„Die richtige Dosis fordert uns. Die falsche Dosis überfordert uns. Gesundheit zeigt sich darin, wie gut wir uns anpassen können.“ Fasten, Sport, Sauna, Kälte oder Sauerstoffmangel haben auf den ersten Blick wenig gemeinsam. Biologisch verbindet sie jedoch ein Prinzip: Hormesis. Dabei löst ein zeitlich begrenzter Stressreiz in niedriger oder moderater Dosis Anpassungsprozesse aus, die den Organismus auf zukünftige Belastungen vorbereiten können. Entscheidend ist nicht, dass der Stressor selbst gesund ist, sondern wie der Körper darauf reagiert. In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive erklärt Podcast-Host Matthias Baum, was fast 500 Jahre nach Paracelsus’ berühmtem Satz „Die Dosis macht das Gift“ über diese Dosis-Wirkungs-Beziehung bekannt ist. Er zeigt, wie Belastungsreize zelluläre Signalwege aktivieren, Mitochondrien beeinflussen und über Mechanismen wie NRF2, AMPK, Autophagie und Heat-Shock-Proteine Reparatur-, Schutz- und Anpassungsprozesse anstoßen können. Auch freie Radikale bekommen dabei eine neue Rolle. Reaktive Sauerstoffspezies können Zellen schädigen, dienen in kontrollierter Menge aber zugleich als Signalmoleküle. Beim Training können solche oxidativen Signale beispielsweise die körpereigene antioxidative Abwehr stimulieren. Wird jedes Signal sofort maximal unterdrückt, können bestimmte Trainingseffekte sogar abgeschwächt werden. Matthias ordnet ein, was Sport, Fasten, Hitze, Kälte und Hypoxie zu hormetischen Reizen macht und wo ihre Grenzen liegen. Denn mehr Stress bedeutet nicht automatisch mehr Anpassung. Entscheidend sind Dosis, Dauer, Frequenz, Regeneration und vor allem die individuelle Belastbarkeit. Ein Reiz, der für einen trainierten Menschen problemlos ist, kann für einen anderen bereits Überforderung bedeuten. Chronischer Schlafmangel oder dauerhafter psychischer Stress sind deshalb nicht mit einem kontrollierten hormetischen Reiz gleichzusetzen. Warum können Belastungen unsere Zellen widerstandsfähiger machen? Was verbindet Fasten, Sauna, Kälte und Sport auf biologischer Ebene? Und wann wird aus einem gesunden Anpassungsreiz schädliche Überforderung? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Mit dem Code "PARACELSUSLAB15" bekommst Du 15% Rabatt auf Fachausbildungen, Weiterbildungen und Seminare auf https://www.paracelsus.de – Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Fermentiert bedeutet nicht automatisch probiotisch.“ Sauerkraut, Kimchi, Kefir oder Naturjoghurt gelten als besonders darmfreundlich. Sie sollen das Mikrobiom stärken, die Vielfalt der Darmbakterien erhöhen und sogar das Immunsystem beeinflussen. Doch entscheidend ist, was bei der Fermentation tatsächlich entsteht und was davon später im Darm ankommt. In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive erklärt Podcast-Host Matthias Baum die biologischen Prozesse hinter fermentierten Lebensmitteln. Mikroorganismen wie Bakterien und Hefen bauen Zucker ab, verändern Proteine und Pflanzenstoffe und erzeugen dabei unter anderem organische Säuren, Peptide und weitere bioaktive Stoffwechselprodukte. Fermentation verändert damit nicht nur Haltbarkeit und Geschmack, sondern auch die biochemische Zusammensetzung eines Lebensmittels. Gleichzeitig findet Fermentation auch im Darm statt. Dort verarbeiten Mikroorganismen unverdauliche Nahrungsbestandteile und bilden kurzkettige Fettsäuren wie Butyrat, Propionat und Acetat, die unter anderem für Darmbarriere, Stoffwechsel und Immunregulation relevant sind. Der Deep Dive ordnet ein, was Studien über den Einfluss fermentierter Lebensmittel auf die Vielfalt des Darmmikrobioms und Entzündungsprozesse zeigen. Matthias erklärt, warum zugeführte Mikroorganismen meist nur vorübergehend im Darm nachweisbar sind, weshalb fermentierte Lebensmittel nicht automatisch Probiotika sind und warum Sauerteigbrot nach dem Backen kaum noch lebende Kulturen enthält. Außerdem geht es um individuelle Verträglichkeit. Histamin, empfindliche Verdauung und die verzehrte Menge können darüber entscheiden, ob Fermente gut bekommen oder Beschwerden auslösen. Können fermentierte Lebensmittel das Darmmikrobiom tatsächlich unterstützen? Was unterscheidet Fermente von Probiotika? Und welche Produkte liefern überhaupt noch lebende Mikroorganismen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Mit dem Code "PARACELSUSLAB15" bekommst Du 15% Rabatt auf Fachausbildungen, Weiterbildungen und Seminare auf https://www.paracelsus.de — Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Unser Gehirn kann nur mit dem arbeiten, was ihm zur Verfügung steht.“ Was wir essen, liefert nicht nur Energie für unseren Körper, sondern auch wichtige Baustoffe für unser Gehirn. Aminosäuren, also Bestandteile von Eiweiß, werden beispielsweise benötigt, um Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin herzustellen. Fettsäuren sind wichtig für unsere Nervenzellen und verschiedene Vitamine und Mineralstoffe unterstützen zahlreiche Prozesse im Gehirn. Doch bedeutet das auch, dass wir mit den richtigen Nährstoffen gezielt Konzentration, Stimmung oder Schlaf verbessern können? In dieser Folge des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit der Neurowissenschaftlerin Dr. Teresa Cramer darüber, welchen Einfluss Ernährung tatsächlich auf unser Gehirn hat. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Tyrosin und Tryptophan, aus denen unser Körper Botenstoffe wie Dopamin und Serotonin bilden kann, sowie GABA. Dieser Botenstoff wirkt im Gehirn wie eine Art Bremse und spielt unter anderem bei Entspannung und Schlaf eine wichtige Rolle. Dr. Teresa Cramer erklärt, warum mehr Tyrosin nicht automatisch mehr Dopamin bedeutet, weshalb GABA als Nahrungsergänzung nicht einfach ins Gehirn gelangt und wie Koffein und L-Theanin unsere Aufmerksamkeit beeinflussen können. Es geht um Omega-3-Fettsäuren, Cholin und Kreatin, aber auch um Ketone, die dem Gehirn alternativ zu Glukose als Energiequelle dienen können. Dabei wird deutlich: Bevor wir versuchen, unsere geistige Leistungsfähigkeit mit einzelnen Wirkstoffen zu steigern, bilden eine gute Nährstoffversorgung, ausreichend Schlaf, Bewegung und echte Pausen die entscheidende Basis. Welche Nährstoffe braucht unser Gehirn wirklich? Wann kann eine gezielte Supplementierung sinnvoll sein? Und lässt sich mit der richtigen Ernährung tatsächlich beeinflussen, wie konzentriert wir sind, wie wir uns fühlen und wie gut wir schlafen? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Mit dem Code "PARACELSUSLAB15" bekommst Du 15% Rabatt auf Fachausbildungen, Weiterbildungen und Seminare auf https://www.paracelsus.de –– Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Cortisol ist kein schädliches Stresshormon. Es ist eines der wichtigsten Anpassungshormone unseres Körpers.“ Kaum ein Hormon wird derzeit so kontrovers diskutiert wie Cortisol. In sozialen Medien gilt es als Ursache für Müdigkeit, Schlafprobleme, Bauchfett, Heißhunger oder Verdauungsbeschwerden. Begriffe wie Cortisol Detox, Cortisol Reset oder Cortisol Fasten versprechen einfache Lösungen. Doch genau hier beginnt das Missverständnis: Ohne Cortisol könnten wir nicht leben. In diesem PARACELSUS LAB Deep Dive erklärt Podcast-Host Matthias Baum, warum Cortisol weit mehr ist als ein Stresshormon. Über die HPA-Achse steuert es die Bereitstellung von Energie, reguliert Stoffwechsel, Immunsystem, Kreislauf und Gehirn und hilft dem Körper, sich an körperliche wie psychische Belastungen anzupassen. Entscheidend ist deshalb nicht ein möglichst niedriger Cortisolspiegel, sondern eine Regulation, die zur jeweiligen Situation und Tageszeit passt. Die Episode ordnet ein, was hinter Begriffen wie Cortisol Detox tatsächlich steckt, warum einzelne Cortisolmessungen oft wenig aussagekräftig sind und weshalb ein hoher Wert am Morgen nicht nur normal, sondern biologisch notwendig ist. Gleichzeitig wird erklärt, wann Cortisol tatsächlich zum Gesundheitsrisiko werden kann, etwa bei krankhaft erhöhten Spiegeln oder einer dauerhaft gestörten Rhythmik. Ist Cortisol wirklich der Auslöser vieler Gesundheitsprobleme? Muss der erste Kaffee am Morgen warten? Und warum bedeutet Gesundheit nicht, Stress zu vermeiden, sondern flexibel zwischen Aktivierung und Regeneration wechseln zu können? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Mit dem Code "PARACELSUSLAB15" bekommst Du 15% Rabatt auf Fachausbildungen, Weiterbildungen und Seminare auf https://www.paracelsus.de –– Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.
„Wie gut Du abnehmen kannst, hängt nicht nur von Ernährung und Bewegung ab, sondern auch davon, wie Dein Stoffwechsel arbeitet.“ In dieser Folge des PARACELSUS LAB spricht Podcast-Host Matthias Baum mit dem Endokrinologen und Stoffwechselforscher Dr. Tim Hollstein über eine Entdeckung, die unser Verständnis von Übergewicht verändern könnte: Es gibt biologisch unterscheidbare Stoffwechseltypen, die beeinflussen, wie effizient unser Körper Energie verbrennt oder speichert. Im Mittelpunkt stehen sogenannte sparsame und verschwenderische Stoffwechseltypen. Während der eine Körper Kalorien besonders effizient speichert, setzt der andere deutlich mehr Energie um. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das braune Fettgewebe, das den Energieverbrauch reguliert und lange unterschätzt wurde. Die Episode erklärt, warum identische Ernährung und Bewegung bei verschiedenen Menschen zu völlig unterschiedlichen Ergebnissen führen können und weshalb Gewichtsregulation weit komplexer ist als die einfache Formel „Kalorien rein, Kalorien raus“. Warum können manche Menschen essen, ohne zuzunehmen? Woran lässt sich der eigene Stoffwechseltyp erkennen? Und welche Konsequenzen haben diese Erkenntnisse für Prävention und Therapie von Übergewicht? Antworten direkt aus dem PARACELSUS LAB. Mit dem Code "PARACELSUSLAB15" bekommst Du 15% Rabatt auf Fachausbildungen, Weiterbildungen und Seminare auf https://www.paracelsus.de — Ein ALL EARS ON YOU Original Podcast.