Zwei Meeresküsten, dazwischen Moore, Seen und unendliche Weiten: Kaum ein Landstrich bietet eine so trügerische Idylle wie der echte Norden – ideal für packende Krimi-Geschichten.
Synje Norland ist vieles: Sängerin, Songschreiberin, Komponistin und Podcasterin. Vor allem aber ist sie fest mit dem echten Norden verbunden.
Der echte Norden kann mehr als Meer: Wo die Luft nicht salzig, sondern nach Moos duftet, werden Wälder zu Kraftquellen – wohltuend für Körper und Seele.
Faszinierend, aber nicht ungefährlich: Wer sich im Wattenmeer an der Nordseeküste auf eine geführte Wanderung begibt, kann sogar den Spuren des sagenumwobenen Ortes Rungholt folgen.
Friedrichstadt im Westen von Schleswig-Holstein wird auch als „Klein-Amsterdam“ bezeichnet und besticht mit einer charmanten Altstadt, viel Kultur und seiner ganz besonderen historischen Kulisse.
Das Wikinger Museum Haithabu in Busdorf bei Schleswig ist als Weltkulturerbe anerkannt und damit so bedeutsam wie die Chinesische Mauer oder das Schloss Versailles. Ein einmaliges Zeugnis der Geschichte in Nordeuropa – und ein Ort, an dem der frühmittelalterliche Alltag der Menschen erlebbar wird.
Pelzerhaken in der Lübecker Bucht gehört zu den beliebtesten Surfspots an der Ostseeküste. Der feinsandige Strand und die herausragende Lage mit der vorgelagerten Sandbank bieten ideale Bedingungen für Neulinge und Fortgeschrittene.
Wenn an Schleswig-Holsteins Küsten junge oder verletzte Seehunde entdeckt werden, sind die Seehundjäger zur Stelle. Doch keine Angst, gejagt wird hier niemand – im Gegenteil: Die offiziell vom Land beauftragten Ehrenamtlichen verstehen sich als Retter der Meeressäuger.
40 Kilometer lang führt die Schlei durch einen der vielfältigsten Lebensräume im echten Norden. Eine atemberaubende Naturlandschaft, die Entschleunigung für alle Sinne bietet.
Sie sind echter Kult und aus der norddeutschen Landschaft kaum wegzudenken: Strandkörbe gehören zum maritimen Urlaubsflair einfach dazu. Wetterfest und schattenspendend, dem Wind trotzend und behaglich zugleich.
Bad Segeberg: Ein kleiner Ort im Schleswig-Holsteinischen Hügelland, der vor allem wegen der alljährlichen Karl-May-Spiele bekannt ist. Doch rund um den Kalkberg hat die Stadt noch jede Menge mehr zu bieten.
Eine Schatzkammer im Gewölbekeller, ein historischer Raddampfer vor der Haustüre und auf jedem der drei Stockwerke geballtes maritimes Wissen: In Lauenburg an der Elbe können alle die Geschichte der Flussschifffahrt hautnah miterleben.
Mit ihrem „Liebesgedicht an den Norden“ ging Mona Harry vor fast 10 Jahren viral. Seitdem ist die Kielerin ein Star in der Poetry-Slam-Szene und noch immer tief in Norddeutschland verwurzelt.
Ein redseliger Heuhaufen, eine oberschlaue Petroleumlampe und viele weitere Dinge aus vergangenen Zeiten, die ihre ganz eigenen, spannenden Geschichten erzählen: Das Museum „Roter Haubarg“ auf der Halbinsel Eiderstedt vermittelt, wie die Menschen in der Region früher gelebt und gearbeitet haben, auf eine völlig neue Weise – nämlich ausschließlich durch Hörerlebnisse.
Die Pilgerroute ist ein 200 Kilometer langer Fernwanderweg, der von Dänemark nach Schleswig-Holstein führt – vorbei an Kirchen und vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Ideal zum Entschleunigen.
Der „Grafenwinkel“ ist ein Landstrich in der Holsteinischen Schweiz, der von sehenswerten Herrenhäusern, Gutshöfen und Parkanlagen geprägt ist. Mittendrin: Das Gut Panker an der Hohwachter Bucht – mehr als 500 Jahre alt und mit einem ganz besonderen Aussichtpunkt.
Der Nord-Ostsee-Kanal, kurz NOK, ist die meistbefahrene künstliche Seeschifffahrtsstraße der Welt. Einmal im Jahr wird er in romantisches Licht getaucht und ist dann Schauplatz eines maritimen Spektakels.
Der Elberadweg ist einer der beliebtesten Fernradwege Deutschlands. Von der Quelle bis zur Mündung führt er auf rund 1.200 Kilometern quer durch Deutschland. Ein gutes Stück geht’s auch durch Schleswig-Holstein. So verläuft zwischen Lauenburg und Geesthacht ein sehr schöner Rundkurs: Die Radtour „Hohes Elbufer“ bietet eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten.
Es sind nur etwas mehr als 100 Meter – aber die stecken voller Geschichte: Seit dem Ende des Mittelalters hatte die Fährverbindung am bedeutendsten Fluss Schleswig-Holsteins eine wichtige wirtschaftliche und kulturelle Funktion – bis sie durch den Bau einer Brücke überflüssig wurde. Seit fast einem Vierteljahrhundert ist die „Bargener Fähr“ – von vielen schlicht „Eiderfähre“ genannt – wieder im Betrieb und schippert vor allem Radreisende von der einen auf die andere Seite. Wer übersetzen will, muss manchmal den Fährmann oder die Fährfrau aufwecken…
Plön – das ist die „Stadt der Seen-Sucht“ und der ungewöhnlichen Führungen. Eingebettet in eine faszinierende blau-grüne Wasserlandschaft, lässt sich das rund 800 Jahre alte Städtchen ideal von der Wasserseite aus erkunden: Eine Stadttour mit Paddel! Sie führt über fünf der insgesamt 17 Seen, die Plön umgeben. Vorbei am berühmten Schloss, durch eine vielfältige Tier- und Pflanzenwelt und immer dabei: Jede Menge Wissenswertes und Anekdoten.