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Raed Saleh: Ich hab da mal ne Frage
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Raed Saleh: Ich hab da mal ne Frage

Autor: Raed Saleh

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Beschreibung

Normalerweise werden Politiker interviewt. Hier wird der Spieß umgedreht – ein Berliner SPD-Mann hört sich in seiner Stadt um. Und stößt auf so manches Geheimnis. Raed Saleh, SPD-Fraktionschef im Abgeordnetenhaus, trifft bekanntere und unbekanntere Personen – von der Rabbinerin bis zum TV-Moderator, fragt sie nach ihrer Geschichte, hört zu und hakt nach. Das Ergebnis: oft überraschend – auf jeden Fall aber nie langweilig.
38 Episodes
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Für meinen Podcast konnte ich Margot Friedländer sprechen. Sie ist eine beeindruckende Frau, die eine tieftraurige und zutiefst wichtige Geschichte zu erzählen hat. Margot Friedländer hat den Holocaust überlebt. Ihre Familie wurde von den Nazis in den Konzentrationslagern umgebracht. Gerade in Zeiten wie diesen, wo leichtfertig rote Linien überschritten werden, sollten wir alle uns Lebensgeschichten wie die von Margot Friedländer anhören. Denn eines muss immer klar sein: nie wieder heißt nie wieder!
Folge 37: Henrike Claussen

Folge 37: Henrike Claussen

2020-02-0700:09:26

Diese Mal bringt mich mein Podcast an einen historischen Ort: nämlich dorthin, wo die schlimmsten NS-Verbrecher nach dem 2. Weltkrieg verurteilt wurden. Chefin des Gedenkortes ist Henrike Claussen. Sie berichtet von den weltweit Geschichte schreibenden Nürnberger Prozessen und darüber, wie wichtig das Gedenken daran gerade heute noch ist. Ein spannendes, ein wachrüttelndes und ein mahnendes Gespräch.
Folge 36: Elke Aubron

Folge 36: Elke Aubron

2020-01-2400:04:05

…vor wenigen Tagen ist die Initiative „Kiezmarkthalle 9 für Alle“ mit 5.290 Unterschriften gegen die weitere Gentrifizierung Kreuzbergs und der Markthalle Neun zu mir ins Büro gekommen. Ich konnte ein zweites Gespräch mit Elke Aubron führen, die weiterhin aufopfernd für die Menschen im Kiez kämpft. Ich habe der Initiative meine Unterstützung zugesagt. Es kann doch nicht sein, dass im Zentrum Berlins kein Platz mehr für Discounter und kein Platz mehr für ärmere Menschen ist.
Folge 35: Elke Aubron

Folge 35: Elke Aubron

2020-01-2400:25:32

Für diesen Podcast habe ich mir mehrere Wochen Zeit genommen: zum ersten Mal habe ich mich Elke Aubron von der Kreuzberger Initiative „Kiezmarkthalle 9 für Alle“ vor einigen Wochen gesprochen. Damals hatte sie mir zusammen mit ihrem Mitstreiter Andreas Wildfang erklärt, warum sie sich so sehr für den Erhalt eines Discounters in der Markthalle Neun einsetzen. Es geht nämlich darum, dass alle Menschen in der unmittelbaren Nachbarschaft alles Lebensnotwendige kaufen können. Und nicht mehr nur überteuerte Garnelen anstelle des täglichen Brots. Seit diesem ersten Gespräch bin ich an dem Thema drangeblieben…
Dieses Mal treffe ich einen echten Kinostar: Sven Rothkirch hat als Schauspieler schon mit Tarantino, Polanski und anderen Topregisseuren gedreht. In Berlin stand er beim Deutschen Theater auf der Bühne, er ist regelmäßig in Filmen und Serien im Fernsehen zu sehen. Doch gibt es für ihn wie Hunderte seiner Schauspielerkollegen ein Leben jenseits des Scheinwerferlichts. Und das kann auch für Profischauspieler manchmal ganz schön hart sein… Darüber reden wir in meinem neuen Podcast.
Dieser Podcast ist mir besonders wichtig, ich spreche Elke Schilling von „Silbernetz“. Ihr Verein kümmert sich um einsame Menschen, die es gerade in der momentanen besinnlichen Zeit des Jahres besonders schwierig haben. Ich will gar nicht sehr viel mehr sagen, nur die wichtige Telefonnummer von Silbernetz: 0800 4 70 80 90 Bitte scheuen Sie sich nicht, dort anzurufen. Elke Schilling und ihr Team freuen sich über jeden Anruf. Ihnen allen eine schöne Weihnachtszeit – und einen guten Rutsch! Wir hören uns hoffentlich wieder im neuen Jahr. Ihr Raed Saleh.
Dieses Mal treffen ich einen absoluten Weltpromi: Jürgen Klinsmann. Was mich bei dem Weltmeister von 1990, dem Nationaltrainer während des Sommermärchens, dem aktuellen Hertha-Trainer am meisten gefallen hat – er ist so einnehmend sympathisch und wunderbar am Boden geblieben. Keine Starallüren, keine Überheblichkeit – immer freundlich und interessiert. Und so lief das Gespräch mit Jürgen wie von alleine. Über alles, was mal rund um den Fußball in unserer Stadt diskutiert werden musste.
Für den neusten Podcast konnte ich mit einem echten Klimaprofi sprechen: Michael Schäfer, der Leiter des Fachbereichs Klimaschutz und Energiepolitik beim WWF Deutschland. Michael kenne ich schon seit vielen Jahren. Als Abgeordneter saß er nur wenige Plätze entfernt mehrere Jahre für die Grünen im Abgeordnetenhaus. Das Gespräch mit Michael Schäfer ist ein ökologischer Rundumschlag – zu toten Vögeln, Greta und guten Vorsätzen für mehr Fahrradfahren. Ein Gespräch, das 100% in die Zeit passt.
Diese Frau hat richtig Spaß gemacht: Christine Bergmann. Grande Dame der SPD in Berlin. Sie ist einen atemberaubenden Weg gegangen, junge Mutter, Apothekerin bis zur Bundesministerin im rot-grünen Kabinett Schröder. Noch heute, 20 Jahre nach ihrem Austritt aus der aktiven Politik, setzt sie sich für unsere Stadt Berlin ein, in der Stiftung Zukunft Berlin. Eine tolle Frau mit einer unglaublichen Dynamik.
Dieses Mal spreche ich mit Martina Voss. Sie erklärt mir, warum ihre Arbeit in einer Handvoll Berliner Arztpraxen so wichtig ist, obwohl sie keine Ärztin ist. Ein spannender Bericht über Gesundheit jenseits von Pillen, Behandlung und OP’s. Voss arbeitet für den Verein „Soziale Gesundheit“.
Dieses Mal spreche ich mit einem echten Zeitzeugen und Zeitbeeinflusser: Robert Schaddach. Er gehört zu unserer SPD-Fraktion im Abgeordnetenhaus und hat vor 30 Jahren an ganz zentraler Stelle die Wende mit eingeleitet. Völlig überraschend wurde Robert damals zum Wahlleiter für die ersten demokratischen Wahlen in der DDR bestimmt. Aus dem Roten Rathaus managte der junge Student dann diese enorme und neue Aufgabe – mit eigenem Büro und Arbeitsstab. Es hat bestens geklappt – wie wir heute rückblickend sehen. Erinnerungen an eine „sensationelle Zeit“ wie Robert heute sagt.
Dieses Mal gibt es Tacheles aus dem Klassenzimmer: die Lehrerin Grit Möllers von der Peter-Härtling-Grundschule in Spandau nimmt kein Blatt vor den Mund. Egal ob kostenloses Mittagessen für alle, BVG-Ticket umsonst oder fehlende Plätze für Kinder an den Berliner Schulen – Möllers sagt uns Politikern in dem Podcast ordentlich die Meinung. Doch sie hat auch ein großes Lob für uns! Das Gespräch hat mir Mut gemacht, nicht aufzugeben und weiter für die Berliner Kinder zu rackern.
Dieses Mal spreche ich mit einem politischen Überflieger: Ludwig Scheetz. Ludwig hat vor wenigen Wochen etwas vollbracht, was ihm zuvor nur wenige zutrauten – bei den Brandenburg-Wahlen verteidigte er seinen Wahlkreis für die SPD und er gewann mit Vorsprung gegen den Brandenburger Spitzenkandidaten der AfD. Im Gespräch verrät mir Ludwig sein Geheimrezept und erläutert, wie genau er das gemacht hat. Ein ganz wichtiger Punkt ist sicherlich, dass der gerade einmal 33 Jahre alte Ludwig Scheetz sich ehrlich für die Menschen in seiner Heimatstadt Königs Wusterhausen und in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Oder-Spree interessiert. Und er ist auch nach seinem Sieg am Boden geblieben. Sehr sympathisch!
Dieses Mal spreche ich mit einem Mann von der Straße: Gerhard Schönborn. Er hat einen extrem wichtigen Job, er leitet das Kontaktcafé in der Kurfürstenstraße. Zu ihm kommen Prostituierte, Gestrandete, Hilfesuchende. Seine Räume bezeichnet er selbst als ein „Wohnzimmer“ für die Menschen auf diesem besonders rauen Stück Berlin. Das Gespräch mit Gerhard Schönborn hat mich noch lange danach beschäftigt. Zum Glück gibt es Menschen wie ihn.
Dieser Podcast hat richtig Spaß gemacht: Lorenz Maroldt ist der Kopf hinter dem Checkpoint des Tagesspiegels. Einen Journalisten mal so richtig in die Mangel zu nehmen, das kann man auch nicht alle Tage. In unserem Gespräch verrät Maroldt, wie der Newsletter zustande kommt, was die größten Herausforderungen sind und welche ehrgeizigen Pläne die Zeitung aus Berlin für die nächsten Jahre hat.
Diesmal treffe ich, wenn man so will, den letzten Dinosaurier: Werner Mette ist der letzte noch existierende Bauer in Berlin-Buckow. Mit ihm spreche ich über alte Familientraditionen, das Leben zwischen Metropole und Land und den langen Schatten der Mauer. Nach dem Besuch auf dem Bauernhof ist klar: wir dürfen unsere letzten Landwirte in Berlin nicht im Stich lassen. Denn sonst gibt es bald keine mehr.
Selten hat mich ein Gespräch noch so viele Stunden später beschäftigt, wie der Podcast mit Fatima und Sadaf. Obwohl sie gerade erst volljährig geworden sind, machen sich die beiden Mädchen unglaublich kluge und tiefe Gedanken über das menschliche Miteinander, über Flucht, Neuanfang und Gerechtigkeit. Fatima und Sadaf stammen aus Afghanistan – es gibt wohl kaum bessere Beispiele für ein erfolgreiches Ankommen in Deutschland. Und außerdem verraten sie uns noch ein Geheimnis: nämlich welche zentrale Rolle Pommes für eine gelungene Integration spielen können!
Folge 21: Sandra Yacoub

Folge 21: Sandra Yacoub

2019-08-0900:11:49

Dieses Mal spreche ich über eines der aktuell am heißesten diskutierten Themen der Stadt: die Situation an den Berliner Schulen. Sandra Yacoub ist Mutter von zwei Schulkindern – 2. und 5. Klasse. Und sie verrät, was sie von der neuen Gebührenfreiheit, vom Schulessen für alle hält und wie sie die Lage im Moment sieht. Durchaus kontrovers und hochspannend!
Dieses Mal treffe ich einen Veteranen der Berliner Presselandschaft. In seiner journalistischen Laufbahn hat kaum jemand mehr erlebt als Peter Brinkmann. In unserem Gespräch erzählt er mir, welche Rolle er für den Fall der Berliner Mauer und die Grenzöffnung zwischen DDR und Bundesrepublik spielte und wie er eines Tages doch noch zu einem Gespräch mit Fidel Castro kam. Heute ist Peter Brinkmann beim Berliner Fernsehsender TV Berlin und ist dort verantwortlich für unterschiedliche Sendungen. Ich freue mich auf den nächsten Besuch.
Folge 19: Johanna Buck

Folge 19: Johanna Buck

2019-07-0500:13:25

Dieses Mal treffen ich eine absolute Überzeugungstäterin: Johanna Buck. Seit sie ein Teenager ist, kämpft Johanna für eine saubere Umwelt, für den Naturschutz. Erst in ihrem Heimatort im Kleinen, indem sie möglichst Plastikmüll vermied oder so oft wie möglich radelte, neuerdings bei der „Fridays for Future“-Bewegung, wo sie die Schülerdemos organisiert. Für den Umweltschutz hätte Johanna fast das Abi platzen lassen, hat sich dann aber doch noch einmal besonnen. Jetzt hat die 18-jährige beides: das Abi in der Tasche und eine spannende Zukunft als Umweltaktivistin. Ich drücke Johanna die Daumen! Wir brauchen mehr Jugendliche wie sie.
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