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Näh deinen Stil

Autor: Elle Puls

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Beschreibung

Was steht mir? Wie nähe ich das? Was gibt es Neues und Altbewährtes in der Nähszene? Das sind nur einige der Fragen, die meine Gesprächspartner und mich bewegen. In Interviews und Soloepisoden gehen wir diesen Fragen auf den Grund.

Es geht um Nähtechniken, Schnittmuster, Stilfindung, Farbberatung, Schnittänderungen, Nähideen, Nähanleitungen, Näh- und Modetrends, Nachhaltigkeit, Capsule Wardrobe und viele weitere spannende Themen, die uns Hobbynäherinnen umtreiben.

Der Näh deinen Stil Podcast erscheint jede Woche montags neu. Wenn er dir gefällt, würde ich mich sehr über eine Bewertung bei iTunes oder einer der vielen anderen Podcast Apps freuen.

Du kannst den Podcast direkt im Podcast Player auf meinen Blog www.ellepuls.com hören. Viel praktischer ist jedoch, wenn du „Näh deinen Stil“ in deiner Podcast App (Overcast, podcastaddict, PocketCasts, Castbox, Podbean, Spotify, uvm) abonnierst. Damit verpasst du keine Episode und kannst den Podcast auf dein Handy herunterladen und auch unterwegs hören.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Zuhören.
Deine Elle

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Näh deinen Stil Online Kurs - In 5 Schritten zur selbst genähten Garderobe, die dir steht. https://ellepuls.com/naehdeinenstilonlinekurs/

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Nähcamp-Tour 2019 - Zeit zum Nähen ! https://ellepuls.com/naehcamp-tour/

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Bei manchen Näherinnen ist nähen wie gekauft verpönt, für andere wiederum genau das was sie wollen. Es soll genauso aussehen, wie man es im Laden bekommt. Weder das eine noch das andere ist richtig oder falsch. Jeder hat einfach seine individuelle Motivation zu nähen. Soll es etwas Ausgefallenes werden, was sonst niemand hat, oder soll es ein unauffälliges Basic sein, das super passt und sich easy kombinieren lässt? Genauso unterschiedlich sind die Herangehensweise an ein Nähprojekt: nähst du genau nach Schnitt und Anleitung, ganz frei, nie mit Schnitt oder liegt dein Vorgehen irgendwo dazwischen? Ich habe mir das Nähen zum Teil selber beigebracht, brauchte aber schon Anleitungen dafür. Ich habe immer wieder schwierigere Projekte ausgewählt, um mich weiterzuentwickeln. Wenn mir eine Nähtechnik nach einer Weile geläufig ist, kann ich freier werden und mehr improvisieren. Das ist ganz ähnlich wie beim Kochen bei mir. Ich probiere ab und zu mal neue Zutaten aus, brauche dann aber erst einmal ein Rezept, damit die Verhältnisse stimmen und es hinterher auch schmeckt. Dass das Ergebnis den Kindern nicht immer schmeckt ist ein anderes Thema... Wenn ich das Gericht dann 2-3 mal gekocht habe, variiere ich freier, werfe noch einen Rest von gestern hinzu oder statt der Zucchini Erbsen. Nehme statt der Nudeln mal Reis. Vielleicht kennst du das. Insgesamt kann ich beim Kochen freier arbeiten als beim Backen. Da müssen die Zutaten schon abgewogen werden und stimmen, damit der Kuchen am Ende aufgeht. Und so bleibt... Genauso finde ich, dass es Nähprojekte gibt, bei denen sie besser werden, wenn ich frei arbeite, wie z. B. Bei Taschen, aber bei Kleidung muss ich mich mehr ans Backrezept halten, damit mein Plan aufgeht, zumindest was die Grundkonstruktion angeht. Ok, jetzt genug vom Kochen und Backen, sonst bekomme ich noch Hunger während der Podcastaufnahme. Kommen wir zum eigentlichen Thema heute, nämlich dem Kopieren von Lieblingsteilen im Kleiderschrank. Du hattest bestimmt auch schon mal ein gekauftes Lieblingsteil, das du getragen hast, bis es auseinander fiel. Irgendetwas muss an diesem Teil richtig gut gewesen sein. Wodurch wurde es zum Lieblingsteil? War es die Farbe? Die Passform? Das Design? Wie sich der Stoff anfühlte? Oder eine Kombination aus den gerade genannten Eigenschaften? Wenn du Glück hast, ist es ein Teil, das der Hersteller deines Lieblingsteils dauerhaft im Sortiment hat und du kannst es einfach nachkaufen. Das ist natürlich die einfachste Variante, aber oftmals wechseln die Kollektionen schnell und das schöne Oberteil, das du doch noch gerne in einer anderen Farbe nachgekauft hättest, gibt es nicht mehr. Letzte Woche habe ich einen Blogartikel veröffentlicht, in dem ich dir 10 interessante Blusenshirt Schnittmuster vorstelle. Ich finde der Markt für solche eher leicht zu nähenden Webware Oberteile wird immer vielfältiger und wer suchet, der findet. Aber manchmal liegt das Gute so nah, nämlich in deinem Kleiderschrank. Dein Lieblingsteil sagt dir, wovon du mehr bräuchtest. Und nutze die Gelegenheit, es zu kopieren, bevor es auseinander fällt. Das solltest du auf jeden Fall dann ausprobieren, wenn du Schwierigkeiten hast, etwas Passendes im Laden oder bei Schnittanbietern zu finden. Manchmal ist es einfacher und schneller einen Schnitt abzunehmen als nach einem ähnlichen Schnitt zu suchen, was ja unter Umständen Stunden oder Tage dauern kann. Diesen Schnitt dann zu kleben oder abzupausen, Design- und Passformänderungen vorzunehmen und dann zu nähen. Aber natürlich hängt es stark von deinen Vorkenntnissen ab und davon wie experimentierfreudig du bist. Ich will nicht sagen, dass es besser ist einen Schnitt abzunehmen, aber ich finde, dass es eine Option ist, die schnell vergessen wird, obwohl sie so nahe liegt. Wenn du zum ersten Mal einen Schnitt von einem Kleidungsstück abnimmst, würde ich es erst einmal mit einem einfachen Oberteil aus Webware ohne Stretch ausprobieren. Um erfolgreich Kleidungsstücke aus Jersey oder Stretchstoffen zu kopieren, ist es total wichtig, dass die Stoffqualität möglichst ähnlich ist wie die des Originals. Ich spreche aus Erfahrung. Vor Jahren habe ich den Schnitt meiner Lieblingsjeans abgenommen und aus zwei verschiedenen Jeansstoffen nachgenäht, die beide dem Original nicht nahe gekommen sind. Sie waren weicher, elastischer als das Original und waren nach kurzem Tragen schon ausgeleiert. Daher empfehle ich für dein erstes Kopierprojekt ein Webwareteil zu nehmen und daraus auch erst einmal ein Probestück zu nähen. Ach ja, und auch das Stoffgewicht ist ein wichtiger Punkt, damit das Teil dem Original möglichst ähnlich wird. 4 Methoden wie du einen Schnitt abnehmen kannst Dafür brauchst du für alle Varianten: Ein Lineal Idealerweise ein Kurvenlineal Radiergummi Bleistift Einfaches symmetrisches Oberteil, gewaschen und gebügelt Methode 1: Die vermutlich einfachste Methode ist es, das Kleidungsstück dicht entlang der Nähte zu zerschneiden und die Einzelteile als Vorlage für den Schnitt zu verwenden. Wenn es ein symmetrisches Oberteil ist, kannst du Vorder- und Rückenteil an der hinteren und vorderen Mitte halbieren wie du es auch von Kaufschnittmustern her kennst und in Ruhe auf ein Schnittmusterpapier übertragen. Mein Tipp an dieser Stelle: fotografiere alle Details zur Verarbeitung bevor du es zerschneidest. So kannst du immer wieder nachschauen, wie das Teil verarbeitet war und es nachbauen. Wenn der Schnitt einen Abnäher hat, finde ich die Herangehensweise von Kathi vom YouTube Kanal How to slay Omas Kleiderschrank sehr gut. Sie beginnt nämlich mit dem Abnäher und zeichnet von da aus weiter. Kathi zeigt das anhand eines Maxikleids, das sie kopiert. Ich verlinke dir das entsprechende Video in den Show Notes. Der Vorteil: einfach. Der Nachteil dieser Methode liegt klar auf der Hand: Dein Lieblingsteil ist hinterher zerstört! Das macht also nur Sinn, wenn es eh schon kaputt ist oder total zerschlissen. Wenn es ausgeleiert ist, ist es schon zu spät fürs Kopieren. Methode Nr. 2: auf durchsichtige Malerfolie übertragen Kopiere den Schnitt ohne das Kleidungsstück zu zerschneiden. Beliebt sind durchsichtige Malerfolien und wasserfester Stift. Bei YouTube habe ich auch Varianten gesehen, wo das Oberteil an der V. Mitte halbiert auf den Tisch gelegt wurde, die Folie drüber um dann die Umrisse abzuzeichnen. Das erscheint auf den ersten Blick einfach und logisch, aber… Vorteil: erscheint einfach Nachteil: Dadurch, dass die Folie auf dem Kleidungsstück liegt, kannst du nicht besonders genau zeichnen. Das ist was für alle, die gerne quick & dirty arbeiten. Vermutlich passen die Teile hinterher nicht so richtig zusammen. Das ist mir persönlich zu ungenau. Aber vielleicht hast du damit gute Erfahrungen gemacht oder einen Trick? Dann kommentiere das gerne im Blog unter den Show Notes zu dieser Episode. Methode Nr. 3: auf Papier übertragen Lege dir ein großes Stück Papier auf den Tisch. Ich habe eine Rolle Plotterpapier in dünnerer Qualität zu hause, was ich als Schnittpapier verwende. So kann ich immer Stücke in der gebrauchten Länge abschneiden. Das Oberteil legst du nun wieder halbiert auf das Papier und zeichnest die Umrisse aus Bleistift nach. An manchen Stellen musst du das Kleidungsstück etwas anheben, um zum Beispiel die Ärmelnaht an Vorder- und Rückenteil einzuzeichnen. Vorteil: das Teil bleibt erhalten, das Papier liegt flach, so dass du genauer zeichnen kannst Nachteil: Es bleibt schwierig, solche Stellen wie Ärmelnähte nachzuzeichnen Methode Nr. 4: Prickeln Das ist meine bevorzugte Methode, weil sie die größte Genauigkeit zulässt. Das Prinzip: Prickeln wie im Kindergarten. Du brauchst also eine weichere Unterlage, die keine Löcher bekommt, wenn du mit der Nadel durch stichst. Das kann eine Schneidematte, ein kurzfloriger Teppich, eine Matratze, ein Stück Karton etc. sein. Zuunterst liegt also diese prickelfähige Unterlage, darauf legst du dein Schnittpapier (keine Folie), darauf dein Kleidungsstück. Nun kannst du mit einer spitzen etwas dickeren Nadel die Linien entlang prickeln und vor allem die versteckten Linien nachprickeln. Anschließend kannst du die geprickelte LInie mit Bleistift und Lineal nachzeichnen. Meine Tipps: Bei allen 4 Methoden macht es Sinn, vorher den Fadenlauf am Oberteil zu finden und zu markieren. Du kannst ihn einbügeln oder mit Handstichen nachnähen, damit du ihn nicht verlierst. Ein weitere Tipp: schau dir ein fertiges Schnittmuster an, damit du eine Orientierung hast, wie der Ärmel ungefähr aussehen sollte, welche Passzeichen Sinn machen. Übertrage dir deine Notizen gleich mit auf den Schnitt, damit du ihn auch in ein paar Jahren noch mal nachnähen kannst ohne ratlos vor den Schnittteilen zu stehen. Alles schon passiert... Nach dem Abnehmen musst du die Nähte nachmessen: Passt die vordere Schulternaht auf die hintere? Ist die Saumlänge bei beiden Teilen gleich? Braucht es Passzeichen an Ärmeln oder anderen Nähten? Hosenschlitz, Manschetten, Kragen mithilfe eines Schnittteils von einem anderen Schnittmuster übernehmen. Anschließend lohnt sich ein Probeteil aus dem gleichen oder sehr ähnlichen Stoff, wie den, den du verwenden möchtest. So kannst du nochmal ein paar kleinere Justierungen vornehmen. Was sind die Herausforderungen beim Abnehmen eines Schnittes? Beim Schnitt Abnehmen musst du immer mitdenken, denn Abnäher, Raffungen, Falten musst du dabei mit berücksichtigen. Es ist zwar eine Herausforderung, wenn der Schnitt solche Details hat, aber es macht auch Spaß sie anzunehmen und herauszufinden, wie der Schnitt zusammengesetzt ist und wie du das für dich praktisch umsetzen kannst. Du hast natürlich nicht alles so schön vorgekaut wie bei einem Kaufschnitt mit Fotoanleitung, aber ich sage mal, wenn du schon einige Oberteile für dich genäht hast, hast du gute Grundlagen für diese Herangehensweise und kannst sie für dich noch vertiefen und festigen. Diese Kenntnisse geben dir langfristig mehr Freiheit beim Nähen, weil du dich nicht mehr sklavisch an Anleitungen und Schnittvorgaben halten musst, damit dein Nähprojekt ein Erfolg wird. Und Nähinsider fragen sich dann, welchen Schnitt hat sie denn da vernäht? Den kenne ich ja noch gar nicht. Habe ich bei dir das Interesse geweckt, mal einen Schnitt abzunehmen? Vielleicht zum ersten Mal oder nach längerer Zeit mal wieder? Dann wünsche ich dir viel Spaß dabei. Du weißt ja, der einen liegt das Nähen nach Zahlen, also mit Schnitt und Anleitung, die andere braucht Freiheit bei ihren Projekten und will sich nicht durch Schnitte und Anleitungen wühlen. Um aber beurteilen zu können, ob dir das liegt, ein fertiges Kleidungsstück zu kopieren, solltest du es einfach mal ausprobieren. Dazu möchte ich dich heute ermutigen. Ich finde das passt hervorragend zu meinem Hashtag #nähdeinenstil. Verwende ihn gerne, wenn du dein neues Lieblingsteil in den Social Media zeigst. Zum Abschluss habe ich noch einen Buchtipp für dich: “Lieblingsklamotten kopieren” von Swantje Wendt. Ich finde Swantje erklärt das Prinzip Schnitt abnehmen sehr gut. Und für dich schon mal als Info vorab: für den März plane ich wieder eine schöne Mitmach-Aktion, die dieses Mal wieder mit dem Nähen zu tun hat. Ich freue mich drauf und werde dich im Newsletter darüber auf dem Laufenden halten. Ich wünsche dir einen schönen Tag und denk dran: Näh deinen Stil! Links: Lieblingsklamotten kopieren von Swantje Wendt. Schnitt abnehmen Hose mit Gummibund Schnitt Maxikleid mit Abnähern und Raffungen abnehmen -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Kürzlich habe ich mich quer durch diverse “Das sind die Modetrends für den Frühling/Sommer 2020” geklickt und gelesen. Wenn du eine treue Zuhörerin meines Podcasts bist, dann weißt du, dass ich selten einem Hype folge, aber ich informiere mich trotzdem gerne ab und an, was gerade angesagt ist, einfach um auf dem Laufenden zu bleiben und Inspiration für meine Kundinnen zu finden. Und auch um zu schauen, ob nicht vielleicht doch etwas dabei ist, was ich für mich und zu meinem Stil passend finde. Du erhältst hier also meine absolut subjektive Trendschau für den Frühling/Sommer 2020. Bevor ich mit den angesagten Trends loslege, muss ich mal meine Freude darüber teilen, dass nun anscheinend ein schlimmer Trend wieder out ist. Sagen zumindest die vorherrschenden Magazine, nämlich der Chunky Sneaker Trend. Auch Dad oder Ugly Sneaker genannt. Ich fand schon in den 90ern diese Buffalo Plateau Sneaker ziemlich schlimm. Genauso wenig konnte ich den Ugly Sneakern (der Name sagt alles), etwas abgewinnen. Ich finde ja viele Styles, die nicht zu mir passen, an anderen toll, aber bei diesen Schuhen fiel es mir von Anfang an schwer, diese in irgendeiner Form gut zu finden. Was wird uns denn am Trendbüffet dieses Jahr so präsentiert? Bei einem Büffet muss man ja immer aufpassen, dass man nicht zu viel futtert. Genauso ist es am Trendbüffet. Picke dir gezielt etwas heraus, das zu dir passt oder, wenn es nicht passt, setze einfach aus. Es ist ja auch immer spannend zu sehen, was von den Laufstegen tatsächlich am Ende des Tages in den Läden für Normalsterbliche hängt. Die extravaganten Outfits der Designer sind sicherlich eine Inspirationsquelle, aber in der Regel ja viel zu überkandidelt für den Endverbraucher. Auch manche Farbe des Jahres setzt sich nicht bis in die Outfits durch, die man so auf der Straße sieht. Zumindest nicht hier am Rande von Berlin. In der Stadt mag das schon wieder anders aussehen. Hier kommen also 7 Trends, die ich mir herausgepickt habe für diese Episode. Es sind Trends, die mir entweder gut gefallen, oder ...nicht. 1. Klassische Anzüge, Dandy Dreiteiler, Herrenhemd Männerhemden trägt man zu Bundfaltenhosen. Statt Ballerinas soll man Combat Boots dazu kombinieren. Und wenn es richtig kalt ist einen Rollkragenpullover, über dem man das Hemd bis zum Bauchnabel aufknöpft. Das Herrenhemd soll Stylish, praktisch und unkompliziert sein und gleichzeitig einen makellos eleganten Look erzeugen. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren, sind Statement-Sprüche oder weitere Verzierungen wie Galonstreifen, Patches nicht mehr so angesagt. Solche Statement Teile können schon ganz cool sein, aber langfristig sind die schlichteren Teile einfach die Langstreckenläufer. Denn die kannst du immer wieder tragen, neu kombinieren und Trends über Accessoires aufgreifen. Von kibadoo gibt es einen neuen Schnitt, die Boyfriend Bluse, mit der du diesen Trend gleich umsetzen kannst. Bei styleARC gibt es auch einiges in die Richtung, aber im Grunde findet sich eine Hemdbluse vermutlich bei allen größeren Schnittanbietern. Ob mit oder ohne Kragen, kannst du ja selbst entscheiden. Einen klassischen Anzug habe ich nicht im Schrank, aber eine Art Anzughose aus Leinen, die so ein bisschen in diese Dandy Richtung geht. Die habe ich im Schlussverkauf gekauft und daher noch nicht so oft tragen können. Aber jetzt wo ich so drüber nachdenke, gehen mir schon ein paar Kombinationsideen durch den Kopf! Einen Dreiteiler werde ich mir wohl nicht anschaffen, aber diese Anzugelemente als Akzent finde ich schon ganz cool. Bei so viel Klassik: ist klar, dass da einiges für den klassischen Typ dabei ist, aber schon etwas extravaganter. 2. Jeans-Upcycling Glamour schreibt: “Nicht nur bei Diy-Fans ist Upcycling beliebt, auch viele bekannte Designer und große Modelabels bedienen sich immer häufiger an bereits Vorhandenem – Resten von Stoff oder alten Textilien – und nähen diese neu zusammen. Ein sehr bekanntes Beispiel: Das Modelabel Vetements kreierte 2017 aus alten Levi's neue Denim-Hosen, die anschließend für das 15-fache des ursprünglichen Preises verkauft wurden! Upcycling ist also nicht nur kreativ, sondern kann auch ziemlich lukrativ sein. Warum der Fashion Hype so groß ist? Die entstehenden "neuen" Kleidungsstücke sind viel individueller als konventionelle Massenware und somit auch begehrlicher.” Mein Upcycling-Herz schlägt höher! Ich habe gestern gleich mal in meinem Upcycling-Stapel 3 Jeans rausgefischt und eine Idee für ein Kleid gesehen. Das Schöne, bei solchen Projekten ist einfach, dass ich mit dem Vorhandenen auskommen muss. So ist damals auch der Schnitt für die Chobe Upcycling-Tasche entstanden. Das Ebook dazu findest du bei mir im Shop. Gerade für den Sommer sind Jeansröcke, die aus alten Jeans gemacht wurden, cool um ein Outfit sehr lässig zu machen. Super für alle, die viel Natürlichkeit/ Unbändigkeit im Stiltyp haben oder aber mehr Natürlichkeit und Lässigkeit in ihren Look bringen wollen. Es hängt ja auch immer davon ab, wie abgewetzt so eine Jeans schon ist und wie wild sie gepatcht wird im neuen Kleidungsstück. Wenn deine Lieblingsjeans also schon seine besten Zeiten hinter sich hat, dann kannst du die gute Passform an Bund und Po gleich für einen Rock weiter nutzen. Dieser Trend ist nicht für jeden. Ich fühle mich sehr angesprochen, weil hier neue Kleidungsstücke entstehen können, ohne dass neue Ressourcen beansprucht werden müssen. Das Abgwetzte, Gepatchte, Unperfekte passt auch nur zu bestimmten Stiltypen so richtig gut, oder muss eben kombiniert werden mit richtig guten Teilen. Also z. B. beim klassischen Typ würde ich schauen, dass die Jeans weniger abgewetzt ist und ein Oberteil dazu gewählt wird, das sehr hochwertig aussieht. Die Schuhe sollten dann auch wieder hochwertig sein. Das ist eben sehr individuell. Jeans auf Jeans geht dieses Jahr auch super. 3. Weite Hosen Das ist jetzt eine gute Überleitung, weil sowohl im Jeans, als auch in anderen Bereichen die Hosen deutlich weiter werden als in den letzten Jahren. Man hat es ja schon gemerkt durch den Culottes Trend, aber die Skinny Jeans ist immer noch omnipräsent. Nun sind aber Bootcut und noch weiter geschnittene Modelle auf dem Vormarsch. Für alles Skinny-Hasser also eine gute Nachricht. Anzughosen dürfen auch überlang sein, so dass sie den Boden streifen, aber ehrlich gesagt, sieht die Hose dann spätestens nach einer Woche kaputt aus. Ich vermute, dass dieser Trend eher auf den Laufstegen bleibt und nicht in den Alltag einziehen wird. Auch Kurze Hosen werden weiter und wieder länger. Bermuda Shorts sind angesagt. Culottes bleiben dadurch weiterhin im Trend und auch Jeans-Culottes sind cool. So eine steht schon seit dem Herbst auf meiner Liste. Das mit den weiteren Hosen werde ich auf jeden Fall in meiner Garderobe einbauen. Letzten Sommer hatte ich mir ja schon eine Culottes gekauft, die aber leider bei einer meiner Nähcamp-Reisen abhanden gekommen ist. Die mochte ich sehr gerne. Da werde ich Ausschau nach Ersatz halten. Auch Schlaghosen und Hüfthosen sind wieder voll im Kommen. Es kommt ja immer alles irgendwann wieder. Die Modedesigner sind sehr kreativ, aber anscheinend gibt es kaum wirklich neue Kleidungsstück, die man noch erfinden könnte. Alles Neue ist eine neue Zusammensetzung von Altem. Die weiteren Hosen geben wieder neue Möglichkeiten des Stylings. Nur wird nicht alles, was zur Skinny gut aussieht auch zur Schlag- oder Marlenehose gut aussehen. Das Spiel der Weiten ändert sich dadurch bzw. Wird sogar eher umgekehrt. Weite Hosen also super für alle, die mehr Luft und Bequemlichkeit an den Beinen mögen, gerne oben herum schmal und unten weit tragen. 4. Seventies Die Schlaghose deutet es schon an: Die Seventies kommen zurück. Yippie für alle Charlie´s Angels Fans. Die Textilwirtschaft schreibt dazu: “Das sind auch die Hauptingredienzen dieses Trends: Jede Menge 70er Farben, vor allem Braun in allen Schattierungen, genauso wie Grün von Salbei bis Erbse. Retro-Karos in unterschiedlichsten Varianten für Hosen, Blazer und Hemdjacken. Dazu grafische Dessins für Schluppenblusen, Midiröcke und -kleider. Auch Faltenröcke als Fortführung des Plisseerocks gibt es wieder. In der Spitze kommt dazu dann der Hosenrock in allen Spielarten von der Bermuda bis zur Culotte. Dabei gilt es allerdings, sehr vorsichtig zu gewichten, sonst könnte das Thema schnell alt oder damenhaft wirken. Entsprechend haben alle Anbieter eher an gemäßigten 70er-Interpretationen gearbeitet. Bloß nicht in Reinform oder allzu originalgetreu umgesetzt. So sagt Nadine Frichot von Marc Cain: „70er Jahre-Einflüsse bringen wir nur sehr dezent. Die Einflüsse sind da, aber man muss sie dosiert einarbeiten. Wir zeigen diesen Bourgeoisie-Look deshalb nur als Highlight.“ Aber nicht nur die oben beschriebene Zurückhaltung ist Trend, sondern auch wilde Tapetenmuster aus den 70ern für alle, die sich nicht in Zurückhaltung üben, sondern mustermäßig auf die Kacke hauen wollen. Wilde oder geometrische Muster, gerne in Braun, Orange, Maigrün. Bzw. am besten alle Farben auf einmal. Da bin ich echt mal gespannt, wie sich dieser Trend beim Otto-Normalverbraucher durchsetzen wird. Da braucht mein Auge bestimmt eine längere Eingewöhnungszeit. 5. Häkel-Mode Dazu passt dann auch perfekt der Häkeltrend. Ich hätte da noch was im Schrank hängen… eine lange Strickjacke, die auch erst 6 Jahre oder so alt ist. Ich habe sie bei mir aussortiert, aber sie hängt hier im Büro zum Ausprobieren in den Stilberatungen. Ich war auf einer Mädchengymnasium, einer Klosterschule. Dort hatten wir noch richtigen Handarbeitsunterricht und irgendwann war Filethäkeln dran. Da häkelt man mit ganz feinem Garn. Das dauert ewig. Na, jedenfalls weckte das in mir die Häkellust und ich fing eine Häkelweste an. Diese wurde nie fertig, aber sie bestand aus zusammen genähten Häkelblumen. So sieht die Häkelmode in 2020 dann doch nicht aus. Das Häkelmuster geht einher mit sehr femininer Schnittführung. Körpernahe kurze oder lange Kleider, 6. Voluminöse Rüschen Harper’s Bazaar: “Doch bereits im vergangenen Jahr animierten verspielte und romantische Designs dazu, von geradlinigen und klaren Strukturen einmal abzusehen und groß zu denken. Voluminöse, fließende Silhouetten und romantische viktorianisch inspirierte Schnitte ließen einem den gestressten Alltag sowie politische Unsicherheiten für einen Moment vergessen. Allerdings nicht mit dem Ziel, diese Problemstellungen plötzlich als unwichtig zu sehen. Vielmehr erlauben es die femininen und leichten Designs, neue Kreativität und Energie zu tanken. Labels wie Louis Vuitton, Rejina Pyo oder Valentino machen mit ihren Kollektionen der Frühjahr-/Sommersaison 2020 darauf aufmerksam, wie wichtig es auch 2020 sein wird, sich zwischendurch das Träumen zu erlauben. Große Puffärmel, Rüschen und knallige Farben sorgen für eine hoffnungsvolle, positive Stimmung. Andere Regeln mögen vielleicht dazu da sein, um sie zu brechen. Bei dieser scheint es jedoch, als könnte sie den meisten gut tun.” Dieser Trend ist super für alle, die ein romantisches Stilthema haben. Wenn das bei dir der Fall ist, dann kannst du dich wohl diesen Sommer gut eindecken, denn wer weiß, wie lange dieser Trend wohl noch anhalten wird? Die Idee hinter diesem Trend: das Träumen nicht zu vergessen und Kreativität und Energie zu tanken finde ich sehr schön, aber ich bezweifle, dass man das nur in voluminösen Puffärmeln tun kann. Wenn du deinen Stil kennst, kannst du dich gezielt bei gewissen Trends bedienen. Wenn du keine Klarheit darüber hast, dann trägst du dieses Jahr Rüschen, nächstes Jahr Prilblumen und 2022 etwas ganz anderes. Ich weiß, dass viele Frauen gerne aus dem Vollen schöpfen und einen Kleiderschrank mit viel Auswahl brauchen. Das ist auch Ok, solange die Sachen nicht als Wegwerfware gekauft werden, sondern jahrelang immer wieder zum Einsatz kommen. 7. Farbe des Jahres Für mich die Farbe meines Lebens, bei Pantone die Farbe des Jahres: Classic Blue “Dieser klassische Blauton strahlt Ruhe, Souveränität und Bezogenheit aus – unsere Sehnsucht nach einer verlässlichen und sicheren Basis, auf die wir an der Schwelle zu einer neuen Ära aufbauen können. Da wir Blautöne instinktiv als beruhigend empfinden, vermittelt uns PANTONE 19-4052 Classic Blue ein willkommenes Gefühl von Ruhe, Harmonie und Geborgenheit. PANTONE 19-4052 Classic Blue fördert eine konzentrierte und klare Denkweise, sodass wir unsere Gedanken besser ordnen und strukturieren können. Gleichzeitig transportiert der reflektierende Blauton Classic Blue auch Optimismus und Lebensfreude. Universal begehrt, erinnert es uns daran, dass auf jede Nacht ein Morgen folgt.” Hach, gerade der letzte Satz ist schön. Ja, auf jede Nacht, jede dunkle Phase folgt wieder eine helle Phase. Das gibt Hoffnung. Passt wunderbar zum Jeansthema. Elle: “Blau ist weltweit die Lieblingsfarbe. Und die Blue-Jeans das am meisten online gesuchte Kleidungsstück. Doch banal?” Liebe Grüße, Elke   -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Ich werde dich in diesem Podcast durch 3 Fragen führen, die dir mehr Klarheit über deinen Stil bringen. Wenn du unterwegs bist, dann hör dir alles in Ruhe an. Ich kann dir nur ans Herz legen, die Episode später noch einmal zu hören und dir Notizen dazu zu machen. Das Niederschreiben bringt dich dazu, deine Gedanken Klar auszuformulieren. Was hast du als Kind schon immer gerne gemacht? Hast du gerne drinnen mit Puppen gespielt und heimlich das Make-up deiner Mutter ausprobiert? Warst es das schönste dich zu verkleiden? Oder hast du lieber draußen mit den Jungs Fußball gespielt und wolltest du immer schneller als alle anderen sein? Vielleicht hast du schon immer gerne gelesen und Wissen in dich aufgesaugt. Damit deine Eltern nichts merken hast du dich mit der Taschenlampe unter der Bettdecke verkrochen und bis in die Puppen gelesen. Oder war es dein größtes Glück als Kind mit Oma den Garten zu pflegen und Gemüse zu ernten? Und es gibt so viele Vorlieben wie es Menschen gibt. Ich habe dir nur ein paar typische Beispiele genannt um dich zurück zu dir zu bringen. Wenn du dir also die Frage stellst: „Was habe ich als Kind am liebsten gemacht?“, dann fühle dich in deine Kindheit zurück. Wie hat sich das angefühlt, wenn du deine liebsten Sachen gemacht hast. Ist diese Vorliebe noch immer da? Wenn ich mir diese Frage stelle, dann fällt mir ein wie gerne ich gelesen habe. Ich habe mich nachts mit Dracula unter der Decke gegruselt und konnte danach nicht einschlafen und jedes Windgeräusch ließ mir einen kalten Schauer über den Rücken laufen. Hanni und Nanni habe ich innerhalb kürzester Zeit verschlungen, genauso wie „Blitz der schwarze Hengst“. Ich habe mich aber auch schon früh an das Bücherregal meiner Eltern begeben und mir Bücher rausgepickt, die meinem Alter weit voraus waren. Ich fand das faszinierend und habe es geliebt, in die Geschichten abzutauchen. Ich bin auch gerne draußen gewesen und habe mit meiner besten Freundin Hexensuppen in der Schubkarre gekocht, war im Wald unterwegs um Hütten zu bauen. Ich gehörte nie zu einer Clique, sondern hatte wenige sehr gute Freundinnen, die mich über Jahre begleitet haben. Ich habe mich auch für Handarbeiten interessiert. Ich konnte stricken, häkeln, nähen. Dabei habe ich aber nie Puppen benäht, sondern eher meine Kuscheltiere oder ich habe etwas Nützliches wie Kissenbezüge oder ein Portemonnaie genäht oder einen Pullover gestrickt. Ich war immer neugierig auf die große weite Welt und wollte gerne viel reisen. Da wollte ich meinem Vater nacheifern, der viel in Afrika gearbeitet hat. Daher habe ich meine frühe Kindheit in Algerien und Botswana verbracht. Auf die Frage danach, was ich mal werden wollte, antwortete ich entweder Goldschmiedin oder irgendwas mit Reisen und Sprachen. Mit 10 bin ich mit meiner Freundin alleine zu meinen Großeltern nach Belgien gereist. Wir sind am falschen Bahnhof ausgestiegen und dann alleine mit dem Bus zu Oma und Opa gefahren, die natürlich schon in größter Aufruhr waren. Mit 16 bin ich mit der Bahn zum Balaton zu meiner Brieffreundin gefahren. Eigentlich sollte ich 2 Wochen bleiben. Es wurden aber 5 Wochen daraus. Gleich nach dem Abitur bin ich in die Schweiz und nach Australien um zu studieren. Ich wollte schon immer neue Entdeckungen machen und meinen Weg finden. Zum Glück haben meine Eltern das immer gefördert. Auf der Kuhwiese vor unserem Haus floss ein kleiner Bach, den ich, wenn er mit Müll verstopft war gemeinsam mit meiner Freundin sauber gemacht habe. Wir haben uns dann immer vorgestellt wir seien Greenpeace Aktivisten. Ich fand es auch toll, dass mein Vater mit der erste im Dorf war, der eine Solaranlage aufs Dach gepackt hat. Auch der Gedanke daran, was ich als Kind nicht gemacht habe, zeigt mir wie früh sich schon abgezeichnet hat, in welche Richtung meine Neigungen auch später gehen würden. Ich habe nie mit Puppen gespielt. Ich habe mich jahrelang gegen Kleider und Röcke gewehrt. Meine Mutter hat ihr bestes gegeben. Ich mochte keine Teamsportarten. Ich habe zwar mal in einer Karnevals-Showtanzgruppe mitgemacht, aber das nur, weil meine Eltern wollten, dass ich mich mehr in die Dorfgemeinschaft integriere und Sport mache. Das Angebot in unserem kleinen Eifeldorf war nicht groß. Ich habe mich nicht besonders wohl gefühlt auf der Bühne und war froh, als großes Mädchen immer in der letzten Reihe tanzen zu dürfen. Außer Schwimmen mochte ich keine anderen Sportarten. Sportlicher Wettkampf war mir nicht wichtig. Ich habe mich nie in den Vordergrund gedrängelt. Ich habe gerne gelernt und im Unterricht viel gewusst, mich aber selten freiwillig gemeldet. Habe mich aber auch manches mal darüber geärgert, wenn dann eine Mitschülerin die gute Note erhalten hat, weil sie es ausgesprochen hat, was ich auch wusste. Ich wollte nie auffallen. Mir hat es schon gereicht, dass ich immer die Größte war und schon mein Sportlehrer in der Grundschule mir einen blöden Spruch deswegen gedrückt hat. Wenn es darum ging im Restaurant etwas zu bestellen oder eine Fahrkarte zu kaufen, habe ich mich gerne davor gedrückt, damit ich nicht mit fremden Menschen reden musste. Alkohol und Drogen haben mich nicht gelockt, weil ich Angst davor hatte die Kontrolle zu verlieren. Ich habe mich nie stark gegen etwas aufgelehnt. Ich habe nie gerne etwas organisiert. Was hat das mit meinem heutigen Leben und Stil zu tun? Wenn ich das hier so erzähle, merke ich wie diese Verbindung zu meiner Kindheit immer noch da ist. Im Grunde hat sich bei meinen Vorlieben nicht viel geändert. Ich lese und lerne sehr gerne Neues. Ich probiere gerne Dinge aus, das aber nicht mit großem Tamtam, sondern für mich. Ich mag immer noch keine Teamsportarten und gehe lieber 1,5 Stunden spazieren als eine schnelle oder kämpferische Sportart zu machen. Ich möchte noch immer lieber durch meine Kompetenz als durch mein Aussehen auffallen. Das könnte ich jetzt immer weiter führen, aber du siehst wohin der Weg führt. Meine Vorlieben und mein Charakter waren schon früh zu erkennen. Was mich rückblickend überrascht ist, dass ich jetzt Unternehmerin bin. Aber vielleicht ist das auf meine Reisefreude zurückzuführen? Denn mein Business ist auch eine Reise ins Unbekannte. Vielleicht ist es aber auch einfach etwas was sich erst spät entwickelt hat. Interessanterweise führe ich viele Events durch, was ich mir früher nie hätte vorstellen können. Gut ist aber, dass ich eine Mitarbeiterin habe, die die kleinteilige Vorbereitung und Organisation der Näh deinen Stil Camps übernimmt. Übertragen auf einen authentischen Stil kann ich mir die Bausteine zusammensuchen: in mir ist etwas sehr Klassisches, Wissen erwerben, Lesen, Dinge richtig machen wollen, Regeln beachten. Mich nicht auflehnen gegen etwas. Die Ruhe, die ich für mich brauche. Ein gewisser Perfektionismus. In mir ist auch etwas Natürliches: das spiegelt sich zwar nicht in meinem Garten. Gartenpflege ist nicht so mein Ding, aber ich finde Ruhe und Inspiration bei Spaziergängen. Ich mag natürliche Materialien. Mir ist Nachhaltigkeit wichtig. Ich verschwende ungern etwas. Etwas leicht Sportliches bzw. Lässiges passt auch gut zu mir, weil ich trotz aller Klassik auch mal alle Fünfe gerade sein lassen kann, vor allem im Haushalt. Ein bunter aufgeregter Stil oder etwas sehr Blumiges würde meinem Wesen völlig widersprechen. Und nur weil Blumenmuster gerade angesagt sind, werden die nicht besser an mir aussehen. Die Ruhe und Klassik ist wichtig für mich, aber eben nicht auf die klassische Art mit Bluse, Blazer und Pumps, sondern mehr über klassische Materialien mit einer Extravaganz in der Schnittführung die ich für mich noch mehr herausarbeiten möchte. Ich gehe eben nicht immer den ganz ausgetretenen Weg, sondern suche mir auch Nebenpfade und manchmal muss ich meinen eigenen Weg austreten. Kannst du dich in manchen meiner Kindheitserinnerungen wiederfinden? Oder auch nicht? Gut. So kommst du deinem Stil auf die Spur. Vielleicht stellst du fest, dass du schon immer laute Musik geliebt hast und du schon immer alles aus Prinzip anders machen wolltest als alle anderen. Vielleicht warst du als Kind ungeduldig und es konnte dir nie etwas schnell genug gehen. Deine Lehrer sind daran verzweifelt, dass du nicht still sitzen konntest? Ist es nicht logisch, dass dein Stil ein anderer sein muss als meiner? Wenn dir die Kindheitserinnerungen nicht so sehr weiterhelfen, dann bestimmt die folgende Frage: Welche Filme und Bücher magst du am liebsten? Bei welchen Blogartikeln kannst du dich festlesen? Sind es Actionfilme oder romantische Komödien? Historische Kostümfilme, die im Mittelalter spielen oder Science Fiction? Blockbuster oder kleines aber feines Programmkino? Science Fiction und Historische Filme standen für mich nie im Fokus. Wenn ich die Wahl habe, dann möchte ich lieber, dass die Filme, die ich gucke, im Hier und Jetzt spielen. Erst jetzt, wo ich mich immer mehr mit Mode beschäftige, werden auch historische Filme und Serien für mich interessant. Platte Actionfilme wo es nur um Geballere und Schnelligkeit geht, meide ich. Wenn ein Actionfilm aber eine clevere Geschichte hat und die Actionszenen nicht so im Vordergrund stehen, lasse ich mich gerne darauf ein. Bei meiner Filmwahl zeigt sich auch, das Geschwindigkeit nicht so wichtig ist. Ich mag es sehr, wenn ein Film eine unerwartete, clevere Wendung hat. Aber es geht auch mal ein romantischer Film, wo man von Anfang an weiß, wie er ausgeht. Bei Büchern ist es bei mir ähnlich, wobei ich auch sehr gerne Sachbücher zum Thema Marketing und Business lese. Vielleicht liest du aber auch gar nicht gerne? Und du brauchst mehr die Bewegung, findest still sitzen langweilig? Wofür interessierst du dich generell? Vermutlich wiederholt sich bei dieser Frage das ein oder andere, vielleicht kommt aber auch noch mal etwas hinzu. Handarbeiten, Sportarten, politische Themen, Engagement für bestimmte Themen, organisierst du gerne…? Hast du dich schon immer für Geschichte interessiert? Liebst du alte Filme oder hast schon immer Audrey Hepburns Kleider in Breakfast at Tiffany´s bewundert? Kannst du stundenlang in den Fotos deiner Oma herumstöbern? Museen, alte Bücher, Flohmärkte faszinieren dich? Diese Neigungen und Leidenschaften geben schon einen Hinweis auf deinen Stil. Kein Wunder also, dass dir der Vintage Stil gefällt. Trägst du ihn auch? Würde es dir Freude machen, Kleidung im Vintage Stil zu tragen oder diesen zumindest anzudeuten in deinen Outfits? Mir war alles Verspielte schon immer fern, wie zum Beispiel mit Puppen zu spielen, mich um Blumen zu kümmern, Röckchen zu tragen etc. Natürlich sind im Laufe meines Lebens auch mal verspielte Kleidungsstücke in meinen Schrank gewandert, weil sie entweder gerade aktuell waren oder ich dachte, ich müsse mal mehr Weiblichkeit in meinen Look bringen. Aber sie sind in meinen Schrank gewandert… und haben die Schranktür von innen angeschaut. Wenn ich etwas mit auffälligen Rüschen getragen habe, fühlte sich das komisch an und sah auch komisch aus. Gehst du am liebsten mit deinen Hunden draußen durch die Wälder, kümmerst dich um Bienen und unterstützt das lokale Tierheim? Passt es dann auch nicht viel besser zu dir, wenn du eine lockere Strickjacke trägst als einen klassischen Blazer? Vermutlich fühlst du dich in einem Hosenanzug eingesperrt und brauchst einen unkomplizierten Stil aus natürlichen Materialien. Und ja, du kannst auch ganz verschiedene Interessen und Neigungen haben, die sich in einem dazu passenden Stil zeigen dürfen. Es ist ja meistens so, dass sich verschiedene Stilrichtungen in einer Person vereinen. Ich fasse noch mal die 3 Fragen für dich zusammen: Was hast du als Kind schon immer gerne gemacht? Welche Filme und Bücher magst du am liebsten? Wofür interessierst du dich generell? Schreibe dir deine Gedanken dazu auf und überlege, wie sich das in deinem Kleidungsstil schon zeigt. Und was du tun kannst, um deine Persönlichkeit in deiner Kleidung noch mehr zu zeigen. Fazit: Zeig, wer du bist! Auch wenn du damit aus dem Einheitsbrei herausfällst. Oder vielleicht gerade darum. Wenn du trägst und zeigst wer du bist, fühlst du dich mehr bei dir selbst und kannst zu dir stehen. Wenn dir das gelingt, wirst du eine selbstbewusste Ausstrahlung haben. Denn dann bist du dir deiner selbst bewusst. Und das macht stark und schön. Liebe Grüße, Elle PS: Wenn dir diese Episode gefallen hat, dann freue ich mich über deine 5-Sterne Bewertung auf iTunes oder deinem favorisierten Podcast Player.  Diese hilft, den Näh deinen Stil Podcast noch bekannter zu machen. Danke, dass du dir diese Extra-Minute nimmst. -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? 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Schätz mal, wie viele Kleidungsstücke in Deutschlands Schränken ungenutzt bleiben? Laut einer repräsentativen Studie von Greenpeace aus dem Jahr 2015 sind es 2 Milliarden. 1 Milliarde davon sind komplett ungetragen und die andere Milliarde weniger als alle 3 Monate im Einsatz. Leute, das bedeutet, dass knapp 40% aller Kleidung in Deutschland nur für den Schrank produziert und gekauft wurde. Was ist das für ein schiefes Bild, das sich hier zeigt? Das kann doch keiner von uns wollen! Und ich gehe mal ganz stark davon aus, dass es in der Schweiz und Österreich, sowie anderen Erste-Welt-Ländern nicht viel anders aussieht. Kein Wunder also, dass bei der Kleiderschrank-Challenge säckeweise Kleidung, Schuhe und Co. aussortiert wurden. Ich stelle mir das Ganze gerade vor wie ein Jongleur, der alle Bälle in der Luft halten muss. Wir zusammen sind der Jongleur und unsere Kleider sind die Bälle. Wenn wir etwas wegwerfen, dann fällt ein Ball herunter. Wenn wir etwas kaufen, dann kommt ein Ball hinzu. Wir jonglieren momentan sehr unkoordiniert und lassen viel fallen, weil wir uns keine Gedanken darüber machen, welche Bälle wir neu mit ins Spiel bringen und wie wir sie lange im Spiel behalten. Das Ziel ist also, mit dem was jetzt da ist gekonnt zu jonglieren. Sprich, die Kleider in einem Kreislauf zu halten. Mit 2 Milliarden ungenutzter Kleider liegt ein riesiges textiles Potenzial brach. Kann das Kleid, das wir einmal im Jahr tragen, nicht zwischendrin auch von jemand anders getragen werden? Kleidersharing quasi? Wie schaffen wir das? Indem wir das, was unnötig im Schrank liegt, verkaufen, tauschen, verschenken, reparieren, abändern, upcyceln. Die Sachen sollen in Hände gelangen, die sie benutzen. Dadurch sinkt der Bedarf an neuen Kleidern. Anstatt 3 verschlissene T-Shirts ins Recycling zu geben, wo mit viel Aufwand Putzlappen und Co. daraus gefertigt werden, kannst du einfach selbst Putzlappen aus den T-Shirts machen und sie verwenden. Ich nehme uns Frauen hier besonders in die Pflicht, weil wir im Schnitt deutlich mehr Kleidung besitzen als Männer. Ich zitiere aus der Greenpeace Studie: “Der Großteil der Kleidung besteht aus kurz- sowie langärmligen Oberteilen. Die meisten Leute (43 Prozent) geben an, 50 bis 100 Teile im Kleiderschrank zu haben. Immerhin ein Drittel hat aber 100 bis über 300 Teile im Schrank – deutlich mehr also. Frauen besitzen im Durchschnitt mit 118 Kleidungsstücken deutlich mehr als Männer (73 Teile). Insgesamt beeinflussen Geschlecht, Einkommen, Bildung und Herkunft stark die Kleidermengen im Schrank: So besitzen Frauen aus dem Westen Deutschlands am meisten Kleidung. Mehr Bildung und Einkommen führt auch zu deutlich mehr Kleidung.” “Der schnell wechselnde Geschmack spielt beim Aussortieren von noch tragbarer Kleidung eine entscheidende Rolle: Zwei von drei trennen sich von heilen Kleidungsstücken, weil sie sie nicht mehr mögen, 40 Prozent wenn sie nicht mehr der Mode oder dem eigenen Stil Entsprechen.” Hier wird offensichtlich, wie trendgesteuert unsere Welt doch ist. Je besser du weißt, was du willst und brauchst, desto weniger verfällst du sinnlos irgendwelchen Trends. “Vor allem Schuhe werden mehr und mehr zur Wegwerfware: Etwa jeder Achte trägt seine Schuhe weniger als ein Jahr.” “Die Reparatur von Kleidung/ Schuhen ist zwar der am meisten praktizierte Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit. Allerdings ist auch der nicht weit verbreitet: Nur jeder Siebte hat in der jüngeren Vergangenheit Kleidung reparieren lassen, etwa die Hälfte hat überhaupt noch nie Kleidung zur Reparatur gebracht.” Ich gehe mal davon aus, dass du eine Nähmaschine hast, wenn du den Näh deinen Stil Podcast hörst. Wenn es dir geht wie mir, dann reparierst du vermutlich nicht besonders gerne Kleidung, sondern nähst lieber Neue. Auch, wenn ich mich erst überwinden muss, etwas zu reparieren, freue ich mich anschließend umso mehr, wenn das Teil wieder im Einsatz ist. Ich weiß nur noch nicht, wie ich es mit den Socken halten soll. Die sind so zur Wegwerfware geworden. Schnell im 5-er oder 10-er Pack gekauft, schnell durchgelaufen, schnell weggeworfen. Und wieder schnell neu gekauft. Hier muss ich echt mal testen, ob sich teurere Socken länger halten und besser stopfen lassen. Nicht, dass ich Lust darauf hätte, aber wenn ich sehe, wie viele Socken in unserem Haushalt verbraucht werden… sehe ich da doch ein großes textiles Einsparpotenzial. Greenpeace fordert: von den Konsumenten: Kleidung darf nicht zum Wegwerf-Artikel verkommen wie Plastiktüten oder Einweggeschirr. Neu gekauft werden sollte nur, was man wirklich braucht und auch lange trägt. Denn die Produktion von Kleidung verbraucht viel Wasser. Zum Färben, Drucken und Waschen von Textilien werden Hunderte gefährliche Chemikalien eingesetzt. Deshalb ist es Zeit, nicht mehr nur „Verbraucher“ zu sein, nicht weiterhin Dinge zu kaufen, um sie nach kurzer Zeit wegzuwerfen. Kleidung sollte wieder geschätzt, gepflegt und repariert werden. von den Textilfirmen: Firmen sollten sauber produzieren und Konsumenten langlebige Kleidung anbieten, inklusive Garantien etwa auf Verschleißteile wie Reißverschlüsse. Gefragt ist mehr Qualität statt Quantität. Darüber hinaus sollte recyclingfähiges Design in Zukunft verpflichtend sein. von der Politik: Gesetzlich verpflichtende Sozial- und Umweltstandards bei der Textilproduktion. Man kann natürlich viel auf die Politik und die Konzerne schieben, aber letztendlich haben wir es als Konsumenten selbst in der Hand, was produziert wird. Wenn plötzlich 30% weniger Billigkleidung gekauft wird, müssen die Konzerne umdenken. Wenn wir reparierbare Schuhe nachfragen, wird es Firmen geben, die das anbieten. Aber wir müssen alle mitmachen und uns selbst hinterfragen. Brauche ich das wirklich? Ich möchte, dass wir Frauen es anpacken, weil wir die häufigsten Kaufentscheidungen treffen, weil wir durchschnittlich den vollsten Kleiderschrank haben mit den meisten ungenutzten Sachen. Was wenn dieses Jahr alle Frauen in Deutschland auf ein neues Paar Schuhe verzichten, und stattdessen ein vorhandenes Paar reparieren lassen oder Second Hand kaufen? Wenn überhaupt? Bei 42 Millionen Frauen/Mädchen kämen wir damit auf 42 Millionen weniger neu gekaufter Schuhe. Was, wenn wir kollektiv kommenden Monat keine neue Kleidung kaufen würden? Das würde die Konzerne und die Politik ganz schön aufrütteln. Was, wenn wir statt Putzlappen zu kaufen, einfach aus verschlissenen T-Shirts selber welche nähen? Es sind ja offensichtlich genügend Textilien in deutschen Haushalten gelagert, um das umzusetzen. Was, wenn wir dieses Jahr 3 Paar Socken stopfen und weitertragen, anstatt sie in den Müll zu werfen? Das wären 126 Millionen weniger neu gekaufte Paar Socken! Wäre das wirklich so aufwändig? Einfach mal vor der Glotze nebenbei ein Paar Socken zu stopfen? Was, wenn wir dieses Jahr 3 m Stoff weniger kaufen als sonst und uns stattdessen mehr Upcycling-Projekte vornehmen? Was wenn wir genauer wüssten, welche Kleidung uns steht? Um dann mit einer ausgewählten, gut kombinierbaren Garderobe zu arbeiten? Es ist auch eine Frage des Stils nicht zu verschwenden. Liebe Grüße Elke -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Heute ist Kira von The Couture meine Gesprächspartnerin. Kira kenne ich von einer Blogveranstaltung in Berlin. Außerdem hat sie mich schon bei meinen Nähcamps als Workshopleiterin unterstützt. Wie sieht ein normaler Tag bei dir aus? “Ich bin 29 Jahre alt, habe zwei Kinder im Grundschulalter und stehe sehr früh auf, damit ich in Ruhe in den Tag starten kann. Wenn sich die Kinder auf den Weg zur Schule machen, fahre ich als erstes in den “Laden”. (Dieser liegt mitten in der Fußgängerzone, ist aber nur das Lager für unsere Stoffe und Schnittmuster.)  Ich bearbeite bis Mittags die Bestellungen und Nachbestellungen der Stoffe. Nachmittags probiere ich meinen Beruf in den Alltag zu integrieren. Meine Kinder wissen, dass ich viel am Computer arbeite und mir das Arbeiten Spaß macht.” Wie groß ist dein Team und wer macht was bei dir? “Mein Team besteht aus drei Mitarbeiterinnen, die mich jeden Tag unterstützen und eine freie Mitarbeiterin, die die Schnittkonstruktion macht. Eine meiner drei Mitarbeiterinnen kümmert sich um Social Media, Grafiken, Nähanleitungen, schneidet Videos, bearbeitet Fotos. Die anderen beiden Mitarbeiterinnen kümmern sich um den Kundensupport, verpacken und versenden die Bestellungen.” Arbeiten Deine Mitarbeiterinnen weiter wenn du nach Hause gehst? “Das hängt vom Arbeitsaufkommen ab. Wir haben keine festen Arbeitszeiten und die Mitarbeiterin, die sich um Social Media kümmert, arbeitet öfter von zu Hause. In der Regel arbeiten meine Mitarbeiterinnen weiter, wenn ich nach Hause fahre.” Ist es gewollt, dass deine Kinder so früh zu Hause sind, oder hängt das von den Betreuungszeiten in der Schule ab? “Es gibt die Möglichkeit, die Ganztagsschule zu besuchen aber wir haben uns bewusst dafür entschieden, dass die Kinder mittags nach Hause kommen und nicht die Ganztagsschule besuchen. Ich mache gerne alles anders, als andere. Wenn alle sagen, es geht nicht, Beruf und Familie unter einen Hut zu bekommen, will ich es trotzdem ausprobieren. Ich finde es schön, mit den Kinder Mittag zu essen.” Findest du es jetzt einfacher als zu deiner Zeit als du als Angestellte gearbeitet hast? “Ich habe das Gefühl, dass ich nicht mehr so richtig abschalten kann. Es ist immer alles im Kopf und es kommen auch Sorgen auf, die ich im Angestelltenverhältnis nicht hatte.” Wie kam es, dass du dich für die Selbständigkeit entschieden hast? “Ich wusste schon immer, dass dieser Beruf als Angestellte nichts für mich ist. Ich war nie so richtig glücklich. Als ich mit 21 Mutter wurde, hat sich unheimlich viel verändert. Wir zeigen unseren Kindern wie das Leben funktioniert und wenn ich ihnen zeige, dass mein (alter) Job im Grunde nur daraus besteht, Geld zu verdienen, ist es nicht richtig. Begonnen hat alles über das Nähen für die Kinder. Vorher konnte ich nicht nähen. Nach dem Start meines eigenen Blogs habe ich die ersten Schnittmuster entwickelt und dann kam der Zeitpunkt, an dem es meinem Arbeitgeber nicht gefallen hat, dass ich noch etwas nebenbei gemacht habe. Als mein Arbeitgeber mich zu einer Entscheidung gedrängt hat, entweder oder, habe ich mich nach einigen Tagen entschieden, zu kündigen.” Hast du deine Entscheidung für die Selbständigkeit schon einmal bereut? “Ernsthaft bereut habe ich diese Entscheidung noch nie. Vor ca. einem Jahr hatte ich gerade mein Buch fertig geschrieben und hatte das Gefühl, dass ist mir alles zu viel. Aber bereut habe ich es noch nie.” Was hast du für ein Buch geschrieben? “Kurz nachdem ich meinen Job gekündigt hatte, wurde ich vom emf Verlag angesprochen und noch von zwei anderen Verlagen, ob ich nicht Lust hätte, ein Buch zu schreiben. Dann habe ich das Buch “Oberteile nähen” mit vier Grundschnitten für Webware geschrieben.” Wie ist das Feedback zum Buch? “Das Feedback ist super. Ich habe viele Blusen aus diesem Buch schon gesehen. Es ist das Größte zu sehen, was die Leute aus diesem Schnitt zaubern. Das ist so wertvoll.” Worauf bist du besonders stolz, wenn du auf die letzten 5 Jahre zurückschaust? “Mir fällt es immer ein bisschen schwer, stolz zu sein. Ich finde, es geht so viel im Alltag unter. Ich schaue nicht zurück sondern nach vorne. Den Spruch: “Schaue nur zurück, um zu schauen, wie weit du gekommen bist.” finde ich sehr passend. Man gewöhnt sich so schnell an Dinge wie z. B. Mitarbeiterinnen zu haben oder einen Laden anzumieten.Ich kann gar nicht sagen kann, auf was ich besonders stolz bin.” Woher nimmst du die Ideen für deine Schnitte und wie vermittelst du diese an deine Schnittdirektrice? “Die grundsätzliche Inspiration nehme ich vielfach aus dem Alltäglichen. Wenn ich Dinge sehe wie Farben, Formen bzw. auch Pinterest inspiriert mich das. Manchmal sehe ich Stoffe und fange an zu überlegen, ob wir schon einen Schnitt haben, der zu diesem Stoff passen würde. Dann skizziere ich meine Idee und fertige danach am Computer eine technische Zeichnung an. Diese bekommt meine Schnittdirektrice. Dann nähe ich das Kleidungsstück. Noch nähe ich alles selber, aber wir sind dabei, unser Team aufzustocken.” Was bekommen deine Kundinnen, die ein Stoffpaket bestellen? “Wir haben mit DIY-Kits angefangen, d. h., man bekommt ein Schnittmuster meist in Papierform, Stoff in der passenden Menge sowie das Zubehör, das man für den Schnitt braucht. Bei einem Mantel z. B., Futter, warme Einlage, Vlies, Knöpfe. Im Shop kann sich die Kundin alle zusammenstellen und auswählen, welche Dinge sie nicht braucht. Wir verkaufen auch Meterware mit dem Hinweis, für welche unserer Modelle dieser Stoff geeignet ist und wie viel Stoff dafür benötigt wird.” Was wird am meisten gekauft? “Im Herbst/Winter sind Mäntel der absolute Renner. Generell werden im Frühjahr/Sommer Kleider in jeglicher Form gekauft, aber wir verkaufen auch viele Hosen.” Suchst du die Stoffe selber aus? Nach welchen Kriterien? “Ja, das liebe ich. Wir achten auf die Herstellung und wo der Stoff herkommt. Es ist mir wichtig, das es etwas besonderes ist. Wir kaufen viel Produktionsüberhänge aus Italien ein, die man nicht in jedem Geschäft bekommt. Die Lieferanten habe ich bei Messebesuchen gefunden. Online kann man die Stoffe nicht ordern und ich muss dafür auch nicht nach Italien reisen.” Bloggst du noch? “Leider nicht mehr, dafür reicht die Zeit nicht. Ich plane, den Blog wieder zu beleben.” Dein “Laden” befindet sich mitten in der Fußgängerzone. Möchten da nicht viele Leute hinein und kaufen? “Ja. Wir schicken keinen nach Hause, aber grundsätzlich geht es natürlich nicht, da wir ansonsten unsere Lagerbestände nicht mehr im Blick haben. In der Fußgängerzone ist viel Leerstand und ich wollte eine Immobilie haben, die ich mir leisten kann. So kam es zu unserem “Laden”.” Nähst du außerhalb der Prototypgeschichte noch für dich? “Ich nenne es Wellnessnähen. Ich nehme es mir ganz oft vor, aber leider komme ich nicht so oft dazu, wie ich es gerne möchte.” Wie viel in deinem Kleiderschrank ist handmade? “95 % würde ich schätzen. Die fehlenden 5 % sind Socken und Unterwäsche. Ich habe aber auch noch einen gekauften Blazer, den ich gerne trage.” Wie würdest du deinen persönlichen Stil beschreiben? “Er ist sehr wandelbar. Meine Kinder sagen: “Mama sieht immer anders aus.” Mein Stil ist sportlich bequem.” Hast du noch einen Tipp zur Selbständigkeit? “Ein großer Punkt - gerade für Frauen, die sich nicht so viel zutrauen - ist, dass man einen Job hat, bevor man startet. Es ist nicht einfach, aber vermittelt mehr Sicherheit und stärkt das Selbstvertrauen. Nebenberuflich etwas aufbauen und dabei schauen, ob es funktioniert.” Vielen Dank Kira, dass du uns einen Einblick in dein privates und berufliches Leben gegeben hast. Ich wünsche dir weiterhin ganz viel Erfolg mit The Couture. Die Zuhörerinnen finden dich: Instagram: @thecouture.de www.thecouture.de Wir hoffen, dass wir dich, liebe Zuhörerin neugierig gemacht haben und verabschieden uns bis zu nächsten Episode. Vielen Dank, dass du mir zugehört hast. Wenn dir die Episode gefallen hat, dann hinterlasse mir doch bitte eine 5-Sterne-Bewertung bei Apple Podcasts. Dadurch kann der Podcast noch mehr Frauen erreichen und sie inspirieren. __ Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, freue ich mich über eine Fünf-Sterne-Bewertung bei iTunes. Wenn du neugerig auf den Näh deinen Stil Club geworden bist und zukünftig auch planvoller deine Nähprojekte angehen möchtest, dann halte dich bereit.  Am 26.12.19 öffnen wir die Tore vom Club wieder und gemeinsam mit Gleichgesinnten kannst du deine Stilreise antreten. Liebe Grüße Elke -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Heute geht es um ein Wort oder Motto für das Jahr 2020. Bestimmt hast du schon gehört, welcher Begriff zum Wort des Jahres 2019 gekürt wurde. Dazu schreibt Die Zeit:   Der Begriff Respektrente ist zum Wort des Jahres gewählt worden. Diese Entscheidung gab die Jury der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) in Wiesbaden bekannt. Das Wort habe das Jahr in besonderer Weise charakterisiert, begründete die GfdS ihre Entscheidung. Respektrente bezieht sich auf die geplante Einführung einer Grundrente für Männer und Frauen , die trotz langjähriger Erwerbstätigkeit nur eine geringe Rente beziehen. Der Begriff führe die besondere Fähigkeit der deutschen Sprache vor Augen, durch das Zusammensetzen von Wörtern nahezu unbegrenzt neue Wörter bilden zu können, hieß es.”    Das ist es also, das offizielle Wort des Jahres, was das Wort des kommenden Jahres sein wird, erfahren wir natürlich erst wieder in einem Jahr. Was wir aber selbst entscheiden können ist, welches Wort oder Motto wir uns für 2020 setzen. Hast du ein Motto für 2020?    Auf der Suche nach meinem Wort oder Motto für das kommende Jahr, sind folgende Ideen auf meine Liste gerutscht:   Just do it. Der Nike Slogan. Die Marke Nike an sich ist mir persönlich nicht so wichtig, es gibt ein paar ganz coole Sachen, klar, aber ich kann auch locker ohne diese auskommen. Was mir aber total gefällt ist dieser Slogan. Just do it. Augen zu und durch ohne lange drüber nachzudenken. Da ich dazu neige, viel über Entscheidungen nachzudenken, ist das schon mal ganz gut als Motto um mich durch gewisse Entscheidungen und Ängste durchzupushen.   Seit einigen Wochen mache ich ca. 6 mal die Woche morgens nach dem Frühstück oder direkt nach dem Aufstehen ein paar gymnastische Übungen zur Körperertüchtigung. Das klingt und ist jetzt nicht so aufregend und vor allem nicht so anstrengend wie High Intensity Training oder ähnliche Trendsportarten, aber Hauptsache ich mache was. Ich bin ja so der Wolke-Am-Himmel-Typ, wenn es um Sport geht. Sprich: wenn ich eine Wolke am Himmel sehe, dann kann das schon mal ein Grund sein, nicht Walken zu gehen. Anders formuliert, mein innerer Schweinehund ist manchmal sehr mächtig. Dass ich seit Anfang Oktober fast täglich ca. 15 Minuten Sport mache, ist schon sehr ungewöhnlich für mich. Warum das auf einmal klappt? Ich weiß nicht mehr wo ich es gehört oder gelesen habe, aber irgendwie ist mir dieser englische Satz im Sinn geblieben: “It is not about feelings, it is about commitment” . Ich interpretiere den so für mich: Es geht nicht darum wie ich mich fühle, sondern darum, was ich mir vorgenommen habe. Damit entkräfte ich solche Argumente wie “Ich fühle mich gerade so schwer, so müde, so schlapp, so ausgelaugt, so unlustig”. Oder sowas wie “Mir ist nicht danach einen Podcast zu skripten”.     Natürlich gehört auch Näh deinen Stil zu einem wichtigen Motto auf meiner Liste, welches ich für 2020 noch mal auf “Lebe deinen Stil” erweitert habe. Denn Stil ist mehr als nur die Klamotte, die ich mir nähe. Dazu habe ich in der Episode #68 schon ausführlich gesprochen, vor allem was das Thema der Umsetzung angeht.   Aber was ist denn nun mein Wort oder Motto für 2020?   Es ist… Trommelwirbel...Vorwärtsinvestition. So, jetzt denkst du wahrscheinlich: “Was soll das für ein Wort sein? Die hat doch einen Knall!”, dann gib mich bitte noch nicht auf und höre mir weiter zu. Ich habe mir natürlich etwas dabei gedacht und Nein, es soll nicht das Unwort 2020 werden. Ich dachte tatsächlich, dass es dieses Wort gibt, dem ist aber laut laut Duden nicht so und Google hat dazu auch keine Meinung.    Ich nutze also “die besondere Fähigkeit der deutschen Sprache, durch das Zusammensetzen von Wörtern nahezu unbegrenzt neue Wörter bilden zu können”.    Wenn wir schon so eine flexible Sprache haben, kann ich sie auch nutzen. Also Vorwärtsinvestition. Klingt so nach Lohnsteuerhilfeverein, oder?    Das Wort investieren ist klar und vorwärts auch. Es geht darum, etwas, und damit denke ich nicht nur an Geld, als Vorschuss zu geben ohne genau zu wissen, ob sich das was man gibt vermehrt oder nicht, aber die Absicht dahinter ist natürlich, dass sich das was man gibt vermehrt, bzw. Zu einer positiven Veränderung führt. Eigentlich sagt das Wort Investieren dies schon alleine aus, aber ich habe das “Vorwärts” noch mal vorangestellt, um diese Bedeutung für mein Jahreswort zu verstärken. Ich habe keine Ambitionen diese Kreation in den Duden oder eine öffentliche Wort des Jahres Liste zu pushen. Geld investieren: ich kaufe mir Aktien, in der Hoffnung, dass sich mein Geld dadurch vermehrt. Ob das passieren wird, weiß ich nicht mit Sicherheit, aber ich tue es trotzdem, weil wenn das Geld nur auf dem Sparkonto herumliegt, ändert sich nicht viel, sogar zum Schlechten durch niedrige Zinsen bis Minuszinsen, Inflation, aber Finanzen sollen heute nicht das Thema sein. Nicht zu investieren ist ein extremes Sicherheitsdenken, Angst vor Verlusten.  Geld in mich investieren: Ich habe sehr viel Geld in ein Coaching investiert für 2020. Das war keine leichte Entscheidung, aber welcher erfolgreiche Athlet trainiert alleine?  (Nebenbemerkung: Mich hier mit einem erfolgreichen Athleten zu vergleichen stellt schon eine Vorwärtsinvestition für mich dar. Denn damit sage ich öffentlich, dass ich etwas erreichen möchte. Dass ich an mich glaube.) Alle erfolgreichen Sportler haben einen Trainer, einen Coach oder sogar mehrere. Ich investiere also gerade eine 5-stellige Summe in dieses Jahrescoaching, auch wenn mir keiner garantieren kann, dass es mir die erwünschten Ergebnisse bringt. Eine solche Garantie kann mir auch keiner geben, weil ich selbst ja die Komponente bin, die die das größte Risiko birgt. Ich bin kein risikofreudiger Mensch, wenn es um Höhen, Schnelligkeit, extreme Sportarten geht, aber Geld aufs Spiel zu setzen um mich selbst herauszufordern, bringt einen Nervenkitzel, der mich anspornt.   Vertrauen in andere Menschen investieren oder auch Vertrauensvorschuss: Ich gebe jemandem mein Vertrauen, weiß aber nicht mit Sicherheit, ob die Person es möglicherweise missbraucht oder nicht so verwendet wie ich es möchte. Das kann bei den Kindern sein, denen ich zum ersten Mal den Haustürschlüssel anvertraue, das kann sein die Zügel bei der Hausaufgabenüberwachung lockerer zu lassen oder einem neuen Zahnarzt die Behandlung meiner Zähne anzuvertrauen. Immer wieder muss ich einen Vertrauensvorschuss geben. Für mich bedeutet das zum Beispiel auch, meinen Mitarbeitern Aufgaben anzuvertrauen, die ich bisher erledigt habe. Ihnen auch Aufgabenbereiche zu übertragen, die bisher nur in meinem Kopf existieren.  Vertrauen in mich investieren: So, jetzt steigt der Schwierigkeitsgrad. Du kannst nämlich auch dir selbst einen Vertrauensvorschuss geben und sagen: “Ja, ich kann das. Ja, ich mache das. Ich habe es zwar noch nicht ausprobiert, aber ich mache das jetzt einfach, weil eine große Chance besteht, dass mich das voranbringt. (Just do it) Auch wenn keiner mir garantieren kann, dass ich Gewinn damit mache oder Verlust. Aber ehrlich gesagt gewinnst du dabei auf jeden Fall, und wenn es “nur” neue Erkenntnisse sind und das gute Gefühl, es versucht zu haben. Aber das wäre ja schon fast worst cast. Es ist wie es ist. Zu einer Investition gehört in der Regel auch ein Risiko, aber das macht es ja auch so spannend. Was ich mit dieser Investition aber tue ist, mir selbst einen riesigen Vertrauensvorschuss zu geben und zu sagen: ja, das bist du wert und du kannst das erreichen was du willst. Mit dem Geld nagele ich mich selbst darauf fest.  Zeit & Energie in andere Menschen investieren: Eine weitere Vorwärtsinvestition ist es Zeit aufzuwenden um ein Ergebnis zu erhalten, das besser ist also vorher. Ich setze mich mit meinem Kind hin um ihm etwas beizubringen, damit es zu einem späteren Zeitpunkt etwas gut kann, das ihm weiterhilft und ggf. Mir auch. Beispiel: Ich übe mit meiner Tochter den Schulweg zu meistern, damit sie ihn nach einiger Zeit alleine bewältigen kann. Sie wird selbstständiger, selbstbewusster und ich habe wieder etwas mehr Zeit, weil ich sie nicht mehr jedes Mal begleiten muss und freue mich an ihrer Selbstständigkeit. Anderes Beispiel: Wir haben gerade eine neue Mitarbeiterin eingestellt. Wir investieren hier als Unternehmen Zeit, Vertrauen und Geld, damit wir langfristig eine produktive Unterstützung haben.  Zeit & Energie in mich investieren: Ähnlich wie beim Geld und Vertrauen, ist dies möglicherweise wieder die schwerste Übung für dich. Im Club komme ich immer und immer wieder auf die Tiger-Time zurück. Zeit, die du für dich einplanst und auch einhältst. Denn diese Zeit für dich ist eine Dreifach-investition: sie bringt dir die Vorfreude auf den Moment (wie mir die Nähcamp-Teilnehmerinnen immer berichten), während der Tiger-Time erfreust du dich (z. B. beim Nähen, beim Zusammenstellen deiner Schnittkollektion, beim Sport) und danach kannst du dich an den Früchten der Zeit erfreuen und von dieser Zeit zehren, wenn der Alltag mal wieder hektisch ist. Der vorhin erwähnte Morgensport ist eine solche Vorwärtsinvestition. Kurzfristig geht es mir besser, wenn ich mich nicht körperlich anstrenge. Ich mache diese Übungen aber, weil sie eine relativ sichere Investition sind. Langfristig geht es mir mit regelmäßigen Übungen besser also ohne. Ich tausche also meine morgendliche Schwere gegen 15 Minuten Anstrengung, um den Tag über und langfristig einen belastbaren Körper zu haben. Auch hier bekomme ich keine Garantie, dass das funktioniert, dass ich nicht krank werde oder mir ein Bein breche, aber nichts zu tun ist eben auch keine Option.  Wie sieht es bei dir aus?   Wie leicht fällt es dir, einen Vertrauensvorschuss zu geben? Daran zu glauben, dass die andere Person dein Vertrauen wert ist, dass sie es schaffen kann? Fällt es dir leichter anderen Menschen oder dir selbst einen Vertrauensvorschuss zu geben? Fällt es dir leichter in einen anderen Menschen oder in dich selbst Geld und Zeit zu investieren? Aus vielen Gesprächen mit anderen Frauen weiß ich, dass viele Frauen sich schwer damit tun mutig in sich zu investieren, auf allen 3 Ebenen. Hebe die Hand, wenn du dazu gehörst. Aussagen wie: “Ich hatte keine Zeit für mich, weil ich mich um … kümmern musste.” Meine Hand ist auch oben, aber ich denke so oft, dass ich ein Vorbild für meine Kinder und vor allem für meine Tochter sein möchte. Ich möchte, dass sie in sich investiert, dass sie sich etwas wert ist. Wie kann sie das ohne, dass es ihr vorgelebt wird?   Mein Wort des Jahres 2020 ist also “Vorwärtsinvestition”, zwar ein kleiner Zungenbrecher, aber für mich aus heutiger Sicht stimmig. Das Wort motiviert mich und gibt mir das gute Gefühl, die richtigen Weichen für 2020 gestellt zu haben. Denn das, was diese Vorwärtsinvestition mit sich bringt ist langfristig Wachstum und das gute Gefühl, Versprechen, die ich mir selbst gegeben habe, auch zu halten.    Dies ist die letzte Podcastepisode in 2019. Ich möchte mich bei dir fürs Zuhören dieser und anderer Episoden bedanken. Ich hoffe, dass ich dir Ideen, Inspiration und Unterhaltung in 2019 geben konnte.    Am 1.1. Etwas außer der Reihe, kannst du dann wieder ein Gastinterview im Podcast hören, und zwar mit Kira von The Couture. Ein spannender Werdegang, den Kira in der Nähszene hingelegt hat. Hör unbedingt rein!   Ich wünsche dir Frohe Weihnachten und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr. Lass es dir gut gehen. Wir hören uns in 2020 wieder. Und jetzt lasse ich dich mit einer Frage zurück: Was ist dein Wort oder Motto für 2020?   Ganz liebe Grüße,   Deine Elke   __ Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, freue ich mich über eine Fünf-Sterne-Bewertung bei iTunes. Wenn du neugerig auf den Näh deinen Stil Club geworden bist und zukünftig auch planvoller deine Nähprojekte angehen möchtest, dann halte dich bereit.  Am 26.12.19 öffnen wir die Tore vom Club wieder und gemeinsam mit Gleichgesinnten kannst du deine Stilreise antreten. Liebe Grüße Elke -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Miriam Pretot ist heute bei mir zu Gast. Du magst sie schon von ihrem Nähblog oder von Instagram kennen. Sie ist außerdem Mitglied in unserem Näh deinen Stil Club und darum soll es in diesem Podcast gehen. Miriam, wir sind uns das erste mal persönlich beim Nähcamp in Frankfurt begegnet und dann warst du Teilnehmerin bei meinem kostenlosen Sommerkurs "Alles passt zusammen". Warum hast du dich für den NDS Club entschieden? Es war tatsächlich der "Alles passt zusammen"-Kurs der mich dazu veranlasst hat, eine Jahresmitgliedschaft in deinem Club zu buchen. Ich fand es spannend zu erfahren, was man alles in Sachen Stil lernen kann und ich wollte herausfinden, ob bei mir "noch mehr geht". Speziell die "Stilwelten" haben mich gereizt in den Club zu kommen. Wie ist es dir denn mit deiner Stileinschätzung gegangen. Die Empfehlungen für dich waren, dich in der Stilwelt "High Energy" und "Natürlich minimalistisch" umzuschauen? Zunächst habe ich mich über die Wortwahl gefreut, die ihr für meine Stilanalyse gewählt habt. Demnach war das was in mir steckt, nah an den Zielen, die ich mir sowieso schon gesteckt hatte. Minimalismus ist eine Sache, die mich sehr interessiert. Alleine hätte ich mich da vielleicht nicht hingetraut, weil viel "schwarz, grau, weiß" ist, was ich bis dato nicht im Kleiderschrank hatte. Die Formensprache passt aber gut. Mit der Stilwelt "High Energy" konnte ich nicht direkt etwas anfangen. Meine Kinder sind "High Energy", entsprechend fehlt sie mir abends ein wenig. Da ich aber jahrelang Hockey gespielt und einen sportlichen Körperbau habe, ist an der Empfehlung schon etwas dran.  Bist zu ein ergebnisorientierter Mensch? Ich habe eine grobe Richtung und komme mal schneller mal langsamer immer zu meinem Ziel. Aber ich erreiche es. Insofern ja, ich bin ergebnisorientiert. Meine Vision für meine Garderobe ist noch klarer zu werden, in dem wie ich mich kleide. Das betrifft insbesondere die Stoff- und Schnittauswahl für meine Nähprojekte. Bei den Farben hingegen bin ich klar, weil ich seit Jahren mit einem Farbkonzept arbeite. Dennoch verfügt mein Kleiderschrank über Stücke, die sich nicht kombinieren lassen. Das führe ich dann darauf zurück, dass sie nicht zu meiner Stilwelt passen.  War dir mulmig vor deiner Stileinschätzung? Ja, ein bisschen. Der Minimalismus ist sehr ausdrucksstark. Ich habe einen Moment gebraucht, um mich damit anzufreunden. Ich hatte aber nicht das Gefühl, dass ich in eine Schublade gesteckt werde oder das mir etwas aufgedrückt wird. Wie konntest du deine beiden Stilwelten zusammenbringen? Man kann Schnitte unterschiedlich interpretieren. Gerade beim Nähen haben wir es selber in der Hand, welcher Stoff mit welchem Schnitt zusammenkommt. Über diese Freiheiten und Möglichkeiten freue ich mich und nutze sie. Was hast du in unserem Sew Along genäht? Den Picea Cardigan mit einer diagonalen Unterteilung, die mich schon beim Kauf des Schnittmusters angesprochen hat. "High Energy" hat Schrägen, Bewegungen so wie die Diagonalen. Das habe ich bei meinem Nähprojekt aufgegriffen. Übrigens war es ein Upcycling aus 2 alten Pullovern von meinem Mann.  Außerdem hab ich hochwertiges Material verwendet und die Farben reduziert. Auch aus Erkenntnissen heraus, die ich im Laufe der Zeit gewonnen habe. Setzt du sonst noch etwas von den Inhalten aus dem Club im Alltag um? Ich versuche es aber das Umsetzen ist nicht immer ganz einfach. Aber ich habe neue Kombinationen im Schrank, die ich so bisher nicht auf dem Schirm hatte. Anders mit den Sachen umzugehen, die man eh schon hat, ist spannend. Was gefällt dir gut im Club? Der konstruktive und freundliche Umgangston ist super und es sind immer Tipps da. Man kann Fragen stellen und bekommt in der Regel sehr nützliche Antworten.  Hast du einen Tipp für andere Clubmitglieder, die auch bald in die Phase 3 mit den Stilwelten kommen? Man sollte einen Zeitpunkt abpassen, wo man Ruhe hat und die Einschätzung auf sich einwirken lassen kann. Hast du dich vor dem Club bzw. vor dem Nähen schon mit dem Thema Stil auseinandergesetzt? Vor meiner Nähzeit bestand mein Look aus Jeans, Shirt und Pulli. Zuerst habe ich viele Blusen genäht, weil das technisch war und mir nächtechnische Herausforderungen liegen. Es ging zu Beginn also eher um die Nähtechnik als um das Thema Stil. Hast du Ideen, was wir noch verbessern sollten an den Inhalten oder am Format des Clubs? Durch die Unterteilung bzw. Aufspittung in die einzelnen Stilwelten könnte es sein, dass man sich aus den Augen verliert. Aber man trifft sich ja auch bei allgemeinen Posts und Aktivitäten wie z.b. den Sew Alongs wieder. Die Entwicklung der anderen Clubmitglieder zu verfolgen finde ich sehr spannend. Es ist schön zu sehen, wie sich Leute entwickeln und wie sie sich immer mehr trauen. Du hast den Plan deine eigenen Schuhe zu nähen, richtig? Ja, der Plan ist da. Ich werde die Weihnachtsferien für dieses Projekt nutzen und euch dann zeigen, was herausgekommen ist.  Liebe Miriam, vielen Dank für das Gespräch. Wir sehen uns im Club. __ Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, freue ich mich über eine Fünf-Sterne-Bewertung bei iTunes. Wenn du neugerig auf den Näh deinen Stil Club geworden bist und zukünftig auch planvoller deine Nähprojekte angehen möchtest, dann halte dich bereit.  Am 26.12.19 öffnen wir die Tore vom Club wieder und gemeinsam mit Gleichgesinnten kannst du deine Stilreise antreten. Liebe Grüße Elke -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Heute ist die Sybille, die Nähpiratin bei mir zu Gast. Wir kennen uns vom Nähcamp in Stuttgart persönlich. Außerdem ist sie Mitglied im Näh deinen Stil Club. Sibylle ist 38 Jahre als, verheiratet und hat zwei kleine Jungs. Und sie kommt aus der Schweiz, wie man an ihrem sympatischen Akzent sofort hören kann. Wie sollte es anders sein: Sie näht gern. Besonders in den Abendstunden, wenn die Kinder im Bette sind. Und dann traut sie sich auch an schwierige Projekte, denn sie liebt die Herausforderung beim Nähen. Ihren Macleo Parker von Kibadoo, den sie mit viel Liebe zum Detail genäht hat, konnte ich schon beim Nähcamp bewundern. "Mit dem Thema Stilfindung beschäftige ich mich, seitdem ich mir mal ein Buch dazu ausgeliehen hatte. Das war vor ca 5 Jahren, nach meiner Babypause, als ich Mühe hatte passende Kleidung für die Arbeit zu finden. Das Buch hat mir einen Weg aufgezeigt, was man mit Farben, den richtigen Saumlängen und Schnitten alles bewirken kann. Und daran wollte ich im Näh deinen Stil Club anknüpfen und auch mehr tragen, von den Sachen, die ich genäht habe. " Ihre Herausforderung: Morgens vor dem Kleiderschrank weniger Zeit mit des richtigen Outifts verbringen. "Momentan sind da schon viele passende aber auch noch einige weniger passende Kleidungsstücke, die miteinander kombiniert werden wollen. Ich gehe die Sache schon viel bewusster an und bin auf dem richtigen Weg", sagt Sybille. Auf meine Frage, wie sie mit ihrer Stilanalyse zurecht gekommen ist, die es im Rahmen unseres Clubs für alle Teilnehmerinnen gibt, antwortet sie: "Ich darf mich in den Stilwelten "sanfte Melodie" und "natürlich elegant" sowie "Waldelfe" umschauen. Besonders die Empfehlung für "sanfte Melodie" war am Anfang gewöhnungsbedürftig für mich, da ich mit rosa und Pastelltönen recht wenig anfangen kann. Da müsste ich eher mit dunkleren, kräftigen Farben arbeiten. Bei "natürlich elegant" habe ich mich besser zurecht gefunden. Ich habe es mir zum Ziel gemacht, die Stilwelten ausführlich zu analysieren und das Beste für mich heraus zu suchen. Am Ende gibt es einen Mix von Stilwelten und wird zu meinem eigenen Stil." Zur Erklärung: Wenn du dir die Stilwelten anschauen möchtest, kannst du das bei Pinterest auf meinem pulsinchen Profil tun. Unter NDS (Näh deinen Stil) findest du alle 23 Welten inklusive denen, die von Sybille im Podcast beschrieben werden. Was hat sich beim Shoppen oder beim Styling durch den Club für dich geändert, möchte ich von Sibylle wissen. "Man ist sich viel bewusster beim Kleider- und Stoffkauf", antwortet Sibylle. "Einige Farben muss ich mir gar nicht erst anschauen und beim Stoffkauf bin ich viel wählerischer. Ich nehme den Stoff in die Hand, wende ihn, fühle ihn , das habe ich früher nicht gemacht. Das Club Webinar mit Constanze Derham hat mir in der Hinsicht gut geholfen. Außerdem probiere ich jetzt vor dem Spiegel genau aus, welche Saumlänge mir steht und übernehme nicht mehr automatisch die Angabe aus dem Schnittmuster.  Mein Ziel ist ein Schrank mit vielen Sachen, die sich kombinieren lassen, Kleidung in der ich mich wohl fühle und wenig Zeit vor dem Schrank zu verbringen und trotzdem gut angezogen zu sein. Es muss Spaß machen, den Schrank aufzumachen." "Und was gefällt dir am besten am Club", frage ich Sibylle. "Am besten gefällt mir der Austausch in der Community", sagt sie. Man kann viel von den Anderen lernen, welche Farben usw. Ich schaue mich auch bei den anderen Stilwelten um, auch wenn sie mich nicht betreffen. Es schärft den Blick ungemein. Außerdem finde ich den Clubbereich bei Elopage super. Hier kann ich die Module in meinem Tempo abarbeiten und auch Module überspringen, wenn sie mich weniger interessieren. Die Kombination aus theoretischen Wissen (im Clubbereich) und praktischer Anwendung (in der Facebook Gruppe) finde ich gut. "Und was können wir verbessern"? "Die Gruppe ist groß und könnte übersichtlicher sein. Aber ich finde gut, dass ihr unsere Vorschläge aufgreift, ständig optimiert und auch schon viele Posts in die Facebook Gruppe gestellt hat, die zur Übersichtlichkeit und Strukturierung beitragen. Ihr könntet nochmal eine Anleitung für diejenigen machen, für die Facebook Neuland ist. Vielleicht würde es auch die eine oder andere stille Mitleserin dazu animieren, mehr von sich zu zeigen. Es ist doch so spannend die Weiterentwicklung von den unterschiedlichen Frauen mitzuverfolgen." "Wie fändest du es, wenn wir den Club um die Themen Haare und Make up erweitern?", frage ich neugierig. "Fände ich gut", meint Sibylle, "denn es gehört ja dazu". Außerdem bin ich gespannt auf die Schnittmusterdatenbank, die ihr kürzlich ergänzt habt. 1000 Schnittmuster, kategorisiert nach Stilwelt ist eine super Basis und einzigartig. Das wird mir und den anderen Mitgliedern gefallen. Vielen Dank für deine Zeit, liebe Sibylle und weiterhin viel Erfolg mit deinen Nähprojekten. Elke -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Wenn ich nach der Anzahl von Business- und Marketingbüchern ginge, die ich bereits gelesen habe, dann müsste ich schon längst Multimillionärin sein. Wie man sich fokussiert, wie man reich wird, wie man gutes Marketing macht weiß ich in der Theorie. Ha! Und warum bin ich noch nicht reich? Es liegt nicht an mangelnder Information, sondern eher im Gegenteil, an zu viel Information, vor allem wenn ich die Infos aus Blogartikeln und Podcasts noch hinzufüge.  Es sind auf der einen Seite zu viele Informationen, die sich auch gerne mal widersprechen können und auf der anderen Seite mangelnde Umsetzung von Seiten der Leserin, also mir. Ich glaube das ist ein Problem unserer Gesellschaft. Wir übersättigen uns selbst mit Informationen und Einflüssen und treten dadurch häufig auf der Stelle. Und doch kaufe ich mir immer wieder neue Bücher zu diesem Thema.  Sind die ganzen Bücher also sinnlos? Nein. Ich bin mir sicher, dass viele Bücher einen sehr ähnlichen Inhalt haben, aber es ist nicht zwingend der Inhalt, sondern die Art und Weise wie ein Buch bzw. Der Autor sich präsentiert, die mich anspricht. Es fängt schon beim Buchcover an. Wie ist der Schreibstil? Wie ist die Struktur? Alles eher salopp, witzig oder strukturiert und trocken? Unterschiedliche Menschen springen auf unterschiedliche Stile an. So hat jedes Buch vermutlich seine Berechtigung. Aber… warum sind wir dann nicht alle reich, gesund und fit wie ein Turnschuh? Ich wiederhole mich, aber es mangelt an der Umsetzung. Wir wissen alle, dass zu viel Zucker, Nikotin, wenig Bewegung schlecht für unseren Körper sind, aber ändern wir deswegen sofort etwas? Meist erst dann, wenn es anfängt weh zu tun. Um den Informationsfluss für mich persönlich einzugrenzen, miste ich meine Social Media Feeds immer wieder aus und ich bin tatsächlich dazu übergegangen, nur noch wenige neue Bücher zu kaufen und stattdessen die vorhandenen Ratgeber mehrfach zu lesen. Denn von einmal lesen ändert sich ja nichts.  Bei jedem Durchlesen habe ich eine andere Fragestellung im Kopf. Dadurch nehme ich jedes Mal wieder etwas anderes aus dem gleichen Buch mit. Und dennoch. Setze ich das alles um? Nein. Denn viele Fragen zur Umsetzung kann mir ein Buch nicht beantworten. Meint der Autor das so oder so? Leider kann ich ihn nicht direkt dazu befragen und mit ihr oder ihm meine Ideen besprechen.  Wohin also mit meinen Fragen? Ich habe jemanden gefunden, eine kleine Gruppe von Gleichgesinnten, die von einem Business Coach angeleitet wird. Diese Gruppe ist für mich ein Quell an Inspiration, dort bekomme ich in sehr kurzer Zeit Antwort auf meine Fragen, dort kann ich Ideen diskutieren und Lösungen für meine Probleme finden. Das ist wirklich sehr spannend. Besonders zu verfolgen wie meine Mitstreiterinnen ihren Weg gehen, lehrt mich vieles. Erst seit einem Jahr, seit ich in dieser Coachinggruppe bin und dadurch auch mit einem Team arbeite, bewegt sich so richtig was bei Elle Puls.  Keine Sorge, ich werde diese Episode jetzt nicht ausschließlich dem Businessthema widmen. Hier geht es nach wie vor um das Thema Stil und Nähen. In letzter Zeit immer mehr um Stil, wie du bestimmt bemerkt hast. Seit dem Sommer waren meine Gedanken immer beim und im Näh deinen Stil Club. Wir haben schon einiges optimiert mithilfe der Teilnehmerinnen, die Inhalte deutlich erweitert und noch besser strukturiert, damit sich alle gut zurecht finden.  Im Club geht es von der Grundidee darum bei der persönlichen Stilfindung in die Umsetzung zu kommen. Jeder kann ein Buch lesen, sich ein Youtube Video anschauen und danach weiter machen wie bisher. Bestimmt kennst du diesen Spruch: “Was dich bis hierhin gebracht hat, wird dich nicht weiter bringen”. Auch wenn ich ihn mittlerweile schon zu oft gehört und gelesen habe, ist da so viel Wahres dran. Gerade zum Jahreswechsel nehmen sich viele Menschen etwas vor, das sie bis zum Ende des neuen Jahres erreicht haben wollen. Aber was dann zu 95% der Fälle passiert, kennen wir alle… spätestens Ende Januar ist der gute Vorsatz wieder vergessen. In einer Gemeinschaft Gleichgesinnter ist die Wahrscheinlichkeit viel höher dran zu bleiben und zum Ziel zu gelangen.  “Wenn du schnell gehen willst, dann gehe alleine, wenn du weit gehen willst, dann musst du mit anderen zusammen gehen.” Sprichwort aus Afrika Im Club ist der Kern die Facebook-Gruppe. Sie wird von den Teilnehmerinnen als unersetzlich angesehen, weil hier die Anstöße für die Umsetzung gegeben werden. Durch das wertschätzende Miteinander, durch Beispiele der anderen Teilnehmerinnen und durch Challenges. Der Lerninhalt aus dem Clubbereich ist natürlich auch wichtig, aber es ist wie mit den Büchern. Nur vom Lesen und Videos schauen ändert sich ja nichts.  Das Clubformat kommt sehr gut an, worüber ich mich freue. Wir nehmen das Feedback unserer Kundinnen ernst. Vieles lässt sich im Club umsetzen, aber manche Ideen und Wünsche sprengen den Rahmen.  Der Wunsch nach einer intensiveren individuelleren Betreuung hat uns dazu bewogen, ein Gruppencoaching auf die Beine zu stellen. Wir haben uns hier im Team viele Gedanken dazu gemacht und sind jetzt soweit. Dieses Programm ist für alle Frauen, die ihr Potenzial voll ausschöpfen wollen. Der Kleiderschrank, der für alle Jahreszeiten und Gelegenheiten passend zum Stil ausgestattet ist, ist das physische Ergebnis. Aber viel wertvoller ist die emotionale Komponente. Wie fühlst du dich in einem richtig guten Outfit vs. einem Outfit voller Kompromisse? Wenn du immer mehr gute Outfits hast, die dir mehr Tage mit Wohlbefinden bescheren, dann ist das eine Verbesserung deiner Lebensqualität. Ich spreche mit dem neuen Programm nicht nur Hobbynäherinnen an wie bisher mit dem Näh deinen Stil Club, sondern alle Frauen, die ehrgeizig sind und richtig Gas geben wollen mit ihrer Garderobe.  Die Gruppe wird auf 40 Frauen begrenzt sein, so dass einerseits ein reger Austausch ermöglicht wird ohne dass man dabei den Überblick verliert. Die Gruppe wird von Tanja und mir gecoacht werden. Für das Thema Haare und Makeup werden wir eine Expertin punktuell dazu nehmen.  In der Gruppe werden Frauen zusammen kommen, die die gleichen Themen bewegen, die ganz ähnliche Fragen haben wie du. Die genauso gezielt an ihrem Stil arbeiten möchten. Die sich gegenseitig inspirieren wollen. Unser Team wird die Gruppe intensiv auf ihrem Weg begleiten. Seien es Detailfragen wie: “Soll ich diesen oder jenen Schuh kaufen?” oder strategische Fragen zum Aufbau der Garderobe. Outfitanalysen, Video-Calls wo wir direkt miteinander sprechen können sind ein weiterer Baustein.  Wir freuen uns auf das neue Programm, das “Lebe deinen Stil” heißen wird. Wenn dich das interessiert, dann schreibe gerne eine Mail an grischa@ellepuls.com. Grischa lässt dir dann eine PDF mit allen Infos zukommen.  Egal in welchem Bereich deines Lebens du eine Verbesserung oder Veränderung anstrebst, füttere dich weniger mit Informationen und komme in die Umsetzung. Nur so wirst du etwas verändern.  Vielen Dank, dass du mir zugehört hast. Wenn dich der Podcast inspiriert, wenn du die Themen hilfreich findest, dann hinterlasse mir eine Bewertung bei Apple Podcasts. Darüber würde ich mich sehr freuen, denn gute Bewertungen helfen mir, den Podcast bekannter zu machen.  Bis nächste Woche und denk dran: Näh deinen Stil. -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Es gibt gefühlt Tausende von Blogartikeln, Pinterest Pins, etc. darüber welcher Farbtyp man sein könnte. Zu mir kommen manchmal Frauen in die Beratung oder in den Club, die schon mehrere Farbberatungen hinter sich haben. Wenn ich dann frage, warum hast du denn überhaupt eine zweite oder dritte Beratung gemacht? Dann ist of die Antwort: “Weil ich mich mit den Farben aus der ersten Beratung nicht anfreunden konnte.” Sie waren also auf der Suche, und zwar so lange bis sie das Gefühl hatten, endlich angekommen zu sein. Die Einschätzungen waren zum Teil sehr unterschiedlich! Eine Frau wurde erst als Sommer- und dann als Frühlingstyp eingeschätzt. Nur als Hintergrund, als Sommerfarben bezeichnet man sehr kühle, eher pudrige Farben (rauchiges Blau, kühles Pink, Grau), als Frühlingsfarben sehr leuchtende warme Farben wie Orange, Türkis, Gelb, also das genaue Gegenteil der Sommerfarben. Wie kommt es nun, dass ein und dieselbe Person so extrem unterschiedliche Einschätzungen erhält? Ich vermute, dass es daran liegt, dass es nicht DIE Farbberatung gibt. Erst einmal darf sich jeder Farbberaterin nennen. Das ist kein geschützter Begriff, der eine ganz bestimmte Ausbildung mit einheitlichen Anforderungen voraussetzt, wie zum Beispiel der Beruf des Tischlers. Zum anderen kann es auch daran liegen, dass die Einschätzung nicht von den Naturfarben ausgeht, sprich also die gefärbten Haare in die Analyse mit einbezieht. Außerdem denke ich, dass wenn man mit 4 “Schubladen” also den 4 Jahreszeiten arbeitet, man sich ja als Beraterin am Ende für eine entscheiden muss. Außerdem wird bei Frauen mit einem wärmeren Haarton (goldiger, rötlicher Schimmer oder Farbe) gleich davon ausgegangen wird, dass sie deswegen einem warmen Farbtyp zugeordnet werden müssen, also dem Herbsttyp oder Frühlingstyp. Und hier wird es spannend. Meiner Erfahrung nach spricht eine wärmere Haarfarbe nicht sofort dafür, dass dieser Person nur warme Farben stehen. Wenn die Augen zu roten Haaren zum Beispiel sehr kühl sind, Grau oder Blau, dann spricht das für einen Warm-Kalt-Kontrast. Dann bringt das Zusammenspiel von warmen und kühlen Farben das schönste Ergebnis. Deswegen finde ich es so schön, eine wirklich individuelle Beratung zu machen, bei der wir ein richtiges Fine-Tuning mit den passenden Nuancen machen. Worauf achte ich am meisten? Ich beschreibe das gerne als 3 Regler mit deren Hilfe ich die Farben “einstelle”. Diese 3 Regler kannst du dir über die Abkürzung HIT merken: 1 Helligkeit 2 Intensität 3 Temperatur Wichtig zu wissen ist, dass ich immer von den natürlichen Gegebenheiten ausgehe. Also ungeschminkt, von der natürlichen Haarfarbe ausgehend. Möglichst ohne Brille, außer die Kundin sieht sich ohne Brille überhaupt nicht und verträgt keine Kontaktlinsen. Die Brillenfarbe kann, genauso wie eine künstliche Haarfarbe einfach ablenken von den natürlichen Gegebenheiten. Was bedeuten diese Parameter nun? Helligkeit ist der Hell-Dunkel-Regler. Hier schaue ich, wie hell oder dunkel die Haare und Augen sind. Bei uns Mitteleuropäern mit skaninavischem Einschlag kommen häufig mittlere Helligkeiten vor. Gerne Straßenköterblond genannt. Ich mag diesen Begriff nicht, aber so bezeichnen viele Kundinnen ihre eigene Haarfarbe. Manchmal sind die Augen heller oder dunkler als die Haare, dann spricht das dafür, dass HelligkeitKontraste in den Outfits gut sein können. Dabei musst du nicht gleich an Schwarz-Weiß denken. Oft sind es leichte Kontraste, die besonders schön sind. Wenn die Helligkeit nur leicht variiert, ist es eher kein Kontrast, sondern Ton-in-Ton. Bei vielen Frauen macht die richtige Helligkeit schon einen großen Unterschied. Intensität ist der Gedämpft-Leuchtend-Regler. Die Spanne geht hier von sehr pudrigen Farben bis NEON, wobei sowohl das eine als auch das andere Extrem bei uns eher selten vorkommt. Hier achte ich besonders auf die Augen. Sind sie leuchtend oder verwaschen, also eher meliert? Sind die Augenbrauen eher zart und fallen weniger auf oder sieht man sie deutlich? Dann kann auch noch mal mit reinspielen ob du gut bräunst oder nicht. Worauf es ankommt ist, dass die Farben dich nicht überstrahlen, indem sie zu leuchtend sind und dir nicht die Power nehmen, weil sie zu zart und pastellig sind. Temperatur ist der Warm-Kühl-Regler. Kühle Farben sind z. B. Blau, Grau, blaues Lila, Pink und warme Farben z. B. Grün, Orange, Gelb, Braun… etc. Der berühmt-berüchtigte Hautunterton spielt hier eine Rolle, aber den selbst zu erkennen ist sehr schwierig. Ich finde, dass sich die Temperatur sehr stark von den Augen erkennen lässt. Graue, graublaue, Blaue Augen sprechen für kühle Farben. Da kannst du schon mal davon ausgehen, dass Orange, Braun und Co. nicht zu den besten Farben zählen. Wenn deine Augen z. B. Olivgrün ohne kühle Anteile sind, dann wird Grau vermutlich nicht zu deinen besten Farben zählen. Und wenn die Haare zu den kühlen Augen sehr golden oder rötlich sind, dann kommt eben der Temperaturkontrast zum Tragen, den ich eingangs erwähnt habe. Wenn du also mit diesen 3 gedanklichen Reglern schon mal ungefähr eine Idee erhältst, in welche Richtung deine besten Farben gehen, hast du schon viel gewonnen und kannst aus der Vielfalt an Möglichkeiten beim Stoffeshoppen schon mal einiges ausklammern und erleichterst dir die Auswahl. Welches Merkmal ist am wichtigsten? Manchmal sticht ein Merkmal bei einer Person besonders hervor. Sind die Augen und Haare dunkel, dann wird eine gewisse Dunkelheit bei den Farben wichtig sein. Fallen sofort die leuchtenden Augen ins Auge, dann sind die besten Farben mit Sicherheit intensiv. Dann darf es farblich auch mal krachen. Sind die Augen Grau und haben die Haare eher einen aschigen Ton, dann ist es besonders wichtig, dass die Farben kühl sind. Das ist jetzt stark vereinfacht. Es spielen ja trotzdem immer alle 3 Parameter eine Rolle, aber eben nicht bei jeder Person in der gleichen Gewichtung. Ich sage dir, das ist ein superspannendes Thema, das ich auch gerne im Club vermittle. Der Farbpass In der Regel erhältst du als Ergebnis einer Farbberatung einen Farbpass. Da sind mir schon sehr unterschiedliche Varianten begegnet. Vom Farbfächer über kleine Scheckkärtchen bis zu Stoffmustern gibt es viele Varianten. Meine Kundinnen erhalten einen ganz individuellen Farbpass mit ihren besten Farben, Farbkombinationen. Wenn Kontraste wichtig sind, arbeite ich diese auch mit ein, damit du einen Shoppingbegleiter hast, der ein Leben lang hält… Achtung, so lange bis die Haare ergrauen, falls sie das tun. Grundsätzlich ist es so, dass dein Farbtyp ein Leben lang gleich bleibt. Im Alter ändert sich häufiger etwas an der Helligkeit, weil weiße Haare hinzukommen. Dann kann der Farbpass noch mal mit hellen silbrigen Akzenten aufgefrischt werden. Manchmal trüben sich die Augen im Alter etwas ein, so dass die Farben evtl. etwas gedämpfter werden können. Das müsste man im Einzelfall sehen. Was mache ich mit meinem Farbpass? Spannendes Thema. So eine Farbberatung muss erst mal sacken. Für manche Kundin bestätigt sich das schon vermutete und gelebte, für andere kommt ein überraschendes Ergebnis heraus. Oder eine Mischung aus beidem. Der Farbpass gibt Sicherheit. Es ist nämlich schwierig, sich Farben zu merken, weil sie ein Stück weit relativ sind. Sehe ich eine Farbe neben Neongelb kommt sie mir gedeckt vor, sehe ich sie neben Beige kommt sie mir vielleicht leuchtend vor. Daher ist es toll einen Farbpass mit Stoffstreifen zu haben. Diesen kannst du direkt an den Stoff halten, den du kaufen möchtest und nochmal absichern, ob er den richtigen Farbton hat. Bei der Anwendung kommen dann doch wieder Fragen auf wie: Kann ich alle Farben miteinander kombinieren? Sollte die Farbe eher in einem Muster vorkommen oder geht die auch für die Brille? Es gibt eine Regel die besagt, dass die besten Farben am Gesicht auch die besten Farben im Gesicht sind. Das gilt für Make-up, Brille, Schmuck, etc. Die Umsetzung der Farben ist sehr stark vom persönlichen Stil abhängig. Du kannst ein und denselben Farbpass bei verschiedenen Frauen verschieden umsetzen. Bist du ein sportlicher Typ, dann sind Streifen (gute Farbe + Weiß) ein gutes Muster um Frische und Dynamik reinzubringen. Bist du ein romantischer Typ, dann sind es eher die floralen zarten Muster, die zum Tragen kommen. Es kann aber beides aus der gleichen Farbwelt kommen. Aber ich sage dir, die Stilberatung ist noch so viel umfangreicher und intensiver als eine Farbberatung. Und das wichtigste ist natürlich, dass du Freude an deinen schönsten Farben hast. Wenn du dich einmal in deinen schönsten Farben gesehen hast, dann wirst du mit der Zeit merken, dass du diese immer lieber tragen wirst. Ich bin auch kein Verfechter davon, sich sklavisch an einen Farbpass halten zu müssen, aber ich glaube eh, dass die Beratung lange nachwirkt und nachhaltig wirkt, wenn sie gut war und die Kundin sich gesehen und verstanden fühlt. Für manche Kunden ist es wichtig, sich neben den besten Farben noch weitere Farben freizuhalten und das ist ok. Diese Freude möchte ich niemandem nehmen. Es gibt so viele Möglichkeiten Farben, die nicht zu deinen besten Farben gehören, clever in ein Outfit zu integrieren. Dazu höre dir am besten die Episode #43. Ich hoffe, dass du aus dieser Folge Inspiration für deine Farben mitnehmen konntest. Im Club kannst du das Thema Farben für dich noch intensiver angehen. Vielen Dank, dass du mir zugehört hast. Wenn dir die Episode gefallen hat, dann hinterlasse mir doch bitte eine 5-Sterne-Bewertung bei Apple Podcasts. Dadurch kann der Podcast noch mehr Frauen erreichen und sie inspirieren. Liebe Grüße, Elke -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Wenn du schon länger zuhörst, weißt du, dass ich eine Ausbildung zur Farb- und Typstylistin absolviert habe. Mir hat meine Weiterbildung sehr gefallen, weil es eine gute Kombination aus Wissen und Erfahrung sammeln mit sich gebracht hat. Ich möchte meine Kundinnen noch umfassender beraten und ihnen das ganze Paket anbieten. Und das Thema Stil ist noch spannender als und komplexer als die Farbberatung, weil bei der Stilberatung die Persönlichkeit stark hineinspielt. In den letzten 12 Monaten habe ich mich intensiv mit der persönlichen Stilfindungen bei mir und bei meinen Kundinnen auseinandergesetzt. Meine Stärken sind mir bewusster geworden, auch weil sie mir von meinen Mitstreiterinnen gespiegelt wurden. Manchmal sollte man inne halten. Ich nutze das heute, um auf den Punkt zu bringen, welche 3 Dinge mich während meiner Stilberatungsausbildung am meisten beschäftigt haben. Menschen besser sehen und verstehen Ich habe gelernt, die Merkmale, die ein Mensch hat, zielführend zu deuten. Bei einer Kundin war z.B. das Thema Glanz ganz wichtig. Durch den Einsatz von mehr Glanz in ihren Outfits hat sie im wahrsten Sinne des Wortes eine neue Ausstrahlung gewonnen und ist dadurch selbstbewusster geworden. Eine weitere Erkenntnis war, dass ihr kurze und lässige Kleider besser stehen. Stil vor Proportionen Hinter Stilfindung steckt mehr als die richtigen Farben und Proportionen zu finden. Proportionen werden hinzu gezogen, wenn es um die Umsetzung des Stils geht. Das was die Garderobe unverkennbar macht, ist die Stilwelt. Verantwortung als Farb- und Stilberaterin Kundinnen begeben sich in meine Hände weil sie neugierig sind zu erfahren, was "noch geht" in Sachen Mode. Oder auch Sicherheit zu gewinnen bei der Kombination von Outfits bzw. um heraus zu finden, welche Längen und Farben ihr stehen.  Jede kommt mit einer anderen Frage im Hinterkopf. Worte können dann in der Beratung etwas auslösen oder auch, wenn man etwas sieht, nach dem Motto "huch, ich habe ja doch eine Taille". Es tun sich Möglichkeiten auf, für deren Umsetzung man Mut für die Umsetzung braucht. Mein Job ist es dann, meinen Kundinnen Mut zu machen und sie zu bestärken, ihre Pläne umzusetzen. Das fühlt sich manchmal groß an aber ich nehme die Herausforderung natürlich an. Das Ergebnis meiner Stilanalyse war "Purismus gepaart mit einer gewissen Lässigkeit". Ich gebe zu, das dieses Ergebnis in mir gearbeitet hat und ich mich insbesondere nicht mit dem Wort "Purismus" anfreunden konnte. Es drückte aber in Kern aus, wer und was ich bin und als ich dann für mich beschloss das Wort Purismus durch Minimalismus zu ersetzen, konnte ich das gut annehmen.  Es war überraschend für mich, dass andere Menschen das in mir sehen konnten. Mein Rat deswegen an dich: Lockere deine Stilwelt auf. Finde wenn nötig einen eigenen Namen dafür, wenn es dir hilft. Es sollte ein Name sein, der für dich stimmig klingt. Immerhin macht eine Stilberatung etwas mit dir. Es ist spannend und die Möglichkeit sich auf einer anderen Ebene mit Mode und Nähen auseinanderzusetzen. Dein Ziel sollte nicht sein, dass jedes Kleidungsstück all deine Ansprüche erfüllt. Vielmehr solltest du daran arbeiten, dass immer mehr Kleidungsstücke immer mehr diesen Anspruch erfüllten. Ich wünsche dir, dass du Freude daran hast. Zusammenfassung: Mich beschäftigt es, Menschen besser zu verstehen und ihre Merkmale liebevoll und zielführend zu deuten. Der Stil überstimmt die Proportionen. Diese werden erst dann hinzugezogen, wenn sich Stil und Proportionen widersprechen. Stilberatung heißt Verantwortung zu übernehmen, meine Kundinnen gut und treffend zu beraten, damit sie mit ihrer Stilwelt noch unverkennbarer werden. Für mich ist das Finden und Umsetzen des eigenen Stils ein Thema mit vielen neuen Aspekten. Ich könnte mir vorstellen, das es bei dir ähnlich ist. Deswegen habe den Mut dich intensiv damit auseinander zu setzen und Freude daran zu finden. Unterstützen kann dich eine Beratung bei mir oder mein Näh deinen Stil Club. Hiefür öffnen wir die Tore wieder am 26.12. Liebe Grüße Deine Elle PS: Wenn dir diese Episode gefallen hat, freue ich mich über eine 5 Sterne Bewertung bei iTunes. Vielen Dank! -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Annette und ich kennen uns vom APZ-Kurs im Sommer (Alles passt zusammen - kostenloser Onlinekurs). Am besten stellst du dich erst einmal vor. "Ich heiße Annette, bin 45 Jahre alt und lebe mit meinem Mann und zwei Kindern in Schleswig-Holstein. Ich bin techn. Zeichnerin und nähen ist mein großes Hobby. Begonnen habe ich als Teenager. Später wurde meine Tochter benäht, bis sie nicht mehr wollte. Ich beschäftige mit Stilfindung seit diesem Sommer. In den letzten 2 Jahren habe ich viel für mich genäht. Ich habe diese Sachen voller Stolz getragen, aber irgendwie hatte ich das Gefühl, dass sie nicht zu mir passen. Seit dem APZ-Kurs habe ich mich sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt. Ich will es jetzt wissen. Ich bin dem Näh deinen Stil Club beigetreten, weil die anderen Teilnehmer des APZ-Kurses von vorherigen Kursen erzählt haben, dass es noch viele andere Dinge gibt, die ich kennen lernen kann. Ich will dabei bleiben." Welche 3 Dinge gefallen dir besonders gut im Club? Toller Austausch in der Gruppe. Wenn ich mit meiner Kleiderwahl unsicher bin, werden mir nette Anregungen gegeben. Der Umgang miteinander ist sehr nett. Der gesamte Aufbau sehr übersichtlich. Die einzelnen Module kann ich mir mit Hilfe der Unterlagen erarbeiten. Ich kann mich damit beschäftigen, wenn ich Zeit habe. Ich habe mich für die Jahresmitgliedschaft entschieden, damit ich genügend Zeit zum Umsetzen habe. Ich kann die Unterlagen immer wieder hervorholen und verinnerlichen. Es ist recht viel, was ich lernen kann. Was ist deine größte Erkenntnis bis jetzt? "Ich habe meine Stilanalyse bekommen und kann jetzt viel ableiten, warum etwas passt oder auch nicht. Ich bin gespannt, wie ich alle Erkenntnisse miteinander verknüpfen kann." War das Ergebnis der Stilanalyse für dich überraschend? "Nein, da viele Kleidungsstück sich bereits lange im Kleiderschrank befunden haben. Ich habe sie auch gerne angezogen. Ich bin dem sportlich-klassischen Stilbereich zugeordnet. Diese Kleidung trage ich schon immer gerne, sportlich, aber bitte nicht zu bunt." Hat die Stilanalyse das mehr auf den Punkt gebracht? "Ja, auf jeden Fall. Ich habe viele Ideen und Bilder im Kopf, wie das noch aussehen kann. Ich kann es Stilsicherer anwenden und sehe immer besser, warum etwas nicht zusammen passt." Glaubst du, dass du dein Auge schon mehr auf Farben und Stoffe geschult? Wenn ich vor dem Spiegel stehe, sehe ich, was passt und was nicht. Früher habe ich zu den Sachen gegriffen und nach der Anprobe festgestellt, dass ich mir darin nicht gefalle. Jetzt weiß ich, warum das so ist." Hast du Ideen, wo wir was am Club noch verbessern können? "Ja, ich habe Ideen. Es wäre schön, wenn das Thema "nähen" und "Stoffe" ausgebaut würde. Wenn man einem Stil zugeordnet wurde, dass dann der Bereich der Schnitte noch hereingebracht wird. Dann kann man gezielter suchen und bekommt noch mehr Anregungen. Bilder von Kaufkleidung helfen mir nicht direkt weiter, da ich die Schnittführung nicht genau sehen kann. Auch für Stoffe fände ich es gut, Hinweise zu bekommen. Was sind genau z. B. weich fallende Stoffe? Die Angabe von Bezugsquellen würde auch helfen." Du bist jetzt durch die Analyse durch, d. h., das eine erfahrene Stilberaterin Hinweise gibt, welche Stilwelt gut passen würde. Es geht nicht darum, in eine Schublade gesteckt zu werden, sondern darum, Inspirationen geben. "Ich bin jetzt in Phase 3 und es ist, wie mit einem Puzzle. Man hat viele Teile vor sich und freut sich über jede größere Fläche, die fertig wird. Ich habe das fertige Bild vor Augen, aber es braucht Zeit. Es macht mir Spaß, Saumlängen, Ausschnittformen, welche Schnitte passen zu mir, wie Bausteine zusammen zu setzen. Dafür brauche ich Geduld - zügig geht nicht. Ich freue mich über meinen reduzierten Kleiderschrank, den ich nicht nicht wieder vollstopfen will." Hast du ein konkretes Ziel für dein Jahr im Club? "Am Ball bleiben, und versuchen, meine Erkenntnisse umzusetzen. Ich mache nicht nur einen Kleiderschrankcheck, sondern auch Stoff- und Schnittmustercheck." Wem würdest du den Näh deinen Stil Club ans Herz legen? "Jedem, der sich mit sich selber beschäftigen mag. Es ist eine Zeit für sich selber, die man für sich investiert. Jeder kann das machen und es bringt einen ein Stück weiter. Jeder, der gerne nähen mag und dann näht, was ihm steht und sich darin wohlfühlt." Was nähst du am liebsten? "Ich habe keine Lieblingsteile. Ich probiere mich gerne in neuen Dingen aus, und versuche Grundschnitte zu erarbeiten." Wie viel Prozent hast du handmade im Schrank? Zu wenig. Nach dem Kleiderschrankcheck habe ich viele selbst genähte Sachen aussortiert. Das letzte Jahr habe ich sehr bunt genäht. Ich hatte mich vom Angebot anstecken lassen. Darin wohlgefühlt habe ich mich nicht." Was kannst du zu der Facebook Gruppe sagen? "Die Übersichtlichkeit ist gut. Durch das strukturierte Menü kann ich die entsprechenden Phasen gut finden. Es ist eine sehr unkomplizierte Möglichkeit, sich zu unterhalten." Wie viel Zeit verbringst du in der Facebook Gruppe? "Ich schaue täglich hinein. Ich werde benachrichtigt, wenn sich etwas tut und mich interessiert." Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deinen Näh deinen Stil Projekten und bin gespannt, was du uns als nächstes selbst genähtes zeigst. Vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, etwas über den Näh deinen Stil Club zu erzählen und uns auch Anregungen gegeben hast, was wir noch verbessern können. Für Anregungen sind wir immer offen, weil alles noch im Fluss ist. -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. 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Herzlich einladen möchte ich dich zu meinem Info-Webinar über die Näh deinen Stil Camps 2020. Hier kannst du die Workshopleiterinnen live kennen lernen und deine Fragen stellen. Sei dabei - hier geht es zur Anmeldung. -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Nachdem wir in Episode 62  mit Tanja auf die Kleidung und Schuhe der verschiedenen Stiltypen geschaut haben, geht es in der Fortsetzung unseres Gesprächs heute um Accessoires. Welche Accessoires sind am wichtigsten? Gürtel Gürtel und Schuhe sollten farblich aufeinander abgestimmt sein und das Material des Gürtels zum Stiltypen passen. Wenn der Gürtel nicht zu sehen ist, ist das Material nicht so wichtig. Wird die Gürtelschlaufe betont, muss sie zum Stiltypen passen (eckig, gerundet, schlicht, matt, glänzend etc.). Grundsätzlich gilt, ein Gürtel passt, wenn er im dritten Loch geschlossen wird. Abgenutzte Gürtel (ausgeleierte Löcher, verkratzte Gürtelschnallen) und Schuhe sollten aussortiert werden. Ketten und Anhänger Der natürliche Typ kann Lederbänder, Muscheln, Türkise - alles was nicht perfekt ist, aber Formen und Materialien aus der Natur - tragen. Filzschmuck passt auch. Der sinnlichen Frau stehen zarte verspielte Formen, Blütenanhänger, feine Kettenglieder, kleine Vögel. Der klassische Stiltyp ist prädestiniert für die Perlenkette. Anhänger sollten eine rechteckige Form haben oder Ketten ohne Anhänger. Der Schmuck ist sehr hochwertig, Perlen oder echte Steine. Der sportliche Typ ist eigentlich kein Schmucktyp. Wenn es Schmuck sein soll, dann aus glänzenden Materialien in geometrischen Formen, plakativ. Ihm steht z. B, eine funktionale Hightechuhr. Eine Kette ist nicht funktionell. Echtschmuck versus Modeschmuck Der klassische Typ sollte - wenn Modeschmuck - dann sehr hochwertigen Modeschmuck tragen, der nicht auf den ersten Blick als solcher zu erkennen ist. Im Gegensatz dazu sollte beim sportlichen Typen der Modeschmuck als solcher erkennbar sein. Keine Repliken. Zusammengefasst kann der natürliche Typ natürliche Materialien und Oberflächen tragen. Der sinnliche Typ sieht am besten mit filigranem, geschwungenem Material und Stoffen aus. Der klassische Typ trägt hochwertige, glatte, schlichte Materialien und der sportliche Typ Hightechmaterialien, Plastik, Reißverschlüsse und asymmetrische Muster. Ich hoffe, ich konnte dir viele Inspirationen geben und du bekommst Lust, mit Accessoires zu exprimieren. Das Bewusstsein für Accessoires ist wichtig. Liebe Tanja, vielen Dank für deine Unterstützung. Ich freue mich auf die nächste Runde mit dir. Liebe Grüße Elke Hier geht es zu dem von mir angesprochenen Info-Webinar zu den NDS Camps 2020. Zur Anmeldung hier klicken. PS: Wenn du Lust darauf hast, deine Nähprojekte mit mehr Plan anzugehen und heraus zu finden, welche Stilwelt zu dir passt, dann komme in unseren Club. Der Näh deinen Stil Club gibt dir die Möglichkeit ohne Zeitdruck und in einem angeleiteten strukturierten Prozess, deinen Stil zu nähen. Wir öffnen die Tore des Clubs wieder zum 26.12.2019. Was Teilnehmerinnen über den Club sagen und weitere Informationen über die Inhalte findest du hier. Wenn du lieber live das Thema vertiefen möchtest, dann bist du herzlich eingeladen ein Ticket für ein Näh deinen Stil Camp zu buchen. In 2020 sind wir in 6 Städten Deutschlands und sicher auch in deiner Nähe. Verbringe ein ganzes Wochenende unter Gleichgesinnten, nähe, tausche dich aus und lerne in professionellen Workshops mehr über Farben, die dir stehen, die passenden Stoffe für deine Nähprojekte, Hosenschnittanpassung und Outfitformeln für deine Figur. -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Heute stelle ich dir Tanja Ficht vor, die ganz neu im Elle Puls Team ist und wir werden über verschiedene Stiltypen sprechen. Im letzten Podcast habe ich dir schon erzählt, welche für mich wichtigen Entscheidungen ich in den letzten Jahren getroffen habe, um Elle Puls weiter auszubauen. Einer Baustein war, ein Team zu starten. Seit einigen Wochen ist Tanja neu dabei. Sie ist Stilberaterin, die ich während meiner Ausbildung zur Typstylistin kennen- und schätzen gelernt habe. Sie arbeitet bereits seit 11 Jahren selbständig als Stilberaterin, macht Farb- und Stilberatungen, Einkaufsbegleitung, Kleiderschrankchecks und kennt sich auch mit Make-up aus. Die Mitglieder aus dem Näh deinen Stil Club, die Phase 3 “Unverkennbar du” erreicht haben, kennen Tanja schon, denn in dieser Phase werden sie von Tanja bei der Einschätzung ihrer persönlichen Stilwelten unterstützt.   Wie Tanja zu ihrem wunderschönen Beruf gekommen ist “Ich interessiere mich schon mein Leben lang für Mode und habe den Mädchentraum Modedesignerin gehabt”, sagt sie. “Dieser Traum blieb ein Traum. Nach dem Abitur habe ich eine Ausbildung zur Handelsfachwirtin gemacht und war viele Jahre im textilen Einzelhandel tätig. Als Geschäftsleiterin eines großen Modehauses in Nürnberg, hatte ich viel mit Kundinnen, Kleidung und Styling zu tun. Während ich mich auf jede Saison mit neuen Schnitten und Farben gefreut habe, waren manche Kundinnen nicht so begeistert wie ich. Die Gründe dafür habe ich nicht verstanden. Dann fing ich an, darüber nachzudenken, was steht mir eigentlich, welche Kleidung macht mich aus, betont mich. Als ich von einer Farb- und Stilberaterin gehört habe, habe ich einen Termin gemacht. Ich war eine schwierige Kundin. Ich habe nicht gesehen, welches die optimalen Farben und Schnitte für mich sind. Vielleicht war ich noch nicht offen für eine Farb- und Stilberatung. Auf jeden Fall wollte ich aber verstehen, um was es geht, warum mir welche Farben und Ausschnittformen stehen. 2 Jahre später hat Stiftung Warentest Imago Berlin in Berlin als beste Ausbildungsstätte getestet. Dort habe ich die Ausbildung zur integrativen Farb- und Typstylistin abgeschlossen. Nach 2 Jahren Ausbildung habe ich mich selbständig gemacht und arbeite begeistert mit und für Kundinnen. Für mich ist es der perfekte Beruf, da ich meine Erfahrungen aus der Modebranche mit dem verbinden kann, was ich weiß, um Frau optimal zu betonen.”   Was fasziniert dich am meisten an deinem Beruf? “Ich liebe es, das Bewusstsein für die eigenen Stärken zu wecken. Den wenigsten Kundinnen ist bewusst, was sie mitbringen, was schön ist und was sie betonen können. Wenn ich erlebe, wie die Kundinnen sich vor dem Spiegel mit anderen Augen sehen, wie sie sich durch gekonnte Blickführung und gekonnte Betonung verändern und ihre Schönheit sichtbar wird. Diese glücklichen Augen und zu verfolgen, wie die Kundinnen sich entwickeln, gefällt mir am besten an meinem Beruf.”   Wie betreust du deine Kundinnen nach einer Farb- und Stilberatung? “Das hängt von den Kundinnen ab. Es gibt welche, zu denen ich nach einer Farb- und Stilberatung keinen Kontakt mehr habe und andere mit denen ich z. B. per WhatsApp in regelmäßigem Kontakt stehe.” Tanja Ficht   Stiltypen Im Näh deinen Stil Club haben wir 15 Stilwelten entwickelt. Es gibt 4 Grundtypen.   Klassischer Stil ist am einfachsten zu verstehen. Das klassische Outfit besteht aus Kostüm bzw. Hosenanzug. Beides kommt aus dem Uniformstil und zeichnet sich durch Schlichtheit und gute Qualität aus. Die hochwertige Verarbeitung soll gewisse Werte widerspiegeln. Das bedeutet, dass im klassischen Stil nicht viel Haut gezeigt wird. Hemdblusen, Blazer, Bleistiftröcke sind aus gradlinigen Schnitten und matten Materialien. Schmuck und Accessoires bleiben zurückhaltend. Muster: geometrisch, Längsstreifen, Karos   Sinnlicher Stiltyp ist das Gegenteil vom klassischen Stiltypen. Hier sind die Stoffe verspielt, verziert, weich und fließend. Der sinnliche Stiltyp ist ein Kleidertyp. Die Stoffe sind nicht schlicht und die Muster gerne floral.   Natürlicher Stiltyp hat Gemeinsamkeiten mit dem sinnlichen Stiltypen. Die verwendeten Stoffe haben eine bewegte Oberfläche wie z. B. Farbverläufe. Die Schnitte sind asymmetrisch und die Materialien nicht glatt. Leinen, Leder und ausgefranste Säume sowie Strickschals sehen am natürlichen Typen sehr gut aus.   Sportlicher Stiltyp kann sehr gut Turnschuhe bzw. Sneakers nicht nur zum Sport tragen. Hightech Materialien, elastische Stoffe, Glanz, spiegelnde Oberflächen, geometrische Muster, Querstreifen, Dreiecke, asymmetrisch, diagonale Streifen, Reißverschlüsse, technische Details passen gut zum sportlichen Stiltypen.   Schuhauswahl Schuhe sind wichtig für das Outfit. Es gibt einige Zitate aus der Modebranche zum Thema Schuhe z. B. “Bei den Schuhen sieht man wie weit der Horizont reicht” oder “Kenner schauen auf Schuhe”. Schuhe müssen zur ganzen Person passen und Bodenhaftung verleihen. Ein wichtiger Aspekt ist auch die Bequemlichkeit. Schuhe greifen den Kleidungsstil wieder auf.   Natürlicher Stiltyp Schuhe sind aus Glattleder, Wildleder oder geprägtem Leder. Geschnürte Details, runde Schuhkappen, geflochtene Elemente verstärken den natürlichen Stil.   Sinnlicher Stiltyp Alle Schuhe, die zart und fein sind wie z. B. Ballerinas (mit Schleifchen), Pumps mit Blüte, Satinschuhe, Stoffschuhe mit floralen Mustern, kleine Verzierungen, Lochmotive, Glattleder, runde Kappen, Riemchen, Knöchelwickelungen.   Klassischer Stiltyp Der klassische Stiltyp kann auch Herrenschuhe wie z. B. Budapester tragen. Pumps aus Glattleder, Schnürschuhe, schlichte lange Stiefel aus glattem Material. Die Qualität ist entscheidend. Glatte Nähte, keine derben Sohlen, geometrische Schnallen, gradlinig, puristisch.   Sportlicher Stiltyp Eine nicht derb wirkende dickere Sohle darf der Schuh des sportlichen Stiltypen haben. Die Erdung muss da sein. Reißer, Nieten, glänzendes, metallisches Material, Plastik.   Mischtypen z. B. sportliche Klasse Bei Mischtypen z. b. klassisch und sportlich, auch als sportliche Klasse bekannt, sehen Blazer mit Ringelshirt mit Jeans und Sneakers oder Budapester perfekt aus. Jetzt haben wir dir schon ganz viele Ideen und Anregungen gegeben. Über Accessoires sprechen wir in unserem nächsten Podcast. Bleibe dran. Liebe Grüße Elke PS: Du bist herzlich eingeladen, dich zu meinem neuen Webinar "Potential statt Problemzone" anzumelden. Hier geht es zur Anmeldung. https://www.ellepuls.com/potential/ PSS: Wenn du Lust darauf hast, deine Nähprojekte mit mehr Plan anzugehen und heraus zu finden, welche Stilwelt zu dir passt, dann komme in unseren Club. Der Näh deinen Stil Club gibt dir die Möglichkeit ohne Zeitdruck und in einem angeleiteten strukturierten Prozess, deinen Stil zu nähen. Wir öffnen die Tore des Clubs wieder zum 26.12.2019. Was Teilnehmerinnen über den Club sagen und weitere Informationen über die Inhalte findest du hier. Wenn du lieber live das Thema vertiefen möchtest, dann bist du herzlich eingeladen ein Ticket für ein Näh deinen Stil Camp zu buchen. In 2020 sind wir in 6 Städten Deutschlands und sicher auch in deiner Nähe. Verbringe ein ganzes Wochenende unter Gleichgesinnten, nähe, tausche dich aus und lerne in professionellen Workshops mehr über Farben, die dir stehen, die passenden Stoffe für deine Nähprojekte, Hosenschnittanpassung und Outfitformeln für deine Figur. -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Vor einigen Tagen schrieb mir NDS Club-Teilnehmerin Andrea Vogt auf einen IG Post: “Liebe Elke, du siehst klasse aus. Ich habe mir heute einen faulen Sonntag gemacht und in deinem Blog in den ganz alten Posts gestöbert. Wahnsinn wie du dich verändert hast und aus dem Blog der NDS Club entstanden ist. Sehr inspirierend und ermutigend. Du bist dabei so ehrlich und gibst so viel von dir preis, das finde ich sehr mutig. Ich bin sehr gerne im Club und bin gespannt, was sich alles noch so entwickelt.“ Erst einmal vielen Dank für diese lieben Worte. Ich freue mich natürlich sehr darüber. Der Grund warum ich diese Nachricht vorgelesen habe ist, dass Andrea mir damit vor Augen geführt hat, dass ich tatsächlich eine ziemliche Entwicklung durchlaufen habe, und zwar auf mehreren Ebenen. Ich musste erst mal selber wieder in die Anfänge meines Blogs klicken, um diese Veränderung selbst zu sehen. Was sieht man zuerst? Die Fotos! Ach ja, damals hatte ich noch lange Haare. Wie viel die Frisur doch ausmacht! Die langen Haare (wenn offen getragen) machen einen ganz anderen Typ aus mir. Ich muss aber gestehen, dass ich mich nicht mehr mit langen Haaren sehe. Ich finde kurze Haare machen mehr aus mir, passen besser zu der Person, die ich jetzt bin. 1- Ich habe mich gezeigt Ich erinnere mich noch gut, dass ich zu Beginn meines Blogs gedacht und gesagt habe, dass ich nur Fotos ohne Gesicht machen werde. Bis ich meinen Bericht über meine erste Farbberatung geschrieben habe. Ich wollte die Wirkung unterschiedlicher Farben demonstrieren und das ging nur, wenn diese Wirkung in meinem Gesicht zu erkennen war. Also raus aus der Komfortzone und danach war es dann auch egal. Damit wurde ich auf einen Schlag viel sichtbarer und das anfängliche mulmige Gefühl war schnell vergessen. Ich habe es bisher nicht bereut. Wäre ich weiterhin gesichtslos geblieben, wäre ich bestimmt nicht so schnell weiter gekommen. Dabei ging es damals ja wirklich nur um mein Hobby. Ich verdiente kein Geld mit dem Blog. Genauso verhielt es sich mit meinem ersten Video, und vor allem dem ersten Live-Video. Natürlich war beim ersten Mal alles holprig, das Gesicht rot und so, aber wie immer wird es besser durch Übung und ich kann dich nur ermutigen, dich sichtbar zu machen, wenn du etwas erreichen willst. 2- Eigene Schnitte Wie aufregend das war, das Bethioua Shirt 2015 auf den Markt zu bringen. Vermutlich weißt du nicht, dass 2014 und 2015 für uns privat das schlimmste Jahr war. Eines unserer Kinder war an Krebs erkrankt und durfte fast ein ganzes Jahr nicht in die Schule gehen. Als wir die Diagnose erfahren haben, verloren wir den Boden unter den Füßen. Alles andere im Leben erschien auf einmal so banal und sinnlos. Als ich mal wieder am Rechner saß, fand ich gedanklich und emotional keinen Zugang mehr zu meinem Blog. Wie oberflächlich erschien es mir, mich mit solchen Äußerlichkeiten wie Kleidung zu beschäftigen. Ich stand kurz davor, meinen Blog zu löschen. Davon hielt mich, zum Glück, mein Mann ab. Und das war wirklich ein Glück, weil ich in den 9 Monaten Chemo, die unser Kind durchstehen musste, eine Oase brauchte um Kraft zu tanken für die anstrengenden Klinik-Aufenthalte und die ebenso schwierigen Phasen dazwischen. Die Nähmaschine und mein Blog waren genau dieser Anker, den ich brauchte. Und ich unterschreibe sofort, dass Nähen eine tolle Therapie in schweren Zeiten sein kann. Interessanterweise kann es gerade in schweren Zeiten gut sein, sich gut zu kleiden. Das gibt einem selbst Kraft und vor allem, wenn man einem anderen Menschen Mut machen muss, dann muss man seine Ausstrahlung positiv stimmen. Das überträgt sich. Beim Kind war es genau anders herum. Er hat während der 9 Monate fast jeden Tag die gleiche Hose getragen, eine die ich ihm genäht hatte. Er hat sie und die immer gleichen Oberteile wie eine Rüstung getragen und konnte erst wieder andere Kleidung annehmen, als die Therapie offiziell vorbei war. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass Kleidung so viel mehr ist als eine textile Hülle! Dieses Thema wäre schon wieder eine ganz eigene Episode wert. Jedenfalls habe ich mich in der Zeit dazu entschieden, das Bethioua Schnittmuster zu veröffentlichen, obwohl es eigentlich kein passender Zeitpunkt war. Und genau deswegen war es genau richtig. Das hat mich abgelenkt von der Krankheit, es hat mich auf einer anderen Eben herausgefordert und das positive Feedback meiner Leserinnen hat mir natürlich auch Auftrieb gegeben. Danach folgten weitere Schnitte, die du alle im Shop findest. Wie lange es sie noch geben wird, weiß ich nicht. Die Schnitte machen nur noch einen kleinen Teil meines Geschäftes aus. 3- Das erste Nähcamp Stell dir ein junges Mädchen am Gymnasium vor. Immer, wenn es etwas zu organisieren galt, eine Klassensprecherin gewählt wurde (ja, ich war auf einer Mädchenschule), duckte ich mich weg, machte mich sofort unsichtbar, so gut es ging bzw. Habe betreten zur Seite geschaut. Diese Person hat sich dann mit Mitte 30 aufgemacht, selbst eine Veranstaltung zu organisieren, alles selbst in die Hand zu nehmen. Ich erkannte mich selbst nicht wieder. Aber ich wollte unbedingt Gleichgesinnte persönlich kennenlernen und da ich keinen Nähtreff oder ähnliches für mich finden konnte, habe ich einfach selbst einen geplant. Gleich beim ersten Mal gelang es mir alle 35 Plätze zu vergeben und das erste Nähcamp bleibt natürlich für alle unvergesslich. Es war so gut, dass ich es gleich im nächsten Jahr wiederholt habe, trotz der Krankheit meines Kindes. Ja, auch da hatte ich überlegt, das Event abzusagen, habe mich aber dagegen entschieden und habe die Auszeit genossen. Daraus entwickelte sich 2018 die Nähcamp-Tour durch ganz Deutschland. Für die dritte Tour, die 2020 stattfinden wird, sind die Tickets schon im Verkauf. Ohne das erste Nähcamp hätte ich nicht schon über 20 Nähcamps durchgeführt, Hunderte von Hobbyschneiderinnen persönlich kennengelernt und spannende Gespräche geführt. Da sich eine solche Anzahl von Events nicht mehr alleine organisieren und durchführen lässt, brauchte ich Hilfe. 4- Hilfe suchen und annehmen Ich war immer jemand, der alles alleine machen wollte. Eine der Geschichten, die mein Vater mir am häufigsten über mich erzählt hat, war dass Elke immer alles “‘leine” machen wollte, also alleine. Man durfte mir anscheinend nicht helfen, diese Hilfe wurde strikt abgewiesen, weil Elke das eben “‘leine” machen wollte. Es hat lange gedauert, bis ich das gelernt habe, genau gesagt, fast 40 Jahre, denn irgendwann kam ich an einen Punkt, an dem ich alleine nicht mehr wachsen konnte. Ich musste mir Unterstützung suchen in Form einer Mitarbeiterin. So hatte ich mir das zumindest vorgestellt. Eine Hobbyschneiderin, die gerne fotografiert und Social Media macht. Als ich das Grischa erzählte, meinte er gleich, ich solle doch ihn nehmen. Ähm. Ziemlich weit weg von der Unterstützung, die ich mir so vorgestellt hatte, aber rückblickend, die beste, die ich hätte wählen können. Hinterher weiß man ja immer mehr als vorher. Mein Mann stemmt im Hintergrund fast alle organisatorischen und administrativen Dinge und am wichtigsten, unterstützt mich moralisch und gibt mir immer wieder den nötigen Tritt in den Hintern, wenn eine wichtige Entscheidung ansteht. Und hier kann ich rückblickend auch nur sagen: hätte ich doch mal früher angefangen, mir HIlfe zu holen. WIe viel weiter könnte ich dann sein. Meine Kinder würden jetzt sagen: “Ja, ja, Mama. Hätte, hätte, Fahrradkette.” Anfang des Jahres ist noch eine Teilzeitmitarbeiterin dazu gekommen und wir suchen gerade noch jemanden für den Bereich Grafik Design und/oder Online-Marketing. 5- Ich habe mir einen Coach geholt Ich entwickle mich gerne weiter, wage mich gemäßigt, aber dafür stetig aus meiner Komfortzone und suche mir meine Herausforderungen. Nun hört und liest man ja überall, dass man mit dieser und jener Methode schneller vorankommt, mit diesem oder jenem Coach schneller reich wird etc. Ich bin da ja immer sehr skeptisch, konnte mich der ein oder anderen Anbieterin oder Anbieter nicht ganz verwehren und kam dadurch auf Sigrun. Sigrun bietet hauptsächlich europäischen Frauen die Möglichkeit, ihr Online-Business strategisch aufzubauen und nach vorne zu bringen. Ich habe diverse Videos von ihr geschaut, den Podcast gehört und hatte mal die Gelegenheit live von ihr Tipps zu bekommen. Sie hat mich mit ihrem analytischen Verstand und der klaren Art, Dinge (ja, auch unangenehme) auf den Punkt zu bringen, überzeugt. Bei ihr geht es nicht um “Get rich quick”, sondern um Strategie und ihre Kundinnen bewusst aus ihrer Komfortzone herauszuschubsen. Ich wollte mir quasi einen teuren Tritt in den Hintern kaufen und habe einiges investiert. Und nicht bereut. Denn im letzten Jahr habe ich viel ausprobiert, einen eigenen Online-Kurs entwickelt und seit kurzem den Näh deinen Stil Club, der gleich im ersten Anlauf ein Erfolg wurde. So sieht es zumindest von außen aus. Das vergangene Jahr hat auch viele Tiefen und Zweifel mit sich gebracht, aber da muss man sich ja immer wieder durchbeißen, damit es weiter gehen kann. 6- Neue Ausbildung Fast zeitgleich habe ich meine Ausbildung zur Farbstylistin begonnen. Das war schon echt viel auf einmal. Hatte ich mir das gut überlegt? “Mach es einfach”, sagte mein Mann. Danke dafür. Das hat bei mir wieder sehr viel angestoßen hinsichtlich meines Stils, meiner Persönlichkeit und auch was ich meinen Kundinnen mit auf den Weg geben kann. Es macht einfach so viel Spaß sich neue Kompetenzen anzueignen und anderen damit weiterhelfen zu können. Ich glaube ich bin jetzt weiterentwicklungs-süchtig, denn ich habe gleich nach der Farbausbildung die Ausbildung zur Typstylistin angefangen. Wenn du etwas neues lernen möchtest, dann mach es. Und wenn du einen Tritt in den Hintern brauchst, so wie ich, dann hol dir den Tritt. 7- Eigene Räumlichkeiten für Elle Puls Ein weitere Punkt, der die Arbeit bei Elle Puls auf ein neues Level gehoben hat, war die Anmietung eines externen Büros. Wir hatten schon ganz schön Muffensausen, weil damit monatliche Kosten hinzukamen, die wir erst einmal wuppen mussten, aber mittlerweile kann ich es mir schon gar nicht mehr anders vorstellen. Es ist eine ganz andere Art zu arbeiten und unser Zuhause ist wieder viel mehr zum Zuhause geworden und weniger eine Arbeitsstätte. Außerdem hätten wir zuhause auch keine Mitarbeiterin einstellen können. Jeder Schritt aus der Komfortzone heraus bringt etwas Neues mit sich. Hätte mir jemand vor 7 Jahren erzählt, dass ich alles das mal machen würde, ich hätte dieser Person den Vogel gezeigt. So sitze ich also hier, nehme diesen Podcast auf und werde mir gerade selber dieser Entwicklung so richtig bewusst. Lieben Dank, Andrea, dass du diese Gedanken angestoßen hast. Ich bin wirklich stolz auf das, was ich erreicht habe und möchte, dass mein Stil mein jetziges Ich repräsentiert. Deswegen liegt mir dieses Thema nicht nur für mich so am Herzen. Ich schließe diese Episode mit einem Auszug aus einer Mail einer anderen Kursteilnehmerin. Sie schrieb: “Jetzt stehe ich vor meinem Spiegelbild und denke, dass ich jeden Tag gleich aussehe. Unser Kind ist mittlerweile 10 Jahre alt und meine Figur und meine Zeit würden es absolut zulassen, dass ich mich mehr meiner Kleidung und meiner Wirkung widme, auch an der ewig gleichen Frisur soll sich was ändern. Also sage ich in meiner Selbsterkenntnis, mein Leben ist in einem neuen Abschnitt, nur ich stecke optisch noch im Alten.” -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Letztens wurde ich gefragt, wie viele Kleidungsstücke, denn in eine Garderobe gehören und von welchen Teilen wie viele genau, bitte. Oh je. Das ist so eine schwierige Frage, weil ja jeder andere Bedürfnisse und Anlässe hat. Dies schon mal vorab, ich werde die Frage in diesem Podcast nicht mit konkreten Zahlen beantworten, dafür aber von einem Experiment berichten, das ich gerade für mich durchführe. Hinter der Frage der Kundin steckte auch der Wunsch nach einer Capsule Wardrobe, die ja seit ein paar Jahren in aller Munde ist. Ich selbst habe im Blog auch schon einige Experimente dazu beschrieben und habe irgendwann wieder Abstand davon genommen, nur eine bestimmte Anzahl von Kleidungsstücken haben zu wollen, Wenn ich mir ansehe, wie wenige Teile ich pro Saison im Schrank habe, läuft das Anzahlmäßig sowieso unter Capsule Wardrobe. Was ist eine Capsule Wardrobe? Unter einer Capsule Wardrobe versteht man eine kleine, feine, in sich maximal kombinierbare Garderobe. Es gibt wie gesagt Ansätze, da heißt es zum Beispiel, dass eine CW nicht mehr als 37 Teile enthalten darf. Ich bin ja grundsätzlich für eine übersichtliche Garderobe, aber wenn diese mehr als 37 Teile enthält und die Teile auch regelmäßig im Einsatz sind, ist ja alles gut. Ich würde meine Garderobe immer dann hinterfragen, wenn ich merke, dass Kleidungsstücke dabei sind, die einfach nur vor sich hinvegetieren, von links nach rechts geschoben und einfach nicht getragen werden. Da ich bei meiner Wintergarderobe nun mau bestückt bin, möchte ich dies als Chance sehen, ein bestimmtes Konzept zu testen. Und zwar lese ich schon seit ein paar Jahren gelegentlich den Blog The Vivienne Files. Dies ist wirklich ein toller Blog für alle, die ihre Garderobe minimieren und gleichzeitig die Kombinationsmöglichkeiten maximieren möchten. Das geht, wenn man etwas Gehirnschmalz aktiviert und einen Plan für die Garderobe macht. Die Autorin Janice stellt schon seit Jahren immer wieder Beispielgarderoben zusammen, die auf einer Farbpalette aufbauen und manchmal für einen bestimmten Anlass, wie eine Geschäftsreise, gedacht sind. Das 4x4 Prinzip Am besten finde ich, dass sie immer wieder nach ihrem Prinzip die Kleidung auswählt und die Zusammenstellungen immer funktionieren. Um die eingangs gestellte Frage nach der Größe einer Garderobe und wie viele Teile wovon, zumindest ansatzweise beantworten zu können, probiere ich das 4x4 Prinzip aus und bin schon mittendrin in der Umsetzung. Die Beispielgarderoben aus The Vivienne Files sind eine tolle Inspiration für mein Projekt. Ich gehe nach dem 4x4 Capsule Wardrobe Prinzip vor. Nicht, weil ich mich unbedingt auf diese 16 Teile reduzieren will, sondern, weil ich damit einen Grundstock an Winteroutfits haben möchte, den ich dann nach Gusto erweitern kann. Bei der 4x4 Capsule Wardrobe erstellt man eine Garderobe aus 16 Teilen (nur Kleidungsstücke). Dabei konzentriert man sich immer auf 4 bestimmte Teile, um die Garderobe aufzubauen. So kann man sich langsam zur kompletten Capsule Wardrobe durcharbeiten. Um das zu visualisieren, stell dir ein Raster mit 4 Reihen und 4 Spalten vor. Wir gehen reihenweise vor: In die erste Reihe kommt die erste Core of Four: die vier Kernteile 2 Oberteile und 2 Unterteile in einer neutralen Farbe wie Marineblau … Die gezeigten Garderoben sind oft sehr klassisch, aber das Prinzip lässt sich auf jeden Stil umsetzen. In die zweite Reihe kommen die nächsten 4 Kernteile: Wieder 2 Ober- und Unterteile, in einer anderen neutralen Farbe wie z. B. Grau. In die dritte Reihe kommen die Mileage Four: Das sind 4 Oberteile, die mit allen bisherigen 8 Teilen kombinierbar sind. Hier können weitere Farben oder Muster ins Spiel kommen. Nehmen wir mal an, es kommt Pink hinzu. In die 4. Reihe kommen die Expansion Four: Weitere 2 Oberteile, ein Kleid und ein weiteres Unterteil. Zusammengefasst wäre die erste Reihe dunkelblau, die zweite Grau, bei der dritten käme Pink hinzu und ggf. Noch zwei weitere Akzentfarben. Und in der letzten Reihe darf es auch bunter sein, wenn man das mag. Aber die Sachen aus dieser Reihe müssen natürlich mit den bisher genannten Teilen kombinierbar sein. Es ist schon wie ein Rätsel, das man lösen muss. Die Farben kommen aber immer aus der vorher festgelegten Farbpalette, weil es sonst nachher deutlich schwieriger ist, alles mit möglichst allem zu kombinieren. Mithilfe dieses Rasters habe ich mir am ipad eine Collage erstellt, die nun auf meinem Homebildschirm meines Handys hinterlegt ist, damit ich sie immer zur Hand habe. Das hilft mir, wenn ich Stoffe oder Kleidung kaufe und ruft mir immer wieder ins Gedächtnis, wo ich hin möchte diesen Winter, also stylemäßig. Ich liebe dieses Gedankenspiel einfach und bin gespannt, wie gut meine 4x4 funktionieren werden. Meine Farben Meinen Farben bleibe ich treu. Meine erste Reihe ist ein rauchiges Blau oder Jeansblau, die zweite Grau, in der dritten Reihe wo Muster und Farben hinzukommen können, bleibe ich erwartungsgemäß eher neutral mit zwei dezent gestreiften Shirts und zwei weiteren einfarbigen Oberteilen. Die Farben, die voraussichtlich hinzukommen werden, sind wollweiß, rosa und ein helleres Blau. In die vierte Reihe habe ich auch schon etwas eingefügt, möchte da aber noch flexibel bleiben. Das sind sozusagen meine Joker. Da ich gerade in den Monaten, wo ich Nähcamps habe, nicht so viel Zeit zum Nähen finde, werde ich einen Teil meiner Garderobe kaufen, am liebsten Second Hand und einen Teil selber nähen. Damit ich das im Alltag auch nicht vergesse, habe ich mir jetzt jeden Freitag von 14-17 Uhr im Kalender rot geblockt mit dem Vermerk Tiger Time. Das habe ich von der amerikanischen Podcasterin Amy Porterfield. Sie verteidigt ihre Zeit für sich, ihre Tiger Time, mit Krallen und das Bild finde ich sehr aussagekräftig. Das habe ich den Clubmitgliedern auch gleich zu Anfang des Clubs mit auf den Weg gegeben. Wie heißt es so schön, Practice what you Preach. Daher habe ich nun also auch 3 Mal im Monat Tiger Time für mich eingeplant und das funktioniert gut. Dadurch bin ich auch mal einen Tag in der Woche früher zuhause und kann mich zwischendrin mit den Kindern unterhalten. Manchmal bin ich auch ganz alleine, denn die Jungs sind schon sehr selbstständig und tauchen manchmal erst abends wieder auf. Das hat schon echt seine Vorteile, wenn die Kinder größer werden. Meine Nähprojekte Genäht habe ich durch meine Tiger Time bereits einen cleanen Parka und ein gestreiftes Jerseyshirt. Ich habe bereits zwei schöne graue Wollstoffe von Zuleeg für ein Oberteil und eine Hose zuhause. Neuerdings stöbere ich viel bei Kleiderkreisel, dazu hatte ich in der letzten Episode #59 bereits etwas erzählt. Dort habe ich bereits einen Wollpulli und einen Blazer (allerdings aus Leinen, also eher für den Frühling) für kleines Geld erstanden. Da ich nicht stricke und nicht gerne dickere Strickstoffe vernähe aber schnell friere, kaufe ich mir Stricksachen auf jeden Fall fertig. Und zwei Sachen habe ich mir auch neu gekauft, höre dir dazu gleich im Anschluss die Episode #59 an. Um jetzt noch mal auf die Frage eingangs zurückzukommen: Wie viele Teile braucht man in seiner Garderobe, habe ich ja gesagt, dass es von den Lebensumständen abhängt und weiteren Variablen wie Stil, Anlässe, Budget… Bei The Vivienne Files habe ich übrigens noch eine Formel zur Berechnung einer Gesamtanzahl von Kleidungsstücken gefunden. Das ist dann was für dich, wenn du sehr faktenorientiert und wissenschaftlich an das Thema Garderobe herangehen möchtest. Aber andererseits auch nicht schlecht um einfach mal ein Gefühl dafür zu bekommen, mit wie vielen oder wenigen Teilen man eigentlich auskommen kann, wenn man sich denn reduzieren möchte. https://www.theviviennefiles.com/2015/07/how-many-pieces-of-clothing-do-you-need-2.html/ Die Elemente für die Formel: 1. Anzahl der Tage für die die Garderobe geplant wird. Z. B: 365 Tage für eine Jahresgarderobe (oder z. B. 180 Tage für die Übergangszeit) 2. Wie viele Outfits trägst du pro Tag? Sie rechnet mit 1.2, weil sie einmal in der Woche einen Tag hat, wo sie zwei Outfits braucht. 3. Wie viele Kleidungsstücke brauchst du für ein Outfit? Z. B. ein Oberteil und ein Unterteil, also 2. 4. Wie häufig möchtest du dieses Kleidungsstück im Jahr tragen? z. B. einmal im Monat. Das ist Janices Beispiel. --> Hier ein Beispiel ihrer Formel: Eine komplette Garderobe für ein ganzes Jahr : 365 x 1.2 Outfits pro Tag x 2 Teile pro Outfit / 12 = 73 Kleidungsstücke werden benötigt. Mein Beispiel: 1. Anzahl der Tage für die die Garderobe geplant wird. Z. B: 365 Tage für eine Jahresgarderobe 2. Wie viele Outfits trägst du pro Tag? Da rechne ich mal mit 1.1, weil ich eher selten mal das Outfit am Tag wechsle. 3. Wie viele Kleidungsstücke brauchst du für ein Outfit? 2-3, also 2.5 4. Wie häufig möchtest du dieses Kleidungsstück im Jahr tragen? Die Frage finde ich am schwierigsten, weil ich mir noch nie so wirklich überlegt habe, wie oft ich ein Teil trage. Ich habe Basics wie meine Jeans, die ich bestimmt 1 mal pro Woche trage, wenn nicht sogar öfter und Teile, die ich seltener als 1 mal pro Monat trage. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass ich meine Teile im Schnitt 2 mal pro Monat trage. Mal gucken, was bei der Berechnung herauskommt: 365 x 1.1 Outfits pro Tag x 2.5 Teile pro Outfit / 24 = 42 Teile Damit weiß man natürlich nicht, wie viele Teile wovon und in welcher Farbe, aber es ist mal ganz witzig, so eine Kalkulation zu machen. Ich denke, wenn man in einer Region wohnt wo die Jahreszeiten ausgeprägt sind braucht man mehr als in einer Region wo die Temperaturen und Witterung nicht so stark schwankt. Ich hoffe, die Podcast-Episode hat dich inspiriert.   Einladung zum Webinar Potenzial- statt Problemzone. 22.10. Um 20 Uhr. Ganz herzlich einladen möchte ich dich zu meinem nächsten Webinar mit dem Titel "Potential statt Problemzone: Wie du deinen Figurtyp geschickt kleidest". Es findet statt am 22.10. um 20 Uhr und du kannst dich auf diese Inhalte freuen: Betrachte dich aus einer neuen Perspektive Strategien für Outfits, die deine Potenzialzonen betonen Ideen für kommende Nähprojekte Anmelden kannst du dich über diesen Link: https://www.ellepuls.com/potential/. Du bekommst dann rechtzeitig eine E-Mail mit einem Link, der dich am 22.10. zum Webinar führt. Wenn dir die Episode gefallen hat und du mehr Hinter die Kulissen blicken und meine Nähprojekte verfolgen möchtest, dann folge mir auf Instagram unter @ellepuls, Liebe Grüße und ich freue mich auf dich im kostenlosen Webinar! Deine Elle -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? 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Gestern war ich mit meinem Mann am Ku’damm, weil er seine Uhr reparieren lassen musste. Die Zeit, die der Uhrmacher für die Reparatur brauchte, haben wir mit Bummeln verbracht. Ich wusste konkret wo ich hinwollte um mir Inspiration für meine Wintergarderobe zu suchen. Ich empfehle meinen Kundinnen gerne, im Zweifel einfach mal verschiedene Outfits im Laden anzuprobieren. Practice what you Preach, also habe ich das auch gemacht. Aus zwei Gründen: Ich wollte meine Größen bei den Marken Zara und COS genau wissen, weil ich seit ein paar Tagen viel bei Kleiderkreisel für meine Garderobe suche und dafür natürlich bei den Marken, die mich interessieren, meine Größe wissen muss. Kleiderkreisel ist eine App zum Kaufen und Verkaufen oder auch zum Tausch von gebrauchter Kleidung. Es geht von privat zu privat. Zum Anfangen filtert man seine Größen und dann spuckt die App im Feed alle neu eingestellten Teile nach deinen Angaben aus. Das war also der Anlass für mich meine Größen zu ermitteln. Ich rate meinen Kundinnen häufig, sich im Laden inspirieren zu lassen. Einfach mal Sachen anzufassen, die Verarbeitung anzuschauen, Outfits anzuprobieren. Wie heißt es so schön, practice what you preach? Grund Nr. 2 war also Sachen auszuprobieren, um meine Pläne für meine warme Garderobe zu verfeinern. Vieles sieht ja an Models in Online-Shops super aus, aber wenn man es selbst anzieht, muss das nicht zwingend so sein. Und andersherum kann man ja auch positiv überrascht werden bei Sachen, die man sonst nicht in Betracht gezogen hätte. Ich habe ich so wenige warme Sachen, dass ich unbedingt neue Sachen brauche. Zum Selbernähen komme ich nicht mehr so viel wie früher. Daher muss und möchte ich ab und zu auch etwas kaufen, wenn es in meine Garderobe passt. Schon letzten Winter hatte ich fast täglich das gleiche an. Mir fehlte einerseits die Zeit und andererseits die Motivation dazu. Ich war mitten in meiner Farbausbildung und führte den ersten Näh deinen Stil Online-Kurs durch, so dass mein Kopf damit voll war. In meiner neuen Rolle als Farb- und Stilberaterin möchte ich das was ich anderen rate auch selbst praktizieren. Wir sind also erst zu Zara und dann zu COS. Als wir bei Zara reinkamen, habe ich erst mal meinen Farb-Scanner eingeschaltet und ich sage dir, damit habe ich superschnell 80% der Teile im Laden weggefiltert. Schwarz, herbstliche Rost-, Gelb-, und Grüntöne fallen bei mir gleich raus. Wenn du deine Farben, Schnitte und Stilrichtung kennst, dann kannst du schnell Sachen ausfiltern wie in einem Online-Shop wo du verschiedene Stellschrauben hast um schneller zum Ergebnis zu kommen. Aus dem, was noch übrig blieb, habe ich ein Oberteil und eine Hose in zwei Größen mit in die Kabine genommen und anschließend beides gekauft. Wow, so schnell bin ich noch nie gewesen. Und ich fand es spannend mich selbst zu beobachten. Ich fühlte mich nicht überfordert, war fokussiert und es hat mir Spaß gemacht. Während ich in der Umkleide war, hatte Grischa Zeit die anderen Frauen zu beobachten und er meinte hinterher, wie wuselig und hektisch doch viele Frauen durch den Laden gelaufen sind. Für alle, die gerne tausend Sachen anprobieren und das Shoppen lieben, viel Spaß dabei. Ich jedenfalls möchte nicht mehr allzu viel Zeit damit verschwenden Sachen anzuprobieren und zu kaufen, die mich nachher nicht zufrieden machen. Jedenfalls war dieser kurze, knackige Besuch sehr effizient und erfolgreich für mich. Anschließend waren wir bei COS, einer Marke für sehr minimalistische Mode. Die Kleidungsstücke sind oftmals sehr weit und superschlicht geschnitten. An sich passt das minimalistische schon gut zu mir, aber nachdem ich die Webseite schon mehrfach durchforstet hatte, wollte sich immer noch keine Liebe für diesen Style für mich zeigen. Klar, es gibt Frauen, an denen dieser Stil klasse aussieht, aber für mich konnte ich es mir nicht vorstellen. Da ich das Entdecken neuer Schnitte und Marken für mich gerade spannend finde, habe ich mir einen ganzen Stapel verschiedener Teile mit in die Garderobe genommen. In den meisten Sachen sah ich eher verloren aus und ich konnte mich im übertragenen und wörtlichen Sinn nicht mehr darin wiederfinden. Die Erkenntnis war für mich: minimalistisch ja, schlicht ohne Muster und Schnickschnack ist super für mich, die Form darf auch mal weiter und kastig sein, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Du siehst, ich verfeinere meinen Scanner, meinen Filter stetig weiter. Dieses Filtern ist auch das, was meine Mitglieder im Näh deinen Stil Club machen. Sie lernen, ihren eigenen Filter zu setzen. Einige sind nun schon in Phase 3 angekommen, wo es um ihre Stilwelt geht. In den vorhergehenden Modulen haben sie ihre Farben, Saumlängen, Ausschnittformen und mehr herausgefiltert. Nun geht es an den Stil, wo Stoffarten, Schnittführungen, Accessoires stark mit reinspielen, wo sich ein Stilthema zeigt oder eine Mischung aus verschiedenen Stilthemen. Das ist keine Phase wo man sich mal eben 2 Videos anschaut, 3 Sachen aufschreibt, und fertig, sondern da geht es tiefer. Die Frage, wer bin ich, wie will ich mich zeigen kommt da auf. Unsere Mitglieder erhalten in dieser Phase eine Einschätzung von Stilberaterin Tanja, die neu im Team hinzugekommen ist. Manches bestätigt sich und für manche Teilnehmerin tut sich sprichwörtlich eine neue Welt auf. Das muss erst mal sacken. Gerade kommen auch sehr viele Fragen dazu, die wir gerne beantworten. Du siehst an meinem Weg, dass diese Phase dauern kann. Tanja ist schon seit 11 Jahren Stilberaterin aber auch für sie gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken, womit sie ihren Stil verfeinern kann. Ich habe gestern noch im Club geschrieben, dass die Teilnehmerinnen diesen Weg genießen sollen. Sie müssen niemandem etwas beweisen und kein Rennen gewinnen, sondern Spaß an der Entdeckung haben. Das ist eine Möglichkeit, sich neu zu erfinden oder den vorhandenen Stil zu verfeinern, noch unverkennbarer zu machen. Deswegen heißt diese Phase auch Unverkennbar Du. Du kannst dir diesen Prozess wie einen Trichter vorstellen. Oben im Trichter kommt alles rein, was die Fashion-Welt zu bieten hat. Alles, was du wahrnimmst in deinem Leben (Werbung, Menschen aus deinem Umfeld, auf der Straße, was du in den Läden siehst egal ob online oder offline, in Social Media etc). Dann filterst du die Farben heraus, die nicht zu dir passen. Dann die Schnitte und Kleidungsstücke Stoffe und Stilrichtung Deine Stilwelt mit Accessoires Unten kommt deine Stilessenz heraus, was dich unverkennbar macht, womit du dich super fühlst, womit du funkeln kannst. Gerade gestern haben wir das im Club diskutiert, weil ein paar Frauen gerade an dem Punkt sind, wo es darum geht die passenden Schnitte und Stoffe zu definieren, was natürlich superwichtig beim Nähen der eigenen Kleidung ist. Hier kommen die Stilwelten zum Tragen, die den Frauen Ideen geben, in welche Richtung ihr Stil geht, wo sie sich bedienen können und mithilfe dieser Pinnwände ihre eigene zusammenstellen. An diesem Punkt stellt sich bei manchen, wie bei mir damals auch, eine Blockade ein. Es sind so viele Aspekte, die zusammenkommen für die Umsetzung des Stils, dass man erst mal nicht weiß wo anfangen. Und mit den ganzen Infos ist der Wunsch da, es jetzt perfekt machen zu müssen. Diesen Anspruch kenne ich von mir auch und möchte dir an dieser Stelle noch mal ein paar Tipps an die Hand geben, damit du diesen Punkt schnell überwindest. Tipp 1: Entdecke die Details, die deinen Stil ausmachen. Ziehe dir aus deiner Pinterest-Wand 5 Details (Danke an dieser Stelle an Petra aus dem Club, die diese Idee aufgebracht hat) und konzentriere dich erstmal darauf. Dies ist ein guter Zeitpunkt um die online Pinnwand offline greifbar zu machen. Eine Collage oder Pinnwand mit Schnittzeichnungen, Stoffproben, Farbkarten, Nahaufnahmen von Accessoires wird dich inspirieren und nimmt den Druck raus, dass alles so perfekt sein muss wie auf deiner Pinterest Wand. Tipp 2: Fange mit zwei Teilen an. Einem Kleidungsstück und einem Accessoire aus deiner Stilwelt. Und probiere dich damit aus. Eine Frau aus dem Club, die das Thema “Las Vegas Party” hat, ohne den Glitzer und aufreizende Ausschnitte, hat sich schon mal einen Jeansrock zugelegt und auch im Schrank hat sie schon gute Teile, auf denen sie aufbauen kann. Jetzt ist sie an dem Punkt wo sie verschiedene Kombis mit diesem Rock, intensiven Farben und am besten mit einem paar auffälligen bunten Ohrringen ausprobieren sollte um ein besseres Gefühl für ihren neuen Stil zu bekommen. Ich freue mich schon auf die nächsten Fotos im Club. Tipp 3: Genieße deine Stilreise. Sie ist für dich, damit du dich neu entdecken kannst und vom Stil unverkennbar wirst. Du musst niemandem etwas beweisen oder ein Rennen gewinnen. Ich hoffe, die Podcast-Episode hat dich inspiriert. Wenn dir die Episode gefallen hat und du mehr Hinter die Kulissen blicken und meine Nähprojekte verfolgen möchtest, dann folge mir auf Instagram unter @ellepuls -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Wie sieht es mit deiner Herbstgarderobe aus? Hast du schon die warmen Sachen herausgekramt? Mein Mann macht sich immer lustig über mich, wenn ich sage, dass ich mal wieder die Sommersachen weglegen und die Wintersachen hervorholen will. Für ihn zählt diese Unterteilung nicht. Er hat eine übersichtliche Anzahl an Kleidungsstücken, die immer an der gleichen Stelle liegen. Na gut, der Herbst ist laut Kalender da, wie sieht es mit deiner Garderobe aus? Geht es dir wie meinem Mann und alles ist immer ans einem Platz, 100% klar und übersichtlich? Bist du bereits gerüstet? Vielleicht ist dein Schrank gut gefüllt und deine Herausforderung ist, aus dem vorhandenen neu zu schöpfen. Oder schaust du in den Schrank und dir schlägt gähnende Leere entgegen? Egal wie voll dein Schrank ist, heute geht es um das Thema Basics, denn diese sind die Grundlage für deine Garderobe. In dieser Episode werde ich darüber reden, was genau mit Basics eigentlich gemeint ist, wie du deine Basics finden kannst und wie du das meiste aus ihnen herausholen kannst. Was bezeichnet man gemeinhin in der Modewelt als Basics? Heutzutage geht nichts mehr ohne Google, daher habe ich mich zuerst dort umgesehen um den Begriff Basics besser greifen zu können, besser zu verstehen, was man gemeinhin unter diesem Begriff versteht. Mein Suchbegriff: “Garderobe Basics” . Fashion-Basics: Das gehört in jeden Kleiderschrank | ELLE Fashion-Basics, die in jeden Schrank gehören | Women's Health Mode Basics: 10 Must Haves für den Kleiderschrank - Myself Der minimalistische Kleiderschrank 2019: So gelingt er dir ... Mode-Basics: 7 Dinge, die Frauen mit Stil im Schrank haben Donna Mit wenig gut aussehen: Ratgeber für die perfekten Basics … Iconist / Die Welt Es fällt auf, dass Modemagazine hier das Sagen haben. Dagegen ist nichts einzuwenden, bestimmen sie doch stark mit wie der Hase im Modebusiness läuft. Die Überschriften gleichen sich und die Inhalte auch. Anscheinend gibt es einen Konsens, was die Frau von heute im Kleiderschrank haben muss. Diese unverzichtbaren Basics brauchen wir unbedingt, ohne geht gar nichts. Das wird uns suggeriert. Wie gut, dass man in diesen Listen direkt passende Produkte verlinken kann. Dies sind also die Must-Have-Basics: Weißes T-Shirt Ringelshirt Die perfekt passende Jeans Eine weiße oder hellblaue Hemdbluse Das kleine Schwarze Kaschmirpulli Bleistiftrock Der beige Trenchcoat wird übrigens auch gerne genannt. Interessanterweise wurde bei einer Liste auch ein gut sitzender BH genannt. Da stimme ich voll zu, vor allem nach der letzten Episode, wo ich mit BH-Expertin Marta Thut darüber gesprochen habe, was einen gut sitzenden BH ausmacht. Die oben genannten Quellen sind sich einig: Die Farben für Basics sind neutral: Weiß Schwarz Marine Braun Grau Das ist also Google’s Antwort auf meine Suche nach “Garderobe Basics”. Pinterest Suche Meine Suche nach diesem Begriff ergab hier eine Auswahl an wunderschönen Collagen der perfekten Capsule Wardrobe, Minimalistische Garderobe, French Wardrobe. In diesen Collagen darf eine schwarze Bikerjacke aus Leder nicht fehlen, zartrosa Teile, viel Schwarz, Weiß und Grau. Auch Jeansjacke, Ringelshirt und Co. sind fast immer vertreten. Die Basics bei Pinterest sind legerer als bei der Google Suche und ich fühle mich hier eher zuhause. Sicherlich trägt auch die wunderschöne Optik dazu bei. Was auffällt: die Collagen ähneln sich sehr. Werden die Collagen untereinander kopiert, weil sie so beliebt sind, oder herrscht auch hier einfach ein Konsens, was “Die Basics” sind? Wenn wir uns alle solche Collagen als Vorbild nehmen, werden wir dann immer gleicher vom Stil her? Meine Meinung: Ich sehe das so. Ja, Pinterest ist eine tolle Inspiration und die gezeigten Basics sind ein guter Anhaltspunkt, wenn man nicht mehr weiter weiß oder einfach mal wieder etwas Inspiration braucht. Wenn ich mir allerdings die Basics von Elle, Cosmopolitan und Co. in den Schrank hängen würde, dann wäre das nicht mehr ich. Alleine schon das viele Schwarz, das mir dort angeraten wird, ist nicht mein Ding. Wenn ich Schwarz durch Anthrazit ersetze und weiß mit einem hellen Rosa, dann wird eher ein Schuh draus und dennoch ergibt sich damit immer noch eher ein Business-Look (Pumps, Hemdbluse, Trench, Bleistiftrock), der nicht (mehr) meine Welt ist. Ich gehöre offensichtlich nicht zur Zielgruppe dieser Magazine. Bei Pinterest passt das Ergebnis schon eher zu meinem Geschmack. Vermutlich hat die App meine Vorlieben gespeichert und würde dir möglicherweise ein anderes Suchergebnis ausspucken. Du kannst es ja mal ausprobieren. Zurück zur Frage: Was sind eigentlich Basics für deine Garderobe? Ich fasse es mal so zusammen: Basics sind Kleidungsstücke, die schlicht, zeitlos und farblich vielseitig einsetzbar sind. Neutrale Farben funktionieren grundsätzlich am besten, weil sie sich gut kombinieren lassen, aber nicht immer sind diese neutralen Farben das Beste für uns. Deine Basics müssen zu deinem Stil und deinem Leben passen. Worauf solltest du bei deinen Basics achten? Da Basics so vielseitig einsetzbar sind, trägst du sie häufig. Daher ist es wichtig, gerade bei diesen Teilen auf Qualität zu setzen. Das Material, die Passform, die Verarbeitung sollte das beste sein, was du für dein Budget finden kannst. So hast du lange etwas davon und vor allem sehen deine Basics immer gut aus. Klar kannst du dir alle paar Monate ein 3-er Pack weiße T-Shirts beim Discounter kaufen und sie wegwerfen, wenn sie ausgeleiert sind. Nachhaltiger und vor allem auch optisch hochwertiger sind Shirts von guter Qualität, seien sie nun selbst genäht oder fertig gekauft. Daran wirst du länger Freude haben. Außerdem kannst du auch mit deinen Basics schon deinen Stil zeigen. Sind deine T-Shirts eher schmal, hochgeschlossen oder haben sie einen lässigen Cut und einen tiefen V-Ausschnitt? Diese Details machen schon einen großen Unterschied, obwohl es “nur” Basics sind. Die Farben sollten zu deiner Farbpalette passen, damit du sie wunderbar mit dem vorhandenen in deinem Schrank kombinieren kannst. Überprüfe mal den Zustand deiner Basics. Sind diese viel getragenen Teile noch gut in Schuss oder sind die T-Shirts verzogen, die Jeans am Po ausgebeult etc.? Dann wird es Zeit über einen Ersatz nachzudenken. Und wenn du schon dabei bist, würde es Sinn machen bei einem viel getragenen Teil eine zweite Variante hinzuzufügen um das “Ständig-In-Der-Wäsche-Phänomen” zu vermeiden? Wie holst du das meiste aus deinen Basics heraus? Du kannst deine Basics mit anderen Basics kombinieren oder aber mit besonderen Teilen. Ganz viel kannst du mit Accessoires erreichen. Höre dir dazu am besten gleich im Anschluss die Episode #56 an: 11 Gründe warum du deine Accessoires tragen solltest. Mit dem passenden Gürtel, Ohrringen, Schuhen und Co. kannst du deine Basics jedes Mal anders aussehen lassen. Im Näh deinen Stil Club haben wir für die Mitglieder 15 verschiedene Stilwelten angelegt, die ihnen dabei helfen, ihren Stil noch mehr zu definieren. Für jede Stilwelt haben wir die passenden Accessoires und Outfit-Beispiele zusammengestellt. Schau dir diese mal an. Über den Button am Ende dieses Textes gelangst du dorthin. Als Clubmitglied erhältst du in Phase 3 Unterstützung bei der Suche nach deiner persönlichen Stilwelt, bzw. Stilwelten. Viele Frauen können sich sogar aus 2 oder 3 Stilwelten bedienen und sich damit wieder ihre ganz persönliche Stilwelt erstellen. Zusammenfassung Basics für deine Garderobe sind schlicht, farblich vielseitig einsetzbar und zeitlos. Bei deinen Basics solltest du auf gute Qualität und eine gute Passform achten. Vielgenutzte Basics kannst du auch mehrfach haben, vielleicht in unterschiedlichen Farben/Ausführungen, damit du nicht jammern musst, dass dein Lieblingsshirt immer in der Wäsche ist. Auch deine Basics können schon deinen Stil reflektieren durch die Schnitt und Materialwahl Kombiniere deine Basics immer wieder neu, tolle Stilgeber sind deine Accessoires. PS: Wir haben noch Tickets für das kommende Nähcamp in Berlin Köpenick vom 25.-27. Oktober in diesem Jahr. Wir freuen uns auf die Workshops mit Meike Rensch-Bergner zum Thema Schnittmuster anpassen, Slips nähen mit einer Workshopleiterin von Spoonflower, Blusenverarbeitung mit Ellen und Dagmar von Schnittmuster Berlin und verdeckte Knopfleiste nähen mit mir als Workshopleiterin. Auch im Nähcamp München vom 15.-17. November diesen Jahres kannst du noch dabei sein. Über den Link ellepuls.com/naehcamp-tour gelangst du zur Ticketseite und kannst dir deinen Platz im Nähcamp Berlin Köpenick oder Nähcamp München sichern. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mit dabei bist. Damit deine Anmeldung auch richtig spannend wird, kommst du mit dem Kauf deines Tickets in den Lostopf für einen Nähmaschinen-Trolley plus Zubehörtasche von der Firma Prym, die uns diesen Gewinn sponsort.   Sei mit dabei und sichere dir deine Chance auf diesen Gewinn. Wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin. Näh deinen Stil. Elke PS: Auf meinem Blog findest du den Link zu den Stilwelten -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Viele Frauen wissen nicht, wonach sie suchen müssen, damit ein BH bequem ist und glauben, dass ein BH unbequem sein muss. Das stimmt nicht. Es ist einfacher einer Frau zu sagen: Dein Körper ist falsch, als dass sie einen anderen BH braucht. Für jeden Körper gibt es den passenden BH, man muss nur wissen, wo man ihn findet. Martha hat in ihrem Geschäft über 100 Größen (A-O) in vielen verschiedenen Passformen vorrätig. Seit 2013 berät sie in Hamburg – Volksdorf Frauen, die Probleme haben, einen passenden BH zu finden. Warum passt er nicht? Warum ist er so unbequem? Warum hebt er die Brust nicht an? Gibt es bequeme BHs auch in schön? Habe ich eine “Problembrust”? Zuerst bespricht Martha mit der Kundin, wo die Probleme liegen und welche Erwartungen und Vorstellungen die Kundin hat. Z. B. wo die Brust hingehoben werden soll. Dann misst sie die Unterbrustweite. Diese Zahl macht nicht zwangsläufig die BH Größe aus, da weiche BHs anders berechnet werden als festere. Sie lässt die Kundin verschiedene BHs anprobieren, um die optimale Bügelbreite, Bügellänge, Tiefe des Körbchens etc. zu bestimmen. Wenn die “technischen” Details geklärt sind, wird die Bequemlichkeit optimiert. Sobald der passende BH gefunden ist, verjüngt sich die Silhouette, da die Schwerkraft ausgehebelt worden ist. Ein guter BH hebt die Brust bis zum Brustansatz – das ist die Stelle, wo die Haut anfängt, nach außen zu wachsen – wieder hoch. Das Konstrukt eines BHs ist ein meisterliches Ingenieurswerk. Der BH muss fest sein, damit er die Brust hebt er muss weich sein, damit er bequem ist Warum kann ein falscher BH krank machen? Ein BH mit passendem Unterbrustband stützt die Brust. Anderfalls hängt das Gewicht der Brust an den Trägern. Bei größeren Größen können die Träger auf den Schultern einschneiden und die Nackenmuskulatur muss gegensteuern. Wenn dabei evtl. Nerven abgeklemmt werden, kann Migräne entstehen. Wenn der Bügel nicht groß genug ist, drückt er unter der Achsel ein. Metallbügel, die ins Brustgewebe eindrücken, können nicht gesund sein. Ein angepasster Bügel kommt nicht mit Brustgewebe in Berührung. Er sitzt um die Brust herum. 3 wichtige Tipps: halbwegs zufrieden mit dem neuen BH ist keine Option. Keine Verlegenheitskäufe! Verkäuferinnen, die mit Vorurteilen wie “In dieser Größe gibt es gar nichts”, “Dicke Frauen machen eh keinen Sport”, “Bei dieser kleinen Brust brauchen Sie keinen BH” bewerten, sollten nicht als Beratung akzeptiert werden. Ein BH muss die Brust so anheben, dass das Gewicht nicht in den Trägern liegt. Ich freue mich, dass Martha beim Webinar im Dezember im Näh Deinen Stil Club dabei ist. Ihr findet Martha online unter www.koerbchenliebe.de, bei Facebook und Instagram unter Körbchenliebe. Schaut doch mal bei Ihr vorbei. Vielen Dank fürs Zuhören. Liebe Grüße Elke -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
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Kommentare (2)

Anja Bolay

Liebe Elke, ich wollte dir gerne einfach mal "Danke!" sagen für deinen erfrischenden Podcast. Ich finde, dir ist eine gute Mischung zwischen Unterhaltung und Informationen gelungen. Und du hast mir richtig Lust gemacht, meine Kleidung selbst zu nähen! Da habe ich mich bisher nicht rangetraut... Ich freue mich schon auf die nächste Folge. Herzliche Grüße aus Rostock, Anja

Aug 29th
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Lesslie Hamdorf

Eine sehr interessante Unterhaltung mit vielen tollen Hintergrundinformationen über die Beteiligten. Elke, du hast das Interview sehr schön gestaltet.

Mar 13th
Antwort
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