Risiken digitale Klone bergen. Zudem diskutiert sie die Idee möglicher „KI-freier Zonen“ und die Frage, wie wir künftig überhaupt noch beweisen können, dass ein Gespräch wirklich stattgefunden hat.
Medien funktionieren heute anders als früher und politische Formate müssen sich darauf einstellen. Im zweiten Teil des Gesprächs mit Nikolaus Blome spricht Christian Jakubetz über die Zukunft des politischen Journalismus: Welche Rolle spielen lineares Fernsehen, Social Media und neue Talkshows? Wie verändern Influencer, parteigebundene Kanäle und YouTube die öffentliche Debatte? Blome spricht in diesem Teil auch über seine journalistischen Stationen und über Karrierewege heute.
„Was wir weniger können als früher, ist einander zuhören – oder uns von guten Argumenten der Gegenseite beeindrucken lassen.“ Mit dieser Beobachtung beschreibt Nikolaus Blome, Ressortleiter Politik und Gesellschaft in der Zentralredaktion der Mediengruppe RTL Deutschland sowie Online-Kolumnist beim SPIEGEL, den Zustand unserer Debattenkultur. In dieser Episode spricht er – im ersten Teil eines zweiteiligen Gesprächs – mit Gastgeber Christian Jakubetz darüber, wie sich politischer Streit und das Verständnis von „konservativ“ in den vergangenen Jahren verschoben haben. Blome erklärt, wie sehr traditionelle politische Zuordnungen bröckeln, weshalb Vertrauen in Medien fragiler geworden ist und wie soziale Netzwerke Konflikte zuspitzen. Er ordnet ein, wie wichtig es ist, dass sich Menschen mit ihren Ansichten in den Medien wiederfinden, warum alte Gewissheiten immer weniger tragen und weshalb Medien neu lernen müssen, gesellschaftliche Stimmungen realistischer abzubilden.
„Manchmal ist der Abschied der Anfang von etwas, das man sich vorher gar nicht vorstellen konnte.“ In der zweiten Episode des Gesprächs mit Gastgeber Christian Jakubetz spricht Klaus Brinkbäumer, Journalist, Autor und ehemaliger Spiegel-Chefredakteur, über sein aktuelles Buch „Zeit der Abschiede“ und darüber, wie aus Verlust und Veränderung neue Perspektiven entstehen. Er erzählt von seinem Weg nach dem Spiegel, von den Jahren in den USA, von Podcasts, Filmprojekten und dem Versuch, Lebensphasen bewusst zu gestalten.
„Ich wollte gar kein düsteres Buch über Trauer schreiben, sondern darüber, wie wir mit Trauer leben". Mit diesem Satz beschreibt Klaus Brinkbäumer, ehemaliger Spiegel-Chefredakteur und ehemaliger Programmdirektor des MDR, das Entstehen seines neuen Buches „Zeit der Abschiede“. In dieser Episode von „Satzzeichen“ spricht er mit Gastgeber Christian Jakubetz über den Umgang mit Verlust, über Familie und das Älterwerden. Brinkbäumer erzählt, wie der Abschied von seinen Eltern und vom Spiegel sein Leben verändert hat, warum er den Begriff „Boomer“ ablehnt und was er über Zeit und Generationen gelernt hat. Diese Episode ist Teil 1 eines zweiteiligen Gesprächs, das kommende Woche fortgesetzt wird.
„Umwege erhöhen die Ortskenntnisse.“ sagt Ulrike Gastmann, Autorin, Kolumnistin und Lehrerin. In dieser Episode von Satzzeichen spricht sie mit Gastgeber Christian Jakubetz über die vielen Umwege, die sie zum Buch Lessons for Life geführt haben. Gastmann erläutert, warum Ironie für sie ein zentrales Stilmittel ist, was „am Ball bleiben“ im Alltag bedeutet und wie intensive Auseinandersetzung mit Menschen, Sympathie erzeugt. Außerdem diskutieren sie Social Media und worin sich ihr Buch deutlich von üblicher Ratgeberliteratur unterscheidet.
„Es gibt wenige Schriftsteller, bei denen ich mich so gut auskenne wie bei Thomas Mann.“ Diese Aussage von Malte Herwig steht am Beginn des zweiten Gesprächsteils von "AI: The Art of Interview - das Podcast-Experiment". Der Journalist und Autor, bekannt durch Faking Hitler, spricht mit Gastgeber Christian Jakubetz über sein KI-Experiment und was das mit Thomas Mann zu tun hat. In dieser Episode geht es um Chancen und Grenzen künstlicher Intelligenz im Interview, um die Frage, was an Kreativität menschlich bleibt und warum gerade ein literarisches Experiment mit KI neue Perspektiven eröffnet. Mehr zu "AI: The Art of Experiment" gibt es hier: https://publicorum.com/podcasts/
Das im Podcast angesprochene KI-Experiment von Christian Jakubetz findet man z.B. unter: https://open.spotify.com/episode/3rDNZqRo6ucJkOEO3esqwC?si=gTyzFkaRLm-LGAuiaOQQ
„Eine Lüge hat heute einen Wert, weil sie Klicks und Aufmerksamkeit erzeugt.“ Mit dieser Analyse beschreibt Josef Krieg, Autor des Buches „Vom Wert der Lüge – Wie die Wahrheit wieder gewinnt“, die veränderte Rolle von Unwahrheiten im digitalen Zeitalter. In dieser Episode von „Satzzeichen“ spricht er mit Gastgeber Christian Jakubetz darüber, warum Lügen längst Teil von Geschäftsmodellen sind, welche Gefahren sie für Demokratie und Öffentlichkeit bedeuten und weshalb Vertrauen in Medien und Institutionen so schwer zurückzugewinnen ist. Krieg argumentiert aus einer christlichen Grundhaltung und auf der Basis seiner langjährigen Erfahrung als Pressesprecher in der Politik. Er erläutert, dass Fakten allein nicht reichen, um Falschinformationen zu entkräften. Entscheidend sei eine neue Kommunikationskultur, die Menschen wieder erreicht. Am Ende bleibt die Frage, wie man die Wahrheit retten kann und wie es mit ihr in der Zukunft aussieht.
„Wie bekomme ich als Mensch vor Ort in Zukunft verlässliche Informationen?“ – mit dieser Frage beschreibt Hannes Grasegger den Kern seines Projekts "Spatz", das er in der Schweiz entwickelt hat. Der frühere SZ-Journalist spricht in dieser Episode von „Satzzeichen“ mit Gastgeber Christian Jakubetz über die Krise des Lokaljournalismus und eine mögliche Antwort darauf. "Spatz" versteht sich nicht als klassische Zeitung, sondern als digitales Wochenmedium: kurze Texte, lokale Inhalte, die von der Community mitgestaltet und vor Ort überprüft werden – nicht von großen Redaktionen. Grasegger erklärt, warum mikrolokaler Journalismus wichtig ist, weshalb Dorfnachrichten politisch relevanter sein können, als sie wirken, und wie KI beim Filtern von Inhalten hilft. Sein Ziel: ein Modell, das weit über die Schweiz hinaus funktioniert – und die Frage, ob man mit einem „Spatz“ den Lokaljournalismus retten kann. Das deutschsprachige "Spatz"-Angebot finden Sie unter: https://www.spatz.news/de/
Der Medienwandel ist allgegenwärtig – und genau darüber sprechen Gastgeber Christian Jakubetz und Stefan Sutor, Geschäftsführer der Medientage München, in dieser Episode von Satzzeichen. „Wir müssen lernen, in Communities zu denken“, sagt Sutor und erklärt, warum Vertrauen für Medienhäuser immer wichtiger wird. Unter dem Leitmotiv „WTFuture?!“ geht es um Künstliche Intelligenz, die Creator-Economy, fragmentierte Öffentlichkeiten und die Frage, wie sich klassische Strukturen anpassen müssen. Sutor beschreibt wie die Medientage München als größtes Branchenevent Impulse geben wollen. Wer mehr dazu erfahren möchte: Die Medientage finden vom 23. bis 25. Oktober 2025 im House of Communication und im umliegenden Münchner Werksviertel statt – Details unter medientage.de






