Nadja lebt mit ihren zwei Kindern in Nairobi, hat Politikwissenschaft studiert, war in der Entwicklungsarbeit im Südsudan tätig und hat zehn Jahre lang eine Safari-Lodge mitten in der kenianischen Wildnis aufgebaut. Und dann hat sie sich komplett neu orientiert, als Teilnehmerin der zweiten Runde der LingFLoWS®-Ausbildung. In dieser Folge erzählt sie, warum Mehrsprachigkeit ihr Herzensthema geworden ist. Wir sprechen über ihre größte Sorge vor der Ausbildung, ihren ersten Beratungsfall, der einen Papa zu Tränen gerührt hat und ihre Vision, Familien beim Weitergeben ihrer indigenen Sprachen zu unterstützen. Alle Informationen zur LingFLoWS®-Ausbildung bekommst du hier: https://dielinguistin.at/lingflows-warteliste
Anna arbeitet seit fünf Jahren mit mir zusammen und kennt meine Arbeit rund um Mehrsprachigkeit wie kaum jemand sonst. In dieser Folge erzählt sie, warum sie die LingFLoWS®-Ausbildung trotzdem selbst gemacht hat, was sich dadurch für sie verändert hat und weshalb fundiertes Wissen so viel Sicherheit in der Beratung gibt. Eine Folge über Fachwissen, Vertrauen, persönliche Entwicklung und die Frage, warum es mehr Menschen braucht, die Familien in ihrer Mehrsprachigkeit wirklich gut begleiten können.
Die Sommerpause ist vorbei und die dritte Runde der LingFLoWS®-Ausbildung startet bereits am 1. Oktober 2026. In dieser Folge spreche ich darüber, für wen die Ausbildung zur MehrsprachigkeitsberaterIn genau das Richtige ist und warum du dich jetzt anmelden solltest. Wenn du für Mehrsprachigkeit, Kinder und beziehungsorientierte Begleitung brennst, ist diese Folge für dich.
Sechs Monate Griechenland liegen hinter uns und diese Zeit hat mehr verändert, als ich erwartet hatte. In dieser Folge ziehe ich gemeinsam mit meinen drei Kindern ein ehrliches Fazit: Was war wunderschön, was hat uns gefehlt und warum fühlen sich heute sowohl Griechenland als auch Österreich nach Zuhause an? Eine sehr persönliche Folge über Familie, Zugehörigkeit und ein Leben zwischen zwei Ländern.
In dieser Folge ist Dr. Amra Havkić zu Gast. Sie hat in ihrer Dissertation untersucht, ob und wie Kinder durch audiovisuelle Medien eine weitere Sprache erwerben können. Ausgangspunkt für ihre Forschung war eine Beobachtung in ihrer eigenen Familie: Ihr Bruder ist in Bosnien aufgewachsen, hat regelmäßig deutschsprachiges Fernsehen geschaut und konnte später Deutsch sprechen, ohne dass Deutsch aktiv in der Familie gesprochen wurde. Gleichzeitig sprechen wir auch über die Grenzen digitaler Medien, über Beziehung, Interaktion und darüber, warum Sprache immer mehr ist als Input.