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Red Flags und Rosa Brillen
Red Flags und Rosa Brillen
Author: Anne König und Shiva Nann
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© Anne König und Shiva Nann
Description
Ein Podcast über Narzissmus – nicht von oben herab, sondern von Herz zu Herz.
Wir sind Shiva und Anne. Betroffene. Überlebende. Lernende.
Hier musst du nichts erklären, nichts leisten, nichts beweisen.
Wir sprechen über das, was wehgetan hat, was noch wehtut – und das, was langsam wieder heilt.
Mal schwer, mal leicht. Mal leise, mal mit Lachen.
Ein sicherer Hafen für alle, die erlebt haben, was andere nicht verstehen.
Du bist nicht kaputt. Du bist nicht allein. Und du darfst hier einfach sein. Komm mit uns zurück in deine volle Energie.
Wir sind Shiva und Anne. Betroffene. Überlebende. Lernende.
Hier musst du nichts erklären, nichts leisten, nichts beweisen.
Wir sprechen über das, was wehgetan hat, was noch wehtut – und das, was langsam wieder heilt.
Mal schwer, mal leicht. Mal leise, mal mit Lachen.
Ein sicherer Hafen für alle, die erlebt haben, was andere nicht verstehen.
Du bist nicht kaputt. Du bist nicht allein. Und du darfst hier einfach sein. Komm mit uns zurück in deine volle Energie.
35 Episodes
Reverse
„Girls Support Girls“? Oder doch Pick Me?Wir sagen, wir unterstützen uns gegenseitig. Aber wie sieht eseigentlich in der Realität aus? Warum werten Frauen andere Frauen ab,vergleichen sich und machen sich gegenseitig zur Konkurrenz?In dieser Folge sprechen wir über Pick-Me-Girls, internalisierteMisogynie und die Frage, warum manche Frauen lieber die „andere Frau“ abwerten,um selbst besser dazustehen.Warum brauchen manche Frauen keinen Feminismus mehr? Warum istweibliche Solidarität manchmal nur ein schöner Instagram-Slogan? Und wer hatuns eigentlich beigebracht, dass andere Frauen unsere Konkurrenz sind?Wir wollen nicht verurteilen, sondern verstehen. Denn vielleichtmüssen wir endlich aufhören, gegeneinander zu kämpfen, und anfangen, wirklichfüreinander einzustehen.
Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über sexualisierte Gewalt, Betäubung,Vergewaltigung und die Weitergabe von Aufnahmen. Die Inhalte können belastendsein.Wir sprechen über sexualisierte Gewalt. Aber diesmal geht es ummehr als einzelne Täter und einzelne Taten.Was passiert, wenn Männer, die Frauen betäuben, missbrauchen undihre Taten filmen, auf andere Männer treffen, die genau das Gleiche tun? WennAufnahmen geteilt, Erfahrungen ausgetauscht und Gewalt in digitalen Gruppenbestätigt und normalisiert wird?Ausgehend vom Fall Gisèle Pelicot schauen wir auf aktuelleErmittlungen in Deutschland, auf digitale Täterstrukturen und auf dieVerbindungen, die Ermittler dabei immer wieder entdecken.Wir sprechen über Fälle aus Niedersachsen, Berlin und Sachsen, überinternationale Ermittlungen und über eine Frage, auf die es bislang keineeindeutige Antwort gibt:Wie groß ist das tatsächliche Ausmaß?Eine Folge über sexualisierte Gewalt, Macht, digitale Räume undeine Dynamik, bei der aus einer einzelnen Tat plötzlich weitere Ermittlungenentstehen können.
Eine Trennung sollte das Ende einer Beziehung sein. Für Frauen, diein einer gewaltvollen Beziehung leben, kann sie jedoch der Beginn einerbesonders gefährlichen Phase sein.In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Kontrolle,Besitzdenken, Stalking und Drohungen nicht automatisch mit einer Trennungenden. Warum manche Täter den Verlust der Kontrolle nicht akzeptieren undweshalb gerade die Zeit rund um eine Trennung das Risiko schwerer Gewalterhöhen kann.Wir haben echte Fälle mitgebracht, die zeigen, wie sich Gewalt nacheiner Trennung verändern und eskalieren kann. Wir ordnen die Fälle ein,sprechen über Warnsignale und fragen, warum diese oft zu spät alszusammenhängendes Hochrisikomuster erkannt werden.Außerdem geht es um Femizide, die Frage, warum Tötungen von Frauennoch immer als „Beziehungsdrama“ oder „Familiendrama“ bezeichnet werden und wassich beim Schutz von Frauen und ihren Kindern in Deutschland verändern muss.Denn die entscheidende Frage ist nicht nur: Warum geht sie nicht?Sondern: Warum kann eine Frau nicht einfachsicher gehen?⚠️ Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über häusliche Gewalt, Stalking,Drohungen und Femizide. Wir thematisieren auch konkrete Fälle vonTötungsdelikten. Bitte hört die Folge nur, wenn ihr euch damit geradewohlfühlt.
„Warum gehst du nicht einfach?“Diesen Satz hören Menschen in toxischen Beziehungen immer wieder. Von außen scheint oft völlig klar, was zu tun wäre. Wenn ein Mensch dich verletzt, kontrolliert, manipuliert oder du dich in dieser Beziehung immer weiter selbst verlierst, dann geh doch.Aber was, wenn Gehen emotional längst nicht mehr so einfach ist?Heute wollen wir deshalb über eine Perspektive sprechen, über die viel zu selten gesprochen wird. Was passiert eigentlich mit den Menschen, die danebenstehen und alles sehen?Mit der Freundin, die merkt, wie du dich immer kleiner machst. Mit der Familie, die seit Jahren versucht zu helfen. Mit Menschen, die den Partner vielleicht längst nicht mehr ertragen können und trotzdem versuchen, die Tür offenzuhalten.Wie hilft man jemandem, der selbst noch nicht bereit ist zu gehen? Wie viel darf man aushalten? Wann darf man Grenzen setzen? Und wie bleibt man ein sicherer Ort, ohne sich selbst dabei zu verlieren?Genau darüber sprechen wir heute. Über toxische Beziehungen, Trauma Bonding, die Hilflosigkeit des Umfelds und darüber, warum „Dann geh doch einfach“ für keine der beteiligten Seiten eine Lösung ist.Das bundesweite Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen Nummer : 116 016Hilfetelefon Gewalt an Männern: 0800 1239900
„Dann geh doch einfach.“Ein Satz, den man unter Berichten über Gewalt in Beziehungen immer wieder liest. Aber was bedeutet „einfach gehen“, wenn aus Liebe Angst geworden ist, wenn ein Partner kontrolliert, abwertet, einschüchtert oder das eigene Verhalten immer stärker bestimmt?In dieser Folge sprechen wir über die Beziehung von Jean Pierre Kraemer und seiner Noch Ehefrau Julia Meck und über das Interview, das Julia der BILD gegeben hat. Dabei geht es uns nicht darum, aus Behauptungen Fakten zu machen oder einen Fall abschließend zu bewerten. Wir schauen uns an, was öffentlich bekannt ist, was dokumentiert wurde, was die jeweiligen Seiten schildern und was weiterhin ungeklärt ist.Vor allem aber sprechen wir über die Mechanismen hinter Gewaltbeziehungen.Warum bleibt eine Frau bei einem Mann, vor dem sie irgendwann Angst hat? Warum heiratet sie ihn? Warum bekommt sie Kinder? Warum trennt sie sich nicht früher?Wir sprechen über psychische und körperliche Gewalt, Kontrolle, Manipulation, emotionale und finanzielle Abhängigkeit, Isolation und darüber, warum eine Trennung gerade in Gewaltbeziehungen eine besonders schwierige und gefährliche Phase sein kann.Wir sprechen außerdem über den großen Altersunterschied zwischen Julia und JP, über Machtgefälle und darüber, warum es relevant ist, wenn sich eine Beziehung bereits in sehr jungen Jahren entwickelt.Und wir räumen mit einem weiteren Argument auf, das in den Diskussionen immer wieder auftaucht: Kampfsporterfahrung bedeutet nicht automatisch, dass man sich in einer realen Gewaltsituation effektiv wehren kann. Eine reale Auseinandersetzung ist keine kontrollierte Trainingssituation. Angst, Schock und Erstarren können die Reaktionsfähigkeit massiv beeinflussen.Und auch die Frage nach einer möglichen Gegenwehr muss differenziert betrachtet werden. Gewalt lässt sich nicht dadurch rechtfertigen, dass man dem Opfer unterstellt, es hätte sich einfach besser wehren oder früher gehen müssen.Denn vielleicht ist die wichtigste Frage nicht:„Warum ist sie geblieben?“Sondern:„Was ist passiert, dass sie irgendwann Angst vor der Reaktion ihres eigenen Partners hatte?“




