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SpeedDating, Aktuelles und Geschichten über SpeedDating
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Und nun die Singlevorhersage mit Diplom-Singleogin Rebecca Schmidt, die sich heute nicht allein im Singlevorhersage-Studio befindet. Diplom-Singleogin: Stimmt! Ich hab‘ heute nämlich einen echten Einsame Herzen-Kenner eingeladen. Es ist Bauer Herrmann aus dem schönen Hessenland. Bauer Herrmann ist der Schöpfer der mittlerweile weltweit bekannten Single-Bauernregeln. Schön, dass Sie heute hier sind! Bauer Herrmann: Ja, ich […]
Halli hallöchen hier bei mir – der Coco vom Sternchannel, dem überirdischen Draht zu Eurem Liebesglück. Ihr seid schon länger allein und wollt wissen, wann die Liebe denn nun endlich auch mal wieder an Eure Single-Tür klopft?!? Ihr hattet noch nie einen Partner und fragt Euch mittlerweile vielleicht: „Stimmt mit mir was nicht?“?!? Ruft mich […]
Neulich im Dating-Bootcamp! Dating-Instructor: Gebt mir ein W! Dating-Rekruten: W! Dating-Instructor: Gebt mir ein O! Dating-Rekruten: O! Dating-Instructor: Gebt mir ein H! Dating-Rekruten: H! Dating-Instructor: Gebt mir ein I! Dating-Rekruten: I! Dating-Instructor: Gebt mir ein N! Dating-Rekruten: N! Dating-Instructor: Sagt mir das Wort! Dating-Rekruten: W-O-H-I-N! Dating-Instructor: Ganz genau, Ihr Luschen! Hier im Dating-Bootcamp geht’s heute […]
Die Sonne ging gerade auf über Mount Single, als Big Speeddate und sein Schimmel Little Speeddate aufbrachen, um zum berühmten Speeddating der einsamen Rothäute zu reiten. Aus sämtlichen Teilen des Landes strömten dazu einmal im Jahr Single-Indianer nach Fort Speed Love, in der Hoffnung, die- oder denjenigen zu treffen, mit dem man für den Rest […]
Neulich an der Uni ‚¦ Zur Auftaktveranstaltung der diesjährigen Ringvorlesung ‚Beiträge zur Sprachkritik emotionalen Liedguts‘ heiße ich alle Vortragenden und natürlich auch die hier anwesenden Zuhörer, herzlich willkommen! Mein Name ist Dr. Dr. Schmidt. Als Leiterin des Lehrstuhls für postfeministisch beeinflussten Sprachmurks, möchte ich den vor uns liegenden Vorlesungsreigen mit einer Ausarbeitung zu der Fragestellung […]
An einem schönen Tage, ich glaub‘ es war im Mai, da sagte sich Herr Gürne, ich nehme mir mal frei. Will endlich einmal wissen, was dran ist an der Mär, dass hübscher wird das Leben, durch was sich nennt Verkehr. Doch nicht auf Autos, Straßen, Staus war er bedacht, der ach so liebe Gürne wollte […]
Er galt als Abenteurer und Ehebrecher. Er war Vorreiter der ökologischen Bewegung – und: er hatte eine Schwäche für Scherzartikel wie zum Beispiel Furzkissen. Eine ARD-Verfilmung – mit Schauspieler Ulrich Tukur in der Hauptrolle – will nun demnächst in einem Zweiteiler zeigen, wie sein Leben war: Bernhard Grzimek. Der Zoo-Direktor, Tierfilmer und Fernsehmoderator brachte wie […]
Der Beziehungsraum. Unendliche Weiten. Wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Dies sind die Abenteuer des neuen Raumschiffs ‚šBeziehungsscheiß‘, das viele Lichtjahre von jedem irdischen Liebeskummer entfernt unterwegs ist, um fremde Flirtmethoden zu entdecken, unbekannte Paarungsrituale und neue Probleme in Sachen Zweisamkeit. Die ‚šBeziehungsscheiß‘ dringt dabei in Abgründe der Liebe vor, in die nie ein […]
R. Drabek – wer sich hinter diesem Namen verbirgt, weiß im Internet eigentlich keiner so wirklich; dennoch gilt R. Drabek dem worldwideweb in schöner Regelmäßigkeit als Urheber eines Zitates, das da lautet: „Mathe ist wie Liebe: eine einfache Idee, aber sie kann kompliziert werden“. Den Verfasser der Zeilen „Alles ist Kampf, Ringen. Nur der verdient […]
Liebe Single-Patientin, lieber Single-Patient! Lesen Sie diese Gebrauchsinformation bitte sorgfältig durch, denn sie enthält wichtige Hinweise für Ihr künftiges Liebesleben. Befragen Sie Ihr Herz oder Ihren SpeedDating-Veranstalter, wenn Sie zum Thema ‚šVerlieben‘ weitere Informationen oder einen Rat benötigen. Was ist Solosan-Tonikum zum Verlieben® und wofür wird es angewendet? Solosan-Tonikum zum Verlieben® ist ein homöopraktisches Präparat […]
Ein Date ist ein Date ist ein Date ist ein Date. Na, klingelt da was? Genau! Es gibt eine weltberühmte Vorlage für diesen Satz - nämlich: „Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose ist eine Rose“. Diese Worte stammen aus der Feder der US-amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein, die damit zum Ausdruck bringen wollte: Hinter gewissen Ausdrücken und Begriffen stehen ganz bestimmte Gefühle und Bilder - Dinge sind eben, was sie sind. Nun ist allerdings ein Date - unter Verfechtern des guten, alten, deutschen Sprachgutes auch bekannt als ‚Verabredung‘ oder ‚Treffen‘ - aber ja nicht unbedingt ein Ding, sondern eher sowas wie eine Handlung (na ja, je nachdem wie viel oder wie wenig währenddessen passiert, ist es mitunter auch nur ein Zustand). Hinzu kommt, dass das Wort ‚Date‘ (insbesondere, wenn es sich um das erste Date handelt) eine Flut der unterschiedlichsten Gefühle und Bilder hervorruft, denn die Welt der Rendezvous ist groß und kann hin und wieder auch ziemlich - nennen wir’s mal - schräg sein. Wie schräg, kann man beispielswiese nachlesen auf der Internet-Seite crapdate.com, wobei ‚crap‘ so viel heißt wie ‚Mist‘, ‚Scheiß‘ oder ‚Schrott‘. Und dabei liegt es natürlich im Auge des Betrachters, ob ein erstes Date in die Kategorie ‚Schrott‘ fällt oder ob man ihm womöglich auch ein gewisses Maß an Originalität abgewinnen kann. So etwa, wie im Falle einer gewissen Dame namens ‚Bohemiangirl‘, die zu berichten weiß: „Mein Date nahm mich zu einem Einbruch mit. Ich saß währenddessen im Auto und hatte keine Ahnung“. Logo! Der Typ hat mich gerade zu Hause abgeholt, fährt mit mir irgendwo durch die Walachei statt ins Restaurant, dann zieht er sich mal eben `ne sexy Stumpfmaske über die Rübe, krallt sich `ne Knarre aus dem Handschuhfach, steigt aus dem Wagen - und ich hab‘ nicht den geringsten Schimmer, was da eigentlich vor sich geht!?! Ob sich das Ganze nun tatsächlich so zugetragen hat oder nicht - abgefahren ist diese Idee für ein erstes Date in jedem Fall (vorausgesetzt die Polizei bekommt keinen Wind von der Aktion und beutemäßig fällt dabei für mich was ab). Unter die Überschrift ‚Kriminell, aber trotzdem irgendwie cool‘ ließe sich auch ein crapdate-Eintrag verbuchen, in dem es über eine erste Date-Begegnung heißt: „Der Mann machte mir im fleckigen Bademantel die Tür auf. Er trug eine elektronische Fußfessel und fragte, ob wir bei ihm bleiben wollen.“ Abgesehen davon, dass es natürlich überhaupt nicht angeht, beim ersten Date in einem Frottee-Outfit die Bildfläche zu betreten, stellen sich hier gleich mehrere Fragen. Wird sich die Dame wohl eher an der Fußfessel gestört haben oder an den Flecken auf dem Bademantel oder doch mehr an der Tatsache, dass der Typ scheinbar allen Ernstes in Erwägung gezogen hatte, gleich in die Vollen zu gehen - und das in einer Bude, die wahrscheinlich ähnlich versifft war, wie besagter Bademantel? An den möglichen Ekelgehalt entsprechend miefiger Bettwäsche, will ich in diesem Zusammenhang nicht mal ansatzweise denken. Tja, und da sich ja bekanntlich für jedes Extrem irgendwo auf der Welt auch ein passendes Gegenstück findet, gibt es neben Kerlen in fleckigen Bademänteln auch solche, die vor Flecken panische Angst haben und über welche frau dann nach einem ersten und wahrscheinlich dann auch zugleich letzten Date zu berichten weiß: „Der Typ holte mich mit seinem Porsche ab. Er legte ein Handtuch auf den Beifahrersitz und sagte: ‚Frauen schwitzen da unten.‘“ Mag sein. Männer schwitzen da aber auch und das mitunter sogar ziemlich heftig! Schuld daran sind zum Beispiel zu eng geschnittene Hosen, derentwegen die Temperatur im Männerschritt auf bis zu 37 Grad ansteigt, und das - oh Graus - obwohl die optimale Hodentemperatur bei nur ungefähr 33 Grad liegen sollte. Die Folge: Männe bekommt Panik um die Sportivität seiner paar mickrigen Spermien und entscheidet sich daraufhin leider nur allzu oft für eine Sitzposition, die aussieht, wie `ne Mischung aus Turnerspagat für Arme und John Wayne-ich hab‘ `...
Tri tra trullala, der Beziehungskasper ist wieder da! Und der hat heute einen Tipp für Euch. Nämlich, wie Ihr Eure Beziehung auffrischen könnt, wenn Ihr denn eine habt oder mal eine hattet, die dann aber den Geist aufgegeben hat, weil die Luft raus war. Wisst Ihr, das mit der Beziehung, das ist nämlich wie mit der Wohnung. Ist man da zum Beispiel vor zehn Jahren eingezogen und hat seitdem keinen Strich mehr an der Bude gemacht, dann findet man den Blick auf den ewig zerknautschten Sitzsack vor der Glotze oder die abgeschrubbte Resopalarbeitsplatte in der Küche auf Dauer ziemlich öde. Die Wände haben schon lange ihr strahlendes Weiß vom Einzug verloren, die Fußmatte an der Wohnungstür ist ausgefranst wie die Friese von Gildo Horn und die Matratze im Bett, die hat so tiefe Dellen, wie die Oberschenkel von der Freundin. Und was macht man da? Ganz klar: sich `ne jüngere Freundin ohne Dellen zulegen und erst mal umziehen. Neee, war nur `n Spaß - schließlich sind wir ja hier im Kasperletheater! Also, was macht man bei `ner abgewohnten Hütte? Man renoviert, stellt ein paar Sachen um und legt sich vielleicht das ein oder andere trendy Wohn-Accessoire zu. Wer von den Jungs unter Euch beim Stichwort ‚Accessoire‘ allerdings jetzt denkt: Geil, dann kann ich im Schlafzimmer ja endlich mal den BH und den Schlüpper aufhängen, die ich bei meinem letzten Nachtclub-Besuch ergattert hab‘ - der ist schief gewickelt. Abgesehen davon, dass der Anblick solcher Teile während des Beischlafs auch keine wahren Wunder mehr bewirkt, wenn’s auf’m Laken inzwischen nur noch unterirdisch zugeht; die Tatsache, dass man der Freundin mit Sicherheit den Nachtclub-Besuch noch nicht gesteckt hat, ist beim Auftauchen von fremder Unterwäsche nur einer von derart vielen Haken, dass an denen wahrscheinlich nur Tim, der Heimwerkerkönig seine helle Freude hätte. Ein Wohn-Accessoire könnte aber zum Beispiel ein Spiegel sein. Geschickt in der Nähe vom Bett aufgehängt oder -gestellt, solltet Ihr mal sehen, wie’s da in der Kiste mit der Gretel rappelt - um mal eben im Kasperlejagon zu bleiben. Wohnung bzw. Beziehung auffrischen geht aber auch anders. Offene Beziehung heißt da eines der Zauberworte und ist wohntechnisch vielleicht noch am ehesten vergleichbar mit `ner WG. Das ist nämlich nicht nur die Abkürzung für ‚Wohngemeinschaft‘, sondern auch für ‚wechselnden Geschlechtsverkehr‘. Tja, und der macht im Prinzip die offene Beziehung aus. Vorstellen kann man sich das Ganze wie `ne Mischung aus ‚Tag der offenen Tür‘ und Reisefreiheit innerhalb - sagen wir mal - der Europäischen Union. Man schaut sich unverbindlich um und kann munter von einem EU-Land zum nächsten hopsen - ohne großes Brimborium an der Grenze. Die EU bezeichnet das übrigens sinnigerweise als ‚Freizügigkeit‘. Ein Wort, das zur offenen Beziehung passt wie der Kasper zur Gretel. Obwohl ich mit der ja eigentlich gar nix hab‘, weil ich nämlich heimlich mit dem Seppel zusammen bin. Das sag‘ ich aber besser nur Euch, denn schwule Kasper sind ähnlich wie schwule Fußballer in manchen Kreisen unserer Gesellschaft leider immer noch so `ne Sache. Apropos: Was soll die Sache mit der offenen Beziehung eigentlich? Ganz klar: Spaß bringen. Psychologen und Paartherapeuten faseln in diesem Zusammenhang aber lieber was von Beziehung auffrischen und dauerhafter Zufriedenheit, die einem der ganze Kladderadatsch bringt, weil Bedürfnisse von verschiedenen Personen befriedigt werden. Soll heißen: einer allein kann nicht gleichzeitig ein super Kasper im Kasperletheater sein, am Kasperleherd und im Kasperlehaushalt `ne gute Figur machen und es dann auch noch nachts in der Augsburger Puppenkiste ordentlich krachen lassen. Freizügigkeit nennen das die einen, wenn man das Buch „Hallo, ich liebe … ihren Mann“ liest, könnte man allerdings auf die Idee kommen, so `ne offene Beziehung, das hätte was mit Spießigkeit zu tun. Denn in diesem sogenannten Ratgeber wird das Ganze auch als ‚Schrebergartenlösung‘ bezeichnet,
Herzlich willkommen zu Nonstop Shocking TV! Sagen Sie, kennen Sie die magischen drei Worte - das, was ich ja immer ganz gerne als die Hymne einer jeden glücklichen Nonstop Shocking TV-Seele beschreibe?!? Möchten Sie etwas für’s Leben, für die Ewigkeit? Etwas, das ganz speziell auf Sie zugeschnitten ist, auf Ihre Wünsche, Ihre geheimsten Sehnsüchte - auf das, von dem Sie womöglich noch nicht einmal selbst wissen, dass Sie es wollen oder gar brauchen?!? Dann sind Sie ganz sicher auf der Suche nach unserem ‚Angebot der Stunde‘. Denn Nonstop Shocking TV bietet Ihnen jetzt etwas, damit werden Single Cafés, in denen einsame Herzen auf Partnersuche traurig in ihrem entkoffeinierten Latte mit Bio-Stevia herumrühren überflüssig. Vorbei die Zeit, da Sie vor Ihrem Leben standen, die Tür öffneten und sich dachten: „Ich hab‘ einfach nichts, was ich lieben kann!“. Wir von Nonstop Shocking TV haben jetzt ein unschlagbares Angebot für Sie, das es in dieser Form nur heute, nur bei uns und nur in ganz begrenzter Stückzahl gibt. Vergessen Sie die Besuche im Single Café. Einsame Herzen auf Partnersuche sind ab jetzt passé, denn wir haben die Weltsensation in Sachen Liebe für Sie. In unserem heutigen ‚Angebot der Stunde‘ bieten wir Ihnen Herzen nach Maß. „Gibt es nicht!“ - sagen Sie? „Stimmt!“ - sagen wir und fügen hinzu: „Außer bei uns!“. Bei Nonstop Shocking TV finden Sie, wonach Sie so lange gesucht haben: Herzen der Marke Hardcore Heart®in allen Größen und Ausführungen, für jeden Anspruch und von einer Qualität, die ihres Gleichen sucht. Oder ist Ihnen irgendwann schon einmal ein Herz begegnet, das man mit Füßen treten kann, auf dem sich so richtig rumtrampeln lässt - und das hinterher sogar noch besser aussieht als vorher? Möglich macht das eine spezielle Antishock-Legierung, wie sie nur Hardcore Heart®-Herzen von Nonstop Shocking TV haben. Entwickelt in unserem eigenen Nonstop Shocking Institut von unabhängigen Testern getestet, wurden diese Herzen gebrochen, betrogen, belogen, aus der Brust gerissen und mit Messern darin herumgerührt. All das hält ein Hardcore Heart®-Herz von Nonstop Shocking TV aus. Und ich lehne mich sogar so weit aus dem Nonstop Shocking Fenster, dass ich Ihnen verspreche: Herzen aus unserem Hause werden Sie nicht enttäuschen. Ja, ich gehe sogar soweit zu sagen: Exemplare der Hardcore Heart®-Edition werden Ihnen immer treu sein. Diese Herzen aus speziell entwickeltem Hardcore Heart®-Material brauchen keine besondere Pflege oder Aufmerksamkeit. Sie fusseln nicht, sie laufen nicht ein und mit der Zeit gibt es auch keine hässlichen Knötchen. Typische Probleme, wie sie einsame Herzen bei der Partnersuche üblicherweise haben, sind unseren Hardcore Hearts® völlig fremd. Kein lästiges Verabreden in Single Cafés, kein Herumsuchen auf Internet-Singledate-Plattformen, keine Abstimmungsprobleme oder gar lästige Kompromissforderungen. Bei Nonstop Shocking TV bieten wir Ihnen heute einmalig in unserem ‚Angebot der Stunde‘ Hardcore Heart®-Herzen in den Größen S, M und XL. Die äußerst beliebten Größen XS und L sind leider bereits vergriffen. Aber ich kann Ihnen aus eigener Erfahrung sagen - denn wir testen natürlich auch selbst die Produkte unseres Hauses - auch mit einem XL-Herz können Sie Ihr Glück finden. Zumal wenn Ihr eigenes Herz vielleicht eher klein ausfällt und Sie zu denen gehören, die öfter mal an Herzlosigkeit leiden. Gönnen Sie sich doch einfach mal den Luxus eines XL-Hardcore Heart®-Herzens von Nonstop Shocking TV. Denn wie heißt es so schön? Nicht kleckern, sondern schocken! Und: Sie brauchen auch keine Sorge zu haben, dass der Umgang mit einem Herzen in XL-Größe Sie über Gebühr in Anspruch nehmen wird. Nein! Die Teile des Herzens, um die Sie sich nicht kümmern können oder wollen, die sterben ganz einfach nach und nach ab. Und das Beste daran: bei diesem Vorgang gammelt nichts, es entstehen keine lästigen Gerüche und auch äußerlich wird man Ihrem Hardcore Heart®-Herzen nicht anmerken,
Ich will ja gar nicht weit ausholen, aber die Idee mich hier anzumelden, die stammt ja gar nicht von mir, sondern von meinen Mädels. Sie müssen nämlich wissen, dass ich jeden Mittwoch zum Hula-Tanzkurs an die Volkshochschule geh‘. Na ja, und da hat sich eben so `ne ganz lustige Truppe von Teilnehmerinnen gefunden - wir nennen uns übrigens die Hawaii-Girls, weil Hula stammt ja von dort - und wir gehen nach dem Kurs immer noch so ganz nett `nen Salat oder `ne andere Kleinigkeit essen. Denn nach dem Sport will man sich ja nicht gleich wieder mit Kalorien vollballern! … Äääähm, wo war ich? Ah ja … durch die Gespräche, die ich dabei mit meinen Mädels hatte, kam eben heraus, dass ich zurzeit keinen Partner hab‘. Den hat, wenn man’s ganz genau nimmt, im Moment eigentlich keine von uns, denn man kann ja auch mit jemandem zusammen sein und trotzdem mutterseelenallein. So wie die Britta, die müssten Sie mal kennenlernen … aber wie gesagt, das führt jetzt auch viel zu weit. Meine Mädels haben also beschlossen, ich brauch‘ mal wieder `nen Kerl und haste nicht gesehen, war ich hier auch schon angemeldet. Wobei - wenn ich ehrlich bin: ich weiß gar nicht, ob ich hier überhaupt hingehöre, denn ich kann natürlich auch jederzeit auf ganz ‚normalem‘ Weg jemanden kennenlernen und bin jetzt nicht auf irgendwelche organisierten Single-Dates angewiesen. Neee, da gibt’s ja nun wirklich so viele Möglichkeiten für mich, angefangen bei diesem besagten Hula-Kurs, der wird nämlich witzigerweise von einem Mann abgehalten, der zudem auch noch hawaiianische Wurzeln hat. Originell, nich‘!?! Aber der wär‘ nichts für mich. Der ist mir mit seinen 1,70 m einfach viel zu klein. Immerhin bin ich ja ohne Schuhe 1,76 m und mit Schuhen - und da kommt’s natürlich immer darauf an wie hoch die Absätze sind - da ist man ja dann schon schnell mal zehn Zentimeter größer als der eigene Hula-Lehrer. Aber ich will ja gar nicht so weit ausholen, nur so viel: ein Mann, der sein Geld mit Tanzen verdient - ich weiß nicht! Meine Mutter hat mir ja mit auf den Weg gegeben: Kind, achte auf die Füße bzw. die Schuhe, schau dir die Hände an und informier‘ dich ganz genau, ob ein Mann dich auch wirklich ernähren kann. Nun hab‘ ich’s zwar überhaupt nicht notwendig, mich von einem Mann - ich sag‘ jetzt mal - aushalten zu lassen … Gott, wie das klingt … denn ich hab‘ ja selbst einen sehr gutbezahlten Job als festangestellte Podologin … Sie wissen ja sicher, was `ne Podologin ist!?! Aber man will ja dann eben doch hin und wieder ausgehen und das Portemonnaie einfach mal zu Hause lassen. Ohne jetzt zu weit auszuholen zu wollen - aber haben Sie `ne Vorstellung, wie viel Platz so ein Geldbeutel in der Handtasche wegnimmt? Da hat man manchmal den Eindruck, man hat’s mit `ner Handtasche in der Handtasche zu tun. Im Ernst! Kreditkarten, Versichertenkarten, Clubkarten, Bonuskarten! … Die kennen sie doch aus dem Supermarkt, nich‘!? Ach ja, hier, schauen, Sie mal: eine Parkkarte. Die erinnert mich an eine wirklich sehr nette Begegnung mit einem Herren auf einem Kundenparkplatz an einem Samstagvormittag. Erst sind wir mit unseren Einkaufswagen voll zusammengeknallt, dann haben wir festgestellt, dass wir nicht nur nebeneinander parken, sondern auch noch das gleiche Auto fahren. Sogar die Farbe war gleich und das will bei einem Mann ja schon was heißen, wenn er sich mal so eben für ein Auto in Metalliclila entscheidet. Na ja, aber der war Feng-Shui-Berater und das schien mir dann beruflich auch nicht so unbedingt die Grundlage zu sein, die ich mir für eine Beziehung vorstelle. Wobei das natürlich beileibe nicht das Einzige ist, was mir bei einer Partnerschaft wichtig ist. Aber da will ich jetzt gar nicht so weit ausholen. Nur so viel: Da muss eben auch das miteinander Reden stimmen. Ich will nicht ständig das Gefühl haben, Selbstgespräche zu führen, und dass mein Gegenüber so gar nicht auch mal was von sich erzählt. Männer sind ja da schon eher ein bisschen schwierig. Aber ich glaube,
Sie werden ‚Selfies‘ genannt und gelten als zeitgemäße Form der Selbstdarstellung im Internet - schnelle Schnappschüsse, die üblicherweise mit einem Smartphone oder einer Digitalkamera eigenhändig aufgenommen werden. Unter der Überschrift „Tu nicht so, als wäre dir dein Aussehen egal“ schrieb ‚Die Welt‘ dazu vor Kurzem ironisch: „Du musst […] keine Angst davor haben, dass man dich für verrückt halten könnte, wenn du dich unablässig selbst fotografierst und die Bilder ins Internet stellst. […] Wie dein Selfie aussieht, kannst du selbst kontrollieren: dein Ich, wie andere es sehen sollen“. Angeblich liegt der Ursprung der Selfie-Mania im Bereich von Dating-Websites, wo es bei der Partnersuche ohne Foto mitunter einfach mal schwierig wird. Und da ein solches, im Moment der meist kurzentschlossenen Anmeldung, natürlich oftmals nicht zur Hand ist - schwuppdiwupp und klick, schnell ist eines gemacht und im nächsten Moment steht es auch schon im Netz. Da kurz entschlossen aber leider nicht zwangsläufig einhergeht mit gut gemacht, hier nun eine Liste, der - meines Erachtens nach - zehn schlimmsten Selfie-Ablichtungssünden, mit denen man garantiert keinen hinterm Single-Ofen hervorlocken kann. Platz 10: Horror-Selfies: hier scheint es vor darum zu gehen, mittels Theaterschminke, Kunstblut und irgendwelcher aufgeklebter Silikon-Narben (die Pickel drum rum sind meistens leider echt) bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Gaaaanz tolle Idee! Platz 9: Man schießt in dem Moment ein Foto, in dem man gerade mal tierisch dringend auf’s Klo muss und die Körperhaltung - mit den über Kreuz verschränkten Beinen - demzufolge alles andere als entspannt wirkt. Oder aber: Es ist Heuschnupfenzeit und in der Nase verursacht ein Nieser in Warteschleife zunächst ein tierisches Kribbeln und einen nicht minder bescheuerten Gesichtsausdruck. Kommt es dann schließlich im nächsten Moment zur Eruption, veranlasst das dies zudem den Finger, vorzeitig auf den Auslöser zu drücken, so dass jeder einzelne der rund 40.000 Partikel, die bei jedem Niesen freigesetzt werden, nochmal eben kurz in die Kamera lächeln kann. Platz 8: Passt die Brennweite des Objektivs nicht zum Abstand dessen, was ich ablichten möchte (in diesem Fall, also mich selbst), vermitteln die so entstandenen Fotos das, was man sonst nur vom Vollrausch oder dem Genuss diverser ‚bewusstseinserweiternder‘ Drogen kennt: alles wirkt irgendwie größer, breiter und nicht so wirklich am rechten Platz. Platz 7: Apropos Vollrausch: vom sich selbst bildlich in Szene Setzen nach einer durchzechten Nacht (wobei hierzu auch soeben überstandene Heulexesse zu zählen sind) ist dringend abzuraten. Augenringe à la Aristoteles Onassis oder verpeilte Blicke wie von Clarence dem schielenden Löwen, will keiner wirklich sehen. Platz 6: Eines, der wohl mit Abstand unbeliebtesten Körperteile ist der … genau: Fuß. Ob man nun einen davon oder gleich beide per Schnappschuss verewigt, oftmals ist der Anblick der Jungs, die - je nach Region - mitunter so wenig melodische Bezeichnungen tragen wie: Quanten, Mauken, Laufwarzen oder Quadratlatschen, für viele wahrhaft eine Zumutung. Sigmund Freud gab dem Fuß zwar eine phallisch-sexuelle Bedeutung, weil der ja in den Schuh (sprich in die Vagina) schlüpfe - und demzufolge wäre ein Fußabbild also eine echte Botschaft - aber ob man von dieser unbedingt Kenntnis erlangen muss?!? Platz 5: Sich in einem T-Shirt mit dem Aufdruck des Namens einer weltweit bekannten Suchtklinik abzulichten und dabei `ne Flasche Korn in der einen und `nen Joint in der anderen zu haben, mag für den ein oder anderen zwar ein echter Schenkelklopfer sein; für all jene jedoch, die tatsächlich Probleme mit Drogen haben - ist das wohl eher ein No-Go. Platz 4: Gegen Gruppenfotos per se ist ja nicht wirklich was einzuwenden. Will man allerdings ein solches eigenhändig schießen und dabei möglichst viele mit auf dem Bild drauf haben, braucht man für den nötigen Abstand auf jeden Fall mal Teleskoparme.
Ein Arm, der hilflos hinter dem Rücken in der Luft herumrührt. Ein Po, der zögernd über einer Sitzfläche kreist. Ein Blick, der sagt:„Merkwürdig! Kommt denn da heute so gar keiner mehr?“. Es gab einmal eine Spezies, die war auf der Welt, um den Damen - mochten sie hübsch oder auch hässlich sein - in ihre Jacken und Mäntel zu helfen. Um ihnen zu Beginn des Abendessens den Stuhl behutsam unter die vier Buchstaben zu schieben - und: nach Erreichen der gewünschten Parkposition, dem Auto zu entsteigen, eiligst um den Wagen herumzueilen und die Beifahrertür für die weibliche Begleitung zu öffnen. Heutzutage kugelt sich Frau womöglich noch eher die Schulter aus, als dass Mann ihr bekleidungstechnisch zu Diensten stünde. Hinter der Aktion, einer Dame den Stuhl zurechtzurücken, schwanken Männer von heute wahrscheinlich zwischen der Vermutung, das Ganze habe entweder mit etwas Perversem oder aber mindestens mit etwas Unanständigem zu tun. Und welche Frau sich darauf verlässt, dass ihr galant aus dem Auto geholfen wird, der droht mitunter der einsame Hungertod im eiskalten Wagen, während er sich im kuschlig warmen Restaurant quer durch die Speisekarte schmaust und im Zuge dessen wahrscheinlich auch noch gleich ein bisschen mit der Bedienung flirtet. Wie oft ich bereits in meinem Leben nach einem Mann ein Gebäude betreten wollte und vom Schwung der von ihm achtlos zugeworfenen Eingangstür (besonders nachhaltigen Eindruck verschaffen einem hierbei übrigens Drehtüren) fast schon ein Schleudertrauma erlitten hab‘, kann ich gar nicht mehr zählen. Wenn Frau ihren (für das verlängerte Wochenende) mit dem Allernötigsten bestückten Dreißig-Kilo-Koffer - unter kläglichsten Lautäußerungen der Anstrengung - minutenlang vergeblich versucht, auf die Gepäckablage im Zug zu hieven, und Mann dabei nicht nur nichts tut, sondern eventuell auch noch augenzwinkernd mit dem Franklin Roosevelt-Zitat aufwartet: „Bitte nicht um eine leichte Bürde - bitte um einen starken Rücken!“ - tja, was einen Mann in einem solchen Moment ‚reitet‘ … ich hab‘ keine Ahnung. In jedem zweiten Hollywood-Streifen, in dem der kühle Abendwind dem vermeintlich schwachen, aber zugegeben meist frierenden Geschlecht eine Gänsehaut verpasst, gibt Männe wie selbstverständlich (und sogar unter noch größerer Aufopferungsbereitschaft als der heilige Sankt Martin persönlich*) seine Jacke her, um damit die zarten Schultern der Zitternden zu bedecken. Selbst mit nicht minder zarten Schultern und einem enormen Fröstelpotential ausgestattet, nehme ich zu Verabredungen mittlerweile fast den halben Kleiderschrank mit, denn der Mann von heute scheint die Frostbeule pur zu sein und denkt nicht im Mindesten daran, für mich zu bibbern. Bei Regen auf einem Gehsteig die Außenseite zu wählen, um mich so vor Wasserspritzern vorbeifahrender Autos zu schützen; mich gar über eine riesige Pfütze zu tragen, um mir nasse Füße zu ersparen (der Mann, der dabei an die teuren Schuhe denkt, muss wahrscheinlich erst noch geboren werden); oder: einfach um meiner selbst willen auf Händen getragen zu werden - um solche und ähnliche Ideen hervorzubringen, scheinen moderne Männerhirne kaum noch in der Lage. Ob der Grund dafür in der Emanzipation zu suchen ist und die Frauen letztendlich selbst daran schuld sind, dass der Gentleman vor die Hunde ging - wer weiß! Aber es gibt ja noch Hoffnung, denn ganz und gar von der Bildfläche verschwunden ist diese Spezies noch nicht und so ist beispielsweise die Tierwelt mitunter ein Hort ausgesprochenen Kavaliergebahrens. Die Triebfeder eines solchen ist in den meisten Fällen zwar - wen wundert es - ausgesprochen tierischer Natur und hat oft nur das eine im Sinn, dennoch: zum Zwecke der Paarung zuvor wenigstens reich beschenkt zu werden, wie es zum Beispiel das Eisvogel-Männchen zu tun pflegt, das hat doch was. Nicht nur, dass der Eisvogelmann seiner Auserwählten einen frisch gefangenen Fisch serviert, beim Überreichen verbeugt er sich auch noch achtungsvoll vor seiner Herzdame...
Keine Ahnung weshalb, aber ich fühl‘ mich oft geradezu magisch angezogen von vielem, was mit anti- oder un- anfängt. Der Antipilling-Effekt bei Wollpullis zum Beispiel: funktioniert bei mir zwar leider nur bedingt, denn irgendwie haben früher oder später alle meine Strickklamotten Knötchen, trotzdem - großartige Erfindung. Oder nehmen wir denn Anti-Materie-Antrieb zur standesgemäßen blitzartigen Fortbewegung in der Star Trek-Welt: unerlässlich - und nebenbei bemerkt für jemanden wie mich, die beim Autofahren in `ner 30er-Zone sogar schon mal vom Laster überholt wurde, immer wieder ein Faszinosum. Wer derart - nennen wir es mal - unorthodox hinterm Steuer sitzt, bei dem wundert es sicher kaum, dass er sich auch für Antiwitze erwärmen kann. Geht ein Buckliger zum Bäcker: „Ich hätte gern ein Brot!“. Darauf der Bäcker: „Schlucken sie doch erstmal das alte runter“. Unkonventionell find‘ ich (fast) immer gut, berechenbar eigentlich auch, genauso wie unmoralisch - wenn denn dadurch keiner zu Schaden kommt Fest steht: Mit anti- und un- lässt sich so manches durcheinanderbringen. Zum Beispiel, wenn man sich mal antizyklisch verhält und Dinge tut, die unüblich sind. Klar, dass einem dabei sofort solche ‚Klassiker‘ einfallen wie: Was, wenn man nach einer stressigen Arbeitswoche beim Sex am Wochenende ungewöhnlicherweise nicht schon müde ist, bevor es überhaupt losgeht? Was, wenn das Kondom mal ganz untypisch am helllichten Tag und nicht mitten in der Nacht reißt oder sonstwie verunglückt, und wenn dann der Weg zur Notaufnahme ins Krankenhaus und anschließend zur Nachtapotheke am anderen Ende der Stadt ausfällt, um die Pille danach zu besorgen? Was, wenn auch nur einer der Männer, die einem gefallen - so unvorstellbar das auch klingen mag - tatsächlich mal zu haben ist? Was, wenn bei denen, die man haben kann, sich mal keine innere Anti-Stimme breit macht, die rumnörgelt: „Och nö, der oder sogar der?! Dann doch lieber keinen!“? Und was, wenn man es montags nicht pünktlich ins Büro schafft, mit der Erklärung aufwartet, schuld an der Verspätung sei allein das heiße Wochenende gewesen, das man verlebt hätte und die Kollegen an dieser Stelle zumindest nicht sofort in schallendes, unkonstruktives Gelächter ausbrechen? Tja, und was, wenn ich dem süßen Kassierer im Supermarkt beim nächsten Einkauf einfach mal ganz unaufgeregt gestehe, dass ich zwar bestimmt doppelt so alt bin wie er, ich mich aber dennoch am liebsten splitterfasernackt, mit `nem Strichcode am Hintern von ihm über den Scanner ziehen lassen würde? Es gibt Untersuchungen, die raten dazu, sich immer wieder mal antizyklisch bzw. dem üblichen Gebaren entziehend zu verhalten. Damit würde man nämlich Zeit und Nerven sparen. Davon berührt wären dann so Herdentrieb-Nummern wie beispielsweise samstags einkaufen gehen oder im Theater zur Pause das Klo aufsuchen (was aber wohl nur Frauen in die Kategorie Extremerfahrung zu fallen scheint). Betreffen würde das auch Urlaubsfahrten Richtung Süden zu Beginn der Ferien oder kurz vor Feiertagen, völlig matschig im grippeverseuchten Wartezimmer beim Arzt rumzuhängen (der einen im Übrigen nach zweistündiger Wartezeit und vier minütiger Inaugenscheinnahme dann mit den lapidaren Worten entlässt: „Nichts Schlimmes! Nur viel trinken und warm halten!“). Andere Taktung, andere Richtung und wer weiß - am Ende vielleicht sogar andere Krankheit - Zeit spart das sicher, Nerven wohl ebenso, aber würde es dann auch noch immer reizvoll sein? Wenn ich mal antizyklisch einkaufe, ist prompt der süße Kassierer nicht da. Wenn ich antizyklisch im Theater auf’s Klo geh‘, pinkel ich mir entweder in die Hose oder verpasse was vom Stück. Sich vorzustellen, man fährt antizyklisch in Urlaub und im entgegenkommenden Autoreisestrom entdeckt man plötzlich den Mann seiner Träume …! Über die völlig abgefahrenen Viren und deren noch abgefahreneren Folgeerscheinungen, um deren Bekanntschaft man sich mit antizyklischen Arztbesuchen bringen würde,
Ein kluger Mann sagte mal: „Wenn man mehr Getreide und weniger Phrasen dreschen würde, gäbe es auf der Welt bald kaum noch Hungrige!“. Zwar ist die Zahl der weltweit Hungernden seit 1990 tatsächlich um 170 Millionen zurückgegangen, mir deucht jedoch - dem Feind einer jeden guten Unterhaltung mit Lust auf mehr, hat das dennoch keinen Einhalt geboten. Zum einen geht noch immer jeden Abend einer von acht Menschen auf diesem Erdball hungrig schlafen, zum andern scheint das Absondern nerviger Worthülsen ähnlich langlebig, wie das berühmte Provisorium. Wobei ich gestehen muss, an dem Spruch „Nichts hält solange wie ein Provisorium!“ ist einfach umwerfend viel Wahres dran. Mein Herd zum Beispiel, den ich in der untersten Schublade mit einem Ziegel beschweren musste, weil er sonst vorübergekippt wäre, steht so immerhin schon geschlagenen sieben Jahren in meiner Küche. Mag es nun die Bewerbung sein, bei der es gilt, den berühmt berüchtigten flexiblen, engagierten, teamfähigen und kreativen Mitarbeiter zu finden oder es ist der Plausch mit sogenannten Bekannten, die sich gegenseitige versichern: „Das Leben geht ja immer weiter!“, „Man muss das Beste daraus machen!“ und „Man sieht sich!“ - hinter alledem stecken knallharte Botschaften wie: wir suchen jemanden für unser Unternehmen, der am besten kein Privatleben hat, sich den Hintern aufreißt, egal wie bescheuert die Kollegen auch sein mögen, deren Mist man Tag für Tag auszubaden hat und natürlich sollte man gefälligst auch über ausreichend Phantasie verfügen, um zur Not `nem Taubstummen ein Telefon an die Backe zu quatschen. Die erwähnten Floskeln zum Abwürgen lästiger Begegnungen hingegen bedeuten nichts anderes als: „Mach‘ dich nicht rum, mit meinem Partner hab ich’s noch viel schlechter getroffen als du!“, „Mein Leben ist derart öde, ich halt‘s ohne Suff und Fremdgehen kaum noch aus!“ und „Hoffentlich bleib‘ ich die nächste Zeit von dir Langweiler verschont!“. Tja, und weil das Leben grausam sein kann und es leider Gottes auch immer wieder ist (auch so’n Spruch), sind zum Beispiel erste Dates nur allzu häufig Sündenpfuhle kommunikativer Belanglosigkeit. Will man nicht zugeben, schon längst - aus welchen Gründen auch immer - zu keiner echten Gefühlregung mehr im Stande zu sein, spricht man bedeutungsschwanger von einer Tür im Herzen, die man schon vor vielen Jahren geschlossen habe. „Nichts muss, alles geht!“ heißt eigentlich nichts anderes als: ich bin so rattenscharf und hab‘ dieses ewige Werben satt, am liebsten würde dir auf der Stelle zeigen, wo mein Lustfrosch seine Locken hat. Wer dann noch davon spricht, mir auf Augenhöhe begegnen zu wollen, der wird mir mit Sicherheit nie begegnen, denn derartiges Ebenbürtigkeitsgelaber, wird wahrscheinlich nur noch von den Absolventen irgendwelche ‚Ich bin okay, du bist okay-Kurse‘ übertroffen. „Piep, piep, piep, wir ham uns alle lieb!“ ist nicht nur eines der einfältigsten Tischgebete überhaupt, bei dem sich gewiss auch der liebe Gott vor Verwunderung an seiner weisen Rübe kratz; es zeigt auch, wie inhaltsleer Manche ihr kommunikatives Miteinander gestalten. Wieso kann man zum Beispiel nicht einfach zugeben, dass die Sache mit der Augenhöhe bisher deshalb wahrscheinlich nicht geklappt hat, weil man eventuell zu hohe Ansprüche hat und selbst nicht gerade als Paradebeispiel eines sprudelnden Quells geistiger, wie humoresker Erquickung durchgeht. „Ich bin eher schüchtern, verwechsele durchaus schon mal Begriffe wie genital und genial und ich hab‘ - genau wie viele andere auch - jahrelang geglaubt, Roland Kaiser singt bei seiner ‚Santa Maria‘ vom Schnitzelwagen, statt davon den nächsten Schritt zu wagen. Aber apropos wagen: ich würde dich wirklich wahnsinnig gerne näher kennenlernen!“ Das ist ehrlich, damit kann man was anfangen. Mit einem gewissen Maß an Stil klar Position zu beziehen, bringt tausendmal mehr, als mit einem Meer von Plattitüden, jede einzelne der Blumen durch die man gerade spricht, zum Welken zu bringen.
„Thrombose ist ein Blasinstrument und NASA ein Knäckebrot / und wenn einer aus Irland kommt, dann ist er ein Vollidiot! / Trikot ist Französisch für dreimal Scheiße, Amöben fliegen übers Meer / Espresso hat was mit Schutzgeld zu tun, und Propheten feiern Partys - bitte sehr!“ So beginnt ein Song aus der Feder von Henni Nachtsheim, der behaarten Hälfte des hessischen Comedy-Duos ‚Badesalz’. Sinnigerweise heißt das Lied ‚Du bringst alles durcheinander’ - und tatsächlich: werden Begriffe, Fremdwörter, Redewendungen oder schlicht Allgemeinwissen falsch angewandt und im Kopf des Sprechers geht’s dabei zu wie bei Hempels unterm , dann bringt das schon so manches durcheinander und es kann ziemlich in die  gehen, sollte man beispielsweise jemandem den machen wollen. Nehmen wir nur mal an, sie und er sitzen bei ihrem ersten Date in einem Lokal. Man studiert die und er meint: „Oh, heute wird Züricher Geschnetzeltes besonders empfohlen.“ - und sie entgegnet: „Ach, ich weiß nicht. Mein letzter Freund kam auch aus Österreich, seitdem meide ich alles, was mit diesem Kontinent zu tun hat!“. Die Frage ist, wie  man sich in einer solchen Situation um, ohne den raushängen zu lassen oder sich gar mit dem Andi- -Spruch auf den „Mailand oder Madrid, Hauptsache Italien!“ über den anderen zu machen. Wenn man  eines anderen erobern möchte, dann muss man auch mal gerade sein lassen und über so ein paar kleine in Sachen einfach hinweghören. Die trennt sich allerdings in dem Moment vom Weizen, in dem die Richtung geht. „Mit Dir kann man stehlen gehen!“ oder „Du bist ein echter !“ - sowas will man einfach nicht hören, wenn man spürt, und man sitzt vor dem Menschen, mit dem man in  der Ehe fahren möchte. „Du bist etwas ganz !“, „Gott, ich bin so froh, dass ich Dich habe!“, „Ich will  meines Lebens mit Dir teilen!“ - derartige hingegen lassen die einer Frau heller leuchten und ihren höher schlagen. Wer sich allerdings dafür entscheidet - sein - statt mit schönen, mit Fremdwörtern zu , der sollte sich in nehmen, diese falsch zu . „Du mich mit Deinen Augen und bringst mich völlig aus dem !“ - das zwar schön, ist aber völlig und muss vielmehr heißen: „Du insistierst mich mit Deinen fabulierenden Augen und bringst mich völlig aus dem Konfekt!“. Apropos Konfekt - sollte die doch nicht laufen wie , weil man vielleicht ein bisschen überspannt oder im etwas schlaff wirkt - keinesfalls darf man sich dann einreden lassen, man sei oder fanatisch. Das heißt nämlich ‚exkommuniziert’ und ‚dramatisch’. Wer sich allerdings dafür entscheidet mit  gut machen zu wollen, der muss wissen: auch hier kann man vom in die kommen. Zwar lockern gut platzierte so manches Gespräch auf, aber wenn dabei das ein oder andere aus dem läuft und man eine  riskiert, beim dem schlägt unter Umständen das zurück. Und  von der Geschicht’? Ganz ähnlich wie der sollte man bei  bleiben - denn wenn die bricht, ist  verloren und man steht da wie . Wer jedoch von Natur aus derart ist, dass in seinem Kopf nur Allerlei herrscht, der hat vielleicht Glück und gerät an einen wie Henni von ‚Badesalz’, der in seinem Song meint: „Du bringst alles durcheinander, deine Logik macht mich platt / ja, ich liebe die Prinzessin, Die einen an der Erbse hat!“.
Dass es ganz chic wäre, sich vor dem Sex die Hände zu waschen. Oder: dass gewisse‚ Lippenbekenntnisse‘ in weite, weite Ferne rücken, wenn zuerst `ne riesige Quattro Stationi verdrückt wurde, anschließendes Zähneputzen dann aber nicht mal annähernd in Betracht gezogen wird. Über Hüstelfaktormäßiges zu sprechen ist für mich … kein Problem! Aber wehe mir, mein Gegenüber umweht der grausige Hauch des Müffels oder aber, die Sache hat wieder zugeschlagen die Sache mit den Händen! Da würde ich mich wohl noch eher trauen, `ne angebrochene, vier Wochen alte Milch unbesehen anzusetzen und zu trinken. Und weil ja bekanntlich besondere Verklemmtheiten besondere Maßnahmen erfordern - warum sich also nicht der guten, alten Weisheit bedienen: ‚Sag’s mit einem Gedicht!‘?!? Wohlan! Hand oh Hand, gar viel zu oft, hab‘ ich vergebens d‘rauf gehofft, dass du bist, wie ich’s mir erträum‘, doch sind bekanntlich Träume Schäum‘. Hand oh Hand, mit schwarzen Kränzen, setzen deine Nägel Grenzen. Will niemals spüren deinen Griff, wenn Nagels Optik voll von Siff. Hand oh Hand, noch schlimmer gar, wenn Scher‘ und Co dein Feind stets war. Mit langen Schippen ist’s ein Graus, damit fällt jedes Petting aus. Hand oh Hand, wie fürchterlich, kommst du daher so kümmerlich. Beim Händedruck wirkst Du ganz schlaff, dabei mag’s Frau doch gerne taff. Hand oh Hand, oh weh und au, warum nur bist du oft so rau? Magst peelen mich auf diese Weis‘? Doch bist du da am falschen Gleis. Ich peel‘ mich selbst und creme mich ein, das wäre auch für dich sehr fein. Hand oh Hand, erhör‘ mein Flehen. Kann nicht irgendwas geschehen? an denen oft sich Geister scheiden.Sieh die Füße diese beiden, Hand oh Hand, die zwei ham’s schwer, denn stinken tun sie oft so sehr. Stinkig, feucht, oft ohne Licht, heißt der Füße Schicksalsg’schicht. Hand oh Hand, verbünde dich, und lass die beiden nicht im Stich, schneid ihnen Nägel, wasch‘ sie rein und lass auch dir das angedeihen. Dann klappt es auch mit and‘ren Händen, und du kannst Zärtlichkeit verschwenden. Und irgendwann, du wertvoll Ding, trägst auch du dann mal 'nen Ring, der jedem sagt: "Ich war einst frei, doch ist es damit nun vorbei!"
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