Mosse Lectures
Description
Die MOSSE-LECTURES an der Humboldt-Universität zu Berlin sind eine interdisziplinär und international angelegte Vortragsreihe, 1997 begründet von dem 1999 verstorbenen Historiker George L. Mosse und dem Literaturwissenschaftler Klaus R. Scherpe. Die MOSSE-LECTURES erinnern an das liberale und demokratische Erbe des Verlagshauses Mosse und die Tradition der Familie Mosse in Berlin. Mosse-Lectures gibt es auch an der Hebräischen Universität in Jerusalem und im Rahmen des Program in History an der University of Wisconsin in Madison (http://mosseprogram.wisc.edu).
Mit einem in jedem Semester neu gewählten Schwerpunktthema (siehe "Archiv", hier auch Videos, Fotos, Presseberichte) widmen sich die MOSSE-LECTURES der Vermittlung von Wissen und Wissenschaft in den Bereichen von Geschichte, Kulturgeschichte, Politik, Wirtschaft, Kunst und Literatur. Eingeladen wurden und werden prominente Wissenschaftler, Autoren, Künstler und Politiker wie z.B. Reinhart Koselleck (†), Richard Sennett, Jeremy Rifkin, Ágnes Heller, Alain Badiou, Slavoj Žižek, Jean-Luc Nancy, Daniel Libeskind, Daniel Barenboim, Herta Müller, Amos Oz, David Grossman, Rainald Goetz, Orhan Pamuk, Gayatri Spivak, Claudio Abbado (†) und William Kentridge. (siehe "bisherige Gäste"). Besondere Aufmerksamkeit gilt der Vergangenheit und Gegenwart jüdischen Lebens, Denkens und Handelns in Deutschland, den USA und in Israel.
Ein Auftrag der MOSSE-LECTURES ist, die eingeladenen Persönlichkeiten und ihre Arbeitsgebiete den Studierenden aller Fakultäten und darüber hinaus einer interessierten Öffentlichkeit bekannt zu machen. Die Veranstaltungen mit Diskussion, in englischer und deutscher Sprache, finden in der Regel an einem Donnerstagabend im Senatssaal oder dem Audimax der Universität, Unter den Linden, statt. Studentische Praktika und Kolloquien schließen sich an. Die MOSSE-LECTURES werden häufig im Radio übertragen (rbb, Deutschlandradio) und in einer eigenen Buchreihe publiziert (siehe "Publikationen"). Themenschwerpunkte des Projekts der MOSSE-LECTURES waren in den vergangenen Jahren u.a. Vortragreihen mit Titeln wie „Confronting Democracy“, „Verwertungen von Vergangenheit“, „Staatsbürgerschaft / Citizenship“, „Gelobte Länder / Promised Lands“, „Ökonomie des Wissens“ und „Europa im Blick der ‚Anderen‘“ (siehe "Programm" und "Vorschau").
Die MOSSE-LECTURES werden veranstaltet und unterstützt vom Institut für deutsche Literatur und dem Präsidenten der Humboldt-Universität. Verantwortlich für das Programm ist das Gremium der Veranstalter (Prof. Dr. Klaus R. Scherpe, Prof. Joseph Vogl, Prof. Michael Kämper-van den Boogaart, Prof. Dr. Ethel Matala de Mazza, Prof. Ulrike Vedder, Dr. Hendrik Blumentrath, PD Dr. Burkhardt Wolf, Dr. Elisabeth Wagner (siehe "Kontakt").
DIE MOSSE-LECTURES sind eine Veranstaltungsreihe der MOSSE-FOUNDATION, Berkeley und New York und der FRITZ THYSSEN STIFTUNG, Köln, an der Humboldt-Universität zu Berlin.




