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SWR2 Musikstück der Woche
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SWR2 Musikstück der Woche

Author: Südwestrundfunk

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Jeden Freitag bieten wir unseren Hörern und Surfern ein besonderes Stück Musik aus unserem Schallarchiv an - kostenlos zum Herunterladen. Hier finden Sie alle Musikstücke.
47 Episodes
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Erst ein gutes Jahrzehnt nach Franz Schuberts Tod beginnt die Erfolgsgeschichte um die „Große C-Dur“: Felix Mendelssohn Bartholdy hebt den Schatz in einer späten Uraufführung.
Ein bisschen mehr Sonne in diesen trüben Herbsttagen? Kein Problem! Hören Sie einfach Haydns Sonnenaufgangsquartett. Der Name stammt zwar nicht vom Komponisten selber, passt aber perfekt zu diesem Stück, das sich in einem meisterhaften „Lichtcrescendo“ allmählich zu vollem Glanz entfaltet.
Die zwei Sonaten für Klarinette und Klavier op. 120 gehören zum Spätwerk von Johannes Brahms. Ihre Inspiration geht auf Brahms’ Bekanntschaft mit dem Meininger Klarinettisten Richard Mühlfeld zurück. Ein Glücksfall für die Musikgeschichte.
Beethovens Bagatellen sind musikalische Gedankensplitter, oft nur ein paar Takte lang, immer originell und überraschend. Für seine Bagatellen-Sammlung op. 119 hat er elf Klavierstücke zusammengewürfelt. Manche davon waren da schon fast 30 Jahre alt, andere taufrisch.
So richtig gut schwofen lässt es sich zur „Apotheose des Wiener Walzers“, wie Maurice Ravel seine „Valses nobles“ nannte, nicht. Hier schwingt Rhythmische Raffinesse, nicht das Tanzbein.
Die Farbpalette des Orchesters beherrschte kaum ein Komponist so virtuos wie Richard Strauss. Sein Till Eulenspiegel ist ein Meisterwerk der Instrumentation, voller Überraschungen, witzig und frech.
Bei einem stilvollen Mahl darf eine angemessene musikalische Untermalung nicht fehlen. Das wusste Georg Philipp Telemann bereits 1733, als er in Hamburg seine Musique de table veröffentlichte.
Als Mendelssohn sein Klavierkonzert Nr. 1 g-Moll op. 25 in Rom schrieb, war er gerade 21 Jahre alt. „Das Werk ist hoch virtuos und brillant, es perlt und sprüht“, begeistert sich der Interpret des SWR2 Musikstücks der Woche, der Pianist Aaron Pilsan.
Mahlers 5. Sinfonie hören ist wie einen guten Roman lesen. Man taucht tief ein in die Klangwelt und erlebt das musikalische Geschehen mit den Ohren des "lyrischen Ichs".
Herbert Schuch hat am renommierten Salzburger Mozarteum studiert – einen Steinwurf weit vom Geburtshaus Mozarts. Der ist und bliebt einer von Schuchs Lieblingskomponisten. In unserem Musikstück geht Schuch mit Mozart aufs Klavier-Trapez.
Schumann-Kenner Heinz Holliger, der dieses Jahr 80. Geburtstag feiert, ist Dirigent unserer Aufnahme der selten gespielten Violin-Phantasie. Solistin ist Isabelle Faust, die oft und gerne mit Holliger arbeitet.
Musik von Joseph Haydn ist ein Prüfstein für die Qualität so manches Streichquartetts. In einer mitziehenden Fassung spielte das 2014 gegründete Eliot Quartett Haydns spätes Meisterwerk op. 71 Nr. 2 im November 2018 in der Villa Ludwigshöhe.
Geldsorgen, ein emotionales Wrack als Ehemann, Fehlgeburt auf Norderney: Es ist der Sommer 1846 und Clara Wieck-Schumann lebt am Limit. Trotz alldem entsteht ihr wohl bedeutendstes Werk: das Klaviertrio g-Moll. Zu ihrem 200. Geburtstag ist es unser Musikstück der Woche, gespielt vom Trio Vivente.
Als "Monologe in einsamer Abendstunde" empfand der Kritiker Eduard Hanslick Brahms’ letztes Werk für Soloklavier. Zart-düstere Gespinste aus Melancholie und schüchternen Gesten, ehe es doch noch einmal Tag wird.
Fröhlichkeit und turbulentes Leben – in Tschaikowskys Orchesterwerk Capriccio italien spürt man noch heute die ausgelassene Stimmung, die der Komponist einst in Rom erlebte.
Mit George Gershwins Orchesterstück „An American in Paris“ lässt sich wunderbar durch die turbulente französische Großstadt flanieren, auch wenn man meilenweit entfernt ist. Der Pianist Frank Dupree war von dieser Musik so begeistert, dass er mit 17 Jahren eine Fassung für sein Instrument geschrieben hat. Bis heute ist er der Einzige, der unser SWR2-Musikstück der Woche bühnenreif spielen kann.
Rubinstein kanzelte Tschaikowskys Klavierkonzert einst als „wertlos“ und das Stück als „völlig unspielbar“ ab. Doch zum Glück gab Tschaikowsky so schnell nicht auf.
Ein Live-Mitschnitt mit beeindruckend homogenem und ausgewogenem Ensembleklang.
Yevgeny Sudbin (Klavier). Konzert vom 24.4.2015 im Frankfurter Hof, Mainz - in der Reihe Internationale Pianisten in Mainz. SWR2 Musikstück der Woche vom 3.8.2019.
Stechmücke oder Inspiration? Das "estro" in Vivaldis Konzert-Sammlung "L'estro armonico" ist doppeldeutig, die Musik gleichzeitig filigran-wuselig und ideenreich. Sie hinterlässt garantiert keine roten Juckflecken auf der Haut!
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