Zum ersten Mal sitzt ein Schiedsrichter im SteelCast. Tim Heffner ist Bietigheimer, hat die Laufschule und alle Nachwuchsmannschaften der Steelers durchlaufen und stand sogar im Kader der ersten Mannschaft. Seit 2018 steht er auf der anderen Seite: Heute pfeift er in DEL, DEL2, Oberliga und im Nachwuchs.Tim erzählt, wie aus einem Kind, das sich anfangs nicht aufs Eis getraut hat, ein Schiedsrichter auf Profiniveau wurde. Er beschreibt, wie es sich anfühlt, wenn 2.000 Menschen gleichzeitig gegen die eigene Entscheidung pfeifen. Und er erklärt, warum ein offenes „Das war mein Fehler“ gegenüber einem Spieler mehr Respekt bringt als Rechthaberei.Außerdem im Gespräch:Wie High-School-Hockey in Vancouver aussieht und warum ein gebrochenes Handgelenk und eine ausgekugelte Schulter den Traum vom Profi beendet habenWie man Schiedsrichter wird: vom Schnuppertag in Straubing über den Lehrgang bis zur allerersten Strafe in einem U13-SpielWie Schiris ihre Entscheidungen per Video überprüfen und was das DEL Game Center in Neuss damit zu tun hatWarum eine verpasste Strafe nie mit einer „Ausgleichsstrafe“ auf der anderen Seite korrigiert wirdWie sich Steuerkanzlei, Fahrten quer durch Deutschland und Spiele unter der Woche vereinbaren lassen und was Schiedsrichter verdienenWelche Ausrüstung Schiris tragen, wer sie bezahlt und was Tim von den neuen Helmen hältWarum Schiedsrichter-Gespanne bewusst immer wieder neu zusammengewürfelt werdenWarum das siebte Spiel im Finale für Schiris der eigentliche Meistertitel istZum Schluss hat Tim eine Bitte an alle Fans: Setzt euch einmal beim Warm-up in die erste Reihe. Von dort sieht man erst, wie schnell das Spiel wirklich ist.Hörempfehlung Wer wissen will, was Schiedsrichter im Amateurfußball erleben, sollte in die ARD-Podcastserie Spielabbruch – Macht Gewalt den Amateurfußball kaputt? von BR und Radio Bremen reinhören. Darin sprechen Hubertus Koch und Yousuf Mirzad unter anderem mit einem Schiedsrichter, der Opfer von Gewalt wurde: https://www.ardsounds.de/sendung/spielabbruch-macht-gewalt-den-amateurfussball-kaputt/urn:ard:show:6875a739e71c7aa7/
Wir starten in die dritte Podcast-Saison, die Steelers in ihre nächste Spielzeit. Zu Gast sind Geschäftsführer Gregor Rustige und Aufsichtsrat Martin Kemmler. Kurz vor Saisonstart geht es um Cheftrainer Tim Kehler, einen umgebauten Kader und die Frage, was nach dem Halbfinale realistisch ist.Gregor beschreibt Kaderplanung als Entscheidungsbaum: Sagt ein Spieler ab, wird Geld für eine andere Position frei. Martin trennt dabei klar zwischen Fanherz und Mandat.Außerdem im Gespräch:Warum „keine Ausreden“ ganz oben im Anforderungsprofil für den neuen Trainer stand und wie aus acht Gesprächen eine Entscheidung wurdeWie viel Philosophie hinter zehn Spielern der Jahrgänge 2004 bis 2009 steht. Und wie viel Budgetzwang.Warum vier Goalies im Kader stehen und was das für die Trainer bedeutetWelche Saisonziele stehen und wie viele Punkte aus den ersten fünf Spielen geholt werdenWarum Heilbronn im Testspiel eher Partner als Derbygegner istWarum die Steelers keine DEL-Lizenz beantragt habenWie LED-Bande, neue Sponsoring-Software und Networking-Events die Organisation verändernWas einem Sportinternat in Bietigheim im Weg steht
Steelcast – Gregor Rustige über Geld, Gerüchte, Generationenwechsel und die Zukunft der SteelersDiese Folge ist ein wilder Ritt durch alles, was hinter den Kulissen eines Profi-Eishockeyclubs passiert. Gemeinsam mit Gregor Rustige sprechen wir über die vergangene Saison der Steelers, die Playoff-Euphorie, wirtschaftliche Realität, Kaderplanung, Nachwuchsarbeit, Sponsoren, Gerüchteküche und die Frage, wie man einen Club langfristig DEL-ready macht.Vom Fehlstart mit zwei Punkten aus acht Spielen bis zum Halbfinale der DEL2 – Gregor erklärt, warum intern nie die Nerven verloren gingen und weshalb Zahlen, Ruhe und Vertrauen manchmal wichtiger sind als Aktionismus. Gleichzeitig gibt er selten offene Einblicke in die Arbeit hinter der Mannschaft: Wie entsteht eigentlich ein Kader? Wer entscheidet über Spieler? Wie funktioniert modernes Scouting im Eishockey wirklich? Und warum sind gute Ausländer-Verpflichtungen manchmal auch einfach eine Mischung aus Menschenkenntnis, Risiko und Glück?Außerdem sprechen wir über:den großen Generationenumbruch bei den Steelerswarum junge Spieler künftig wichtiger werdendie Herausforderungen im NachwuchsbereichInternate, Gastfamilien und den Konkurrenzkampf um die besten Talentedie wirtschaftliche Realität hinter ausverkauften HallenSponsoren, LED-Banden und Business-Netzwerkeden Playoff-Booster und Spielerprämiendie Zukunftsvision der Steelers Richtung DELNatürlich geht es auch um das Thema, über das zuletzt viele gesprochen haben: die Trennung von Headcoach Alexander Dück nach dem Strafbefehl wegen sexueller Belästigung. Gregor erklärt ausführlich, warum der Club so gehandelt hat, wie er gehandelt hat – und warum die Situation intern deutlich komplexer war, als es von außen wirkte.Dazu gibt’s jede Menge Insider-Geschichten:Wie früh Transfers wirklich feststehenWarum manche Verpflichtungen wochenlang geheim bleibenWeshalb Gerüchteportale Clubs manchmal wahnsinnig machenUnd warum Eishockey ohne Gossip eigentlich auch langweilig wäreEine Folge über Sport, Verantwortung, wirtschaftlichen Druck, Leidenschaft – und darüber, wie viel Arbeit hinter einem erfolgreichen Club wirklich steckt.
Muskeln, Mindset & die Wahrheit über SommertrainingIn dieser Episode sprechen wir mit Athletiktrainer Patrick Vogl über harte Sommerarbeit, mentale Stärke und die Frage, wie aus guten Spielern leistungsfähige Profis werden. Er nimmt uns mit hinter die Kulissen des Athletiktrainings bei den Steelers – und zeigt, warum Kniebeugen manchmal wichtiger sind als Talent.Patrick war selbst aktiver Eishockeyspieler und gibt Einblicke in seinen Weg vom Spieler zum Athletiktrainer. Heute arbeitet er täglich daran, das körperliche und mentale Potenzial seiner Spieler auszuschöpfen – und macht im Gespräch wird schnell klar: Athletiktraining ist weit mehr als Krafttraining. Es geht um Disziplin und die Fähigkeit, über Monate hinweg an sich zu arbeiten – oft ohne sofort sichtbare Fortschritte. Genau hier kommt das Mindset ins Spiel.Wir sprechen darüber,warum Fortschritt nicht immer direkt messbar oder sichtbar istwas im Profisport „verhandelbar“ ist – und was nicht (Stichwort: Kopf & Krankheit)wie mentale Stärke entsteht und warum sie trainierbar istwelche Rolle Verletzungen für die Entwicklung eines Spielers spielenEin weiterer spannender Aspekt: moderne Trainingsansätze jenseits von Hantel und Eis.Steuerung des Nervensystems über Atmunggezielte Regeneration zwischen BelastungenTraining auf Zellebene (Stichwort: Mitochondrien)Gerade im Eishockey, wo Belastung und Erholung eng getaktet sind, können diese Faktoren den entscheidenden Unterschied machen.Am Ende zeigt sich: Es sind nicht die spektakulären Übungen oder Trends, die den Unterschied machen – sondern die konsequente Arbeit an den Grundlagen.Wenn dir die Folge gefallen hat: abonnieren, teilen und gerne Feedback dalassen.🎥 Und noch ein Video zum SchlussWir sprechen hier über die Bedeutung von Verletzungen für die Entwicklung eines Spielers.Eine starke Ergänzung zu dieser Episode ist daher die kurze Doku über die Reha von Joshi Rust; besonders, wenn ihr verstehen wollt, wie eng körperliche Rückschläge und mentale Stärke zusammenhängen.
Die Hauptrunde ist vorbei – jetzt beginnt die spannendste Zeit der Saison.Verteidiger Tim Schüle spricht im Steelcast über den Weg der Steelers auf Platz fünf, die Entwicklung der Mannschaft und die bevorstehende Serie gegen Ravensburg.Warum Playoff-Eishockey für Spieler die „schönste Zeit des Jahres“ ist und wie sich eine Mannschaft im Laufe einer Saison taktisch entwickelt – all das besprechen wir in dieser Folge.Außerdem geht es um Teamchemie, mentale Arbeit im Profisport und die Rolle erfahrener Spieler in einer Mannschaft, die sich in der Liga etabliert hat.Themen der FolgeStart der DEL2-Playoffs und Serie gegen RavensburgWarum Playoffs für Spieler eine besondere Atmosphäre habenSaisonanalyse: Vom schwierigen Start zu Platz 5Wie sich Spielsysteme über eine Saison entwickelnCharakter und Teamchemie als ErfolgsfaktorDie Rolle der Imports im Steelers-KaderPersönliche Entwicklung und mentales Training und Selbstkritik im Profisport