Discover
Sternzeit
1726 Episodes
Reverse
Unsere Erde ist eine Kugel, die sich in knapp 24 Stunden um die eigene Achse dreht. Heute eine Binsenweisheit, aber über Jahrtausende galt diese Bewegung als unvorstellbar. Doch der Physiker Léon Foucault bewies 1851 die Rotation der Erde. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Unsere Nachbarplaneten stehen derzeit genau in Richtung Sonne am Himmel. Venus und Mars sind nachts nicht zu sehen. Funkkontakt zu den Sonden ist nicht möglich: Die Signale laufen durch die geladenen Außenbereiche der Sonne und werden stark gestört. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Joel Metcalf ist vor allem als Wiederentdecker des Kometen Brorsen-Metcalf bekannt. Doch der Amateurastronom hat noch weit mehr für die Himmelsforschung geleistet. Er baute sogar Instrumente für das Observatorium der Harvard-Universität. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Wir leben auf einem Karussell, denn im Kosmos steht nichts still. Heute gegen 18 Uhr zieht unsere Erde durch den sonnennächsten Punkt ihrer Bahn. Dann trennen unseren Planeten "nur" noch gut 147 Millionen Kilometer von der Sonne. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Immer wieder gibt es Verwirrung, ob Astronauten oder Kosmonauten in der Umlaufbahn sind. Denn die Bezeichnung für Raumfahrer ist je nach Kulturkreis unterschiedlich. Bei Chinesen im All ist in westlichen Medien fälschlich von "Taikonauten" die Rede. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Astronomischer Höhepunkt 2026 ist die totale Sonnenfinsternis im August: Von Mitteleuropa aus werden gut 90 Prozent der Sonnenscheibe bedeckt. Dazu zwei Planetentreffen: Im Juni treffen sich Venus und Jupiter, im November überholt Mars den Jupiter. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Länge eines Jahres – gut 365 Tage – ist astronomisch vorgegeben. Völlig willkürlich ist dagegen der Neujahrstermin. Der hat keinen Bezug zum Kosmos. Auf der ISS geht es zum Jahreswechsel rund 15-mal hin und her zwischen 2025 und 2026. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Wundern auch Sie sich, dass schon wieder ein Jahr vorbei ist? Wer es etwas gemächlicher haben will, könnte zum Mars auswandern. Dort dauert ein Jahr fast doppelt so lange wie bei uns. Eine noch ruhigere Kugel schieben Jupiter und Saturn. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Astrologie ist ein heißes Thema - besonders in sozialen Netzwerken. Nicht wenige Menschen halten die Sterndeuterei für eine Wissenschaft. Tatsächlich ist die Astrologie ein willkürliches Gedankenkonstrukt – mit dem Kosmos hat sie nichts zu tun. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Im November wurde ein Besatzungswechsel auf der chinesischen Raumstation Tiangong verschoben. Grund dafür war der Sprung in einem Fenster der Shenzhou-20-Kapsel. Offenbar ist dort ein Stück Weltraumschrott eingeschlagen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Derzeit steigt die Sonne weit im Südosten über den Horizont und versinkt bereits im Südwesten. Bis zum Sommeranfang wird sich das jedoch verändern. Tag für Tag rutscht die Aufgangsstelle weiter nach links und die Untergangsstelle weiter nach rechts. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Nach 20 Uhr glitzern die prachtvollen Wintersternbilder am Osthimmel - verstärkt durch den strahlend hellen Jupiter in den Zwillingen. Ein Stück rechts des Planeten erinnert eine Ansammlung von Nebelmassen und Sternen an einen Weihnachtsbaum. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Vor vier Jahren ist das James-Webb-Weltraumteleskop gestartet. Mit seinem einzigartigen Infrarotblick hat es im Sternbild Schlange ein Durcheinander aus Sternen, Gas und Staub beobachtet. Es ist eine drei Lichtjahre große "kosmische Krippenszene". Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Lorenzen, Dirk
Den Stern von Bethlehem hat es bekanntlich nicht gegeben. Aber an Weihnachtsgestirnen herrscht kein Mangel: Heute Nacht leuchten die Mondsichel, zwei Planeten und hunderte Sterne. Im Himmelsjäger Orion kann man auch einen Weihnachtsmann sehen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Das englische Dorf Barwell bekam vor 60 Jahren ein besonderes Geschenk: Kurz nach Sonnenuntergang zerplatzte ein Meteorit über dem Ort. Am Weihnachtsmorgen erlebten manche Bewohner eine böse Überraschung - der Brocken hatte einige Schäden verursacht. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Kurz vor Weihnachten 1965 kam es zum ersten Rendezvous bemannter Raumschiffe im All. Danach meldete eine Besatzung, man habe ein weihnachtliches Objekt in der Umlaufbahn gesichtet und ließ mit geschmuggelten Instrumenten Jingle Bells erklingen. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Die Erde zieht jahrein jahraus um die Sonne herum. Somit könnte man glauben, dass unser Planet heute wieder genau da steht, wo er vor einem Jahr auch schon stand. Tatsächlich sind wir um Milliarden Kilometer von der alten Stelle entfernt. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
Morgen um 16.03 Uhr zeigt die Nordhalbkugel der Erde am weitesten von der Sonne weg. Damit erreicht die Sonne den südlichen Wendepunkt ihrer scheinbaren Jahresbahn. Am astronomischen Winteranfang erleben wir den kürzesten Tag des Jahres. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit
1958 berichtete ein Astronom, er habe beobachtet wie im Mondkrater Alphonsus ein Vulkan eine Wolke ausgestoßen habe. Die vermeintliche Entdeckung passte zur Mondeuphorie der Zeit. Inzwischen ist klar: Auf dem Mond gibt es keine aktiven Vulkane. Lorenzen, Dirk www.deutschlandfunk.de, Sternzeit























Es ist schon traurig das man den Krieg jetzt schon in den Weltraum verlegt. Anstatt ein Miteinander gibt es nur noch ein Krieg untereinander. Wissenschaft sollte eigentlich verbinden Anstatt nur noch mit der Kriegskeule zu schwingen. Da waren wir in den 90 Jahren viel weiter als jetzt.
Danke ☀️🌙