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Taiwan Monitor

Author: Eva Triendl,Rti

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Aktuelles aus Politik und Gesellschaft. In Taiwan Monitor hören Sie
Interviews und Berichte zu aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen.

170 Episodes
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Die neueste Umfrage "American Portrait Survey" der Academia Sinica hat ergeben, dass über die Hälfte der befragten Taiwanerinnen und Taiwaner – fast 60 Prozent – bereit ist, Taiwan gegen China zu verteidigen beziehungsweise Widerstand zu leisten, unabhängig davon, ob die USA militärisch eingreifen oder nicht. Die Umfrage "American Portrait" wird seit 2021 jährlich durchgeführt. Sie untersucht unter anderem die Bereitschaft der Bevölkerung in Taiwan, im Falle eines Angriffs durch China Widerstand zu leisten, wie die Bevölkerung in Taiwan die USA und China wahrnimmt sowie die Einstellungen zu Verteidigungsausgaben und Rüstungskäufen. Radio Taiwan International sprach über die Umfrage mit Pan Hsin-hsin, Forscherin am Institut für Soziologie der Academia Sinica.
Gemäß den Angaben von Taiwans Verteidigungsministerium hat die chinesische Volksbefreiungsarmee im Jahr 2025 3.764 Flüge nahe Taiwan durchgeführt – ein Anstieg von 23 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Kürzulich hatte die Anzahl dieser Flüge zeitweise abgenommen. Dies hatte in Taiwan zu Spekulationen über die Gründe geführt. 
Auch in Taiwan verfolgt man die Entwicklungen im Nahen Osten genau. Neben den Auswirkungen auf Reisende in der Region, die Börse und die Energieversorgung wird diskutiert, welche Folgen der Konflikt für die Beziehungen zwischen den USA und China haben könnte – und damit auch für Taiwan, da China enge Beziehungen zum Iran pflegt.
Am 28. Februar ist in Taiwan der „Friedensgedenktag“, ein gesetzlicher Feiertag, an dem der Opfer des „228-Zwischenfalls“ von 1947 sowie der Opfer der darauffolgenden Zeit des „Weißen Terrors“ gedacht wird. Wie lassen sich die Erinnerungen an diese Ereignisse und an den Kampf um Demokratie und Menschenrechte an die jüngeren Generationen weitergeben? 
US-Präsident Trump hat im vergangenen Jahr den "Liberation Day" ausgerufen und zusätzliche reziproke Zölle gegen zahlreiche Länder verhängt – für Taiwan in Höhe von 32 Prozent. Viele Staaten nahmen daraufhin Zoll- und Handelsgespräche mit den USA auf und handelten Abkommen aus. Nach monatelangen Verhandlungen unterzeichnete auch Taiwan am 12. Februar ein "Agreement on Reciprocal Trade" (ART), ein Abkommen über gegenseitigen Handel. Kürzlich hat der Oberste Gerichtshof der USA große Teile der von Donald Trump verhängten Zölle für rechtswidrig erklärt. Daraufhin kündigte Trump einen weltweiten Zehn-Prozent-Zoll auf Importe in die USA an – und wenig später auf "Truth Social" eine Erhöhung auf 15 Prozent. Taiwans Opposition forderte die Regierung angesichts dieser Entwicklungen auf, zu klären, ob das kürzlich mit den USA unterzeichnete Abkommen überhaupt noch gültig ist – es sollte angesichts der neusten Entwicklungen nach- beziehungsweise neu verhandelt werden. Das Abkommen bedarf noch der Ratifizierung durch das Parlament. Welche konkreten Einigungen haben Taiwan und die USA in diesem Abkommen erzielt? Welche Branchen sind besonders betroffen? Und welche wirtschaftlichen Auswirkungen könnte das Abkommen auf Taiwan haben? Mehr dazu heute im "Taiwan Monitor".  
Am 8. Februar hat in Japan eine Neuwahl zum Unterhaus stattgefunden. Dabei errang die Liberaldemokratische Partei (LDP) von Premierministerin Sanae Takaichi mit 316 von insgesamt 465 Sitzen eine Zweidrittelmehrheit – ein historischer Sieg. Damit geht Takaichi klar gestärkt aus diesen Neuwahlen hervor. Auch in Taiwan verfolgt man die Entwicklungen in Japan – einem sehr wichtigen Nachbarn – aufmerksam. So hatte eine Aussage von Japans Premierministerin Sanae Takaichi zu Taiwan im japanischen Parlament am 7. November 2025 für Aufmerksamkeit gesorgt und in China starke Reaktionen ausgelöst. Takaichi erklärte auf eine entsprechende Frage im Parlament, ein Angriff oder eine Blockade Taiwans durch China könne eine Situation schaffen, die für Japan "existenzbedrohend" sei. In einem solchen Szenario könnte Japans Recht auf kollektive Selbstverteidigung zur Anwendung kommen. Radio Taiwan International sprach mit Lu Hsin-Chi , Assistant Professor am Zentrum für Allgemeine Bildung der Technologischen Ming Chi Universität über mögliche Auswirkungen und Entwicklungen.  
Nach den jüngsten Säuberungen in den chinesischen Streitkräften hat sich die Entscheidungsgewalt in militärischen Fragen noch stärker in den Händen von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping konzentriert. Xi Jinping ist zugleich Vorsitzender der Zentralen Militärkommission der Volksrepublik China. Gibt es nach der kürzlichen Absetzung des erfahrenen, ranghöchsten Generals Zhang Youxia noch hochrangige Militärangehörige, die Xi Jinping gegenüber ihre Ansichten offen zum Ausdruck bringen? Erhöhen diese jüngsten Entwicklungen in China die Gefahr von Fehlkalkulationen und eines militärischen Vorgehens gegen Taiwan? Radio Taiwan International sprach darüber mit dem Experten für nationale Sicherheit, Verteidigung, China und die chinesische Volksbefreiungsarmee, dem Forscher am Institute for National Defense and Security Research (INDSR), Ming-Shih Shen.
Chinas Verteidigungsministerium hatte Ende Januar bekannt gegeben, dass gegen den ranghöchsten General der chinesischen Streitkräfte, Zhang Youxia, Vizevorsitzender der Zentralen Militärkommission (ZMK), sowie gegen ein weiteres Mitglied der Zentralen Militärkommission wegen „schwerer Verstöße gegen Disziplin und Gesetz“ ermittelt wird. Welche Folgen hat diese weitere Säuberung innerhalb der chinesischen Streitkräfte für Taiwan? Manche Experten sehen darin ein erhöhtes Risiko für militärische Konflikte oder Fehleinschätzungen, darunter Taiwan betreffend. 
Viele taiwanische Medien hielten in der vergangenen Woche einen Rückblick auf das erste Jahr Trump 2.0 und die Auswirkungen oder mögliche Auswirkungen auf Taiwan - besonders auf Taiwans Handel und Wirtschaft angesichts der US-Zollpolitik. Taiwan und die USA haben kürzlich nach monatelangen Verhandlungen eine Einigung erzielt. Es gibt jedoch noch viele Unsicherheitsfaktoren. 
Taiwan und die USA haben sich nach mehreren Monaten Verhandlungen auf ein Handels- und Zollabkommen geeinigt. Der Zollsatz für Importe taiwanischer Produkte in die USA soll damit von zuletzt 20 Prozent auf 15 Prozent gesenkt werden. Ursprünglich hatte US-Präsident Donald Trump einen Zollsatz von 32 Prozent für Taiwan angekündigt. Taiwanische Unternehmen sollen zudem Direktinvestitionen in Höhe von 250 Milliarden US-Dollar in den USA tätigen. Einzelheiten der Vereinbarung, etwa zu möglichen Zugeständnissen bei Marktöffnungen, werden voraussichtlich erst einige Wochen nach der Unterzeichnung veröffentlicht.
Die USA haben kürzlich eine Militäraktion gegen Venezuela durchgeführt und den venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro festgenommen und in die USA gebracht. Wird dieses Vorgehen der USA Auswirkungen auf die Beziehungen zwischen den USA und China haben? Könnte das Vorgehen der USA in Venezuela von anderen Ländern als Präzedenzfall gesehen werden - z.B. für China, um militärisches Vorgehen gegen Taiwan zu rechtfertigen?  
Wir berichten heute in Taiwan Monitor über das Militärmanöver "Mission Justice 2025", das China Ende Dezember rund um Taiwan durchführte.
Am 19. Dezember hat sich in Taipei ein Rauchgranaten- und Messerangriff ereignet. Ein 27-jähriger Mann warf Rauchbomben und stach auf Passanten ein – dabei starben drei Menschen, 11 weitere wurden verletzt – der Angreifer kam ebenfalls ums Leben..  Solche Angriffe sind in Taiwan selten  und haben Diskussionen ausgelöst: Wie kann man die Sicherheit an öffentlichen Orten mit großem Menschenaufkommen verbessern? Wie kann man solchen Angriffen besser vorbeugen? 
Premierminister Cho Jung-Tai hat eine vom Parlament verabschiedete Gesetzesänderung über Haushalt und Steuereinnahmen nicht gegengezeichnet. Über die Frage, ob diese Entscheidung des Premierministers verfassungskonform ist, gibt es unterschiedliche Ansichten. Das Verfassungsgericht könnte hier Klärung schaffen – doch das Verfassungsgericht ist seit längerer Zeit so gut wie blockiert. 
Taiwan und die Entwicklungen in der Taiwanstraße werden auch international aufmerksam verfolgt. Frieden und Sicherheit in der Taiwanstraße spielen eine entscheidende Rolle für Frieden und Sicherheit im Indopazifik und auf der Welt. China sieht Taiwan und die "Taiwan-Frage" als "Innere Angelegenheit" - laut Analysten ist die "Taiwan-Frage" jedoch bereits internationalisiert worden. 
Wir sprechen heute mit Professor Jung-Shian Li (李忠憲), Professor an der Abteilung für Electrical Engineering an der National Cheng Kung University. Professor Li hat an der Technischen Universität Berlin promoviert und ist Experte im Bereich Cybersicherheit. Vor Kurzem erschien das Buch 《數位國土保衛戰》über digitale Sicherheit, unter anderem mit Kapiteln über Halbleiter, kritische Infrastruktur, Soziale Medien, E-Commerce, digitale Personalausweise, Anwendung von Künstlicher Intelligenz und E-Voting. Wir sprechen mit Professor Li über die Herausforderungen Taiwans im Bereich digitale Sicherheit.  
Die kürzliche Aussage der japanischen Premierministerin Sanae Takaichi auf eine Frage im Parlament über einen möglichen "Taiwan-Ernstfall" hat scharfe Reaktionen von China ausglöst. Wir berichten heute über die Aussage der japanischen Premierminster, die Hintergründe und was dies für die Beziehungen der beteiligten Akteure bedeuten könnte. 
Cheng Li-wun hat am 1. November das Amt als Vorsitzende der größten Oppositionspartei Taiwans, KMT, angetreten. Einige ihrer Aussagen haben Aufmerksamkeit erregt. Mehr dazu heute in Taiwan Monitor.
In Taiwan Monitor berichten wir heute darüber, warum  Analysten den kürzlichen Besuch von Vizepräsidentin Hsiao Bi-khim in Brüssel und ihre Rede beim IPAC-Gipfel im Europäischen Parlament als diplomatischen Durchbruch für Taiwan bezeichnen. 
US-Präsident Donald Trump und Chinas Staats- und Parteichef  Xi Jinping haben am 30. Oktober in Busan, Südkorea, ein bilaterales Treffen abgehalten. Das Treffen wurde in Taiwan sehr Aufmerksamkeit verfolgt – ob Taiwan zur Sprache kommt und ob möglicherweise Taiwan sogar zu einer Verhandlungsmasse zwischen den USA und China werden könnte. Doch Taiwan war kein Thema bei diesem Treffen zwischen Trump und Xi. Wir berichten heute in Taiwan Monitor über das Treffen zwischen Trump und Xi.
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