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Author: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

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Info 3: Nachrichten, Hintergründe, Meinungen und Analysen in Kompaktform.
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Die Welthandelsorganisation (WTO) in Genf ist seit Jahren in der Krise. Es gelingt ihr nicht, den Welthandel möglichst konfliktfrei zu organisieren, unter anderem wegen der US-Zollpolitik. Einen Durchbruch gab es auch an der WTO-Ministerkonferenz in Kamerun nicht. Ausserdem: Die Mitte-Partei gehört zu den grossen Verliererinnen bei den Grossratswahlen im Kanton Bern. Sie muss drei von bisher zwölf Sitzen abgeben. Dabei hat Bern für die Mitte eine strategische Bedeutung. Sie wollte dank der Basis der ehemaligen BDP auch ausserhalb der alten CVP-Stammlande wachsen. Im Netz kursieren unzählige von KI generierte Nacktbilder und Sexvideos, in die echte Frauengesichter montiert wurden. Bisher behandelt die Justiz diese Deepfakes als Bagatellen. Nachdem die Moderatorin Collien Fernandes ihre Geschichte über Deepfakes publik machte, scheint sich etwas zu ändern.
Der syrische Übergangspräsident Ahmed al-Scharaa ist am Montag in Deutschland auf Staatsbesuch. Deutschland möchte syrische Straftäter ausschaffen, Scharaa braucht diese dringend zum Wiederaufbau für sein Land. Nahostexpertin Bente Scheller sagt, ob dieser Plan aufgehen kann. Weitere Themen: Seit dem Angriff auf den Iran schwindet die Zustimmung zum politischen Kurs von US-Präsident Donald Trump zusehends. Am Wochenende haben erneut Hunderttausende Menschen in den USA gegen die Regierung protestiert. USA-Experte Christian Lammert sagt, was diese «No-Kings-Proteste» bewirken können. Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine hat die EU den Export von Luxuswaren nach Russland verboten, etwa von Autos mit einem Marktwert von mehr als 50'000 Euro. Trotzdem tauchen solche Wagen in russischen Autosalons auf. Wie kann das sein?
Im Kanton Bern hat die Stimmbevölkerung eine neue Kantonsregierung und ein neues Kantonsparlament gewählt. Von besonderem Interesse ist, wie die Regierung künftig zusammengesetzt ist. Denn drei bisherige Regierungsmitglieder traten nicht mehr an. Weitere Themen: In den USA protestierten Millionen von Menschen gegen Präsident Donald Trump, unter dem Titel «No Kings» (keine Könige). Die meisten Menschen gingen in den grossen Städten auf die Strasse - protestiert wurde aber auch auf dem Land. Marseille ist regelmässig in den Schlagzeilen – meist geht es um Gewalt und Tote im Zusammenhang mit dem Drogenhandel. Der französische Justizminister Gérald Darmanin spricht davon, dass die Bedrohung durch den Drogenhandel mindestens genauso gross sei wie jene durch den Terrorismus.
Trotz dem Ja zur Individualbesteuerung am 8. März, mit der die Heiratsstrafe bereits abgeschafft wird, hält die Mitte-Partei an ihrer sogenannten "Fairness-Initiative" fest. Sie will die Heiratsstrafe auf einem anderen Weg abschaffen. Ehepaare sollen dabei weiterhin gemeinsam besteuert werden. Weitere Themen: Die Abstimmung über die «Nachhaltigkeits-Initiative» sei für die SVP der wichtigste Urnengang des Jahres, sagte SVP-Nationalrat Thomas Matter an der Delegiertenversammlung der Partei in Maienfeld. Alle anderen Parteien lehnen die Inititive aber ab. Wie soll die Bevölkerung also überzeugt werden? Seit dem Ausbruch des Krieges im Iran ist die Verunsicherung rund um den Handel mit Erdöl gross. Der Iran verkauft sein Öl trotz Sanktionen überwiegend nach China. Eine Schattenflotte von Tankern bringt es an die chinesische Ostküste. Doch das Geschäftsmodell ist bedroht. Die Reportage.
Drinks aus Soja, Mandeln oder Hafer stehen im Laden häufig direkt neben der Kuhmilch im Regal und werden auch als Pflanzenmilch bezeichnet. Doch nun sagt das Bundesgericht, vegane Hafermilch darf nicht «Milk» genannt werden. (BG-Urteil 2C_47/2025) Weitere Themen: Die UNO steht unter Druck wie nie zuvor in ihrer Geschichte. Ihre Finanzlage ist bedrohlich, ihre Handlungsfähigkeit schwindet, ihr Nutzen wird in Frage gestellt. Trotzdem lohne es sich, sich für und in der Uno zu engagieren, ist die Schweizer Botschafterin bei der UNO, Pascale Baeriswyl, überzeugt. Nachdem in Lausanne ein Jugendlicher auf der Flucht vor einer Polizeikontrolle ums Leben gekommen war, lieferten sich Jugendliche tagelang Strassenschlachten mit der Polizei. Ein geplantes Fussballturnier mit Jugendlichen und Polizisten musste abgesagt werden. Nun wurde es nachgeholt.
Die Blockade der Strasse von Hormus hindert zahlreiche Schiffe am Auslaufen aus dem persischen Golf. Damit stecken Güter oder Energierohstoffe in Milliardenhöhe fest - und vor allem auch unzählige Seeleute auf den Schiffen. Deren Situation verschärft sich zusehends. Ausserdem: Ein 87 jähriger Autofahrer fährt in eine Gruppe von Schülerinnen und Schüler. Laut der Polizei hat er das Gas- mit dem Bremspedal verwechselt. Eine Lehrerin stirbt, drei Kinder werden teilweise schwer verletzt. Dieser Fall wirft Fragen auf zum Thema Fahrtauglichkeit von Seniorinnen und Senioren.
In seiner ersten Bilanz nach drei Monaten im Amt warnt der neue Chef der Schweizer Armee, Benedikt Roos, vor den Gefahren der aktuellen Weltlage und wünscht sich mehr Mittel für die Sicherheit der Schweiz. Weitere Themen: Über 7000 junge Männer haben im letzten Jahr auf den Armeedienst verzichtet oder ihn abgebrochen und stattdessen Zivildienst geleistet. Das sei ein Problem, findet das Parlament und hat dem Bundesrat den Auftrag gegeben, den Zivildienst unattraktiver zu machen. Weil es bei Unterschriftensammlungen gehäuft zu Unregelmässigkeiten kam, hat die Bundeskanzlei zwei Massnahmen in Aussicht gestellt. Künftig soll es bessere Kontrollen und Meldeverfahren geben sowie einen Verhaltenskodex. Diesen hat die Bundeskanzlei am Donnerstag vorgestellt.
Jede Genration hinterlässt der nächsten tonnenweise finanzielle, ökologische und gesundheitliche Altlasten. Die eidgenössische Finanzkontrolle hält in einem Bericht fest, welche Lasten sich angehäuft haben. Die Frage ist nun, wie diese Altlasten abgebaut werden können und wer dafür zuständig ist. Weitere Themen: Nicht zum ersten Mal kommt die Schweiz bei einem Rüstungskauf in den USA schlecht weg. Schon der angebliche Fixpreis des F-35-Kampfjets stellte sich als falsch heraus. Die neueste Entwicklung hat finanzielle Folgen. Sicherheitspolitikerinnen und -politiker sind nicht erfreut. Für viele Staaten sind Atomwaffen ein existenzielles Risiko für die Menschheit. Sie wollen Nuklearwaffen rundweg verbieten. Eine grosse Minderheit von mehr als vierzig Ländern, sieht in Atomwaffen eine immer wichtigere Sicherheitsgarantie. Deshalb gibt es laufend mehr und potentere Atomwaffen.
Erwärmt sich das Klima um zwei Grad Celsius, lassen sich die schlimmsten Klimafolgen verhindern, so die bisherige Annahme. Eine neue Studie zeigt nun, dass extreme Klimafolgen auch bei einem Plus von zwei Grad nicht ausgeschlossen sind. Was künftige Generationen erwartet, lässt sich kaum sagen. Weitere Themen: Aussenminister Ignazio Cassis ist in Westafrika unterwegs. Dort besucht er Angola, Nigeria, die Elfenbeinküste und Burkina Faso. Es ist bereits die dritte Reise innert 12 Monaten, die Cassis nach Afrika führt. Die Schweiz ist dort so etwas wie eine heimliche Wirtschaftsgrossmacht. Die Amtszeit von UNO-Generalsekretär Antonio Guterres läuft Ende 2026 aus. Die Meldefrist für Kandidaturen endet bald. Derzeit ist ein Mann Favorit, auch wenn es viele Stimmen gibt, die finden, 81 Jahre nach der Gründung der Vereinten Nationen sollte erstmals eine Frau zum Zug kommen.
Ein Betreuer soll in zwei Deutschschweizer Kitas mindestens 15 Kleinkinder über einen Zeitraum von eineinhalb Jahren sexuell missbraucht haben. Bald muss sich der 33-jährige vor dem Regionalgericht in Bern verantworten. Auch gegen eine der beiden Kitas wird ermittelt. Weitere Themen: Nach den Wahlen in Dänemark bleiben die Sozialdemokraten von Regierungschefin Mette Frederiksen zwar stärkste Kraft im Parlament, haben aber historisch schlecht abgeschnitten. Im Wahlkampf hatte Frederiksen unter anderem mit ihrem Umgang mit US-Präsident Donald Trump in der Grönland-Frage geworben. Auch in Grönland wurde gewählt - einer der beiden Parlamentssitze ging an die grönländische Unabhängigkeitsbewegung. Wer aus Europa in die Schweiz kommt zum Arbeiten, profitiert von der Personenfreizügigkeit. Wer von ausserhalb Europas kommt, hat es schwerer. Seit einigen Jahren können jedoch junge Tunesierinnen und Tunesier im Rahmen eines Praktikums in der Schweiz arbeiten. Eine Reportage.
Die Migros hat sich zuletzt von vielen ihrer Tochterunternehmen getrennt. Das zeigt sich in den Zahlen: 2025 machte die Migros einen Gewinn von 1,1 Milliarden Franken. Ohne diesen Effekt zeigt sich jedoch: die Supermärkte haben sich schlechter entwickelt als der gesamte Detailhandel in der Schweiz. Ausserdem: An US-Flughäfen bilden sich vor den Sicherheitskontrollen momentan lange Warteschlangen, weil es an Sicherheitsbeamten fehlt. Diese haben teils gekündigt oder sich krank gemeldet, weil sie wegen eines Streits über Reformen keinen Lohn erhalten. Bei den Flugpassagieren ist der Unmut gross. Der jüngste Bildungsbericht zeigt es: die Schweiz hat ihr Bildungsziel einmal mehr verfehlt. Fragen nach der Chancengleichheit stellen sich. Etwa ob es fair ist, wenn alle Kinder gleich viel Zeit für einen Test haben, unabhänigig davon ob sie beispielsweise eine Schreibschwäche haben.
Nachdem US-Präsident Donald Trump am Montag von guten Gesprächen mit dem Iran sprach, stiegen die Börsenkurse und der Ölpreis sank. Zufall? Laut der «Financial Times» wurden kurz vor Trumps Ankündigung auffällig grosse Wetten am Ölmarkt platziert, was auf Insiderhandel deuten könnte. Weitere Themen: Der Energiekonzern Axpo hat sich mit der Frage beschäftig, ob in der Schweiz neue Kernkraftwerke gebaut werden sollen. In einer umfangreichen Studie zeigt der Konzern auf, was dafür und was dagegen spricht. Das Fazit: realistischer wäre eine Energiepolitik mit mehr Strom aus erneuerbaren Quellen. Im Kanton Genf wählen die Stimmberechtigten am Sonntag den Generalstaatsanwalt. Zur Wahl stehen Amtsinhaber Olivier Jornot von der FDP, sowie sein Herausforderer, der Linke Pierre Bayenet. Beide haben ihre ganz eigene Vorstellung, wie das Strafrecht umgesetzt werden soll.
Der Bildungsbericht erscheint alle vier Jahre und zeigt, wie es um die Bildung in der Schweiz steht - vom Kindergarten bis und mit Universitäten. Dieses Jahr zeigt sich, dass der Anteil der 25-jährigen, die einen Sek-2-Abschluss haben, gesunken ist. Was sind die Gründe? Weitere Themen: Die Politik und Ankündigungen des US-Präsidenten sorgen an den Finanzmärkten für ein Auf und Ab. Innert weniger Minunten haben die Kurse am Montag vom Minus ins Plus gedreht. Es gibt klare Regeln, wie man Zeugen, Opfer und Verdächtige befragen muss, um die Wahrheit ans Licht zu bringen – und keine falschen Geständnisse. An einer Tagung tauschten sich internationale Expertinnen und Experten über begangene Fehler aus.
Die Zahl der Straftaten ist im letzten Jahr zwar gesunken, gleichzeitig haben aber schwere Gewalttaten zugenommen. Das zeigt die neuste Kriminalstatistik des Bundes. Mehr als die Hälfte der Tötungsdelikte ereigneten sich im häuslichen Bereich. Weitere Themen: Das Atomkraftwerk Gösgen im Kanton Solothurn stand zehn Monate lang still wegen Revisionsarbeiten. Seit Montag kommt nun wieder Dampf aus dem Kühlturm, der Bund hat dem Kraftwerk die Freigabe erteilt. Was hat der Ausfall gekostet? Donald Trump hat dem Iran eine Frist von 48 Stunden gesetzt, um die Strasse von Hormus wieder freizugeben. Ansonsten würden Kraftwerke im Iran zerstört. Wie realistisch ist diese Drohung? Das Gespräch mit dem USA-Experten Christian Lammert.
Das Dorf Blatten plant nach dem Bergsturz im Lötschental von 2025 den Neuanfang. Statt Resignation prägt Aufbruch die Stimmung. Entstehen soll ein neues Dorf, nahe dem alten Standort. Dies unter Einbezug der Bevölkerung. Weitere Themen: Rund 100'000 Kinder in der Schweiz wachsen mit einer suchtkranken Mutter oder einem suchtkranken Vater auf. Zurzeit läuft eine Aktionswoche von «Sucht Schweiz», um auf diese Kinder aufmerksam zu machen. Vieles, was diese Kinder erleben, bleibt normalerweise für die Gesellschaft unsichtbar. In der Schweiz installieren Unternehmen und private Haushalte grosse Mengen Batterien für Solaranlagen. Alleine in den vergangenen vier Jahren beträgt das Wachstum insgesamt 400 Prozent. Das zeigt die erste, umfassende Studie von Swissolar, dem Verband der Schweizer Solarindustrie.
Trotz der deutlichen Niederlage bei der Klimafonds-Initiative halten die Grünen an klimapolitischen Volksbegehren fest. An ihrer Delegiertenversammlung in Liestal beschlossen sie, eine Initiative für eine Flugticket-Abgabe zu unterstützen. Weitere Themen: Der Konflikt mit Iran und die Blockade der Strasse von Hormuz verunsichern die Energiemärkte. Angriffe auf Gasfelder in Katar verschärfen die Lage. Die Branche beschwichtigt, doch Unsicherheiten über Versorgung und Preise bleiben. Moderne Kriege kosten gigantische Summen. So auch der gegenwärtige Irankrieg, der bereits nach wenigen Wochen Zusatzkosten in Milliardenhöhe verursacht. Langfristige wirtschaftliche Folgen sind dabei noch nicht eingerechnet. Sie dürften erheblich sein.
Wegen des Kriegs gegen den Iran stoppt die Schweiz neue Rüstungsexporte in die USA. Um die Neutralität zu wahren, werden bestehende Lieferungen nun überprüft. Für die Dauer des Konfliktes könne die Ausfuhr von Kriegsmaterial in die daran beteiligten Länder nicht bewilligt werden. Weitere Themen: Der Bundesrat will die Armee mit rund 3,4 Milliarden Franken besser gegen Angriffe aus der Distanz und im Cyberraum rüsten. Zudem sollen 562 Millionen Franken in die Modernisierung militärischer Anlagen sowie in zusätzliche Lärmschutzmassnahmen investiert werden. Die Gleichberechtigung der Geschlechter gehört zu den Kernanliegen der Vereinten Nationen. Auf der jährlichen Uno-Frauenkonfernz, die am Freitag zu Ende geht, lancierte die Trump-Regierung jedoch einen Angriff auf die Uno-Frauenpolitik. Mit welchem Ziel?
Gerade in Kriegszeiten wird Gold meist teurer, weil es als wertsichere Anlage gilt. Seit dem Angriff auf den Iran vor drei Wochen ist der Goldpreis allerdings um fast 10 Prozent gefallen. Wie passt das zusammen? Weitere Themen: Der Krieg im Iran treibt die Benzin- und Dieselpreise in die Höhe. Das bekommen nicht nur Autofahrerinnen und Motorradfahrer zu spüren sondern auch die Wirtschaft. Einige europäische Länder versuchen Gegensteuer zu geben und senken etwa die Mineralsteuer vorübergehend. Die USA und Israel begründen ihren Krieg in Iran unterschiedlich. Welche Ziele verfolgt Israel? Dazu äusserte sich der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Donnerstag an einer Medienkonferenz.
Das Treffen der 27 EU-Staats- und Regierungschefinnen und -chefs in Brüssel ist geprägt vom Krieg im Nahen Osten. Die steigenden Energiepreise waren in aller Munde, trotzdem zeigte sich, dass keine Neuausrichtung der europäischen Energiepolitik ansteht. Weitere Themen: Der Entscheid an der Urne war eindeutig: es gibt eine 13. AHV-Rente und zwar bereits ab Dezember diesen Jahres. Wie diese Rente finanziert werden soll, ist nach wie vor unklar, der politische Prozess zieht sich in die Länge. National- und Ständerat haben unterschiedliche Ideen. Als nach dem russischen Angriff auf die Ukraine die Strompreise in die Höhe schnellten und eine Energiemangellage drohte, sagte der Bund systemkritischen Elektrizitätsunternehmen Finanzhilfen zu. Jetzt soll die Lebensdauer dieses Rettungsschirms verlängert werden, was im Nationalrat umstritten war.
Der Krieg im Iran ist auch für die Schweizerische Nationalbank (SNB) eine Herausforderung. Am Donnerstag hat sie ihre Zinspolitik bekannt gegeben. Sie belässt den Leitzins bei Null, so wie die US-Notenbank auch. Wie begründet die SNB ihren Entscheid? Ausserdem: Normalerweise wird die Aussenwirtschaftspolitik des Bundesrats im Parlament einfach abgenickt. Am Donnerstag war dies anders, denn die Zeiten sind nicht normal. Der Nationalrat diskutierte emotional über die Zollerleichterungen, die der Bundesrat gegenüber den USA beschlossen hatte. Der Ständerat hat einen Gegenvorschlag zur Neutralitätsinitiative der SVP abgelehnt. Die Initiative will eine strikte Neutralität der Schweiz: Russland-Sanktionen etwa, wären nicht mehr möglich. Dass nun kein Gegenvorschlag zustande kommt, wird von bürgerlicher Seite teils kritisiert.
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