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Author: Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
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Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die Euch bewegen. Am Mittwoch um 15 Uhr als Podcast, sonntags ab 20 Uhr auf Radio SRF 3.
485 Episodes
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Als Teenager hat Céline Zwangsgedanken, die sie verängstigen und ihren Alltag bestimmen. «Was, wenn ich jemanden belästige, im Intimbereich anfasse?» Sie steckt fest in einer inneren Spirale – bis sie sich professionelle Unterstützung holt.
Zwangsstörungen zeigen sich durch aufdringliche Gedanken oder Handlungen, die sich kaum stoppen lassen. Psychologe Paul Lukas kennt den Druck seiner Patient:innen: «Einige berichten, dass sie kaum noch vor die Tür gehen.» Zwischen ein und drei Prozent der Bevölkerung sind betroffen, viele sprechen aus Scham nicht darüber. Gleichzeitig kursieren auf Social Media stark vereinfachte und klischierte Darstellungen, die Céline kritisch sieht. Hoffnung fand sie in der Therapie und in der Fotografie. «Input»-Host Anna Kreidler fragt nach, wie sie ihr «Gefängnis im Kopf» verlassen konnte.
Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt.
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In dieser Episode zu hören
- Céline (27)
- Paul Lukas, Psychologe
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- Autorin: Anna Kreidler
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Geschätzt 1,5 Millionen Menschen leiden in der Schweiz an chronischen Schmerzen. Manche sprechen von der Volkskrankheit Nr. 1. Wie bestreiten Betroffene den Alltag? Und warum werden die psychosozialen Faktoren in der Behandlung immer wichtiger?
«Lange Zeit ging ich nicht mehr unter Menschen», erzählt Dunja, 32, angehende Sozialpädagogin aus Bern. Sie leidet seit Jahren unter chronischer Migräne. Ihr Freundeskreis sei zwar treu, «trotzdem macht eine solche Krankheit einen immer ein Stück einsam», erzählt sie sie «Input»- Redaktor Michael Bolliger. Auch bei der Arbeit sei sie immer wieder auf Flexibilität angewiesen.
Solche psychosozialen Aspekte – ein treuer Freundkreis, Kulanz des Arbeitsgebers – sind für chronische Schmerzpatientinnen und Patienten entscheidend, sagt der Berner Schmerzmediziner Konrad Streitberger. Einsamkeit, Ängste können chronische Schmerzen verursachen oder gar verstärken. Darum findet er, würden viele Betroffene in der Schweiz immer noch falsch behandelt. Der Fokus liege zu sehr auf körperlichen statt psychischen oder sozialen Aspekten. Mit einem Projekt am Inselspital in Bern erforscht er einen neuen, ganzheitlichen Ansatz.
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In dieser Episode zu hören:
- Dunja, 32, angehende Sozialpädagogin, Bern. Leidet seit zehn Jahren an chronischer Migräne
- Konrad Streitberger, Schmerzmediziner, Leiter des Projekts PrePaC zur Minderung und Vorbeugung
chronischer Schmerzen
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- Autor:in: Michael Bolliger
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
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(00:00 - 01:55) Intro
(01:55 - 07:10) Gespräch mit Dunja über Schmerzen an diesem Tag und warum Wasser wichtig ist
(07:10 - 08:24) Fakten I Definition "chronische Schmerzen"
(08:24 - 13:27) Dunja, wie alles begann mit der Krankheit und wie sie heute versucht, den Alltag zu gestalten
(13:27 - 14:38) Fakten II: Das biopsychosoziale Behandlungsmodell
(14:38 - 20:30) Dunja über ihre Erfahrungen mit der IV, dem Freundeskreis und über Migräne-Witze
(20:30 - 26:53) Konrad Streitberger, Schmerzmediziner am Inselspital Bern über PrePaC und warum viele Schmerzpatient:innen falsch behandelt werden.
(26:53 - 28:18) Dunja über den Namen, den sie ihrer Migräne gegeben hat
(28:18 - 29:15) Fazit
(29:15 - 30:24) Aufruf
Luxus, Glamour und das schnelle Geld: Der Beruf von Escorts sieht nach Unabhängigkeit und Leichtigkeit aus. Doch wie viel davon ist Inszenierung – und wie viel Realität?
«Input»-Autorin Elma Softic taucht ein in eine Welt, die auf Social Media glamourös inszeniert wird. «Ich bin selbstbestimmt und mein eigener Chef», sagt Mia (23). Sie entscheidet, wann sie arbeitet, wen sie trifft. Und trotzdem relativiert sie das Bild vom schnellen Geld: «Ich verdiene nicht mehr als in einem 0815-Job.» Maria (41), ehemalige Escort, beschreibt eine andere Erfahrung: «Ich musste vieles über mich ergehen lassen.» Schutz? «Den gab es kaum.» Viel Geld? «Ja. Aber es hatte seinen Preis.» Was bleibt also vom Glamour, wenn man genauer hinschaut?
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In dieser Episode zu hören
- Mia May, Erotikmodel
- Maria (anonym), Sexarbeiterin
- Frank, Assistent
- Rebecca Angelini, Geschäftsleiterin Dachverband ProCoRe
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- Autor:in: Elma Softic
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
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(00:00 - 00:45) Intro
(00:45 - 01:45) Escort-Beruf auf Tiktok
(01:45 - 03:30) Definition Escorts
(03:30 - 16:30) Erotikmodel Mia May Zuhause
(16:30 - 17:48) Dubiose Instagram-Werbung von Agentur
(17:48 - 27:40) Ex-Escort Maria wurde schlecht behandelt
(27:40 - 30:45) Stereotyp Escort und Herausforderungen
(30:45 - 32:07) Konfrontation mit Agentur
(32:07 - 36:55) Mia May geht an ein Escort-Date
(36:55 - 39:07) Escort sein: Harter Job
(39:07 - 42:55) Verantwortung von Escorts gegenüber jungen Mädchen
(42:55 - 44:23) Fazit
(44:23 - 45:49) Aufruf
«Sie verschwendet ihre Zeit», sagt Corine. Und ihre Teenager-Tochter meint: «Meine Eltern verstehen mich nicht.» Über die Hälfte der Schweizer Familien streitet wegen der Bildschirmzeit. Was hilft? Regeln, sagt der Medienpädagoge – und eine Haltung aus Vertrauen, Neugier, Humor und Selbstdisziplin.
«Input» besucht zwei Familien mit Kindern zwischen 6 und 15 Jahren, darunter Romy. Sie konnte die Zeitlimits für Youtube und Snapchat selbst ändern. «Weil Kinder Eltern technisch oft überlegen sind», erklärt der Medienpädagoge, «zählt am Ende vor allem das Vertrauen, das über Jahre aufgebaut wurde.»
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00:00 Intro
01:44 Lea und ihre drei Söhne (11, 9 und 6)
06:50 Medienpädagoge Beat Richert über Firewalls, Begleitung und Vertrauen
10:42 Zeitlimits und Handyentzug bei Lea und ihren Söhnen
14:52 Medienerziehung, Streit und Regeln (Medienpädagoge Beat Richert)
22:17 Vorbildrolle der Eltern
25:43 Corina und ihre Teenagertöchter über Streit und Einsicht
35:08 Fazit
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In dieser Episode zu hören
- Corina (45), Mutter von Aline (15) und Romy (14)
- Lea (37), Mutter von Damian (11), Nino (9) und Gian (6)
- Beat Richert, Medienpädagoge
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- Autorin: Mariel Kreis
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Ins Museum zu gehen, tut Körper und Geist gut – davon sind immer mehr Ärztinnen und Ärzte überzeugt. Sie verordnen deshalb den Museumsbesuch per Rezept. Wie viel ist an der Heilkraft der Kunst dran? «Input» forscht nach.
«Wie lange sind wir schon in dieser Ausstellung? Ich habe komplett die Zeit vergessen…» «Input»-Autorin Julia Lüscher begleitet Christa, 43, in ein Museum – und schnell sind die beiden berauscht. «Im Museum bewegen wir uns langsam und bewusst. Hier werden viele unserer Sinne angesprochen», sagt die führende Forscherin auf dem Gebiet. «Das ist gesund.» Den positiven Effekt auf Körper und Geist wollen Politik und Gesundheitsprävention nutzen – nach der Romandie nun auch in der Deutschschweiz. Was kann Kunst? Und wer profitiert wirklich von der Idee?
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00:00 - 01:40 Intro
02:00 - 06:23 Abtauchen in die Ausstellung
06:24 - 13:15 Forschung zu Kunst und Gesundheit
13:16 - 18:00 Zeit vergessen in der Ausstellung
18:01 - 22:50 Social Prescribing und Museumsbesuch auf Arztrezept: Pilotprojekte Schweiz, Kanada, Grossbritannien
22:51 - 24:28 Das Museum ist kein Allheilmittel
24:29 Fazit
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In dieser Episode zu hören
- Christa, Musikjournalistin und Museumsgängerin aus Winterthur
- Dr. MacKenzie Trupp, Radboud University Medical Center, Holland
- Marianne Reynier-Nevski, Kulturvermittlung der Stadt Neuenburg
- Sonja Lüthi, Sankt Galler Stadträtin, Vorsteherin Sicherheit und Soziale Dienste
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- Autorin: Julia Lüscher
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Faul, zu sensibel, zu anspruchsvoll? In einer Sonderausgabe stellt Host Beatrice Gmünder live verbreitete Vorurteile gegenüber der Generation Z zur Diskussion. Gemeinsam mit Publikum und Generationenforscher Rüdiger Maas geht es Missverständnisse zwischen Jung und Alt am Arbeitsplatz an den Kragen.
Kaum eine Generation wird derzeit so stark beurteilt, wie die Generation Z. «Input» greift diese Zuschreibungen auf und ordnet sie ein. Host Beatrice Gmünder spricht mit der Gen-Z-Journalistin und Arbeitskollegin Michèle Rüedi und dem Generationenforscher Rüdiger Maas über Klischees, Wahrnehmung und Realität. «90 Prozent der Bevölkerung haben ein negatives Bild der Generation Z», sagt Maas. Daraus ergibt sich die Frage, wie solche Bilder entstehen und wie ein besseres Miteinander am Arbeitsplatz gelingt.
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- Autorin: Beatrice Gmünder
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das Versprechen der ewigen Jugend und Schönheit lasse sie kalt, dachte «Input»-Autorin Julia Lüscher lange. Bis sich, mit knapp vierzig, ein Gedanke in ihren Kopf schlich: «So eine Botoxspritze, was kostet die eigentlich?» Selbstbestimmt älter werden mitten im Beauty-Boom – wie gelingt das?
«Ich kann nicht glauben, dass ich das gerade mache», sagt Hanne mit 36, als sie sich zum ersten Mal botoxen lässt. «Sich dagegen zu wehren ist schwierig», findet auch Ärztin Marlies Baertsch, die seit zwei Jahren in ihrer Praxis Botoxbehandlungen anbietet. Die Forschung zum Mittleren Alter zeigt: Ab vierzig erleben viele Menschen eine Phase der Unsicherheit und Neuorientierung. «Der perfekte Nährboden für die profitorientierte Beauty-Industrie, die ewige Jugend verspricht», sagt die Politologin und Aktivistin Emilia Roig. Ein «Input» von Julia Lüscher über den Drahtseilakt im eigenen Gesicht.
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00:00 - 01:50 Intro
02:00 - 08:00 Besprechung in der Arztpraxis
08:00- 09:40 Botox-Boom, Unseriosität und Tabu
09:40 - 11:40 Eitelkeit, Scham und Zweifel: Hanne im Botox-Dilemma
11:42 - 16:19 Strenge gesetzliche Regulierung und milliardenschweres Geschäft
16:50 - 19:10 Hanne wagt den Schritt
19:20 - 21:25 Dana und die fehlende Reaktion im Gesicht nach Botox
21:50 - 26:30 Unsicherheit und Beauty-Industrie: Politologin Emilia Roig zum Älterwerden
26:30 - 30:10 Forschung zum Älterwerden und neue Freiheiten ab vierzig
30:11 - 34:58 Selbstbestimmt älter werden - wie ist das möglich?
35:00 - 36:38 Fazit
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In dieser Episode zu hören
- Hanne, Dana, Ranja, Solenne
- Marlies Bärtsch, Gynäkologin
- Emilia Roig, Politolgin und Autorin
- Christina Röcke, UZH, Healthy Longevity Center
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- Autorin: Julia Lüscher
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
«Viele haben gezweifelt, ob ich eine gute Mutter bin», sagt Tamara, blind und Mutter einer Tochter. «Input»-Host Yves Kilchör besucht sie und einen sehbehinderten Vater. Sie sprechen über Herausforderungen als Eltern mit Sehbehinderung und darüber, wie dies ihre Kinder selbstständiger macht.
Lars Stötzel ist Papa von drei Jungs zwischen 5- und 15-jährig. «Früher bin ich noch mit ihnen Velo gefahren. Heute ist mir das mit meiner Sehbehinderung zu gefährlich», sagt er. Die Sehbehinderung ihres Vaters mache seine Kinder selbstständiger ist er überzeugt. «Sie helfen mir den richtigen Bus zu finden und sind deshalb heute echte Zahlengenies».
Psychotherapeutin Eva-Maria Glofke-Schulz ist selbst blind und berät sehbehinderte Menschen. Sie sagt: «Als Person mit Sehbehinderung muss ich mich fragen, bin ich genügend belastbar, dass ich diese zusätzliche Herausforderung tragen kann?»
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(00:00): Intro: Lars sucht sein Kind
(01:35): Kaum Eltern mit Sehbehinderung im Umfeld von Host Yves Kilchör
(02:13): Besuch bei Lars Stötzel, Vater mit Sehbehinderung
(04:03): Welche Rolle spielte bei Lars die Sehbehinderung bei der Kinderfrage?
(09:15): Sohn Maxim versteckt sich
(12:30): Tamara De Icco spürt immer wieder Zweifel von ihrem Umfeld
(21:55): Vorurteile gegenüber Eltern mit Behinderungen – die Psychotherapeutin ordnet ein
(27:55): Mittagessen bei Lars: Bewusste Aufgabenaufteilung zwischen Lars und seiner Frau, Yvonne
(31:00): Autoquartett mit Lupe: Lars und Maxim spielen zusammen
(33:05): Vorteile für Kinder von Eltern mit Behinderungen
(35:00): Fazit der Sendung
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In dieser Episode zu hören
- Tamara De Icco aus Münchenbuchsee, blind, Berufsmasseurin und Mutter von der 9-jährigen Marie-Lou
- Lars Stötzel aus Emmenbrücke, sehbehindert, Vater von den 3 Jungs Maxim Yanick und Michel
- Eva-Maria Glofke-Schulz, Psychotherapeutin, selbst blind, berät Menschen mit Behinderungen, Autorin des Buchs «Löwin im Dschungel» zu Menschen mit Sehbehinderungen sowie Stigmatisierungen und Diskriminierungen.
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- Autor: Yves Kilchör
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Die Brandkatastrophe von Crans-Montana bringt auch die Arbeit von Rettungsorganisationen ins öffentliche Bewusstsein. Damit verbunden die Erkenntnis, dass Rettungs-Einsätze auch für Profis grosse Belastungen bedeuten können. Wie gehen sie damit um? Wer hilft denen, die uns in der Not helfen?
«Natürlich sind nicht alle Einsätze gleich belastend», sagt der St. Galler Rettungssanitäter Remo Degani. Tödliche Unfälle von Kindern gehören zu den besonders bedrückenden Momenten, auch für die Retter:innen. «Da sind vereinzelt Fälle, die man ein Leben lang nicht mehr aus dem Kopf bringt». Remo Degani ist aber nicht nur als Sanitäter im Einsatz, er gehört bei den St. Galler Rettungsdiensten auch zu den sogenannten Peers. Das sind Corps-Mitglieder, die ihre Berufskolleg:innen bei der Verarbeitung von besonders belastenden Situationen unterstützen. Für den Notfallpsychologen Urs Braun spielen solche Peer-Gruppen eine wichtige Rolle. «Niemand ist vor Belastungen komplett geschützt», sagt er. «Darum ist es wichtig, dass die Leute auch untereinander offen darüber sprechen.»
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00:00 - 01:50 Intro
01:50 - 03:58 Die Tränen des Feuerwehrkommandanten in Crans-Montana
03:58 - 12:42 Rettungssanitäter Remo Degani über die Belastungsfaktoren in seinem Berufsalltag
12:42 - 16:58 Notfallpsychologe Urs Braun zur Frage, warum im Rettungsalltag schon kleine Ereignisse die Seele belasten können
16:59 - 20:35 Remo Degani über seine Arbeit als Peer - Kolleg:innen unterstützen im Gespräch über Belastungen.
20:36 - 21:10 Fazit und Ende
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In dieser Episode zu hören
- Remo Degani, Rettungssanitäter, Notrufzentrale St. Gallen
- Urs Braun, Notfallpsychologe und Präsident «Verein Notfallpsychologie Schweiz»
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- Autor: Michael Bolliger
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Esteban, Eva und Angela wurden als Kind überbehütet. Die Auswirkungen sind unterschiedlich: Eva hat noch immer Mühe, selbst Entscheidungen zu treffen. Angela führt ein Doppelleben. Und Esteban hatte lange kein Gefühl für Risiken. Nur mit Glück hat er seine waghalsigen Aktionen überlebt.
Eva (27) spürt die Auswirkungen der Überbehütung bis heute: «Sobald meine Eltern nicht da sind, bin ich komplett planlos und weiss gar nicht, wie ich ein Problem angehen soll.» Angela (45) verheimlichte früh Dinge vor ihrer Mutter und teilt bis heute kaum Persönliches mit ihr. Esteban (71) sagt, er habe kein Gefühl für Risiken entwickelt: «Mit Glück überlebte ich meine Dummheiten als junger Mann schadlos.»
Dies ist der zweite Teil zum Thema Überbehütung. Im ersten Teil ging «Input»-Host Matthias von Wartburg der Frage nach: Warum neigen manche Eltern zur Überbehütung?
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In dieser Episode zu hören
- Esteban (Name geändert)
- Eva (Name geändert)
- Angela (Name geändert)
- Entwicklungspsychologin Claudia Roebers
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- Autor: Matthias von Wartburg
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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(00:00) Intro
(00:42) Rückblick auf erste Folge
(01:27) Esteban und das Risiko
(02:22) Estebans überbehütete Kindheit
(06:11) Interview auf Inline-Skates
(10:35) Eva ist ohne Eltern planlos
(13:36) Angela führt ein Doppelleben
(15:58) Todesgefahr
(18:13) Einschätzung Entwicklungspsychologin
(22:15) Esteban und die Inline-Skates
(32:32) Estebans Kinder
(25:18) Fazit
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Diese Folge wurde zum ersten Mal am 02.07.2025 ausgestrahlt.
In der Schweiz zeigen 22 Prozent der Eltern Tendenzen von Überbehütung. Sie nehmen ihren Schützlingen vieles ab und trauen ihnen wenig zu. Für die Entwicklung der Kinder kann das schwerwiegende Folgen haben.
Warum neigen manche Eltern zur Überbehütung – und welche Folgen hat das für ihre Kinder? Auf der Suche nach Antworten treffen wir Andrina und ihre Familie. Auf dem Spielplatz ist sie ständig angespannt, und wenn ihre Söhne (7 und 5 Jahre alt) zu einem Kindergeburtstag eingeladen werden, fällt es ihr schwer, sie loszulassen.
Claudia Roebers, Professorin für Entwicklungspsychologie an der Universität Bern, warnt: «Überbehütung kann das Selbstwertgefühl und die Selbstwirksamkeit von Kindern beeinträchtigen.» Wer seinen Kindern wenig zutraut, erschwert ihnen den Umgang mit Herausforderungen.
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00:00 Intro
01:14 Der Zettel des Anstosses
02:38 Besuch bei Andrina und ihrer Familie
07:57 Wann ist es Überbehütung?
11:03 Was bringt Eltern zum Überbehüten?
18:00 Auch Väter können überbehüten
20:46 Die Folgen von Überbehütung
26:34 Fazit
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In dieser Episode zu hören
- Andrina und Gino, Eltern
- Claudia Roebers, Entwicklungspsychologin Universität Bern
- Joëlle Gut, Psychotherapeutin
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- Autor: Matthias von Wartburg
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
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Diese Folge wurde zum ersten Mal am 21.05. 2025 ausgestrahlt.
Weihnachten ohne Geschenke? Für die meisten undenkbar. Sie sagen, Geschenke seien ein Ausdruck von Liebe und Aufmerksamkeit. Andere sprechen dagegen von Verschwendung. Einander liebevoll zu begegnen, gehe auch ohne Geschenke.
«Für mich ist diese ganze Schenkerei wie ein Basar», sagt «Input»-Hörerin Stephanie aus der Region Bern. Sie habe als Kind nie fröhliche Weihnachten gehabt, trotz vieler Geschenke. Erst im Gefängnis, wo sie zweimal Weihnachten erlebte, habe sie ein friedliches Fest gehabt, fast ohne Geschenke. Heute lebt sie allein und beschenkt zu Weihnachten, wenn, am liebsten ihre Tiere.
Ganz anders Karin und ihre Töchter aus der Region Zofingen. Sie beschreiben sich als leidenschaftliche Schenkerinnen. «Wir machen zu viert jedes Jahr etwa 20 Adventskalender mit je 24 Geschenklein und Weihnachtsgeschenke für die Familie, Freunde, Nachbarn und Bedürftige in Rumänien», erzählt Mutter Karin. «In dieser schwierigen Welt ist es doch wichtig, dass wir einander, auch mit kleinen Dingen, Freude machen», findet sie.
In dieser Episode zu hören
- Karin Longobardi,50, und ihre Töchter aus Brittnau.
- Barbara Bleisch und Yves Bossart.
- Stephanie, 40, aus der Region Bern
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- Autor: Michael Bolliger
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Abschiede bewegen uns: Jan reiste dafür spontan nach Finnland, Carla brach am Flughafen zusammen und Juan verbockte kürzlich einen grossen Abschied. Warum fallen uns Abschiede schwer? Und wie verabschiedet man sich richtig? In seiner letzten «Input»-Folge sucht Matthias von Wartburg nach Antworten.
Carla musste sich im Sommer von ihrer ältesten Tochter verabschieden, die für ein Austauschjahr nach Kanada flog. «Sie ging zielstrebig Richtung Sicherheitskontrolle, wir Eltern blieben zurück und brachen in Tränen aus», so Carla. Am Flughafen wurde ihr klar, dass sie sich auch von ihrer Tochter als Kind verabschiedete: «Wie eine Abnabelung im Schnelldurchlauf.» Bei ihrer Rückkehr im nächsten Jahr wird die Tochter fast volljährig und eine junge Frau sein. «Im Abschied verdichten sich Gefühle, da kommt alles zusammen», sagt, Bettina Romana Grote, Therapeutin und Expertin für Abschiede.
In dieser Episode zu hören
- Juan, verabschiedete sich vom Team.
- Carla, verabschiedete sich von ihrer Tochter.
- Jan, verabschiedete sich vom Grossonkel.
- Bettina R. Grote, Supervisorin, Beraterin und Therapeutin
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- Autor: Matthias von Wartburg
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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(00:00 - 01:10) Intro
(01:10 - 02:43) Abschiede am Flughafen
(02:43 - 05:39) Bettina Romana Grote
(05:39 - 08:51) Juan und sein schlechter Abschied
(08:51 - 10:51) Starke Gefühle als Wegweiser
(10:51 - 19:00) Carlas schmwerzhafter Abschied
(19:00 - 30:18) Jan uns sein Grossonkel
(30:18 - 31:05) Fazit
(31:05 - 32:22) Matthias sagt Tschüss
Nur ein Prozent der Armeeangehörigen sind Frauen – das will nun der Bundesrat ändern. Doch der Weg zur Gleichstellung ist weit: Laut einer Studie berichten 94 Prozent der Soldatinnen von Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt im Militär.
Leutnant Georgina Mermod ist 22 Jahre alt und führt im Wiederholungskurs in St. Gallen ein Team von Männern. Als Quartiermeisterin ist sie verantwortlich für Finanzen, Logistik und Versorgung – und kämpft dabei auch gegen Vorurteile. «Wenn man wirklich mehr Frauen in der Armee will, muss endlich mehr geschehen, sagt sie. Noch immer ist vieles auf Männerkörper ausgelegt: Schutzwesten, die im Brustbereich drücken und zu weite Uniformen gehören zur Standartausrüstung. Gleichzeitig erleben laut einer Studie 94 Prozent der Soldatinnen sexualisierter Gewalt. Lisa, angehende Offizierin, wurde von einem Vorgesetzten belästigt – und hat sich getraut, etwas zu sagen. «Input»-Host Elma Softic geht der Frage nach, wie schwer es Frauen im Militär haben, und ob die Armee für Veränderung wirklich bereit ist.
In dieser Episode zu hören
- Georgina Mermod, Leutnant
- Lisa, Soldatin (anonym)
- Stéphanie Monay, Politik- und Sozialwissenschafterin
- Johanna Huggler, Hauptmann
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- Autor:in: Elma Softic
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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(00:00 - 01:10) Intro
(01:10 - 04:10) Besucht bei Leutnant Georgina Mermod
(04:10 - 07:45) Georgina Mermod ist der Boss
(07:45 - 10:08) Obligatorium für Frauen ja oder nein?
(10:08 - 14:10) Expertin Stéphanie Monay über Fraue im Miliär
(14:10 - 18:50) Welche Veränderungen braucht es?
(18:50 - 26:00) Lisa wurde belästigt im Militär
(26:00 - 28:10) Sexismus und Frauenfeindlichkeit
(28:10 - 39:00) Orientierungstag in Aarau
(39:00 - 40:50) Johanna Huggler sagt Gesellschaft muss sich ändern
(40:50 - 43:05) Fazit
(43:05 - 43:27) Vorschau nächste Episode
Steckenpferde, Schweiss und Selbstbehauptung. «Input» erkundet die Welt des Hobby-Horsings. Dort, wo sogar Erwachsene mit viel Disziplin trainieren und Aussenstehende irritiert reagieren. Eine Reportage über Körpergefühl, Vorurteile und die Freiheit, sich ernsthaft dem Spielerischen zu widmen.
Was bewegt junge Leute, mit einem Steckenpferd einen Parcours zu laufen? Host Beatrice Gmünder trifft Frauen, die mit Konzentration und Stolz ihre Choreografien üben und versucht es auch selbst. Merkt aber schnell, wie anspruchsvoll es ist. Eine Sportart, die im Netz dem Spott ausgesetzt ist. Sporthistoriker Simon Engel erinnert aber daran, dass auch Skifahren einst belächelt wurde. Zwischen Muskelkater und Selbstironie entdeckt Beatrice: Es braucht Mut, sein Hobby ernst zu nehmen und Humor, um es mit Herz zu betrachten.
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In dieser Episode zu hören:
- Hobby Horserinnen: Anic, Kathi, Rania, Sarina
- Sporthistoriker: Simon Engel
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- Autorin: Beatrice Gmünder @Insta: beatricegmunder
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
«Das kann doch nicht wahr sein, bin ich wirklich einsam?» Paolo erlebt, was viele Eltern in den ersten Jahren nach der Geburt durchmachen: Einsamkeit trotz Familienglück. Input-Host Anna Kreidler spricht über ein oft verschwiegenes Gefühl und fragt: Wie kann das sein?
Von aussen sieht alles ideal aus: Melanie und ihr Partner bekommen einen Sohn und unterstützen sich nach der Geburt gegenseitig. Und trotzdem erlebt Melanie nach der Geburt ihres Sohnes einsame Momente: «Ich fühlte mich verwirrt und leer. Und ich konnte das Gefühl nicht greifen.» Rund 30 bis 40 Prozent der Eltern in der Schweiz fühlen sich nach der Geburt einsam, sagt Hebamme und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der ZHAW Piroska Zsindely. Die Scham, darüber zu sprechen, ist oft gross und die Gründe vielfältig. Warum das so ist, erklärt Psychotherapeutin Simona Palm: «Nach der Geburt kommen viele Faktoren zusammen, die dieses Gefühl begünstigen.»
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Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt.
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00:00 Intro
02:09 Wie Melanie die Einsamkeit nach der Geburt erlebte
07:10 Psychotherapeutin Simona Palm über die Gründe hinter der Einsamkeit
13:23 Paolo hadert damit, dass er sich so fühlt
15:48 Tragen die Betroffenen Schuld an diesem Zustand?
18:14 Wie die Gesellschaft zur Einsamkeit beiträgt
20:46 Die Reaktionen aus dem Umfeld der Eltern
27:51 Fazit
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In dieser Episode zu hören
- Melanie Meier
- Paolo Sferrazzo
- Simona Palm, Psychotherapeutin
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- Autorin: Anna Kreidler
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
Es raschelt, knistert, zieht uns an – und verschwindet zugleich immer mehr aus unserem Alltag: das Papier. «Input» spürt den Wert des Papiers in einer digitalisierten Welt auf – in einem kleinen Atelier in Basel und in einer der letzten Papierfabriken des Landes bei Solothurn.
Eine handgeschriebene Geburtstagskarte. Eine frischgedruckte Schweizer Banknote. Eine leere WC-Rolle im falschen Moment. Papier berührt und begleitet uns auf Schritt und Tritt, und wird doch zunehmend von Geräten und Bildschirmen verdrängt. In dieser «Input»-Folge besucht Reporterin Julia Lüscher die Ärztin Sonja Feichter, die sich zum Ausgleich zuhause ein Papier-Atelier eingerichtet hat. Zudem spricht eine der letzten Papier-Ingenieurinnen der Schweiz darüber, warum sie an ihrer grossen Leidenschaft festhält.
In dieser Episode zu hören
- Sonja Feichter
- Maike Pallasvirta, Papier-Ingenieurin «Swiss Quality Paper», Balsthal
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- Autorin: Julia Lüscher
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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(00:00) Intro
(01:45) Das Papier hinter dieser «Input»-Folge
(03:20) Im Papier-Atelier bei Sonja Feichter
(11:00) Zustand der Papier-Industrie in der Schweiz
(12:45) Seit 1883: In einer der letzten Papier-Fabriken der Schweiz
(22:50) Zurück in Sonja Feichters Atelier: Das Notizbuch ist fertig
Über 3 Millionen Haustiere leben in Schweizer Haushalten. Für ihr Wohlergehen wird viel Zeit und Geld aufgewendet. Immer mehr Menschen lassen ihre Tiere auch in der Kirche segnen. Doch was erhoffen sie sich davon – Schutz, Dank oder spirituelle Verbundenheit?
In der Offenen Kirche Elisabethen in Basel wird an diesem Sonntag nicht nur für Menschen gebetet. Hunde sitzen neben ihren Besitzer:innen in den Kirchenbänken: «Wir tun zuhause alles, damit es unserem Hund gut geht», sagt eine Besucherin. «Mit dem Segen erhoffen wir uns auch göttlichen Schutz für ihn.» Pfarrer Frank Lorenz leitet den Mensch-Tier-Segnungsgottesdienst. Der Segen, sagt er, gelte nicht nur den Tieren, sondern auch der Beziehung von Mensch und Tier. In seiner Predigt spricht Lorenz aber auch über den Widerspruch, dass wir den einen Tieren ein langes Leben wünschen – während andere für unseren Fleischkonsum sterben. Ein Dilemma, das viele in der Kirche beschäftigt.
In dieser Episode zu hören
- Besucher:innen des Mensch-Tiersegnungsgottesdienstes
- Frank Lorenz, Pfarrer in der offenen Kirche Elisabethen, Basel
- Judith Wipfler, SRF-Religionsexpertin
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- Autor: Michael Bolliger
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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(00:00) Intro
(01:29) Stimmen auf der Strasse zu Tiersegnungen in der Kirche.
(03:10) Besuch in der offenen Kirche Elisabethen, Basel.
(03:45) Wir treffen den Pfarrer, Frank Lorenz.
(05:30) Der Mensch-Tier-Segnungsgottesdienst beginnt.
(07:45) SRF-Religionsexpertin Judith Wipfler zu biblischen Bebedeutung von "Segen".
(09:40) Gläubige erzählen, warum sie mit ihrem Tier hier sind.
(11:50) Die Segnung von Mensch und Tieren beginnt.
(15:00) Gesellschaftlich ist Tier ist nicht gleich Tier. Die einen werden gesegnet, die anderen geschlachtet.
(18:15): Was sagen die Gläubigen in der Kirche zur Frage, ob man Tiere auch essen dürfe?
(19:57) Fazit
Bedürfnisorientierte Erziehung ist im Trend – jedenfalls in sozialen Medien. Doch die Kritik wächst: Eltern sind überfordert, Kinder scheinbar grenzenlos. Was ist da los? «Die Kritik ist berechtigt», sagt Nicola Schmidt, eine führende Vertreterin, «doch sie beruht auf einem grossen Missverständnis.»
Luisa* ist Mutter von zwei Kleinkindern und möchte eigentlich bedürfnisorientiert erziehen. Doch sie kommt an ihre Grenzen: «Ich habe meine eigenen Bedürfnisse komplett vergessen» Und zwei Lehrerinnen sagen: «Kinder können ihre Bedürfnisse nicht mehr aufschieben.» Input sucht nach Gründen.
*Name geändert
In dieser Episode zu hören
- Luisa*, Mutter von zwei Kindern (2 und 4 Jahre alt)
- Nicola Schmidt, Wissenschaftsjournalistin, Autorin und Gründerin "Artgerecht"-Projekt
- Nina Trepp, Elternberaterin
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- Autorin: Mariel Kreis
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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(00:00) Intro
(01:18) Bedürfnisorientierte Erziehung & Social Media
(13:56) Gefahr: Eltern vergessen ihre eigenen Bedürfnisse
(21:43) Bedürfnisorientierte Erziehung - Definition
(24:38) Kritik: Kinder kennen keine Grenzen
(28:06) Wie Eltern Grenzen setzen können
(32:19) Fazit
Wie begleitet man einen Menschen, der nicht mehr leben will? «Ich respektiere seine Gedanken, sie zu akzeptieren ist schwierig», sagt Laura über ihren Sohn. Allein in der Schweiz sterben jährlich rund 1 000 Menschen durch Suizid. Die Zahl der Angehörigen, die mitleiden, ist um ein Vielfaches höher.
In dieser Folge geht Input-Host Beatrice Gmünder der Frage nach, was es bedeutet, mit Suizidgedanken im engsten Umfeld zu leben. Die Antworten sind nicht einfach. Suizidologin Ute Lewitzka sagt: «Nicht alle Suizide sind verhinderbar. Aber die meisten sind es» und erzählt, viele seien nach einem Suizidversuch froh, noch da zu sein.
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Wenn du selbst betroffen bist oder eine Person in deinem Umfeld Unterstützung braucht, findest du hier Hilfe – denn reden hilft:
- Die dargebotene Hand: 143.ch
- Reden kann retten: reden-kann-retten.ch
- Trauernetz: trauernetz.ch
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In dieser Episode zu hören:
Laura (nicht ihr richtiger Name): Ihr Sohn ist suizidal
Ute Lewitzka: Professorin für Suizidologie und Suizidprävention
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- Autorin: Beatrice Gmünder; Insta: @beatricegmunder
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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(00:00) Wichtiger Hinweis




all files of SRF input are corrupt, please reupload
ich bin jetzt auch mal ehrlich: ist es ein vorgezogenes Sommerloch oder wieso werden solche Trantüten zu Interview eingeladen???
Reem