Ein Interview, das kaum persönlicher sein kann. Lisa und Linus, zwei Große Heidelibellen, teilen ihre persönlichen Erfahrungen zur Paarung, die oft als Tanz beschrieben wird, und beleuchten die damit verbundenen Herausforderungen und Missverständnisse.
Partner finden; damals und heute: Gabriel Glühwürmchen belächelt moderne Partnerbörsen und erinnert sich wehmütig an die Zeiten, als ein einfaches Leuchten genügte, um die große Liebe zu entdecken.
Veränderungen machen Angst, aber sie gehören zum Leben. Und niemand weiß das besser als ein Schmetterling. Das hier ist eine ausgesprochen persönliche Geschichte von Entwicklung und Verwandlung.
Konny, die Kellerassel, hängt fest. In einem Keller, der droht, geflutet zu werden. Außerdem kämpft er mit den Herausforderungen seines 26-beinigen Lebens und spricht mit einem fliegenden Besucher über die Gefahren des Klimawandels.
Maria erlebt, wie sich die Jahreszeiten und damit das natürliche Gleichgewicht ihres Lebensraums verändern. Diese Veränderungen sind schleichend, und manche erkennen sie erst, wenn es bereits zu spät ist.
Ich bin Natalie, die Kürbisspinne, und lebe im Nadelwald verborgen. Ein stilles Leben, ja, aber dennoch mittendrin. Ich hoffe, dass die Menschen die Kunst meiner Netze sehen und meine wirkliche Schönheit erkennen.
Es gibt zahlreiche Vorurteile über Insekten. Manche schmeichelnd, die meisten eher gemein und abwertend. Bernd, die Feuerwanze sagt „Glaubt nicht alles, was ihr so hört!“
Wenige Strophen, zahlreiche Impulse: Um uns seine Welt zu beschreiben, hat ein Zweifarbflachstrecker ein kurzes Gedicht verfasst.
Ist Bayern das neue Barcelona? Mio, die Mücke, befindet sich unfreiwillig in einem Zug durch halb Europa und erlebt dabei Klimazonen auf Abwegen. Wenn’s in München so heiß wird wie in Spanien, kann was nicht stimmen.
In einer Welt, die unter extremer Hitze leidet, entdeckt Mario, eine rote Samtmilbe, eine legendäre Oase, die Schutz und Abkühlung verspricht. Seine Reise unterstreicht die dringende Notwendigkeit, nachhaltige Lebensräume für alle Arten zu sichern.
In der Geschichte meldet sich eine schwarze Schlupfwespe zu Wort, die ihrer Verwandten – der Holzwespen-Schlupfwespe – zur Wahl zum Insekt des Jahres 2025 gratuliert und dabei humorvoll auf die Bedeutung und Besonderheiten ihrer oft unterschätzten Artengruppe hinweist. Gleichzeitig wirbt sie für mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung gegenüber Schlupfwespen und anderen kleinen, nützlichen Krabbeltieren.
Insekten sterben, leise und oft unbeobachtet. Otto, der Ohrwurm, beobachtet dieses Leid täglich. Der Tatverdächtige: Die großen Zweibeiner, die sich Menschen nennen.„Insektenvernichtung“ ist eine ganz legale Branche. Klar gibt’s inzwischen politische Spielregeln. Aber der industrielle Einsatz dieser chemischen Mittel führt weiterhin zu unendlichem Leid und einer drastischen Reduzierung der Biodiversität.
Hugo riskiert jede Nacht sein Leben. Die kleine Waldschabe krabbelt zum Bauernhof der Menschen und sucht für sich und seine Familie Nahrung.Wir Menschen nehmen sie, wenn überhaupt, oft nur als „Ungeziefer“ wahr. Etwas, das nicht in unsere saubere, strukturierte Menschenwelt passt. Aber kleine Wesen möchten auch nur überleben und diese Welt ihr Zuhause nennen.
Wie viele Beine haben Wespen? Wie viele haben Spinnen? Und wieso gibt’s hier einen Unterschied? Lina möchte es wissen.„Arthropoden“ ist der wissenschaftliche Begriff für Gliederfüßer. Innerhalb dieser sehr großen Gruppe an Insekten, Spinnen und Krebstieren gibt es viele Unterschiede, angefangen bei der Anzahl ihrer Beine.
Helga Hummel ist außer sich. Schon wieder steht ein Umzug der Hummel-Familie an. Wird das denn nie aufhören?Der Klimawandel kann ein abstrakter Begriff sein, der (noch) zu wenig Auswirkungen auf unser menschliches Leben in Europa hat. Aber kleine Wesen spüren schon heute die immensen Veränderungen, die der Klimanotstand mit sich bringt. Heute die Hummeln, morgen wir?
Künstliche Lichter sind für Menschen gemacht. Insekten kommen durch sie schnell durcheinander. Das weiß auch Max, der Nachtfalter.In dieser Geschichte geht es um die schädlichen Auswirkungen unseres täglichen Verhaltens auf das Tierwohl. Licht, Geräusche, Düfte: Wir sind uns darüber selten im Klaren, aber fast alle unserer Handlungen haben Konsequenzen, die meistens die Schwächsten ausbaden müssen.