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VENTURE AI PODCAST
VENTURE AI PODCAST
Author: Norman Müller
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© Norman Müller
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KI-Transformation ohne Filter. Norman Müller spricht mit führenden Köpfen über Chancen, Risiken und Innovationen. Kritisch, direkt, nah dran.
www.ventureaistack.com
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Norman Müllers Essay über die Kontrolle mächtiger KI-Systeme steht im Mittelpunkt dieser Folge des Venture AI Podcasts. Die Diskussion geht der Frage nach, ob Hersteller ihre eigenen Sicherheitsgrenzen bestimmen dürfen, wenn autonome KI-Agenten Finanztransaktionen auslösen oder in kritische Infrastruktur eingreifen. Dabei werden auch die Gegenargumente geprüft: drohende Innovationsbremsen, die Grenzen internationaler Aufsicht und die schwierige Kontrolle frei verfügbarer KI-Modelle. Eine kontroverse Auseinandersetzung über unternehmerische Freiheit, unabhängige Prüfungen und die Frage, warum Verantwortung etwas kosten dürfen muss.* Wer kontrolliert mächtige KI?* Vom Textassistenten zum autonomen Agenten* Warum Wettbewerb die Selbstkontrolle erschwert* Das Dilemma freiwilliger Sicherheitsversprechen* Wo der Vergleich mit Atomkontrolle scheitert* Open Source und die Grenzen der Aufsicht* Wie belastbar sind existenzielle Risikoschätzungen?* Blackbox KI: Wer muss Sicherheit nachweisen?* Europas Rolle: Prüfkompetenz und Red Teaming* KI skalieren und Sicherheit nachweisen* Verhältnismäßigkeit: Fähigkeiten statt pauschaler Pflichten* Warum Verantwortung etwas kosten dürfen mussHier geht’s zum Essay von Norman Müller:Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
Norbert Ehreke, Geschäftsführer der impetus Unternehmensberatung und Senior Advisor im Umfeld von Anthira, spricht mit Norman Müller darüber, warum KI-Projekte nicht beim nächsten Tool beginnen sollten. Im Mittelpunkt stehen Datenqualität, klare Verantwortlichkeiten und eine Architektur, die Unternehmenswissen präzise, nachvollziehbar und sicher nutzbar macht. An konkreten Beispielen erklärt Norbert, weshalb ein messbarer Use Case wichtiger ist als Tool-Shopping und was es braucht, damit KI in sensiblen Bereichen produktiv eingesetzt werden kann. Die Folge richtet sich an Entscheiderinnen und Entscheider, die aus ersten KI-Experimenten belastbare Anwendungen entwickeln wollen.* 00:00 Warum Unternehmenswissen erst strukturiert werden muss* 00:45 Norbert Ehreke: IT, Security und Datenkompetenz* 04:17 Der erste KI-Use-Case: E-Mails und PDFs in Vertriebsdaten überführen* 07:30 Warum Tool-Shopping der falsche Startpunkt ist* 13:16 IREC: Unstrukturierte Daten mit Unternehmenslogik anreichern* 15:12 Praxisfälle: DSGVO, Verträge und präzise Recherche* 17:44 Berechtigungen, Auditierbarkeit und das Halluzinationsrisiko* 22:16 Das häufigste Datenproblem: zu viel, zu alt, zu unaufgeräumt* 26:35 Wie Geschäftsleitungen KI-Projekte richtig aufsetzen* 31:15 Vom messbaren Use Case zur passenden KI-Architektur* 34:06 Private AI: Betrieb im eigenen sicheren Perimeter* 40:31 Wann Unternehmen vom Experiment zur KI-Strategie wechseln sollten* 43:38 Veraltete Daten, Expertise und die Grenzen von KI-Ausgaben* 50:01 KI als Chance für maßgeschneiderte Software und neue Verantwortung* 53:33 Die ersten Schritte zu belastbaren KI-Anwendungen* 57:48 Warum KI immer einem konkreten Unternehmensziel folgen muss* 01:00:16 Schlussfrage: Common Sense und die Bereitschaft zur EinigungShownotes* Norbert Ehreke auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/norbert-ehreke* Website von impetus: https://www.impetus.bizWarum der Fokus auf KI-Reifegrad Unternehmen ausbremst.Es gibt gerade zwei Sorten von KI-Euphorie. Die eine klickt sich durch neue Tools, verteilt Lizenzen und hofft auf Produktivität. Die andere ist mühsamer. Sie fragt, welches Wissen im Unternehmen überhaupt vorhanden ist, wer dafür Verantwortung trägt und wer es sehen darf. Nur die zweite wird auf Dauer Wert schaffen.Das klingt zunächst unerquicklich. Niemand will in einer Zeit, in der jede Woche ein neues Modell seine Fähigkeiten demonstriert, über Dokumentenablagen, Berechtigungen und Datenqualität sprechen. Es fühlt sich nach Keller an, während oben auf der Bühne die Zukunft versprochen wird. Aber genau dort entscheidet sich, ob KI im Unternehmen ein nettes Experiment bleibt oder zu belastbarer Infrastruktur wird.In einer neuen Folge des Venture AI Podcast beschreibt Norbert Ehreke, Geschäftsführer der impetus Unternehmensberatung und Senior Advisor im Umfeld von Anthira, diese Unterscheidung mit einer bemerkenswert einfachen Beobachtung: Der Nutzen seiner ersten KI-Anwendung lag nicht allein darin, Informationen aus E-Mails und PDFs auszulesen. Der eigentliche Fortschritt entstand, weil die Daten anschließend zentral, einheitlich und kontrolliert vorlagen. Erst diese Ordnung machte den Vertriebsprozess automatisierbar.Das ist die entscheidende Umkehrung. KI ist nicht der Anfang des Projekts. Sie ist der Beschleuniger eines Prozesses, den ein Unternehmen vorher verstanden haben muss.Der falsche Reflex: Erst kaufen, dann denkenDie typische Frage lautet heute: Brauchen wir Copilot, Claude, Gemini oder eine spezialisierte Lösung? Sie ist nicht falsch. Sie kommt nur zu früh.Wer Unternehmenswissen faktenbasiert abfragen will, muss zuvor klären, was dieses Wissen eigentlich ist. Wo liegen die Daten? Welche Begriffe, Produktnummern, Vertragsbeziehungen oder Zuständigkeiten stecken in ihnen? Welche Informationen sind aktuell, welche veraltet? Und wer darf auf was zugreifen?Eine KI, die auf einen ungeordneten Dokumentenbestand trifft, wird nicht automatisch zur Unternehmensintelligenz. Sie wird zunächst zum sehr eloquenten Spiegel der bestehenden Unordnung. Die Antwort kann überzeugend formuliert sein und trotzdem auf einer veralteten Arbeitsanweisung, einer überholten Produktlogik oder einem Dokument beruhen, das längst hätte archiviert werden müssen.Norbert nennt deshalb einen Punkt, der in vielen KI-Debatten zu kurz kommt: Data Ownership. Es braucht Menschen und Rollen, die nicht nur Daten erzeugen, sondern für ihre Qualität, Aktualität und Verwendung verantwortlich sind. Das ist kein rein technisches Thema. Es ist eine Managementaufgabe.Der Bibliothekar als ArchitekturmodellIm Gespräch entsteht ein hilfreiches Bild. Ein gutes System für Unternehmenswissen funktioniert wie ein Bibliothekar. Es weiß, welche Informationen wo liegen, versteht ihre fachliche Einordnung und liefert für eine Anfrage nur das Relevante. Gleichzeitig ist dieser Bibliothekar Türsteher: Er prüft, wer fragt, und lässt niemanden in Regale, für die keine Berechtigung besteht.Dieser zweite Teil wird unterschätzt. Besonders Rechtsanwaltskanzleien, Steuerberater, Executive-Search-Unternehmen oder Organisationen mit vertraulichen Vertrags- und Personaldaten können sich den ungeprüften Umgang mit externen KI-Diensten nicht leisten. Wer sensible Unterlagen wahllos hochlädt, erzeugt ein Risiko, das sich später nicht mit einer guten Präsentation wegmoderieren lässt.Das heißt nicht, dass jedes Unternehmen künftig alles selbst betreiben muss. Aber es muss wissen, an welcher Stelle seine Daten den eigenen sicheren Bereich verlassen, welche Daten überhaupt weitergegeben werden und welche Kontrolle danach noch existiert. Private AI ist kein Marketingbegriff, sondern eine Architekturfrage.Auch Präzision entsteht nicht durch Magie. Eine Lösung kann unstrukturierte Dokumente mit fachlichen Metadaten anreichern: etwa mit der Logik von Artikelnummern, Kundenbeziehungen, Vertragsarten oder Berechtigungen. Dann wird aus einer Volltextsuche ein System, das Informationen nicht nur findet, sondern im richtigen Zusammenhang bereitstellt. Das reduziert das Risiko falscher oder irrelevanter Antworten deutlich. Es ersetzt allerdings nicht die fachliche Prüfung.KI braucht weiterhin UrteilskraftDie bequemste Fantasie lautet: Wir geben der KI genug Daten, und sie übernimmt den Rest. Die Realität ist strenger. Wer eine Antwort nicht bewerten kann, sollte sie nicht ungeprüft zur Grundlage einer Entscheidung machen.Das gilt beim Programmieren ebenso wie beim Vertragsentwurf, in der Medizin, in der Produktion und im Management. KI kann Arbeit beschleunigen, Alternativen generieren und Muster sichtbar machen. Sie kann aber nicht von sich aus entscheiden, ob eine historische Information noch gilt, ob ein Vertrag zur aktuellen Rechtsprechung passt oder ob ein Softwareentwurf im eigenen Betrieb langfristig wartbar bleibt.Je stärker Unternehmen KI einsetzen, desto wichtiger wird deshalb Domänenwissen. Nicht als nostalgische Restgröße der alten Arbeitswelt, sondern als Voraussetzung dafür, die neue richtig zu nutzen. Ein Unternehmen, das seine erfahrensten Leute in Rente gehen lässt, ohne ihr Wissen strukturiert zu sichern, verliert mehr als Personal. Es verliert Teile seines Gedächtnisses.Nicht mit dem Modell beginnen, sondern mit dem ZielWas folgt daraus für Geschäftsleitungen, die in zwölf Monaten belastbare KI-Anwendungen betreiben wollen? Nicht ein großes Transformationsprogramm um seiner selbst willen. Sondern ein konkreter, messbarer Use Case.Zum Beispiel: Wie verkürzen wir die Recherche nach früheren Projektreferenzen? Wie finden wir zu einem Kunden alle relevanten Verträge? Wie beantworten wir eine datenschutzrechtliche Auskunft präzise und vollständig? Wie sorgen wir dafür, dass eingehende Informationen zuverlässig in einen Prozess gelangen?Erst wenn die Frage klar ist, lässt sich bestimmen, welche Daten erforderlich sind, welche Qualität sie haben müssen, wer sie verantwortet und welche technische Architektur passt. Dann wird KI vom Buzzword zum Werkzeug für ein Unternehmensziel.Das ist weniger spektakulär als die nächste Modellankündigung. Es ist aber die Arbeit, aus der ein echter Wettbewerbsvorteil entsteht. Denn das künftige KI-System eines Unternehmens wird nicht nur daran gemessen werden, wie gut es spricht. Sondern daran, ob es das Richtige weiß, ob es dieses Wissen sicher verwendet und ob die Organisation ihm zu Recht vertraut.Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst.
Zwei KI-Agenten diskutieren in dieser Folge die zentrale Frage, wie Unternehmen und öffentliche Institutionen auf die Industrialisierung von Cyberangriffen reagieren müssen. Ausgangspunkt ist ein Ransomware-Szenario mit Datenabfluss, Betriebsunterbrechung und langfristigen Folgen für Betroffene. Im Mittelpunkt stehen KI-gestützte Angriffsketten, die Grenzen klassischer Prävention und die Frage, welche Sicherheitsentscheidungen Organisationen in Minuten statt in Tagen treffen können müssen. Die Folge argumentiert für mehr Resilienz, unveränderliche Backups und klar vorab definierte Verantwortlichkeiten, ohne die Risiken einer unkontrollierten Vollautomatisierung auszublenden.* 00:00 Die neue Realität der Cyberangriffe* 01:13 Warum KI Angriffe industrialisiert* 02:21 Prävention reicht nicht mehr aus* 03:26 KI als Scheinwerfer im Sicherheitsrauschen* 04:46 Die gefährlichste Latenz ist organisatorisch* 06:03 Angriffsketten erkennen, bevor sie eskalieren* 07:04 Automatisierung und das Risiko von Fehlalarmen* 09:25 Wer darf im Ernstfall die Notbremse ziehen?* 11:40 Resilienz statt architektonischer Hysterie* 12:39 Notfallmanagement wird zur Chefsache* 13:57 NIS-2 und die Pflicht zur Transparenz* 15:18 Wiederanlaufzeit statt Illusion der Festung* 16:16 Resilienz schützt nicht automatisch die Betroffenen* 18:34 KI-Verteidigung, Abschreckung und staatliche Akteure* 20:55 Fazit: Geschwindigkeit, Verantwortung und VerwundbarkeitHier geht’s zum Essay von Norman Müller:Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen, KI Expertinnen und Experten, Startups sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Forschung und Wissenschaft, um Wissen zu teilen, Erfahrungen auszutauschen und um an konkreten KI-Projekten zu arbeiten. In unserer Podcast Community kannst du dich einbringen, mitdiskutieren und den Bundesverband als Mitglied aktiv unterstützen und mitprägen.Zur Plattform:https://www.venture-ai-germany.spaceVernetze dich mit Norman auf LinkedIn:https://www.linkedin.com/in/muellernorman This is a public episode. If you'd like to discuss this with other subscribers or get access to bonus episodes, visit www.ventureaistack.com/subscribe
Norman Müller gibt in dieser Solo-Folge einen persönlichen Einblick in die aktuellen Projekte des Bundesverbandes für KI-Transformation. Es geht um den Anspruch, KI nicht nur zu diskutieren, sondern konkrete Umsetzung zu ermöglichen. Norman spricht über das Execution Partner Programm, den Venture AI Excellence Award, neue Weiterbildungsangebote, regionale AI Cluster und den geplanten Startup Accelerator.* 00:00 Die neue Solo-Folge und der Content Hub auf Substack* 01:20 Warum es den Bundesverband für KI-Transformation gibt* 03:15 Von politischen Debatten zu konkreter Umsetzung* 04:35 Geschwindigkeit als Prinzip: Menschen und KI-Agenten* 05:45 Das Execution Partner Programm* 08:10 Warum Qualität und Nachweise entscheidend sind* 10:15 Der Venture AI Excellence Award als Qualifizierung* 11:45 Academy, Weiterbildung und KI-Kompetenz* 13:40 Neue Benefits und Kooperationen für Mitglieder* 14:45 AI Cluster für regionale Begegnung und Zusammenarbeit* 16:35 Der Startup Accelerator des Bundesverbandes* 18:20 Ausblick auf kommende Projekte und Podcast-Folgen* 19:25 Verabschiedung und Einladung zum AbonnierenShownotes* Norman Müller bei LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/muellernorman* Abonniere den Bundesverband für KI-Transformation e.V. bei Substack: https://www.ventureaistack.com Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!KI muss ins Handeln kommenIn Deutschland wird viel über künstliche Intelligenz gesprochen. Auf Konferenzen, in politischen Gremien, in Unternehmen und in den sozialen Netzwerken. Doch zwischen der großen Debatte und der konkreten Umsetzung klafft weiterhin eine Lücke. Genau dort will der Bundesverband für KI-Transformation ansetzen.In einer neuen Solo-Folge des Venture AI Podcasts gibt Norman Müller einen Einblick in die aktuellen Vorhaben des Verbandes. Es geht um die Frage, wie aus Interesse, Expertise und guten Absichten konkrete Projekte werden. Und um den Anspruch, eine Organisation zu bauen, die nicht nur über Transformation spricht, sondern sie organisiert.Nicht noch eine Debatte, sondern ein Ort für UmsetzungVerbände haben in Deutschland traditionell eine wichtige Funktion. Sie bündeln Interessen, vertreten Positionen und bringen Themen in politische Debatten ein. Auch das ist notwendig. Gerade bei einem so grundlegenden Thema wie künstlicher Intelligenz braucht es Orte, an denen gesellschaftliche und politische Fragen diskutiert werden.Der Bundesverband für KI-Transformation versteht sich jedoch als Ergänzung zu dieser klassischen Verbandslogik. Sein Anspruch ist es, mit Mitgliedern an konkreten Projekten, Initiativen und Maßnahmen zu arbeiten. KI soll nicht in endlosen Abstimmungsprozessen stecken bleiben. Sie soll dort ankommen, wo sie Wirkung entfalten kann: in Unternehmen, in Organisationen und in der Gesellschaft.Dafür braucht es aus Sicht von Norman Müller vor allem Geschwindigkeit. Der Verband arbeitet remote first und versteht sich als hybride Organisation, in der Menschen und KI-Agenten selbstverständlich zusammenarbeiten. Die zentrale Idee dahinter ist einfach: Die Energie am Anfang eines Projekts darf nicht verloren gehen. Wer eine gute Idee hat, sollte nicht monatelang auf den ersten Workshop warten müssen.Orientierung in einem Markt voller KI-ExpertenDer Markt für künstliche Intelligenz wächst schnell. Gleichzeitig wird es für Unternehmen zunehmend schwieriger, zwischen belastbarer Expertise, guten Lösungen und bloßer Selbstdarstellung zu unterscheiden. Auf LinkedIn scheint inzwischen fast jeder zum KI-Experten geworden zu sein. Für mittelständische Unternehmen ist das ein echtes Entscheidungsproblem.Das Execution Partner Programm des Bundesverbandes soll hier Orientierung schaffen. Unternehmen, die professionelle KI-Dienstleistungen und Lösungen anbieten, können Teil eines kuratierten Partnernetzwerks werden. Voraussetzung ist ein Qualifizierungsprozess, der über den Venture AI Excellence Award läuft.Dabei geht es ausdrücklich nicht um einen Wettbewerb, bei dem ein Unternehmen gegen andere antreten muss. Der Award soll vielmehr sichtbar machen, welche Unternehmen und Teams ihre Kompetenz nachweisen können. Bewertet werden unter anderem die Qualität der Lösungen, die fachliche Substanz sowie Fragen zu Datenschutz, Compliance und ethischen Standards.Das ist ein aufwendigerer Weg als eine bloße Empfehlung aus dem Netzwerk. Genau darin liegt jedoch der Anspruch des Programms. Wenn ein mittelständisches Unternehmen in ein KI-Projekt investiert, geht es häufig um erhebliche Summen und langfristige Entscheidungen. Empfehlungen müssen deshalb auf mehr beruhen als auf einer überzeugenden Präsentation.Im Execution Partner Programm können daraus auch gemeinsame Projekte und Konsortien entstehen. Der Verband bringt Unternehmen zusammen, entwickelt eigene Vorhaben und unterstützt Mitglieder dabei, passende Kompetenzen zu bündeln. Ein Beispiel ist das Venture X Projekt, ein KI-Betriebssystem für den Mittelstand, das vom Verband kuratiert und von Unternehmen aus seinem Netzwerk umgesetzt wird.Weiterbildung, regionale Netzwerke und neue AllianzenTransformation scheitert selten nur an fehlender Technologie. Häufig fehlen Wissen, Orientierung und ein gemeinsames Verständnis davon, was sich in einer Organisation verändern muss. Deshalb baut der Bundesverband parallel sein Academy-Angebot aus.Gemeinsam mit Education-Partnern entstehen Weiterbildungen zu Themen wie KI-Beirat, KI-Beauftragte und AI Transformation Management. Dabei geht es nicht nur um die Frage, welche Technologie eingesetzt werden kann. Es geht auch um Change, Psychologie und die Fähigkeit, Mitarbeitende auf dem Weg in eine KI-geprägte Arbeitswelt mitzunehmen.Ein weiterer Baustein sind die AI Cluster. Der Bundesverband arbeitet auf seiner überregionalen Ebene remote first. Gleichzeitig brauchen Menschen reale Begegnungen, Vertrauen und regionale Zusammenarbeit. Die Cluster sollen deshalb Räume schaffen, in denen Mitglieder eigene Netzwerke aufbauen, bestehende Initiativen integrieren und gemeinsam an Projekten arbeiten können.Wichtig ist dabei die dezentrale Idee. Die Cluster werden nicht zentral vom Verband gesteuert. Sie entstehen aus dem Engagement der Mitglieder vor Ort. Das erste neue Cluster wurde in Niederbayern angekündigt. Weitere regionale und thematische Netzwerke sollen folgen.Der nächste Schritt: Startups mit dem Mittelstand verbindenAuch Startups spielen in der Strategie des Verbandes eine zentrale Rolle. Deutschland braucht neue Lösungen, wenn die Transformation nicht bei Pilotprojekten stehen bleiben soll. Gleichzeitig benötigen viele Startups Zugang zu etablierten Unternehmen, belastbaren Kontakten und konkreten Anwendungsfällen.Der geplante Startup Accelerator soll genau an dieser Schnittstelle arbeiten. Der Bundesverband will interessante Startups aktiv identifizieren, ihre Lösungen prüfen und sie mit Unternehmen aus seinem Netzwerk zusammenbringen. Der Verband kann dabei als Türöffner wirken, aber auch bei der Entwicklung gemeinsamer Projekte unterstützen.Damit entsteht ein Ökosystem mit mehreren Ebenen: kuratierte Anbieter im Execution Partner Programm, Weiterbildung für die Menschen in den Organisationen, regionale Cluster für persönliche Zusammenarbeit und Startups mit neuen technologischen Ansätzen.Die Solo-Folge ist damit vor allem ein Lagebericht. Sie zeigt, wie aus einem Verband eine operative Plattform werden soll. Nicht jede Idee ist bereits abgeschlossen, manches befindet sich noch im Aufbau. Genau das macht den Einblick interessant. Transformation beginnt nicht erst dann, wenn alle Strukturen fertig sind. Sie beginnt dort, wo Menschen Verantwortung übernehmen, Verbindungen herstellen und ins Handeln kommen.Mehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!Nicht jeder KI-Dienstleister ist ein Umsetzungspartner.Genau deshalb bauen wir im Bundesverband für KI-Transformation e.V. das Venture AI Execution Partner Programm auf.Wir suchen Unternehmen, Beratungen, Technologieanbieter und Umsetzungspartner, die KI nicht nur erklären, sondern tatsächlich in Organisationen bringen.Mit belastbaren Lösungen. Mit nachweisbarer Kompetenz. Mit dem Anspruch, KI-Transformation messbar voranzubringen.Das Venture AI Execution Partner Programm soll Unternehmen Orientierung geben und gleichzeitig den besten Umsetzungspartnern im Markt mehr Sichtbarkeit, Zugang und Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.Als Venture AI Execution Partner profitierst du unter anderem von:* Positionierung als qualifizierter Umsetzungspartner im Netzwerk des Bundesverbandes* Zugang zu Unternehmen mit konkretem Transformationsbedarf* Einbindung in Projekte, Execution Teams und Initiativen* Sichtbarkeit über unsere Plattformen, Veranstaltungen und Formate* Vernetzung mit Entscheidern, Experten, Startups und Technologiepartnern* einem Qualitätsrahmen, der Kompetenz von bloßem KI-Marketing unterscheidetWichtig: Venture AI Execution Partner kann nicht einfach jeder werden.Voraussetzung ist die Mitgliedschaft im Bundesverband für KI-Transformation e.V. sowie die entsprechende Qualifizierung über unseren Venture AI Excellence Award.Wir wollen kein möglichst großes Partnerverzeichnis.Wir wollen ein Netzwerk derjenigen aufbauen, die KI-Transformation in Deutschland wirklich umsetzen können.Dein Unternehmen gehört dazu?Dann findest du auf unser Website weitere Informationen, wie du in das Partnerprogramm aufgenommen werden kannst. Wenn du uns dabei unterstützen möchtest, diesen Podcast zu einer Allianz von Zukunftsarchitekten der KI-Transformation zu machen, in der wir offen über Chancen, Risiken und reale Erfahrungen mit Künstlicher Intelligenz sprechen, dann abonniere uns auf Substack, YouTube, Spotify oder Apple Podcasts. Dein Abonnement kostet dich nichts, hilft uns aber sehr, noch mehr herausragende Persönlichkeiten für tiefgehende und inspirierende Podcast Gespräche zu gewinnen. Vielen Dank für deinen Support.Darüber hinaus laden wir dich ein, Teil der Plattform des Bundesverbands für KI-Transformation e.V. zu werden. Hier vernetzen sich mittelständische Unternehmen
Dr. Dieter Steiner und Martin Ulbricht sprechen mit Norman Müller darüber, warum viele KI-Projekte im Mittelstand nicht an der Technologie scheitern, sondern an fehlender Datenbasis, schlechten Prozessen und mangelnder Verantwortung. Im Zentrum steht die Frage, wie Unternehmen aus Pilotprojekten echte Wertschöpfung machen und warum digitale Souveränität dabei mehr ist als ein technisches Schlagwort. Die Folge zeigt, weshalb KI-Transformation Führung, Vertrauen, Partnerschaften und eine klare Architektur braucht.* 00:00 Warum KI im Mittelstand an der Realität scheitert* 01:35 Dieter Steiner und Martin Ulbricht stellen sich vor* 04:54 KI als kollaborative Intelligenz* 06:10 Datenchaos, Papierprozesse und überforderte Unternehmen* 12:40 Warum Agentic AI ohne Fundament nicht trägt* 16:57 Machtfragen, Entscheidungsebene und blockierte Transformation* 22:35 Welche KI-Kompetenz Unternehmen wirklich brauchen* 29:03 Autonome Agenten und die Frage der Nachvollziehbarkeit* 34:00 Warum spätes Handeln immer teurer wird* 36:07 Use Cases, Datenschutz und ganzheitliche Einführung* 40:40 Wenn IT-Abteilungen Innovation ausbremsen* 50:43 Partnernetzwerke, Softwarezukunft und Venture X* 01:18:23 Lernen, Vertrauen und der Blick auf die nächste GenerationMehr KI mit Substanz. Jetzt abonnieren!ShownotesDr. Dieter Steiner* LinkedIN: https://www.linkedin.com/in/dr-dieter-steiner/* u-know GmbH / U-KNOW.AI https://www.u-know.aiMartin Peter Ulbricht* LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martin-ulbricht/* QLERO https://www.qlero.de* mAikit https://www.mAikit.aiWarum KI im Mittelstand an der Realität scheitertDaten, Prozesse, Vertrauen: Die eigentlichen BaustellenDer Mittelstand hat kein Problem mit künstlicher Intelligenz. Er hat ein Problem mit sich selbst.Das klingt hart, ist aber vermutlich die ehrlichste Zusammenfassung dieser Folge des Venture AI Podcast. Denn wer heute über KI im Mittelstand spricht, redet meistens über Tools, Modelle, Automatisierung und Effizienz. Über Chatbots, Agenten, Copilot, Prompts und die nächste Software, die angeblich alles einfacher macht. Nur bleibt die entscheidende Frage oft liegen: Warum kommen so viele KI-Projekte trotzdem nicht aus der Pilotphase heraus?Mit Dr. Dieter Steiner von U-KNOW.AI und Martin Peter Ulbricht von QLERO geht es deshalb nicht um die nächste glänzende Oberfläche. Es geht um das, was darunterliegt. Um Daten, Prozesse, Verantwortung, Machtfragen, Souveränität und Vertrauen. Um die unbequeme Wahrheit, dass künstliche Intelligenz in vielen Unternehmen nicht an zu wenig Technologie scheitert, sondern an zu wenig Fundament.Das Fundament fehltDieter Steiner bringt in dieser Folge die Perspektive eines Unternehmers ein, der über Jahrzehnte IT, Security, Enterprise File Sharing und Plattformarchitektur gesehen hat. Sein Blick auf den Mittelstand ist deshalb unromantisch. In vielen Unternehmen fliegt noch Papier herum. Daten wandern von analog zu digital und wieder zurück. Dokumente liegen im Fileserver, in Teams, im E-Mail-Postfach, in Fachsystemen, in Wikis, in Excel-Tapeten und in persönlichen Ablagen. Irgendwo ist alles da. Aber nichts ist wirklich anschlussfähig.Dann kommt KI. Und plötzlich soll ein System Wertschöpfung erzeugen, obwohl niemand sauber sagen kann, wo das Wissen liegt, welche Daten zuverlässig sind, welche Prozesse tatsächlich gelebt werden und wer am Ende Verantwortung trägt. Das ist der eigentliche Bruch. KI verstärkt nicht nur Kompetenz. Sie verstärkt auch Unordnung.Genau hier liegt der Denkfehler vieler KI-Debatten. Der Mittelstand fragt zu oft: Welches Tool brauchen wir? Die bessere Frage wäre: Welche Wahrheit über unsere Organisation zeigt uns dieses Tool?Wenn ein schlechter Prozess digitalisiert wird, bleibt er ein schlechter Prozess. Wenn ein Unternehmen seine Daten nicht versteht, wird ein Sprachmodell daraus keine belastbare Entscheidungsgrundlage bauen. Wenn Abteilungen ihre Abläufe nie sauber beschrieben haben, entsteht durch Automatisierung nicht automatisch Klarheit. Es entsteht Geschwindigkeit. Und Geschwindigkeit ist gefährlich, wenn sie auf falscher Richtung beruht.Martin Ulbricht setzt in der Folge einen wichtigen Kontrapunkt zur üblichen KI-Euphorie. Er beschreibt Effizienz nicht als Magie, sondern als bessere Informationsverarbeitung. Unternehmen müssen Informationen aufnehmen, analysieren, bewerten und daraus Entscheidungen ableiten. KI kann diesen Weg massiv verkürzen. Aber die Entscheidung bleibt eine Führungsaufgabe. Und genau deshalb reicht es nicht, Systeme einzuführen. Man muss nachvollziehen können, auf welcher Datenbasis sie zu Ergebnissen kommen.Souveränität ist FührungsarbeitDas ist der Punkt, an dem digitale Souveränität konkret wird. Sie ist kein politisches Schlagwort für Sonntagsreden. Sie entscheidet darüber, ob ein Unternehmen versteht, wo seine Daten liegen, wie sie verarbeitet werden, wer Zugriff hat, welche Modelle eingebunden sind und ob Ergebnisse überprüfbar bleiben. Wer diese Fragen nicht beantworten kann, hat kein KI-System. Er hat eine Blackbox mit Budget.Besonders stark wird das Gespräch dort, wo es um Macht geht. Denn KI-Transformation ist nicht nur ein technisches Projekt. Sie greift in Zuständigkeiten ein. Sie verändert Status. Sie bedroht Gewohnheiten. In manchen Unternehmen gibt es Menschen, die von unübersichtlichen Prozessen profitieren, weil sie als Einzige wissen, wie das alte System funktioniert. In anderen Unternehmen blockieren Fachabteilungen aus Vorsicht, Überlastung oder Kontrollverlust. Und manchmal beruhigt sich die Geschäftsleitung schon damit, dass irgendwo Copilot ausgerollt wurde.Das ist gefährlich. Denn eine KI-Lizenz ersetzt keine Strategie. Ein Pilotprojekt ersetzt keine Architektur. Und ein Tool ersetzt keine Führung.Vom Use Case zur OrganisationDieter Steiner beschreibt deshalb einen anderen Zugang. Bevor über Lösungen gesprochen wird, müssen Unternehmen drei Schritte zurückgehen. Wie steht die Geschäftsleitung dazu? Welche Fachbereiche sind beteiligt? Was ist mit Datenschutz, Informationssicherheit, Betriebsrat und Regulierung? Welche Use Cases kosten wirklich Zeit oder Geld? Wo entstehen Monat für Monat manuelle Aufwände, die niemand mehr rechtfertigen kann?Erst dann wird KI praktisch. Nicht als Theaterstück für Innovationsfolien, sondern als operative Entlastung. In der Folge fällt das Beispiel von Zertifizierungen und Audits. ISO 27001, ISO 9001, Dokumentationspflichten, interne Nachweise, Rezertifizierungen. Viele Unternehmen kämpfen dort mit gewachsenen Ablagen, manuellen Prüfungen und Systemen, die nicht miteinander sprechen. Wenn diese Wissensbasis sauber strukturiert wird, können Berichte, Vorbereitungen und Dokumentationen plötzlich drastisch effizienter werden. Nicht weil KI alles weiß. Sondern weil das Unternehmen endlich weiß, was es selbst weiß.Das ist der eigentliche Charme dieser Folge: Sie entzaubert KI nicht, sie erdet sie. Sie macht klar, dass die Zukunft nicht darin liegt, Mitarbeitende mit Prompt-Schulungen zu überfordern. Ulbricht nennt Prompting eine Übergangstechnologie. Langfristig werde nicht der Mensch lernen müssen, wie er mit Maschinen spricht. Maschinen werden besser verstehen müssen, was Menschen wollen. Entscheidend wird dann nicht mehr die perfekte Eingabe, sondern die Fähigkeit, Ergebnisse kritisch zu bewerten, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.Auch die Softwareentwicklung wird dadurch neu sortiert. Norman Müller formuliert in der Folge eine radikale Nutzerperspektive: Er will nicht mehr zwischen Oberflächen wechseln, Schnittstellen verstehen oder Software bedienen müssen. Er will ein Ergebnis. Eine aktualisierte Website. Eine erledigte Buchhaltung. Einen abgeschlossenen Prozess. Wie das System dorthin kommt, interessiert den Nutzer immer weniger.Steiner und Ulbricht widersprechen dem nicht. Aber sie verschieben den Fokus. Ja, Oberflächen werden verschwinden oder zusammenwachsen. Ja, Agenten werden Aufgaben übernehmen. Ja, Sprache und Ergebnisorientierung werden wichtiger. Aber im Unternehmenskontext braucht diese neue Freiheit harte Architektur. Authentisierung, Berechtigungen, Dokumentation, Sicherheit, Datenqualität, Testbarkeit. Je autonomer Systeme handeln, desto wichtiger wird die Struktur dahinter.Venture X als GegenmodellDamit wird auch klar, warum Partnerschaften in dieser neuen Arbeitswelt nicht Beiwerk sind, sondern Infrastruktur. QLERO, mAikit, U-KNOW.AI und Venture X stehen in dieser Folge als Beispiel für einen Ansatz, der nicht alles neu erfinden will. Wissen strukturieren, Nutzung vereinfachen, Berechtigungen durchtragen, Schnittstellen sinnvoll zusammenführen, den Einstieg für Unternehmen bezahlbar und skalierbar machen. Das ist weniger spektakulär als die nächste KI-Demo. Aber es ist genau das, was entscheidet, ob aus KI ein produktives Betriebssystem für den Mittelstand werden kann.Der vielleicht wichtigste Satz der Folge steht unausgesprochen über allem: Wer später anfängt, spart kein Geld. Er vergrößert den Rückstand.Denn die Entwicklung wird nicht langsamer. Die Anforderungen steigen. Die Kosten verschieben sich. Die Systeme werden komplexer. Die Konkurrenz lernt schneller. Wer heute noch wartet, bis KI einfacher, billiger oder risikofreier wird, wartet möglicherweise auf eine Welt, die es nicht geben wird.Die gute Nachricht ist: Niemand muss sein Unternehmen in zwei Wochen revolutionieren. Aber jedes Unternehmen muss anfangen, ehrlich hinzusehen. Wo liegen unsere Daten? Welche Prozesse sind wirklich wertschöpfend? Welche Abteilungen müssen beteiligt werden? Wo brauchen wir externe Perspektive? Wo schützt uns unsere eigene IT, und wo blockiert sie Veränderung? Welche Entscheidungen wollen wir künftig schneller und besser treffen?Am Ende führt diese Podcast-Folge weg vom Hype und zurück zum Kern von Unternehmertum. KI ist kein Ersatz für Führung. Sie ist ein Prüfstein für Führung. Sie zeigt, ob ein Unternehmen bereit ist, seine Hausaufgaben zu machen. Nicht irgendwann. Jetzt.Denn künstliche Intelligenz scheitert im Mi







