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Holy Embodied: ein RefLab-Podcast
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Holy Embodied: ein RefLab-Podcast

Author: Leela Sutter, mit Sarah Staub

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Description

Holy Embodied ist ein Podcast, der behauptet: Es ist an der Zeit, den Körper wieder in die Kirchen zu bringen. Oder anders gesagt: Es ist an der Zeit, den Körper als fantastisches Tor zu jeglicher Form von Spiritualität wieder zu entdecken. Gerade in unserer evangelisch-reformierten Tradition, wurde die Form des Menschen lange genug ignoriert und nur auf den Verstand gesetzt. Viele von uns leben ausschliesslich im Kopf, im Denken – und vergessen den Körper, der nicht nur dazu da ist, unsere Gehirne umherzutragen. Wir finden, das reicht jetzt und leuchten aus, wie und warum unsere Körper der einfachste Weg zu Gott sind. Und was es letztlich heisst, „Holy Embodied“ in seiner ganzen Radikalität zu leben. Auf dieser Entdeckungsreise sind wir nicht-konfessionell, interreligiös und undogmatisch unterwegs. Gespräche zwischen Leela Sutter und Sarah Staub (in den ersten Folgen mit Patrick Schwarzenbach), Reportagen und Expert*innen aus diesem weiten Feld dienen uns als Kompass für diese Reise.
164 Episodes
Reverse
Die Wechseljahre sind aktuell in aller Munde – ein längst überfälliger Trend, der das Tabu rund um den alternden Frauenkörper bricht. Doch abseits von Östrogenspiegeln und Hitzewallungen stellen sich tiefere, fast existenzielle Fragen: Was macht diese körperliche Transformation mit unserer Seele? Und warum haftet der menopausalen Frau in unserer Gesellschaft eigentlich immer noch das Stigma des «unleidigen Weibes» an, das bitteschön unsichtbar bleiben oder gar nicht erst altern sollte? In dieser Folge sprechen wir mit Dr. med. Christina Schlatter. Sie ist Gynäkologin in Zürich und verfolgt in ihrer Arbeit einen konsequent verkörperten («embodied») und ganzheitlichen Ansatz der Frauenmedizin. Wir lernen eine Ärztin kennen, die Medizin nicht nur aus Lehrbüchern begreift: Nach einer eigenen schweren Herzoperation vor zwei Jahren und darauffolgenden Angstzuständen fand sie über Meditation und Tanz zu neuen Formen der Heilung. Heute schreibt sie an einem Buch mit dem Arbeitstitel «Feeling of being alive in 4 dimensions – vom Gefühl, lebendig zu sein», in dem sie die Beziehung zwischen Ärztin und Patientin neu auslotet. Gemeinsam tauchen wir ab in ein Gespräch, das weit über reine Biologie hinausgeht: - Hormon-Trend vs. gelebte Realität: Warum wir aufhören müssen, das Älterwerden der Frau abzuwerten. - Verletzlichkeit als Superkraft: Wie aus Angst und körperlichen Krisen eine tiefere Verbundenheit entstehen kann. - Sicherheit im eigenen Leib: Was es braucht, um sich im eigenen Körper radikal sicher und zuhause zu fühlen – egal, in welcher Lebensphase. Eine Folge für alle, die spüren, dass Spiritualität nicht abstrakt im Kopf bleibt, sondern mitten durch Fleisch, Blut und Hormone geht. Gefällt dir Holy Embodied? Wenn dich diese Folge berührt, zum Nachdenken gebracht oder inspiriert hat, hinterlass uns super gerne eine Bewertung bei Apple Podcasts oder Spotify und teile die Folge mit Menschen, denen sie guttun könnte. Das hilft uns riesig, mehr Raum für verkörperte Spiritualität zu schaffen. Danke dir für deine Unterstützung!
Ginge es nach uns, könnte das ganze Jahr Sommer sein. Lange helle Abende, Wärme auf der Haut, draussen sein. Und gleichzeitig schmerzt es, wenn Hitze zur Bedrohung wird, Dürre herrscht, Gletscher schmelzen und eine Welt, wie wir sie kennen, ins Wanken gerät.  Was machen wir mit diesem Widerspruch? Mit Schuldgefühlen, die sich in den Genuss mischen? Mit dem Gefühl, selbst Teil des Problems zu sein? Und mit der Frage, was wir eigentlich bereit sind zu verändern und worauf wir verzichten können – und wer sich Verzicht überhaupt leisten kann?  Die Klimakrise konfrontiert uns mit Gleichzeitigkeiten, die wir gerne auflösen würden: Wir wollen leben, geniessen und frei sein – und wissen zugleich, dass ein «immer mehr» auf einem endlichen Planeten nicht funktionieren kann. Letztlich ist es die Gleichzeitigkeit von Werden und Vergehen, nöd wahr. Individuelles schlechtes Gewissen und persönlicher Verzicht greifen dabei zu kurz. Es braucht Lösungen, die von einem kollektiven Wunsch getragen sind - und die Bereitschaft, gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen neu zudenken.  Vielleicht brauchen wir dafür vor allem eines: Ambiguitätstoleranz. Diese gar nicht so einfache Fähigkeit, Widersprüche auszuhalten, ohne sie vorschnell aufzulösen. Wir können den Sommer lieben und die Folgen eines immer wärmeren Planeten betrauern. Wir können Teil eines problematischen Systems sein und Handlungsspielraum haben. Wir können Angst vor Veränderung haben und zuversichtlich in die Zukunft schauen.   Doch diese Zuversicht oder Hoffnung darf nicht zur Beruhigung werden, die uns vom Handeln abhält. Dabei muss Handeln nicht bedeuten, alles allein richtig machen zu wollen. Was wäre, wenn wir Verantwortung stärker als etwas Gemeinsames verstehen? Wenn gemeinsam entscheiden, was wir verändern wollen?  Eine Folge über Klima-Scham und Lebensfreude, über Schuld und Genuss, über die Grenzen des Wachstums – und darüber, wie Ambiguitätstoleranz und gemeinsames Handeln uns helfen können, angesichts der Klimakrise lebendig zu bleiben.  Wenn du am eigenen Leib, im eigenen Körper erfahren möchtest, wie sich das pure SEIN anfühlt: Vom 2.-4 Oktober ist Holy Embodied im Kloster Kappel, um genau das zu kultivieren. Über Meditation, Atem und Bewegung. Simpel, spielerisch und unterstützt vom Kraftort Kappel. Alle Details findest du hier  - ich fröimi! RefLab bietet weitere Podcast-Formate zu Spiritualität, Philosophie, Kultur, Psychologie und Popkultur. Zudem erscheinen wöchentlich neue Blogbeiträge. Wenn du informiert bleiben möchtest, abonniere den RefLab-Newsletter.
Mathias Bänziger ist Sufi-Schüler. Und reformierter Pfarrer. Und eigentlich, sagt er, ist er Pfarrer geworden, weil er Sufi ist. Seine Sufi-Tradition versteht sich dabei nicht als Religion, der man angehören muss, sondern als universellen spirituellen Weg. Im Gespräch geht es um die erstaunlichen Parallelen zwischen der Nachfolge Jesu und dem Sufi-Konzept der «Entwerdung»: Was bedeutet es, weniger Ich zu werden, damit Gott Raum bekommt? Und wo liegen die Unterschiede zwischen Trance und tiefen mystischen Erfahrungen? Wir sprechen über Mathias’ Weg, seine eigene Praxis und wie wichtig eine gewisse Nüchternheit ist. Und dann ist da noch Sofia: die weibliche Seite Gottes, die in unserer religiösen Sprache oft vergessen geht. Mathias Bänziger schreibt gerade ein Buch darüber. Wenn du am eigenen Leib, im eigenen Körper erfahren möchtest, wie sich das pure SEIN anfühlt: Vom 2.-4 Oktober ist Holy Embodied im Kloster Kappel, um genau das zu kultivieren. Über Meditation, Atem und Bewegung. Simpel, spielerisch und unterstützt vom Kraftort Kappel. Alle Details findest du hier: https://www.reflab.ch/events/holy-embodied-im-kloster-kappel/ - ich fröimi! Mehr über die Sufitradition von Mathias und seinen Lehrer Pir Vilayat Inayat Khan findest du hier: https://sufismus.ch/inayatiyya/pir-vilayat-inayat-khan/ https://mathiasbaenziger.ch
Die menschliche Stimme ist ein zutiefst intimes Instrument. Sie schwingt mit unseren Gefühlen, unseren Erfahrungen und unserem Körper mit – und bringt oftmals unbewusste Blockaden oder Anspannungen zum Ausdruck. In dieser Folge hört ihr Auszüge aus einem Gespräch mit der Stimmkünstlerin Magnolia. Sie hat sich selbst das Singen beigebracht – und zwar eine besondere Form des Singens: den Kehlkopfgesang. Ihr wortloser Klang lebt ganz aus dem Moment heraus, aus Aufmerksamkeit, Präsenz und Hingabe an das, was gerade entsteht. Spannend dabei: Magnolia trennt ihren Gesang bewusst von Spiritualität. Für Sarah und mich wirft das Fragen auf. Kann dieser freier Klang überhaupt losgelöst von spiritueller Erfahrung gedacht werden? Was geschieht, wenn die Stimme ungehemmt durch den Körper fliesst? Und warum berichten so viele Menschen davon, in Klang, Gesang und Vibration etwas zu berühren, das grösser ist als sie selbst? Ausgehend von Magnolias Erfahrungen entfaltet sich ein persönliches Gespräch über Stimme und Verkörperung, über den Kontakt mit tiefen Verletzungen, die sich in der Stimme widerspiegeln, sowie Erinnerungen Radiostimmtraining oder den «Brüelteppich». Undnatürlich über jene Momente, in denen Klang zur Tür in eine Erfahrung von Weite, Freiheit und Verbundenheit wird. Weiterführende Ressourcen und in der Folge erwähnte Personen /Orte: Lisa Gerrard findet ihr unter anderem auf Spotify (https://open.spotify.com/intl-de/artist/3C4MmUJYQN9svNdedAR2BK?si=CuG7hODqSA-v0K1OfMdQDA) – die australische Künstlerin hat unter anderem einen Golden Globe Award gewonnen für ihre Zusammenarbeit mit Hans Zimmer für die Filmmusik von Gladiator. Magnolia ist auf Instagram unter @shadow_magnet zu finden, die Musik in der Podcastfolge ist von ihr. Hier hab ich für RefLab über die Kraft der Stimme geschrieben: https://www.reflab.ch/die-kraft-deiner-stimme/ Das Freakstock-Festival ist ein Festival der so genannten Jesus Freaks Deutschland, eine evangelikal-charismatische geprägte Gruppierung, die sich bisschen Hippie-, bisschen Punk-, bisschen Skater-Kultur angeeignet hat; mehr dazu hier: https://jesusfreaks.de/ Peter Roth ist der geniale Naturtonmusiker, mit dem ich bereits mehrere Gespräche für RefLab führen konnte: https://www.reflab.ch/peter-roth-maestro-der-stille/ und https://www.reflab.ch/peter-roth-ohne-das-komponieren-koennte-ich-mir-das-leben-in-dieser-situation-nicht-vorstellen/. Und natürlich muss ich hier auch das geniale Gespräch mit Simone Felber, der Jodlerin, verlinken: https://www.reflab.ch/simone-felber-ueber-jodeln-trauer-und-den-koerper/
Wir verbringen so viel Zeit damit, unser Leben verstehen zu wollen. Es zu planen, zu optimieren, zu kontrollieren. Vielleicht beginnt ein gelungenes Leben aber gar nicht im Kopf. Sondern dort, wo wir wieder spüren, was uns trägt. Für diese Folge leihe ich euch ein Gespräch aus dem Podcast I feel you meiner RefLab-Kollegin und Pfarrerin Janna Horstmann. Sie spricht mit Caroline Theiss – Kopfsortiererin, Reframing-Meisterin, Ressourcenaufzeigerin und Trainerin für ressourcenorientierte Entwicklung. Gemeinsam fragen sie nach dem, was uns trägt, wenn das Leben komplex wird. Nach Resilienz, intelligenter Intuition und der Kunst, immer wieder handlungsfähig zu werden. Wir können die Welt nicht kontrollieren. So sehr wir es manchmal auch versuchen. Aber wir können lernen, unseren Ressourcen zu vertrauen. Dem Körper zuzuhören. Kopf, Herz und Bauch miteinander ins Gespräch zu bringen. Vielleicht beginnt genau dort ein Leben, das sich nicht perfekt anfühlt – sondern lebendig. Die Frage geht auch an dich: Was fühlt sich lebendig an, was nährt dich gerade? Was bringt dich zurück in deinen Körper, zurück zu dir? Wenn du diesen Fragen gemeinsam mit anderen nachgehen möchtest, freuen wir uns, dich am Holy Embodied Wochenende (https://www.reflab.ch/events/holy-embodied-im-kloster-kappel/) im Oktober im Kloster Kappel zu treffen.
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