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Author: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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Info 3: Nachrichten, Hintergründe, Meinungen und Analysen in Kompaktform.
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US-Präsident Donald Trump und der Chef der US-Notenbank Fed, Jerome Powell, liegen im Clinch. Powell wollte sich bei Zinsentscheiden nicht von Trump dreinreden lassen. Seine Amtszeit endet offiziell im Mai. Nun hat Trump einen Nachfolger nominiert. Weitere Themen: Das Gesundheitsministerium in Gaza spricht von 71'000 Palästinenserinnen und Palästinensern, die im Gazakrieg getötet wurden. Israel hat diese Zahl stets bestritten. Nun bezeichnete ein hochrangiger Angehöriger der israelischen Armee diese Zahl doch als zutreffend. Das ist bemerkenswert. Warnungen wurden in den Wind geschlagen, Kontrollen fehlten: Der Rüstungskonzern des Bundes, die Ruag, hat versagt in der Affäre um Geschäfte mit Kriegsmaterial. Doch die Geschäftsprüfungskommission des Ständerats stellt auch Ex- Verteidigungsministerin Viola Amherd kein gutes Zeugnis aus.
Die Migros schliesst bis Ende Jahr alle 15 Filialen des Buchhändlers Ex Libris. Das Online-Buchgeschäft wird schrittweise zum Onlinehändler Galaxus verlagert. 230 Mitarbeitende sind von den Filialschliessungen betroffen, ein Stellenabbau ist nicht ausgeschlossen. Ausserdem: Ein Monat ist seit der Brandkatastrophe von Crans-Montana vergangen. 40 Menschen sind bei dem Brand ums Leben gekommen. Über 100 Menschen wurden zum Teil sehr schwer verletzt. Nicht nur das Wallis, sondern die ganze Schweiz ringt seither mit dem richtigen Umgang mit der Katastrophe.
Seit den tödlichen Schüssen auf den Krankenpfleger Alex Pretti ist die US-Regierung in Erklärungsnot. Donald Trump hat als Reaktion den Grenzschutzbeauftragten Tom Homan nach Minneapolis geschickt und den bisherigen ICE-Einsatzchef abgezogen. Nun hat sich Homan erstmals öffentlich geäussert. Weitere Themen: Hat die Hausarztpraxis keinen freien Termin mehr, suchen viele Menschen den Notfall von Spitälern auf. Besonders jetzt zur Grippesaison. Das Spital Muri im Kanton Aargau setzt deshalb auf ein neues digitales Ticketsystem. Welche Vor- und Nachteile birgt dieses System? Die FDP verabschiedet am kommenden Wochenende ihr erstes Positionspapier unter dem neuen Führungsduo. Darin gefordert wird eine härtere Gangart gegen Gewalt- und Sexualstraftäter oder auch die Bekämpfung der illegalen Migration. Wie ist diese Themenwahl politisch einzuordnen?
Trotz starkem Druck aus den USA: Für den Schweizer Pharmakonzern Roche läuft es gut. Der Umsatz stieg 2025 um 1,7 Prozent, wie das Unternehmen am Donnerstag an einer Medienkonferenz mitteilte. Aussergewöhnlich an dieser Konferenz war jedoch der politische Ton. Weitere Themen: Ausserparlamentarische Kommissionen sind zuständig für Empfehlungen an den Bundesrat. Nun will der Bundesrat einige davon auflösen. Darunter den Schweizerischen Wissenschaftsrat, der den Bund seit rund 60 Jahren berät. Wie begründet der Bundesrat diesen Schritt? Nach schweren Regenfällen steht die Kleinstadt Niscemi auf Sizilien sprichwörtlich am Abgrund. Dieser ist mittlerweile vier Kilometer lang und hat bereits ganze Häuser, Strassen und Fahrzeuge verschluckt. Verletzt wurde zum Glück niemand. Doch weshalb hat man die Gefahr nicht früher erkannt?
Ab 2028 braucht die Schweiz laut dem Bundesrat rund 31 Milliarden Franken zur Stärkung der Sicherheit. Er will diese Mehrausgaben mit einer befristeten Mehrwertsteuer-Erhöhung um 0,8 Prozentpunkte decken, wie er am Mittwoch bekanntgab. Das letzte Wort hat das Stimmvolk. Weitere Themen: Der Bundesrat setzt erste Eckwerte, wie er die Verkehrsinfrastruktur bis 2045 ausbauen will. Er will damit Kapazitäten auf der Schiene erhöhen, Engpässe auf der Nationalstrasse reduzieren und Verkehrsprojekte in Agglomerationen fördern. Rund eineinhalb Jahre nach ihren Schüssen auf ein Marienbildnis, musste sich die ehemalige GLP-Politikerin Sanija Ameti vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. Dort wurde sie jetzt wegen Verletzung der Glaubensfreiheit schuldig gesprochen. Ihr Anwalt hatte Freispruch gefordert.
Möglicherweise wurden in den letzten Jahren in der Schweiz Initiativen eingereicht, bei denen die Unterschriften systematisch gefälscht wurden. In diesem Zusammenhang führten die Bundesbehörden nun mehrere Hausdurchsuchungen bei Sammelfirmen in der West- und Deutschschweiz durch. Weitere Themen: Die frühere GLP-Politikerin Sanija Ameti muss sich seit Mittwoch vor dem Bezirksgericht Zürich verantworten. Sie hatte im September 2024 auf ein Marienbildnis geschossen, was ihr einen gewaltigen Shitstorm einbrachte. Welche Vorwürfe stehen gegen sie im Raum? Spaniens Regierung unter Ministerpräsident Pedro Sanchez will rund einer halben Million Migrantinnen und Migranten einen legalen Aufenthaltsstatus ermöglichen. Warum macht Spanien das? Das Gespräch mit ARD-Korrespondentin Franka Welz.
Nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana reisst Italiens Kritik am juristischen Vorgehen der Schweiz nicht ab. So will Italien mitermitteln. Für Schweizer Politikerinnen und Politiker ein inakzeptables Vorgehen. Juristisch wäre das aber durchaus möglich. Weitere Themen: Wer in der Schweiz eine bezahlbare Wohnung sucht, benötigt Geduld. Wie soll der Wohnungsnot die Stirne geboten werden? Die Stadt Zürich hat hierfür eine neue Wohnstrategie präsentiert. So möchte die Stadt etwa noch mehr Wohnungen kaufen, um diese günstig zu vermieten. Anfang Jahr kam es zu einem umfangreichen Angriff auf das Berliner Stromnetz, das 100'00 Menschen im Dunkeln sitzen liess. Auch Polen hat kürzlich Angriffe auf das Stromnetz abgewehrt. Könnte auch die Strominfrastruktur in der Schweiz zur Zielscheibe von Anschlägen werden?
Die EU und Indien haben die Verhandlungen über den Aufbau einer riesigen neuen Freihandelszone abgeschlossen. Durch den Abbau von Handelsbarrieren und Zöllen soll der Austausch von Waren und Dienstleistungen zwischen der EU und Indien angekurbelt werden. Weitere Themen: Italien will nach der Brandkatastrophe von Crans-Montana mitermitteln. Das stösst vielen Schweizer Politikern von links bis rechts sauer auf. Besonders gross ist der Ärger im Tessin. Dort verlangen Politiker eine klare Reaktion der Schweiz. Wochenlang haben die Menschen im Iran gegen das Regime protestiert. Inzwischen konnten die Machthaber die meisten Demonstranten mit brutalen Gegenschlägen abschrecken. Von willkürlichen Morden an über 30'000 Protestierenden ist die Rede.
Derzeit müssen Arbeitslose zum Teil länger auf ihr Arbeitslosengeld warten. Grund dafür sind Probleme eines neuen IT-Systems des Staatssekretariats für Wirtschaft Seco. Für die Arbeitslosenkassen bedeutet das viel Arbeit, für die Arbeitslosen weiterhin Unsicherheit. Weitere Themen: Den Opfern der Brandkatastrophe von Crans-Montana und ihren Angehörigen soll rasch und unbürokratisch geholfen werden. Hierfür haben die Kantone ausserordentliche Empfehlungen gemacht. Anrecht auf diese Soforthilfe hat ein grösserer Kreis als sonst üblich. Die Evakuierung des von einem Bergsturz bedrohten Dorfes Brienz ist nach über einem Jahr aufgehoben worden. Nun ist Brienz wieder öffentlich zugänglich. Dennoch bleibt das Rutschgebiet oberhalb von Brienz auf lange Sicht unberechenbar.
Das Staatssekretariat für Migration SEM rechnet im laufenden Jahr mit leicht rückläufigen Asylzahlen. Im wahrscheinlichsten Szenario dürften es 25'000 sein, prognostiziert das SEM. Dies hänge davon ab, wie sich die Situation in der Türkei und auf der Mittelmeer-Route entwickle. Weitere Themen: Am Wochenende haben Bundesbeamte erneut einen US-Bürger erschossen. Die Wut in den USA wächst und in verschiedenen Städten kommt es zu Protesten. Nun wollen die Demokraten im Kongress Druck aufbauen. Seit Wochen greifen Truppen der syrischen Übergangsregierung kurdische Dörfer und Städte an. Kurdinnen und Kurden fürchten um ihre Autonomie. Nun fordert ein überparteiliches Komitee ein stärkeres Engagement der Schweiz zugunsten der Kurdinnen und Kurden in Syrien.
Erneut ist in Minneapolis ein Mensch erschossen worden, ein 37-jähriger US-Bürger. In Minneapolis und im Nachbarort St. Paul läuft derzeit eine ICE-Operation, um papierlose Migranten festzunehmen. Am Wochenende protestierten Tausende auf der Strasse. Weitere Themen: In Italien lässt sich mit harter Kritik am Vorgehen der Schweiz im Fall des Barbetreibers von Crans Montana punkten. Premierministerin Giorgia Meloni fordert ein gemeinsames Ermittlungsverfahren. Aussenminister Antonio Tajani möchte, dass an Stelle des Wallis ein anderer Kanton mit dem Verfahren betraut wird. Das Insektizid Fipronil wird bei Katzen und Hunden eingesetzt, um Zecken oder Flöhe fernzuhalten. Gelangt der Wirkstoff in die Kanalisation, kann er in Bächen Kleinstlebewesen schädigen oder gar töten.
In Italien ist die Empörung gross, dass der Betreiber der Bar «Le Constellation» in Crans Montana, Jacques Moretti, auf Kaution aus der Untersuchungshaft entlassen worden ist. Am Samstag orderte Italien gar seinen Botschafter aus der Schweiz zurück nach Rom. Welches Zeichen wird damit gesetzt? Ausserdem: Die SVP hat an ihrer Delegiertenversammlung über die Schule von morgen diskutiert. Die Partei regt Reformen an. Unter anderem brauche es einen schlankeren Lehrplan, eine Obergrenze für Ausländerinnen und Ausländer pro Klasse und eine Abkehr von der integrativen Schule.
Zur Niederschlagung der Protestbewegung im Iran nahm das Mullah-Regime in den letzten Tagen und Wochen tausende von Toten in Kauf. Die genaue Anzahl der Opfer ist weiterhin unklar. Nun beschäftigte sich der UNO-Menschenrechtsrat in Genf in einer Sondersitzung mit der Gewalt im Iran. Weitere Themen: Grossmächte in aller Welt zeigen: Eigene Interessen werden zunehmend mit Stärke statt Dialog durchgesetzt. Es gilt wieder das Recht des Stärkeren. Was bedeutet eine solche Welt, in welcher der Multilaterismus auf dem Rückzug ist, für die Menschenrechte? Für den spanischen Zugverkehr war es eine schwarze Woche. Bei einer Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge nahe Cordoba starben 45 Menschen. In den Tagen darauf kam es zu weiteren Zugunfällen. Lokführer rufen zum Streik auf. Was ist los auf dem spanischen Schienennetz?
Erstmals nach 55 Jahren fand das Weltwirtschaftsforum ohne dessen Gründer Klaus Schwab statt. Er war nach schweren Vorwürfen von Diskriminierung und Manipulation entmachtet worden. Geschadet hat sein Fehlen offensichtlich nicht. Das 56. WEF hatte eindrückliche Dimensionen. Weitere Themen: Monatelang hing die Zukunft der Videoplattform Tiktok in der Schwebe. Jetzt haben US-Investoren mit engen Verbindungen zu Donald Trump eine Tochtergesellschaft gegründet, die das Fortbestehen des US-Geschäfts sichern soll. Was steckt hinter diesem Vorgehen? Österreich und die Schweiz haben vieles gemeinsam, doch es gibt Unterschiede, etwa bei der Stromversorgung. Während die Schweiz über eine Aufhebung des AKW-Neubauverbots nachdenkt, drehen in Österreich über 1500 Windräder und kein einziges Kernkraftwerk liefert Strom. Wie funktioniert das?
Die Schweiz ist eingeladen, dem von US-Präsident Trump gegründeten «Friedensrat» beizutreten. Das sogenannte «Board of Peace» soll dabei über den Friedensplan für Gaza hinausgehen. Bundesrat und Aussenpolitiker geben sich aber vorsichtig zur Frage, ob die Schweiz tatsächlich teilnehmen soll. Weitere Themen: Die Bewohnerinnen und Bewohner des Bündner Bergdorfs Brienz dürfen rund ein Jahr nach der Evakuierung zurück in ihre Häuser ziehen. Das Dorf liegt aber weiterhin in einem grossflächigen Rutschgebiet. Wie begründen die Behörden ihren Entscheid? Der demokratische Gouverneur Kaliforniens, Gavin Newsom, gilt als einer von Trumps grössten Gegenspielern. Und auch am WEF in Davos zeigt sich deutlich: Newsom scheut die Konfrontation mit dem US-Präsidenten nicht.
Nach einem Gespräch mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte rudert Trump in der Grönland-Frage plötzlich wieder zurück. Man habe eine Vereinbarung getroffen, hiess es von beiden Seiten. Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz begrüsst die Einigung und mahnt Europa am WEF zugleich zum Zusammenhalt. Ausserdem: Im Krisenfall, etwa bei einem Blackout, bildet das sogenannte «Polycom-Netzwerk» in der Schweiz das Rückgrat der sicheren Kommunikation. Das Kommunikationssystem ist jedoch veraltet und soll bis 2035 ersetzt werden. Dieses Ziel ist jedoch gefährdet, wie ein neuer Bericht der EFK zeigt.
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2026-01-2113:36

In der ukrainische Hauptstadt Kiew herrschen katastrophale Zustände. Die Stadt wird weiterhin von Russland angegriffen, Zehntausende haben ihr Zuhause inzwischen verlassen. Viele von jenen, die zurückbleiben, leben bei eisigen Temperaturen in Wohnblöcken ohne Heizung und Strom. Weitere Themen: Einem UNO-Bericht zufolge tritt die Welt in ein «Zeitalter des globalen Wasserbankrotts» ein. Laut Bericht leben viele Regionen über ihren Verhältnissen, was den Wasserverbrauch angeht. Experte Thomas Riedel sagt, wie jeder und jede einzelne Wasser sparen kann. Am 8. März stimmen wir über die Einführung der Individualbesteuerung ab. Damit würde neu jede und jeder in der Schweiz selbst eine Steuererklärung ausfüllen - unabhängig vom Zivilstand. Befürworter sagen, diese führe dazu, dass mehr Frauen erwerbstätig werden. Stimmt das?
Die Umweltkommission des Ständerats spricht sich dafür aus, dass das Bauverbot für Atomkraftwerke wieder aus dem Gesetz gestrichen wird. Erstmals spricht nun Energieminister Albert Rösti von der Möglichkeit, neue Kernkraftwerke mit Fördergeldern zu unterstützen. Ausserdem: Im Streit um Grönland droht US-Präsident Donald Trump acht europäischen Staaten mit Strafzöllen. Am Weltwirtschaftsforum WEF in Davos haben unter anderem der französische Präsidet Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betont, die angedrohten Zölle seien ein Fehler. Sogenannte Christfluencer teilen ihren Glauben auf Social Media Plattformen. Es sind junge Menschen mit zahlreichen Followerinnen und Followern, die über ihre Liebe zu Gott und ihr Leben berichten. Sind junge Menschen wieder religiöser sind als die Generationen vor ihnen?
Geht es nach US-Präsident Donald Trump, soll aus dem Gaza-Friedensrat eine Institution werden, die sich weltweit für Frieden einsetzt. Jedoch existiert eine solche Organisation bereits seit 1945 mit der UNO. Welche Absicht verfolgt Trump mit seinem Plan? Weitere Themen: Die USA wollen Grönland übernehmen. Europa kann Widerstand leisten oder versuchen, die Lage zu beruhigen. Was sagt alt Bundesrat und Europarat-Generalsekretär Alain Berset zur aktuellen Lage? Ist er der Ansicht, die USA hätten eine rote Linie überschritten? Am 8. März 2026 kommt die sogenannte Klimafonds-Initiative der SP und der Grünen zur Abstimmung. Sie verlangt die Einrichtung eines Fonds, um den Klimawandel und seine Folgen zu bekämpfen. Parlament und Bundesrat lehnen die Initiative ab.
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