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Näh deinen Stil
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Näh deinen Stil

Author: Elle Puls

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Was steht mir? Wie nähe ich das? Was gibt es Neues und Altbewährtes in der Nähszene? Das sind nur einige der Fragen, die meine Gesprächspartner und mich bewegen. In Interviews und Soloepisoden gehen wir diesen Fragen auf den Grund.

Es geht um Nähtechniken, Schnittmuster, Stilfindung, Farbberatung, Schnittänderungen, Nähideen, Nähanleitungen, Näh- und Modetrends, Nachhaltigkeit, Capsule Wardrobe und viele weitere spannende Themen, die uns Hobbynäherinnen umtreiben.

Der Näh deinen Stil Podcast erscheint jede Woche montags neu. Wenn er dir gefällt, würde ich mich sehr über eine Bewertung bei iTunes oder einer der vielen anderen Podcast Apps freuen.

Du kannst den Podcast direkt im Podcast Player auf meinen Blog www.ellepuls.com hören. Viel praktischer ist jedoch, wenn du „Näh deinen Stil“ in deiner Podcast App (Overcast, podcastaddict, PocketCasts, Castbox, Podbean, Spotify, uvm) abonnierst. Damit verpasst du keine Episode und kannst den Podcast auf dein Handy herunterladen und auch unterwegs hören.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Zuhören.
Deine Elle

Hier geht es zu meinen Angeboten:

Näh deinen Stil Online Kurs - In 5 Schritten zur selbst genähten Garderobe, die dir steht. https://ellepuls.com/naehdeinenstilonlinekurs/

Knacke deinen Farbcode - In 5 Schritten zu Farben, die dich schöner machen. https://ellepuls.com/farbcode/

Nähcamp-Tour 2019 - Zeit zum Nähen ! https://ellepuls.com/naehcamp-tour/

Farbberatung mit individualisiertem Farbpass https://ellepuls.com/farbberatung-mit-individuellem-farbpass/

Schnittmuster - https://ellepuls.com/shop/
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Vor einigen Tagen schrieb mir NDS Club-Teilnehmerin Andrea Vogt auf einen IG Post: “Liebe Elke, du siehst klasse aus. Ich habe mir heute einen faulen Sonntag gemacht und in deinem Blog in den ganz alten Posts gestöbert. Wahnsinn wie du dich verändert hast und aus dem Blog der NDS Club entstanden ist. Sehr inspirierend und ermutigend. Du bist dabei so ehrlich und gibst so viel von dir preis, das finde ich sehr mutig. Ich bin sehr gerne im Club und bin gespannt, was sich alles noch so entwickelt.“ Erst einmal vielen Dank für diese lieben Worte. Ich freue mich natürlich sehr darüber. Der Grund warum ich diese Nachricht vorgelesen habe ist, dass Andrea mir damit vor Augen geführt hat, dass ich tatsächlich eine ziemliche Entwicklung durchlaufen habe, und zwar auf mehreren Ebenen. Ich musste erst mal selber wieder in die Anfänge meines Blogs klicken, um diese Veränderung selbst zu sehen. Was sieht man zuerst? Die Fotos! Ach ja, damals hatte ich noch lange Haare. Wie viel die Frisur doch ausmacht! Die langen Haare (wenn offen getragen) machen einen ganz anderen Typ aus mir. Ich muss aber gestehen, dass ich mich nicht mehr mit langen Haaren sehe. Ich finde kurze Haare machen mehr aus mir, passen besser zu der Person, die ich jetzt bin. 1- Ich habe mich gezeigt Ich erinnere mich noch gut, dass ich zu Beginn meines Blogs gedacht und gesagt habe, dass ich nur Fotos ohne Gesicht machen werde. Bis ich meinen Bericht über meine erste Farbberatung geschrieben habe. Ich wollte die Wirkung unterschiedlicher Farben demonstrieren und das ging nur, wenn diese Wirkung in meinem Gesicht zu erkennen war. Also raus aus der Komfortzone und danach war es dann auch egal. Damit wurde ich auf einen Schlag viel sichtbarer und das anfängliche mulmige Gefühl war schnell vergessen. Ich habe es bisher nicht bereut. Wäre ich weiterhin gesichtslos geblieben, wäre ich bestimmt nicht so schnell weiter gekommen. Dabei ging es damals ja wirklich nur um mein Hobby. Ich verdiente kein Geld mit dem Blog. Genauso verhielt es sich mit meinem ersten Video, und vor allem dem ersten Live-Video. Natürlich war beim ersten Mal alles holprig, das Gesicht rot und so, aber wie immer wird es besser durch Übung und ich kann dich nur ermutigen, dich sichtbar zu machen, wenn du etwas erreichen willst. 2- Eigene Schnitte Wie aufregend das war, das Bethioua Shirt 2015 auf den Markt zu bringen. Vermutlich weißt du nicht, dass 2014 und 2015 für uns privat das schlimmste Jahr war. Eines unserer Kinder war an Krebs erkrankt und durfte fast ein ganzes Jahr nicht in die Schule gehen. Als wir die Diagnose erfahren haben, verloren wir den Boden unter den Füßen. Alles andere im Leben erschien auf einmal so banal und sinnlos. Als ich mal wieder am Rechner saß, fand ich gedanklich und emotional keinen Zugang mehr zu meinem Blog. Wie oberflächlich erschien es mir, mich mit solchen Äußerlichkeiten wie Kleidung zu beschäftigen. Ich stand kurz davor, meinen Blog zu löschen. Davon hielt mich, zum Glück, mein Mann ab. Und das war wirklich ein Glück, weil ich in den 9 Monaten Chemo, die unser Kind durchstehen musste, eine Oase brauchte um Kraft zu tanken für die anstrengenden Klinik-Aufenthalte und die ebenso schwierigen Phasen dazwischen. Die Nähmaschine und mein Blog waren genau dieser Anker, den ich brauchte. Und ich unterschreibe sofort, dass Nähen eine tolle Therapie in schweren Zeiten sein kann. Interessanterweise kann es gerade in schweren Zeiten gut sein, sich gut zu kleiden. Das gibt einem selbst Kraft und vor allem, wenn man einem anderen Menschen Mut machen muss, dann muss man seine Ausstrahlung positiv stimmen. Das überträgt sich. Beim Kind war es genau anders herum. Er hat während der 9 Monate fast jeden Tag die gleiche Hose getragen, eine die ich ihm genäht hatte. Er hat sie und die immer gleichen Oberteile wie eine Rüstung getragen und konnte erst wieder andere Kleidung annehmen, als die Therapie offiziell vorbei war. In dieser Zeit habe ich gelernt, dass Kleidung so viel mehr ist als eine textile Hülle! Dieses Thema wäre schon wieder eine ganz eigene Episode wert. Jedenfalls habe ich mich in der Zeit dazu entschieden, das Bethioua Schnittmuster zu veröffentlichen, obwohl es eigentlich kein passender Zeitpunkt war. Und genau deswegen war es genau richtig. Das hat mich abgelenkt von der Krankheit, es hat mich auf einer anderen Eben herausgefordert und das positive Feedback meiner Leserinnen hat mir natürlich auch Auftrieb gegeben. Danach folgten weitere Schnitte, die du alle im Shop findest. Wie lange es sie noch geben wird, weiß ich nicht. Die Schnitte machen nur noch einen kleinen Teil meines Geschäftes aus. 3- Das erste Nähcamp Stell dir ein junges Mädchen am Gymnasium vor. Immer, wenn es etwas zu organisieren galt, eine Klassensprecherin gewählt wurde (ja, ich war auf einer Mädchenschule), duckte ich mich weg, machte mich sofort unsichtbar, so gut es ging bzw. Habe betreten zur Seite geschaut. Diese Person hat sich dann mit Mitte 30 aufgemacht, selbst eine Veranstaltung zu organisieren, alles selbst in die Hand zu nehmen. Ich erkannte mich selbst nicht wieder. Aber ich wollte unbedingt Gleichgesinnte persönlich kennenlernen und da ich keinen Nähtreff oder ähnliches für mich finden konnte, habe ich einfach selbst einen geplant. Gleich beim ersten Mal gelang es mir alle 35 Plätze zu vergeben und das erste Nähcamp bleibt natürlich für alle unvergesslich. Es war so gut, dass ich es gleich im nächsten Jahr wiederholt habe, trotz der Krankheit meines Kindes. Ja, auch da hatte ich überlegt, das Event abzusagen, habe mich aber dagegen entschieden und habe die Auszeit genossen. Daraus entwickelte sich 2018 die Nähcamp-Tour durch ganz Deutschland. Für die dritte Tour, die 2020 stattfinden wird, sind die Tickets schon im Verkauf. Ohne das erste Nähcamp hätte ich nicht schon über 20 Nähcamps durchgeführt, Hunderte von Hobbyschneiderinnen persönlich kennengelernt und spannende Gespräche geführt. Da sich eine solche Anzahl von Events nicht mehr alleine organisieren und durchführen lässt, brauchte ich Hilfe. 4- Hilfe suchen und annehmen Ich war immer jemand, der alles alleine machen wollte. Eine der Geschichten, die mein Vater mir am häufigsten über mich erzählt hat, war dass Elke immer alles “‘leine” machen wollte, also alleine. Man durfte mir anscheinend nicht helfen, diese Hilfe wurde strikt abgewiesen, weil Elke das eben “‘leine” machen wollte. Es hat lange gedauert, bis ich das gelernt habe, genau gesagt, fast 40 Jahre, denn irgendwann kam ich an einen Punkt, an dem ich alleine nicht mehr wachsen konnte. Ich musste mir Unterstützung suchen in Form einer Mitarbeiterin. So hatte ich mir das zumindest vorgestellt. Eine Hobbyschneiderin, die gerne fotografiert und Social Media macht. Als ich das Grischa erzählte, meinte er gleich, ich solle doch ihn nehmen. Ähm. Ziemlich weit weg von der Unterstützung, die ich mir so vorgestellt hatte, aber rückblickend, die beste, die ich hätte wählen können. Hinterher weiß man ja immer mehr als vorher. Mein Mann stemmt im Hintergrund fast alle organisatorischen und administrativen Dinge und am wichtigsten, unterstützt mich moralisch und gibt mir immer wieder den nötigen Tritt in den Hintern, wenn eine wichtige Entscheidung ansteht. Und hier kann ich rückblickend auch nur sagen: hätte ich doch mal früher angefangen, mir HIlfe zu holen. WIe viel weiter könnte ich dann sein. Meine Kinder würden jetzt sagen: “Ja, ja, Mama. Hätte, hätte, Fahrradkette.” Anfang des Jahres ist noch eine Teilzeitmitarbeiterin dazu gekommen und wir suchen gerade noch jemanden für den Bereich Grafik Design und/oder Online-Marketing. 5- Ich habe mir einen Coach geholt Ich entwickle mich gerne weiter, wage mich gemäßigt, aber dafür stetig aus meiner Komfortzone und suche mir meine Herausforderungen. Nun hört und liest man ja überall, dass man mit dieser und jener Methode schneller vorankommt, mit diesem oder jenem Coach schneller reich wird etc. Ich bin da ja immer sehr skeptisch, konnte mich der ein oder anderen Anbieterin oder Anbieter nicht ganz verwehren und kam dadurch auf Sigrun. Sigrun bietet hauptsächlich europäischen Frauen die Möglichkeit, ihr Online-Business strategisch aufzubauen und nach vorne zu bringen. Ich habe diverse Videos von ihr geschaut, den Podcast gehört und hatte mal die Gelegenheit live von ihr Tipps zu bekommen. Sie hat mich mit ihrem analytischen Verstand und der klaren Art, Dinge (ja, auch unangenehme) auf den Punkt zu bringen, überzeugt. Bei ihr geht es nicht um “Get rich quick”, sondern um Strategie und ihre Kundinnen bewusst aus ihrer Komfortzone herauszuschubsen. Ich wollte mir quasi einen teuren Tritt in den Hintern kaufen und habe einiges investiert. Und nicht bereut. Denn im letzten Jahr habe ich viel ausprobiert, einen eigenen Online-Kurs entwickelt und seit kurzem den Näh deinen Stil Club, der gleich im ersten Anlauf ein Erfolg wurde. So sieht es zumindest von außen aus. Das vergangene Jahr hat auch viele Tiefen und Zweifel mit sich gebracht, aber da muss man sich ja immer wieder durchbeißen, damit es weiter gehen kann. 6- Neue Ausbildung Fast zeitgleich habe ich meine Ausbildung zur Farbstylistin begonnen. Das war schon echt viel auf einmal. Hatte ich mir das gut überlegt? “Mach es einfach”, sagte mein Mann. Danke dafür. Das hat bei mir wieder sehr viel angestoßen hinsichtlich meines Stils, meiner Persönlichkeit und auch was ich meinen Kundinnen mit auf den Weg geben kann. Es macht einfach so viel Spaß sich neue Kompetenzen anzueignen und anderen damit weiterhelfen zu können. Ich glaube ich bin jetzt weiterentwicklungs-süchtig, denn ich habe gleich nach der Farbausbildung die Ausbildung zur Typstylistin angefangen. Wenn du etwas neues lernen möchtest, dann mach es. Und wenn du einen Tritt in den Hintern brauchst, so wie ich, dann hol dir den Tritt. 7- Eigene Räumlichkeiten für Elle Puls Ein weitere Punkt, der die Arbeit bei Elle Puls auf ein neues Level gehoben hat, war die Anmietung eines externen Büros. Wir hatten schon ganz schön Muffensausen, weil damit monatliche Kosten hinzukamen, die wir erst einmal wuppen mussten, aber mittlerweile kann ich es mir schon gar nicht mehr anders vorstellen. Es ist eine ganz andere Art zu arbeiten und unser Zuhause ist wieder viel mehr zum Zuhause geworden und weniger eine Arbeitsstätte. Außerdem hätten wir zuhause auch keine Mitarbeiterin einstellen können. Jeder Schritt aus der Komfortzone heraus bringt etwas Neues mit sich. Hätte mir jemand vor 7 Jahren erzählt, dass ich alles das mal machen würde, ich hätte dieser Person den Vogel gezeigt. So sitze ich also hier, nehme diesen Podcast auf und werde mir gerade selber dieser Entwicklung so richtig bewusst. Lieben Dank, Andrea, dass du diese Gedanken angestoßen hast. Ich bin wirklich stolz auf das, was ich erreicht habe und möchte, dass mein Stil mein jetziges Ich repräsentiert. Deswegen liegt mir dieses Thema nicht nur für mich so am Herzen. Ich schließe diese Episode mit einem Auszug aus einer Mail einer anderen Kursteilnehmerin. Sie schrieb: “Jetzt stehe ich vor meinem Spiegelbild und denke, dass ich jeden Tag gleich aussehe. Unser Kind ist mittlerweile 10 Jahre alt und meine Figur und meine Zeit würden es absolut zulassen, dass ich mich mehr meiner Kleidung und meiner Wirkung widme, auch an der ewig gleichen Frisur soll sich was ändern. Also sage ich in meiner Selbsterkenntnis, mein Leben ist in einem neuen Abschnitt, nur ich stecke optisch noch im Alten.” -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Letztens wurde ich gefragt, wie viele Kleidungsstücke, denn in eine Garderobe gehören und von welchen Teilen wie viele genau, bitte. Oh je. Das ist so eine schwierige Frage, weil ja jeder andere Bedürfnisse und Anlässe hat. Dies schon mal vorab, ich werde die Frage in diesem Podcast nicht mit konkreten Zahlen beantworten, dafür aber von einem Experiment berichten, das ich gerade für mich durchführe. Hinter der Frage der Kundin steckte auch der Wunsch nach einer Capsule Wardrobe, die ja seit ein paar Jahren in aller Munde ist. Ich selbst habe im Blog auch schon einige Experimente dazu beschrieben und habe irgendwann wieder Abstand davon genommen, nur eine bestimmte Anzahl von Kleidungsstücken haben zu wollen, Wenn ich mir ansehe, wie wenige Teile ich pro Saison im Schrank habe, läuft das Anzahlmäßig sowieso unter Capsule Wardrobe. Was ist eine Capsule Wardrobe? Unter einer Capsule Wardrobe versteht man eine kleine, feine, in sich maximal kombinierbare Garderobe. Es gibt wie gesagt Ansätze, da heißt es zum Beispiel, dass eine CW nicht mehr als 37 Teile enthalten darf. Ich bin ja grundsätzlich für eine übersichtliche Garderobe, aber wenn diese mehr als 37 Teile enthält und die Teile auch regelmäßig im Einsatz sind, ist ja alles gut. Ich würde meine Garderobe immer dann hinterfragen, wenn ich merke, dass Kleidungsstücke dabei sind, die einfach nur vor sich hinvegetieren, von links nach rechts geschoben und einfach nicht getragen werden. Da ich bei meiner Wintergarderobe nun mau bestückt bin, möchte ich dies als Chance sehen, ein bestimmtes Konzept zu testen. Und zwar lese ich schon seit ein paar Jahren gelegentlich den Blog The Vivienne Files. Dies ist wirklich ein toller Blog für alle, die ihre Garderobe minimieren und gleichzeitig die Kombinationsmöglichkeiten maximieren möchten. Das geht, wenn man etwas Gehirnschmalz aktiviert und einen Plan für die Garderobe macht. Die Autorin Janice stellt schon seit Jahren immer wieder Beispielgarderoben zusammen, die auf einer Farbpalette aufbauen und manchmal für einen bestimmten Anlass, wie eine Geschäftsreise, gedacht sind. Das 4x4 Prinzip Am besten finde ich, dass sie immer wieder nach ihrem Prinzip die Kleidung auswählt und die Zusammenstellungen immer funktionieren. Um die eingangs gestellte Frage nach der Größe einer Garderobe und wie viele Teile wovon, zumindest ansatzweise beantworten zu können, probiere ich das 4x4 Prinzip aus und bin schon mittendrin in der Umsetzung. Die Beispielgarderoben aus The Vivienne Files sind eine tolle Inspiration für mein Projekt. Ich gehe nach dem 4x4 Capsule Wardrobe Prinzip vor. Nicht, weil ich mich unbedingt auf diese 16 Teile reduzieren will, sondern, weil ich damit einen Grundstock an Winteroutfits haben möchte, den ich dann nach Gusto erweitern kann. Bei der 4x4 Capsule Wardrobe erstellt man eine Garderobe aus 16 Teilen (nur Kleidungsstücke). Dabei konzentriert man sich immer auf 4 bestimmte Teile, um die Garderobe aufzubauen. So kann man sich langsam zur kompletten Capsule Wardrobe durcharbeiten. Um das zu visualisieren, stell dir ein Raster mit 4 Reihen und 4 Spalten vor. Wir gehen reihenweise vor: In die erste Reihe kommt die erste Core of Four: die vier Kernteile 2 Oberteile und 2 Unterteile in einer neutralen Farbe wie Marineblau … Die gezeigten Garderoben sind oft sehr klassisch, aber das Prinzip lässt sich auf jeden Stil umsetzen. In die zweite Reihe kommen die nächsten 4 Kernteile: Wieder 2 Ober- und Unterteile, in einer anderen neutralen Farbe wie z. B. Grau. In die dritte Reihe kommen die Mileage Four: Das sind 4 Oberteile, die mit allen bisherigen 8 Teilen kombinierbar sind. Hier können weitere Farben oder Muster ins Spiel kommen. Nehmen wir mal an, es kommt Pink hinzu. In die 4. Reihe kommen die Expansion Four: Weitere 2 Oberteile, ein Kleid und ein weiteres Unterteil. Zusammengefasst wäre die erste Reihe dunkelblau, die zweite Grau, bei der dritten käme Pink hinzu und ggf. Noch zwei weitere Akzentfarben. Und in der letzten Reihe darf es auch bunter sein, wenn man das mag. Aber die Sachen aus dieser Reihe müssen natürlich mit den bisher genannten Teilen kombinierbar sein. Es ist schon wie ein Rätsel, das man lösen muss. Die Farben kommen aber immer aus der vorher festgelegten Farbpalette, weil es sonst nachher deutlich schwieriger ist, alles mit möglichst allem zu kombinieren. Mithilfe dieses Rasters habe ich mir am ipad eine Collage erstellt, die nun auf meinem Homebildschirm meines Handys hinterlegt ist, damit ich sie immer zur Hand habe. Das hilft mir, wenn ich Stoffe oder Kleidung kaufe und ruft mir immer wieder ins Gedächtnis, wo ich hin möchte diesen Winter, also stylemäßig. Ich liebe dieses Gedankenspiel einfach und bin gespannt, wie gut meine 4x4 funktionieren werden. Meine Farben Meinen Farben bleibe ich treu. Meine erste Reihe ist ein rauchiges Blau oder Jeansblau, die zweite Grau, in der dritten Reihe wo Muster und Farben hinzukommen können, bleibe ich erwartungsgemäß eher neutral mit zwei dezent gestreiften Shirts und zwei weiteren einfarbigen Oberteilen. Die Farben, die voraussichtlich hinzukommen werden, sind wollweiß, rosa und ein helleres Blau. In die vierte Reihe habe ich auch schon etwas eingefügt, möchte da aber noch flexibel bleiben. Das sind sozusagen meine Joker. Da ich gerade in den Monaten, wo ich Nähcamps habe, nicht so viel Zeit zum Nähen finde, werde ich einen Teil meiner Garderobe kaufen, am liebsten Second Hand und einen Teil selber nähen. Damit ich das im Alltag auch nicht vergesse, habe ich mir jetzt jeden Freitag von 14-17 Uhr im Kalender rot geblockt mit dem Vermerk Tiger Time. Das habe ich von der amerikanischen Podcasterin Amy Porterfield. Sie verteidigt ihre Zeit für sich, ihre Tiger Time, mit Krallen und das Bild finde ich sehr aussagekräftig. Das habe ich den Clubmitgliedern auch gleich zu Anfang des Clubs mit auf den Weg gegeben. Wie heißt es so schön, Practice what you Preach. Daher habe ich nun also auch 3 Mal im Monat Tiger Time für mich eingeplant und das funktioniert gut. Dadurch bin ich auch mal einen Tag in der Woche früher zuhause und kann mich zwischendrin mit den Kindern unterhalten. Manchmal bin ich auch ganz alleine, denn die Jungs sind schon sehr selbstständig und tauchen manchmal erst abends wieder auf. Das hat schon echt seine Vorteile, wenn die Kinder größer werden. Meine Nähprojekte Genäht habe ich durch meine Tiger Time bereits einen cleanen Parka und ein gestreiftes Jerseyshirt. Ich habe bereits zwei schöne graue Wollstoffe von Zuleeg für ein Oberteil und eine Hose zuhause. Neuerdings stöbere ich viel bei Kleiderkreisel, dazu hatte ich in der letzten Episode #59 bereits etwas erzählt. Dort habe ich bereits einen Wollpulli und einen Blazer (allerdings aus Leinen, also eher für den Frühling) für kleines Geld erstanden. Da ich nicht stricke und nicht gerne dickere Strickstoffe vernähe aber schnell friere, kaufe ich mir Stricksachen auf jeden Fall fertig. Und zwei Sachen habe ich mir auch neu gekauft, höre dir dazu gleich im Anschluss die Episode #59 an. Um jetzt noch mal auf die Frage eingangs zurückzukommen: Wie viele Teile braucht man in seiner Garderobe, habe ich ja gesagt, dass es von den Lebensumständen abhängt und weiteren Variablen wie Stil, Anlässe, Budget… Bei The Vivienne Files habe ich übrigens noch eine Formel zur Berechnung einer Gesamtanzahl von Kleidungsstücken gefunden. Das ist dann was für dich, wenn du sehr faktenorientiert und wissenschaftlich an das Thema Garderobe herangehen möchtest. Aber andererseits auch nicht schlecht um einfach mal ein Gefühl dafür zu bekommen, mit wie vielen oder wenigen Teilen man eigentlich auskommen kann, wenn man sich denn reduzieren möchte. https://www.theviviennefiles.com/2015/07/how-many-pieces-of-clothing-do-you-need-2.html/ Die Elemente für die Formel: 1. Anzahl der Tage für die die Garderobe geplant wird. Z. B: 365 Tage für eine Jahresgarderobe (oder z. B. 180 Tage für die Übergangszeit) 2. Wie viele Outfits trägst du pro Tag? Sie rechnet mit 1.2, weil sie einmal in der Woche einen Tag hat, wo sie zwei Outfits braucht. 3. Wie viele Kleidungsstücke brauchst du für ein Outfit? Z. B. ein Oberteil und ein Unterteil, also 2. 4. Wie häufig möchtest du dieses Kleidungsstück im Jahr tragen? z. B. einmal im Monat. Das ist Janices Beispiel. --> Hier ein Beispiel ihrer Formel: Eine komplette Garderobe für ein ganzes Jahr : 365 x 1.2 Outfits pro Tag x 2 Teile pro Outfit / 12 = 73 Kleidungsstücke werden benötigt. Mein Beispiel: 1. Anzahl der Tage für die die Garderobe geplant wird. Z. B: 365 Tage für eine Jahresgarderobe 2. Wie viele Outfits trägst du pro Tag? Da rechne ich mal mit 1.1, weil ich eher selten mal das Outfit am Tag wechsle. 3. Wie viele Kleidungsstücke brauchst du für ein Outfit? 2-3, also 2.5 4. Wie häufig möchtest du dieses Kleidungsstück im Jahr tragen? Die Frage finde ich am schwierigsten, weil ich mir noch nie so wirklich überlegt habe, wie oft ich ein Teil trage. Ich habe Basics wie meine Jeans, die ich bestimmt 1 mal pro Woche trage, wenn nicht sogar öfter und Teile, die ich seltener als 1 mal pro Monat trage. Vom Gefühl her würde ich sagen, dass ich meine Teile im Schnitt 2 mal pro Monat trage. Mal gucken, was bei der Berechnung herauskommt: 365 x 1.1 Outfits pro Tag x 2.5 Teile pro Outfit / 24 = 42 Teile Damit weiß man natürlich nicht, wie viele Teile wovon und in welcher Farbe, aber es ist mal ganz witzig, so eine Kalkulation zu machen. Ich denke, wenn man in einer Region wohnt wo die Jahreszeiten ausgeprägt sind braucht man mehr als in einer Region wo die Temperaturen und Witterung nicht so stark schwankt. Ich hoffe, die Podcast-Episode hat dich inspiriert.   Einladung zum Webinar Potenzial- statt Problemzone. 22.10. Um 20 Uhr. Ganz herzlich einladen möchte ich dich zu meinem nächsten Webinar mit dem Titel "Potential statt Problemzone: Wie du deinen Figurtyp geschickt kleidest". Es findet statt am 22.10. um 20 Uhr und du kannst dich auf diese Inhalte freuen: Betrachte dich aus einer neuen Perspektive Strategien für Outfits, die deine Potenzialzonen betonen Ideen für kommende Nähprojekte Anmelden kannst du dich über diesen Link: https://www.ellepuls.com/potential/. Du bekommst dann rechtzeitig eine E-Mail mit einem Link, der dich am 22.10. zum Webinar führt. Wenn dir die Episode gefallen hat und du mehr Hinter die Kulissen blicken und meine Nähprojekte verfolgen möchtest, dann folge mir auf Instagram unter @ellepuls, Liebe Grüße und ich freue mich auf dich im kostenlosen Webinar! Deine Elle -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Gestern war ich mit meinem Mann am Ku’damm, weil er seine Uhr reparieren lassen musste. Die Zeit, die der Uhrmacher für die Reparatur brauchte, haben wir mit Bummeln verbracht. Ich wusste konkret wo ich hinwollte um mir Inspiration für meine Wintergarderobe zu suchen. Ich empfehle meinen Kundinnen gerne, im Zweifel einfach mal verschiedene Outfits im Laden anzuprobieren. Practice what you Preach, also habe ich das auch gemacht. Aus zwei Gründen: Ich wollte meine Größen bei den Marken Zara und COS genau wissen, weil ich seit ein paar Tagen viel bei Kleiderkreisel für meine Garderobe suche und dafür natürlich bei den Marken, die mich interessieren, meine Größe wissen muss. Kleiderkreisel ist eine App zum Kaufen und Verkaufen oder auch zum Tausch von gebrauchter Kleidung. Es geht von privat zu privat. Zum Anfangen filtert man seine Größen und dann spuckt die App im Feed alle neu eingestellten Teile nach deinen Angaben aus. Das war also der Anlass für mich meine Größen zu ermitteln. Ich rate meinen Kundinnen häufig, sich im Laden inspirieren zu lassen. Einfach mal Sachen anzufassen, die Verarbeitung anzuschauen, Outfits anzuprobieren. Wie heißt es so schön, practice what you preach? Grund Nr. 2 war also Sachen auszuprobieren, um meine Pläne für meine warme Garderobe zu verfeinern. Vieles sieht ja an Models in Online-Shops super aus, aber wenn man es selbst anzieht, muss das nicht zwingend so sein. Und andersherum kann man ja auch positiv überrascht werden bei Sachen, die man sonst nicht in Betracht gezogen hätte. Ich habe ich so wenige warme Sachen, dass ich unbedingt neue Sachen brauche. Zum Selbernähen komme ich nicht mehr so viel wie früher. Daher muss und möchte ich ab und zu auch etwas kaufen, wenn es in meine Garderobe passt. Schon letzten Winter hatte ich fast täglich das gleiche an. Mir fehlte einerseits die Zeit und andererseits die Motivation dazu. Ich war mitten in meiner Farbausbildung und führte den ersten Näh deinen Stil Online-Kurs durch, so dass mein Kopf damit voll war. In meiner neuen Rolle als Farb- und Stilberaterin möchte ich das was ich anderen rate auch selbst praktizieren. Wir sind also erst zu Zara und dann zu COS. Als wir bei Zara reinkamen, habe ich erst mal meinen Farb-Scanner eingeschaltet und ich sage dir, damit habe ich superschnell 80% der Teile im Laden weggefiltert. Schwarz, herbstliche Rost-, Gelb-, und Grüntöne fallen bei mir gleich raus. Wenn du deine Farben, Schnitte und Stilrichtung kennst, dann kannst du schnell Sachen ausfiltern wie in einem Online-Shop wo du verschiedene Stellschrauben hast um schneller zum Ergebnis zu kommen. Aus dem, was noch übrig blieb, habe ich ein Oberteil und eine Hose in zwei Größen mit in die Kabine genommen und anschließend beides gekauft. Wow, so schnell bin ich noch nie gewesen. Und ich fand es spannend mich selbst zu beobachten. Ich fühlte mich nicht überfordert, war fokussiert und es hat mir Spaß gemacht. Während ich in der Umkleide war, hatte Grischa Zeit die anderen Frauen zu beobachten und er meinte hinterher, wie wuselig und hektisch doch viele Frauen durch den Laden gelaufen sind. Für alle, die gerne tausend Sachen anprobieren und das Shoppen lieben, viel Spaß dabei. Ich jedenfalls möchte nicht mehr allzu viel Zeit damit verschwenden Sachen anzuprobieren und zu kaufen, die mich nachher nicht zufrieden machen. Jedenfalls war dieser kurze, knackige Besuch sehr effizient und erfolgreich für mich. Anschließend waren wir bei COS, einer Marke für sehr minimalistische Mode. Die Kleidungsstücke sind oftmals sehr weit und superschlicht geschnitten. An sich passt das minimalistische schon gut zu mir, aber nachdem ich die Webseite schon mehrfach durchforstet hatte, wollte sich immer noch keine Liebe für diesen Style für mich zeigen. Klar, es gibt Frauen, an denen dieser Stil klasse aussieht, aber für mich konnte ich es mir nicht vorstellen. Da ich das Entdecken neuer Schnitte und Marken für mich gerade spannend finde, habe ich mir einen ganzen Stapel verschiedener Teile mit in die Garderobe genommen. In den meisten Sachen sah ich eher verloren aus und ich konnte mich im übertragenen und wörtlichen Sinn nicht mehr darin wiederfinden. Die Erkenntnis war für mich: minimalistisch ja, schlicht ohne Muster und Schnickschnack ist super für mich, die Form darf auch mal weiter und kastig sein, aber nur bis zu einem gewissen Punkt. Du siehst, ich verfeinere meinen Scanner, meinen Filter stetig weiter. Dieses Filtern ist auch das, was meine Mitglieder im Näh deinen Stil Club machen. Sie lernen, ihren eigenen Filter zu setzen. Einige sind nun schon in Phase 3 angekommen, wo es um ihre Stilwelt geht. In den vorhergehenden Modulen haben sie ihre Farben, Saumlängen, Ausschnittformen und mehr herausgefiltert. Nun geht es an den Stil, wo Stoffarten, Schnittführungen, Accessoires stark mit reinspielen, wo sich ein Stilthema zeigt oder eine Mischung aus verschiedenen Stilthemen. Das ist keine Phase wo man sich mal eben 2 Videos anschaut, 3 Sachen aufschreibt, und fertig, sondern da geht es tiefer. Die Frage, wer bin ich, wie will ich mich zeigen kommt da auf. Unsere Mitglieder erhalten in dieser Phase eine Einschätzung von Stilberaterin Tanja, die neu im Team hinzugekommen ist. Manches bestätigt sich und für manche Teilnehmerin tut sich sprichwörtlich eine neue Welt auf. Das muss erst mal sacken. Gerade kommen auch sehr viele Fragen dazu, die wir gerne beantworten. Du siehst an meinem Weg, dass diese Phase dauern kann. Tanja ist schon seit 11 Jahren Stilberaterin aber auch für sie gibt es immer wieder etwas Neues zu entdecken, womit sie ihren Stil verfeinern kann. Ich habe gestern noch im Club geschrieben, dass die Teilnehmerinnen diesen Weg genießen sollen. Sie müssen niemandem etwas beweisen und kein Rennen gewinnen, sondern Spaß an der Entdeckung haben. Das ist eine Möglichkeit, sich neu zu erfinden oder den vorhandenen Stil zu verfeinern, noch unverkennbarer zu machen. Deswegen heißt diese Phase auch Unverkennbar Du. Du kannst dir diesen Prozess wie einen Trichter vorstellen. Oben im Trichter kommt alles rein, was die Fashion-Welt zu bieten hat. Alles, was du wahrnimmst in deinem Leben (Werbung, Menschen aus deinem Umfeld, auf der Straße, was du in den Läden siehst egal ob online oder offline, in Social Media etc). Dann filterst du die Farben heraus, die nicht zu dir passen. Dann die Schnitte und Kleidungsstücke Stoffe und Stilrichtung Deine Stilwelt mit Accessoires Unten kommt deine Stilessenz heraus, was dich unverkennbar macht, womit du dich super fühlst, womit du funkeln kannst. Gerade gestern haben wir das im Club diskutiert, weil ein paar Frauen gerade an dem Punkt sind, wo es darum geht die passenden Schnitte und Stoffe zu definieren, was natürlich superwichtig beim Nähen der eigenen Kleidung ist. Hier kommen die Stilwelten zum Tragen, die den Frauen Ideen geben, in welche Richtung ihr Stil geht, wo sie sich bedienen können und mithilfe dieser Pinnwände ihre eigene zusammenstellen. An diesem Punkt stellt sich bei manchen, wie bei mir damals auch, eine Blockade ein. Es sind so viele Aspekte, die zusammenkommen für die Umsetzung des Stils, dass man erst mal nicht weiß wo anfangen. Und mit den ganzen Infos ist der Wunsch da, es jetzt perfekt machen zu müssen. Diesen Anspruch kenne ich von mir auch und möchte dir an dieser Stelle noch mal ein paar Tipps an die Hand geben, damit du diesen Punkt schnell überwindest. Tipp 1: Entdecke die Details, die deinen Stil ausmachen. Ziehe dir aus deiner Pinterest-Wand 5 Details (Danke an dieser Stelle an Petra aus dem Club, die diese Idee aufgebracht hat) und konzentriere dich erstmal darauf. Dies ist ein guter Zeitpunkt um die online Pinnwand offline greifbar zu machen. Eine Collage oder Pinnwand mit Schnittzeichnungen, Stoffproben, Farbkarten, Nahaufnahmen von Accessoires wird dich inspirieren und nimmt den Druck raus, dass alles so perfekt sein muss wie auf deiner Pinterest Wand. Tipp 2: Fange mit zwei Teilen an. Einem Kleidungsstück und einem Accessoire aus deiner Stilwelt. Und probiere dich damit aus. Eine Frau aus dem Club, die das Thema “Las Vegas Party” hat, ohne den Glitzer und aufreizende Ausschnitte, hat sich schon mal einen Jeansrock zugelegt und auch im Schrank hat sie schon gute Teile, auf denen sie aufbauen kann. Jetzt ist sie an dem Punkt wo sie verschiedene Kombis mit diesem Rock, intensiven Farben und am besten mit einem paar auffälligen bunten Ohrringen ausprobieren sollte um ein besseres Gefühl für ihren neuen Stil zu bekommen. Ich freue mich schon auf die nächsten Fotos im Club. Tipp 3: Genieße deine Stilreise. Sie ist für dich, damit du dich neu entdecken kannst und vom Stil unverkennbar wirst. Du musst niemandem etwas beweisen oder ein Rennen gewinnen. Ich hoffe, die Podcast-Episode hat dich inspiriert. Wenn dir die Episode gefallen hat und du mehr Hinter die Kulissen blicken und meine Nähprojekte verfolgen möchtest, dann folge mir auf Instagram unter @ellepuls -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Wie sieht es mit deiner Herbstgarderobe aus? Hast du schon die warmen Sachen herausgekramt? Mein Mann macht sich immer lustig über mich, wenn ich sage, dass ich mal wieder die Sommersachen weglegen und die Wintersachen hervorholen will. Für ihn zählt diese Unterteilung nicht. Er hat eine übersichtliche Anzahl an Kleidungsstücken, die immer an der gleichen Stelle liegen. Na gut, der Herbst ist laut Kalender da, wie sieht es mit deiner Garderobe aus? Geht es dir wie meinem Mann und alles ist immer ans einem Platz, 100% klar und übersichtlich? Bist du bereits gerüstet? Vielleicht ist dein Schrank gut gefüllt und deine Herausforderung ist, aus dem vorhandenen neu zu schöpfen. Oder schaust du in den Schrank und dir schlägt gähnende Leere entgegen? Egal wie voll dein Schrank ist, heute geht es um das Thema Basics, denn diese sind die Grundlage für deine Garderobe. In dieser Episode werde ich darüber reden, was genau mit Basics eigentlich gemeint ist, wie du deine Basics finden kannst und wie du das meiste aus ihnen herausholen kannst. Was bezeichnet man gemeinhin in der Modewelt als Basics? Heutzutage geht nichts mehr ohne Google, daher habe ich mich zuerst dort umgesehen um den Begriff Basics besser greifen zu können, besser zu verstehen, was man gemeinhin unter diesem Begriff versteht. Mein Suchbegriff: “Garderobe Basics” . Fashion-Basics: Das gehört in jeden Kleiderschrank | ELLE Fashion-Basics, die in jeden Schrank gehören | Women's Health Mode Basics: 10 Must Haves für den Kleiderschrank - Myself Der minimalistische Kleiderschrank 2019: So gelingt er dir ... Mode-Basics: 7 Dinge, die Frauen mit Stil im Schrank haben Donna Mit wenig gut aussehen: Ratgeber für die perfekten Basics … Iconist / Die Welt Es fällt auf, dass Modemagazine hier das Sagen haben. Dagegen ist nichts einzuwenden, bestimmen sie doch stark mit wie der Hase im Modebusiness läuft. Die Überschriften gleichen sich und die Inhalte auch. Anscheinend gibt es einen Konsens, was die Frau von heute im Kleiderschrank haben muss. Diese unverzichtbaren Basics brauchen wir unbedingt, ohne geht gar nichts. Das wird uns suggeriert. Wie gut, dass man in diesen Listen direkt passende Produkte verlinken kann. Dies sind also die Must-Have-Basics: Weißes T-Shirt Ringelshirt Die perfekt passende Jeans Eine weiße oder hellblaue Hemdbluse Das kleine Schwarze Kaschmirpulli Bleistiftrock Der beige Trenchcoat wird übrigens auch gerne genannt. Interessanterweise wurde bei einer Liste auch ein gut sitzender BH genannt. Da stimme ich voll zu, vor allem nach der letzten Episode, wo ich mit BH-Expertin Marta Thut darüber gesprochen habe, was einen gut sitzenden BH ausmacht. Die oben genannten Quellen sind sich einig: Die Farben für Basics sind neutral: Weiß Schwarz Marine Braun Grau Das ist also Google’s Antwort auf meine Suche nach “Garderobe Basics”. Pinterest Suche Meine Suche nach diesem Begriff ergab hier eine Auswahl an wunderschönen Collagen der perfekten Capsule Wardrobe, Minimalistische Garderobe, French Wardrobe. In diesen Collagen darf eine schwarze Bikerjacke aus Leder nicht fehlen, zartrosa Teile, viel Schwarz, Weiß und Grau. Auch Jeansjacke, Ringelshirt und Co. sind fast immer vertreten. Die Basics bei Pinterest sind legerer als bei der Google Suche und ich fühle mich hier eher zuhause. Sicherlich trägt auch die wunderschöne Optik dazu bei. Was auffällt: die Collagen ähneln sich sehr. Werden die Collagen untereinander kopiert, weil sie so beliebt sind, oder herrscht auch hier einfach ein Konsens, was “Die Basics” sind? Wenn wir uns alle solche Collagen als Vorbild nehmen, werden wir dann immer gleicher vom Stil her? Meine Meinung: Ich sehe das so. Ja, Pinterest ist eine tolle Inspiration und die gezeigten Basics sind ein guter Anhaltspunkt, wenn man nicht mehr weiter weiß oder einfach mal wieder etwas Inspiration braucht. Wenn ich mir allerdings die Basics von Elle, Cosmopolitan und Co. in den Schrank hängen würde, dann wäre das nicht mehr ich. Alleine schon das viele Schwarz, das mir dort angeraten wird, ist nicht mein Ding. Wenn ich Schwarz durch Anthrazit ersetze und weiß mit einem hellen Rosa, dann wird eher ein Schuh draus und dennoch ergibt sich damit immer noch eher ein Business-Look (Pumps, Hemdbluse, Trench, Bleistiftrock), der nicht (mehr) meine Welt ist. Ich gehöre offensichtlich nicht zur Zielgruppe dieser Magazine. Bei Pinterest passt das Ergebnis schon eher zu meinem Geschmack. Vermutlich hat die App meine Vorlieben gespeichert und würde dir möglicherweise ein anderes Suchergebnis ausspucken. Du kannst es ja mal ausprobieren. Zurück zur Frage: Was sind eigentlich Basics für deine Garderobe? Ich fasse es mal so zusammen: Basics sind Kleidungsstücke, die schlicht, zeitlos und farblich vielseitig einsetzbar sind. Neutrale Farben funktionieren grundsätzlich am besten, weil sie sich gut kombinieren lassen, aber nicht immer sind diese neutralen Farben das Beste für uns. Deine Basics müssen zu deinem Stil und deinem Leben passen. Worauf solltest du bei deinen Basics achten? Da Basics so vielseitig einsetzbar sind, trägst du sie häufig. Daher ist es wichtig, gerade bei diesen Teilen auf Qualität zu setzen. Das Material, die Passform, die Verarbeitung sollte das beste sein, was du für dein Budget finden kannst. So hast du lange etwas davon und vor allem sehen deine Basics immer gut aus. Klar kannst du dir alle paar Monate ein 3-er Pack weiße T-Shirts beim Discounter kaufen und sie wegwerfen, wenn sie ausgeleiert sind. Nachhaltiger und vor allem auch optisch hochwertiger sind Shirts von guter Qualität, seien sie nun selbst genäht oder fertig gekauft. Daran wirst du länger Freude haben. Außerdem kannst du auch mit deinen Basics schon deinen Stil zeigen. Sind deine T-Shirts eher schmal, hochgeschlossen oder haben sie einen lässigen Cut und einen tiefen V-Ausschnitt? Diese Details machen schon einen großen Unterschied, obwohl es “nur” Basics sind. Die Farben sollten zu deiner Farbpalette passen, damit du sie wunderbar mit dem vorhandenen in deinem Schrank kombinieren kannst. Überprüfe mal den Zustand deiner Basics. Sind diese viel getragenen Teile noch gut in Schuss oder sind die T-Shirts verzogen, die Jeans am Po ausgebeult etc.? Dann wird es Zeit über einen Ersatz nachzudenken. Und wenn du schon dabei bist, würde es Sinn machen bei einem viel getragenen Teil eine zweite Variante hinzuzufügen um das “Ständig-In-Der-Wäsche-Phänomen” zu vermeiden? Wie holst du das meiste aus deinen Basics heraus? Du kannst deine Basics mit anderen Basics kombinieren oder aber mit besonderen Teilen. Ganz viel kannst du mit Accessoires erreichen. Höre dir dazu am besten gleich im Anschluss die Episode #56 an: 11 Gründe warum du deine Accessoires tragen solltest. Mit dem passenden Gürtel, Ohrringen, Schuhen und Co. kannst du deine Basics jedes Mal anders aussehen lassen. Im Näh deinen Stil Club haben wir für die Mitglieder 15 verschiedene Stilwelten angelegt, die ihnen dabei helfen, ihren Stil noch mehr zu definieren. Für jede Stilwelt haben wir die passenden Accessoires und Outfit-Beispiele zusammengestellt. Schau dir diese mal an. Über den Button am Ende dieses Textes gelangst du dorthin. Als Clubmitglied erhältst du in Phase 3 Unterstützung bei der Suche nach deiner persönlichen Stilwelt, bzw. Stilwelten. Viele Frauen können sich sogar aus 2 oder 3 Stilwelten bedienen und sich damit wieder ihre ganz persönliche Stilwelt erstellen. Zusammenfassung Basics für deine Garderobe sind schlicht, farblich vielseitig einsetzbar und zeitlos. Bei deinen Basics solltest du auf gute Qualität und eine gute Passform achten. Vielgenutzte Basics kannst du auch mehrfach haben, vielleicht in unterschiedlichen Farben/Ausführungen, damit du nicht jammern musst, dass dein Lieblingsshirt immer in der Wäsche ist. Auch deine Basics können schon deinen Stil reflektieren durch die Schnitt und Materialwahl Kombiniere deine Basics immer wieder neu, tolle Stilgeber sind deine Accessoires. PS: Wir haben noch Tickets für das kommende Nähcamp in Berlin Köpenick vom 25.-27. Oktober in diesem Jahr. Wir freuen uns auf die Workshops mit Meike Rensch-Bergner zum Thema Schnittmuster anpassen, Slips nähen mit einer Workshopleiterin von Spoonflower, Blusenverarbeitung mit Ellen und Dagmar von Schnittmuster Berlin und verdeckte Knopfleiste nähen mit mir als Workshopleiterin. Auch im Nähcamp München vom 15.-17. November diesen Jahres kannst du noch dabei sein. Über den Link ellepuls.com/naehcamp-tour gelangst du zur Ticketseite und kannst dir deinen Platz im Nähcamp Berlin Köpenick oder Nähcamp München sichern. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mit dabei bist. Damit deine Anmeldung auch richtig spannend wird, kommst du mit dem Kauf deines Tickets in den Lostopf für einen Nähmaschinen-Trolley plus Zubehörtasche von der Firma Prym, die uns diesen Gewinn sponsort.   Sei mit dabei und sichere dir deine Chance auf diesen Gewinn. Wir hören uns nächste Woche wieder. Bis dahin. Näh deinen Stil. Elke PS: Auf meinem Blog findest du den Link zu den Stilwelten -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. 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Viele Frauen wissen nicht, wonach sie suchen müssen, damit ein BH bequem ist und glauben, dass ein BH unbequem sein muss. Das stimmt nicht. Es ist einfacher einer Frau zu sagen: Dein Körper ist falsch, als dass sie einen anderen BH braucht. Für jeden Körper gibt es den passenden BH, man muss nur wissen, wo man ihn findet. Martha hat in ihrem Geschäft über 100 Größen (A-O) in vielen verschiedenen Passformen vorrätig. Seit 2013 berät sie in Hamburg – Volksdorf Frauen, die Probleme haben, einen passenden BH zu finden. Warum passt er nicht? Warum ist er so unbequem? Warum hebt er die Brust nicht an? Gibt es bequeme BHs auch in schön? Habe ich eine “Problembrust”? Zuerst bespricht Martha mit der Kundin, wo die Probleme liegen und welche Erwartungen und Vorstellungen die Kundin hat. Z. B. wo die Brust hingehoben werden soll. Dann misst sie die Unterbrustweite. Diese Zahl macht nicht zwangsläufig die BH Größe aus, da weiche BHs anders berechnet werden als festere. Sie lässt die Kundin verschiedene BHs anprobieren, um die optimale Bügelbreite, Bügellänge, Tiefe des Körbchens etc. zu bestimmen. Wenn die “technischen” Details geklärt sind, wird die Bequemlichkeit optimiert. Sobald der passende BH gefunden ist, verjüngt sich die Silhouette, da die Schwerkraft ausgehebelt worden ist. Ein guter BH hebt die Brust bis zum Brustansatz – das ist die Stelle, wo die Haut anfängt, nach außen zu wachsen – wieder hoch. Das Konstrukt eines BHs ist ein meisterliches Ingenieurswerk. Der BH muss fest sein, damit er die Brust hebt er muss weich sein, damit er bequem ist Warum kann ein falscher BH krank machen? Ein BH mit passendem Unterbrustband stützt die Brust. Anderfalls hängt das Gewicht der Brust an den Trägern. Bei größeren Größen können die Träger auf den Schultern einschneiden und die Nackenmuskulatur muss gegensteuern. Wenn dabei evtl. Nerven abgeklemmt werden, kann Migräne entstehen. Wenn der Bügel nicht groß genug ist, drückt er unter der Achsel ein. Metallbügel, die ins Brustgewebe eindrücken, können nicht gesund sein. Ein angepasster Bügel kommt nicht mit Brustgewebe in Berührung. Er sitzt um die Brust herum. 3 wichtige Tipps: halbwegs zufrieden mit dem neuen BH ist keine Option. Keine Verlegenheitskäufe! Verkäuferinnen, die mit Vorurteilen wie “In dieser Größe gibt es gar nichts”, “Dicke Frauen machen eh keinen Sport”, “Bei dieser kleinen Brust brauchen Sie keinen BH” bewerten, sollten nicht als Beratung akzeptiert werden. Ein BH muss die Brust so anheben, dass das Gewicht nicht in den Trägern liegt. Ich freue mich, dass Martha beim Webinar im Dezember im Näh Deinen Stil Club dabei ist. Ihr findet Martha online unter www.koerbchenliebe.de, bei Facebook und Instagram unter Körbchenliebe. Schaut doch mal bei Ihr vorbei. Vielen Dank fürs Zuhören. Liebe Grüße Elke -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meinen Club: https://www.ellepuls.com/nds-club Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Herzlich Willkommen zu einer neuen Episode des Näh deinen Stil Podcasts. Bevor wir starten mit den Gründen warum du deine Accessoires auch tragen solltest, muss ich dir noch erzählen, dass die Tickets für die neuen Näh deinen Stil Camps 2020 seit gestern online sind! Nicht nur der Name hat sich von Nähcamp auf NDS Camps geändert, sondern auch inhaltlich werden sich die Camps mehr darauf ausrichten, Dir Know-how bei der Auswahl von Farben, Schnitten, Stoffen und auch bei der Schnittanpassung zu vermitteln. Anders als bei den Tickets für 2019 entscheidest du dich schon beim Kauf für einen Workshop, damit du deinen Platz von Anfang an sicher hast. Wenn ein Workshop voll ist, kannst du dafür auch kein Ticket mehr erwerben. Da der Fokus nun auf diesen hochwertigen Workshops liegt, haben wir uns entschlossen, dass es nächstes Jahr auch keinen offiziellen Nähcoach mehr bei den Camps geben wird. Du findest viel Unterstützung bei den anderen Teilnehmerinnen und kannst mich auch gerne immer fragen, wenn du mal fest steckst. Sei dabei, nimm dir Zeit für dich und dein Hobby, mit Gleichgesinnten Frauen dein Wissen zu erweitern und dich inspirieren zu lassen. Die Tickets findest du unter ellepuls.com/ndscamps2020. 11 Gründe Warum du deine Accessoires tragen solltest Die meisten Frauen geben nicht viel auf Accessoires. Sie sind unpraktisch, weil kleine Kinder danach greifen. Weil die lange Kette beim Wickeln schnell in eine missliche Lage geraten kann. Deswegen verzichten die meisten Frauen in dieser Lebensphase auf Schmuck. Und irgendwie behalten wir diese Einstellung danach bei ohne groß darüber nachzudenken. So war das auch bei mir. Ich habe vor den Kindern eigentlich fast immer Ohrringe getragen. Stecker, Kreolen, ganz unterschiedlich. Irgendwann haben sich die Ohrlöcher dann entzündet. Dann musste ich pausieren. Durch die Kinder ergab sich das dann sowieso nicht mehr so richtig und letztes Wochenende war ich beim Juwelier um meine Ohrlöcher mal abchecken zu lassen. Erst hat die Verkäuferin lange in meinen Löchern herumgepolkt, weil wir dachten, sie seien nur verstopft, aber tatsächlich waren sie etwas zugewachsen, so dass ich sie neu habe stechen lassen. Nun muss ich natürlich erst mal 6 Wochen die medizinischen Stecker tragen, aber ich freue mich schon darauf wieder schönen Ohrschmuck zu tragen. Und wenn du sagst, dass Accessoires so unpraktisch sind, dann denke noch mal drüber nach. Ein Tuch, ein Gürtel, eine Handtasche sind Accessoires, die nicht irgendwo herumbaumeln oder besonders stören. Ohrstecker, schmale Ringe, eine schöne Uhr. Es gibt so viele Möglichkeiten, die ich jetzt auch selbst wieder vermehrt einsetzen werde. Was sind eigentlich die gängigsten Accessoires und warum solltest du sie nicht so stiefmütterlich behandeln? Brillen Hüte/Mützen/Kappen Ohrringe Ketten Armbänder Ringe Gürtel Tücher Handtasche Taschenbaumler Broschen und Pins Schuhe Jetzt aber mal ganz konkret: Warum solltest du Accessoires überhaupt tragen? Du brauchst weniger Kleidung! Du kannst deinen Stil zeigen Du bist schneller angezogen Du sparst Geld (außer du trägst viel Echtschmuck) Du kannst deine “schlechten” Farben gut tragen Du kannst das Auge auf deine schönsten Körperregionen lenken Sie brauchen weniger Platz im Schrank Super für Farbklammern Du kannst die Accessoires dekorativ aufbewahren. Ich glaube Accessoires sind ganz stark Einstellungssache. Klar, oft wissen meine Kundinnen nicht, wie sie ihre Accessoires auswählen sollen, aber im Grunde braucht es einfach etwas Mut und Experimentierfreude. Erwischt! Ich arbeite auch an mir und habe auch schon konkrete Ideen, was ich gerne hätte. Die Frage ist nur, wie schnell ich sie finde. Zum Einstieg und zum Herausfinden, was zu dir passt, einfach mal ausprobieren mit dem was da ist, oder mal etwas von einer Freundin ausleihen. Danach würde ich aber anfangen, deine Accessoires bewusst zu wählen, damit du deinen Wiedererkennungseffekt, deinen persönlichen Stil schärfst. Ja, aber immer die Tasche wechseln und die Accessoires auswählen… Für alles wo man eine Verbesserung erzielen will muss man etwas tun. Machst du es wie immer, siehst du aus wie immer. Wo individuellen Schmuck kaufen? Google ist dein Freund, Kleidertauschparty, Flohmarkt, Ebay, Etsy, gängige Marken, günstiger Modeschmuck bis teurer Echtschmuck. Ich hoffe, ich konnte dich inspirieren, deine Komfortzone zu verlassen und mal dich mal wieder etwas zu schmücken. Bestimmt entdeckst du das ein oder andere wieder, was du schon längst vergessen hattest. Wenn dir diese Episode gefallen hat, dann sei so gut und hinterlasse mir eine 5 Sterne  Rezension bei iTunes. Durch diese Rezensionen wird mein Podcast noch besser gefunden und noch mehr Frauen und vielleicht auch Männer können sich inspirieren lassen. Liebe Grüße Deine Elle -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meine Online-Kurse: https://ellepuls.com/online-kurse/ Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
"Willkommen im Club!" Ich freue mich so sehr, dass ich diesen Satz in den letzten Tage so oft schreiben und sagen durfte und das so viele von Euch bereits Mitglied im neuen Näh deinen Stil Club sind. In diesem Podcast habe ich noch einmal alle Details zum Club zusammengefasst. Es geht um die Inhalte aber auch um Organisatorisches. Wenn du auch in den NDS-Club kommen möchtest, kannst du ein Monats- oder Jahresabo hier buchen: https://www.ellepuls.com/nds-club/ Dort findest du auch alle Informationen schriftlich zusammengefasst. Hast du weitere Fragen oder bist dir unsicher, dann schreibe mir eine E-Mail an Elke@ellepuls.com Ich freue mich auf dich! Liebe Grüße Elke   -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meine Online-Kurse: https://ellepuls.com/online-kurse/ Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Wer kennt es nicht? Die Zeit drängt und es muss ein Outfit her, sei es für einen normalen Tag im Job oder einen außergewöhnlichen Anlass. Als Hochzeitsgast plant man in der Regel laaaange vor, kauft mit Bedacht und nach einem Tag ist das Kleid dann ein Schrankhüter, weil weitere Anlässe dafür fehlen.   Für die alltäglichen „Anlässe“ nehmen wir das „was gerade da ist“. Dabei sind diese Anlässe doch viel häufiger, und damit aus meiner Sicht kleidungstechnisch wichtiger als das Hochzeitsgast-Outfit. Was wäre, wenn du für deinen Alltag super Outfits hättest? Outfit-Formeln, die dir das Leben erleichtern? Wusstest du, dass fehlende Klarheit in deiner Garderobe zu ungünstigen Entscheidungen am Abend führen kann? Das klingt weit hergeholt? Dann hör einfach weiter zu.   Eine Kundin schrieb kürzlich im Feedback zum Alles passt zusammen Kurs, dass sie manchmal den halben Inhalt ihres Kleiderschranks auf dem Boden liegen hat, bevor sie die richtige Kombi gefunden hat. Das kostet Zeit und Nerven. Wenn sie schon am frühen Morgen diese Szene durch hat ist eine Energie verbraucht, die sie für wichtigere Dinge gebrauchen könnte.   Jede Entscheidung kostet uns nämlich Energie/Willenskraft. Stell dir deinen Entscheidungshaushalt wie ein volles Glas vor. Sprich, morgens ist das Entscheidungsglas voll. Mit jeder Entscheidung wird das Glas leerer. Wenn also schon morgens so viele Entscheidungen vor dem Kleiderschrank gemacht werden müssen: Das Oberteil mit dieser Hose? Ach nee, zu kurz. Hmmm, dann lieber das längere Oberteil zur Hose? Ach nee, die Farbe ist zu ähnlich. Das perfekte Oberteil ist nur leider gerade in der Wäsche. Ok, dann eben eine andere Hose, oder doch ein Rock? Wie soll heute eigentlich das Wetter werden? Oh, Regen? Dann muss ich ja andere Schuhe nehmen. Dazu passt die Hose wieder nicht... Die Energie ist dann einfach nicht mehr da um wertvolle Entscheidungen zu treffen. Bis also das finale Outfit steht, ist das Entscheidungsglas schon deutlich leerer. Aber immerhin bist du angezogen! Und kannst zur S-Bahn sprinten. Dass du abends noch deinen Kleiderschrank aufräumen musst, verdrängst du dezent.   Was kann das eigentlich zur Folge haben, wenn das Entscheidungsglas so früh am Tag beansprucht wird? Nur ein Beispiel: Abends könnte sich die Frage stellen: Sofa oder Sport? Was glaubst du wofür sich jemand mit einem leeren Entscheidungsglas entscheidet? Na klar, für die bequeme Variante. Die Energie ist dann einfach nicht mehr da um wertvolle Entscheidungen zu treffen. Tiefkühlpizza oder selbst gemachte Pizza für die Kinder? Auch hier bräuchte es Willenskraft um die gesündere, arbeitsreichere Variante zu wählen.   Du findest das jetzt weit hergeholt? Frei nach dem Motto, die will mir doch jetzt nicht erzählen, dass mein Kleiderschrankdesaster dazu führt, dass ich mich abends für Netflix statt Workout entscheide? Es ist sogar wissenschaftlich erwiesen, dass die Willenskraft eine begrenzte Ressource ist, die sich über Nacht wieder auffüllt und sich mit jeder Entscheidung, jeder Äußerung von Willenskraft wieder ein Stückchen leert. Deswegen trifft man abends oft unvernünftige, bequeme Entscheidungen. Einen Blogartikel zum Thema Willenskraft verlinke ich dir in den Shownotes. https://www.apa.org/helpcenter/willpower Eine Entscheidung weniger am Tag Hast du auch schon gehört oder gelesen, dass erfolgreiche Designer immer das gleiche Outfit tragen? Genau aus diesem Grund: eine Entscheidung weniger am Tag. Jeden Tag das gleiche zu tragen wäre mir persönlich zu langweilig, aber mit Outfit-Formeln ist eine tolle Alternative. Wenn du dich mal nicht entscheiden kannst, was du anziehen sollst, dann wirfst du einen Blick auf deine Outfit-Formeln, die als Foto oder Zeichnung im Schrank hängen und du kannst dir schnell was zusammenstellen ohne groß darüber nachzudenken.   Das heißt nicht, dass du immer nach diesen Formeln gehen musst, aber sie werden dir hilfreich zur Seite stehen, wenn du einen dieser Tage hast. So kannst du zufrieden das Haus verlassen ohne dein Entscheidungsglas leeren zu müssen.   Wie gut unsere Garderobe strukturiert ist und wie gut unsere Sachen zusammen passen, kann also durchaus dazu beitragen wie entspannt unser Alltag läuft. Und dabei ist ja noch nicht berücksichtigt, wie wir uns den ganzen Tag über fühlen, wenn das Outfit doof gewählt ist. Ich hatte letztens wieder mein japanisches Kleid aus Viskose-Jersey an. Es sieht echt besonders aus, aber es ist auch besonders anstrengend zu tragen. Es verrutscht ständig. Wenn ich die Handtasche trage rutscht es nach vorne, wenn ich auf Toilette war muss ich die Falten des Rockteils wieder neu arrangieren. Eigentlich muss ich das nach jedem Aufstehen machen, aber das ist mir dann doch Zuviel des Guten. Und wenn es komisch hängt, sieht es auch nicht mehr so cool aus wie es eigentlich könnte. Es ist zwar nichts dramatisches, aber es nervt einfach, wenn ich bei jeder Bewegung die Schulternaht wieder an die richtige Stelle bewegen muss. Ich verstehe total, dass mir so viel Frauen in der Umfrage geschrieben haben, dass sie sich eine Garderobe wünschen, die bequem ist und gut aussieht. Unterschreibe ich sofort. Klar gibt es auch mal Anlässe wo man die Stehhose anziehen kann oder das Stehkleid. Du weißt was ich meine. Was ist grundsätzlich wichtig, um Outfits geschickt zusammen zu stellen? Vielleicht ist diese Episode etwas anders verlaufen als du gedacht hast. Falls du von mir jetzt 5 immer gültige Outfit-Formeln erwartet hast, dann muss ich dich leider enttäuschen. Aus meiner Sicht muss jeder seine eigenen Formeln finden. Natürlich gibt es auch einige weithin als gültig anerkannte Stil-Regeln, aber das ist wieder ein Thema für sich.   Grundsätzlich wichtig um Outfits geschickt zusammenstellen zu können:   • du musst deinen Körper, deine Proportionen verstehen. Welche Ausschnitte, welche Längen funktionieren für dich? • Welche Farben, welche Schnitte? • Auf dem Weg dahin ist für uns Hobbynäherinnen natürlich auch wichtig, wie das Ganze angepasst und genäht wird. • Und als Krönung, die richtigen Schuhe & Accessoires.   Ich werde im Näh deinen Stil Club, der in Kürze startet, viele Vorschläge machen, welche Formeln du austesten kannst um den Weg abzukürzen.   Mehr zum Club werde ich in meinem neuesten Webinar „Wie du deinen Stil auf‘s nächste Level heben kannst“ erzählen.   Es wird am 15.8. um 19:30 Uhr stattfinden. Falls du am Kurs „Alles passt zusammen“ teilgenommen hast, bitte nicht wundern, du hast eine Einladung für den 14.8. und das ist auch richtig so.   Im Webinar wird es darum gehen wo du gerade stehst in Sachen Näh deinen Stil und was deine nächsten Schritte sein können, damit du auf‘s nächste Level kommst. Die Aufregung hier im Elle Puls Hauptquartier steigt und bis dahin bleibt im Hintergrund noch einiges zu tun. Mein Mann wird immer mehr zum Online-Experten. Ohne ihn wären solche kostenlosen Angebote für dich gar nicht möglich. Vielen Dank.   Also, du kannst dich für das Webinar am 15.8. um 19:30 Uhr über diesen Link anmelden:  ellepuls.com/nextlevel.       Buch-Link: the 1 thing (müsste es auch auf deutsch geben)     -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meine Online-Kurse: https://ellepuls.com/online-kurse/ Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Wie kann ich breitere Hüften mit viel Po kaschieren? Und was mache ich bloß mit meinen dicken Oberschenkeln? Wie kann ich meinen Busen größer wirken lassen? In meinem wöchentlichen Feedback-Formular für den aktuellen Kurs lese ich immer wieder die Frage nach Tipps zum Kaschieren bestimmter (vermeintlicher) Problemzonen. Du wirst jetzt vielleicht sagen: „Aber Elke, das ist wirklich meine Problemzone! Meine Oberschenkel sind wirklich dick!“. Ich höre dich aber hör mir bitte erst mal weiter zu.   Ich kann gut verstehen, dass die Kursteilnehmerinnen sich ganz konkrete Tipps für die Körperregionen wünschen, mit denen sie nicht im Reinen sind. Den eigenen Körper wohlwollend anzunehmen ist keine leichte Übung und ich arbeite da auch täglich an mir. Mit den Strategien aus dem Kurs rund um das Ausgleichen oder Betonen der Körperproportionen kann man das Auge des Gegenübers strategisch führen und zum Teil austricksen.   Worauf ich aber heute eingehen möchte ist noch etwas viel wichtigeres: Was sind denn die schönen Stellen an deinem Körper? Was magst du? Ich nenne sie einfach mal Potenzialzonen Stelle dich dieser Frage mal vor dem Spiegel und lasse die negativen Gedanken mal nicht zu, sondern nur die guten. Und sag jetzt bitte nicht: „An mir gibt es nichts Schönes.“ Das lasse ich nicht gelten, ok.     Das Thema Problemzonen braucht mal einen anderen Blickwinkel: was sind die Potenzialzonen? Denn die Problemzonen rücken in den Hintergrund, wenn wir uns die Potenzialzonen anschauen und BETONEN. Wir können das Auge dorthin führen und die Problemzonen damit etwas in den Hintergrund rücken lassen. Und glaube mir, selbst die schlanksten und hübschesten Frauen haben ihre Problemzonen. Das habe ich bei meiner Beratungswoche Anfang Juli wieder gesehen. Vor dem Spiegel stehen attraktive Frauen und das erste was sie an sich selbst sehen sind ihre vermeintlichen Makel, die sie aus der Sicht aller Außenstehenden jedoch erst richtig interessant machen und die tatsächlich wunderbar zu ihrer Persönlichkeit und ihrem Stil passen. Das war wirklich wieder sehr spannend zu sehen. Was ich damit sagen will: fast jede Frau in unseren Breitengraden (vermutlich auf der ganzen Welt) mag nicht jede Körperregion gleichermaßen. Und das ist auch ok. Aber was nicht ok ist, wenn sich deine Gedanken vor dem Spiegel (und auch in anderen Lebenslagen) nur um die Problemzonen drehen.   Ich möchte dir 3 Gedanken für einen Perspektivwechsel mit auf den Weg geben. Denn dann kannst du gezielter das nähen, was dir dabei hilft selbstbewusster durchs Leben zu gehen. Unterschätze nicht, welche Wirkung Kleidung auf dich und deine Umwelt hat! Wie sehr manchmal schon kleine Änderungen die Wirkung eines Outfits verbessern können, merken die Kursteilnehmerinnen gerade. Sie haben beim Austesten verschiedener Ausschnittformen und Saumlängen schon tolle Erkenntnisse für sich gewinnen können.   1. Rücke das in den Vordergrund, was du an dir magst. Wenn du ein tolles Dekolletée hast, dann zeige es. Wie tief du blicken lässt hast du ja in der Hand. Wenn du tolle Zehen hast dann zeige sie! Schöne Sandalen, lackierte Fußnägel sind doch was Tolles im Sommer. Du hast bestimmt tolle Augen! Dann betone sie. Trage Schmuck oder Farben, die die Aufmerksamkeit dahin lenken wo du sie haben möchtest.   2. Nun haben wir aber nur diesen einen Körper und ich habe beschlossen mich daran zu freuen wie er jetzt gerade ist, denn in 10 Jahren wird er 10 Jahre älter sein und vermutlich auch 10 Jahre älter aussehen. Und dann werde ich vermutlich meinem jetzigen Körper hinterher trauern. Wir Frauen sind schon paradoxe Wesen, die jetzt jammern und 10 Jahre später dem hinterhertrauern, was wir jetzt bejammern. War das jetzt ein Satz, der Sinn macht?   3. Betrachte deine Körperregionen nicht isoliert, sondern im Gesamten. Im Rahmen einer Beratung hat eine Kundin meine Aufmerksamkeit auf ihre Oberarme gelenkt. Sie fand sie zu dick. Ich fand die Arme sehr schön und vor allem viel wichtiger, sehr stimmig zu ihrem Gesamtkörper. Der Bauch war sehr flach und fest, die Hüften geschwungen, genauso wie die Beine. Dazu hätten die von ihr gewünschten dünnen, drahtigen durchtrainierten Arme einfach nicht gepasst. Das hätte komisch ausgesehen. Auch zum Gesicht wäre ein überall drahtiger Körper komisch gewesen. Ich fand das sehr spannend und hoffe, dass sie diese Veränderung des Blickwinkels für sich annehmen kann. Dein Körper gehört zu dir. Du hast nur diesen einen. Sei lieb zu ihm.   Es ist menschlich und vor allem weiblich, dass wir uns nicht jeden Tag gleichermaßen, aber ein grundsätzlicher Perspektivwechsel hilft einfach unsere Sorgen mal ins rechte Licht zu rücken. Natürlich ist eine gesunde Ernährung superwichtig, genauso wie Sport. Aber beide Maßnahmen erbringen nicht bei jedem das gleiche Ergebnis. Dafür sind wir alle zu unterschiedlich veranlagt. Und da wo wir wollen, dass wir zu- oder abnehmen, passiert es ja meist eh nicht, sonst hätten wir doch längst schon die vermeintliche Standard, äh Traumfigur.   Was hat das nun alles mit dem Nähen zu tun? Sehr viel wie ich finde. Zumindest wenn es um das Nähen der eigenen Kleidung geht. Denn wie du weißt ist Kleidung etwas sehr persönliches. Wir wollen uns geschützt oder stark, sexy oder kompetent, etc. fühlen. Je nach Lebenslage oder Tagesform und Anlass. Wie unterschiedlich das bei jedem ist, zeigt sich schon in einem so einfachen Beispiel wie hohe Absätze. Möglicherweise geben sie dir ein Gefühl von Sicherheit und Selbstbewusstsein, bei mir lösen sie das Gegenteil aus, weil ich nicht darin laufen kann.   Sich bei anderen inspirieren zu lassen ist immer eine tolle Sache, dabei kann so viel gutes entstehen, aber bitte behalte immer im Hinterkopf, was du für dich magst und brauchst in deiner Kleidung. Lerne dich besser kennen, erkenne worin du dich schön fühlst, welche Outfits dir Power geben und welche nicht. Lerne Kniffe, wie du den Blick auf deine Potenzialzonen lenken kannst und lerne, wie du deine persönlichen Problemzonen in den Hintergrund rücken lassen kannst, sowohl optisch als auch gedanklich.   Wenn du diese Reise langfristig strukturiert angehen möchtest, wenn du dir Unterstützung von mir wünschst und den Austausch mit Gleichgesinnten Frauen, die alle einen ähnlichen Weg gehen wollen, dann komm ab dem 9.8. in den Näh deinen Stil Club. Ich freue mich schon voll auf die Gruppe!    Bisher habe ich das „Näh deinen Stil“ Thema hier im Podcast und in intensiven mehrwöchigen Online-Kursen angeboten. Für viele Teilnehmerinnen war jedoch der Zeitfaktor ein Hindernis. Neben Vollzeitjob, Kindern und Haus noch eine intensiven Online-Kurs zu verfolgen und umzusetzen ist anspruchsvoll. Die Kurse haben den Teilnehmerinnen einen kräftigen Push in die richtige Richtung gegeben, aber Stilfindung ist etwas langfristiges, nichts was von heute auf morgen passiert.   Stilfindung ist kein Umstyling, wo jemand dir was Neues anzieht, dich schminkt und frisiert damit du einen Tag lang wie ein anderer Mensch aussiehst. Wenn innerlich nichts passiert, trägst du nach ein paar Tagen wieder das Altgewohnte. Das ist wie wenn man nach einer Diät wieder in das gewohnte Verhaltensmuster zurück fällt.   So stelle ich mir das auch bei den TV-Shows vor wo ein Handwerkerteam ein Messie-Haus innerhalb einer Woche komplett saniert und sensationell toll einrichtet. Ich möchte gerne mal sehen wie diese Häuser nach einem Jahr aussehen. Ordnung halten haben die Bewohner durch die Renovierung nämlich nicht gelernt.   Man nimmt sich ja immer selber mit. Sich neu zu erfinden ist ein Prozess, der auch mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hat. Es ist eine bewusste Entscheidung dafür, sich selbst an die erste Stelle zu stellen, sich schön zu finden um sein Umfeld dadurch noch positiver beeinflussen zu können. Ich verstehe, dass die Kinder eine Zeit lang an erster Stelle stehen. So war das bei mir auch, aber irgendwann kommt der Punkt wo du dich wieder an die erste Stelle stellen darfst. Wenn du dich gut findest und zufriedener bist, dann strahlt das auch auf deine Mitmenschen ab Ich könnte noch lange weiterreden. Wenn du Interesse hast, dann stay tuned. Über den Newsletter halte ich dich auf dem Laufenden!   Ich freue mich, dass du bis hierhin zugehört hast. Wenn dir diese Episode gefallen hat, dann schicke den Link dazu bitte an eine Freundin, Kollegin oder Bekannten weiter, der diese Episode weiterhelfen könnte sich mehr auf ihre Potenzialzonen zu konzentrieren.. Teile, was dich inspiriert, damit wir mehr auf uns achten und etwas in der Welt bewegen können.   -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meine Online-Kurse: https://ellepuls.com/online-kurse/ Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls  
Mich erreicht oft die Frage, wie man herausfindet, welcher Stoff zum Schnitt passt. Ich finde das ist eine Frage, die eine komplexe Antwort mit sich bringt. Es ist so eine typische „Es kommt darauf an“ Frage.  Es kommt darauf an: wie das fertige Kleidungsstück fallen soll Wie schwer oder leicht Dicht gewebt oder locker Materialzusammensetzung Wie die Oberfläche des Stoffes beschaffen sein soll Auch die Muster Es gibt also einerseits „technische“ Anforderungen an den Stoff aber eben damit verbunden die Frage danach, wie du es schaffst, dass das fertige Kleidungsstück auch zum persönlichen Stil passt, damit du es gerne trägst. Manchmal denkst du, dass du alle Anforderungen erfüllt hast, trägst das Teil dann aber doch nicht aus welchen Gründen auch immer.  Perfektion ist nicht das Ziel, das bremst nur aus, siehe Episode #47, aber wenn du dich langfristig mehr mit den Eigenschaften von verschiedenen Stoffen befasst und ganz viele Stoffe anfasst, Nähproben machst, dann werden deine Nähergebnisse besser werden, weil du einfach mehr Erfahrung gewinnst. Dadurch kannst du Stoffempfehlungen besser einschätzen.  Eine wertvolle Schule bieten dir Bekleidungsgeschäfte. Billige, teure. Und wenn sich deine Nackenhaare schon hochstellen, wenn du nur an das Wort „Shoppen“ denkst, dann verschiebe deine Perspektive. Du gehst nicht shoppen, sondern du gehst auf eine Entdeckungsreise, auf Forschertour. Und du musst noch nicht mal die Umkleidekabine besuchen, außer es ist dir peinlich, Fotos von Details zu machen. Du kannst viel lernen von den Kleidungsstücken von der Stange. Und wenn du Lust auf Unterhaltung hast, dann teste doch mal das Fachwissen der Verkäuferin/des Verkäufers. Worauf also kannst du achten, wenn du auf Stoff-Entdeckungsreise gehst? Damit kommen wir wieder auf die eingangs erwähnten Punkte: Wie soll der Stoff für das fertige Kleidungsstück fallen? Fang am besten mit deinem Kleiderschrank an, sofern du noch Kaufkleidung darin hast. Im Laden hast du die Möglichkeit viele verschiedene Kleidungsstücke in verschiedenen Qualitäten anzufassen. Wie bewegt sich der Stoff? Wie fasst er sich an? Reibe zwei Stofflagen mal gegeneinander. Dann bekommst du ein Gefühl dafür, wie flutschig oder nicht der Stoff unter der Nähmaschine wäre.  Stoffgewicht: Das ist natürlich schwierig einzuschätzen und ich vermute mal, dass das Verkaufspersonal diese Frage nicht beantworten kann. Aber dennoch, gerade im Vergleich verschiedener Materialien erlangt man ein Gespür für die Schwere des Stoffes. Ideal ist natürlich, wenn du ein Kleidungsstück im Schrank hast, mit dem du Stoff kaufen gehen kannst.  Halte das Kleidungsstück gegen das Licht. Gerade bei leichteren Oberteilen und Kleidern. Wie dicht gewebt ist der Stoff? Ist er transparent? Ist es eine Lage Stoff oder zwei Lagen, die miteinander verwebt sind (Double Gauze)? Die Zusammensetzung des Stoffes ist das leichteste bei einem gekauften Kleidungsstück, denn Hersteller sind verpflichtet, die Zusammensetzung anzugeben. Auf dem Wäscheschild kannst du genau die prozentuale Zusammensetzung des Materials nachlesen. Das gibt dir schon mal eine Richtung, aber 100% Viskose kann so oder so verarbeitet sein. Das sagt noch nicht alles. Zur Forschungsreise gehört es auch, mal etwas nachzulesen. Hier kann ich das Büchlein „Stoff und Faden“ von Constanze Derham empfehlen.  Oberfläche und Struktur: ist der Stoff glatt oder körnig, grob, rau? Also, wie fasst er sich an? Glänzt der Stoff oder ist er matt? Darüber werde ich in den kommenden Monaten noch mehr erzählen, weil das wirklich eine Stilkomponente ist, die ähnlich wie die Farbe analysiert werden kann und viel ausmacht.  Muster: Auch das Muster kann beeinflussen ob ein Stoff der richtige ist für ein bestimmtes Nähprojekt. Welche Wirkung ein bestimmtes Muster in Kombination mit einem bestimmten Schnitt hat können sich viele Frauen nicht vorstellen. Natürlich findet man oft nicht das, was man nähen möchte als Beispiel im Laden. Aber bestimmt finden sich Kleider mit verschiedenen Mustergrößen und Musterformen, die man mal begutachten kann.  Last but Not least: erforsche die Verarbeitung von Kleidungsstücken. Hier lohnt es sich, mehrere Teile von innen zu betrachten und wenn nötig, abzufotografieren. Also z. B. Mehrere T-Shirts oder Mäntel von verschiedenen Firmen, denn es gibt immer verschiedene Möglichkeiten ein bestimmtes Kleidungsstück zu verarbeiten. Lass dich inspirieren von der Konfektion. Wenn ich ein Detail sehe, das ich so noch nicht kenne, mache ich immer ein schnelles Handyfoto davon.  Auch wenn du keine Lust auf Klamotten Shoppen hast, bleib neugierig für das was in den Geschäften hängt. Auch wenn du manchmal nur den Kopf über die billige Verarbeitung schütteln kannst, zumindest weißt du dann wieder warum du selber nähst. Es ist also auch immer eine Idee, mal in teurere Geschäfte zu gehen und da zu schauen.  Und jetzt kommt der schwierigste Punkt, wenn es um die Umsetzung geht: wo bekommst du nun genau DIESEN Stoff, der doch an der Marco Polo Bluse sooo toll aussah? Deswegen gehe ich ich auch am liebsten vor Ort Stoff kaufen, weil ich dann genau sehen und fühlen kann wie der Stoff gearbeitet ist und wie er fällt. Ich weiß, dass nicht jeder die Möglichkeit hat regelmäßig in einem gut sortierten Stoffladen bummeln zu gehen, aber wenn sich die Möglichkeit bietet, dann unbedingt nutzen.  Meiner Erfahrung nach haben viele Stoffläden, die hauptsächlich Hobbynäherinnen bedienen, oftmals ein großes Sortiment an Jerseystoffen, teils auch viele Kinderstoffe. Ich hätte ja gerne einen Lagerverkauf eines Herstellers von hochwertiger Damenbekleidung in der Nähe, aber ich habe auch noch nicht ausführlich recherchiert ob es welche in der Nähe gibt. Auch bei eBay gibt es häufig Stoffe aus Überhängen, teilweise auch hochwertige Bekleidungsstoffe aus Italien etc. Wo genau du nun die für dich passenden Stoffe findest, kann ich dir nicht verraten, aber viele größere Stoffhändler bieten die Möglichkeit Muster zu bestellen.  Einfach mal alle Stoffe anfassen, die deinen Weg kreuzen.  Liebe Grüße Elke -- Wenn dir diese Episode des Näh deinen Stil Podcasts gefallen hat, würde ich mich sehr über eine positive Bewertung freuen.  ALLGEMEIN Elle Puls Schnittmustershop und Nähblog https://ellepuls.com Lade dir kostenlose Schnittmuster herunter https://ellepuls.com/kostenlose-schnittmuster/ Dein Erfolg beim Nähen soll lange anhalten. Nicht nur an der Nähmaschine, sondern auch beim Tragen deiner selbst genähten Garderobe.  Erfahre mehr über meine Online-Kurse: https://ellepuls.com/online-kurse/ Hast du Lust, ein ganzes Wochenende lang mit Gleichgesinnten zu nähen? Dann komm in eines meiner Nähcamps in ganz Deutschland. https://ellepuls.com/naehcamp-tour/ Elle Puls auf Instagram https://instagram.com/ellepuls/ Elle Puls auf Pinterest https://www.pinterest.de/pulsinchen/ Elle Puls auf Facebook http://facebook.com/ellepuls
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Comments (2)

Anja Bolay

Liebe Elke, ich wollte dir gerne einfach mal "Danke!" sagen für deinen erfrischenden Podcast. Ich finde, dir ist eine gute Mischung zwischen Unterhaltung und Informationen gelungen. Und du hast mir richtig Lust gemacht, meine Kleidung selbst zu nähen! Da habe ich mich bisher nicht rangetraut... Ich freue mich schon auf die nächste Folge. Herzliche Grüße aus Rostock, Anja

Aug 29th
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Lesslie Hamdorf

Eine sehr interessante Unterhaltung mit vielen tollen Hintergrundinformationen über die Beteiligten. Elke, du hast das Interview sehr schön gestaltet.

Mar 13th
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