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Radio RaBe
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Der öffentliche Raum gehört uns allen. Und weil wir alle verschiedene Bedürfnisse und Ansprüche haben, ist ein Platz für uns toll, blöd, unheimlich, hässlich oder der Wohlfühlraum. Die Praktikumssendung Ohrensessel hat sich auf dem Terrain Gurzelen umgehört, was dort alles entseht. Und auch in der RaBe-Nachbarschaft wird ein neuer, öffentlicher Raum mit Privatraum auf dem Gaswerkareal gebaut. Raum wirkt auf den ersten Blick anders, als er dass er gehört wird. Ohrensessel gibt euch Räume und Orte auf die Ohren.
Worst Case für Bern: Der Bundesrat verschiebt das Projekt Bypass Bern Ost in eine ungewisse Zukunft. Vorwärts gemacht wird jedoch beim Autobahnausbau im Wankdorf. Der Gemeinderat Matthias Aebischer zeigt sich konsterniert. Steuererhöhung für die Armee: Der Bundesrat will die Mehrwertssteuer anheben, um die Armee zu finanzieren. Linke Parteien schlagen Alarm. Solidarität für Aserbaidschan: Die Organisation Reporter ohne Grenzen macht auf die Situation inhaftierer Journalist:innen aufmerksam.
Kannst du auf Anhieb die Zahl der Seifen in deinem Haushalt nennen? Wahrscheinlich nicht, denn Seifen gibt es in unzähligen Varianten mit noch mehr Möglichkeiten der Sauberkeit. Ohrensessel nimmt dich in dieser Sendung mit auf die Zeitreise und erzählt über den Ursprung der Seife. Wir haben einer Seifen-Macherin zugehört, warum sie Seife herstellt, wo es doch nun wirklich viel schon bereits gibt und wir erzählen, warum es bei einer Seifen-Oper nicht nur um geschmierte Geschichten geht. Und immer wieder in der Stunde erzählen uns Menschen von der Strasse, wie ihre Lieblingsseife duftet.
Die Dimensionen des Blutbads im Iran drängen langsam ans Tageslicht. Über 30 tausend Demonstrierende soll das Regime binnen weniger Tage ermordet haben. Was lösen die Zahlen bei iranischen Diaspora in der Schweiz aus? Shahrzad Antenna von Free Iran Switzerland im Interview.Dann schauen wir ins Programm der Tour de Lorraine: Auf der Theaterbühne wird dieses Jahr das World Economic Forum WEF nicht nur kritisiert, sondern gleich angeklagt:UND: Die Eidgenössische Kommission für Frauenfragen feiert heute ihr Jubiläum: Wir schauen zurück auf 50 Jahre Gleichstellungspolitik, mit Cesla Amarelle, der Präsidentin der Kommission.
Im Iran schlägt das Regime Proteste blutig nieder. In der Schweiz reagiert die Politik: Iraner*innen sollen vorerst nicht mehr in ihr Heimatland zurückgeführt werden. Doch Organisationen warnen – dieser Schritt allein reicht nicht. Dann ein Thema, das lange in Vergessenheit geraten ist und nun wieder aktuell wird: Asbest. Im Interview erklärt Urs Berger, Präsident der Stiftung Entschädigungsfond für Asbestopfer, weshalb eine Änderung im Unfallversicherungsgesetz nun Sicherheit bringt.
Was bedeutet euch Schlaf? Was macht ihr, wenn ihr nicht ein- oder durchschlafen könnt? Ein guter, gesunder Schlaf ist enorm wichtig für die psychische, aber auch die physische Gesundheit. Bruno hat Stimmen auf der Strasse gesammelt und fragt Redaktionsmitglied und Schlafcoach Tanja, was sie für Tipps geben kann für besseres Ein- und Durchschlafen.Zuerst aber machen wir einen Ausflug in Stapferhaus in Lenzburg. Aktuell läuft dort die Ausstellung «Hauptsache gesund», mit spannenden Einblicken rund um Gesundheit, Krankheit und Diagnosen. Tanja besuchte die Ausstellung mit Heidi Katharina Dietrich, zertifizierte Genesungsbegleiterin EX-IN, und fragte sie anschliessend nach ihren Eindrücken
Vor fünf Jahren starb ein junger Autist in einer Psychiatrie im Aargau. Die damaligen behandelnden Ärzte stehen ab heute vor Gericht. Die Interessengruppe Autist:innen Schweiz begleitete den Prozessauftakt mit einer Mahnwache vor dem Bezirksgericht in Brugg.Ausserdem:Die autonome Selbstverwaltung in den kurdischen Gebieten im Nordosten Syriens (Rojava) steht unter Beschuss. In der Diaspora ist die Mobilisierung gross. So fanden etwa in Bern bereits mehrere Kundgebungen zur Situation in Rojava statt. Wir haben mit Şilan Dersim vom Kurdischen Frauenrat Bern darüber gesprochen.
Im Iran wurde die jüngste Protestwelle brutal und blutig niedergeschlagen. Nun hat auch die Regierung Todeszahlen veröffentlicht: Über dreitausend Menschen seien verstorben, darunter etliche Sicherheitskräfte. Ist den Zahlen glauben zu schenken? Die Hintergründe im Beitrag.Und ausserdem: Genau heute vor 50 Jahren starb Paul Robeson. Der afroamerikanische Sänger und Schauspieler war in den 50er- und 60er-Jahren weltberühmt. Nicht nur wegen seiner Kunst. Robeson setzte sich lautstark für Frieden und soziale Gerechtigkeit ein sowie gegen Ausbeutung. Heute ist er beinahe in Vergessenheit geraten. Nicht so bei Martin Schwander. Der Schweizer Journalist hat ein Buch über Robeson geschrieben. Wir hören Martin Schwander im Talk.
Am Dienstag haben israelische Behörden das Hauptgebäude der UNRWA in Ostjerusalem abgerissen. Die UN-Kritisierte diesen Schritt stark. Im Gespräch erzählt UNRWA-Mediensprecher Jonathan Fowler, wie seine Kolleg*innen die Hausdomolierung erlebt haben und wie es um die finanzielle Lage der UNRWA steht.Ausserdem:Ab Freitag versucht ein Stück im Tojo-Theater die Blasmusik zu retten. Wie das gelingen soll und wie seine eigene Erfahrung mit Blasmusik verlaufen ist, erzählt Theatermacher Max Gnant im zweiten Teil der Sendung.
Über Tausende von Menschen protestieren in der Schweiz gegen die Kämpfe in den kurdischen Gebieten in Ost- und Nordsyrien. Auch in Bern fand gestern erneut eine Demonstration statt. RaBe-Info berichtet. Und: Welche Grenzen werden Schwarzen Männern in einer weissen Mehrheitsgesellschaft auferlegt? Das Stück PERCEPTIONS in der Dampfzentrale setzt sich mit den Erfahrungen Schwarzer Männer auseinander. Choreografin Anna Chiedza Spörri im Gespräch.
Die Hälfte der Menschheit hat sie – und doch ist sie ein untererforschtes Thema: die Menstruation. Starke Mensbeschwerden schränken die Betroffenen einmal im Monat in ihrem Alltag ein – und doch gibt es kaum Zahlen für die Schweiz. Ein Postulat von zwei Grünen Gemeinderätinnen der Stadt Zürich verlange zu prüfen, wie Mitarbeitende mit regelmässigen und starken Menstruationsbeschwerden unterstützt werden können und ob ein Bedarf für bezahlte Dispensen besteht. Die Stadt Zürich beauftragte das interdisziplinäre Zentrum für Geschlechterforschung (IZFG) der Universität Bern mit der Studie zu Mensbeschwerden der städtischen Angestellten am Arbeitsplatz. Die operative Leiterin dieser quantitativen Befragung, Dr. Christine Bigler, erzählt von den Resultaten, den Handlungsmöglichkeiten und auch der Kritik an den unterschiedlichen Lösungsansätzen.Die Sendung ist Teil der Serie zu reproduktiver Gerechtigkeit - also Fragen rund um die menschliche Fortpflanzung.
Letzte Woche ging in Griechenland ein jahrelanger Gerichtsprozess gegen zwei Dutzend Seenotretter*innen zu Ende. Das Gericht hat sie alle freigesprochen. Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hatte den Fall im Vorfeld stark kritisiert. Im Interview hören wir Beat Gerber von Amnesty International Schweiz. Und ausserdem: Morgen beginnen die 61. Solothurner Filmtage. Einer der zahlreichen Filme, der gezeigt wird ist «Trop Chaud - KlimaSeniorinnen» vs. Switzerland von Benjamin Weiss. Er handelt von dem historischen Sieg der Klimaseniorinnen am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und von der ernüchternden Reaktion des Schweizer Parlaments.
Heute beginnt in Davos das Weltwirtschaftsforum WEF. Wie jedes Jahr kritisiert die JUSO das Treffen von Vertreter*innen aus Wirtschaft und Politik scharf. Unter anderem mit einer Kundgebung in Davos am Tag zuvor. Mirjam Hostettmann, Präsidentin der JUSO Schweiz, im Interview. Und: Vor gut 20 Jahren trat im Rahmen der Anti-WEF-Proteste ein Komitee von Soldaten in die Öffentlichkeit, um gegen die Einsätze der Schweizer Armee im innern zu protestieren. Zwei dieser Soldaten waren der heutige Nationalrat Jon Pult und der frühere GSOA-Sekretär Adrian Feller.
Der Berner Gemeinderat hat die Geschehnisse rund um die Demo vom 11. Oktober in einem Bericht politisch aufgearbeitet. Darin geht der Gemeinderat auf Kritik, verschiedene Forderungen und Fragen ein. Im Gespräch erzählt Sicherheitsdirektor Alec von Graffenried, welche Gespräche der Gemeinderat für diesen Bericht geführt hat und weshalb er vor hat, die Einsatzkosten auf verurteilte Demoteilnehmende abzuwälzen.AL-Stadtrat David Böhner erklärt, weshalb er vom Bericht der Stadtregierung enttäuscht ist und was er von Forderungen nach einem schärferen Kundgebungsreglement hält.Zum Schluss der Sendung blicken wir in die USA. Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben kürzlich auf das zweite Amtsjahr Trumps zurückgeblickt, das sie als Katastrophe für die Menschenrechte bezeichnen.
Nach dem Nein zum Autobahnausbau an der Urne im November 2024 erwägt der Bundesrat, einige der abgelehnten Projekte doch wieder in die Planung aufzunehmen. Der Verkehrsclub Schweiz hat eine Umfrage in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse zeigen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung dieses Vorgehen für undemokratisch halten.Ausserdem:Das Kollektiv SOORIYAN kreiert in der Kulturlanschaft Orte für südasiatische Identitäten. Damit füllt das Kollektiv eine Lücke und mischt die Schweizer Kulturszene auf. Am Norient Festival ist SOORIYAN zu Gast.
Wie klingt Gaza? Dieser Frage geht Mohamed Yaghi nach. Der Film Gaza Sound Man begleitet ihn bei seiner Tätigkeit – Mohamed Yaghi dokumentiert seine Umgebung mit seinem Aufnahmegerät.Gezeigt wird der Film am Norient-Festival. Und ausserdem: Mars, der rote Planet – so haben es die Meisten wohl in der Schule gelernt. Dieses Bild muss nun wohl revidiert werden. Zumindest was die Vergangenheit unseres Nachbarplaneten angeht. Dass es auf dem Mars früher Wasser gegeben haben muss, das ist schon länger bekannt. Jetzt hat ein Forschungsteam unter Beteiligung der Universität Bern beweisen können, dass es sogar mal einen ganzen Ozean auf dem Mars gegeben hat.
Die Stadt Bern will die Nutzung der beiden Allmenden im Norden der Stadt neu regeln. Dafür liess der Gemeinderat verschiedene Varianten ausarbeiten. Nun soll die Stadtbevölkerung mitreden.Wir blicken noch einmal zurück ans NO WEF Winterquartier: Dort ging es um die Rote Hilfe, einer politischen Organisation, der unteranderem Menschen aus dem linken Spektrum im Gefängnis unterstützt. In Deutschland haben zwei Banken die Konten der politischen Organisation gesperrt. Thomas Meyer Falk, ein ehemaliger Gefangener, erklärt was das für die Betroffenen bedeutet.
In der heutigen Infosendung berichten wir vom NO WEF Winterquartier 2026 in der Reitschule. Wir hören im Interview die deutsch-iranische Autorin Maryam Aras über die aktuellen Proteste im Iran und Lars vom technologiekritischen Çapulcu-Kollektiv über den Zusammenhang zwischen dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Faschisierung.
Auf Anfang Jahr treten jeweils neue Gesetze und Regelungen in Kraft. Einen Überblick über die wichtigsten Änderungen seit dem 1. Januar 2026 geben wir im ersten Teil der Sendung.Ausserdem: Das Hilfswerk Caritas Schweiz warnt davor, die Gesellschaft drohe auseinanderzudriften. Grund dafür ist die zunehmend schwierige Situation von ärmeren Menschen.Und schliesslich beenden wir unsere Serie zum Chaos Communication Congress mit einem Jahresrückblick. Gemeinsam mit der Digitalen Gesellschaft Schweiz beleuchten wir die wichtigsten Entwicklungen aus dem lezten Jahr im Bereich Datenschutz.
Gestern ist die neue Studie «Mediennutzung 2035 – Studie zur Zukunft der Informationsmedien» des Forschungszentrums Öffentlichkeit und Gesellschaft (fög) der Universität Zürich erschienen. Gefördert wurde sie vom Verlegerverband Schweizer Medien. Die Studie analysiert zentrale Entwicklungen des Journalismus in der Schweiz mit Blick auf die nächsten zehn Jahre. Grundlage sind 15 Interviews mit internationalen Expert:innen aus Wissenschaft und Medienpraxis sowie die Auswertung bestehender Nutzungsdaten und internationaler Forschung. Im Interview hören wir Pia Guggenbühl. Sie ist Direktorin des Verlegerverbands Schweizer Medien. Und ausserdem: Im Jahr 1970 wollte die Schwarzenbach-Initiative 350'000 Arbeiter:innen in ihre Herkunftsländer zurückschicken. Die Initiative wurde abgelehnt, bei einer Stimmbeteiligung von 75 Prozent. Doch 46 Prozent der Stimmbevölkerung stimmten der Initiative zu. Grazia Pergoletti war damals sechs Jahre alt. Ihre Mutter war Schweizerin und ihr Vater Italiener. Bei einer Annahme der Initiative hätte sie mit ihrem Vater die Schweiz verlassen müssen. Wie wäre ihr Leben verlaufen, wenn sie in Assisi und nicht in Basel aufgewachsen wäre? Pergoletti begab sich auf Spurensuche. Dadurch entstand das Stück „Schwarzenbach – Le Dolci Vite“. Es lief bereits 2024 im Schlachthaus Theater, heute Abend wird es wieder aufgenommen.






