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Radio RaBe
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Von Kaffeerahmdeckel über Oldtimer, von der Spielkarte zum Computer. Es gibt nichts, was Mensch nicht sammelt. Die Gründe sind so vielfältig wie die Objekte selber. Irgendwann kommt der Moment, wo die Sammlung die eigenen vier Wände sprengt. Jetzt steht die Entscheidung an, wie es damit weiter gehen soll. Isabelle hat ihre Spielkartensammlung und Spiele-Abende zum Geschäft gemacht und das "House of cards" eröffnet. Die vielen Computer und anderen technischen Geräte wurden Felix zu viel und er hat seine Sammlung zum "Enter Technikmuseum" in Solothurn erweitert. Auch in den Museen platzen die Sammlungen aus allen Nähten. Der Kunsthistoriker Joachim Huber berät die Kunststätten, welche Objekte behalten und welche weggegeben werden können. Dieser Podcast ist ein Zusammenschnitt der live-Radio-Sendung Ohrensessel, produziert und präsentiert von den Praktikant:innen von Radio RaBe, Bern.
CERN gelingt weltweit erster Transport von Antimaterie: Was einer Gruppe von Wissenschaftler*innen diese Woche am CERN in Genf gelungen ist, könnte Wissenschaftsgeschichte schreiben: Zum ersten Mal wurde erfolgreich Antimaterie transportiert. Die Wissenschaftler*innen wollen damit genauere Experimente an der Antimaterie durchführen. Davon erhoffen sie sich neue Erkenntnisse über die Beschaffenheit des Universums. Und ausserdem: Bienengesundheit stabilisiert sichVergangenes Jahr wies der Bienengesundheitsdienst eine schwere Vergiftung eines Bienenvolks durch ein Biozid nach. Solche Vergiftungsfälle haben in den letzten Jahren abgenommen. Dennoch setzen nach wie vor verschiedene Faktoren der Bienengesundheit zu.
Bis vor drei Jahren war Kameraüberwachung in den Velostationen Standard, doch ein Recherche des Onlinemagazins Republik wies darauf hin, dass für die Videoüberwachung die rechtliche Grundlage fehlte. In der Stadt Bern benötigt eine Videoüberwachung in öffentlichen Gebäuden die Zustimmung des Stadtrats. Diese Zustimmung will die Stadt heute vom Parlament einholen. An der geplanten Lösung gibt es aber Kritik. Die Demokratischen Jurist*innen Bern (djb) bezeichnen die geplante Videoüberwachung als unverhältnismässig. Und ausserdem: Wie sieht die Kantonale Politik der nächsten vier Jahre aus? Darüber entscheidet die Berner Stimmbevölkerung am Sonntag. Die Stimmberechtigten im Kanton haben die Möglichkeit die Regierung und das Parlament zu wählen. Bei kantonalen Wahlen liegt die Stimmbeteiligung jeweils ziemlich tief. Weshalb ist das so? Und welche Rolle spielt das Kantonsparlament in der Politiklandschaft überhaupt? Und zu guter Letzt geht das RaBe-Info wieder mit der Berner Kulturagenda on Air: Heute geht es um das Stück «Trophäe» nach dem Roman von Gaea Schoeters, das ab Samstag in den Vidmarhallen zu sehen ist.
Die Berner Politik greift das Thema Deepfakes auf. Zwei Interpellationen im Kantons- und im Stadtparlament befassen sich aktuell mit dem Thema. Konkret geht es um den Umgang mit Deepfakes im Klassenzimmer. Vertreter*innen aus den meisten Fraktionen haben die Vorstösse im Berner Stadtrat und im Grossen Rat des Kantons Bern mitunterzeichnet.Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump sind die Asylverfahren an der Grenze zu den USA de facto ausgesetzt. Im Norden Mexikos sitzen seither hunderttausende Geflüchtete fest. Die Situation in den Grenzstädten ist angespannt und von Razzien und Abschiebungen geprägte, wie die Reportage aus Ciudad Juárez zeigt.Am vergangenen Donnerstag machte die Berner Osteuropa Lese-Reihe ihren Auftakt mit Marko Dinić in der WerkStadt Lorraine. Sein «Buch der Gesichter» ist Erinnerungsliteratur und befasst sich mit der Besetzung Belgrads während des zweiten Weltkriegs. Im Gespräch erzählt Dinić, was ihn an der Erinnerungskultur stört.
Kulturinstitutionen bemühen sich diverser und inklusiver zu sein. Doch wie sieht es hinter der Bühne aus? Über diese Fragen diskutierten am Wochenende Kulturschaffende anlässlich der Aktionswoche gegen Rassismus. Genau heute vor 50 Jahren startete Argentinien in ein blutiges Kapitel: Am 24. März 1976 putschte sich das Militär an die Macht. Wir reden mit einem politischen Gefangenen und Überlebenden der Militärdiktatur: Ein Jahr seien sie komplett isoliert gewesen von der Aussenwelt, so Sergio Ferrari.
Die Universitären Psychiatrischen Dienste UPD in Bern haben turbulente Zeiten vor und hinter sich. In den letzten Jahren ging es darum, die UPD betrieblich und finanziell wieder ins Lot zu bringen. Zudem steht die geplante Fusion mit der Psychiatrischen Klinik PZM in Münsingen vor der Tür. Wir sprechen mit Josef Müller, aktuell noch CEO der UPD über die herausfordernden Zeiten, seine Mission und Aufgaben, seine Führungswerte und die interdisziplinäre Zusammenarbeit.Wir waren vor Ort, letzten Montag im Kursaal, an der Preisverleihung des Prix Printemps 2026. Mit dem Preis werden innovative Projekte für Menschen mit Beeinträchtigungen im Raum Bern ausgezeichnet. Radio loco-motivo durfte den Preis vor 11 Jahren selber nach Hause nehmen. Die aktuellen Gewinner*innen 2026 sind Procap Bern mit ihren integrativen Sportangeboten, die Heitere Fahne mit ihrem Ausbildungsangebot "PrA Kulturmacher*in" und der Asperger Spaziergang. Wir haben die Gewinnenden gefragt, was der Preis für sie bedeutet.
Diese Woche findet in Bern die Aktionswoche gegen Rassismus statt. Wir sprechen mit Vithyaah Subramaniam über das Programm und fragen unter anderem, weshalb das Thema dieses Jahr Freizeit lautet.Auf dem Programm der Aktionswoche steht unter anderem ein Vernetzungsanlass zu Rassismuskritischer Schule. Mani Owzar hat dazu ein Handbuch mitherausgegeben. Eine Rassismuskritische Schulkultur ist besonders wichtig sagt Owzar. Und schliesslich nehmen wir euch mit in die Kornhausbibliothek: An der Museumsnacht widmete sie sich dem Thema Banned Books – verbotene Bücher. In den USA haben Behörden über 4 000 Bücher aus Schulibliotheken entfernen lassen.
Mehr Tanz mehr Raum: Unter diesem Motto macht sich der Verein BETA stark für die freie Tanzszene in Bern, und das bereits seit zehn Jahren. Am Freitag startet das BETA Stage Festival: Ein Festival, bei dem die freie Berner Tanzwelt sich in Szene setzt. Rena Brandenberger ist Vorständin bei BETA und organisiert das Festival mit. Im zweiten Teil der Sendung ist dann Sue Leuenberger bei uns zu Gast: Sie ist Kulturredaktorin bei der Berner Kulturagenda. Neu gibt die Kulturagenda wöchentlich Einblicke in ihre Arbeit: Heute geht es um die Theaterperformance das Luftschiff von X Schneeberger.
Keine Plakate für Flugreisen und Autos: Die Junge Alternative fordert ein Werbeverbot für klimaschädliche Fortbewegungsmittel in der Stadt.Dann: Wie viel Wert hat ein Mensch, wie valid ist er? Das Stück "Invalid" reflektiert über die Invalidenversicherung in der Leistungsgesellschaft
Das sogenannte Entlastungspaket 2027 ist unter Dach und Fach. Der Nationalrat hat heute Morgen die letzten Differenzen zum Ständerat bereinigt. Was das Parlament an der Haushaltsvorlage geändert hat und weshalb es wohl kein Referendum gibt, gleich zu Beginn unserer Nachrichtenübersicht.Dann: In Biel hat die Aktionswoche gegen Rassismus bereits begonnen. Teil des Programms ist eine Hörgalerie. Die ganze Woche sind im Haus pour Bienne die Diskriminierungserfahrungen von fünf Frauen zu hören.Ausserdem in der Sendung: Unter den ersten Zielen des US-israelischen Angriffs auf Iran war eine Schule in Minab. Amnesty International hat dazu Material gesammelt und kommt zum Schluss: Die USA haben wohl humanitäres Völkerrecht verletzt?
Im Kanton Bern werden Plätze in den Notschlafstellen neu nur noch an Menschen mit legalem Aufenthaltsstatus vergeben. Dagegen gibt es Widerstand aus der Zivilgesellschaft. Die Bürger:innenbewegung «Un toit für alle» aus Biel übergibt heute eine Petition an den Regierungsrat.In diesen Wochen werden in der Schweiz zudem die Weichen für den Gewässerschutz gestellt: Letzte Woche endete die Vernehmlassung zur Revision der Gewässerschutzverordnung. Und heute werden in Bundesbern gleich mehrere Interpellationen zu diesem Thema debattiert. Michael Casanova ist Experte für Gewässerschutz bei Pro Natura und gibt im RaBe-Info Auskunft.
Wie oft ist uns schon der Schweiss ausgebrochen, und wir wünschten uns, der Boden würde uns verschlucken? Ein peinlicher Moment. Die Psychologin Elodie Aubert erklärt das Phänomen der Scham aus psychologischer Sicht. Für Comedians sind peinliche Erlebnisse aus dem Alltag oft das Rohmaterial für ihre Auftritte. Reena Krishnaraja und Retto Jost im Gespräch. In einer Strassenumfrage gehen wir der Frage nach: Was ist dir peinlich und was überhaupt nicht?Ohrensessel ist die Sendung der Praktikant:innen von Radio RaBe. In diesen Episoden hörst du den Zusammenschnitt der live-Sendung. Die gesamte Sendung ist Jederzeit hörbar auf unserer Webseite.
Berner Sicherheitspolitik: Der Handlungsspielraum der Stadtregierung ist beschränkt, wenn es um die Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei geht. Was hat die Stadt in der Sicherheitspolitik überhaupt zu sagen? Diese Frage will die SP/Juso-Fraktion im Stadtrat endgültig klären. Gestern hat die Fraktion eine Motion dazu eingereicht. Darin fordert sie vom Gemeinderat Antworten und eine konkrete Polizeistrategie. Und dann: Seit dem Ausbruch der COVID Pandemie und dem ersten Lockdown in der Schweiz sind gut 6 Jahre vergangen. Mit der Pandemie haben jedoch nicht alle Menschen abgeschlossen. Zum Beispiel jene, die an Long Covid erkrankt sind. Am Sonntag ist Long Covid Awareness Day, zu diesem Anlass erscheint der Podcast «So Long Covid» von Zita Bauer und Jan Zosso. Zosso war selbst von Long Covid betroffen. In sechs Folgen begleitet Zita Bauer seine Genesungsgeschichte sowie die der Ärztin Jasna Cotting, der Professorin Patricia Purtschert und Profi-Radsportlerin Marlen Reusser. Und zu guter Letzt: Mittelerde – die Welt des Fantasyautors J.R.R. Tolkien fasziniert noch heute Millionen von Leser*innen. Auch die Forschung findet Gefallen an den Geschichten rund um Hobbits, Elben und Orks. Das zeigt die Tolkien-Konferenz, die morgen in Zürich stattfindet. Unter dem Motto «Leadership in Tolkien’s Middle-earth» laden die Universitäten Zürich und Lausanne sowie die Friedrich-Schiller-Universität Jena zur Konferenz. Mit dabei sind auch Julia und Sina vom Podcast «Typisch Ravenclaw». Sie haben den Democracy-Index auf verschiedene Reiche angewandt und untersucht wie demokratisch sie sind.
Viele Menschen beziehen im Kanton Bern keine Sozialleistungen, obwohl sie Anrecht darauf hätten. Grossrätin Rahel Ruch des Grünen Bündnisses will das nun ändern und mit einer Informationskampagne aufklären.Und dann: Drastischer Rechtsruck in Chile: Gestern wurde José Antonio Kast zum Präsidenten vereidigt. Kast ist ein ultrarechter Abtreibungsgegner, der bei Migrationsthemen mit eiserner Hand regieren will. Was bedeutet dies für die sozialen Bewegungen Chiles? Und wie positioniert sich der neue Präsident aussenpolitisch? Das hören wir im Interview.Und ausserdem sind wir wieder mit der «BKa on Air». Heute teilt Melina Tenisch von der Berner Kulturagenda ihre poetische Bildbetrachtung einer Styroporarbeit der Künstlerin Lin May Saeed.
Was lange währt, wird endlich gut? Die Fachverbände der sozialen Arbeit sehen das anders: Sie üben Kritik am gestern verabschiedeten Sozialhilfegesetz des Kantons Bern.Antisemitismus in der Schweiz: Die Zahl der Vorfälle stagniert – allerdings auf hohem Niveau. Das zeigt ein neuer Bericht der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus.Flucht und psychische Gesundheit: Geflüchtete Menschen sollen einen niederschwelligen Zugang zu Unterstützung erhalten. Das sagt Julia Nöthiger vom Schweizerischen Roten Kreuz SRK. Sie äusserte sich gestern am Rande einer nationalen Fachtagung.
Der Berner Regierungsrat wollte letztes Jahr keine verletzten Kinder aus Gaza aufnehmen. Grundsätzlich sei er aber zu solchen humanitären Aktionen bereit, antwortet er auf eine Motion. Sagt SP-Grossrätin Valentina Achermann. Sie reicht deshalb einen erneuten Vorstoss dazu ein.Und: LGBTIQA+ Menschen sind in der Schweiz psychisch deutlich stärker belastet als die Gesamtbevölkerung, sagt Alessandra Widmer von der Lesbenorganisation Schweiz. Eine Mental Health Strategie will dem nun entgegenwirken.
Die Stadt will vier ihrer Liegenschaften sanieren und kündigt deshalb allen Mieter*innen. Weshalb sind diese Leerkündigungen nötig? Hätten sie vermieden werden können? Darüber haben wir mit der zuständigen Gemeinderätin Melanie Mettler gesprochen.Im Zweiten Teil der Sendung blicken wir in den Libanon: Israel vertreibt mit seiner Bombardierung und den Evakuierungsbefehlen massenhaft Menschen. Wie es den Menschen zwischen dem Litani-Fluss und der Grenze zu Israel geht, erzählt Sebastian Zug von der Hilfsorganisation HEKS.
A few years ago I learnt about Stuarts work and his activism to «democratise» colours. I immediately thought that he would be a fascinating person to talk to. In early march 2026 the stars aligned and we had a meandering conversation about colours, art and music.
Mit dem immer wärmeren Temperaturen beginnt auch die neue Zirkussaison. In dieser Folge blicken wir hinter die Kulissen der wandernden Bühnenshow - zusammen mit einem Seiltänzer, einem Zauberer und einem Zirkus-Geschäftsleiter!
Die Stadt Bern will unterirdische Abstellplätze für Velos beim Bahnhof bauen. Dafür sollen bestehende Abstellplätze weichen. Der Verband Pro Velo wehrt sich. Dann schauen wir in den Iran: Was ist bekannt? Wie geht es weiter nach dem Tod Chameneis? Und wie stehen die Iraner*innen vor Ort und in der Diaspora zum Angriff der USA und Israels? Wir hören Stimmen und Einschätzungen. Und ausserdem: Die neuen Ausstellungen in der Kunsthalle Bern drehen sich um die Beziehung zwischen Mensch, Tier und Natur.










